Virtuell: Erste Schritte in der der Arbeitswelt für 5.000 Jugendliche

Digitale Berufsfelderkundungen: 5.000 Jugendliche aus 8. und 9. Klassen machen virtuell erste Schritte in der Arbeitswelt – Filme schon 30.000 Mal geklickt.

Die Berufsorientierung im Rheinisch-Bergischen Kreis läuft auch während der Corona-Pandemie weiter. Das Koordinierungsbüro „Übergang Schule-Beruf“ organisierte die Berufsfelderkundung für Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen diesmal digital, da das eintägige Schnupperpraktikum vor Ort in den Unternehmen derzeit nicht möglich ist. Aufgrund der Initiative konnten bis zu 5.000 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 von fast 40 Schulen einen ersten Eindruck der Arbeitswelt gewinnen und ihre Erwartungen mit der Realität abgleichen. Das geschah virtuell am Computer mit fast 50 eigens dafür produzierten Filmen, um ein Bild von den spannenden und vielfältigen Berufen zu vermitteln. Die Jugendlichen nutzten das Angebot ausgiebig und mit viel Interesse – die Filme wurden bislang schon fast 30.000 Mal auf YouTube geklickt und es kommen täglich weitere Aufrufe hinzu. „Wir haben mit der digitalen Berufsfelderkundung einen Weg gefunden, die Jugendlichen trotz der Corona-Pandemie in die Arbeitswelt von unterschiedlichen Berufen hineinschnuppern zu lassen. Gemeinsam mit den Unternehmen und deren Azubis wurden Kurzfilme produziert, die viele spannende Studien- und Ausbildungsberufe vorstellen und einen guten Eindruck von den Inhalten vermitteln. Für dieses Engagement bedanke ich mich herzlich, denn so werden erste Weichen für die berufliche Zukunft gestellt“, macht Bildungsdezernent und Kreisdirektor Dr. Erik Werdel deutlich.

Das Besondere an der digitalen Berufsfelderkundung ist, dass Auszubildende ihre Ausbildungs- und Arbeitswelt selbst präsentieren – mit viel Enthusiasmus, Stolz auf ihre Tätigkeit und natürlich sehr authentisch. Dabei berichten sie beispielsweise von ihren verschiedenen Aufgaben und den Voraussetzungen, die für ihre Arbeit notwendig sind. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag dazu, das Interesse der Schülerinnen und Schülern zu wecken und einen leichteren Einstieg ins die Berufswelt zu finden. Wie bei den Berufsfelderkundungstagen in der realen Welt gelingt bei der virtuellen Variante eine Win-Win-Situation: die Jugendlichen lernen Berufe und Unternehmen kennen, die Firmen wiederum können für ihre Angebote begeistern, um zukünftige Fachkräfte zu gewinnen.

Ablauf der digitalen Berufsfelderkundung

Die digitale Berufsfelderkundung lief zweistufig ab. Zunächst wählten die Jugendlichen mehrere Videos aus drei unterschiedlichen Kategorien mit verschiedenen Berufsschwerpunkten aus. Damit lässt sich ein breiter Überblick gewinnen und es gelingt, auch weniger bekannte Tätigkeiten in den Fokus zu rücken. Denn weiterhin verteilen sich mehr als ein Drittel aller Jugendlichen auf die zehn bekanntesten Ausbildungsberufe, die besonders im kaufmännischen und medizinischen Bereich angesiedelt sind. Allerdings gibt es abseits der bekannten Pfade viele spannende „Berufungen“ in der Arbeitswelt zu entdecken. In weniger vertrauten Berufen sind zudem oftmals die Chancen höher, einen Ausbildungsvertrag zu unterschreiben, da weniger Bewerberinnen und Bewerber in Konkurrenz zueinander stehen. In der zweiten Phase der aktuellen Berufsfelderkundung konnten dann die geweckten Interessen vertieft und circa 15 Minuten lange Videos aus den drei Bereichen ausgewählt werden, um sich beispielsweise eingehender mit Pflegeberufen, Tätigkeiten in Metall- und Maschinenbau sowie Finanzen, Versicherungen und Immobilien zu beschäftigen. Danach füllten die Schülerinnen und Schüler Arbeitsblätter aus, um die in bewegten Bildern erlebten Tätigkeiten zu reflektieren.

Unterstützung durch das Angebot erhalten die Jugendlichen in einem weiteren wichtigen Aspekt. „Die Berufsfelderkundungen helfen dabei, mehr über die eigenen Stärken und Schwächen herauszufinden, um so erste realistische Berufsperspektiven zu entwickeln und später eine qualifizierte Entscheidung über die Zukunft zu treffen“, erklärt Ann-Kathrin Fey aus dem Koordinierungsbüro „Übergang Schule-Beruf“ beim Rheinisch-Bergischen Kreis. Im Vorfeld der Berufsfelderkundungen absolvierten die Schülerinnen und Schüler bereits eine sogenannte Potenzialanalyse, um mehr über ihre Interessen und Fähigkeiten herauszufinden.
Im April und Juni soll es dann, sofern es die Corona-Lage zulässt, vor Ort in den Unternehmen weitergehen, um hautnah verschiedene Berufe kennenzulernen und im folgenden Schuljahr dann ein längeres Praktikum zu absolvieren.

Weitere Angebote in der Berufs- und Studienorientierung sind beispielsweise der Tag der dualen Ausbildung und der Tag der Studienorientierung. Durch die vielfältigen Angebote gelingt es, die Jugendlichen dabei zu unterstützen, eine fundierte Entscheidung über ihre berufliche Zukunft und den Weg dorthin zu fällen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.berufsfelder-erkunden.de. Die Videos können auf dem Youtube-Kanal des Rheinisch-Bergischen Kreises angesehen werden.

07.02.2021: Corona im Rheinisch-Bergischen Kreis

46 weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind 46 weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden: 18 in Bergisch Gladbach, 2 in Burscheid, 1 in Kürten, 1 in Leichlingen, 8 in Overath, 9 in Rösrath und 7 in Wermelskirchen. Es gelten 66 weitere Personen als genesen. 467 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.298 Personen in Quarantäne, das sind 38 weniger als am Vortag. 60 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon (7) in intensivmedizinischer Betreuung und davon (4) an Beatmungsplätzen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) nun bei 80,5.

Aktuelle Zahlen

Insgesamt gibt es nun 6.886 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.731), Burscheid (510), Kürten (315), Leichlingen (795), Odenthal (257), Overath (827), Rösrath (603) und Wermelskirchen (848).

105 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Bergisch Gladbach (36), Burscheid (1), Kürten (2), Leichlingen (25), Odenthal (2), Overath (16), Rösrath (4) und Wermelskirchen (19).

Von den 6.886 bestätigten Fällen gelten 6.314 Personen inzwischen als genesen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.540), Burscheid (481), Kürten (290), Leichlingen (746), Odenthal (247), Overath (715), Rösrath (545) und Wermelskirchen (750).

467 Personen sind aktuell infiziert. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (155), Burscheid (28), Kürten (23), Leichlingen (24), Odenthal (8), Overath (96), Rösrath (54) und Wermelskirchen (79).

1.298 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (399), Burscheid (85), Kürten (69), Leichlingen (41), Odenthal (13), Overath (239), Rösrath (194) und Wermelskirchen (258).

Quelle: Rheinisch-Bergischer-Kreis, Stand: 06.02.2021

Robert Koch Institut für den Rheinisch-Bergischen Kreis heute

Es gibt insgesamt 6.923 positiv getestete Menschen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 78,4. 105 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage222
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW78,4
Fälle gesamt6.923
Fälle gesamt/100.000 EW2.443,9
Todesfälle gesamt105
Einwohnerzahl283.271
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

06.02.2021: Corona im Rheinisch-Bergischen Kreis

69 weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind 69 weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden: 26 in Bergisch Gladbach, 1 in Burscheid, 4 in Kürten, 1 in Leichlingen, 2 in Odenthal, 11 in Overath, 10 in Rösrath und 14 in Wermelskirchen. Es gelten 16 weitere Personen als genesen. 487 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.336 Personen in Quarantäne, das sind 11 weniger als am Vortag. 64 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon (7) in intensivmedizinischer Betreuung und davon (3) an Beatmungsplätzen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) nun bei 74,1.

Im Senioren-Park Carpe Diem in Wermelskirchen-Dabringhausen sind 5 Personen aus der Bewohnerschaft positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

Im Senioren-Park Carpe Diem in Wermelskirchen sind 4 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden, 2 Personen aus der Mitarbeiterschaft und 2 Personen aus der Bewohnerschaft.

Aktuelle Zahlen

In Burscheid wurde bisher ein Fall zu viel gezählt. Dies wurde nun korrigiert. Insgesamt gibt es nun 6.840 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.713), Burscheid (508), Kürten (314), Leichlingen (794), Odenthal (257), Overath (819), Rösrath (594) und Wermelskirchen (841).

105 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Bergisch Gladbach (36), Burscheid (1), Kürten (2), Leichlingen (25), Odenthal (2), Overath (16), Rösrath (4) und Wermelskirchen (19).

Von den 6.840 bestätigten Fällen gelten 6.248 Personen inzwischen als genesen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.525), Burscheid (473), Kürten (287), Leichlingen (740), Odenthal (244), Overath (700), Rösrath (538) und Wermelskirchen (741).

487 Personen sind aktuell infiziert. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (152), Burscheid (34), Kürten (25), Leichlingen (29), Odenthal (11), Overath (103), Rösrath (52) und Wermelskirchen (81).

Quelle: Rheinisch-Bergischer-Kreis, Stand: 05.02.2021

Robert Koch Institut für den Rheinisch-Bergischen Kreis heute

Es gibt insgesamt 6.884 positiv getestete Menschen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 80,5. 105 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage228
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW80,5
Fälle gesamt6.884
Fälle gesamt/100.000 EW2.430,2
Todesfälle gesamt105
Einwohnerzahl283.271
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

Betrunkener Autofahrer fährt gegen Straßenlaterne

Heute Morgen (05.02.) gegen 05:15 Uhr ist ein Autofahrer auf der Saaler Straße in Bergisch Gladbach mit seinem Fiat gegen eine Straßenlaterne gefahren. Ein Zeuge hatte umgehend die Polizei über Notruf verständigt.

Der Fahrer, ein 56-jähriger Bergisch Gladbacher, war ohne erkennbaren Grund nach links von der Fahrbahn abgekommen und vor eine Straßenlaterne geprallt. Beim Aussteigen beschädigte er mit seiner Fahrertür noch einen geparkten Fiat. Den Polizisten gegenüber gab der Mann lediglich an, dass er nicht wüsste wer mit seinem Pkw gefahren sei.

Ein Atemalkoholvortest ergab über 2 Promille und der Mann konnte sich kaum auf den Beinen halten. Ein Arzt entnahm dem Mann wenig später in der Polizeiwache eine angeordnete Blutprobe.

Der Fiat wurde nach der Unfallaufnahme als Beweismittel sichergestellt. Der Sachschaden am Pkw wird auf circa 8.000 Euro geschätzt, der Schaden an der Straßenlaterne liegt bei circa 2.500 Euro und am geparkten Pkw bei circa 500 Euro.

Einen Führerschein besitzt der Mann im Übrigen nicht mehr. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung unter Alkoholeinfluss und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. (ct)

Zwei Täter nach Einbruch im Industriegebiet flüchtig

In der letzten Nacht (05.02.) gegen 3 Uhr ist die Polizei von einem Zeugen über einen aktuell stattfindenden Einbruch in der Bandwirkerstraße in Wermelskirchen informiert worden. Der Zeuge hatte gehört, wie Unbekannte gerade offenbar in eine Metallverarbeitungsfirma einbrachen. Zudem sah er eine Person, die augenscheinlich Schmiere stand.

Noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte flüchteten zwei männliche, dunkel gekleidete Täter in Richtung eines angrenzenden Waldgeländes. Nach ersten Einschätzungen haben sie jedoch keine Beute machen können.

Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen, mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers und von zwei Diensthunden, konnten die Täter bislang nicht ergriffen werden. (ct)

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

Handwerkerfahrzeug aufgebrochen

Zwischen Mittwoch, 21:30 Uhr, und Donnerstag (04.02.), 07:00 Uhr, brachen unbekannte Täter in der Straße Neufeldweg im Stadtteil Lustheide die Hecktür eines Fiat Ducato auf und entwendeten diverse Werkzeuge aus dem Handwerkerfahrzeug. Der Schaden wird auf einen Betrag im unteren vierstelligen Bereich geschätzt.

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

Einbruch in Mehrfamilienhaus

Am Donnerstag (04.02.) brachen unbekannte Täter zwischen 07:15 Uhr und 19:30 Uhr über eine Terrassentür in ein Mehrfamilienhaus in der Straße Merkelweg im Stadtteil Refrath ein und entwendeten diverse Schmuckstücke.

Die Täter durchsuchten sämtliche Räume. Die Spurensicherung wurde eingeschaltet; der Sachschaden wird auf einen Betrag im unteren dreistelligen Bereich geschätzt.

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

Erster Solaris-Brennstoffzellenbus an die RVK geliefert

Im März 2020 wurde die Bestellung für 15 wasserstoff­betriebene Brennstoffzellen-Hybridbusse bei der Firma Solaris Bus & Coach S.A. ausgelöst. Ein erster Solaris Urbino 12 hydrogen wurde jetzt geliefert. Er wird nun zunächst am Standort der RVK-Niederlassung in Wermelskirchen im Rheinisch-Bergischen Kreis getestet.

Im Rahmen der in 2020 erfolgten Ausschreibung ging der Zuschlag der Busbestellung an die Firma Solaris Bus & Coach. Somit ergänzt erstmals ein neuer Hersteller den inzwischen 37 Busse umfassenden Fuhrpark wasserstoffbetriebener Brennstoffzellenfahrzeuge der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK).

„Wir nähern uns in diesem Jahr weiter dem standortübergreifenden Umbau der Busflotte mit dann final 52 Bussen. Das ist in dieser Dimension derzeit einzigartig und baut auf den verschiedenen Projektschritten auf, die seit 2011 umgesetzt wurden“, so RVK-Geschäftsführer Marcel Frank.

„Klimaschutz bleibt ein elementar wichtiges Ziel. […] Die RVK ist in dieser Hinsicht eine Vorreiterin […].“

Stephan Santelmann, Landrat Rheinisch-Bergischer-Kreis

Nach diesem ersten Bus werden die weiteren 14 Busse sukzessive zwischen Juli und Dezember 2021 ausgeliefert. Verteilt werden sie auf drei Standorte der RVK. Fünf Busse werden für den Linienbetrieb im Rheinisch-Bergischen Kreis, fünf für den Verkehr im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis und fünf für den Stadtverkehr Hürth geliefert. Der RVK-Standort in Wermelskirchen verfügt seit Sommer 2020 über 10 Wasserstoffbusse.

Als Aufsichtsratsvorsitzender der RVK ist Stephan Santelmann, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises (RBK), in zweifacher Hinsicht voller Erwartung: „Klimaschutz bleibt ein elementar wichtiges Ziel. Dabei wird der ÖPNV insbesondere mit Blick auf die Strategien von Bund, Ländern und EU eine große Rolle spielen. Die RVK ist in dieser Hinsicht eine Vorreiterin, wovon auch der Rheinisch-Bergische Kreis als einer der Gesellschafter profitiert.“

Auf den neuen Bustyp Solaris Urbino 12 hydrogen wird nun das Fahrpersonal am Standort geschult. Zusammen mit einem Mitarbeiter der Firma Solaris erfolgt eine Einweisung in die Tankvorgänge und in die Besonderheiten der Bustechnik bzw. des Antriebs mit Wasserstoff. Die erforderliche Infrastruktur ist Teil des wachsenden Projektpaketes der RVK und wurde 2020 mit dem Bau von zwei eigenen Wasserstofftankstellen (in Wermelskirchen im RBK und in Meckenheim im Rhein-Sieg-Kreis) umgesetzt.

Die 15 Solaris-Busse wurden im Zuge des EU Projekts JIVE 2 angeschafft und durch das „Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking“ (FCH JU), das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) über das NIP2 Programm sowie über das Verkehrsministerium des Landes NRW gefördert.

Hintergrund-Information: Warum Wasserstoff?

Die RVK ist gegenüber allen alternativen Antrieben technologieoffen eingestellt. So setzt die RVK im Kreis Euskirchen – auch wegen der regionalen Wertschöpfung – seit September 2017 auf Bio-Erdgasbusse.

Im weiteren Verkehrsgebiet der RVK eignet sich jedoch in besonderer Weise Wasserstoff als Antriebstechnologie, denn es müssen neben den städtischen, stark verdichteten Räumen insbesondere auch ländliche und entsprechend weiträumige Regionen bedient werden. Für dieses heterogene Einsatzgebiet ist der Einsatz von reinen Elektrofahrzeugen weniger geeignet. Weder die Reichweiten, noch die Betankungszeiten und -möglichkeiten wären wirtschaftlich und angemessen.

Brennstoffzellen-Busse fahren dabei rein elektrisch: In der Brennstoffzelle reagieren Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O) unter der Abgabe von elektrischer Energie zu Wasser (H2O). Der so generierte Strom kann in einer Hochvolt-Batterie gespeichert werden oder direkt die Elektromotoren antreiben. Einzige „Emission“ dieser Fahrzeuge ist reines Wasser, bzw. Wasserdampf. Zudem sind die Busse absolut geräuscharm.

Quelle: Regionalverkehr Köln GmbH

05.02.2021: Corona im Rheinisch-Bergischen Kreis

21 weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis – 2 weitere Todesfälle

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind 21 weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden: 4 in Bergisch Gladbach, 3 in Burscheid, 2 in Leichlingen, 6 in Overath, 2 in Rösrath und 4 in Wermelskirchen. Es gelten 3 weitere Personen als genesen. 435 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.347 Personen in Quarantäne, das sind 16 mehr als am Vortag. 64 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon (7) in intensivmedizinischer Betreuung und davon (3) an Beatmungsplätzen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) nun bei 68,1.

Es gibt leider 2 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, die dem Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises jetzt bekannt wurden. Es handelt sich um eine über 70-jährige und eine über 80-jährige Personen aus Wermelskirchen, eine aus der Seniorenwohngemeinschaft Haus Strassburger GmbH, welche an den Folgen einer Covid-19 Infektion verstorben sind. Die heute gemeldeten Personen sind bereits in den vergangenen Tagen verstorben. Sie fließen jedoch erst in die Statistik ein, wenn die Totenscheine vorliegen und damit die Todesursache geklärt ist. Dies ist heute der Fall.

Aktuelle Zahlen

Insgesamt gibt es nun 6.772 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.687), Burscheid (508), Kürten (310), Leichlingen (793), Odenthal (255), Overath (808), Rösrath (584) und Wermelskirchen (827).

105 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Bergisch Gladbach (36), Burscheid (1), Kürten (2), Leichlingen (25), Odenthal (2), Overath (16), Rösrath (4) und Wermelskirchen (19).

In Bergisch Gladbach wurden bisher zwei Genesene zu viel gezählt. Dies wurde nun korrigiert. Insgesamt gelten von den 6.772 bestätigten Fällen nun 6.623 Personen inzwischen als genesen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.517), Burscheid (473), Kürten (286), Leichlingen (738), Odenthal (244), Overath (699), Rösrath (535) und Wermelskirchen (740).

435 Personen sind aktuell infiziert. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (134), Burscheid (34), Kürten (22), Leichlingen (30), Odenthal (9), Overath (93), Rösrath (45) und Wermelskirchen (68).
1.347 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (371), Burscheid (99), Kürten (70), Leichlingen (56), Odenthal (16), Overath (243), Rösrath (192) und Wermelskirchen (300).

Quelle: Rheinisch-Bergischer-Kreis, Stand: 04.02.2021

Robert Koch Institut für den Rheinisch-Bergischen Kreis heute

Es gibt insgesamt 6.839 positiv getestete Menschen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 74,1. 105 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage210
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW74,1
Fälle gesamt6.839
Fälle gesamt/100.000 EW2.414,3
Todesfälle gesamt105
Einwohnerzahl283.271
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

Schwer verletzt: Fußgängerin von Auto erfasst

Am Mittwoch (03.02.) wurde eine 54-jährige Fußgängerin aus Bergisch Gladbach gegen 18 Uhr auf der Hauptstraße auf Höhe der Einmündung Ferrenbergstraße von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt.

Die Frau war gerade dabei, die Straße zu überqueren, als sie von einem 83-jährigen Autofahrer aus Bergisch Gladbach erfasst wurde. Der 83-Jährige kam aus Richtung Herrenstrunden und wollte in die Ferrenbergstraße einbiegen. Die genaue Unfallursache wird derzeit ermittelt, die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht und wird dort stationär behandelt. (mw)

Fahrer unter Drogeneinfluss

In der letzten Nacht (04.02.) um 01:35 Uhr haben Polizisten der Wache Bergisch Gladbach auf der Altenberger-Dom-Straße in Schildgen einen Citroen angehalten.

Der Fahrer, ein 39-jähriger Gladbacher, räumte spontan ein, dass er vor Fahrtantritt eine Dose Bier und Amphetamine konsumiert hatte. Körperliche Auffälligkeiten, die von den Polizisten bei dem Fahrer bemerkt wurden, passten zu dieser Aussage. Ein Atemalkoholtest verlief negativ, dafür war der Drogenvortest positiv auf THC und Amphetamine.

Ihm wurde anschließend eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ihn erwartet im Falle eines positiven Untersuchungsergebnisses ein Bußgeldverfahren, das zudem Punkte und ein Fahrverbot mit sich bringt. (ct)

Jugendliche nach versuchtem Straßenraub festgenommen

Eine Gruppe Jugendlicher hat am Dienstagabend (02.02.) gegen 21:50 Uhr in Bergisch Gladbach auf der Straße Quirlsberg versucht einem Pärchen die Rucksäcke zu entwenden. Als die beiden ihre Rucksäcke nicht aushändigen wollten, wurden die Geschädigten mehrfach gegen Kopf und Oberkörper geschlagen. Anschließend entfernten sich die Täter. Bei dem Angriff wurden beide Geschädigten verletzt und begaben sich zu einem nahe gelegenen Krankenhaus, von wo aus auch die Polizei alarmiert wurde.

Die 21-jährige Geschädigte aus Köln musste zur stationären Behandlung im Krankenhaus verbleiben, während ihr Begleiter, ein 24-jähriger Gladbacher, nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden konnte.

Im Rahmen der Fahndung konnten drei Tatverdächtige angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Es handelte sich um zwei 16-Jährige und einen 18-Jährigen aus Bergisch Gladbach. Von den Tätern wurden mehrere Kleidungsstücke sowie ein Mobiltelefon als Beweismittel sichergestellt. Sie wurden nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Ermittlungen auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der von der Anordnung der Untersuchungshaft absah. Die drei werden sich in einem Strafverfahren wegen schweren Raubes verantworten müssen. Dieser als Verbrechen eingestufte Straftatbestand gem. § 250 StGB sieht eine Freiheitsstraße von mindestens 3 Jahren vor. (ct)