Junger Fahrzeugführer verliert Kontrolle über seinen Audi

Am Sonntagmorgen (07.11.2021, gegen 07:55 Uhr) kam auf der Nordstraße in Remscheid zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden.

Ein 20-jähriger Remscheider war mit seinem leistungsstarken Audi auf der Nordstraße in Richtung Peterstraße unterwegs. Im Verlauf einer Kurve verlor er die Kontrolle über sein Gefährt, schleuderte über den Fahrstreifen des Gegenverkehrs und kollidierte mit zwei geparkten Ford. Durch die Aufprallenergie stieß eines dieser Fahrzeuge gegen eine Stützmauer und richtete auch hier Sachschaden an.

Sowohl der Fahrer, als auch sein 21-jähriger Mitfahrer blieben bei dem Unfall unverletzt.

Da nach ersten Ermittlungen der Verdacht besteht, dass der Unfallfahrer unter dem Einfluss von Alkohol gestanden haben könnte, musste er auf der Wache eine Blutprobe abgeben. Die Beamten stellten seinen Führerschein, sowie zur Klärung des weiteren Geschehens auch den Audi sicher.

Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro. (weit)

25-jähriger Mann verstirbt im Polizeigewahrsam der Wuppertaler Polizei

Obduktion ergibt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Gemeinsame Presseerklärung der StA Wuppertal und Polizei Hagen.

In den Morgenstunden des vergangenen Montags (01.11.2021) ist ein 25-jähriger Mann im Polizeigewahrsam der Polizei Wuppertal verstorben. Sofort eingeleitete Reanimationsversuche schlugen fehl.

Gegen 05.20 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung der Wuppertaler Polizei mittels Handzeichen eines Taxifahrers im Bereich „Döppersberg“ auf streitende Personen aufmerksam gemacht. Diese befanden sich zunächst als Fahrgäste in dem Taxi. Bei den Streitigkeiten ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau gekommen, bei der die Frau verletzt wurde. Im weiteren Verlauf wurde bekannt, dass es sich bei dem 25-jährigen Mann und der 34-jährigen Frau um Geschwister handelt.

Noch vor der eigentlichen Sachverhaltsaufnahme griff der 25-Jährige plötzlich eine Polizeibeamtin an und versuchte sie zu Boden zu reißen. Der danebenstehende Polizeibeamte versuchte daraufhin den Angreifer ebenfalls zu Boden zu bringen und zu fesseln. Hiergegen wehrte sich der Mann massiv, in dem er um sich trat und versuchte die Einsatzkräfte zu schlagen. Nur mit Unterstützungskräften gelang es den renitenten 25-Jährigen zu fesseln und in das Polizeigewahrsam der Polizei Wuppertal zu bringen. Bei der Ingewahrsamnahme wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt.

Da sich Hinweise darauf ergeben haben, dass der 25-Jährige unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol stand, wurde ihm in den Räumlichkeiten des Polizeigewahrsams eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen. Im Verlauf der Blutprobenentnahme verlor der Mann plötzlich das Bewusstsein und wurde reanmiationspflichtig. Die Reanimation wurde zunächst durch den anwesenden Arzt vorgenommen und im Anschluss durch einen Notarzt des Rettungsdienstes fortgesetzt. Leider blieb die Reanimation erfolglos. Eine am 03.11.2021 durchgeführte Obduktion des Verstorbenen ergab keinerlei Hinweise auf ein todesursächliches Fremdverschulden oder eine todesursächliche Gewalteinwirkung.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte eine internistische Grunderkrankung im Zusammenwirken mit einem Drogenkonsum den Tod herbeigeführt haben. Ein bereits am vergangenen Montag eingeleitetes Todesermittlungsverfahren wird aus Neutralitätsgründen durch das Polizeipräsidium Hagen geführt. Dieses Verfahren richtet sich nicht gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Darüber hinaus wird durch die Staatsanwaltschaft Wuppertal derzeit gegen eine unbekannte Person ermittelt, welche dem 25-Jährigen die konsumierten Drogen zur Verfügung gestellt hat. Weitergehende Auskünfte werden zum derzeitigen Zeitpunkt nicht gegeben.

RTV: JUDOTEAM 2 gewinnt Landesliga-Turnier

Die zweite Mannschaft des Remscheider TV JUDOTEAM zeigte beim diesjährigen Landesliga-Turnier in Oberhausen eine beeindruckende Leistung,  entschied jede der vier Begegnungen für sich und gewann am Ende vollkommen verdient die Meisterschaft.

In der Gruppenphase gewannen die Remscheider zweimal souverän mit 4:1. Erst gegen den Tbd. Osterfeld und anschließend gegen den PSV Essen. Als Gruppensieger bekam es das JUDOTEAM im Halbfinale mit dem Osterrather TV zu tuen, welcher nach zum Teil spektakulären Kämpfen mit 3:2 bezwungen wurde. Im Finale wartete das JT Holten 2. Eine überragende Leistung der Remscheider wurde belohnt, denn auch dieses Duell gewann das JUDOTEAM mit 3:2.

Die Punkte erkämpften Jannik Wenzel, Andreas Buscher, Ryan lo a Njoe (je drei Siege), Nils Tillmanns, Nikolai Koch, Karol Debowski, Gregor Feils und Philip Mähler (je einen Sieg). Auch Nassir Hosseyini und Corrado Gradante kamen zum Einsatz.

Trainer Dr. Benjamin Klöckner: „Ich bin unheimlich stolz auf die Jungs. Die mannschaftliche Geschlossenheit war heute der Schlüssel zum Erfolg. Jeder hat sich voll eingebracht und seinen Teil zur Meisterschaft beigetragen.“

Pandemiebedingt gibt es in diesem Jahr keine Auf- und Absteiger. Die Verantwortlichen des Nordrhein-Westfälischen Judo-Verbandes hoffen, 2022 zum normalen Ligabetrieb zurückkehren zu können. Dann möchte das RTV JUDOTEAM 2 wieder angreifen und um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga mitkämpfen.

Luisa Neubauer zieht vernichtende Bilanz nach einer Woche Glasgow

Klimaschutzaktivistin: „Merkel erzählt weiter Märchen“ – Abkommen zu Regenwäldern und Methan „symbolisieren, was hier schiefläuft“

Osnabrück/Glasgow. Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat eine vernichtende Zwischenbilanz nach einer Woche Klimagipfel in Glasgow gezogen. „Wie erwartet dreht sich sehr viel um mehr oder weniger leere Reden“, sagte Neubauer im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Das Abkommen zum Schutz der Regenwälder symbolisiert eher, was hier schiefläuft: dass man sich auf Abkommen einigt, deren Ziele viel zu weit in der Zukunft liegen, und ohne konkreten Plan, wie sie eingehalten werden.“ Das sei „die Klimadiplomatie der vergangenen 40 Jahre“. Weitere neun Jahre Rodungen abzunicken sei „lächerlich, denn die Entwaldung muss natürlich sofort gestoppt werden“.

Auch die Übereinkunft zur Methan-Reduzierung sei „nicht radikal genug“, um die globalen Klimaziele einzuhalten. „Während man sich hier einigt, Methan zu reduzieren, wird gleichzeitig auch von der Bundesregierung über die Expansion von Gas-Infrastruktur gesprochen. Auch in der EU. Dabei ist Gas einer der größten Treiber von Methan, einem der gefährlichsten Treibhausgase, die es gibt.“

Scharfe Kritik an untätiger Kanzlerin Merkel

Scharf attackierte die Organisatorin der Fridays-for-Future-Bewegung Kanzlerin Angela Merkel (CDU): „Frau Merkel hat es auch auf ihrer letzten Konferenz als sogenannte Klimakanzlerin nicht geschafft, ehrlich zu sagen, wo wir gerade stehen, wie groß die Verfehlungen sind und was Deutschland zu leisten hat“, so die 25-Jährige in einem Telefongespräch aus Glasgow, wo sie sich derzeit aufhält. „Stattdessen fordert sie zwar eine globale CO2-Bepreisung, hat es selber bis heute nicht geschafft in Deutschland, eine ausreichende CO2-Steuer einzuführen.“

Merkel habe „anderthalb Jahrzehnte zugeschaut und mitgemacht, als die reichsten Staaten die Welt in Richtung Klimakollaps manövriert haben. Wenigstens in ihrer letzten Rede hätte sie aussprechen können, wie schlimm die Lage ist und was für drastische Veränderungen notwendig sind, um uns da noch herauszuholen“, so Neubauer. „Stattdessen verbreitet auch sie weiter das Märchen, wir würden es schon schaffen, wenn wir hier und da einen Preismechanismus einsetzen. Schritt für Schritt mit kleinen Veränderungen umsteuern? Der Zug ist längst abgefahren, und zwar schon vor 30 Jahren.“

In Glasgow hätten die Staaten aber in der kommenden Woche „noch alle Möglichkeiten, daraus einen diplomatischen Erfolg zu machen, der mehr ist als leere Worte“, sagte Neubauer. Sie setze allerdings keine Hoffnung in die Regierungen. „Solange sie zu Hause nicht ihre Hausaufgaben machen, das Vereinbarte nicht umsetzen, so lange bleiben die ganzen Versprechen nutzlos.“ Ihre Hoffnung seien „wir, die Zivilgesellschaften, die Menschen aus dem globalen Süden, die hier alle zusammen vor Ort sind, um den Druck zu erhöhen“.

Rufe nach einem neuen Klima-Club von EU, USA und China hält die Aktivistin für sinnlos. „Es mangelt uns nicht gerade an internationalen Clubs, an Zusammentreffen von Staaten. Es gibt eine riesengroße Menge an Konferenzen in allen möglichen Formaten, wo gesagt wird, jetzt machen wir aber wirklich mal was“, sagte Neubauer. „Der Trend, sich für Ziele feiern zu lassen, die nicht ausreichen, und die Ziele dann nicht einzuhalten und davon abzulenken, indem man wieder neue Ziele vereinbart, der zieht sich seit Jahrzehnten durch die Klimadiplomatie.“

Es gebe jetzt immerhin den Versuch von UN-Generalsekretär António Guterres, die Wirksamkeit der ganzen freiwilligen Abkommen ohne weiteres Greenwashing zu überprüfen. „Das wäre ein Fortschritt.“

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung – www.noz.de

BZI Remscheid: Tage der offenen Tür im Neubau

Das Berufsbildungszentrum der Industrie in Remscheid veranstaltet am 12. und 13. November die Tage der offenen Tür. Geschäftsführer Alexander Lampe skizziert im Interview mit rs1.tv die Besonderheiten der zweitägigen Veranstaltung und ist sich dabei der Unterstützung durch viele Kooperationspartner sicher. Wer noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, sollte sich die Termine vormerken.

Nach coronabedingter Pause in 2020 freut sich das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI), in diesem Jahr wieder zu den Tagen der offenen Tür einladen zu können. Am Freitag, 12. November 2021 von 8 bis 17.30 Uhr und am Samstag, 13, November von 11-16 Uhr, öffnet das Bildungszentrum seine Räume in der Wüstenhagener Straße 18 – 26 und präsentiert sein großes Angebot der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Erstmalig in diesem Jahr werden die rund 500 Remscheider Schulabgänger und -abgängerinnen gezielt eingeladen. „Viele Schülerinnen und Schüler hatten in den letzten eineinhalb Jahren kaum Gelegenheit, sich beruflich zu orientieren. Diese Möglichkeit wollen wir ihnen nun bieten. Die jungen Menschen können sich mit unseren Ausbilderinnen und Ausbildern austauschen und ebenso an den Ständen der beteiligten Unternehmen Gesprächspartner und möglicherweise sogar Ausbildungsplätze finden“, erläutert BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe.

Der Neubau mit moderner Ausbildungswerkstatt

Insgesamt gibt es an den Tagen der offenen Tür reichlich Gelegenheit, die moderne Welt der Grund- und Fachausbildung auf dem rund 14.000 Quadratmeter großen Bildungscampus ausgiebig zu erkunden. Erstmalig stellt sich dabei auch der BZI-Neubau mit seiner modernen Ausbildungswerkstatt und seinen Fach- und Unterrichtsräumen vor. Damit können die Gäste der Tage der offenen Tür auch die Bereiche Berufsorientierung, Qualifizierung und das vielseitige Angebot der praxisgeprägten Weiterbildung kennenlernen. Weitere interessante Schwerpunkte gibt es unter anderem mit Live-Präsentationen in den BZI-Werkstätten, aktuellen Aus- und Weiterbildungs-Projekten in Zusammenarbeit mit der Bergischen IHK sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei zukunftsweisenden Themen wie Automatisierung / CNC-Technik und 3D-Druck, SPS und Steuerungstechnik und Digitalisierung.

Beim Besuch der Tage der offenen Tür sind die aktuellen Bedingungen der Coronaschutzverordnung und die Einhaltung der 3G-Regeln -geimpft, getestet, genesen- zu beachten.

UPDATE: Vermisstensuche: Erwin B aus Burscheid gefunden

Die Polizei RheinBerg konnte den seit Donnerstag (04.11.)vermissten 81-Jährigen Mann aus Burscheid lokalisieren. Der Senior befindet sich derzeit in ärztlicher Obhut.

Seit Donnerstag (04.11.) wird der 81-Jährige Erwin B. aus Burscheid-Hilgen vermisst. Der schwerbehinderte Mann wurde am Donnerstag gegen 14:36 Uhr letztmalig an seiner Wohnanschrift in der Straße Am Sudfeld gesehen.

Der Vermisste ist zeitlich und örtlich orientiert; aufgrund von gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist es ihm jedoch nicht mehr möglich, zu sprechen oder zu schreiben.

Der Senior fährt oft mit dem Bus (Linie 260) von Burscheid-Hilgen nach Köln und nimmt am Breslauer Platz Essen zu sich. Er ist auf Medikamente angewiesen und trug am Tag seines Verschwindens eine olivgrüne Jacke, eine blaue Jeans, eine schwarze Kappe mit grünem Logo und einen karierten Schal. Der 81-Jährige soll außerdem immer eine schwarze Tasche mit Essen, Trinken und Zigaretten dabei haben.

Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer kennt Erwin B. oder kann Angaben zum Aufenthaltsort machen? Hinweise bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0. (mw)

Baustelle auf der B51: Verkehrsbehinderungen erwartet

Auf der Bundesstraße 51 Borner Straße Ecke Höhenweg gegenüber Elektro Raddy kann es ab Dienstagmorgen (9 Uhr), 9. November, bis spätestens Donnerstag, 11. November, zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Grund ist die notwendige Beseitigung einer Kabelstörung im Telekommunikationsnetz. Der Verkehr wird einspurig an der Engstelle vorbeigeführt. Daher ist insbesondere zu Stoßzeiten mit Rückstaus zu rechnen.

Unfall am Werwolf: Zeugen gesucht

Ein 94-jähriger Fußgänger lief gestern (04.11.2021), gegen 13:45 Uhr, auf der Straße Werwolf Richtung Innenstadt, als ihn in Höhe einer Parkplatzausfahrt ein Kleinwagen anfuhr.

Der Senior stürzte auf den Gehweg und verletzte sich leicht. Der Fahrer und die Beifahrerin kamen dem Mann zu Hilfe und fuhren ihn zu der Wohnanschrift seiner Schwester am Pfaffenberger Weg, wo der Senior aus Unna zu Besuch war. Als der 94-Jährige dort aus dem Wagen stieg und seine beschädigte Brille bei dem Unfallfahrer ansprach, fuhr der Wagen davon, ohne Personalien auszutauschen.

Das Verkehrskommissariat Solingen bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Kleinwagen und dessen Fahrer und seiner Beifahrerin geben können, sich telefonisch unter der 0202-284-0 zu melden. (hm)

Verkehrsunfall: Verkehrskommissariat sucht Zeugen

Am Mittwoch (03.11.2021) kam es gegen 15:40 Uhr in Solingen auf der Kreuzung Goerdeler Straße/Konrad-Adenauer-Straße/ Mummstraße /Schwesternstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem LKW.

Beide Fahrzeuge befanden sich auf der Konrad-Adenauer-Straße und fuhren in Richtung Goerdeler Straße. Im Kreuzungsbereich kam es nach einem Fahrspurwechsel zum Zusammenstoß zwischen dem LKW und dem Opel einer 30-Jährigen. Die Solingerin und der 53-jährige LKW-Fahrer verletzten sich bei dem Unfall nicht. Es entstand circa 3000 Euro Sachschaden.

Da dem Verkehrskommissariat unterschiedliche Schilderungen zum Unfallhergang vorliegen, bittet die Fachdienststelle Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich telefonisch unter der 0202-284-0 zu melden. (hm)