Sportbund: Vorschlag TOP 9, Sportausschuss-Sitzung 7. Oktober 2021

Nach Gesprächen mit Verwaltung, Politik und Betroffenen, unterbreitet der Vorstand des Sportbundes Remscheid zur Sitzung des Sportausschusses am 07.10.2021 für den TOP 9 folgenden Vorschlag:

  • Verabschiedung des Beschlussentwurf DS 1373 Punkte 1-2,4-8
  • Neufassung des Punktes 3: Sobald das Röntgenstadion aufgrund einer Bebauung der Fläche abgerissen wird und damit die Leichtathletikanlage auch wegfällt, wird auf dem Gelände Hackenberg eine Leichtathletikanlage mit einer 200 m Laufbahn errichtet (Standort: Fläche gegenüber Vereinsheim). Die geplante 100m Laufstrecke auf dem neuen Fußballplatz bleibt bestehen.

Grundlage der Umsetzung sind die Ausführungen zur Leichtathletik in der Machbarkeitsstudie „Sportzentrum Hackenberg“ in der Aktualisierung vom 15.10.2013 der DS 14/3705 „Verlagerung der Sportstätten“ (siehe Auszug).

Wir gehen davon aus, dass mit der Umsetzung dieses Vorschlages die „Kuh vom Eis ist“ und ein entsprechender Beschluss gefasst werden kann.

Reinhard Ulbrich, Vorsitzender des Sportbund Remscheid

Auszug Machbarkeitsstudie „Sportzentrum Hackenberg“ in Remscheid – Lennep (Aktualisierung vom 15. Oktober 2013)

2.2 Multifunktionsplatz Schulsport und Vereine

Auf der westlich angrenzenden, nach Süden abfallenden Rasenfläche kann ein Multifunktionsplatz für Schulsport und Vereinsaktivitäten entstehen. Die Platzfläche wäre zu diesem Zweck auf eine mittlere Höhe von 309,60 m über N.N. zu legen, was auf der Nordseite zur Hackenberger Straße eine Böschung von 3,00 – 3,40 m Höhe erzeugt, auf der Südseite
eine Anhebung der Fläche um ca. 2,20 m notwendig macht (siehe dazu auch Schnitt B-B’ des CAD-Übersichtsplans). Die bestehende Half-Pipe müsste zur Herstellung der Fläche an einem anderen Standort verlagert werden. Neben der Geländeprofilierung wird die Sportfläche selbst mit einem Tartanbelag auf den Lauf- und Spielflächen ausgestattet. Die Dimension der Laufbahn entspricht einer Hallen-Bahn (200 m-Bahn) mit integrierter 110 m langer Sprintstrecke. Die im Innenraum liegenden Spielfelder sind auf Sportarten wie Hallenhandball oder Hallenhockey ausgelegt. Darüber hinaus können Weit- und Hochsprungfelder, sowie ein Kugelstoßbereich integriert werden. Die Kirschbaumallee an der östlich gelegenen Zufahrt bleibt erhalten, eine Eingrünung der Randbereiche ist vorgesehen.

Ausschuss für Sport und Freizeit 07.10.2021

Die nächste Sitzung des Ausschusses für Sport und Freizeit findet am 7. Oktober 2021 ab 16.30 Uhr in der Aula der Albert-Einstein-Gesamtschule in der Brüderstraße 6-8 in 42853 Remscheid statt.

1Änderung/Erweiterung der Tagesordnung    
2Niederschrift über die Sitzung vom    
3Anfragen der Ausschussmitglieder gem. Ziff. 2.5 und 12.2 der Geschäftsordnung    
4Mitteilungen der Verwaltung gem. Ziff. 2.5 der Geschäftsordnung    
5Schriftl. Berichte der Verwaltung über den Stand der zur Ausführung beschlossenen Anträge gem. Ziff. 2.6 der Geschäftsordnung    
6Vorschläge zur Tagesordnung gem. Ziff. 2.2 der Geschäftsordnung    
7Anträge von Ausschussmitgliedern, Gruppen oder Fraktionen außerhalb der Tagesordnung gem. Ziff. 11.1 der Geschäftsordnung    
7.1Noch einmal solidarisch mit unseren Kindern und Jugendlichen sein – Kostenlosen Eintritt ins Badeparadies H20 auch in den Herbst- und Weihnachtsferien ermöglichen
Gemeinsamer Antrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Die Linke 
16/1571 Antrag 132 KBGemeinsamer Antrag CDU Linke H2O kostenlos in den Herst- und Weihnachtsferien neu 285 KB
8Anfragen der Ausschussmitglieder gem. Ziff. 12.3 der Geschäftsordnung    
8.1 *Moderne Sportstätten sind inklusive Sportstätten
Anfrage der Fraktionen von SPD, GRÜNE und FDP 
16/1593 Anfrage Moderne Sportstätten sind inklusive Sportstätten 422 KB
8.2 *Sanierung der Gebäude an den Sportanlagen
Anfrage der Fraktionen von SPD, GRÜNE und FDP 
16/1594 20210914 Anfrage Sanierung der Gebäude an den Sportanlagen 418 KB
9Fortschreibung der Sportplatzentwicklungsplanung und daraus resultierende Umsetzung von zwei Flächenumwandlungen in Remscheid 16/1373 Anlage 1 Fortschreibung Gutachten Sportplätze_Endfassung 980 KBAnlage 2 210415 Vorentwurf Variante 2 DIN A1 995 KBAnlage 3 210416 Kostenschätzung Variante 2 78 KBAnlage 4 210416 Kostenschätzung Zaunbau 57 KBAnlage 5 210416 Kostenschätzung Beleuchtungsanlage 52 KBAnlage 6 210504 Kostenschätzung Leichtathletische Nebenanlagen 67 KBAnlage 7 – 200921 Entwurf KSR mit Nebenanlagen DIN A2 565 KBAnlage 8 201005 Kostenberechnung Kleines Feld Kunststoffrasen mit sportlichen Nebenanlagen 89 KBAnlage 9 2021-07-29 Zuwendungsbescheid Sportpark am Fürberg 1 519 KB
9.1Sportflächenentwicklungsplan
Anfrage von Ratsmitglied Stamm 
16/1556 Anfrage RM Stamm Rat 16.09.2021 Sportflächenentwicklungsplan 103 KB
9.1.1 *Sportflächenentwicklungsplan – Beantwortung der Anfrage RM Stamm 16/1629  
9.2 *offene Fragen zur Sportflächenentwicklung in Remscheid
Anfrage der W.i.R.-Ratsgruppe 
16/1582 Anfrage W.i.R. 232 KB
9.2.1 *Fortschreibung der Sportflächenentwicklungsplanung – Beantwortung der Anfrage der W.I.R 16/1628 Mitteilungsvorlage 161 KB
9.3 *Teilabstimmung zur Beschlussvorlage 16/1373
– Fortschreibung der Sportplatzentwicklungsplanung und daraus resultierende Umsetzung von zwei Flächenumwandlungen in Remscheid
Antrag der W.i.R.-Ratsgruppe 
16/1583 Antrag W.i.R. 248 KB
9.4 *Fortschreibung des Sportentwicklungsplans
Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/die Grünen und der FDP-Fraktion 
16/1623 Antrag 132 KBBegleitantrag Sportentwicklungsplan 163 KB

Frieden fängt beim Frühstück an

Eine musikalisch-literarische Revue von und mit Heike Kehl und Okko Herlyn am 19. Oktober ab 19 Uhr im Gemeindehaus von St. Bonaventura.

Das Programm ist eine Hommage an die Tradition der Anti-Kriegs-Lieder und Friedenstexte von Matthias Claudius bis Hanns Dieter Hüsch, von Wolf Biermann bis Joan Baez. Heike Kehl, Rezitatorin und Jäzzsängerin, und Okko Herlyn, Theologe, Liedermacher und Kirchenkabarettist, bringen auf ihre Weise den Kollwitzschen Ruf „Nie wieder Krieg“ zu Gehör.

Dabei geht es auf den Schlachtfeldern des Lebens -von der Küche bis zum Schützengraben- mal mehr, mal weniger friedlich zu: ernst und heiter, anrührend und kritisch, nachdenklich und unterhaltsam.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 19. Oktober 2021 ab 19 Uhr im Gemeindehaus von St. Bonaventura in der Hackenberger Straße 6a in Remscheid-Lennep statt.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung vom Kulturkreis.jetzt im Heimatbund Lüttringhausen e.V. und AWO Lennep Lüttringhausen im Rahmen des Festivals „Dem Leben auf der Spur“ im Jakobsjahr 2021.

Fotoausstellung „BASIC FOOD“ in der Zentralbibliothek Remscheid verlängert

In der Remscheider Stadtbibliothek ist die Ausstellung „LEBENSMITTEL / BASIC FOOD“ von Dietmar Wehr nun bis zum 30. Oktober 2021 zu sehen.

Die liebevollen Porträts, die der Wuppertaler Künstler Dietmar Wehr von organischen Lebensmitteln wie Pilzen, Sellerieknollen oder Pastinaken gefertigt hat, können noch bis zum 30. Oktober während der Öffnungszeiten in der Remscheider Stadtbibliothek bewundert werden.

Aufgrund großen Interesses hat die Bibliothek die Ausstellung um vier Wochen verlängert.

Am Samstag, 23. Oktober, wird Dietmar Wehr in der Zeit von 10 bis 13 Uhr vor Ort sein und Fragen zu seinen Fotos beantworten.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Bibliothek besucht werden.

Ausstellung: Dietmar Wehr „LEBENSMITTEL / BASIC FOOD“
24. August bis 30. Oktober 2021
Kommunales Bildungszentrum – Zentralbibliothek
Scharffstraße 4-6, 42853 Remscheid
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11 – 17 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr

Handzettel zur Ausstellung

Impfen vor Ort: Alle Impf-Aktionen im Überblick

Das Wuppertaler Impfzentrum hat seit dem 19. September geschlossen. Impfen ist aber natürlich weiterhin unbürokratisch möglich: Bürgerinnen und Bürger können sich in Arztpraxen und bei einer der zahlreichen mobilen Impfaktionen gegen Corona impfen lassen. Letztere laufen unkompliziert und ohne Anmeldung.

Temporäre Impfzeiten in Elberfeld und Barmen

Neben den mobilen Impfterminen, die in der Liste etwas weiter unten aufgeführt sind, gibt es auch ein wiederkehrendes, mobiles Impfangebot zentral in Barmen und Elberfeld:

  • Barmen: Rathaus Barmen, Infotheke, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal:
    montags und mittwochs von 14-18 Uhr
  • Elberfeld: Friedrichstraße 66, 42105 Wuppertal:
    dienstags und donnerstags von 12-18 Uhr

„Ich appelliere jetzt an die Menschen, die bislang noch keinen Impftermin wahrgenommen haben oder einer Impfung eher kritisch gegenüberstehen. Lassen Sie sich beraten, gehen Sie zur Impfung. Das ist der wirksamste Schutz vor einer Corona-Infektion!“

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind

Wechselnde Impftermine im September

  • Montag, 4. Oktober, 11-17 Uhr, AOK, Bundesallee 265, 42103 Wuppertal
  • Dienstag, 5. Oktober, 10-18 Uhr, P&R Vohwinkel
  • Mittwoch, 6. Oktober, 10-14 Uhr, Land- und Arbeitsgericht, Friederich-Engels-Allee, 42103 Wuppertal
  • Donnerstag, 7. Oktober, 10-18 Uhr, Akzenta Barmen, Unterdoernen 61-63, 42283 Wuppertal
  • Freitag, 8. Oktober, 12-20 Uhr Döppersberg
  • Samstag, 9. Oktober, 12-16 Uhr, Freiwillige Feuerwehr Langerfeld, am Timpen 44
  • Samstag, 9. Oktober, 10-14 Uhr, Freiwillige Feuerwehr Sonnborn, Ruthenbecker Weg 10
  • Sonntag, 10. Oktober, 15-18 Uhr, Spielplatz Sternpunkt, Roßkamper Str. 126
  • Montag, 11. Oktober, 11-17 Uhr, AOK, Bundesallee 265
  • Montag, 11. Oktober, 10-14 Uhr, Impfbus Uni am Grifflenberg, Gaußstr. 20
  • Mittwoch, 13. Oktober, 12.30-16.30 Uhr, Kulturkindergarten Wuppertal, Juliusstr. 20
  • Donnerstag, 14. Oktober, 10-14 Uhr, Impfbus Uni am Grifflenberg, Gaußstr. 20
  • Freitag, 15. Oktober, 14-18 Uhr, Berliner Platz
  • Samstag, 16. Oktober, 11-19 Uhr, Gaskessel, Mohrenstr.3
  • Samstag, 16. Oktober, 11-19 Uhr, Ikea Parkplatz, Schmiedestr. 81
  • Sonntag, 17. Oktober, 10-14 Uhr, Freiwillige Feuerwehr Cronenberg, Kemmannstr. 45
  • Montag, 18. Oktober, 10-18 Uhr, P&R-Parkplatz Bf. Vohwinkel (hinter dem Bahnhof)
  • Donnerstag, 21. Oktober, 11-19 Uhr, Steinbecker Meile – Akzenta, Tannenberg Str. 58
  • Freitag, 22. Oktober, 12-20 Uhr, Hauptbahnhof, Döppersberg
  • Samstag, 23. Oktober, 18.30-21.30 Uhr, Tanzschule Asfahl,  
    Lüntenbecker Weg 42-44
  • Samstag, 23. Oktober, 15-19 Uhr, Tanzschule Asfahl, Lüntenbecker Weg 42-44, 42327 Wuppertal
  • Montag, 25. Oktober, 11-17 Uhr, City-Arkaden, Alte Freiheit 9
  • Dienstag, den 26. Oktober, 14-18 Uhr, Impfbus – Berliner Platz, 42279 Wuppertal
  • Mittwoch, 27. Oktober, 15-18 Uhr, Historische Stadthalle, Johannisberg 40
  • Donnerstag, 28. Oktober, 10-14 Uhr, Impfbus – Knipex, Oberkamper Str. 13, 42349 Wuppertal

„Ich hoffe, mit diesem niederschwelligen Angebot sprechen wir Menschen an, die sich bislang noch nicht um einen Impftermin bemüht haben.“

Der Leiter des Wuppertaler Krisenstabes Johannes Slawig

Eine Anmeldung für die Termine ist nicht erforderlich. Impfwillige können spontan während der angegebenen Zeiten vorbeikommen. Erstimpfungen und Zweitimpfungen sind möglich.

Verimpft werden ein mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) und Johnson & Johnson. Geimpft werden können Personen ab 16 Jahren, für unter 18-Jährige ist der Biontech-Impfstoff vorgesehen. Wer mit Biontech oder Moderna geimpft wird, erhält am Impftag automatisch einen Termin zur Zweitimpfung, der im vorgegebenen Abstand von mehreren Wochen im gleichen Rahmen an gleicher Stelle stattfindet. Es muss also kein Aufwand für die Zweitimpfung betrieben werden. Bei einer Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson reicht eine einmalige Dosis.

Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren können ab sofort auch bei mobilen oder temporären Impfangeboten geimpft werden. Dies gilt auch für Schwangere ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel und Stillende.

Laurentiusplatz ist jetzt autofrei

Die Friedrich-Ebert-Straße ist auf Höhe des Laurentiusplatzes zwischen Auer Schulstraße und Laurentiusstraße jetzt autofrei. Auf ein Jahr ist der Probelauf begrenzt, dann soll entschieden werden, ob der Abschnitt dauerhaft ohne Verkehr bleiben soll.

Das hatte die zuständige Bezirksvertretung entschieden. Sie hatte auch festgelegt, dass der Verkehrsversuch von einem Bürgerbeteiligungsverfahren begleitet wird. 

Anwohner und Gastronomen wurden schon vorab über den Verkehrsversuch informiert. Im November startet dann die Bürgerbeteiligung unter dem Motto „Los geht´s“ mit einer Veranstaltung auf dem Laurentiusplatz. Zwei Befragungen im Januar und im Juni kommenden Jahres sollen die Erfahrungen mit der neuen Regelung klären, die Ergebnisse werden online veröffentlicht. An Ende des Probe-Jahres steht ein Abschlussveranstaltung und schließlich der Beschluss der Bezirksvertretung, ob der Verkehrsversuch beendet oder in eine dauerhafte Regelung umgewandelt wird.

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind bemerkte, dass das „Cruisen“ am Laurentiusplatz in den 80er Jahren einfach dazu gehört habe, heute aber nicht mehr zeitgemäß sei. Er begrüßte den Verkehrsversuch und betonte, dass der ein guter Schritt hin zu einer lebenswerten, attraktiven Innenstadt sei. Bezirksbürgermeister Thomas Kring fand, Elberfeld habe mit der Entscheidung Mut bewiesen. In einem Jahr werde Bilanz gezogen – dann habe die Bezirksvertretung eine gute Entscheidungsgrundlage.

RTV JUDOTEAM steigt in die erste Bundesliga auf!

Remscheid hat nach über 30 Jahren wieder einen Judo-Erstligisten. Am letzten Kampftag der 2. Bundesliga kam es in der Sporthalle Neuenkamp am Samstagnachmittag zum großen Showdown. Der ungeschlagene Tabellenführer aus dem Bergischen, empfing vor heimischen Publikum den punktgleichen Verfolger TSV Bayer 04 Leverkusen und den Tabellendritten JC Koriouchi Gelsenkirchen.

Zunächst ging es für die Remscheider gegen Gelsenkirchen auf die Matte. Johannes Frey (+ 100 Kilogramm), Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele in Tokio, brachte das JUDOTEAM nach nur wenigen Sekunden bereits in Führung. Christos Pintsis (-60) legte spektakulär nach, indem er seinen Gegner ebenfalls vorzeitig mit toller Technik auf den Rücken warf. Auch Bas Koffijberg (-66) dominierte seinen Kampf von Beginn an und punktete. Den siegbringenden vierten Punkt erkämpfte Cedric Thyssen (-90) für die Remscheider. Junior Degen (-81) und Rodel Arnolds (-73), der seinen Gegner per Abwürger zur Aufgabe zwang, erhöhten sogar auf 6:0. Da Sascha Schmitz (-100) im letzten Kampf der Partie gegen seinen Kontrahenten das Nachsehen hatte, bezwangen die Remscheider den JC Gelsenkirchen schlussendlich mit 6:1.

Christos Pintsis (in grau) siegt zweimal spektakulär. Foto: Jürgen Steinfeld
Christos Pintsis (in grau) siegt zweimal spektakulär. Foto: Jürgen Steinfeld

„Ich bin seit 8 Jahren hier. So einen emotionalen Tag wie heute habe ich noch nie erlebt. Ein riesen Kompliment an die Zuschauer die uns zum Sieg getragen haben.“

Kapitän Junior Degen

Dieser souveräne Sieg kam auch zu stande, weil die etwa 600 enthusiastichen Zuschauer die JUDOTEAM-Athleten zu Höchstleistungen trieben. In der alles entscheidenen Begegnung gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen, erreichte das Stimmungsbarometer dann seinen Höhepunkt. Johannes Frey (+100) gewann per Haltegriff und besorgte somit die Führung. Auf 2:0 erhöhte anschließend Christos Pintsis (-60), der in seinem hart umkämpften Duell unter tosendem Applaus kurz vor Schluss durch einen spektakulären Innenschenkelwurf (Uchi-mata), den nächsten wichtigen Punkt erkämpfte. Bas Koffijberg (-66). lieferte sich einen ebenso spannenden Kampf, welchen er per „Abtauchertechnik“ für sich entscheiden konnte. Das nächste Duell ging an Leverkusen, da Cedric Thyssen (-90) gegen seinen Gegner kein Mittel fand. Und dann wurde es historisch: Kapitän Junior Degen (-81) bezwang seinen Gegner durch eine Mitfalltechnik vorzeitig, holte damit den vierten Remscheider Punkt und machte den Aufstieg in die erste Bundesliga perfekt. Was für ein emotionaler Moment! Im Anschluss musste Rodel Arnolds (-73) seinen Kampf zwar abgeben, aber Sascha Schmitz (-100) setzte mit einem perfekt getimten Fußfeger den Schlußpunkt. Das Duell der Spitzenteams endete mit 5:2 für Remscheid.

„Die Mannschaft hat sich heute belohnt. Wer eine so starke Saison kämpft, hat den Aufstieg mehr als verdient. Nicht alle kamen zum Einsatz, aber alle haben ihren Teil zum Erfolg beigetragen. Die Energie des gesamten Teams war ausschlaggebend für diesen historischen Erfolg.“

Trainer Peter Degen

Zur Krönung des historischen Tages passte es, das Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die Siegerehrung durchführte und die Mannschaft zur offiziellen Aufstiegsfeier auf den Rathausbalkon einlud, welche im Herbst stattfinden wird. Die Saison in der ersten Bundesliga beginnt im März 2022.

„Sieben Aufstiege in acht Jahren sprechen eine deutliche Sprache. Wer uns kennt weiß, dass wir auch in der ersten Bundesliga angreifen wollen und werden.“

Geschäftsführer Rene Endres

„Der Durchmarsch in die erste Bundesliga war unser Ziel und das haben wir jetzt erreicht. Diesen Erfolg haben wir mit Athleten geschafft, die zu 80% aus dem Bergischen Land kommen. Das spricht für diese judoverrückte Region. Meine Gedanken sind nun zum einen bei der Planung für 2022, zum anderen bei unserer zweiten Mannschaft die im November in der Landesliga startet und für unser gesamtes Vorhaben ebenso wichtig ist“, so Manager Cedric Pick.

Christos Pintsis wird von den Fans gefeiert. Foto: Jürgen Steinfeld
Christos Pintsis wird von den Fans gefeiert. Foto: Jürgen Steinfeld

Sportjugend: Bewegungsspiele von A bis Z

Die Remscheider Sportjugend lädt Kinder von 7 bis 13 Jahren zu konzentrationsfördernden Bewegungsspielen in die Friesenhalle.

Sport und Bewegung beeinflussen nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit. Das Team der Remscheider Sportjugend möchte mit Spaß und Spiel gezielt die Konzentrationsfähigkeit von Kindern fördern. Gleichzeitig sind die Kinder aber auch aufgerufen eigene Spielideen mit einzubringen.

Die Bewegungsspieletage finden am Freitag, 15. Oktober und Donnerstag 21. Oktober 2021 jeweils von 9.30 bis 12.30 Uhr in der Friesenhalle in der Jan-Wellem-Straße 29 in 42859 Remscheid statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Mitzubringen sind Sportbekleidung, Sportschuhe für die Turnhalle (helle Sohle), eine Trinkflasche und ein negatives Corona Testergebnis, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Anmeldung erforderlich

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, das geht telefonisch unter der 02191-34 14 43 oder auch per E-Mail an sportjugend@sportbund-remscheid.de. Für die Anmeldung werden der vollständige Name, das Geburtsdatum und die Wohnanschrift des Kindes erforderlich.

Neue Minijobbroschüre mit Tipps für Wiedereinsteigerinnen

Während der Corona-Pandemie wurden besonders viele Minijobberinnen und Minijobber entlassen. Sie erhielten kein Kurzarbeitsgeld und waren weitgehend sich selbst überlassen. Jetzt werden wieder viele Arbeitskräfte kurzfristig eingestellt. Welche Rechte und Pflichten im Minijob haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Minijob? Was müssen Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen wissen? Eine aktualisierte und neu aufgelegte Broschüre informiert über alles Wissenswerte zum Minijob. Neu ist: Sie enthält wichtige Tipps für Wiedereinsteigerinnen nach einer Familienphase.

Ermöglicht wurde die Neuauflage durch eine Förderung im Rahmen der Landesinitiative NetzwerkW des Ministerium für Kommunales, Heimat, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Broschüre ist im Rathaus und anderen vielen städtischen Dienststellen, im Jobcenter und anderen Beratungsstellen erhältlich und steht auch zum Download zur Verfügung: 2Druck_Bros_Minijobs_2021.pdf (remscheid.de)

Kontakt

Für Rückfragen steht Christel Steylaers, Frauenbeauftragte der Stadt Remscheid, unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 22 57 und per Email unter christel.steylaers@remscheid.de gerne zur Verfügung

AG Wohlfahrtspflege: Für mehr Chancengleichheit

Die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege und ihre Partner in Remscheid treibt die digitale Teilhabe der Menschen vor Ort voran.

Corona hat gezeigt, dass nicht jeder Teil der Gesellschaft bei der Digitalisierung mithalten kann – auch in Remscheid nicht. Die persönliche finanzielle Situation, Sprachschwierigkeiten, die Ausstattung sowie das technische Verständnis stehen einer zielführenden Nutzung digitaler Medien häufig entgegen. Dieser Entwicklung möchte die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege (AGW) in Remscheid mit einem neuen Projekt entgegentreten.

Die AGW ist ein Zusammenschluss der fünf anerkannten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Dazu gehören die AWO, der Caritasverband, der Paritätische, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Diakonische Werk. „Der fehlende Zugang eines Teils der Bürger*innen Remscheids zu digitalen Medien wurde durch die Corona-Beschränkungen deutlich erkennbar. Die Ermöglichung einer digitalen Teilhabe aller Menschen in unserer Stadt ist eine Herausforderung, der wir uns als Netzwerk gezielt annehmen möchten. Dazu bündeln wir unsere Kompetenzen“, erläutert Rainer Morteln, AGW-Sprecher und Geschäftsführer des DRK in Remscheid. Die in den Remscheider Stadtbezirken bereits vorhandenen Begegnungs-, Lern- und Beratungsorte sollen dafür die entsprechend wohnortnahe Infrastruktur bieten. Die Idee stieß auch bei den Mitgliedorganisationen auf großes Interesse und so sind in einer ersten Runde direkt sechs Digitale Lernorte geschaffen worden. Unterstützung für diese Idee gab es auch durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, die mit ihrem umfangreichen Programm „Zugänge sichern – Digitalisierung stärken“ die Lernorte bei der Anschaffung der notwendigen Endgeräte sowie der Finanzierung von Schulungen maßgeblich unterstützt hat.

„Wir sind sehr froh“, so Rainer Morteln, „dass wir diese Idee trotz der notwendigen Antragsstellung und der Lieferschwierigkeiten von digitalen Endgeräten so schnell umsetzen können. Hier zeigt sich wieder einmal, wie gut unsere Netzwerke und Partnerschaften funktionieren.“

Gleichzeitig sollen Nutzerinnen sowie Nutzer und Multiplikatoren, die ihre Kenntnisse dann weitergeben können, in der Anwendung der digitalen Medien geschult werden. Interessierte sollen sodann die verschiedenen Orte aufsuchen und das vorhandene technische Equipment konstruktiv nutzen können. Anwendungsbereiche sind zum Beispiel das Home-Schooling, Terminvereinbarungen mit Behörden oder Vereinen, Antragstellungen, aber auch Wohnungssuche oder die Nutzung von Fortbildungsmöglichkeiten. Genauso geht es um die Teilhabe an digitalen Veranstaltungsformaten oder auch um den Videochat mit Freunden und Verwandten, um einer Vereinsamung vorzubeugen. Solange die Pandemieauflagen bestehen, ist ein Corona-konformes Nutzungskonzept vorgesehen.

Die unterschiedlichen Lernorte sind natürlich an die jeweiligen Besucherinnen und Besucher angepasst. So wird beim Stadtteil e.V. z.B. neben den freien Nutzungsmöglichkeiten an einer digitalen Stadtteilzeitung gearbeitet. Die evangelische Kirchengemeinde Hasten möchte mit dem Angebot besonders ältere Remscheiderinnen und Remscheider ansprechen und hat daher einige Smartphones angeschafft, an denen geübt und ausprobiert werden kann. Der Bundesverband der Spanier hat sein Angebot insbesondere an die Bedarfe von Menschen mit spanischem Migrationshintergrund angepasst, ist aber natürlich genau wie die anderen Standorte für alle Remscheiderinnen und Remscheider da.

„Meine Idee für Cronenberg“: Bürgerbeteiligung startet

Die Bezirksvertretung hat es im April beschlossen, jetzt sind die Cronenberger Bürgerinnen und Bürger gefragt: Im Oktober startet unter dem Motto „Meine Idee für Cronenberg“ eine Bürgerbeteiligung für den Stadtteil. Ziel ist es, Ideen, Anregungen und Vorschläge für Cronenberg zu sammeln und zusammen zu führen.

„Die Cronenbergerinnen und Cronenberger kennen ihren Stadtteil am besten, wissen um die Bereiche mit besonderem Potential und die Orte, die dringend aufgewertet werden müssen. Wir freuen uns auf wertvolle Hinweise und Anregungen zu einzelnen Bereichen in Cronenberg und nehmen zusätzlich auch gerne Ideen für die künftige Entwicklung von Cronenberg mit in die Diskussion“ erläutert Arno Minas, Dezernent für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Klimaschutz, Bauen und Recht.

Die Bürgerbeteiligung wird wegen Corona online, aber auch analog mit einer Postkartenaktion angeboten, natürlich können Bürger ihre Ideen auch direkt per E-Mail oder Brief an die Stadt schicken. 

Online und per Post

Die Homepage „Meine Idee für Cronenberg“ wird ab dem 1. Oktober verfügbar sein: https://talbeteiligung.de/discuss/cronenberg. Hier können alle Interessierten online ihre Ideen und Vorschläge einbringen. Die Online-Beteiligung ist bis zum 21.Oktober freigeschaltet.

Parallel dazu werden zentral am Hans-Otto-Bilstein-Platz Postkarten ausgelegt. Hier können Vorschläge direkt auch in den zentralen Briefkasten vor Ort eingeworfen werden.

Im November werden nach der Beteiligungsphase Fachexperten mit Interessierten weiter diskutieren, welche Ideen mittel- bis langfristig umgesetzt werden können. Im Anschluss ist die zeitnahe Umsetzung kleinerer Maßnahmen möglich. Alle Ideen, die weiter entwickelt werden, können in einen Rahmenplan für Cronenberg einfließen. Dieser Rahmenplan wird der Bezirksvertretung Cronenberg dann zur Entscheidung vorgelegt.

Ein neues „Impfzentrum light“ in Innenstadtnähe ist geplant

Seit dem 30. September 2021 ist das Solinger Impfzentrum im alten Kaufhof-Gebäude geschlossen. Der letzte gebuchte Termin fand um 18.50 Uhr statt – geöffnet war es auch am letzten Tag bis 20 Uhr.

Die ersten Impflinge haben dort am 8. Februar 2021 ihre Impfdosen erhalten. Insgesamt wurden im Impfzentrum mehr als 141.000 Impfdosen verabreicht, 73.600 Erst- und 67.400 Zweitimpfungen.

In der Spitze wurden bis zu 1500 Impfdosen am Tag verimpft, zuletzt waren es noch etwa 300 pro Tag. Insgesamt wurden 19.200 Vials (Flaschen mit bis zu zwölf Impfdosen) von Biontech, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson verarbeitet. Es wurden etwa 3.500 Kreuzimpfungen (Astra/BionTech und Astra/Moderna) durchgeführt.

Rund 100 Kinder pro Tag durch Impfung geschützt

Seit der Empfehlung des Biontech-Impfstoffs für Menschen ab zwölf Jahren sind nach Beratung durch Kinder- und Jugendärzte täglich rund 100 Kinder im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren geimpft worden.

Für Jugendliche im Alter zwischen 16 und 27 Jahren gab es im Juni an zwei Wochenenden das „Late-Night-Impfen“. Für jede Impfung gab es alkoholfreie Cocktails und einen Snack. Im Beobachtungsraum nach der Impfung untermalten DJs die Wartezeit musikalisch.

Die anfängliche Knappheit an Impfstoffen hat sich auch im Solinger Impfzentrum bemerkbar gemacht. Zu Beginn konnte nur eine begrenzte Anzahl an Terminen vergeben werden. In den vergangenen Monaten stand dann jedoch genügend Impfstoff zur Verfügung. Alle Impfwilligen konnten sich, seit Mitte Juli auch ohne Termin, den Schutz gegen das Coronavirus holen.

Das Impfzentrum wurde im Dreischichtsystem geführt. Es waren täglich bis zu 160 Mitarbeitende in verschiedenen Bereichen (Apotheke, DRK, Rettungssanitäter, Ärzte, medizinische Fachangestellte, Servicekräfte, Koordinierung, Mitarbeiter:innen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Terminierung, Hausmeister, Security, Reinigung, Verwaltung) tätig.

Nun folgt der Rückbau des Impfzentrums. Bis Ende Oktober 2021 wird es an den Vermieter zurückgegeben.

Die KoCI (Koordinierende COVID-Impfeinheit) organisiert künftig weiterhin regelmäßige mobile niederschwellige Impfaktionen für Personen, die nicht oder nur schwer erreicht werden können oder bei denen die Impfquote vergleichsweise niedrig ist. Zudem sucht die die Stadt Solingen noch nach einem innenstadtnahen geeigneten Standort, um ein temporär stationäres „Impfzentrum light“ in Betrieb zu nehmen. Außerdem finden noch Impfaktionen an Schulen statt.