Lokalnachrichten aus Remscheid: Die Woche – KW22/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Sabrina Ottersbach. Die Kurznachrichten präsentiert Daniel Pilz. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

  • Die Impfsituation aus Sicht von Hausarzt Dr. Uwe Donner
  • Das MIRO hofft auf Öffnung der Gastronomie.
  • Jetzt anmelden zum Fußballcamp vom FC Remscheid.

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.

Nächster Neuzugang für den FC Remscheid

Kaderplanung des FCR schreitet voran. Pressemitteilung des FC Remscheid.

Mit Daniel Saibert hat der FC Remscheid ab der nächsten Saison ein richtiges Top-Talent in seinen Reihen. Er spielte bereits im Jugendbereich beim SV Lippstadt in der Westfalenliga zwei Jahre lang unter Trainer Marcel Heinemann, war dort auch Mannschaftskapitän und machte eine enorme Entwicklung. Saibert ist ein Spieler mit Kontinuität in seinem Lebenslauf. Er kickte insgesamt neun Jahre im Jugendbereich für den SV Lippstadt, spielte unter anderem auch mit seinem Team im A-Jugend-DFB Pokal.

Sein nächster Schritt führte ihn in die U23 des dritten Bundesligisten SC Verl, wo er aktuell als Mannschaftskapitän in der Landesliga spielt. Daniel Saibert trainierte zudem beim SC Verl immer wieder mal bei den Profis mit. Insgesamt kommt er bisher auf drei Einsätze bei den Profis in Testspielen.

Vielseitig einsetzbar

Der erst 21-jährige sehr ehrgeizige Kicker ist im zentralen Mittelfeld und alternativ als Innenverteidiger einsetzbar. Sein knallhartes Zweikampfverhalten, seine hervorragende Ballkontrolle und seine Stärken im Spielaufbau zeichnen ihn aus.

Sportlicher Leiter Marcel Heinemann: „Daniel ist sportlich, sowie charakterlich eine absolute Bereicherung für unser Team. Er ist ein sehr begabter, ehrgeiziger und taktisch versierter Fußballer. Der Kontakt zwischen uns ist nie abgebrochen. Ich freue mich, dass sich Daniel für den FC Remscheid entschieden hat.“

Daniel Saibert unterschreibt einen Vertrag bis zum 30.06.2022 beim FCR.

„Der FC Remscheid ist ein Traditionsverein mit einer tollen Fangemeinschaft. Ein Verein, der wieder etwas aufbauen will. Für mich ein perfekter Ort, um etwas zu erreichen. Das starke Vertrauen zu Marcel Heinemann auf sportlicher und auch persönlicher Ebene war zudem ausschlaggebend. Ich möchte mich beim FC Remscheid weiterentwickeln. Eine meiner besten Zeiten in meiner Fußballlaufbahn hatte ich unter Marcel Heinemann und deshalb weiß ich, dass ich mit seiner Hilfe ein neues Level erreichen kann“, sagt Daniel Saibert, der ab Sommer aufgrund seines Studiums in Remscheid wohnen wird.

ÖPNV und Mobilitätswende in Gefahr

Aktion der Beschäftigten der Verkehrsbetriebe Stadtwerke Remscheid.

Im Rahmen der ver.di-Themenwoche „ökologischer Umbau/sozial gerechte Verkehrs- und Energiewende“ findet im Zeitraum vom 1. bis 4. Juni an Zentralen Omnibus Bahnhöfen eine Aktion statt, an der sich auch die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe Stadtwerke Remscheid beteiligen.

Unter dem Motto „ÖPNV und Mobilitätswende in Gefahr“ treten die Kolleg*innen für eine gesicherte Finanzierung der kommunalen Aufgaben ein.

Dazu treffen sich die Beschäftigten pandemiekonform am Dienstag, 1. Juni zwischen 8:30 und 10 Uhr am ZOB Friedrich-Ebert-Platz, Remscheid.

Durch ein Banner, welches im Anschluss am Betriebshof der Verkehrsbetriebe Stadtwerke Remscheid (Neuenkamper Straße 81)
aufgehängt wird, sowie einem Flugblatt als Bürgerinfo, werden die Beschäftigten auf das Thema aufmerksam machen.

Lennep: Absage Sommer- und Winzerfest 2021

„Leider müssen wir mitteilen, dass aufgrund der ab heute in NRW geltenden Coronaschutzverordnung auch dieses Jahr kein Sommer- und Winzerfest der LKG stattfinden kann, da Volksfeste erst ab dem 1. September durchgeführt werden können und dann auch nur mit 1000 Gästen.

Also noch ein Jahr warten. Vom 5. bis 7. August 2022 können wir dann hoffentlich wieder „wie in alten Zeiten“ feiern.“

Gruß, Gunther Brockmann
1. Vorsitzender Lenneper Karnevalsgesellschaft e.V.

Die Erfolgsgeschichte des „Tanzraum Remscheid“

Vor drei Jahren mietete die Remscheider Tanzlehrerin Sandra Stoppert Räume in einer Remscheider Tanzschule. Man darf die Entwicklung der in ‚Tanzraum‘ umbenannten Institution ohne zu übertreiben als Erfolgsgeschichte bezeichnen. Jetzt wird ein Förderverein gegründet.

„Ich hatte zunächst vor, die Tanzschule im Halbtagsjob zu führen“, erzählt die Tanzlehrerin, „aber bereits nach einem Jahr zeichnete sich ab, dass die Arbeit im Tanzraum den ganzen Einsatz erforderte. Meine durchaus ambitionierten Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Seitdem bin ich hauptberuflich Geschäftsführerin der Tanzschule.“ Zu Beginn ihrer Tätigkeit kamen 18 Kinder regelmäßig zu den angebotenen Kursen. Inzwischen ist die Zahl auf 45 angewachsen.

Online-Kurse boomen regelrecht

„Und das trotz Corona“, ist Sandra Stoppert begeistert. „Auch in der Pandemie-Zeit und auch im Lockdown ist die Mitgliedszahl stets gestiegen. Wir bieten unsere Kurse zur Zeit online an, da wir die Räumlichkeiten an der Ronsdorfer Straße nicht wieder nutzen dürfen. Und die Kinder nehmen diese Möglichkeit gerne wahr. Die Online-Kurse boomen regelrecht. Wir unterrichten Kinder ab vier Jahren, und die Kleinsten haben eine Menge Spaß am Online-Tanzen. Manche habe ich nur auf diese Art kennen gelernt. Da steht die persönliche Begegnung noch bevor. Es ist also trotz Pandemie eine Menge los bei uns. Wir schlafen nicht.“

Sandra und auch Merlin Rachuy, Tanzlehrer für Hiphop und Mitglied im Vorstand des Vereins, sind jedoch voller Zuversicht, dass sie bald wieder in Präsenz öffnen können. „Sollten die Fallzahlen in Remscheid weiterhin sinken, dann ist es nur eine Frage von Tagen“, ist Merlin gewiss. „Und wir können auch sofort wieder voll loslegen, wenn wir wieder dürfen.“

Tanzpatenschaften erfüllen Tanzträume

Herzlichkeit und Humor zeichnen den Tanzraum Remscheid aus. "Authentischer bekommt man uns kaum zu sehen", lacht Sandra Stoppert. Foto: Peter Klohs
Herzlichkeit und Humor zeichnen den Tanzraum Remscheid aus. „Authentischer bekommt man uns kaum zu sehen“, lacht Sandra Stoppert. Foto: Peter Klohs

„Nun ist es so“, berichtet Sandra, „dass ein Viertel bis ein Drittel der Kinder, die bei uns tanzen, nicht so begütert sind, dass die Familien die Tanzkurse leichter Hand finanzieren könnten. Für andere ist es auch unmöglich. Wir haben auch einige integrative Kinder bei uns. Wir haben -um den Kindern dieser Familien das Tanzen zu ermöglichen- Tanzpatenschaften ins Leben gerufen. Unsere Sponsoren spenden Beträge für diese Tanzpatenschaften. Auch das Bildungs- und Teilhabepaket Remscheid greift hilfreich ein und unterstützt uns großzügig. Am Ende verbleiben zwei Euro, die ein Kind monatlich für das Tanzen selbst aufbringen muss.“

„Es ist weiterhin so“, fügt Merlin an, „dass wir durch die Erhöhung der Mitgliederzahl auch eine Erhöhung an Bedarfen für bedürftige Kinder feststellen. Und wir können sehen, dass wir mehr finanzielle Unterstützung brauchen.“

Um diese zu generieren, ist der Tanzraum dabei, einen Förderverein zu gründen. „Die Gründung ist das einfachste“, sagt Sandra. „Es braucht sieben Personen und eine Vereinssatzung. Jedoch muss die Gründung eines solchen Vereins genehmigt werden. Und da hakt es zuweilen. Einige Genehmigungen stehen noch aus. Wir hoffen, dass dies nun schnell geschieht.“

„Nach wie vor freuen wir uns sehr über jede Anmeldung“, zieht Merlin ein Resumée. „Denn wir haben keine Coronagelder bekommen und schlagen uns durch diese schwierige Zeit einfach durch.“

Kontaktdaten Tanzraum Remscheid

Die Webseite vom Tanzraum Remscheid mit weiteren Informationen erreicht man über www.tanzraum-rs.de Falls Sie etwa eine Tanzpatenschaft übernehmen möchten, erreichen Sie Sandra Stoppert auch telefonisch unter (0 15 11) 6 46 49 72 oder per E-Mail: info@tanzraum-rs.de

Beitrag im Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv

Ein Stück Kultur bei Regen und Wind

Das bergische Wetter hat einen zweifelhaften Ruf. Und womit? Mit Recht. Da planen eine Handvoll Musiker des Lüttringhauser Posaunenchores eine kleine, aber feine kulturelle Aktion, und was passiert? Es regnet den ganzen Tag. Zusätzlich weht ein unangenehmer Wind. Es ist, Entschuldigung, von Herzen eklig.

So geschehen am Samstag, den 22. Mai. Am späten Nachmittag versammelten sich acht Musikerinnen und Musiker des Lüttringhauser Posaunenchores, um von vier unterschiedlichen, markanten Punkten im Stadtteil aus kleine musikalische Botschaften ins Dorf zu senden und damit einen bescheidenen, aber merkbaren Beitrag für die Erhaltung der hiesigen Kulturlandschaft zu leisten. „Zu Muttertag haben wir auch schon im Freien gespielt“, weiß der Dirigent des Posaunenchores Philipp Jeßberger. „Aber heute ist es auch etwas Besonderes. Auf den Tag vor 123 Jahren wurde der Lüttringhauser Posaunenchor gegründet. Das war natürlich auch ein wichtiger Punkt für die Überlegung, wann wir eine solche Aktion angehen sollten. Zusätzlich mussten wir bedenken, was unter Coronabedingungen möglich ist und was nicht.“

Versicherungstechnische Gründe: Nur drei statt vier Türme

Urike Donner (Flügelhorn) und Philipp Jeßberger (Trompete) auf dem evangelischen Friedhof. Foto: Peter Klohs
Urike Donner (Flügelhorn) und Philipp Jeßberger (Trompete) auf dem evangelischen Friedhof. Foto: Peter Klohs

Letztendlich fand man sich in Zweiergruppen zusammen, um von den vier Standorten jeweils fünf kurze musikalische Statements in die Stadt zu senden. Auf dem evangelischen Friedhof spielten Ulrike Donner und Philipp Jeßberger Trompete und Flügelhorn. Eigentlich hatte der Posaunenchor geplant, auf dem Turm des unweit gelegenen Unternehmens Pipersberg zu spielen, aber dies war aus versicherungstechnischen Gründen nicht möglich. Der Umzug auf das Friedhofsgelände war so nötig geworden. Sebastian und sein Bruder Marc Brüninghaus ließen ihre Trompeten von der Kirche Heilig Kreuz erklingen, während Jürgen Kammin und Stefan Roßenbach das Dorf vom Turm der evangelischen Kirche beschallte. Die letzten im musikalischen Kreislauf waren Wolfram von Borzeszkowski und Barbara Hallbach, die mit Trompete und Horn auf den Turm des Lüttringhauser Rathauses geklettert waren und dort ihre Beiträge, die sich, wie alle 20 kleinen musikalischen Vorträge aus der leichteren christlichen Literatur ergaben („Geh aus, mein Herz, und suche Freud“) zu spielen.

"Da soll ich rauf? In diesem Leben sicher nicht", sprach der Autor kopfschüttelnd und kletterte schnell wieder hinunter. Foto: Peter Klohs
„Da soll ich rauf? In diesem Leben sicher nicht“, sprach der Autor kopfschüttelnd und kletterte schnell wieder hinunter. Foto: Peter Klohs

Nun gesteht der Berichtertstatter nicht eben gerne, dass er unter extremer Höhenangst leidet. Will sagen: Fotos aus der Spitze der drei im Dorf befindlichen Türme waren leider nicht möglich. Also zum Friedhof. Was sich als eine glückliche Fügung herausstellte, denn von dort aus konnte man die Beiträge der Kolleginnen und Kollegen am Besten und Klarsten hören. Die Musik aus der evangelischen Kirche zog deutlich hörbar über den Friedhof, die von der katholischen Kirche ein wenig verschattet und verweht, und nur vom Rathausturm, dem höchsten Punkt innerhalb dieser kleinen musikalischen Reise und gerade deshalb am Meisten vom heftigen Wind betroffen, konnte man Musik zumeist nur erahnen. Mehr als zwei zusammenhängende Töne konnte man nicht ausmachen. Schade. Petrus schuldet Lüttringhausen etwas.

Trotz des Bergischen Sch…wetters ließ es sich Ursula von Borzeszkowski, Mutter des im Rathausturm spielenden Wolfram, nicht nehmen, bei Ulrike Donner und Philipp Jeßberger auf dem Friedhof vorbeizuschauen und ein paar Minuten der Musik zu lauschen. „Was für eine schöne Aktion“, sagte sie. „Sehr schade, dass das Wetter nicht mitspielt.“

Auf dem evangelischen Friedhof waren die die musikalischen Beiträge am Besten und Klarsten zu hören, empfand Autor Peter Klohs. Im Bild: Ulrike Donner und Philipp Jeßberger. Foto: Peter Klohs
Auf dem evangelischen Friedhof waren die die musikalischen Beiträge am Besten und Klarsten zu hören, empfand Autor Peter Klohs. Im Bild: Ulrike Donner und Philipp Jeßberger. Foto: Peter Klohs

Aber tröstet euch, Musikliebhaber aller Couleur. Es werden wieder Zeiten kommen, in denen wir ohne Abstand und ohne Angst die kulturellen Angebote der Stadt wahrnehmen können und dürfen. Bis es soweit ist, kann eine solche Veranstaltung des Lüttringhauser Posaunenchores die Wartezeit sehr schön überbrücken. Und wenn man dies bedenkt, dann pfeift man auch auf ein wenig Regen.

Fotos vom Posaunenchor Lüttringhausen

FCR: Oberligaspieler Dylan Oberlies im neuen Kader

Kaderplanung beim FC Remscheid schreitet voran: Oberligaspieler Dylan Oberlies schließt sich dem FC Remscheid an.

Mit der Neuverpflichtung von Dylan Oberlies bekommt der FC Remscheid einen gestandenen Oberligaspieler vom TVD Velbert. Der erst 22-jährige Linksfuß hat in seiner noch jungen Fußballlaufbahn schon viele Erfahrungen sammeln können. Dylan Oberlies hat bereits über 61 Oberligaeinsätze und vier Spiele im Niederrheinpokal zu verzeichnen. Im Jugendbereich hat der in Solingen-Burg wohnende Kicker lange beim VfL Bochum gespielt, ehe es ihn zum Wuppertaler SV gezogen hat, wo er über 33 A-Jugend Bundesligaspiele (3 Tore) absolvierte.

„Dylan ist ein sehr aggressiver und robuster Zweikämpfer, der keinem Duell aus dem Weg geht.“

Marcel Heinemann, Sportlicher Leiter FC Remscheid

Zu Beginn der vergangenen -annullierten- Saison verletzte sich Dylan Oberlies. Die Verletzung ist überstanden, seine Einsatzfähigkeit voll wiederhergestellt. Der 1,83m große Innenverteidiger ist in Remscheid beruflich als Zerspanungsmechaniker tätig und unterschreibt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022.

„Dylan ist ein sehr aggressiver und robuster Zweikämpfer, der keinem Duell aus dem Weg geht. Er hat bei seinen vergangenen Stationen stets überzeugt. Ein sehr spannender Spieler, in dem noch eine Menge Potenzial steckt“, freut sich Marcel Heinemann, Sportlicher Leiter des FC Remscheid. Auch Dylan Oberlies ist voll des Lobes: „Vom ersten Gespräch an hat einfach alles gepasst. Da war mir sofort klar, dass ich zum FC Remscheid wechseln will. Ich habe bei den Gesprächen mit den Verantwortlichen großes Vertrauen gespürt. Ich bin in Remscheid aufgewachsen, war schon als kleines Kind im Röntgenstadion und bin mit dem FCR groß geworden.“

Tag der Biene: Honigbiene ist nicht in Gefahr

Im Jahr 2018 haben die Vereinten Nationen den 20. Mai zum Weltbienentag gemacht. In Gefahr sind dabei aber nicht die Honigbienen, die besonders von Unternehmen gerne als Beispiel für nachhaltiges Handeln und Umweltschutz angeführt werden, sondern die Wildbienen. Wer sich am Weltbienentag werbewirksam mit Honigbienen ablichten lässt, betreibt Greenwashing.

Imkern ist mittlerweile ein weit verbreitetes Hobby. Viele Menschen verbinden Imkern mit Naturschutz und mit dem Erhalt der Artenvielfalt, da die Biene oftmals als Symbol für etwaige Anliegen genutzt wird. Gemeint sind damit jedoch Wildbienen wie Hummeln. Honigbienen sind eher als hochgezüchtete Nutztiere anzusehen, sie rangieren in dem Bereich nach Schweinen und Rindern auf Platz 3.

Wildbienen unter Artenschutz – Honigbienen nicht

Nachhaltig: Eine Hummel auf einer Akelei.  Foto: Daniel Wanke
Nachhaltig: Eine Hummel auf einer Akelei. Foto: Daniel Wanke

Wildbienen stehen unter Artenschutz, es drohen hohe Bußgelder, wenn man etwa Nester umsetzt oder gar zerstört. Je nach Bundesland sind bis zu 60.000 Euro Strafe fällig. Wer sich um Nachhaltigkeit bemühen und die Natur, und da besonders Bienen, schützen möchte, sollte sich nicht das Imkern zum Hobby nehmen, und mit den zusätzlichen Honigbienen den Stress der Nahrungsbeschaffung für Wildbienen weiter erhöhen, sondern das Gärtnern.

Mit dem Pflanzen von insektenfreundlichen Blumen und Pflanzen, wie Astern, Lupinen, Lavendel, Kornblumen oder Wiesensalbei, unterstützt man nämlich nicht nur die gefährdeten Wildbienen, sondern etwa auch Schmetterlinge und andere Insekten. Und auf diese Weise locken Sie dann auch Vögel in ihre Gärten und können neben den herrlichen Pflanzen, dem gesunden Gebrumm auch entspannenden Gesang genießen.

Stichwort Greenwashing bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Greenwashing

Stadt Remscheid in Abstimmung mit der Sana Kliniken AG

Die Stadt Remscheid hat sehr frühzeitig vor rund 14 Tagen ihr Unverständnis über den geplanten Stellenabbau bei der Dienstleistungstochter Sana DGS pro.service GmbH und ihre diesbezügliche Erwartungshaltung kundgetan. Darüber hinaus hat sie zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Duisburg am Montag einen Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Sana Kliniken AG, Herrn Thomas Lemke, verfasst und um weitere Hintergründe gebeten, wie es zu dieser Entscheidung kam. Sehr kurzfristig kam es daraufhin am vergangenen Dienstag zu einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung der Sana-Klinikum Remscheid GmbH.

Ziel war, dass es aus Sicht der Stadt Remscheid für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dienstleistungstochter Sana DGS pro.serviceGmbH – in Remscheid sprechen wir von 64 Betroffenen – eine verantwortungsvolle Lösung geben muss. Daher sollen möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben und gleichzeitig sozialverträgliche Lösungen gefunden werden.

An dieser außerordentlichen Aufsichtsratssitzung hat als Gast auch der zuständige Geschäftsführer der Sana DGS pro.service GmbH teilgenommen. Herr Klaus Wiendl hat dem Gremium die Hintergründe der geplanten Neustrukturierung erläutert und zudem erklärt, warum diese aus seiner Sicht notwendig sei.

Außerordentliche Aufsichtsratssitzung

Die Geschäftsführung begründete das Vorgehen einerseits damit, dass die Anforderungen an den Dienstleistungssektor im Krankenhaus in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hätten und sich die Prozesse insgesamt zunehmend komplexer darstellen würden. Besonders stark sei dies in den Teilbereichen Reinigung, Service und krankenhausinterne Logistikdienstleistungen festzustellen.

Zudem habe der Gesetzgeber eine Vielzahl von regulatorischen Projekten im Gesundheitswesen auf den Weg gebracht. Hierzu gehöre auch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG), das die Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus dem entsprechenden Abrechnungs-System und deren Finanzierung über das Pflegebudget beinhalte. Für die Finanzierung von patientennahen Tätigkeiten über das Pflegebudget sei ab 2021, ergänzend zur reinen pflegenahen Tätigkeit, jedoch auch der berufliche Qualifikationsbezug der Mitarbeitenden entscheidend. Wie die Geschäftsführung der Sana DGS pro.service weiter erklärte, sei beispielsweise für Mitarbeitende im patientennahen Dienstleistungsbereich künftig eine mindestens einjährige Berufsausbildung gefordert, was die Neustrukturierung von dieser Tätigkeiten erforderlich mache.

Die Verhandlungen zum Interessenausgleich und Sozialplan zwischen der Geschäftsführung und dem Gesamtbetriebsrat der Sana DGS pro.service GmbH beginnen am Donnerstag, 20. Mai, und werden am 27. Mai fortgeführt. In diesem Zusammenhang wurde versichert, dass sämtliche betrieblichen Mitbestimmungsrechte der Mitarbeitenden strikt gewahrt werden und die zuständige Geschäftsführung in enger Kommunikation und Abstimmung mit dem Gesamtbetriebsrat der Sana DGS pro.service GmbH ist. Daher sei es selbstverständlich, dass der Gesamtbetriebsrat der Sana DGS pro.service GmbH gemäß § 111 BetrVG über die Informationen zur geplanten Maßnahme verfügt.

Stadt Remscheid fordert schnelle Aufklärung

Die Stadt Remscheid fordert, dass schnellstmöglich geklärt werde, wie es künftig mit den entsprechenden Dienstleistungen in den Kliniken – und somit auch im Sana-Klinikum Remscheid – und den von Kündigung bedrohten Beschäftigten weitergeht. Die Stadt Remscheid erwartet, dass eine Folgebeschäftigung, die auch weiterhin tarifgebunden sein soll, sichergestellt wird. Herr Wiendl bat um Geduld, da die begonnenen Verhandlungen die nötige Zeit bräuchten, um sie im Interesse aller zu einem guten und verantwortungsvollen Ergebnis führen zu können. Selbstverständlich habe man das Wohl der Patienten, die Interessen der Mitarbeitenden, die regulatorischen Anforderungen und die Belange des Unternehmens gleichermaßen im Blick.

Sana versicherte, dass man sich der besonderen Verantwortung als Arbeitgeberin im Gesundheitsbereich bewusst und auch guter Hoffnung sei, dass im Rahmen der Verhandlungen eine für die Mitarbeitenden sozialverträgliche und zukunftsfeste Lösung gefunden werde.

Herr Wiendl hat darüber hinaus zugesagt, die Stadt Remscheid frühzeitig über den weiteren Verlauf der Verhandlungen und das Endergebnis zu informieren.

Quelle: Pressestelle der Stadt Remscheid: Presseinformation der Stadt Remscheid in Abstimmung mit der Sana Kliniken AG zur Aufsichtsratssitzung am 18. Mai

Lokalnachrichten aus Remscheid: Die Woche – KW20/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Nicole Dahmen. Die Kurznachrichten präsentiert Sabine Yündem. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

  • Die Hundewiese im Stadtpark ist umgezogen.
  • Humanitäre Krise: Unterstützung für Indien.
  • Allen Einschränkungen zum Trotz: Selbstständig mit Rollerreparaturen.
  • Online Fußballturnier der Jusos Remscheid.

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.

Lokalnachrichten aus Remscheid: Die Woche – KW19/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Sabrina Ottersbach. Die Kurznachrichten präsentiert Sabine Yündem. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

  • Wunsch nach Tapetenwechsel für die ganze Welt am Weltladentag. Eigenes Statement einreichen: http://weltladentag.fairstaerker.de
  • Modernisierungsideen für die Heimatspielbühne.
  • Wie steht es derzeit um das Remscheider Rollhockey?

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.

Wer wurde am 08.05.1945 befreit? – Homosexuelle in Konzentrationslagern

Beitrag zum „Tag der Befreiung“ und der gemeinsamen Gedenkveranstaltung vom Jugendrat Remscheid und der Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V. (GuB Pferdestall), verfasst von Burcu Aksoyek, 1. Vorsitzende Jugendrat Remscheid und Arzum Arslan, Q1, Geschichts-AG, Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium, Mitglied GuB Pferdestall.

Homosexuelle wurden wie „Staatsfeinde“, Juden, Sinti und Roma verfolgt und erlebten das gleiche Schicksal im NS-Staat. Sie wurden inspiziert, ihre Häuser wurden durchsucht, sie wurden von der Gestapo aufgefordert die Namen anderer Homosexueller preiszugeben und schlussendlich wurden sie in Konzentrationslager eingewiesen. Was jedoch nach ihrer Befreiung, am 8. Mai 1945 geschah, wurde nie wirklich ein Diskussionsthema. Bis zum heutigen Zeitpunkt reden kaum noch Leute über die damals verfolgten Homosexuellen und dies obwohl wir in einer modernen Gesellschaft leben. Zudem wurden die Homosexuellen im Bundesentschädigungsgesetz von der Begünstigtengruppe ausgeschlossen. Wir sind am 8. Mai ein menschenverachtendes System losgeworden und dennoch wurde das Leben der Homosexuellen nicht einfacher. Bis 1960 waren homosexuelle Handlungen in Deutschland strafbar. Nichtsdestotrotz ist ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft groß.

Gedenkstunde für die Opfer von Faschismus mit Arzum Arslan, Angelina Haksteter, Max Volk, Isa El Baouti und Yahya Ezz Edin (v.l.). ©blg
Gedenkstunde für die Opfer von Faschismus mit Arzum Arslan, Angelina Haksteter, Max Volk, Isa El Baouti und Yahya Ezz Edin (v.l.). ©blg

Der Jugendrat Remscheid unterstützt die Gedenkaktion, da auch wir es als sehr wichtig erachten, dieses Thema bei den Jugendlichen in Erinnerung zu halten. Antidiskriminierung und Demokratiestärkung sind immer fester Bestandteil der thematischen Auseinandersetzung des Jugendrats. So sind Aktionen für ein friedliches Miteinander und für die Vielfalt der Gesellschaft ein Markenzeichen des Jugendrats.

Legten am Tag der Befreiung vom Faschismus auch Blumen nieder: Arzum Arslan, Max Volk und Yahya Ezz Edin. ©blg
Legten am Tag der Befreiung vom Faschismus auch Blumen nieder: Arzum Arslan, Max Volk und Yahya Ezz Edin. ©blg