FC Remscheid holt Innenverteidiger vom Wuppertaler SV

Kaderplanung des FCR schreitet voran. Pressemitteilung des FC Remscheid.

Mit der Verpflichtung von Haci Köseoglu schließt sich das nächste A-Jugend-Bundesligatalent dem FC Remscheid an. Der 19-jährige Innenverteidiger kommt vom Wuppertaler SV, wo er viele Jahre im Jugendbereich tätig war und viele Erfahrungen auf höchstem Jugendfußballniveau sammeln könnte. Zudem konnte Haci Köseoglu mit seinem Team den Aufstieg in die B-Jugend Bundesliga feiern und spielte anschließend zwei Jahre in der A-Jugend Bundesliga, unter anderem auch unter Trainer Marcel Heinemann. Der FC Remscheid freut sich über den sehr sympathischen Neuzugang.

Sportlicher Leiter Marcel Heinemann: „Mit Haci habe ich beim WSV auch schon sehr gerne zusammengearbeitet. Er ist ein absoluter Teamplayer, ein überragender Typ und ein verbissener Zweikämpfer, der sich in jedes Duell voll reinhaut.“

Haci Köseoglu unterschreibt einen Vertrag bis zum 30.06.2022 beim FCR.

Haci Köseoglu: „Der FC Remscheid hat ein hervorragendes Trainerteam und Marcel Heinemann kenne ich schon von unserer gemeinsamen Zeit in der U19 beim Wuppertaler SV. Wir haben nie den Kontakt verloren. Ich freue mich sehr meine Kameraden kennenzulernen und in die Saison zu starten.“

Unseriöse Impfbroschüre in den Briefkästen

Unter dem Titel „Wissenswertes zur Corona-Impfung“ ist die Hochglanzbroschüre des Berliner Vereins Mandelzweig e.V. nun auch in Remscheid aufgetaucht. Die Inhalte dieser Publikation sind nicht wissenschaftlich fundiert und nicht objektiv. Inhaltlich werde ideologisch geprägte Fehlinformation über Corona-Impfungen verbreitet.

Der Verein Mandelzweig um Pastor Christian Stockmann gehört zu den Organisationen, die Corona offen leugnen und zum Brechen geltender Gesetze aufrufen, um sich den Coronamaßnahmen zu widersetzen. Nach Überzeugung von Impfgegner und Coronaleugner Stockmann sind die Coronamaßnahmen, die ja dem Schutz der Bevölkerung dienen, nur eine „Manipulation der Massen in der Endzeit“. Die Gesetze zur Bekämpfung der Pandemie vergleicht er mit der Verpflichtung im Dritten Reich den Hitlergruß zeigen zu müssen.

Gleichzeitig mit der o.g. Desinformationsbroschüre wurde ein Flyer von Werner Gitt verteilt, der den Titel trägt „Wie komme ich in den Himmel?“ Werner Gitt ist ebenfalls christlicher Fundamentalist und Kreationist. Es handelt sich bei beiden Publikationen entsprechend um unseriöse Veröffentlichungen christlicher Fundamentalisten.

Und noch Lügen zum Klima

Um den Reigen an Desinformationen zu vervollständigen, werden unter der Bezeichnung „Klima Wahrheiten“ wissenschaftliche Falschaussagen getroffen und bewusst falsche Zusammenhänge geschürt, indem komplexe Strukturen durch Vereinfachung zu Lügen verkehrt werden. Bitte vernichten Sie diese Broschüren, die versuchen Lügen als wissenschaftliche Inhalte darzustellen. Solche Desinformationskampagnen stören den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Anstrengungen die Pandemie in den Griff zu bekommen und die Umwelt zu schützen. Danke.

Sponsoring gestartet: Lohmann engagiert sich langfristig bei IGR

Für das mittelständische Unternehmen Lohmann GmbH & Co. KG steht das Motto „Engagement für die Heimat“ ganz oben. Das gilt sowohl für den Stammsitz in Neuwied als auch für den Standort Remscheid. Dort starteten die Klebespezialisten nun ihr erstes Sport-Sponsoring. Und zwar für den Rollhockey-Bundesligaverein IGR Remscheid.

„Ein schönes Gefühl, echte Bundesligisten bei uns im Haus begrüßen zu dürfen“, sagt Wolfram Doll von Lohmann Remscheid. Rollhockey-Nationalspieler und Mannschaftskapitän Yannick Peinke sowie Georg Feldhoff, 1. Vorsitzender des IGR Remscheid e.V. waren zu einem besonderen Anlass zu Gast: Lohmann in Remscheid startet mit der Unterstützung für den Verein sein erstes Engagement im Sport.

Zentrum des Sports

„Den Sport in Remscheid präsenter und sichtbarer machen, das gelingt am besten gemeinsam“, freut sich Georg Feldhoff. Ein weiteres Ziel der Partnerschaft: Die Spielstätte der Profis, die Sporthalle Hackenberg, zum Zentrum des Remscheider Sports entwickeln. „Unser Anspruch lautet zudem, bis spätestens 2025 eine Europameisterschaft bei uns auszurichten“, ergänzt Profi Yannick Peinke.

„Den Sport in Remscheid präsenter und sichtbarer machen, das gelingt am besten gemeinsam!“

Georg Feldhoff, 1. Vorsitzender IGR Remscheid

Grund genug, jetzt schon in den Nachwuchs zu investieren. „Lohmann stattet unsere Jugendmannschaft mit einem Trikotsatz inklusive Lohmann-Logo im Brustbereich aus“, berichtet Georg Feldhoff. Auch ansonsten wird Lohmann durch verschiedene Banner künftig sichtbarer beim IGR. „Natürlich auch auf den Tribünen, denn unsere Mitarbeiter sind echte Fans der Mannschaft“, so Doll.

Partnerschaft auch in schweren Zeiten

Lohmann setzt als ein stark in der Heimat verwurzeltes Unternehmen auch in schwierigen Pandemiezeiten auf Zusammenhalt und Engagement in regionale Partner. „Für uns ist es selbstverständlich, diesen sympathischen und erfolgreichen Verein als Sponsor zu unterstützen. Wir  freuen uns auf gemeinsame Erfolge in der Zukunft“, so Lohmann Geschäftsführer Dr. Jörg Pohlman.

Über das Unternehmen

Das auf High-End-Klebelösungen spezialisierte Unternehmen beschäftigt aktuell rund 1.800 Mitarbeiter und wird seit 2019 von Dr. Jörg Pohlman und Dr. Carsten Herzhoff geleitet. Lohmann ist an 29 internationalen Standorten sowie mit exklusiven Vertriebspartnern in über 50 Ländern rund um den Globus aktiv. Mit Social-Sponsoring will das Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und unterstützt durch Spenden, Patenschaften und Veranstaltungen gezielt Projekte in der Region.  Jährlich werden unterschiedliche Partner aus den Bereichen des Sports, der Kultur und des Gemeinwohls umfassend gefördert.

Natur-Schule Grund bietet wieder Kräuterspaziergänge

Es ist Frühling und die Kräuter sprießen. Einige blühen, andere stehen in Knospen und wieder andere sind kurz vor Mitte des Jahres schon zur Ernte bereit. Die Natur-Schule Grund bietet deshalb in den nächsten Wochen Kräuterspaziergänge an, bei der die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, Kräuter kennen zu lernen und Vieles über ihre Nutzbarkeit zu erfahren.

Kräuterfachfrau Sandra Krawetzke wird zunächst ein Kräuterquiz durchführen und dann ca. 1,5 Stunden durch das Gartengelände der Natur-Schule Grund führen und Kräuter probieren lassen. Dazu gibt es Geschichten und natürlich die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen.

Zwei Termine stehen schon fest

Sandra Krawetzke wird den Kräuterspaziergang zunächst zweimal anbieten, nämlich am Sonntag, 13.06.2021, um 10:30 Uhr, und am Samstag, 19.06.2021, um 10:30 Uhr. Weitere Termine sind in Planung.

Ort der Veranstaltung ist die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund. Der Treffpunkt befindet sich vor dem Haus, die Veranstaltung selbst findet im Garten statt. Da die Gruppe nach der Begrüßung gemeinsam in das Gartengelände gehen wird, wird ein pünktliches Ankommen dringend empfohlen.

Wegen der Einschränkungen in Corona-Zeiten muss die Teilnehmenden-Zahl auf jeweils 12 Personen begrenzt werden. Der TeilnehmerInnen-Beitrag beträgt 15 Euro pro Person. Die Verwendung einer Mund-Nase-Bedeckung (bitte mitbringen) und i.d.R. ein Mindestabstand von 1,5 m sind grundsätzlich notwendig.

Schnell anmelden

Eine verbindliche Anmeldung per Mail (info@natur-schule-grund.de) unter Angabe der Anschrift und einer persönlichen Telefon-Nr. ist zwingend erforderlich. Damit ist auch die Einwilligung zum Datenschutz verbunden, denn die Daten der Veranstaltung müssen zum Zweck der Rückverfolgbarkeit ggf. für das Gesundheitsamt verfügbar gemacht werden. Im Einklang mit dem Hygienekonzept der Natur-Schule findet die Veranstaltung (fast) vollständig im Freien statt; dem Wetter angepasste Kleidung und wetterfestes Schuhwerk wird empfohlen.

Bergische IHK: Henner Pasch ist neuer Präsident

Der Solinger Unternehmer Henner Pasch ist neuer Präsident der Bergischen IHK. Er wurde am 8. Juni in der konstituierenden IHK-Vollversammlung in der Historischen Stadthalle Wuppertal mit 58 Stimmen gewählt. Pasch ist damit Nachfolger von Thomas Meyer, der nach acht Jahren als IHK-Präsident nicht mehr zur Wahl angetreten war.

Henner Pasch ist geschäftsführender Gesellschafter der fourtexx GmbH in Solingen sowie Geschäftsführer der Alina GmbH in Bad Oeynhausen. Die beiden Unternehmen entwickeln maßgeschneiderte HR-Komplettlösungen mit Personalsoftware für Personal- und Zeitwirtschaft sowie individuelle Sicherheits- und Zutrittskonzepte. Insgesamt sind dort 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Henner Pasch wurde vor 40 Jahren in Solingen geboren und ist gelernter Informatikkaufmann. 2006 gründete er die fourtexx GmbH, 2019 folgte die Übernahme der Alina GmbH. Pasch ist langjähriges Mitglied der Wirtschaftsjunioren Solingen und war dort von 2012-2014 Vorstandsmitglied, 2013 als Sprecher. Seit 2017 ist er Mitglied der IHK-Vollversammlung und engagiert sich im IHK-Bezirksausschuss Solingen und im Ausschuss Digitale Wirtschaft Bergisches Land.    

Henner Pasch ist darüber hinaus in weiteren Ehrenämtern aktiv, so ist er unter anderem ehrenamtlicher Handelsrichter am Landgericht Wuppertal, Vertreter der Solinger Wirtschaft im Beirat Nachhaltige Kommune und im ÖNPV-Fahrgastbeirat“, Mitglied des Initiativkreis Solingen e.V. und Vorstandsmitglied in der Gruppe 112 e.V.

Henner Pasch ist verheiratet und hat eine zehnjährige Tochter und einen siebenjährigen Sohn.

Nach dem Präsidenten wählte die Vollversammlung aus 16 Bewerberinnen und Bewerber die sieben Vizepräsident(innen)en. Gewählt wurden: Dr. Roman Diederichs (Karl Diederichs GmbH & C. KG, Remscheid), Bärbel Beck (Modehaus Johann GmbH, Remscheid), Jan Peter Coblenz (Brangs + Heinrich GmbH, Solingen), Dr. Andreas Groß (Heinz Berger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Wuppertal), Christina Kaut-Antos (Alfred Kaut GmbH & Co. Elektrizitätsgesellschaft, Wuppertal), Peter Krämer (WPK Beratung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Wuppertal), Katrin Becker (ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co, KG, Wuppertal). In Anerkennung seiner herausragenden Verdienste für die regionale Wirtschaft ernannte die Vollversammlung Thomas Meyer zum Ehrenpräsidenten der IHK.

Müngstener Brücke: Brückensteig führt über 777 Stufen

777 Stufen führen nach oben, am gigantischen Brückenbogen entlang. Das Ziel:  Eine Plattform auf hundert Metern Höhe, knapp unter dem höchsten Punkt der insgesamt 107 Meter hohen Müngstener Brücke. Von dort eröffnet sich eine atemberaubende Aussicht ins Tal, zur Wupper, und über die Höhen: Ein neuer Brückensteig erschließt Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke eindrucksvoll und ganz neu.

Rund zehn Jahre ist es her, seit sich die Wuppertaler Deepwood-GmbH mit ihrer Vision an den Welterbe-Koordinator Carsten Zimmermann, Stadt Solingen, wandte. Die Idee überzeugte und ein umfassender Abstimmungsprozess begann. Verträgt sich das Projekt mit dem Naturschutz im sensiblen Gebiet der Wupper und der umgebenden Wälder der Wupperberge? Gibt es aus Gründen des Denkmalschutzes Einwände? Passt ein Brückensteig zum möglichen Welterbe? Wie ist er technisch umsetzbar?

Eröffnung am 1. August 2021

Nach ausführlicher Prüfung und in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn, dem Bergischen Städtedreieck und den Welterbe-Experten war klar: Ja, das Projekt kann starten. Genutzt wird ein vorhandener Wartungsweg, der ohnehin durch eine Führungsschiene gesichert wird. Es ist deshalb nicht notwendig, baulich in das Brücken-Denkmal einzugreifen. Nachdem die Deutsche Bahn die aufwändige Sanierung der Müngstener Brücke abgeschlossen hat, ist der Weg nun im wahrsten Sinne des Wortes frei.

Der Brückensteig ist ein großer Gewinn, darin sind sich die Oberbürgermeister der drei Bergischen Großstädte einig. „Jetzt ist es möglich, das imposante Meisterwerk der Ingenieurskunst ganz neu zu entdecken – mit allen Sinnen. Das ist ein Erlebnis, das bleibt. Und es schafft noch einmal einen ganz besonderen Bezug zu dem Bauwerk, das in internationaler Gemeinschaft mit ähnlichen Großbogenbrücken zum Welterbe werden soll“, freut sich Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister von Remscheid betont: „Schon jetzt ist die Müngstener Brücke ein touristisches Highlight über die Region hinaus. Der Brückensteig wird ihre Strahlkraft noch weiter erhöhen.“  Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind ergänzt: „Das ist eine tolle, innovative Idee. Sie belegt einmal mehr die Kreativität, die in unseren Unternehmen steckt – hier der Deepwood GmbH aus Wuppertal.“

In einem Mediengespräch wurde der Brückensteig jetzt vorgestellt, am 1. August wird er offiziell eröffnet. Für den Betrieb des Brückensteigs ist das Wuppertaler Unternehmen verantwortlich. Es wird zukünftig von Haus Müngsten aus Aufstiege in kleinen Gruppen unter professioneller Führung organisieren. 

Remscheid: Onlinegottesdienst zur Kreissynode

Am Freitag, 11. Juni 2021, findet die nächste Kreissynode des Kirchenkreises Lennep statt. Die Mehrheit der Tagungsteilnehmer wird über Zoom zugeschaltet sein.

Die Kreissynode ist das oberste Entscheidungsorgan in der Evangelischen Kirche auf kreiskirchlicher Ebene. Sie beginnt um 17 Uhr mit einem live gestreamten Gottesdienst aus der Remscheider Stadtkirche. Die Predigt hält Pfarrerin Annette Schmid, die in diesem Gottesdienst -mit coronabedingter Verzögerung- in ihren Dienst als Schulpfarrerin am Gymnasium Wermelskirchen eingeführt wird. 

Gottesdienst online feiern

Der Gottesdienst kann online auf der Homepage www.kirchenkreis-lennep.de mitgefeiert werden.

In der anschließenden Sitzung geht es unter anderem um den Nachtragshaushalt des Kirchenkreises Lennep für das Jahr 2021, um das Themenjahr „Kirche für Klima. Schöpfung bewahren“ von September 2021 – September 2022 und um die Mitwirkung am geplanten Rheinischen KirchenCamp – Pfingsten 2022 in Solingen.

Besonders aufschlussreich werden die Rückblicke auf die bisherigen Pandemie-Erfahrungen aus Sicht der Religionslehrer an den Schulen, aus Sicht der Seelsorge zum Beispiel in den Krankenhäusern und natürlich aus Sicht der Kirchengemeinden sein. Auch Wahlen stehen an. 

Weitere Termine 2021 

  • Ordentliche Tagung der Kreissynode am 12./13. November 2021, im Johannes-Schmiesing-Haus, der Ev. Stadtkirchengemeinde Remscheid, Büchelstr. 47a, 42855 Remscheid. 
  • Außerordentliche Tagung der Kreissynode am 10. Juni 2022, Gemeindehaus Dabringhausen, Altenberger Straße 51, 42929 Wermelskirchen. 
  • Ordentliche Tagung der Kreissynode am 11./12. November 2022, (Der Ort dafür steht noch nicht fest.) 

Lokalnachrichten aus Remscheid: Die Woche – KW23/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Nicole Dahmen. Die Kurznachrichten präsentiert Daniel Pilz. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

  • Endlich: Gemeinsames Tanztraining wieder möglich – Studio B. – Schule für Tanz trainiert Ballett auf der Lüttringhauser Heimatbühne.
  • Die Außengastronomie ist wieder geöffnet – Besuch im Biergarten vom Miro in der Scharffstraße.
  • Grundsteinlegung beim Neubau des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung am Hauptbahnhof.

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.

Starkes Gewitter in Remscheid

Es war ein heftiges Gewitter, das Remscheid heimsuchte und den Morsbach über die Ufer treten ließ. Neben vollgelaufenen Kellern waren auch Straßen unpassierbar.

Am Tag nach dem Gewitter mit Starkregen und besonderer Gefahr durch Blitze, gleicht die Remscheider Natur vielerorts einer Auenlandschaft. Bachläufe, wo sonst ein Weg langführt, sprudelnde Bäche, wo sonst eher Rinnsale herrschen und Gummistiefel, wo sonst Joggingschuhe langrennen. Der Natur und den Talsperren tut es gut, und Wasser gehört zu einer Seestadt auf dem Berge ja auch irgendwie dazu.

Videomaterial: Wolfgang Rau, Nicole Dahmen

Eiltempo: Volksbank begrüßt zwei neue Bankkaufleute

Im Rekordtempo durch die Ausbildung: Die Volksbank im Bergischen Land ist stolz auf zwei junge Kolleg*innen, die ihre Ausbildung bereits nach zwei statt zweieinhalb Jahren erfolgreich beendet haben.

Sarah-Chanelle Olms und Julian Plank bestanden ihre abschließenden mündlichen Prüfungen und werden nun fest weiter bei der bergischen Bank beschäftigt. Vorstandsvorsitzender Andreas Otto gratulierte und versprach: „Wir setzen sehr auf Sie. Wir brauchen gute junge Leute, die sich entwickeln und die Bank voranbringen.“

Sie mussten sich durch die Verkürzung nicht nur Berufsschulstoff selbst erarbeiten, der Großteil der Ausbildung, die im Sommer 2019 begann, war zudem durch die Corona-Pandemie geprägt. Schule und interner Unterricht fanden häufig ausschließlich digital statt, Klausuren und mündliche Prüfung wurden mit Masken absolviert. „Umso schöner ist, dass Sie Ihre Ausbildung trotz dieser Umstände so gut gemeistert haben“, würdigte Vorstandsmitglied Lutz Uwe Magney die besondere Leistung der beiden jungen Volksbanker*innen.

Ausbildungsplatz gesucht?

Für die Ausbildungsjahre 2021 und 2022, die jeweils im August starten, hat die Volksbank im Bergischen Land noch freie Plätze. Interessent*innen wenden sich an Ausbildungsleiterin Ramona Fresen, das geht telefonisch 02191 699-1602 oder per E-Mail: ramona.fresen@voba-ibl.de.

Jugendrat Remscheid: Offener Brief an Ministerin Gebauer

Der Jugendrat Remscheid hat sich dazu entschieden, sich mit einem offenen Brief bezüglich der Schulsituation erneut an Frau Ministerin Gebauer zu wenden, den wir nachfolgend veröffentlichen.

Sehr geehrte Frau Ministerin Gebauer,

wir bedanken uns für Ihre Antwort vom 30.11.2020 auf unseren Brief vom 07.10.2020.

Wir wollen Ihnen nicht verschweigen, dass wir mit der langen Bearbeitungszeit und dem Inhalt Ihres Antwortschreibens nicht zufrieden sind. Wir haben das Gefühl, dass Sie weder letztes Jahr, noch heute, auf unsere Sorgen und Nöte richtig eingehen. Wir fühlen uns im Stich gelassen!

Uns ist es wichtig, die Dinge offen und ehrlich anzusprechen, denn wir finden die aktuelle Lage und wie man mit uns umgeht NICHT OK! Dies ist ein Hilfeschrei, denn wir sehen unsere Zukunft in Gefahr!

Wir haben den Zustand erreicht, dass die meisten von uns denken: „Wir können eh nichts ändern und es bringt alles nichts“. Das gleiche Empfinden erleben wir übrigens auch bei vielen Lehrerinnen und Lehrern. Mit unserer Motivation und unserem Durchhaltevermögen sind wir am Ende. Höchste Zeit, dass Sie mit uns Schülerinnen und Schülern direkt reden, uns ernst nehmen und nicht über unsere Köpfe hinweg entscheiden. Finden Sie nicht auch?

In Ihren veröffentlichten, offenen Briefen reden Sie davon, dass Sie persönlich „voller Zuversicht“ sind, dass wir trotz dieser schwierigen Zeit und der besonderen Rahmenbedingungen „bestmöglich vorbereitet“ unsere Prüfungen absolvieren, alles überstehen werden und stolz auf uns sein sollen.

Bitte wachen Sie auf!

Von Zuversicht, Stolz und Optimismus sind wir als Schülerinnen und Schüler weit entfernt. Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Enttäuschung, Wut, Ohnmacht, Überforderung, Resignation, Sorge um die Zukunft und um die Folgen der Pandemie – das sind die Gefühle, die wir aktuell mit unserem Schulalltag verbinden.

  • Ganz gleich auf welcher Schule und in welcher Klasse wir selber sind, wir erleben Schülerinnen und Schüler, die den ganzen Tag lang, bis in den Abend hinein, an ihren Hausaufgaben arbeiten und keine Zeit für Erholung und Freizeit haben, keinen Raum für ein paar Stunden ohne Sorgen um die Schulnoten. Wir kennen niemanden, der momentan die Schule gut schafft und nicht denkt: „Ich habe mich verschlechtert“ !!!!!!
  • Es gab und gibt in 2020 und in 2021 keine gerechten Rahmenbedingungen zur Vorbereitung auf die Prüfungen und keine gerechten Benotungen. Distanz- und Präsenzunterricht kann man nicht vergleichen. Nach einem Jahr mit Corona fällt es uns unheimlich schwer, Motivation und Selbstbeherrschung zu finden und uns komplett eigenständig die Inhalte zu erarbeiten.
  • Die infrastrukturelle und technische Ausstattung von Schulen ist nach über einem Jahr „Leben mit Corona“ noch nicht annährend ausreichend geregelt. Wo sind die viel erwähnten Luftreiniger abgeblieben? Offene Fenster, Durchzug, Frieren, überfüllte Busse auf dem Weg zur Schule, kein einheitliches Programm für Online-Unterricht, immer noch nicht für alle Schülerinnen und Schüler vorhandene passende Endgeräte sowie ein ausreichend stabiler Internetzugang – davon können wir Ihnen gerne ein Lied singen! In einem hochentwickelten Industrieland wie Deutschland wünschen wir uns, dass Schülerinnen und Schüler nicht mehr regelmäßig aus dem zugeschalteten Unterricht „rausfliegen“, weil die Internetverbindung nicht ausreicht.
  • Übrigens Hybridunterricht (die halbe Klasse zu Hause, die andere Hälfte in der Schule), ist in vielen Städten und Gemeinden keine Option. In Remscheid werden die Schulen erst nach den Sommerferien 2021 an das Breitbandnetz angeschlossen sein. Bis dahin fehlt eine stabile Leitung. Damit steht Remscheid nicht alleine da!

Wir haben seit Beginn der Pandemie das Gefühl, man macht uns permanent Hoffnungen und nimmt diese dann gleich wieder zurück. Damit zeigt man uns nur, es gibt immer noch keinen Plan, keine Besserung, keine Perspektive. Das macht was mit uns. Man hat uns lange genug zurückgestellt und keine Lösungen gesucht. Auf Konferenzen hat man mehrfach betont, dass „alle Schülerinnen und Schüler keine Nachteile aus der jetzigen Ausnahmesituation haben werden“!

Aber die Nachteile sind längst da!

Es kann nicht sein, dass wir die letzten in der Reihe sind, um die man sich kümmert.

Es kann nicht sein, dass wir als diejenigen, die die Zukunft dieses Landes gestalten sollen, in der Krise als letzte Berücksichtigung finden!

Wir erneuern unsere Forderungen aus dem Brief von Oktober 2020:

  1. Gerechte Prüfungen und Benotungen unter Berücksichtigung der Bedingungen vor Ort in einzelnen Städten. Es kann hierbei keine allgemeingültige Lösung für ALLE Schulen in Nordrhein-Westfalen geben, da die baulichen, personellen und technischen Ressourcen sowie
    die Infektionszahlen und damit verbundenen Unterrichtsregelungen zu unterschiedlich sind.
  2. Endlich Umsetzung von nachhaltigen Maßnahmen, um die Lernsituation an ALLEN Schulen nachhaltig zu verbessern!
  3. Fortbildungen für Lehrende, um Online-Unterricht besser gestalten zu können. Das umfasst technische Schulung genauso, wie methodische Schulung!
  4. Berücksichtigung der Meinungen der Schülerinnen und Schüler – Wir wollen mehr Zusammenarbeit. Wir wünschen uns ein Gespräch mit Jugendräten/Jugendparlamenten und Schülervertretungen. Wir wollen endlich gehört und ernstgenommen werden! Wir wollen gemeinsam mit Ihnen nach Lösungen für das Jahr 2021 und für die nächsten Jahre suchen.

Es reicht!
Jetzt sind endlich WIR dran!

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag des Jugendrates
gez. Burcu Aksoyek, Vorsitzende

Volksbank: Fünf Open Air-Konzerte mit den Fantas

Bereit für Morgen: Fünf Open-Air-Konzerte der Volksbanken Raiffeisenbanken und der Fantastischen Vier feiern eine Zukunft voller Zuversicht.

Bühne frei für alle Zuversichtlichen im Bergischen Land. Am Mittwoch, 9. Juni, macht ein ganz besonderer Tour-Bus in Solingen halt. Mit an Bord: Tickets für fünf außergewöhnliche Open Air-Konzerte der Fantastischen Vier. Sie bilden den Höhepunkt einer groß angelegten Aktion der Volksbanken Raiffeisenbanken und der deutschen Kult-Band. Deutschlandweit rufen sie gemeinsam Macherinnen und Macher, Fans und Hoffnungsträger dazu auf, zu teilen, was sie nach vorne schauen lässt, und zu mehr Zuversicht zu inspirieren.

„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“ Das ist der Leitgedanke der Volksbanken Raiffeisenbanken und er ist heute aktueller denn je. „Wenn man gemeinsam mutig und entschlossen nach vorne schaut, kann man viel bewegen und mit Zuversicht in die Zukunft schauen“, sagt Andreas Otto, Vorstandsvorsitzender der Volksbank im Bergische Land.

Ticket-Aktion in Solingen

„Morgen kann kommen. Wir machen den Weg frei.“ heißt die langfristig angelegte Kampagne der Volksbanken Raiffeisenbanken, die sich an alle richtet, die in turbulenten Zeiten tun, was sie können, um das Füreinander zu stärken und ihre Umgebung ein Stück besser zu machen. Der Auftakt für die diesjährigen Aktionen bildet ein großer Aufruf, Videobotschaften der Zuversicht in der App
„GewinnerVideo“ zu teilen. Unter allen Teilnehmenden verlosen die Volksbanken Raiffeisenbanken rund 5.000 Tickets für die exklusiven Open-Air-Konzerte der Fantastischen Vier. Begleitet wird die Aktion von zwei „Ticket-Bussen“, die von Juni bis August ausgewählte Volksbank-Filialen anfahren und Tickets verlosen – so auch die Filiale Solingen-Mitte der Volksbank im Bergischen Land.

Dort, an der Kölner Straße 133, haben alle am kommenden Mittwoch von 10 bis ca. 14 Uhr die Chance, ihre Zuversichtsbotschaften direkt im „Ticket-Bus“ aufzunehmen und gleich vor Ort zweimal je zwei Tickets für eines der begehrten fünf „Morgen kann kommen“-Konzerte zu gewinnen. Die fünf exklusiven Konzerte der Fantastischen Vier sind für den September 2021 in außergewöhnlichen Locations geplant – selbstverständlich nur, wenn die Corona-Lage es zulässt, aber die Zeichen dafür stehen gerade gut. Anstelle klassischer Musik-Arenen haben die Kolleginnen und Kollegen der rund 800 Volksbanken Raiffeisenbanken dafür spektakuläre Orte im Umfeld ihrer Geschäftsgebiete nominiert. Konzertort für den Westen ist die Turnierwiese bei Manderscheid (Eifel), gelegen zwischen zwei Burgruinen. Alle Locations stehen für das Wechselspiel zwischen Wandel und Beständigkeit – und ab sofort auch für die Zuversicht, dass es immer vorwärts geht im Leben und auch wieder Zeiten kommen,
in denen das gemeinsame Feiern von Live-Musik wieder selbstverständlich ist. Weitere Informationen unter www.bergische-volksbank.de/fanta4

Infos zur Teilnahme im Überblick

  • In einer max. 35-sekündigen Videobotschaft teilen Menschen ihre Zuversichtsbotschaften und beantworten die Frage, warum sie Lust auf morgen haben und sich auf die Zukunft freuen. Die Teilnahme ist bis zum 27. August 2021 über die App GewinnerVideo (verfügbar für Android und iOS) oder über die Ticket-Busse vor Ort möglich.
  • Unter allen Teilnehmenden verlosen die Volksbanken Raiffeisenbanken rund 5.000 Tickets für die exklusiven Open-Air-Konzerte der Fantastischen Vier.
  • Eine Auswahl der eingereichten Videos wird ab Mitte Juli auf der Kampagnenwebsite www.vr.de/morgenkannkommen vorgestellt.
  • Die Open-Air-Konzerte und die Ticket-Tour finden unter Einhaltung der geltenden Corona-Schutzverordnung und Empfehlungen des RKI statt. Die Volksbanken Raiffeisenbanken sind zuversichtlich, dass zum geplanten Zeitpunkt der Konzerte im September 2021 Lockerungen für Genesene, Geimpfte und Getestete greifen. Sollten die Konzerte wider Erwarten zum geplanten Zeitpunkt nicht möglich sein, werden sie zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.