10.02.2021: Corona im Rheinisch-Bergischen Kreis

4 weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis – 3 weitere Todesfälle

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind 4 weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden: 1 in Bergisch Gladbach, 1 in Burscheid und 2 in Kürten. Es gelten 33 weitere Personen als genesen. 423 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.152 Personen in Quarantäne, das sind 21 weniger als am Vortag.

65 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon (7) in intensivmedizinischer Betreuung und davon (4) an Beatmungsplätzen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) nun bei 72,4.

Es gibt leider 3 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, die dem Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises jetzt bekannt wurden. Es handelt sich um eine über 90-jährige Person aus dem Senioren-Park Carpe Diem in Wermelskirchen und jeweils eine über 80-jährige Person aus Rösrath und Kürten, welche an den Folgen einer Covid-19 Infektion verstorben sind. Die heute gemeldeten Personen sind bereits in den vergangenen Tagen verstorben. Sie fließen jedoch erst in die Statistik ein, wenn die Totenscheine vorliegen und damit die Todesursache geklärt ist. Dies ist heute der Fall.

Die Ergebnisse in Bezug auf die Nachtestung für Hinweise auf eine Virusvariante in der Kindertageseinrichtung des evangelischen Kitavereins Gronau e.V. im Familienzentrum Kradepohl in Bergisch Gladbach ergaben bei einem Kind positive Hinweise auf das wahrscheinliche Vorliegen der englischen Variante. Bei dem Nachtest eines weiteren Kindes konnte kein Hinweis auf das Vorliegen einer Virus-Variante gefunden werden.

Die Nachtestungen für Hinweise auf eine Virusvariante in der Asylunterkunft Herrenhöhe in Kürten haben keinen Hinweis auf das Vorliegen von Virus-Varianten ergeben.

Quelle: Rheinisch-Bergischer Kreis, Stand: 09.02.2021

Aktuelle Zahlen

In Bergisch Gladbach, Leichlingen und Wermelskirchen wurde bisher je ein Fall zu viel gezählt. Dies wurde nun korrigiert. Insgesamt gibt es nun 6.937 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.756), Burscheid (514), Kürten (325), Leichlingen (796), Odenthal (259), Overath (831), Rösrath (605) und Wermelskirchen (851).

108 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Bergisch Gladbach (36), Burscheid (1), Kürten (3), Leichlingen (25), Odenthal (2), Overath (16), Rösrath (5) und Wermelskirchen (20).

Von den 6.937 bestätigten Fällen gelten 6.406 Personen inzwischen als genesen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.576), Burscheid (488), Kürten (293), Leichlingen (749), Odenthal (247), Overath (737), Rösrath (554) und Wermelskirchen (762).

423 Personen sind aktuell infiziert. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (144), Burscheid (25), Kürten (29), Leichlingen (22), Odenthal (10), Overath (78), Rösrath (46) und Wermelskirchen (69).

1.152 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (376), Burscheid (46), Kürten (73), Leichlingen (31), Odenthal (13), Overath (205), Rösrath (190) und Wermelskirchen (218).

Robert Koch Institut für den Rheinisch-Bergischen Kreis heute

Es gibt insgesamt 6.958 positiv getestete Menschen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 71,0. 108 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage201
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW71,0
Fälle gesamt6.958
Fälle gesamt/100.000 EW2.456,3
Todesfälle gesamt108
Einwohnerzahl283.271
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

10.02.2021: Corona im Ennepe-Ruhr-Kreis

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 8.257 bestätigte Corona-Fälle (Stand Dienstag, 9. Februar), von diesen sind aktuell 605 infiziert, 7.390 gelten als genesen. Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 18 gestiegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 94,10 (unverändert zum Vortag).

51 Patienten stationär

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 51 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 5 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, 4 beatmet.

Die aktuell 605 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (68), Ennepetal (57), Gevelsberg (43), Hattingen (80), Herdecke (33), Schwelm (36), Sprockhövel (17), Wetter (57) und Witten (214).

1.015 Kreisbewohner in Quarantäne

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (165), Ennepetal (632), Gevelsberg (787), Hattingen (1.398), Herdecke (543), Schwelm (665), Sprockhövel (520), Wetter (462) und Witten (2.218).

Für die positiven Fälle sowie für Ansteckungsverdächtige ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 1.015 (Vortag 1.035) Personen im Kreis.

Zahl der Todesfälle steigt auf 262

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Ennepe-Ruhr-Kreis ist um 3 auf 262 gestiegen. Verstorben sind ein 83-jähriger Gevelsberger, ein 91-jähriger Wittener und eine 96-jährige Bewohnerin des Seniorenhauses Ruhraue in Herdecke.

Die Todesfälle verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (7), Ennepetal (11), Gevelsberg (20), Hattingen (60), Herdecke (34), Schwelm (21), Sprockhövel (15), Wetter (6) und Witten (88).

Stichwort Einrichtungen mit positiven Fällen oder Verdachtsfällen

Pflege- und Seniorenheime

  • Herdecke: Seniorenhaus Ruhraue
  • Schwelm: ESV Feierabendhaus Schwelm
  • Witten: AWO-Seniorenzentrum Witten-Annen, Seniorenhaus Witten-Stockum, Boecker-Stiftung – Haus am Voß’schen Garten, Haus Buschey

Krankenhäuser

  • Hattingen: Evangelisches Krankenhaus
  • Herdecke: Gemeinschaftskrankenhaus
  • Witten: Evangelisches Krankenhaus

Kindertageseinrichtungen

  • Breckerfeld: Kindergarten St. Jacobus
  • Ennepetal: Städt. Kindergarten Fliednerhaus, Ev. Stiftung Loher Nocken
  • Gevelsberg: AWO Kita Körnerstraße
  • Witten: AWO Kita Crengeldanz

Sonstige Einrichtungen

  • Breckerfeld: Philipp-Nicolai-Haus
  • Gevelsberg: AWO Wohnhaus Silschede
  • Wetter: Frauenheim Wengern, Marianne-Behrs-Haus

Quelle: Ennepe-Ruhr-Kreis – Stand: 09.02.2021

Robert Koch Institut für Ennepe-Ruhr-Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.331 positiv getestete Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 77,4. 258 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage251
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW77,4
Fälle gesamt8.331
Fälle gesamt/100.000 EW2.570,5
Todesfälle gesamt258
Einwohnerzahl324.106
BundeslandNordrhein-Westfalen

Die Linke.Remscheid: Drucken und Kopieren – Unterstützung beim Homeschooling

Die Corona-Pandemie stellt besonders Schüler*innen und Eltern vor große Herausforderungen. Für manche stellt die mangelnde technische Ausstattung eine weitere Belastung dar. Die Linke.Remscheid versucht nach Möglichkeit zu unterstützen.

„Momentan sind die Schulen und Universitäten noch geschlossen und es ist ungewiss, wie es weitergeht“, so Axel Behrend von Die Linke.Remscheid, „unsere Geschäftsstelle (Schützenstraße 62, 42853 Remscheid) hilft in diesem Fall im Rahmen ihrer Möglichkeiten gerne weiter.“

Drucken und Kopieren

Damit Schülerinnen und Schüler mit weniger guten technischen Ausstattung nicht durch Homeschooling benachteiligt werden, bieten die Remscheider Linken Unterstützung an, wie Axel Behrend erläutert: „Schülerinnen und Schüler sowie Studierende können unserer Geschäftsstelle per Mail Dateien schicken, die sie gerne ausgedruckt haben möchten – und wir drucken sie.“ Die Unterlagen können dann nach Absprache von Montag bis Donnerstag von 10 bis 15 Uhr kontaktlos und kostenfrei abgeholt werden.

Wer das Angebot von Die Linke.Remscheid in Anspruch nehmen möchte, erreicht die Geschäftsstelle entweder von Montag bis Donnerstag von 10 bis 15 Uhr oder Freitag von 10 bis 12 Uhr telefonisch unter der (0 21 91) 4 60 42 54 und jederzeit per E-Mail unter homeschooling@dielinke-remscheid.de.

Selbstjustiz und Kopfgeld haben in einem Rechtsstaat nichts zu suchen

„Die andauernden Angriffe auf die Eheleute Tsolakidis, die die Pizzeria Dallas betreiben, nehmen leider immer noch kein Ende. Es schockiert mich aber, dass neben den Ermittlungen der Polizei nun auch gewisse undemokratische Stimmen zur Selbstjustiz aufrufen und sogar ein Kopfgeld auf den Täter oder die Täterin aussetzen“, berichtet Sven Wolf, Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald. „Das ist natürlich völlig inakzeptabel.“

„Ich habe mich bereits nach den ersten Presseberichten im Januar direkt an den Polizeipräsidenten gewandt und habe mich über den aktuellen Stand der Ermittlungen erkundigt. Ich habe auch den Kontakt zwischen den Opfern und dem Weißen Ring hergestellt. An die Öffentlichkeit bin ich bisher nicht gegangen“, so Wolf.

„Nach den letzten Entwicklungen ist es aber wichtig, Stellung zu beziehen. Es freut mich sehr, dass die Opfer sich klar gegen Selbstjustiz und Kopfgeld aussprechen. Wir leben in einem Rechtsstaat. Das Gewaltmonopol liegt bei unserer demokratischen Polizei und nirgendwo anders. Ich vertraue darauf, dass die Polizei gemeinsam mit den Opfern nun alle Mittel einsetzt, um die Täter zu überführen. Dann können sich die Eheleute Tsolakidis hoffentlich endlich wieder sicher fühlen!“

Zusätzliche Informationen

Informationen zum Hintergrund der Angriffe auf die Pizzeria Dallas gibt es in der Ausgabe KW06/2021 vom Nachrichtenmagazin Die Woche von rs1.tv und Lüttringhauser.

Kreis informiert über Quarantäne-Regelungen

Die Quarantäneverordnung des Landes NRW gibt einheitliche Bestimmungen vor.

Oberbergischer Kreis. Der Oberbergische Kreis weist auf die Quarantäneverordnung des Landes NRW vom 19. Januar 2021 hin. Ziel der Verordnung ist es, die Quarantäne-Bestimmungen zu vereinheitlichen und die Kommunen zu entlasten. Mit der Verordnung wird für positiv getestete Personen und deren Haushaltsmitglieder eine automatische Quarantäne angeordnet. Die automatische Quarantäne durch die Verordnung ersetzt die individuellen Quarantäneanordnungen durch die zuständige Behörde vor Ort.

Zusätzlich geregelt ist seit dem 19. Januar 2021, dass auch das positive Ergebnis eines Corona-Schnelltests zum unmittelbaren Antritt der Quarantäne verpflichtet. Sofern keine individuelle Quarantäneanordung durch die zuständige Behörde vor Ort erfolgt, gilt die Quarantäneverordnung NRW gemeinsam mit dem positiven Laborergebnis als Nachweis für die Beantragung einer Entschädigung.

Weitere Informationen zu Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen nach §56 Abs. 1 und §56 Abs. 1a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) stellt das Innenministerium auf der Infoseite ifsg-online.de bereit.

Weitere Informationen

Unter www.obk.de/corona-faq beantwortet der Oberbergische Kreis häufige Fragen zur Verordnung und deren Umsetzung auf Kreisebene.

Weitere Informationen und die wichtigsten Erläuterungen zur Quarantäneverordnung erhalten Sie zudem auf der Sonderseite www.mags.nrw/coronavirus-quarantaene des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Kreisverwaltung äußert sich zur Verwendung von Rest-Impfstoff

Kreisverwaltung bestätigt Impfstoffvergabe an nicht priorisierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einzelfällen.

Oberbergischer Kreis. Nach dem Start der Corona-Schutzimpfungen in den Pflegeeinrichtungen am 27.12.2020 wurde auch in den Oberbergischen Kreis zunächst mehr Impfstoff geliefert als angekündigt. Die Durchstechfläschchen enthielten mehr Impfdosen als vom Hersteller angegeben. Das Land NRW kalkuliert dies inzwischen bei der Bereitstellung des Impfstoffs ein. In der Anfangsphase führte die unerwartet höhere Zahl von Impfdosen und der damals vorgeschriebene Umgang mit dem Impfstoff dazu, dass die für die Impfung zuständige Kassenärztliche Vereinigung den Oberbergischen Kreis um die Entsendung weiterer impfwilliger Personen bat. Innerhalb kürzester Zeit (teils weniger als eine Stunde) musste am Ende der ersten Impftage reagiert werden.

„Vor allem Personal des Rettungsdienstes, das zur ersten Priorität gehört, hat eine Impfung erhalten.“

Jochen Hagt, Landrat für den Oberbergischen Kreis

Landrat Jochen Hagt bestätigt: „Mit den vorhandenen Restmengen Impfstoff wurden unter anderem auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Rettungsdienst, Brand- und Bevölkerungsschutz geimpft. Vor allem Personal des Rettungsdienstes, das zur ersten Priorität gehört, hat eine Impfung erhalten.“ Landrat Jochen Hagt bedauert, dass daneben innerhalb desselben Amtes nicht ausschließlich auf Personen der ersten Priorität zugegangen worden sei: „Es wurden auch 25 Mitarbeitende der Leitstelle sowie – zu Unrecht – sieben weitere Mitarbeitende des Amtes geimpft. Die Zuordnung zur ersten Priorität der Impfverordnung wurde insofern weit, bzw. aus heutiger Sicht, falsch ausgelegt.“ Ebenfalls seien am 27.12.2020 vier Bedienstete aus dem Gesundheitsdezernat mit Restmengen geimpft worden.

Landrat Jochen Hagt macht deutlich: „Übrig bleibenden Impfstoff zu vernichten, war und ist keine Alternative. Bei der Vergabe überbleibender Impfdosen nehmen wir künftig noch mehr diejenigen in den Blick, die nach der Impfverordnung zur ersten Priorität gehören.“ Landrat Jochen Hagt und Kreisdirektor Klaus Grootens weisen entgegen allen Spekulationen darauf hin, dass sie selbst nicht geimpft worden sind. Im Übrigen habe die Mitgliedschaft im Krisenstab keinen Einfluss darauf gehabt, wer geimpft worden sei.  

Im Oberbergischen Kreis wurden in Pflegeeinrichtungen bisher mehr als 11.800 Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt.

Neuer Servicebereich im Rathaus in Planung

Die Verwaltung will im Rathaus in Barmen einen neuen Service-Bereich schaffen. Stimmt der Rat in seiner Sitzung am 1. März zu, wird im Lichthof mit der früheren Poststelle ein neuer Bereich für den Bürgerservice eingerichtet.

Voraussetzung für die neue Servicestelle ist ein weiterer Umbau: der des Verwaltungsstandortes Bergbahn. Dieser Umbau schafft die Voraussetzungen dafür, das Amt für Informationstechnik und Digitalisierung mit der Post- und Scanstelle an einem gemeinsamen Standort unterzubringen. Durch die Verlagerung der Post- und Scanstelle zur Bergbahn werden im Rathaus die Möglichkeiten geschaffen, in den verlassenen Räumen in der Zentrale Poststelle und der früheren Telefonzentrale, angrenzend an den Lichthof, einen zentralen Eingangsbereich zur Verbesserung des Bürgerservices zu schaffen. Damit entfallen unnötige Laufwege und Abläufe können optimiert werden. 

Geplant ist, nach dem Vorbild im Rathaus Barmen künftig auch andere Verwaltungsstandorte, die viele Besucher haben, mit solchen zentralen Eingangsbereichen auszustatten. Die Kosten für die erforderlichen Umbaumaßnahmen werden auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt und sollen zum Investitionshaushalt 2022/2023 angemeldet werden.

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind: „Hier schafft uns die Digitalisierung – in diesem Falle der Post – ganz praktisch Raum für Neues. Wir wollen eine wirkungsvolle Verwaltung und schaffen mit der Einrichtung einer zentralen Servicestelle im Rathaus in Barmen eine wichtige räumliche und organisatorische Voraussetzung dafür.“

Quelle: Stadt Wuppertal

Neue Kita-Plätze: Stadt entlastet freie Träger

Die Stadt übernimmt die Trägeranteile für neu geschaffene Betreuungsplätze in Tageseinrichtungen für Kinder dauerhaft. Das schlägt Oberbürgermeister Uwe Schneidewind dem Rat zur Entscheidung vor.

„Jeder einzelne neu geschaffene Kita-Platz ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft. Jeder einzelne Platz bereichert die Bildung in unserer Stadt“, betont Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. „Jede erfolgreiche Quartiersentwicklung muss vom Grundsatz getragen sein, „Bildung für Alle“ und „Bildung von Anfang an“. Künftig gelte es daher die Errichtung von Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen und Betreuungsangeboten noch stärker als integralen Baustein der Quartiersentwicklung zu verstehen und ihn mit dem bestehenden gesellschaftlichen Engagement und der politischen Arbeit vor Ort zu verknüpfen. „Vor diesem Hintergrund ist jeder Euro, den wir in eine Finanzierungslücke kirchlicher oder privater Träger stecken, ein sehr gut investierter Euro.“

„Ein Kostenvergleich macht deutlich, dass der Betrieb einer gleichgroßen Anzahl an Betreuungsplätzen durch die Stadt Mehrkosten verursachen würde.“

Dr. Stefan Kühn, Sozialdezernent der Stadt Wuppertal

Bislang war diese Kosten-Übernahme bis Juli 2022 begrenzt. Grund war, dass eine gesetzliche Neuregelung erwartet wurde. Diese wurde im August vorigen Jahres mit einer neuen Fassung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) umgesetzt. Dabei handelt es sich aber nicht um eine grundlegende Neuregelung der Finanzierung der Kindertagesbetreuung. Die Trägeranteile wurden prozentual zu Gunsten der Träger neu festgelegt und auch die sogenannten Kindpauschalen wurden zu Lasten des Landes und der Kommunen deutlich angehoben. Geblieben ist jedoch, dass die Träger nach dieser Finanzierungssystematik weiterhin einen Trägeranteil leisten müssen. Gleichzeitig wurde konkretisiert, dass es den Trägern untersagt ist, von den Eltern Zusatzbeiträge zur Deckung einer Finanzierungslücke (Trägeranteil) zu erheben (Ausnahme Elterninitiativen). Hier will die Stadt einspringen und auch künftig die Träger unterstützen, die neue Kita-Plätze schaffen.

20 neue Gruppen

Seit der Übernahme der Trägeranteile für zusätzlich geschaffene Betreuungsplätze durch die Stadt 2017 haben neun Träger diese finanzielle Unterstützung beantragt und damit den Betrieb von rund 20 zusätzlichen Gruppen realisiert.

Der von der Stadt übernommene Trägeranteil betrug für das Kita-Jahr 2019/2020 insgesamt 295.000 Euro. Für das Kita-Jahr 2020/2021 werden voraussichtlich 311.000 Euro zu leisten sein. „Diese zusätzlichen Zuwendungen müssen in Relation gesetzt werden zu den Kosten, die die Stadt tragen müsste, wenn sie den Trägeranteil nicht übernimmt und stattdessen die Einrichtungen in eigener Trägerschaft betreibt. Ein Kostenvergleich macht deutlich, dass der Betrieb einer gleichgroßen Anzahl an Betreuungsplätzen durch die Stadt Mehrkosten verursachen würde“, erläutert Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn. „Weiteres Argument: Wir wollen so die wertvolle Arbeit der freien Träger weiter unterstützen.“ 

Quelle: Stadt Wuppertal

L418: Wartungsarbeiten im Burgholztunnel

Bis zum 23. Februar werden im Burgholztunnel Wartungsarbeiten durchgeführt. Das hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW mitgeteilt.

Bei planmäßigem Verlauf sind folgende Verkehrseinschränkungen vorgesehen (Planungsstand 5. Februar):

Südliche Tunnelröhre (Fahrtrichtung Remscheid)

Am 8. und 9. Februar kann hier von 9 bis 17 Uhr nur auf einer Spur gefahren werden.

Ab 15. Februar, 20 Uhr, bis zum 16. Februar um 5 Uhr muss die südliche Röhre voll gesperrt werden. Die Umleitung für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen erfolgt durch den Kiesbergtunnel nach Elberfeld und dann über die Cronenberger Straße zurück zur L418. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen werden bereits auf der A46 im Sonnborner Kreuz auf das Sonnborner Ufer geleitet. Die weitere Umleitung erfolgt über die Friedrich-Ebert-Straße nach Elberfeld und dann ebenfalls über die Cronenberger Straße zur L418. Alle Umleitungen sind mit deutlich sichtbaren roten Punkten ausgeschildert.

Am 22. Februar kann die Röhre von 9 bis 17 Uhr nochmals nur einspurig befahren werden.

Nördliche Tunnelröhre (Fahrtrichtung Düsseldorf)

Vom 10. bis 12. Februar kann hier von 9 bis 17 Uhr nur einspurig gefahren werden.

Ab dem 17. Februar um 20 Uhr bis zum 18. Februar um 5Uhr muss die nördliche Röhre voll gesperrt werden. Die Umleitung für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen erfolgt über die Cronenberger Straße nach Elberfeld und dann in Richtung Kiesbergtunnel zurück zur L418. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen werden ab Elberfeld über die Friedrich Ebert Straße zum Sonnborner Kreuz geführt. Auch hier sind alle Umleitungen mit deutlich sichtbaren roten Punkten ausgeschildert.

Am 23. Februar kann die Röhre von 9 bis 17 Uhr nochmals nur einspurig befahren werden.

Quelle: Stadt Wuppertal

Elf Kita-Kinder wegen Corona in Quarantäne

Im laufenden Pandemiebetrieb der Remscheider Kindertagesstätten gibt es die ersten Quarantäneanordnungen wegen eines Coronafalls: Gestern hat das örtliche Gesundheitsamt elf Kinder der Bienengruppe der Ev. Kita Steinackerstraße in Quarantäne gesetzt.

Quelle: Stadt Remscheid

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Geglückter Impfstart am 8. Februar im Remscheider Impfzentrum Halle West

Der Impfstart im Remscheider Impfzentrum Halle West am gestrigen Tag mit dem Impfstoff Biontech/Pfizer ist geglückt.

Ab dem offiziellen Impfstart ab 14 Uhr liefen bis 20 Uhr auf den zwei in Betrieb genommenen Impfstraßen die Corona-Erstimpfungen reibungslos. Trotz der winterlichen Wetterlage hatten es alle über 80-jährigen Remscheiderinnen und Remscheider, die für den gestrigen Tag einen der insgesamt 120 Impftermine ergattert hatten, in die Halle West geschafft.

Frau Decius nimmt sich viel Zeit, ist sehr einfühlsam und verständnisvoll. Bildnachweis: Viola Juric
Frau Decius nimmt sich viel Zeit, ist sehr einfühlsam und verständnisvoll. Bildnachweis: Viola Juric

Heute müssen also keine Impfungen nachgeholt werden. Die nächsten Termine für die Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum hat die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein für morgen vergeben.

Als einer der ersten erhielt der 81-jährige Remscheider Rudi Greinacher seine erste Corona-Schutzimpfung. Er wurde von Kira Decius geimpft, die, gemeinsam mit ihrem Ehemann Tim, die Hausärztliche Gemeinschaftspraxis Tim Decius und Kira Decius in der Gertenbachstraße 31 in Lüttringhausen führt.

Das Impfen im Impfzentrum ist nur mit dem passenden Termin möglich!

Die Stadt Remscheid erinnert an die Möglichkeit, bei der An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln den kostenfreien Shuttlebus-Dienst im 20-Minuten-Takt ab Bahnhof Güldenwerth (Buslinien 654, 658/S-Bahn S 7) in Anspruch zu nehmen.

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

09.02.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 74 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.424 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.224 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 126 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 355 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 19 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet), Stand 09.02.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.424 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Inzidenzwert Remscheid: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 55,7. 126 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage62
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW55,7
Fälle gesamt3.424
Fälle gesamt/100.000 EW3.075,3
Todesfälle gesamt126
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!