Die Welt braucht einen Tapetenwechsel – Ideen und Überlegungen der Bürger*innen

Am Weltladentag machen hunderte Weltläden bundesweit unter dem Motto „Die Welt braucht einen Tapetenwechsel. Gestalte ihn mit!“ auf die Notwendigkeit eines sozial-ökologischen Wandels aufmerksam. Sie weisen darauf hin, dass es eine grundlegende Veränderung in Wirtschaft und Gesellschaft braucht und dass der Faire Handel dabei als Kompass dienen kann. Auch der Flair-Weltladen und die Fairtrade-Town Steuerungsgruppe Remscheid beteiligen sich an der bundesweiten Kampagne des Weltladen-Dachverbandes.

Alle Menschen sind eingeladen den Tapetenwechsel mitzugestalten. Ideen und Gedanken zu diesen Fragen können hier eingetragen werden: http://weltladentag.fairstaerker.de und sie werden dann hier veröffentlicht.

  • Wir alle können etwas tun für globale Gerechtigkeit und Solidarität weltweit! In unserem Alltag können wir durch unseren Lebensstil konkret etwas dafür tun, dass unsere Menschen nicht unter den Auswirkungen unseres Handelns leiden. Auch politisch können wir gemeinsam unsere Stimme erheben für eine global gerechte Zukunft!“ – Sophia Merrem
  • „Mir ist es wichtig, unsere Ressourcen nicht zu verschwenden. Deshalb kann jede/r etwas tun: Strom, Wasser, Plastik, Papier sparen. Im Internet gibt es so viele Spartipps, an die leicht zu kommen ist. Wer anfängt, sich damit zu beschäftigen, wird bewusster mit den Dingen umgehen und weniger konsumieren in Bereichen, die nicht lebensnotwendig sind.“ – Barbara Kempf
  • „So lange wurde viel zu wenige unternommen, um etwas für eine faire und nachhaltige Zukunft zu tun. Ich glaube (und hoffe), dass das Thema jetzt endlich an Fahrt aufnehmen wird, da hier zur Zeit unendlich viele Wälder abgeholzt werden. 🙁 Das ist so sehr sichtbar für Viele und bewirkt vielleicht endlich ein Umdenken!!! Ich bin zuversichtlich, aber auch sehr traurig.“ – Andrea Zimmermann

Weltladentag: Die Welt braucht einen Tapetenwechsel

Am 8. Mai ist Weltladentag. Hunderte Weltläden machen bundesweit unter dem Motto „Die Welt braucht einen Tapetenwechsel. Gestalte ihn mit!“ auf die Notwendigkeit eines sozial-ökologischen Wandels aufmerksam. Sie weisen darauf hin, dass es eine grundlegende Veränderung in Wirtschaft und Gesellschaft braucht und dass der Faire Handel dabei als Kompass dienen kann. Auch der Flair-Weltladen und die Fairtrade-Town Steuerungsgruppe Remscheid beteiligen sich an der bundesweiten Kampagne des Weltladen-Dachverbandes.

Weitermachen wie bisher ist keine Option. Viele der tiefgreifenden gesellschaftlichen und ökologischen Krisen werden durch die Corona-Pandemie noch verstärkt. In weiten Teilen der Welt nimmt die soziale Ungleichheit zu, Umweltzerstörung und Klimawandel schreiten voran. Doch alle Menschen können aktiv werden und sich für eine faire Veränderung einsetzen!

Vor Ort oder online mitmachen

Anlässlich des Weltladentags sind alle Menschen eingeladen den Tapetenwechsel mitzugestalten. Im Rahmen der Aktion werden am am 8. Mai auf Tapetenrollen Ideen zur Gestaltung des Tapetenwechsels gesammelt. Live-Aktionen finden vor dem Flair-Weltladen in Lüttringhausen und vom Lotsenpunkt vor dem Bahnhof in Lennep statt. Zusätzlich ist im KuK im Allee-Center das Schaufenster passend zur bundesweiten Aktion dekoriert. Neben der Aktion vor Ort besteht zudem die Möglichkeit Ideen für eine faire und nachhaltige Zukunft per Internet in die Öffentlichkeit zu tragen.

  • „Wie können wir einen nachhaltigen Wandel in unserem Alltag mitgestalten?“
  • „Was sind Ihre Ideen für einen Tapetenwechsel?“
  • „Was können wir gemeinsam tun, um mehr Solidarität, mehr Nachhaltigkeit und mehr Dialog im Alltag zu erreichen?“

Ideen und Gedanken zu diesen Fragen können hier eingetragen werden: http://weltladentag.fairstaerker.de – gesammelte Statements werden anschließend auf der Webseite der Fairtrade-Town Remscheid unter www.fairstaerker.de für die Stadtgesellschaft sichtbar gemacht.

„Machen Sie mit! Lassen Sie uns gemeinsam zeigen – wenn wir gemeinsam aktiv werden und Veränderungen vorantreiben, ist eine nachhaltige Zukunft in Remscheid und weltweit möglich! Wir alle können mitgestalten“, motiviert Sophia Merrem, Sprecherin der Remscheider Steuerungsgruppe, zur Teilnahme an der Aktion.

Forderung nach Präsenzsitzung der BV Lennep als „unverantwortlich“ zurückgewiesen

„Mit großer Verärgerung habe ich die Forderung der CDU nach einer Sondersitzung der Bezirksvertretung Lennep zur Kenntnis genommen. Das ist angesichts der aktuellen Corona-Lage unverantwortlich“, sagt Petra Kuhlendahl, Fraktionssprecherin der Grünen der BV Lennep.

Die CDU hatte nach Absage der Sitzung für den 28. April eine Sondersitzung gefordert, um über „drängende Fragestellungen“ wie ein Konzept gegen Raser oder den aktuellen Sachstand zum DOC zu debattieren. Für Petra Kuhlendahl ist diese Begründung „ein Unding“: „In keinem der von der CDU vorgebrachten Punkte stehen aktuell dringende Entscheidungen an. Gleichzeitig ist Remscheid mit einem Inzidenzwert von 263,2 noch immer Hochinzidenzgebiet. Schulen unterrichten seit Wochen nur im Distanzunterricht, zur Eindämmung der Ansteckung haben wir Ausgangssperren verhängt. In dieser Situation aus einem recht fadenscheinigen Informationsbedürfnis Sondersitzungen zu verlangen, halte ich im wahrsten Sinne für unverantwortlich.“

Zudem gebe es andere, der Situation angemessenere Möglichkeiten, den Wunsch nach Information zu stillen. „Wenn die CDU ihre diversen Anträge einfach in Anfragen ummünzen würde, könnten diese im Rahmen der sogenannten ,Corona-Post‘ auch schriftlich beantwortet werden. Dafür hat die Verwaltung ja extra diese Lösung geschaffen“, ärgert sich Kuhlendahl. „Die Fragen, die Herr Kötter etwa zum DOC hat, wurden, nebenbei bemerkt, in der vergangenen Woche in der WDR 5-Sendung ,Stadtgespräch‘ allesamt vom Oberbürgermeister beantwortet. Und dass ein Konzept gegen Raser, über das wir in der BV bereits diskutiert haben und das mir gerade in Zeiten von Ausgangssperren auch nicht akut erscheint, so dringend in einer Präsenzveranstaltung diskutiert werden muss, wenn man dadurch die Gesundheit von Menschen gefährdet, steht für mich in keinem Verhältnis.“

Corona-Testzentrum vergrößert

Ab sofort bietet die Apotheke im Allee-Center Remscheid ihr Corona-Schnelltest-Zentrum auf größerer Fläche. „Mit der Vergrößerung des Testzentrums leisten wir, Apotheke und Center, einen weiteren gemeinsamen Beitrag. Unser Ziel ist
es, die benötigten Testkapazitäten zu steigern und einen sicheren Alltag in der Pandemie zu unterstützten“, so Nelson Vlijt vom Allee-Center. Der Zugang ist nur von außen über den Rathausplatz möglich.

Test bald auch ohne Anmeldung möglich

Die Schnelltests der Apotheke wurden bisher nur mit Termin angeboten. Dies soll sich ab Mitte Mai ändern. Personen, die sich testen lassen wollen, können ab dem 10. Mai auch ohne Termin in das Testzentrum kommen. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, ist eine vorherige Terminbuchung jedoch empfehlenswert.

Das sind die Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 8.45 bis 14 Uhr und von 16 bis 19 Uhr. Samstags durchgängig von 9 bis 16 Uhr. Termine sind im Internet unter www.apotheke-imalleecenter.de und telefonisch unter der 02191 49230 buchbar.

Lokalnachrichten aus Remscheid: Die Woche – KW18/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Nicole Dahmen. Die Kurznachrichten präsentiert Daniel Pilz. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

  • Der letzte Weg: Tierbestattungen in Remscheid.
  • Impfmöglichkeiten in den hausärztlichen Praxen.
  • Der Corona Quick Breath Analyzer (QuBA) im Testbetrieb.

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.

Systemwechsel im Krankenhaus: Gemeinwohl vor Profit!

Völliges Unverständnis, Ärger und Wut: so kann man die Gefühle beschreiben, die sich bei der morgendlichen Lektüre der Printmedien einstellten: Sana – Klinikum entlässt 80-100 Mitarbeiter:innen.

Auf der Höhe einer kritischen Pandemiesituation, in der sich Krankenhäuser darüber beklagen, dass ihre Beschäftigten längst an ihren Belastungsgrenzen angelangt sind, verzichtet das Sana Klinikum auf Personal!

Das ist ein Skandal, denn weniger Personal bedeutet zum einen immer auch Einbußen in medizinischem und vor allem pflegerischem Bereich und betrifft somit alle Remscheider Bürger:innen; zum anderen wird hier die berufliche Existenz von Menschen zerstört, die vor gar nicht allzu langer Zeit noch bejubelt und beklatscht wurden. Nun zeigt sich, wie wenig wertschätzend überregional agierende Konzerne tatsächlich mit ihren Mitarbeitern umgehen.

Es bestätigt sich leider wieder einmal: Gesundheit gehört nicht in die Hände von Unternehmen, deren Interesse allein profitorientiert ist. Gesundheit ist keine Ware, sie muss Teil einer öffentlichen Daseinsvorsorge sein!

Pressemitteilung von Die LINKE.Remscheid.

NRW: Landesregierung gefährdet den Wasserschutz

In der heutigen Plenarsitzung des Landtages NRW wird die schwarz-gelbe Regierungskoalition voraussichtlich den hochumstrittenen Entwurf für ein neues Landeswassergesetz verabschieden. Bereits im Vorfeld wurde dazu Kritik seitens mehrerer Kommunen und der Naturschutzverbände und Initiativen laut.

„Mit den beabsichtigten Änderungen am Landeswassergesetz höhlt die Landesregierung den Wasserschutz massiv aus“, erklärt Susanne Fiedler, Umweltpolitische Sprecherin der Faktion. „Gerade angesichts der knapper werdenden Wasservorräte und vor dem Hintergrund des Klimawandels, schlägt dieser Gesetzentwurf eine völlig falsche Richtung ein. Anstatt den sich auftuenden Nutzungskonflikten um die schwindende Wasserressource entschieden zu begegnen, lässt man den guten ökologischen Zustand vollkommen außer Acht.

„Der Entwurf umfasst eine Vielzahl von Änderungen, mit denen eine Rückabwicklung und Minderung wichtiger Gewässerschutzmaßnahmen droht. Besonders dem in den letzten Jahren viel diskutierten Rückgang der Artenvielfalt wird in diesem Gesetz nicht Rechnung getragen – im Gegenteil. Wir Remscheider sind stolz auf unsere vielfältigen Gewässer. Durch die Anstrengungen und Kooperationen der Bergischen Wasserverbände, der Stadtwerke, der Landwirtschaft sowie den Biologischen Stationen und Naturschutzverbänden hat sich die Wasserqualität bei uns im Bergischen erheblich verbessert. Diese Bemühungen werden nun durch das Handeln der Landeregierung konterkariert.“

SPD: Falsche Entscheidung zum falschen Zeitpunkt

Die angekündigte Massenentlassung der Sana-Klinikum AG bis Ende diesen Jahres wird auch Beschäftigte in Remscheid treffen.

Jürgen Kucharczyk, Ausschussvorsitzender des Sozialausschusses und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD: „Wir kritisieren diesen angekündigten Schritt der Sana-Klinikum AG ausdrücklich! Obwohl wir als Stadt mit nur 5% im Konzern beteiligt sind, muss dieses Thema jetzt und hier angesprochen werden. Eine sofortige Sitzung der Sana-Klinikum-Gremien mit der Stadt Remscheid ist erforderlich. Denn es betrifft einen Teil der Beschäftigten und könnte zu einem Problem der Versorgung hier vor Ort werden, jetzt insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie.“

„Nach Corona müssen wir hier endlich einen Neustart wagen und von der immer weiter steigenden Ökonomisierung unseres Gesundheitssystems abkehren.“

Sven Wolf, MdL NRW (SPD)

Sven Wolf, Landtagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender der SPD: „Durch Corona werden viele Missstände aufgedeckt. So auch im Bereich der Gesundheitsvorsorge und der Krankenhauslandschaft. Das höchste Gut ist unsere Gesundheit! Wir müssen davon abkehren, dass Krankenhäuser nur Gewinne einfahren. Nach Corona müssen wir hier endlich einen Neustart wagen und von der immer weiter steigenden Ökonomisierung unseres Gesundheitssystems abkehren.“

ver.di: Heftige Kritik an angekündigter Massenentlassung der Sana Kliniken AG

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert heftig die Ankündigung einer Massenentlassung der Sana Kliniken AG in der DGS pro.service GmbH. Bis Ende dieses Jahres sollen alle Geschäftsbereiche außer der Reinigung geschlossen und damit mehr als 1.000 Beschäftigte entlassen werden. „Beschäftigten im Gesundheitswesen zu kündigen, ist für sich genommen schon ein Unding. Das auch noch mitten in der dritten Welle der Corona-Pandemie zu tun, schlägt dem Fass den Boden aus“, sagte Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. „Hier sollen Menschen von einem profitablen Klinik-Konzern vor die Tür gesetzt werden, die in den letzten Monaten tatkräftig mitgeholfen haben, den Krankenhausbetrieb am Laufen zu halten. Ein funktionierendes Krankenhaus ist Teamarbeit und besteht aus weit mehr Beschäftigtengruppen als Ärzten und Pflegefachpersonen.“

„Beschäftigten im Gesundheitswesen zu kündigen, ist für sich genommen schon ein Unding. Das auch noch mitten in der dritten Welle der Corona-Pandemie zu tun, schlägt dem Fass den Boden aus.“

Sylvia Bühler, ver.di-Bundesvorständin

„Mit solchen Maßnahmen verkomme die vielbeschworene Wertschätzung von Beschäftigten im Gesundheitswesen zu einer hohlen Phrase“, so Bühler weiter. „Wir fordern den Sana-Vorstand auf, diese Maßnahme sofort zu stoppen.“

Die Sana DGS pro.service GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Sana Immobilien Service GmbH und damit Teil der Sana Kliniken AG. Sie ist an allen 53 Standorten der Sana Kliniken AG tätig. Neben der Unterhaltsreinigung der Sana Kliniken gehören auch Stationsassistenz, Hol- und Bringedienste, Pforten und Sicherheitsdienste zum Portfolio. Das Unternehmen hat rund 3.000 Beschäftigte, die Mehrheit davon in Teilzeit. Von der jetzt angekündigten Teilbetriebsschließung, die bis spätesten zum 31. Dezember 2021 abgeschlossen sein soll, sind mehr als 1.000 Beschäftigte betroffen. Geschlossen werden sollen alle Bereiche außer der Reinigung.

„Mit solchen Maßnahmen verkomme die vielbeschworene Wertschätzung von Beschäftigten im Gesundheitswesen zu einer hohlen Phrase“. Wir fordern den Sana-Vorstand auf, diese Maßnahme sofort zu stoppen.“

Sylvia Bühler, ver.di-Bundesvorständin

Die angekündigte Maßnahme der Sana-Kliniken AG zeige den dringenden umfassenden Reformbedarf im Gesundheitswesen, so Bühler. „Es reicht nicht an einzelnen Schräubchen zu drehen, das löst – wie dieser Fall wieder einmal deutlich macht – eine Kettenreaktion aus. Krankenhauspolitik muss sich an der bestmöglichen Versorgung kranker Menschen ausrichten und nicht an wirtschaftlichen Interessen.“ ver.di fordere seit langem, dass ein Krankenhaus eine Belegschaft haben müsse. Die immer weitergehende industrielle Zersplitterung schade nicht nur den Beschäftigten, sondern gefährde auch die Patientenversorgung, wenn nicht mehr Hand in Hand gearbeitet werden könne.

SPD: Der Blaue Mond im Südbezirk wird wieder leuchten!

Hoch erfreut über die Pressemitteilung von ALDI Nord zeigt sich Bezirksbürgermeister Stefan Grote (SPD):

„Nach Jahren des unermüdlichen Ringens um das Wahrzeichen im Remscheider Südbezirk freut es mich ganz besonders, dass das Ziehen und Zerren nun ein glückliches Ende nimmt.

Nicht nur die Mitglieder der Bezirksvertretung Süd, sondern allen voran der Förderverein MannesmannHaus e.V., mit seinem Sprecher und Initiator, Bernd Schützeberg haben wir dies zu verdanken“, so Grote. „Auch die Stadt Remscheid hat nie klein beigegeben, und ist nie vor den Juristen des Albrecht-Konzern in die Knie gegangen. Jetzt bleibt zwar abzuwarten, wann schlussendlich der Turm wieder aufgebaut wird. Aber die Klage ist erst einmal vom Tisch!“

Tag des offenen Denkmals 2020

Chudzinski begrüßt Wiederaufbau des „Blauen Mondes“

Sven Chudzinski begrüßt das Ende des langjährigen Rechtsstreits um den „Blauen Mond“ in Bliedinghausen und freut sich auf den Wiederaufbau.

Nachdem Aldi seine Klage vor dem Oberverwaltungsgericht gegen den Wiederaufbau des Denkmals zurückgezogen hat, wird das Bauwerk möglicherweise bald wieder stehen. Chudzinski bedankt sich bei den Beteiligten: „Für uns stand immer außer Frage,
dass dieses prägende Remscheider Industriedenkmal wieder an seinem alten Ort aufgestellt werden muss. Es war richtig, ein ordnungsbehördliches Verfahren einzuleiten und auch nach der Klage von Aldi hartnäckig zu bleiben. Aus unserer Sicht war und ist
es die Pflicht des Grundstückseigentümers, das Denkmal in seinem alten Zustand wiederherzustellen. Gesetze gelten schließlich für alle. Die Überlegungen, dem Konzern Aldi mit Landesfördermitteln auszuhelfen oder einen Kuhhandel mit Investoren um die Ansiedlung von Einzelhandel zu betreiben, waren immer fehl am Platz.“

Chudzinski unterstreicht auch die Rolle der Initiative der „Mannesmänner“ um Bernd Schützeberg: „Dieses Engagement beweist eindrucksvoll, dass der ‚Blaue Mond‘ nicht nur ein bauliches Denkmal darstellt, sondern der Mannesmann-Turm in den Lebensgeschichten vieler Menschen eine Rolle spielt und ein Stück Remscheider Identität bietet. Die ehrenamtliche Initiative hat einen großen Anteil daran, die Forderungen nach der Wiederherstellung des Bauwerks wachgehalten und hierfür in der Öffentlichkeit geworben zu haben.“

Lokalnachrichten aus Remscheid: Die Woche – KW17/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Marcus Schmidt. Die Kurznachrichten präsentiert Sabine Yündem. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

  • Spendenaktion „Kleines Geld für großes Lächeln“.
  • Neuer Instagram-Kanal Catcalls of Remscheid.
  • Corona und kein Ende. Wie ist die Situation an Remscheider Schulen?

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.