Jusos besuchen die Gründerschmiede

Pressemitteilung der Jusos Remscheid.

Aus Kreativität entsteht Neues, aus Neuem entsteht Innovation, und  Innovation wiederum ist der Motor unserer Region und bringt Remscheid voran. Ein besonderer Ort in unserer Stadt, an dem das Entwickeln von Ideen und das anschließende Gründen von Start-ups gelebt wird, ist die Gründerschmiede in Remscheid auf der Hindenburgstraße.

Die Jusos waren am Samstag in der Gründerschmiede zu Besuch und durften einmal hinter die Kulissen der großen Ideenwerkstatt und Unternehmensschmiede schauen.

Der SPD-Nachwuchs wurde von Nicole Haas bei lockerer und freundlicher Atmosphäre durch die Räumlichkeiten geführt. Neben verschiedenen bereits vorhandenen neuen Unternehmen, wurden den Jusos auch die Unterstützer des Vereins und die Arbeitsmöglichkeiten vor Ort vorgestellt.

In der Gründerschmiede können sich Menschen mit ihrer Geschäftsidee kostenlos beraten lassen, und werden auf dem weiteren Weg begleitet und unterstützt. Neben vielen Arbeitsmöglichkeiten, wie zum Beispiel einem offenen Coworking-Space, gibt es auch Bereiche zum Pausieren, um Energie für neue Kreativität zu tanken.

Insbesondere für junge Menschen in Remscheid mit sprudelnden Unternehmensideen, ist das eine sehr große Chance. Egal, ob unübliche Ideen für Lösungen von alltäglichen Problemen oder neue Ideen im breiten Bereich der medialen Unterhaltung. Die Gründerschmiede sorgt dafür, dass diese Visionen in Remscheid weiterentwickelt und umgesetzt werden.

Gruppenbild mit Dame: Burhan Türken, Luis Pinkall, Daniel Pilz, Yahya Ezzedin, Oliver Somavilla, Tobias Niebergall und Nicole Haas (v.li.). Foto: Jusos Remscheid
Gruppenbild mit Dame: Burhan Türken, Luis Pinkall, Daniel Pilz, Yahya Ezzedin, Oliver Somavilla, Tobias Niebergall und Nicole Haas (v.li.). Foto: Jusos Remscheid

„Die Gründerschmiede ist das Werkzeug, welches es Remscheiderinnen und Remscheidern ermöglicht, ihre Ideen vor Ort und lokal aufzubauen. Deshalb ist sie ein wichtiger Baustein, um unsere Stadt modern und zukunftsfähig zu machen. Eine Großstadt wie Remscheid muss auf Zukunft setzen, da gehört auch ein solches Gründerzentrum dazu“, fasst der Juso-Vorsitzende Daniel Pilz den gesamten Besuch zusammen.

Vor allem wichtig: Jeder kann kommen und sich bezüglich seiner Idee beraten lassen, vor allem aber junge Menschen mit kreativen, visionären Ideen. Egal, ob Schülerinnen und Schüler, Studierende oder Auszubildende.

Der stellvertretende Juso-Vorsitzende, Tobias Niebergall, ergänzt: „Es war ein wirklich spannender Besuch, der uns vieles noch einmal neu vor Augen geführt hat. Es ist wichtig, sich ein Bild von solchen interessanten Einrichtungen in Remscheid zu machen. Viele Gründer, welche durch die Unterstützung der Gründerschmiede zum Teil weltweite Aufmerksamkeit erlangten, sind in Remscheid leider gar nicht so bekannt.“

„Wer Zukunft will, muss Zukunft auch fördern. Insbesondere das Wertschätzen von neuen Dingen aller Art aus Remscheid ist ein Grundstein, um eben diese kreativen Köpfe auch hier zu halten. Wir Jusos sind stolz auf Remscheid und unterstützen das sehr“, so Daniel Pilz abschließend.

Die Jusos Remscheid bedanken sich sehr herzlich für den Besuch. Es wird bestimmt nicht der letzte gewesen sein.

Lüttringhauser Gespräche: Jüdisches Leben im Bergischen

Nach der Corona-bedingten Zwangspause im vergangenen Jahr finden im November die Lüttringhauser Gespräche zum 22. Mal statt und beschäftigen sich mit lokaler Geschichte.

Unter dem Titel „Bergisch-lokale Perspektiven auf 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ widmen sich die Gespräche insbesondere dem Blick auf das jüdische Leben im Bergischen Land. Dabei soll es neben der historischen Betrachtung des Schicksals jüdischer Gemeinden auch Einblicke in das „ganz normale“ Leben jüdischer Mitbürger heute geben.

Am Dienstag, 2. November, spricht Dr. Ulrike Schrader über „Jüdische Gemeinden im Städtedreieck“. Sie stellt neben der Geschichte der Vernichtung und des Wiederaufbaus nach 1945 auch die heutige Situation jüdischer Gemeinden im Bergischen Städtedreieck dar. Die Literaturwissenschaftlerin Ulrike Schrader ist Lehrbeauftragte an der Bergischen Universität Wuppertal, Verfasserin zahlreicher Publikationen zur jüdischen Geschichte im Bergischen Land und leitet das „Begegnungszentrum Alte Synagoge“ in Wuppertal.

02.11.2021, 09.11.2021 und 16.11.2021 um jeweils 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen, Ludwig-Steil-Platz 1c, 42899 Remscheid

Der Eintritt ist frei, Kollekte erbeten. COVID-19-Hinweis: Es gilt die „3-G-Regel“ – Bitte entsprechenden Nachweis mitbringen!

Der zweite Abend am Dienstag, 9. November, – dem 83. Jahrestag der Reichsprogromnacht – trägt den Titel „Jüdisch sein In Deutschland – Annäherung in Vielfalt“ und wird von dem jüdischen Psychiater und Psychotherapeuten Peter Liebermann gestaltet. Er wird über das Aufwachsen und Leben von Juden in Deutschland angesichts der zunehmenden aggressiven antisemitischen Vorfälle, die damit verbundene Verunsicherung und die Bewältigung derselben sprechen. Peter Liebermann – ehemals sieben Jahre Oberarzt an der Evangelischen Stiftung Tannenhof in Remscheid – war Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender des Fördervereins des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln. Neben Veröffentlichungen zu Traumafolgestörungen war er an Ausstellungsprojekten zu Medizin im Nationalsozialismus, Rassismus und Remigration beteiligt.

Günter Urspruch wird am Dienstag, 16. November, mit Antworten auf die Frage „Und wie war das em Dorp?“ das jüdische Leben in Ronsdorf und Lüttringhausen beleuchten. Der langjährige ehemalige Presbyter der evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen hat sich einen Namen als profunder Kenner der Lokalgeschichte zwischen Ronsdorf und Lennep gemacht.

Der Titel der Veranstaltungsreihe „Lüttringhauser Gespräche“ ist durchaus wörtlich zu nehmen: Die Referentinnen und Referenten aus Religion und Wissenschaft stehen an allen drei Abenden für Gespräche mit dem diskutierfreudigen Lüttringhauser Publikum zur Verfügung.

Hintergrund

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Ev. Kirchengemeinde bei der Stiftung Tannenhof, der Kath. Pfarrgemeinde St. Bonaventura/Heilig Kreuz, der Ev. Kirchengemeinde Lüttringhausen, und des Katholischen Bildungswerkes Wuppertal/Solingen/Remscheid.

Veranstaltungsflyer

Erneut Geldautomat in Remscheid gesprengt

Heute in den frühen Morgenstunden (25.10.2021, 02:00 Uhr), sprengten bislang Unbekannte einen Geldautomaten in Remscheid.

Mehrere Anwohner informierten den Notruf, nachdem sie laute Knallgeräusche in der Hackenberger Straße in Lennep wahrgenommen hatten. In der Folge konnten zwei oder drei Männer gesehen werden, die sich fluchtartig mit einem vermutlich hochmotorisierten, dunklen Fahrzeug entfernten.

Die anschließende Fahndung, bei der die Polizei auch einen Hubschrauber einsetzte, führte bislang nicht zur Festnahme der Täter. Die Flüchtigen wurden als dunkel gekleidet und mit dunklerem Teint beschrieben.

Am Gebäude in dem sich der Geldautomat befindet, sowie an mehreren in der Nähe geparkten Fahrzeugen entstand hoher, noch nicht bezifferter, Sachschaden. Um die Sicherheit des Gebäudes zu untersuchen, musste ein Statiker eingesetzt werden.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

PC-Grundwissen mit Kurzeinführung ins Internet für Seniorinnen und Senioren

Presseinformation der Stadt Remscheid: Aktuelle Veranstaltungstipps der VHS Remscheid

Zielgruppe dieses Kurses sind alle, die ihre Kenntnisse in typischen Büroanwendungsbereichen vertiefen und mit Hilfe der EDV

Sie haben sich bisher vor der Benutzung eines Computers gescheut, möchten sich entsprechende Kenntnisse nun aber doch aneignen? Dann sind Sie in diesem Kurs goldrichtig.

Er richtet sich an alle Seniorinnen und Senioren, die den praktischen Umgang mit dem Computer in Ruhe und Gelassenheit mit Gleichgesinnten Schritt für Schritt erlernen möchten. Die wichtigsten Grundbegriffe werden vermittelt und anhand praktischer Übungen vertieft. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einer entspannten Lernumgebung mehr Sicherheit im Umgang mit dem Computer zu entwickeln und erste Kenntnisse in Word und im Internet für die persönliche Verwendung im privaten Bereich zu erwerben.

Vorkenntnisse: keine

Kursleitung: Birgit Dominicus

Termin: 5 x montags, Beginn: Montag, 08.11.2021 von 09:00 bis 12:00 Uhr

Ort: DLZ-Volkshochschule (Elberfelderstr.32), Raum 129, EDV-Seminarraum 1. Etage

Entgelt: 96,00 EUR

Lütterkuser Advent: Jetzt mitmachen

Nach dem großen Erfolg des coronakonformen Adventskalenders „Lütterkuser Advent“ im vergangenen Jahr, plant die evangelische Kirchengemeinde Lüttringhausen für dieses Jahr eine Neuauflage.

Hören statt sehen

Statt auf Videos, wie im Vorjahr, setzt die Gemeinde in diesem Jahr auf eine Art Mini-Podcast, also aufs Hören statt aufs Sehen. Es gilt viele kleine Rätsel rund um die Adventszeit, Weihnachten, die Gemeinde oder Lüttringhausen zu lösen.

Wer sich mit einem eigenen Rätsel am Lütterkuser Advent beteiligen möchte, sendet bis zum 4. November 2021 eine Sprachnachricht (z.B. WhatsApp) mit der Rätselfrage und der Auflösung an Antje Kammin oder Andrea Behnecke, alternativ an die +4915757555550. Die eingesandten Sprachnachrichten werden zu adventlich geschmückten Kalenderfensterchen zum Hören umgearbeitet.

Zum Ende hin gilt es aus den einzelnen Tageslösungen ein Lösungswort zu bilden, um an einer weiteren Verlosung teilzunehmen. Details werden rechtzeitig über die Webseite www.luetterkuser-advent.de kommuniziert.

Müllabfuhr verschiebt sich

Verschiebung wegen des Feiertags am 1. November.

Solingen. Wegen des Feiertags Allerheiligen am Montag, 1. November, verschiebt sich die Müllabfuhr in der Feiertags-Woche: Alle Abfallbehälter (Bio, Restmüll, gelbe und blaue Tonnen) werden jeweils einen Tag später geleert, beginnend mit der üblichen Montag-Leerung, die am Dienstag nachgeholt wird. Die Freitag-Leerung verschiebt sich auf Samstag. Im Abfallkalender und im AbfallNavi sind die Verschiebungen bereits verzeichnet.

Angekommen: „Kinderpärchen aus der alten Badeanstalt Lüttringhausen“

Pressemitteilung vom Heimatbund Lüttringhausen.

Im Jahre 2004 wurde das 1929 erbaute Hallenbad Lüttringhausen geschlossen und abgerissen, da es nicht mehr den Anforderungen eines modernen Badebetriebs entsprach. Über dem Eingang des Bades war bei seiner Errichtung eine steinerne Skulptur angebracht worden, die ein Kinderpärchen darstellt. Auf Initiative des Heimatbundes Lüttringhausen wurde die Skulptur gesichert und eingelagert.

Das Kinderpärchen (Badepärchen) an seinem ursprünglichen Standort an der Fassade der ehemaligen Lüttringhauser Badeanstalt. Foto: Heimatbund-Archiv
Das Kinderpärchen (Badepärchen) an seinem ursprünglichen Standort an der Fassade der ehemaligen Lüttringhauser Badeanstalt. Foto: Heimatbund-Archiv

Von Anfang an bestand die Überlegung, das steinerne Kinderpärchen als Erinnerung an die „Lüttringhauser Badeanstalt“ wieder im öffentlichen Raum aufzustellen. Verschiedene Überlegungen konnten allerdings nicht realisiert werden. Doch jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, die „Erinnerungsskulptur“ in einem repräsentativen Rahmen wieder ans Licht der Öffentlichkeit zu holen. Im Rahmen der aufwendigen Neugestaltung der Flächen hinter dem Lüttringhauser Rathaus hat die Skulptur auf einem ca. zwei Meter hohen Sockel ihren neuen Standort gefunden. Ergänzt wird die Präsentation des Kinderpärchens durch ein Wasserspiel mit fünf Wasserfontänen und einer großzügig gestalteten neuen Platz- und Grünanlage.

Im Rathaus Remscheid übergab Baudezernent Peter Heinze eine Plakette an Dirk Bosselmann, mit der auf die Inanspruchnahme von Landesmitteln für das Wasserspiel in Lüttringhausen hingewiesen wird. Foto: Sascha von Gerishem
Im Rathaus Remscheid übergab Baudezernent Peter Heinze eine Plakette an Dirk Bosselmann, mit der auf die Inanspruchnahme von Landesmitteln für das Wasserspiel in Lüttringhausen hingewiesen wird. Foto: Sascha von Gerishem

Möglich gemacht hat das der Heimatbund Lüttringhausen in Zusammenarbeit mit den Technischen Betrieben Remscheid und der Abteilung Stadtentwicklung der Stadt Remscheid. Finanziert werden Wasserspiel und Aufstellung der Skulptur über ca. 20.000 Euro Spendengelder, die der Heimatbund einsammeln konnte, einem Zuschuss des Landes in Höhe von 22.000 Euro und einer weiteren Beteiligung der Stadt Remscheid. Peter Maar – Ehrenvorsitzender des Heimatbundes – und Dirk Bosselmann – Stellv. Vorsitzender – heben die hervorragende Zusammenarbeit mit Dirk Buchwald (TBR) und Andreas Knappe (Stadt Remscheid) hervor, die Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes war. Zur Zeit werden die restlichen Pflasterarbeiten und die umfangreichen Anpflanzungen durchgeführt. Die Fertigstellung ist für Ende November 2021 terminiert. Für das kommende Frühjahr plant der Heimatbund zur Einweihung ein Bürgerfest. Denn, so die Vertreter des Heimatbundes, aus dem verwahrlosten Hinterhof des Rathauses ist eine beeindruckende Parkanlage entstanden, die eine erhebliche Aufwertung für Lüttringhausen darstellt.

Welt der Werkzeuge: Unternehmer berichten aus ihrem Leben und ihren Firmen

Der Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum gestaltet gemeinsam mit dem Museum einen ganz besonderen Abend. Normalerweise berichten vier Unternehmer aus der Werkzeugbranche über ihr Leben, über die Entwicklung ihrer Firma und die Perspektiven. In diesem Jahr wird es aus aktuellem Anlass etwas anders ausfallen, denn Mitte September ereignete sich auch in Remscheid eine Flutkatastrophe.

Am Freitag, 29. Oktober, ab 19 Uhr soll sich in gemütlicher Atmosphäre in der guten Stube des Museums auf vier Personen und deren Firmen konzentriert werden, die alle aus dem Morsbachtal stammen. Alle erlebten Zerstörung und Verwüstung durch den kleinen harmlosen Morsbach. An diesem Abend ist zu hören, was sich in den einzelnen Firmen abspielte, was zerstört wurde und welche Hilfe und Unterstützung erlebt wurden. Wie wird es weitergehen, kann alles wieder hergestellt werden, wie kann man sich vor erneuten Ereignissen schützen – das sind Fragen, die in den Gesprächen geklärt werden sollen.

Die Moderation des Abends übernehmen der erste Vorsitzende des Förderkreises Deutsches Werkzeugmuseum, Michael Schwerdtfeger, sowie der Museumsleiter, Dr. Andreas Wallbrecht. Es gibt Fingerfood und Getränke.

  • 29.10.2021, 19 Uhr
  • World of Tools – Welt der Werkzeuge
  • Es gelten 3G, Abstandsregeln, Mund-Nasen-Schutz, Anmeldepflicht.
  • Anmeldung bis 27.10.2021 per E-Mail über werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de oder telefonisch unter 02191/16 2519!

Deutscher Gebärdensprachenkurs – Modul A1.1

Presseinformation der Stadt Remscheid: Aktuelle Veranstaltungstipps der VHS Remscheid

Die Deutsche Gebärdensprache ist eine eigenständige Sprache, die sich in Gebärden ausdrückt. In diesem Kurs lernen Sie mittels visueller Sprache, Mimik, Gestik und Körperhaltung mit Gehörlosen zu kommunizieren. Unsere Dozentin ist selbst gehörlos und vermittelt Ihnen die notwendigen Grundkenntnisse wie das Fingeralphabet, Fragewörter, Zahlen und Uhrzeiten sowie einen Grundwortschatz für den Alltag.

Der Kurs richtet sich an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse, die die deutsche Gebärdensprache von Grund auf erlernen möchten, um mit Gehörlosen kommunizieren zu können.

Am ersten und am letzten Kurstag wird ein Gebärdendolmetscher dabei sein.

Kursleitung: Inge Reusch-Rauchbach

Termin: 6 x samstags, Beginn: Samstag, 30.10.2021 von 09:30 bis 12:30 Uhr

Ort: Allee-Arkaden (Alleestr. 13-15), Raum 8, 2. Etage

Entgelt: 115,20 EUR

Stadt rät Kita- und Schulkindern zu kostenlosem Schnelltest

Weitere Ausbreitung des Coronavirus soll nach Ferienende verhindert werden.

Die Stadt Solingen möchte allen Kindern und Jugendlichen nach den Herbstferien einen möglichst unbeschwerten Kita- oder Schulbesuch ermöglichen. Deshalb bittet der Stadtdienst Gesundheit alle Kinder, die eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen (Kita, Grundschule, weiterführende Schule, Berufskolleg), vor Kita- oder Schulbeginn einen Schnelltest zu machen, sofern sie nicht an regelmäßigen Testungen in den Ferien teilgenommen haben.

So kann verhindert werden, dass es nach Kita- und Schulbeginn zu einer weiteren Ausbreitung des Virus kommt und Kinder in Quarantäne genommen werden müssen. Die aktuell in Solingen vorherrschende Delta-Variante ist auch für Kinder sehr ansteckend. Sie zeigen oft keine Symptome, können aber infiziert sein. Kostenlose Schnelltests für Kinder und Jugendliche sind bei den Bürgerteststellen möglich.

Eine Liste der Bürgerteststellen finden Bürgerinnen und Bürger auf der Homepage der Stadt Solingen unter: www.solingen.de/de/inhalt/coronavirus-test

Die Linke: Anfrage zum Schutzengelprojekt

Anfrage der Fraktion DIE LINKE für die nächste Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung, Vielfalt und Antidiskriminierung.

Sehr geehrte Frau Krupp,

die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung, Vielfalt und Antidiskriminierung (28.10.21) aufzunehmen und zu beantworten:

  1. Wir bitten um Erläuterung des Konzeptes des Schutzengel-Projektes, welches jährlich von den Verkehrssicherheitsberatern der Polizei Remscheid durchgeführt wird.
  2. Aus welchem Grund werden die Schulungen im Rahmen dieses Projektes ausschließlich Schülerinnen, nicht aber Schülern angeboten?
  3. Gibt es ein Alternativ-Programm, welches ausschließlich Schülern vorbehalten ist?

Begründung

Die Schulungen im Rahmen des Schutzengelprojektes sind darauf ausgerichtet, potenzielle Beifahrerinnen dafür zu sensibilisieren, gefährliches Fahrverhalten ihrer (männlichen) Beifahrer zu erkennen und diesem entgegenzuwirken. Allgemein halten wir eine solche Schulung durchaus für sinnvoll. Dass dieses Projekt aber ausschließlich Schülerinnen anspricht, ist aus unserer Sicht extrem
unverständlich und rückschrittlich. Warum sollten nicht auch Schüler als Beifahrer sensibilisiert und geschult werden? Unserer Ansicht nach werden den Schülerinnen und Schülern durch diese geschlechtsspezifische Separierung veraltete Geschlechternarrative vermittelt – der Mann sei üblicherweise der Fahrer und die Frau die Beifahrerin. Davon abweichende Szenarien werden nicht in Betracht gezogen. Eine solche Denkweise ist definitiv nicht mehr zeitgemäß und stößt bei vielen Schülerinnen und Schülern auf Unverständnis.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Brigitte Neff-Wetzel
Fraktionsvorsitzende Die Linke.Remscheid

gez. Nadine-Fleur Bailac-Cyrus

Pkw überschlägt sich und landet auf dem Dach

Am gestrigen Dienstag (19.10.) gegen 17:30 Uhr musste aufgrund eines verunfallten 29-jährigen Pkw-Fahrers aus Odenthal die Straße Rosenthaler Weg (K 33) in Odenthal kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt werden.

Der 29-Jährige befuhr mit seinem Mazda die Straße Rosenthaler Weg aus Richtung Herrenstrunden kommend. In einer Rechtskurve kam er vermutlich durch die nasse und mit Laub bedeckte Fahrbahn ins Schleudern, sein Heck brach aus und er kollidierte mit einem auf der rechten Seite befindlichen Strommast.

Durch diesen Aufprall überschlug sich das Fahrzeug und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Aus eigener Kraft konnte er sich aus dem Mazda befreien, wurde jedoch kurze Zeit später mittels eines Rettungswagens schwer verletzt zur stationären Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Abschleppdienst abgeschleppt. Der Gesamtschaden wird auf circa 30.000 Euro geschätzt. (ch)