Lenneper Weihnachtstreff wird abgesagt

Bis vor wenigen Tagen bestand noch Hoffnung, dass der Lenneper Weihnachtstreff stattfinden könnte. Jetzt haben sich Vorstand und Beirat von Lennep Offensiv schweren Herzens entschieden, die Veranstaltung abzusagen. „Es ist uns nicht leicht gefallen, denn nach zweijähriger Corona-Pause hätten wir gern wieder diesen beliebten Treff für Lennep stattfinden lassen“ kommentiert Thomas Schmittkamp, Vorsitzender des Vereins, die Entscheidung. „Aber angesichts der aktuellen Entwicklung der Infektionslage war es aus unserer Sicht nicht mehr zu verantworten.“

Alle Vorbereitungen waren getroffen, das Programm stand fest, die Künstler waren engagiert, die ehrenamtlichen Helfer schon eingeteilt, die Vorfreude war groß. Letztlich musste aber bei der Entscheidung die Gesundheit der Besucher im Vordergrund stehen. Diese wäre beim derzeitigen Infektionsgeschehen nicht zu gewährleisten. „Ein mit fröhlichen Menschen dicht gedrängtes Weihnachtsdorf, so schön es auch sonst sein mag, ist in Zeiten der Pandemie fehl am Platz. Deshalb mussten wir uns zu der Absage entschließen.“

Die Hoffmann: „Wenn sie Königin von Deutschland wär…“

Angela I. , Stück von Katja Hensel wurde im Teo Otto Theater in Remscheid gespielt und mit viel Applaus belohnt.

Fast hätte man sich gewünscht, im Literatur-, Deutsch- oder Englischunterricht doch besser aufgepasst zu haben, so schnell wechselten die Erzählebenen des Stückes, die die Bremer Shakespeare Company grandios meisterten. Shakespeare, der Name war hier Programm, ob in Sprache, Reimform, Macbeth oder König Lear und alles garniert mit getragener Wagner-Musik, wir trafen sie alle wieder.

Demokratie! Ist! Kein! Brieffreund!

Hensels Stück ist zweieinhalb Jahre alt und so aktuell wie nie. Kanzlerin Merkel tritt ab, nach 16 Jahren. Und keiner hatte sie mehr gesehen, die neue Regierung noch nicht gebildet, so schippert der Regierungskahn führungslos im Gewässer. Das Bühnenbild, eine Wand aus Mosaikstücken stellt alles dar: bespielbare Requisite, Merkels Rückzugsort (der Fundus des Bundestages), die Gesellschaft, bröckelnde Macht.

Merkel (Silke Buchholz) untergetaucht beim Archivar des Fundus (Peter Lüchinger), doch der Chauffeur der Kanzlerin (Markus Seuss) und seine Angebetete, Angelas Stylistin (Petra-Janina Schultz), machen sich Sorgen um Deutschlands Zukunft. „Das ganze Land (…) braucht Führung. Und Merkel haut einfach ab, als wär’s ein Abiball…“ Der Chauffeur ist verliebt in die Stylistin, macht ihr den Hof, will sie heiraten, warum also nicht in Sonnett-Form, das hebt nicht nur den Jambus, sondern auch die Stimmung. Denn es ist etwas faul im Staate, nicht Dänemark, aber Deutschland, inkognito sucht Angela Merkel den Bundestag auf und so wie das Bühnenmosaik zu bröckeln beginnt, so sieht sie ihre Regierungsarbeit auch bald in Scherben liegen. „Ich habe die Demokratie geliebt, verehrt und bewundert damals. Wie einen Brieffreund von drüben! Und dann haben wir uns getroffen. Und dann war es ernüchternd, zäh, aber nie hätte ich die Demokratie fallen gelassen! Nie! Mir sind die Ostdeutschen so fremd, die dieses System nicht wollen, mir sind die Westdeutschen noch fremder, die es nicht verteidigen! Demokratie! Ist! Kein! Brieffreund!“

„Man muss nur genug reden, dann passt irgendwann alles“

Und dann gibt es noch die „Neuen“, die das Erbe antreten wollen. Große Fußstapfen sind das, und große Schuhe. Symbolisch hier, dass ein Politiker sich nach dem Fußballspiel die zu kleinen Socken eines Kindes anzieht. Komischerweise passen sie später. („Man muss nur genug reden, dann passt irgendwann alles“).

Die Kinder (auch gespielt von den sechs Erwachsenen) machen es in ihrem Erlebnis über den Schwimmbadbesuch deutlich: Das Mädchen, das 100 Jahre auf dem Dreimeterbrett stand und angefeuert wurde und nicht sprang. Erst als alle keine Lust mehr hatten, da sprang sie, aber da war das Wasser verdunstet. „Sie war sowieso total langweilig“

16 Jahre und das Land ist im Chaos, die Mauer zerbrochen, die Politik machtlos vor dem Aufstand der Bürger, angegriffen, nicht nur mit Worten. Die vorgetragenen Original Tweets, Posts und Mails sind nur schwer zu ertragen, man ist schier ohnmächtig von so viel Hass. Da kann man den Politiker schon fast verstehen, der wie der geblendete Gloucester aus König Lear sich die Klippen von Dover herabstürzen will (überragend Michael Meyer).

Das letzte Abendmahl

Und Merkel? Die bereitet das letzte Abendmahl vor, deckt die Tafel und verteilt die Tischkärtchen, um mal die Lieblingsfeinde aufeinander loszulassen. Jedoch hört sie nicht, oder will es nicht, die mahnenden Worte der Macbeth-Hexen in Gestalt von Loki Schmidt, Hannelore Kohl und Doris Schröder-Köpf, die beim Skat kloppen unisono tönen „Du bist unser Verderben. ANGELA!“ Und da es nichts wurde mit der Demokratie und selbst der Adler den Bundestagshorst verlassen hat, bleibt wohl nur die Monarchie. Ich bin an dieser Stelle froh, dass wir die allzu große Nähe zur Realität verlassen und es märchenhaft wird im Shakespeare-Universum. Das Stück lag uns wie ein großes Puzzle zu Füßen und jedes Teil hat sich eingefügt, bis es wie die Bühnenbildwand stand. Für mich war es ein unvergleichlicher Abend und ich danke der Bremer Shakespeare Company von Herzen für ihr wunderbares Spiel.

Corona: Fünf Erkrankte intensivpflichtig

Bedauerlicherweise sind zwei Remscheider im Alter von 64 und 83 Jahren mit der Coronainfektion verstorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 487 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 8.248 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 7.569 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen. 192 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 533 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Es gibt insgesamt 1.717PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der Virusvariante Alpha und vier bestätigte Fälle der Virusvariante Beta. Die Virusvariante Gamma wurde einmal in Remscheid nachgewiesen. Die Delta-Variante ist bislang 814 mal aufgetreten.

Aus den Krankenhäusern

Die Krankenhäuser vermelden 23 Covid-19-erkrankte Personen als sogenannte Hospitalisierungsfälle. Fünf dieser Personen sind intensivpflichtig, zwei Personen werden invasiv beatmet, Stand 30.11.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Remscheid: Impftermine online buchen

Die seit heute buchbaren rund 3.000 Termine für Corona-Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen im Zeitraum 1. bis 10. Dezember in der neuen Impfstelle im Zentrum Süd sind komplett vergeben. Für den 11. Dezember sind nur noch wenig freie Termine zu haben.

Die Stadt Remscheid freut sich sehr über die große Nachfrage in der ab kommenden Mittwoch geöffneten Anlaufstelle Rosenhügeler Straße 2-8 in 42859 Remscheid. Und sie beruhigt: Impfwillige, die heute bei der Terminbuchung leer ausgegangen sind, können morgen den nächsten Buchungsversuch starten. Pro Tag wird ein weiterer Impftag mit rund 300 Terminen freigegeben.

Remscheid: Impftermin buchen

Der passende Termin lässt sich online über https://remscheid.impf-buchung.de/ buchen. Wer keinen Internetanschluss besitzt, kann sich seinen Impftermin telefonisch über das Bergische ServiceCenter unter der Corona-Hotline (02191) 16-2000 sichern. 

Spendenparcourslauf in der Kita Moltkestraße

Am Vormittag des 26. Novembers 2021 fand in der Evangelischen Kita Moltkestraße ein kleines Sportevent zugunsten der neuen Indoor-Kletterwand statt. Der Förderverein der Kita hatte über ein Crowdfunding-Projekt der Volksbank im Bergischen Land mit dem Titel „Entdecke den Klettermax in dir“, das noch bis Weihnachten läuft, die Realisierung einer neuen Erlebnis-Kletterwand angestoßen.

„Die Kinder waren begeistert und hochmotiviert“, freute sich Monique Semper, Vorstandsmitglied des Fördervereins. Die Kleinsten haben genauso motiviert mitgemacht, wie die Vorschulkinder.“

Die Kinder kamen in mehreren Kleingruppen, um ihre Runden über den Parcours zu drehen und sammelten pro gelaufener Runde einen Stempel. Für jeden Stempel wurde Geld erlaufen.

Bereits bei der Finanzierung des neuen Außengeländes vor einigen Jahren wurden gute Erfahrungen mit dem Engagement der Kita-Kinder gemacht. „Die Kinder wussten damals wie heute sehr genau, warum sich ihr Parcourslauf lohnt und Spaß machte es allen zusätzlich“, ergänzte Sandra Wolf, Vorsitzende des Elternbeirats.

Die Linke: Sana Klinikum begründet Abbau von Intensivbetten nicht

„Zur Sitzung des Hauptausschusses am 04.11.21 stellte die Wählergruppe „echt.Remscheid e.V.“ die Anfrage, warum die Intensivbettenzahl in Remscheid von 36 Betten im Oktober 2020 auf 26 Betten im Mai 2021 abgebaut wurden.

Diese Informationen erstaunte die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid sehr und wir sahen uns veranlasst selbst nachzuforschen und fanden mit einem einfachen Klick auf die entsprechenden Seiten die Antwort:

Tatsächlich! Auf der Höhe der Pandemiezeit nahm die Zahl der Intensivbetten um 10 Betten ab; zwischenzeitlich ab Juni sogar um 13 Betten! Dies führte dann für eine kurze Zeit zu einer Intensivbettenauslastung von 100% in Remscheid!

Warum das Ganze? Auf die Antworten haben wir mit Spannung gewartet. Allerdings sind die nun für den Hauptausschuss am 02.12.21 vorliegenden Antworten mehr als enttäuschend. Das SANA Klinikum geht in keiner Weise auf die Fragen ein. Nimmt weder dazu Stellung, warum Intensivbetten abgebaut wurden noch wofür das Klinikum Ausgleichszahlungen von über 9,7 Millionen im Zeitraum von April bis Oktober 2020 erhalten hat.

Die Linke.Remscheid hält das in zweierlei Hinsicht für skandalös: Zum einen die Tatsache selbst, dass inmitten der Pandemie Intensivbetten abgebaut wurden – mit wenig Rücksichtnahme auf den Schutz der Bevölkerung! Zum anderen die Informationspolitik. Die politischen Gremien und vor allem die Bevölkerung haben ein Recht auf eindeutige Information und Klarstellung – insbesondere bei dem hoch sensiblen Thema Gesundheitsschutz. Die Anzahl und Auslastung der Intensivbetten sind gerade in Corona-Zeiten von großer Bedeutung. Deswegen fordern wir eine umfassende Aufklärung!“

gez. Brigitte Neff-Wetzel
Fraktionsvorsitzende Die Linke.Remscheid

Autorennen? Polizei beschlagnahmt Autos und Führerscheine

Wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens im Industriegebiet in Hückeswagen-Scheideweg hat die Polizei am Samstagabend (27. November) zwei Sportwagen als auch die Führerscheine der Piloten beschlagnahmt.

Anwohnende hatten am Samstagabend zunächst einen Porsche beobachtet, der über einen Zeitraum von etwa zwei Stunden auf der Bockhackerstraße immer wieder mit laut aufheulendem Motor stark beschleunigte und auf dem Neuschnee Driftübungen vollzog. Gegen 22.40 Uhr beobachteten Zeugen, dass sich der Porschefahrer mit einem dazu gestoßenen Fahrer eines Jaguar im Industriegebiet offenbar ein Rennen lieferte. Dabei fuhren beide Autos in geringem Abstand mehrfach mit hoher Geschwindigkeit in einem aus der Bockhackerstraße, der Heinrich-Schicht-Straße, der Johann-Clouth-Straße und der Clarenbach-Straße gestalteten Rundkurs, wobei sich auf dem Dach des Jaguar ein Blaulicht befunden haben soll.

Beim Eintreffen der Polizei entfernten sich beide Fahrzeuge zügig. Der Porsche konnte wenig später auf der L68 angetroffen werden. Die Polizei beendete dort die Fahrt des 19 Jahre alten Remscheiders, in dem sie sowohl den Porsche als auch den Führerschein beschlagnahmte. Weil Zeugen das Kennzeichen des Jaguar abgelesen hatten, bekam dessen 20-jähriger Fahrer wenig später an seiner Wohnanschrift in Remscheid ebenfalls Besuch von der Polizei. Auch hier beschlagnahmte die Polizei Auto und Führerschein.

Telefonsprechstunde mit Sven Wolf

Aufgrund der derzeit wieder steigenden Coronazahlen wird die Bürgersprechstunde des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf in Form einer Telefonsprechstunde stattfinden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, sich am Samstag, 4. Dezember 2021, von 11-13 Uhr mit Ihrem Anliegen im Remscheider Wahlkreisbüro unter Telefon: (0 21 91) 8 42 35 64 zu melden.

Brand in Remscheider Mehrfamilienhaus

Am vergangenen Samstagnachmittag (27.11.2021, 17:00 Uhr), kam es in Remscheid zum Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Bernhardstraße.

Nachdem aus dem Fenster einer Hochparterrewohnung schwarzer Rauch quoll, konnte die Feuerwehr den ursächlichen Brand löschen. In der Wohnung entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 20.000 Euro. Die Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Während der Löscharbeiten blieb die Bernhardstraße gesperrt. Die Kriminalpolizei übernimmt die Ermittlungen, um die Brandursache zu klären. (sw)

Unfallfahrt endet an einer Hausfassade

Am 28.11.2021, um 17:35 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall mit zwei Pkw auf der Ringstraße in Remscheid.

Ein 74-jähriger Mann war mit seinem Toyota Yaris auf der Ringstraße in Richtung Leverkuser Straße unterwegs, als er vermutlich aufgrund eines internistischen Notfalls die Kontrolle über sein Auto verlor. Er kollidierte im Kreuzungsbereich mit dem Ford Kuga eines 49-Jährigen und kam in der Folge nach rechts von der Straße ab. Erst an einer Hausfassade endete die Unfallfahrt. Der 74-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, der Fahrer des Kuga sowie seine Beifahrerin (43) blieben unverletzt.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden liegt bei circa 23.000 Euro. Die Ringstraße blieb für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme komplett gesperrt. (jb)

ÖPNV: In ganz NRW gilt 3G

Seit Mittwoch, 24. November 2021, gilt im Nahverkehr bundesweit die 3G-Regel. Wer nicht geimpft, genesen oder getestet in Bus und Bahn unterwegs ist, muss auch in Nordrhein-Westfalen ab sofort mit einem Bußgeld rechnen.

Die Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr in NRW, der Nahverkehr Rheinland (NVR), der Nahverkehr Westfalen Lippe (NWL) und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), kommunale Ordnungsämter, die Bundespolizei, die Deutsche Bahn, die Verkehrsunternehmen und das Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen werden in den kommenden Wochen stichprobenartig die 3G-Nachweise im Nahverkehr kontrollieren.

„Es ist ein Zeichen des Respekts und des wertschätzenden Umgangs miteinander, dass alle eine Maske tragen und sich an die 3G-Regel in Bus und Bahn halten.“

Ina Brandes, Verkehrsministerin NRW

Verkehrsministerin Ina Brandes: „Wir wollen, dass die Menschen auch in Corona-Zeiten mit Bus und Bahn sicher und zuverlässig ans Ziel kommen. Deshalb werden die Kontaktflächen in den Fahrzeugen permanent gereinigt und desinfiziert. Außerdem haben wir die Taktung im ÖPNV trotz weniger Fahrgäste unverändert gelassen, damit alle möglichst viel Abstand halten können. Es ist ein Zeichen des Respekts und des wertschätzenden Umgangs miteinander, dass alle eine Maske tragen und sich an die 3G-Regel in Bus und Bahn halten.“

Selbsttests werden nicht anerkannt

Wer keinen 3G-Nachweis vorlegen kann, muss das Fahrzeug am nächsten Halt verlassen und mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. Die 3G-Pflicht gilt in allen Bussen, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie in Fern- und Nahverkehrszügen (S-Bahn, Regionalbahn, Regionalexpress). An Bahnsteigen, Haltestellen und in Gebäuden ist kein 3G-Nachweis erforderlich. Als getestet gelten Fahrgäste, die einen amtlichen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen amtlichen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorzeigen können. Selbsttests werden nicht anerkannt.

Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sowie Schülerinnen und Schüler aller Schulformen sind von der 3G-Regel ausgenommen und müssen keinen Nachweis erbringen, da sie im Rahmen des Schulbetriebes regelmäßig getestet werden. Das gilt auch für volljährige Schülerinnen und Schüler. Azubis ab 16 Jahren gelten an Unterrichtstagen als Schüler und damit als getestet, an Anwesenheitstagen im Betrieb als Arbeitnehmer und damit als 3G-relevant. Studierende an Universitäten, Fachhochschulen und weiteren Hochschulen müssen bei Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel den 3G-Nachweis mit sich führen. Die 3G-Nachweispflicht gilt vorerst bis zum 19. März 2022.

Bußgelder drohen

Übrigens: Im Nahverkehr Nordrhein-Westfalens gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske) in Fahrzeugen, in Bahnhöfen und an Bahnsteigen. Wer keine zulässige Maske im Nahverkehr trägt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro rechnen.

Quelle: mobil.nrw

Unfall: Erster Schnee lässt es krachen

Freitagabend, 26. November 2021, fiel in Remscheid der erste Schnee. Einige Autofahrende schienen ob des Winterwetters in Remscheid überrascht.

Auf der Bismarckstraße Ecke Rosenhügeler Straße krachte es gestern zwischen einem Linienbus der Stadtwerke Remscheid und einem privaten Fahrzeug. Der Privatwagen wurde dabei vorne rechts erheblich beschädigt. Der Bus, der mit eingeschalteter Warnblinkanlage auf der Bismarckstraße stand, diente den Polizeibeamten als warmer und trockener Ort zur Unfallaufnahme. Die Fahrgäste wurden von einem Ersatzbus eingesammelt.