Laufen, Hüpfen, Springen, Lachen und trotzdem das Einmaleins lernen

Das Team von „Nervenkitzel ist Kopfsache“(NiK) und die Remscheider Sportjugend veranstalten ein besonders Lern-Event in der Friesenhalle.

Mit „Laufen, Hüpfen, Springen, Lachen und trotzdem das Einmaleins lernen!“ möchten die Sportjugend und das NiK-Team den durch die Pandemie entstandenen Bewegungs- und Lerndefiziten entgegenwirken. Besonders an dieser Idee ist, dass neben lustigem Herumtoben mit vielen verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten ganz nebenbei das kleine Einmaleins geübt wird.

Lernen und spielen

Durch Synästhesie sollen die Gehirnbereiche für Bewegung und das Einmaleins verknüpft werden, so dass die teilnehmenden Kinder neue Lernbereiche erschließen und gleichzeitig künftig beim Herumtoben auch immer indirekt das Einmaleins wiederholen. Lernen beim Spielen und Spielen beim Lernen.


Die Veranstaltung findet am 18. und 19. Oktober jeweils von 9.30 bis 12.30 Uhr beim Sportbund Remscheid in der Friesenhalle, Jan-Wellem-Straße 29 in 42859 Remscheid statt. Die Termine gehören zusammen und können nicht einzeln besucht oder gebucht werden. Grundschüler*innen ab dem zweiten Schuljahr können teilnehmen. Inhaltlich wird neben verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten das kleine Einmaleins geübt, denn Bewegung, Spaß und Lernen passen sehr gut zusammen.

Anmeldung und Anmeldeschluß

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail: Heike.Lamerz@n-ist-k.de oder telefonisch 0170-9000972 bei Heike Lamerz vom NiK-Team: Bitte den Namen des Kindes, die Schule und Klassenstufe angeben.

Mitzubringen sind Hallensportschuhe, Sportkleidung, eine Trinkflasche und ein Mund-Nasenschutz. Während der Sports wird auf den MNS verzichtet, außerhalb der Sporthalle ist er obligatorisch. Die Teilnahme ist auf 20 Kinder begrenzt. Anmeldeschluss ist Montag, der 15. Oktober 2021!

Unfall auf der Wiedener Straße

Am 26.09.2021, um 10:30 Uhr kam es auf der Wiedener Straße zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos.

Eine 57-jährige Frau aus Mettmann fuhr mit ihrem Mercedes CLA auf der Wiedener Straße in Richtung Vohwinkel, als es im Einmündungsbereich Niederradenberg zu einem Zusammenstoß mit dem VW Touran eines 37-jährigen Wuppertalers kam. Der VW-Fahrer könnte nach bisherigen Erkenntnissen bei Rotlicht in die Wiedener Straße eingebogen sein.

Die 57-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden liegt bei circa 35.000 Euro. (jb)

tanzt.jetzt! durchs Dorp

Das internationale Tanzfestival „tanzt.jetzt!“ fand zum zweiten Mal in Lüttringhausen statt. An vier Orten gab es spannende Aufführungen mit zeitgenössischem Tanz.

Beim Auftakt im vergangenen Jahr regnete es in Strömen. Als Wiedergutmachung war den fünf Tänzer*innen, die zeitgenössischen Tanz mitten zu den Menschen bringen wollten, in diesem Jahr Sonne und strahlend blauer Himmel beschieden. Über vierzig Zuschauende sind der Einladung von Joy Kammin gefolgt und warteten an der Heimatbühne geduldig auf die erste Aufführung. Doch statt sich nur zuzuschauen, war die direkte Beteiligung nicht nur möglich, sondern auch erwünscht: Ein Mikrofon war aufgebaut, das den Zuschauenden die Möglichkeit zur Teilnahme gab. Egal ob Entensprache, Klatschen oder ein „Geht Sonntag wählen!“ einer jüngeren Zuschauerin, Tänzerin Julia Gómez Avilés improvisierte zu den Geräuschen. Als Bühne diente ihr dabei einfach ein alter Teppich. So reagierte Julia sportlich zackig, als ins Mikrofon geklatscht wurde, tanzte als ein Duo spontan ein paar Zeilen eines Popsongs einsangen oder hob zum Flug eines Vogels an, an sanft gepfiffen wurde.

Weiter ging es zum künftigen Gartenlokal von Ali Topbas. Bei live gespielter Gitarrenmusik wurde das Publikum Zeuge eines Liebesreigens zwischen Naomi Kamihigashi und Thomas Walschot, die auch im echten Leben ein Paar sind. Astrid Bramming versuchte, die beiden zu trennen, warf sich zwischen sie – doch erfolglos. Am Ende träumten alle drei gemeinsam mit der Sonne im Gesicht.

Astrid Bramming versuchte erfolglos sich zwischen das Liebespaar zu drängen. Foto: Sascha von Gerishem
Astrid Bramming versuchte erfolglos sich zwischen das Liebespaar zu drängen. Foto: Sascha von Gerishem

Dritter Stopp war in der evangelischen Stadtkirche. Das Publikum nahm auf der Empore Platz und beobachtete zunächst Julia und Joy vor den Kirchenfenstern auf der gegenüberliegenden Seite. Plötzlich hörte und entdeckte man etwa Celine Kammin, Musikpädagogin und Joys Schwester, in einem der runden Kirchenfenster sitzen. Vater Jürgen Kammin saß ein Fenster weiter und intonierte fleißig mit. Ein tänzerisches Spiel mit den Bankreihen begann, mittlerweile wurde zu viert getanzt. Zur musikalischen Unterhaltung wurden neben der gesungenen Geräuschkulisse auch der Flügel und eine Posaune eingesetzt. Weiter ging es unten in der Kirche, kleine Accessoires, wie ein Hut und eine goldene Handtasche, kamen beim getanzten Dialog von Astrid und Joy zum Einsatz. „Entschuldigen Sie, das ist mein Platz, ich sitze hier jeden Sonntag!“, sagte Joy Kammin, bevor im Tanz weiter um den Platz gestritten wurde.

Auf dem Weg zur vierten und letzten Location ging es in Richtung Friedhofskapelle. Der Tross der wandernden Zuschauenden wurde jedoch noch vor dem Spielplatz Schmittenbusch von einem Kartonwesen mit Gummistiefelfüßen und Handschuhaugen überrascht. Nicht nur die vielen jungen Zuschauenden lachten. Allgemeine Erheiterung. Man folgte dem Wesen zum letzten Etappenziel.

Dort standen Joy und Julia, ihre Gesichter waren hinter Spiegeln verborgen, in denen man sich selbst, die Blätter, den Himmel oder jemand anderen sah. Es wurde zu einem Kennenlernen und Begreifen der Person hinter dem Spiegel. Wenn zunächst auch mit dem eigenen Spiegelbild getanzt wurde. Muss man sich lieben, um andere lieben zu können? Die Station endete mit Tänzer*innen auf der Wiese. Zunächst ein Spaziergang, dann Tai-Chi und dann ausgelassenes Gerenne mit Purzelbäumen und Herunterrollen. Und saßen dann in Zeitlupe beisammen, klatschten und tanzten.

Das Publikum, das es sich dazu im Gras gemütlich gemacht hatte, applaudierte begeistert, als das Spektakel vorbei war. Fotos wurden geschossen, es wurde gratuliert, Blümchen wurden überreicht.

Die einzelnen Stationen zu beschreiben ist schwierig, da die Performances sehr viele Sinne gleichzeitig ansprechen und dann auch noch mit diesen gespielt wird. Man muss es erleben. Daher auch aus Sicht der Erlebenden Dank an den Bergischen Kulturfonds, der das Festival erneut finanziell gefördert hat. Zeitgenössischen Tanz muss man erleben, wunderbar, dass es es hier erneut ging. Insgesamt waren mehr als doppelt so viele Zuschauende, oder Erlebende, dabei als im vergangenen Jahr. Wenn es im nächsten Jahr hoffentlich eine dritte Auflage gibt, wird es sicher eng. Wir drücken fest die Daumen.

Workshops am Sonntag

Wen das Bewegungsfieber gepackt hat, kann am Sonntag in Workshops mit den Tänzer*innen noch eigene Erfahrungen sammeln oder diese mit einfließen lassen. Alle Infos zu den Workshops und Anmeldemöglichkeit unter www.tanzt.jetzt.

Diebe setzen Pfefferspray ein

Gestern (24.09.2021), gegen 11:25 Uhr, versuchten drei bislang unbekannte Täter Fernseher aus einem Supermarkt zu stehlen. Zwei Männer trugen jeweils einen Fernseher aus einem Supermarkt an der Straße Höfen in Wuppertal. Als Mitarbeiter des Marktes die Personen ansprachen, setzte einer der Diebe Pfefferspray ein. Dann liefen die Männer, die sich in Begleitung einer Frau befanden ohne ihre Beute weg.

Die flüchtigen Täter sind jeweils 20 bis 30 Jahre alt, 170cm bis 180cm groß und schlank. Einer trug eine Brille, der andere eine minzgrüne Kappe auf dem Kopf. Die Frau ist ebenfalls 20 bis 30 Jahre alt und zwischen 170 cm und 180 cm groß. Zum Tatzeitpunkt trug sie eine graue, enge Hose, eine schwarze Weste und eine schwarze Kappe. Ihre Haare hatte sie zu einem Dutt gebunden.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Unfall in Solingen-Mitte – 83-jähriger verstorben

Gestern (24.09.2021), gegen 14:05 Uhr, kam es auf der Straße Werwolf in Solingen zu einem Verkehrsunfall. Ein 83-Jähriger verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Mercedes. In der Folge prallte er gegen den auf der Gegenfahrbahn verkehrsbedingt wartenden Mercedes eines 77-Jährigen. Der Rettungsdienst brachte den 83-Jährigen unter Reanimationsbedingungen ins Krankenhaus, wo er letztlich verstarb. Seine 71-Jährige Beifahrerin sowie der 77-Jährige blieben bei dem Unfall unverletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn gesperrt werden. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen übernommen, um die Ursache zu klären. (sw)

Tanzt.jetzt wieder in Lüttringhausen

Am Samstag, 25. September 2021, wird Remscheid-Lüttringhausen wieder zu einer Bühne für den Tanz. Fünf internationale Tänzer*innen führen an vier verschiedenen Orten eigens für das diesjährige Festival entwickelte Choreographien auf, und verzaubern durch den Tanz, Bewegung, Klang und Visuelle Kunst ihre Umgebung. Das versprochene gute Wetter macht die Performance Route zum perfekten (Familien-) Ausflug. Treffpunkt: Heimatspielbühne Lüttringhausen. Um 17 Uhr gibt es noch Plätze, schnell noch anmelden.

Am Sonntag, 26. September 2021, habt ihr die Chance euch für einen oder mehrere der vielseitigen Tanzworkshops mit den Tänzer*innen anzumelden. Für jede und jeden, für Neulinge und für jedes Alter, sollte etwas dabei sein. Informationen und Anmeldung findet man unter www.tanzt.jetzt

Rückschau zu Tanzt.jetzt #1 in 2020

Erste Sitzung des Polizeibeirats im Polizeipräsidium Wuppertal

Am Dienstag (21.09.2021) begrüßte Polizeipräsident Markus Röhrl die Mitglieder des neuen Polizeibeirates bei der Kreispolizeibehörde Wuppertal zu ihrer Sitzung im Polizeipräsidium. Der Beirat setzt sich aus insgesamt elf Mitgliedern (davon sechs aus Wuppertal, drei aus Solingen, zwei aus Remscheid) zusammen. Die Mitglieder wurden aus den Stadträten der drei bergischen Großstädte gewählt und spiegeln die kommunalen Mehrheitsverhältnisse in den dortigen Gremien wider. Vorsitzender des Polizeibeirats ist Herr Mathias Conrads.

Der Polizeibeirat ist nach dem Polizeiorganisationsgesetz NRW Bindeglied zwischen Bevölkerung, Selbstverwaltung und Polizei. Er soll das vertrauensvolle Verhältnis zwischen ihnen fördern, die Tätigkeit der Polizei unterstützen sowie Anregungen und Wünsche der Bevölkerung an die Polizei herantragen. Darüber hinaus berät der Polizeibeirat mit dem Polizeipräsidenten polizeiliche Angelegenheiten, die für die Bevölkerung oder für die Selbstverwaltung von Bedeutung sind. Er ist u. a. vor der Schaffung sozialer Einrichtungen, vor der Planung baulicher Maßnahmen sowie vor der Einrichtung oder Auflösung von Polizeiinspektionen oder Polizeiwachen zu hören.

Zwei Leichtverletzte und hoher Sachschaden

Bei einem Unfall auf der Wermelskirchener Straße in Remscheid erlitten gestern (23.09.2021, gegen 17:10 Uhr) zwei Personen leichte Verletzungen und es entstand erheblicher Sachschaden.

Ein 18-jähriger Audifahrer befuhr die Wermelskirchener Straße in Richtung Preyersmühle, als er in einem Kurvenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er kam mit dem Audi von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten Nissan, den er wiederum in eine angrenzende Hecke schob.

Der Audi drehte sich nach dem Zusammenstoß mit dem Nissan und kam im Gegenverkehr zum Stehen.

Der 18-Jährige und sein 19-jähriger Beifahrer zogen sich leichte Verletzungen zu und konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung verlassen. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Wermelskirchener Straße musste für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. (weit)

Interkulturelle Woche: Kaffeepause und Lebendige Bibliothek

#offengeht  – Das ist das Motto der Interkulturellen Woche im Jahr 2021, des größten bundesweit ausgetragenen ökumenischen soziokulturellen Festivals.

#offengeht ist ein Aufruf und ein Mutmacher. Offen sein ist in einer demokratischen und modernen Gesellschaft nötig und möglich. Das vielfältige Programm rund um die Interkulturellen Woche bietet die Möglichkeit, sich über verschiedene interkulturelle Themen zu informieren, in direkten Kontakt mit anderen Interessierten zu kommen und in einen kommunikativen Austausch zu treten.

Zum Auftakt der Interkulturellen Woche in Remscheid findet eine Interkulturelle Kaffeepause statt. Bei der Begegnung am bunten Tipi wird die reichhaltige Kultur des Kaffeetrinkens zelebriert. Dabei werden verschiedene interkulturelle Besonderheiten und Rituale unterschiedlicher Tee- und Kaffeepausen  aufgezeigt. Die jeweiligen Rezepte können anschließend mitgenommen werden.

Währenddessen wird die lebendige Bibliothek „geöffnet“ sein und läd zum Lauschen und zum Austausch über vielfältige Geschichten von Menschen verschiedenster Herkunft ein, die in Remscheid leben und mit ihren kulturellen Eigenheiten das Miteinander der Stadt bereichern.

Es bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit , den interkulturellen Stadtteil Honsberg kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und bei einer Tasse Kaffee oder Tee einander näher zu kommen.

Infos zur Veranstaltung

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie findet am 27. September 2021 von 15-18 Uhr im Neuen Lindenhof in der Honsberger Straße 40 in Remscheid statt. Einlass für Getestete, Geimpfte und Genesene (GGG) mit Nachweis

Veranstaltende

Caritasverband Remscheid e.V. in Kooperation mit dem Stadtteil e.V. Neuer Lindenhof

Mehrere Verletzte bei Auffahrunfall

Gestern morgen (23.09.) um 08:25 Uhr ist es auf der Landesstraße 188 in Höhe Sträßchen zu einem Auffahrunfall gekommen, bei dem 4 Unfallbeteiligte verletzt wurden.

Ein 24-jähriger Bergisch Gladbacher war mit seinem Opel auf der Landesstraße 188 aus Richtung Odenthal in Richtung Burscheid unterwegs. In Höhe der Ortschaft Sträßchen erkannte er nicht, dass die Pkw vor ihm anhielten, da ein Verkehrsteilnehmer nach links auf einen Parkplatz abbiegen wollte.

Er fuhr ungebremst hinten auf den VW einer 42-jährigen Odenthalerin auf, den er durch die Wucht auf den davor wartenden Skoda eines 43-jährigen Bergisch Gladbachers schob.

Der VW wurde hinten rechts getroffen und deshalb bei dem Zusammenstoß leicht nach links in den Gegenverkehr geschoben, was dazu führte, dass er zusätzlich noch frontal mit dem Renault eines 57-jährigen Wermelskircheners kollidierte, der in Richtung Odenthal fuhr.

Der Unfallverursacher wurde bei dem Unfall schwer verletzt und kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die drei weiteren Beteiligten wurden leicht verletzt.

Der Sachschaden wird insgesamt auf circa 30.000 Euro geschätzt. An allen Pkw hatten die Airbags ausgelöst. Alle vier Fahrzeuge mussten anschließend abgeschleppt werden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie die anschließenden Aufräumarbeiten blieb die Unfallstelle rund 3 Stunden gesperrt. (ct)

RTV JUDOTEAM will Geschichte schreiben!

Am Samstag, den 02.10, kommt es um 16 Uhr in der Sporthalle Neuenkamp zum großen Showdown. Am letzten und entscheidenden Kamftag der 2. Bundesliga trifft mit dem Remscheider JUDOTEAM, dem TSV Bayer 04 Leverkusen und dem JC Koriouchi Gelsenkirchen das Spitzentrio der Liga direkt aufeinander. Wer sich hier durchsetzt, darf sowohl die Meisterschaft-, als auch den Aufstieg in die erste Bundesliga feiern.

Das JUDOTEAM geht als Tabellenführer ins Rennen. Dicht dahinter der punktgleiche Verfolger aus Leverkusen. Auf Platz drei lauern die Gelsenkirchener Judoka, welche zwei Punkte weniger auf dem Konto haben. Das sich alle drei Teams Chancen auf die Meisterschaft ausrechnen, liegt auf der Hand. Gegenüber der Presse sprechen die Ruhrgebiets-Judoka vom „lebenden Erstligatraum, den man sich erfüllen will“. Der TSV Bayer 04 kommt indes u.a. mit den deutschen Spitzenkämpfern Anthony Zingg und Vincent Wieneke (Sohn des Olympiasiegers von 1984, Frank Wieneke) nach Remscheid. Beim JUDOTEAM gibt man sich gewohnt forsch und selbstbewusst. Manager Cedric Pick: „Wir wissen um unsere eigenen Stärken. Wir haben bislang eine überragende Saison gekämpft, haben extrem viel Qualität in unserem breiten Kader und werden ein Feuerwerk abbrennen.“

Und auch die Rahmenbedingung scheinen in Remscheid zu passen. Reporterlegende Alexander von der Groeben wird das Spektakel moderieren und die Kämpfe für Judolaien verständlich kommentieren und auch Edelfan Thorsten Legat hat sein Kommen angekündigt. Wer dabei ist, darf sich auf viele Stars des Sport freuen. So wird sich Johannes Frey (Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele in Tokio) erstmals dem heimischen Publikum präsentieren. Sollte das RTV JUDOTEAM die Meisterschaft holen, käme es zum siebten Aufstieg seit der Gründung der Mannschaft im Jahr 2012. Zudem gäbe es nach über 30 Jahren wieder einmal einen Bergischen Judo-Erstligisten.

Wer sich Tickets im Vorverkauf sichern möchte, kann das ab sofort in der Geschäftsstelle des Remscheider TV (Theodor-Körner-Straße 6) machen. Aber auch die Tageskasse an der Sporthalle Neuenkampf hat am Kampftag ab 14 Uhr geöffnet. Für die Zuschauer gilt die 3G-Regel.

Verkehrssicherungsmaßnahme zwischen Hofschaft Spelsberg und Morsbachtalstraße

Im Bereich der Verbindungsstraße zwischen der Ortschaft Spelsberg und der Morsbachtalstraße werden voraussichtlich von Montag, 27. September, bis Mittwoch, 29. September, im Auftrag der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) umfangreiche Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Die außergewöhnlichen Witterungsbedingungen der letzten drei Jahre förderten nicht nur das Absterben ganzer Fichtenwälder durch Dürre und den Borkenkäfer, sondern führten auch zu einer Schwächung der Vitalität bei der Baumart Rotbuche. Zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit für die Zufahrtsstraße zur Hofschaft Spelsberg ist dortige die Entnahme weiterer 15 Rotbuchen leider unumgänglich. Bereits im Frühjahr diesen Jahres mussten dort ebenfalls bereits 15 Rotbuchen entnommen werden. Auch der feuchte Sommer 2021 konnte ein fortschreitendes Absterben der Rotbuchen leider nicht verhindern. Bedingt durch die letzten drei trockenen Jahre (2018-2020) sind viele Feinwurzeln dieser Altbuchen abgestorben, so dass eine Wasseraufnahme in diesem wieder feuchteren Jahr nur eingeschränkt möglich war. Die geschwächten Bäume wurden dadurch besonders anfällig für Sekundärschädlinge, insbesondere verschiedene für die Bäume aggressiv wirkende Schadpilze, welche die Verkehrssicherheit insbesondere an Verkehrswegen gefährden.

Für eine fachgerechte und sichere Fällung kommt eine Forstspezialmaschine zum Einsatz. Dazu ist es erforderlich, dass die Verbindungsstraße zwischen der Hofschaft Spelsberg und der Morsbachtalstraße in der Zeit von jeweils 8 bis 16 Uhr für voraussichtlich drei Tage für den Verkehr gesperrt wird. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Die TBR bitten Verkehrsteilnehmende um Verständnis für etwaig entstehende Behinderungen.