Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Endlich ist es wieder soweit: Der Kinder-und Jugendchor VOICES der Musik-und Kunstschule Remscheid gibt am Freitag, 24. September, seine 11. Sommerserenade im Vaßbendersaal in Remscheid.
Nach fast zweijähriger Pause, unzähligen Proben im Homeoffice und Kontaktsperren darf endlich wieder gesungen werden! Coronabedingt wird es zwei Sommerserenaden geben: eine Kinderchor-Sommerserenade um 16 Uhr und die Jugendchor-Sommerserenade um 19 Uhr. Der Kinderchor hat Lieder zur Geschichte von „Ritter Rost und das Gespenst“ vorbereitet – mit vielen großen und kleinen Solistinnen und Solisten. Auch Solostücke auf dem Klavier und der Blockflöte hat der Kinderchor im Gepäck. Der Jugendchor singt mehrstimmige Werke aus Klassik, Gospel und Pop. Auch hier gibt es zahlreiche Solistinnen und Solisten.
Termin
Freitag, 24. September 2021, 16 und 19 Uhr im Vaßbendersaal Remscheid, Ambrosius-Vaßbender-Platz
Klavier: Anton Pembaur (16 Uhr) und Thomas Hilger (19 Uhr).
Musikalische Leitung: Astrid Ruckebier
Eintritt frei, am Ausgang wird für die Arbeit der VOICES gesammelt. Einlass nur mit 3-G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet)! Da die Plätze begrenzt sind, wird um Voranmeldung gebeten unter astrid@schmidtguitar.de.
Ein kleiner Stand ist aufgebaut, auf dem zahlreiches Informationsmaterial liegt. Banner mit politischen Aussagen stehen zwei Meter daneben, auf der anderen Seite ein geräumiges Zelt, in dem weiteres Material gelagert wird und das groß genug ist, dass drei Personen in ihm ohne größere Raumnot schlafen können. Das Klima-Camp Remscheid hat mit seiner einwöchigen Arbeit auf dem Rathausplatz begonnen.
„Wir bleiben bis zum Wahltag am 26. September hier“, verspricht Daniel Pilz, Kopf vom Bündnis Remscheid, „und zwar exakt bis um 12:05 Uhr. Es ist nämlich fünf nach 12 in allen Thematiken, die das Klima betrifft. Wir müssen jetzt handeln, oder die Welt wird sich dramatisch ändern.“ Höhepunkt der Woche wird der globale Klimastreik am kommenden Freitag, dem 24. September um 13 Uhr auf dem Theodor-Heuss-Platz sein. „Wir wollen ganz besonders deutlich machen, dass diesmal eine Regierung gewählt werden sollte, die beim Klimaschutz endlich ernst macht.“ Wobei es Pilz und seinen Mitstreitern wichtig ist zu betonen, dass die eine Woche andauernde Aktion parteilos stattfindet. „Es zählt der Umweltgedanke“, sagt der junge SPD-Politiker. „Die Parteizugehörigkeit ist absolut zweitrangig.“ Gerne erwähnt Pilz, dass die Stadt Remscheid das Klima-Camp sehr gut unterstützt hat und die Zusammenarbeit vorbildlich war. „Besonders der Oberbürgermeister hat sich ins Zeug gelegt und uns viele Türen geöffnet.“ Die Klima-Aktivisten hoffen auf eine ähnlich hohe Teilnehmerzahl wie beim Klimastreik vor zwei Jahren. „So 800 bis 1000 wären schon schön.“
Globaler Klimastreik am 24. September
Sascha Koch und Vincent Amtmann von der Seebrücke Remscheid machen auf die Einwirkung des Klimawandels auf die Flüchtlingsbewegungen aufmerksam. „Die Erde wird sich erwärmen“, konstatieren sie, „und das wird Auswirkungen auf das weltweite Klima haben. Laut der Weltbank werden deshalb im Jahr 2050 mehr als 200 Millionen Menschen auf der Flucht sein.“ Drastische Kritik am Vorgehen der europäischen Grenzschutzorganisation Frontex schließt sich an. „Die machen schlicht ihre eigenen – inhumanen – Regeln. Die zivile Seenotrettung wird kriminalisiert. Unter diesen Umständen flieht doch niemand freiwillig.“ Eine eindeutiges Statement zum Begriff „Wirtschaftsflüchtling“ schließt sich an. „Derjenige, der, weil er wahnsinnig viel Geld verdient und Steuern sparen möchte, in die Schweiz zieht, das ist ein Wirtschaftsflüchtling.“
„Derjenige, der, weil er wahnsinnig viel Geld verdient und Steuern sparen möchte, in die Schweiz zieht, das ist ein Wirtschaftsflüchtling.“ Foto: Peter Klohs
Zum Programm des Klima-Camps gehört auch ein Schöpfungsgottesdienst, der am vorigen Sonntag auf dem Rathausplatz stattfand und zu dem sich auch Superintendentin Antje Menn angesagt hatte. Ein alkoholfreies „Pub-Quiz“ zum Thema Parteiprogramme wird am Dienstagabend am Camp durchgeführt. Die Aktionen enden offiziell am Samstag, an dem sich diverse Kleingruppen vorstellen.
Mindestens zwei Mitglieder des Klima-Camps verbringen regelmäßig die Nacht im Zelt, was, so Daniel Pilz, schon gewöhnungsbedürftig sei. „Morgens um halb vier wird der Platz gesäubert“, sagt er. „Das geschieht nicht geräuschlos. Viel Schlaf bekommen wir hier nicht mit.“ Immerhin sind die Auseinandersetzungen mit Andersdenkenden bisher rein verbal geblieben. „Ein paar merkbar Angetrunkene haben mal versucht, uns zu provozieren“, berichtet Pilz. „Aber darauf lassen wir uns natürlich nicht ein. Mit manchen Menschen muss man auch nicht diskutieren.“
Ein Zelt ist für viele Menschen viel mehr als nur ein trockener Schlafplatz im Urlaub. Foto: Peter Klohs
Ein Zelt ist für viele Menschen viel mehr als nur ein trockener Schlafplatz im Urlaub. Foto: Peter Klohs
Mit dem Beschluss 25 F 24/21 hat das Amtsgericht Remscheid eine einstweilige Verfügung aus dem Jahr 2019 bestätigt, in der einer Mutter aus Gambia untersagt wird, ihre dreijährige Tochter außerhalb des Schengenraums, vor allem aber nach Gambia zu bringen. Grund für diese rechtliche Maßnahme ist die Gefahr für das Kind, bei einer solchen Reise einer Genitalverstümmelung unterworfen zu werden. Die Frau hatte zuvor angekündigt, mit dem Mädchen in ihr Heimatland reisen zu wollen.
Das Gericht wertet die Genitalverstümmelung zutreffend als eine „extreme körperliche und seelische Schädigung“, sodass selbst eine relativ geringe Wahrscheinlichkeit der Tatausübung ausreicht, um die Schutzmaßnahme zu rechtfertigen. Ohne der Kindsmutter – in deren Familie die Genitalverstümmelungen an Mädchen üblich sind – eine explizite Tatabsicht zu unterstellen, gelangt das Gericht zu der Auffassung, dass ein gewisses Risiko zu bejahen ist, für dessen Abwendung die festgelegte Einschränkung des Aufenthaltsbestimmungsrechts einen verhältnismäßigen Eingriff darstellt.
Eingeleitet hatte das Verfahren der Vater des Mädchens, der von der Kindsmutter getrennt lebt und sich berechtigt um die Unversehrtheit seiner Tochter sorgt, sollte sie in das tatbelastete Familienumfeld der Kindsmutter gebracht werden.
Taskforce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung
Die TaskForce wurde über ihr Notrufprojekt „SOS FGM“ eingeschaltet und hat das Gericht unterstützt mit grundsätzIichen Informationen zu Genitalverstümmelungen in Gambia sowie einer konkreten Gefahreneinschätzung.
Die Gründerin der TaskForce, Ines Laufer, wertet den Beschluss einmal mehr als wichtiges Zeichen für den Kinderschutz, findet aber auch kritische Worte: „Seit dem wegweisenden Beschluss XII ZB 166/03 des Bundesgerichtshofes aus dem Jahr 2005 konnte von zahlreichen Mädchen die Gefahr einer Genitalverstümmelung abgewendet werden, indem Reisen in die Gefährdungsländer untersagt wurden. Dennoch bilden solche Schutzmaßnahmen die Ausnahme. Der Mehrheit der über 22.000 gefährdeten Mädchen aus Hochrisikoländern wird staatlicher Schutz allerdings bislang versagt – eine Situation, die von Politikern und Regierung schlichtweg ausgesessen wird. Dabei müsste diese wirksame Prävention lediglich als kollektive Maßnahme für alle gefährdeten Mädchen politisch umgesetzt werden.“
Mit dem Projekt „Notruf Genitalverstümmelung – SOS FGM“ begegnet die TaskForce der stetig wachsenden Nachfrage nach Hilfe und Beratung immer dann, wenn Mädchen in konkreten Fällen vor einer Genitalverstümmelung geschützt werden müssen. „Dennoch hoffen wir, eines Tages überflüssig zu sein, weil der Staat seiner Schutzpflicht gegenüber diesen spezifisch gefährdeten Kindern endlich gerecht wird.“ so Ines Laufer über die Zukunftsvision der Organisation.
Für 1.5 Millionen Schüler*innen an bundesweit 4.513 Schulen heißt es bei der Juniorwahl von heute bis Freitag, 24. September 2021 in ganz Deutschland: Kreuz machen und wählen gehen!
Die Juniorwahl ist das größte Schulprojekt in Deutschland und steht zur Bundestagswahl 2021 unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages Dr. Wolfgang Schäuble.
Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. Seit dem Ende der Sommerferien steht das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan. Nun geht es in dieser Woche wie bei der „echten“ Bundestagswahl für die Schüler*innen mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis in das Wahllokal der Schule. Die rund 50.000 Wahlhelfer*innen in den beteiligten Schulen, die Wählerverzeichnisse angelegt haben und später die Stimmen auszählen, übernehmen aktiv Verantwortung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Wahl.
Das Gesamtergebnis der Zweitstimmen und die Sieger der Erststimmen der Juniorwahl werden am Wahlsonntag, 26. September 2021 um 18 Uhr auf www.juniorwahl.de veröffentlicht.
Hintergrund der Juniorwahl
Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass sich die Wahlbeteiligung der beteiligten Eltern erhöhte, ebenso wie die Wahlbeteiligung unter Erstwählenden. Zudem steigt signifikant die Wahlbereitschaft und das Wissen über die Kandidat*innen, vor allem bei nicht-gymnasialen Schulformen.
Seit 1999 wird das Projekt bundesweit zu allen Europa-, Bundestags- und Landtagswahlen durchgeführt. Seither haben sich mehr als 3,8 Millionen Jugendliche beteiligt.
Partner der Juniorwahl sind der Deutsche Bundestag, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundeszentrale für politische Bildung. Zusätzlich wird in vielen Ländern das Projekt durch Kultusministerien, Landtage und Landeszentralen für politische Bildung finanziert.
„Die Schlussrunde“ mit den Spitzenkandidatinnen und -kandidaten aller im Bundestag vertretenen Parteien ist eine echte „Elefantenrunde“: Drei Tage vor der Bundestagswahl kommen am Donnerstag, 23. September 2021, 20.15 Uhr, im Ersten und im ZDF die Kanzlerkandidatin und die Kanzlerkandidaten sowie die Vorsitzenden der anderen Parteien zu einer gemeinsamen Schlussrunde zusammen. Kurz vor dem Wahlsonntag ist es für CDU, SPD, AfD, FDP, Linke, Grüne und CSU die letzte Chance, vor einem Millionenpublikum ihre Positionen gegenüber den anderen abzugrenzen und noch einmal um die Stimmen der interessierten Wählerinnen und Wähler zu werben.
„Die Schlussrunde“ ist für unentschlossene Wähler noch einmal eine 90-minütige Gelegenheit, die politischen Linien und die im bisherigen Wahlkampf bereits geschärften Argumente zu verfolgen. Zugleich ist es angesichts der knappen Umfrage-Ergebnisse und der vielen Koalitionsmöglichkeiten, die sich daraus ableiten lassen, die letzte Möglichkeit, live zu beobachten, wie das Klima zwischen den Diskutierenden ist.
Vier Täter verschafften sich in der Nacht zu Montag (20.09) über ein rückwärtig gelegenes Waldgebiet Zugang zu dem Gelände einer Firma an der Kölner Straße. Sie öffneten ein Rolltor und gelangten in einen Lagerraum, in dem Kupferdraht gelagert wurde. Die Täter packten den Kupferdraht in mitgebrachte Taschen.
Ein Mitarbeiter entdeckte die Täter per Videoaufzeichnung und verständigte sofort die Polizei. Die eingesetzten Kräfte trafen auf die Täter noch bei Tatausführung. Als diese die Polizei erkannten, ließen sie ihre Beute zurück und flüchteten in das angrenzende Waldstück. Einer der Täter konnte eingeholt werden, er wurde vorläufig festgenommen.
Zur Absuche des Geländes nach den weiteren Tätern wurden ein Polizeihubschrauber und ein Diensthund eingesetzt. Personen konnten jedoch nicht mehr festgestellt werden. Derzeit ist die Identität des Festgenommenen noch unbekannt, die Ermittlungen dauern an.
Nein, diese Duma-Wahl genügte keinen demokratischen Mindeststandards. Sie war noch unfreier und unfairer als alle bisherigen Wahlen in Russland. Der Hauptgrund dafür ist Unsicherheit. Offenkundig hegt Putin kein echtes Zutrauen in die Strahlkraft des eigenen Tuns. Mehr noch: Im Kreml herrscht eine latente Angst vor dem eigenen Volk. Die Massenproteste 2020 in Belarus haben Putin erschreckt. Schließlich schien Alexander Lukaschenko in Minsk nicht weniger fest im Sattel zu sitzen als Putin in Moskau. Doch dann wurde klar, dass ein Vierteljahrhundert der Ein-Mann-Herrschaft den Wunsch nach Wandel wachsen lässt.
Olaf Scholz setzt sich durch: Laut einer repräsentativen Zuschauer:innen-Befragung von Forsa im Auftrag von ProSieben, SAT.1 und Kabel Eins hat der Kanzlerkandidat der SPD das finale #Triell klar gewonnen. 42 Prozent der Befragten sagten nach der Ausstrahlung auf die Frage „Wer hat alles in allem das TV-Triell gewonnen?„: Scholz. 27 Prozent sahen Armin Laschet (CDU) vorn, für 25 Prozent war Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) die Siegerin. 6 Prozent nannten keinen Gewinner.
Klar auch das Votum bei der Frage „Wen fanden Sie am glaubwürdigsten?„: 37 Prozent nannten Olaf Scholz, 29 Prozent Annalena Baerbock und 28 Prozent Armin Laschet.
Auf die Frage „Hat die TV-Debatte Ihre persönliche Wahlentscheidung verändert?“ antworteten 12 Prozent mit „Ja“. 24 Prozent der Befragten sagten, sie hätten „in der TV-Debatte neue Informationen zu einzelnen Sachthemen erhalten, die sie vorher noch nicht kannten“.
Eine Woche vor der Bundestagswahl stellte sich Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet in der RTL-Wahl-Sendung „Am Tisch mit Armin Laschet: Zuschauer fragen – Der Kanzlerkandidat antwortet“ den persönlichen Fragen von Wählerinnen und Wählern.
Beim Thema „Klima“ gerät der CDU-Chef in eine hitzige Diskussion mit Studentin Arian Feigl-Berger, die Laschet vorwirft, das Parteiprogramm der Union reiche bei weitem nicht aus, um „irgendwelche Klimaschutzziele einzuhalten.“ Laschet weist daraufhin den Vorwurf zurück, die Union nehme den Klimawandel nicht ernst genug: „Ich glaube, unser Programm reicht aus, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Das große Ziel ist es, ein klimaneutrales Industrieland zu schaffen.“ Konkret wolle er CO2 reduzieren: „Jedes Gramm CO2, was in die Luft geht, ist eines zu viel.“
Auf den späten Ausstieg aus der Kohle angesprochen, bringt Laschet auch das Thema Kernenergie auf den Tisch. „Ich finde, wir haben die falsche Reihenfolge gewählt.“ Besser wäre man vor zwanzig Jahren zuerst aus der Kohle ausgestiegen und dann erst aus der Kernenergie. Länder wie Frankreich hätten laut Laschet mit Kernenergie deshalb „blendende CO2-Werte“. Trotzdem gebe es in Deutschland keinen Ministerpräsidenten, der so viel CO2 reduziere wie er.
Weitere Themen, die in der Sendung diskutiert wurden, waren die Pflegesituation in Deutschland, Ausbildung und frühkindliche Erziehung sowie die mögliche Einführung einer Vermögenssteuer.
„Am Tisch mit Armin Laschet: Zuschauer fragen – Der Kanzlerkandidat antwortet“ lief am Sonntag, 19. September, um 19.05 Uhr bei RTL und steht nun in der Mediathek bei TVNow: https://www.tvnow.de/shows/am-tisch-mit-19885
Für die Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, ist der Ausgang der Wahl noch völlig offen. „Wir wissen, dass die Umfragen natürlich viel aussagen, aber nichts darüber, wie es am Wahltag ist. Das wird ein Fotofinish werden, da sind sich alle drüber klar“, so Göring-Eckardt im phoenix-Interview. „Wir haben eine hohe Zahl an Menschen, die unentschieden sind – die gilt es zu gewinnen auf die letzten Tage.“
Inwieweit die Klimapolitik auf das Wahlergebnis der Grünen einzahle, werde man erst am Wahltag sehen, erklärt die Grünen-Politikerin. „Ich glaube, dass die Umfrageinstitute alle seriös arbeiten wollen, aber ich sehe die Unentschiedenheit von vielen Menschen. Das sind so viele wie noch nie zuvor.“ Um sie zu überzeugen, werde die Partei in der letzten Woche vor der Wahl noch einmal klar ihre Ideen zur Bewältigung der Klimakrise vorstellen. Göring-Eckardt betonte erneut, dass ihre Partei als einzige für einen sozialen Ausgleich für den steigenden CO2-Preis eintrete. Zwar habe Bundesregierung den Anstieg des CO2-Preises längst beschlossen, „aber sie hat nicht dafür gesorgt, dass es dabei einen sozialen Ausgleich gibt“, kritisiert Göring-Eckardt. „Das machen weder Union noch SPD und die FDP sowieso nicht.“
Eine Koalition mit der FDP schließt Göring-Eckardt dennoch nicht aus. „Ich habe ja schon mit der FDP verhandelt, insofern ist meine Fantasie diesbezüglich relativ groß.“ Schließlich wollten auch die Liberalen viele Investitionen anschieben, so die Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. „Wenn man die Klimakrise bewältigen will, wenn man ein modernes Land will, dann muss man den Investitionsstau der letzten Jahre bewegen und darüber reden, wie man das finanzieren will.“