EILMELDUNG*** Hohenhagen wird gesperrt

Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst (KOD) riegeln zur Zeit mit Straßensperren den Hohenhagen ab. Trotz mehrfacher Warnhinweise sind heute wieder zahlreiche Auswärtige Richtung Rodelhang unterwegs. Die Parkplätze sind bereits überfüllt.  Das Wohngebiet wird wie angekündigt großräumig für den Schneetourismus gesperrt.

In Remscheid findet während Corona kein Wintersport statt, Rodeln, Schlittenfahren, Skifahren und Snowboardfahren, auch Schneewandern ist wegen der anhaltenden Pandemie für Schneetourist*innen untersagt. Auch Remscheiderinnen und Remscheider mögen lieber zuhause bleiben.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Trickbetrüger gehen leer aus

Donnerstag, 14. Januar 2021, kam es in Solingen Ohligs zu einem Trickbetrug, der Dank der aufmerksamen Mitarbeiterin einer Bank fehlschlug.

Ein Täter meldete sich telefonisch bei seinem Opfer und gab sich als Sohn aus, der wegen eines Unfalls dringend eine größere Menge Bargeld benötige. Weiter gab der Mann an, in Untersuchungshaft zu sitzen und das Geld für die Kaution zu brauchen. Nach diesem ersten Gespräch folgten zwei weitere Anrufe, die vorgeblich von der Polizei und der Staatsanwaltschaft ausgingen. Überzeugt vom Wahrheitsgehalt versuchte die ältere Dame Geld von ihrer Bank abzuheben. Der Bankmitarbeiterin fiel der hohe Geldbetrag auf und sie erkundigte sich nach dem Hintergrund. In der Folge ermittelt nun die Kriminalpolizei, um die Betrüger aus der Anonymität zu holen.

Die Polizei warnt vor Trickbetrügern!

  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie jemand telefonisch um Geld bittet.
  • Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist und rufen sie diesen unter der Ihnen bekannten Nummer zurück.
  • Übergeben sie kein Geld an unbekannte Personen.
  • Sollten Sie Zweifel haben, informieren Sie die Polizei über die Notrufnummer 110. (sw)

Räder von Bagger geklaut

Ungewöhnliche Beute haben Diebe in Homburg-Bröl gemacht: Sie demontierten von einem Bagger alle vier Räder und verschwanden damit.

Der Bagger war in der Zeit von 17 Uhr am Mittwoch (13. Januar) und 14 Uhr des Folgetages auf einem neu zu erschließenden Gelände an der Straße „Homburger Papiermühle“ abgestellt. Aufgrund des Gewichtes der Räder dürften die Täter ein Fahrzeug zum Abtransport benutzt haben.

Belohnung ausgesetzt

Der Eigentümer setzt für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung von 1000 EUR aus. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Waldbröl unter der Rufnummer 02261 81990 entgegen.

Presseschau 16. Januar 2021

Diese Themen waren am 16. Januar 2021 Gegenstand von Berichterstattung in der Presse.

Berlin plant Migrantenquote im öffentlichen Dienst

Als erstes deutsches Bundesland will Berlin eine Migrantenquote im öffentlichen Dienst einführen. Dem Tagesspiegel liegt exklusiv ein entsprechender Gesetzentwurf der Senatsverwaltung für Integration vor. Demnach ist eine Migrantenquote von 35 Prozent geplant. Sie soll für die Landesverwaltung und für alle Landesunternehmen wie BSR und BVG gelten, aber auch für Stiftungen, Staatsanwaltschaften und Gerichte. Das Gesetz soll noch bis zur Wahl im September beschlossen werden.

Berlins Senatorin für Arbeit, Integration und Soziales, Elke Breitenbach (Linke), sagte dem Tagesspiegel: „Wir haben den Anspruch, dass alle Menschen in dieser Stadt die gleichen Chancen haben. Strukturelle Diskriminierung nehmen wir nicht hin.“ Deshalb müsse man das Partizipations- und Integrationsgesetz auf „Grundlage der Erfahrungen in den vergangenen zehn Jahren“ reformieren. Die Vielfalt Berlins müsse sich in der öffentlichen Verwaltung widerspiegeln. „Festgelegte Regeln und eine klare Förderung in Form einer Quote sind nötig, damit mehr Menschen mit Migrationsgeschichte in der Verwaltung eingestellt werden.“

Der Senat will eine weiche Quote einführen, die sich nach dem Anteil der Migranten an der Gesamtheit der Berliner richtet – das sind heute 35 Prozent. Bei Auswahl- und Einstellungsverfahren sollen Migranten künftig bei gleicher Qualifikation bevorzugt werden, wenn sie in einer Verwaltung unterrepräsentiert sind. Bislang wird ihr Anteil auf nur zwölf Prozent aller Verwaltungsmitarbeiter geschätzt. Berlins Integrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial sieht die Quote auch durch deutsche und europäische Antidiskriminierungsgesetzgebung gedeckt. „Für unterrepräsentierte Gruppen dürfen positive Maßnahmen ergriffen werden, um sie zu fördern“, sagt sie.

Online unter: https://www.tagesspiegel.de/berlin/deutschlandweit-einmalig-berlin-plant-eine-migrantenquote-von-35-prozent-fuer-die-verwaltung/26822470.html

Quelle: Der Tagesspiegel – www.tagesspiegel.de

Esken hält „Identitätskrise der CDU“ noch nicht für gelöst – Appell an Laschet

SPD-Chefin Saskia Esken sieht den künftigen Kurs in der CDU nach den Entscheidungen des digitalen Parteitages noch nicht geklärt. „Wie sich die Identitätskrise auflöst, in der sich die CDU erkennbar befindet, ist auch nach diesem Parteitag noch nicht klar zu erkennen“, sagte Esken der „Saarbrücker Zeitung“ unter Verweis auf die offene Frage der Unions-Kanzlerkandidatur. „Wir benötigen in der Koalition aber dringend einen stabilen Partner in den nächsten Monaten und keinen Partner, der mit sich selbst beschäftigt ist“, fügte Esken hinzu. Denn vor dem Regierungsbündnis lägen mit der Bewältigung der Corona-Krise und ihrer wirtschaftlichen und sozialen Folgen große Aufgaben. An Armin Laschet äußerte sie die Erwartung, dass er im Koalitionsausschuss seine Rolle als Parteivorsitzender ausfülle. Angela Merkel agiere dort „in erster Linie als Regierungschefin“, sagte Esken. „Es ist aber auch ein Ort, wo die Koalitionsparteien und die Fraktionen miteinander verhandeln.“

Quelle: Saarbrücker Zeitung – www.saarbruecker-zeitung.de

Norbert Walter-Borjans gratuliert Armin Laschet

Entscheidung für Kanzlerkandidatur „darf Arbeit der Koalition nicht beeinträchtigen“

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat dem neuen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet zum Wahlerfolg gratuliert, mahnt aber auch die Union, die Regierungsarbeit im Zuge der Wahl des Kanzlerkandidaten nicht zu vernachlässigen. „Ich gratuliere Armin Laschet zu seiner Wahl. Die Entscheidung für die Kanzlerkandidatur haben CDU und CSU jetzt noch vor sich. Das darf die Arbeit der Koalition während der letzten Monate bis zum Ende der Legislaturperiode nicht beeinträchtigen“, sagte Walter-Borjans dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Der SPD-Vorsitzende mahnte, dass Laschet nun seine Versprechen einhalten müsse. „Er hat heute von Zusammenhalt, von Anstand, von Politik für die Mitte und für starke Kommunen gesprochen. Gerade bei diesen Themen erleben wir zurzeit eine Blockadehaltung von CDU und CSU, wenn es darum geht, diese Überschriften mit konkreten Inhalten zu füllen“, so Walter-Bojans.

Linke fordern „Heimgipfel“ in Corona-Krise

Bartsch: Niemand darf ungetestet und ohne FFP2-Maske Pflegeheim betreten

Osnabrück. Die Linken im Bundestag fordern, das Thema Pflegeheime bei den neuen Bund-Länder-Gesprächen über die Corona-Lage ganz oben auf die Tagesordnung zu setzen. Fraktionschef Dietmar Bartsch sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Das nächste Treffen der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten muss auch zu einem ‚Heimgipfel‘ werden.“ Die Situation in den Pflegeheimen sei weiter dramatisch. „Das Sterben in den Heimen ist das vielleicht dunkelste Kapitel der letzten Jahrzehnte“, so Bartsch.

Der Fraktionsvorsitzende kritisierte: „Die Lockdown-Regeln gelten bundesweit, aber bei den Pflegeheimen gibt es bisher keine Einheitlichkeit.“ Er forderte eine nationale Kraftanstrengung und einen Null-Inzidenz-Ansatz. „Niemand darf ungetestet ein Heim betreten, FFP2-Masken-Pflicht und schnellstmögliche Durchimpfung sind dafür wesentlich“, so Bartsch.

Bund und Länder beraten schon am kommenden Dienstag wieder über die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Ursprünglich war die nächste Beratung erst für den 25. Januar vorgesehen.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung – www.noz.de

Unionsfraktionschef Brinkhaus zu Corona-Maßnahmen: Jetzt lieber einmal richtig

Unionsfraktionschef wirbt für härtere Maßnahmen schon ab nächster Woche – Sie müssten überall „eins zu eins“ umgesetzt werden

Osnabrück. Nach seiner früheren Kritik an schrittweisen Verschärfungen des Corona-Lockdowns spricht sich Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) jetzt für eine umfassende Ausweitung der Maßnahmen aus. „Jetzt lieber einmal richtig – anstatt eine Endlosschleife bis in den Sommer hinein“, sagte Brinkhaus im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Insbesondere die hohe Ansteckungsrate der neuen Mutation beunruhigt uns sehr. Wir müssen versuchen, diese neuen Virus-Varianten durch konsequente Maßnahmen rechtzeitig einzudämmen“, forderte der Unionsfraktionschef.

Er hält es für angezeigt, dass Bundesregierung und Länderchefs schon in der nächsten Woche weitere Maßnahmen auf den Weg bringen. „Und ich erwarte, dass die Dinge, die auf der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin beschlossen werden, dann zu Hause in den Landeshauptstädten eins zu eins umgesetzt und konsequent nachgehalten werden“, so der Unionsfraktionschef in der „NOZ“.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung – www.noz.de

Saarbrücker Zeitung: Weltärztepräsident Montgomery plädiert für Bußgelder zur Durchsetzung von mehr Homeoffice

Bei der Bekämpfung von Covid-19 dürfen nach Ansicht von Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery auch Strafzahlungen für Unternehmen kein Tabu sein, wenn diese sich der Möglichkeit einer verstärkten Nutzung von Homeoffice verweigern. „Wenn Betriebe zu Infektionsherden werden und dadurch gesellschaftliche Kosten entstehen, obwohl das durch mehr Homeoffice im Unternehmen vermeidbar wäre, dann sind auch Bußgelder für Firmen geboten“, sagte Montgomery der „Saarbrücker Zeitung“ (Sonnabend-Ausgabe).

Trotz Lockdown gebe es immer noch zu viele persönliche Kontakte und zu viel Mobilität, erläuterte Montgomery. Für den beruflichen Bereich heiße das, „alles, was irgend geht, ins Homeoffice zu verlagern“. Zugleich müssten die Hygiene-Konzepte in den Unternehmen noch einmal akribisch auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. „Es nützt wenig, allein im Büro zu sitzen, aber mittags in der Kantine unter vielen Kollegen“, meinte Montgomery. Zudem halte er eine Kontaktreduzierung auch „um den Preis der zeitweiligen Stilllegung einzelner Fertigungsbereiche“ für gerechtfertigt, so der Mediziner.

Quelle: Saarbrücker Zeitung – www.saarbruecker-zeitung.de

Brinkhaus: CDU-Vorsitz ist kein Sprungbrett zur Kanzlerschaft

Unionsfraktionschef sieht in Vorsitzendenwahl „keine automatisch vorgezogene Kandidatenkür“ – Appell an die Verlierer: Es darf kein Nachkarten geben – „Schwarz-Gelb ist die beste Koalition“

Osnabrück. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat davor gewarnt, die Wahl des CDU-Vorsitzenden an diesem Samstag als Vorentscheidung für den Kanzlerkandidaten der Union zu sehen. „Ich finde, der CDU-Vorsitz ist keine Durchgangsstation und kein Sprungbrett zur Kanzlerschaft“, sagte Brinkhaus im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Die CDU sei eine stolze Partei mit 400.000 Mitgliedern und vielen Ehrenamtlichen. „Sie alle haben einen Anspruch darauf, einen Parteivorsitzenden zu bekommen, der sich auch um die Partei kümmert – bis in die kommunale Ebene. Deswegen ist diese Wahl keine automatisch vorgezogene Kandidatenkür.“

Brinkhaus appelliert an die Verlierer der Wahl, „dass sie den Sieger und damit auch die Partei insgesamt vorbehaltlos unterstützen, damit wir bei der Bundestagswahl erfolgreich sind. Es darf kein Nachkarten geben. Alle drei müssen sich dann unterhaken und sagen: Jetzt geht es gemeinsam voran.“

Die Einschätzung von Kandidat Norbert Röttgen, mit der FDP könne man keine Koalition mehr schmieden, teilt Brinkhaus nicht. „Wenn ich es mir aussuchen könnte und die Mehrheiten dafür ausreichten, würde ich Schwarz-Gelb immer noch als die beste Koalition für unser Land ansehen.“

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung – www.noz.de

Agrarministerin Klöckner will Supermärkten Werbung mit Fleischpreisen verbieten

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) will dem Handel per Gesetz die Werbung mit Fleischpreisen untersagen. „Es ist fatal, wenn gerade Fleisch als Ramschware über die Theke geht“, sagte Klöckner dem „Tagesspiegel am Sonntag“, „denn dafür haben Tiere gelebt und sind geschlachtet worden.“ Opfer der „ruinösen Preisschlacht“ seien häufig die Landwirte. „Mein Ziel ist daher ein Verbot von Werbung mit Fleischpreisen“. Klöckner will mit einem gesetzlichen Verbot mehr Wertschätzung für Fleisch erreichen. „Es kann keine Wertschätzung entstehen, wenn Dumpingpreise in den Prospekten des Handels an der Tagesordnung sind“, sagte sie dem „Tagesspiegel“. Statt mit Billigpreisen sollten Fleisch- und Wurstwaren positiv, also mit regionaler Herkunft, Tierwohl und guten Standards beworben werden.

Online unter: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/fleisch-und-milch-werden-verschleudert-preisschlacht-im-supermarkt/26821408.html

Quelle: Der Tagesspiegel – www.tagesspiegel.de

Der Kunde bestimmt den Kurs

Die Bundeslandwirtschaftsministerin jubelt über den Boom der Biolebensmittel. Für eine umweltschonende Agrarwirtschaft braucht es aber mehr. Von Susanne Wiedamann

Bio boomt. Das hört sich gut an und erfüllt viele mit Genugtuung, die seit Jahrzehnten die Vorteile der ökologischen Landwirtschaft predigen. Der Umsatz von Bio-Produkten ist 2020 laut Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner um 17 Prozent gestiegen. Laut einer neuen Umfrage greifen 37 Prozent der Befragten regelmäßig zu Bio. Der Anteil der Bio-Landwirtschaft an der Agrarfläche in Deutschland stieg 2019 auf 9,7 Prozent und soll bis 2030 auf 20 Prozent gesteigert werden. Also alles im Fluss?

Die meisten der Käufer von Bio-Produkten versorgen sich in Supermärkten. Die großen Ketten haben es dank Mischkalkulation leichter, die Produkte zu vergleichsweise günstigeren Preisen anzubieten als Bioläden, die viele als generell „zu teuer“ abtun. Wenn Ministerin Klöckner das vor 20 Jahren eingeführte staatliche Biosiegel feiert, so hat sie einerseits Recht. Das Siegel stärkte das Vertrauen in die Produkte, wirklich biologisch hergestellt zu sein, und die steigende Nachfrage stärkte das Interesse von Bauern an der ökologischen Landwirtschaft. Das staatliche Bio-Siegel legt aber nur Mindeststandards für Lebensmittel fest, die nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau produziert und kontrolliert wurden.

Die Produkte vieler Öko-Anbauverbände wie Bioland, Naturland und Demeter gehen weit darüber hinaus, legen sehr viel geringere Mengen an erlaubten Zusatzstoffen fest als die Bundesrepublik mit ihrem Siegel und die EU. Wem es um artgerechte Haltung von Tieren geht, der sieht ebenfalls beim Vergleich der Siegel sehr viel strengere Vorgaben bei den Bio-Anbauverbänden, die das Gros der Produkte in Bioläden stellen.

Die Landwirte im 21. Jahrhundert haben – ob biologisch oder konventionell arbeitend – oft das gleiche Problem. Vom Verkaufspreis bleibt bei ihnen zu wenig hängen. Biologische Landwirtschaft ist extrem aufwendig und braucht mehr Fläche. Traditionelles Wirtschaften ist oft hochtechnisiert, mit erheblichem chemisch-pharmazeutischem Einsatz, und deshalb auch kostenintensiv. Die Verbraucher, die sich bewusst für das Tierwohl einsetzen und biologisch erwirtschaftete, qualitätsvolle pflanzliche Nahrungsmittel mit geringen Rückständen und Zusatzstoffen haben wollen, müssen sich bewusst entscheiden: Reicht mir die staatliche Vorgabe oder will ich mehr? Und will ich’s billig, oder sind mir hochwertigere Biolebensmittel auch mehr Geld wert?!Die Bauern sind vor dem Hintergrund des Klimaschutzes und der Rettung der Artenvielfalt vor immer mehr Aufgaben gestellt. Die Landwirte beider Produktionsformen könnten voneinander lernen und ihre Arbeitsweisen angleichen. Agrarpolitik muss deshalb so gestaltet sein, dass die Staaten den Umbau in der Landwirtschaft hin zu mehr Ökologie, Umwelt- und Klimaschutz sowie Ressourcenschonung fördern, auch durch mehr Forschungsgelder. Gleichzeitig müssen sie die Landwirte so unterstützen, dass diese von ihrem schwierigen Geschäft auch leben können.

Leistungen von Öko- und konventionellen Bauern für Artenschutz oder Tierwohl müssen in gleicher Weise gewürdigt werden. Vielleicht muss es ein zusätzliches Siegel geben, das – ob bio oder nicht – gesunde Lebensmittel, die umwelt-, klimaschonend und aus artgerecht gehaltenen Tieren hergestellt wurden, auszeichnet. Und die Verbraucher müssen verantwortungsbewusst in ihre Landwirtschaft investieren, sprich mehr Geld hinlegen. Der Kunde bestimmt den Kurs! Wer artgerechte Tierhaltung ohne Tierleid will, wird sich für die strengste Form von Bio entscheiden müssen. Es sei denn, die traditionelle Landwirtschaft wird reformiert. Daran wird seitens vieler Bauern auch schon gearbeitet.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung – www.mittelbayerische.de

CDU Sachsen-Anhalt fordert neue Hochschule für die Lehrerausbildung

Sachsen-Anhalt soll für die Ausbildung von Lehrern eine eigenständige Pädagogische Hochschule bekommen. Das will die CDU in der nächsten Legislaturperiode durchsetzen, wie die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Sonnabendausgabe) unter Berufung auf den Entwurf für das CDU-Wahlprogramm berichtet.

„Wir streben an, mittelfristig die personellen, sächlichen und räumlichen Voraussetzungen zur Errichtung und Einrichtung einer Pädagogischen Hochschule im Land Sachsen-Anhalt zu schaffen“, heißt es im Programmentwurf, der den Kreisverbänden und sonstigen Gliederungen der CDU zugegangen ist. Die Christdemokraten greifen damit ein aus der DDR stammendes Modell auf. Auf dem heutigen Gebiet Sachsen-Anhalts gab es Pädagogische Hochschulen in Halle, Köthen und Magdeburg.

Bildungsminister Marco Tullner (CDU) sagte der MZ, mit der Neugründung könne das Land Studierwillige besser in solche Fächer lenken, die an den Schulen benötigt würden. „Wir brauchen dringend Lehrer für Naturwissenschaften, Mathe, aber auch Deutsch“, sagte Tullner. Anfang Februar will Ministerpräsident Reiner Haseloff als designierter CDU-Spitzenkandidat das Wahlprogramm öffentlich vorstellen. Ein Parteitag Ende März soll es dann beschließen.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung – www.mz-web.de

Zum 90. Geburtstag von Johannes Rau: OB Schneidewind würdigt Verdienste

Am 16. Januar wäre der ehemalige Bundespräsident und NRW-Landesvater Johannes Rau, der auch Ehrenbürger der Stadt Wuppertal war, 90 Jahre alt geworden. In einem Schreiben an Christina Rau hat Oberbürgermeister Uwe Schneidewind die Verdienste ihres verstorbenen Ehemannes für Wuppertal gewürdigt.

„Mit Freude und Stolz erinnern die Wuppertalerinnen und Wuppertaler sich daran, dass der langjährige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und spätere Bundespräsident zunächst Oberbürgermeister seiner Heimatstadt war“, schreibt Schneidewind. „Hier begann seine bedeutende politische Karriere und hierher kehrte er auch später von Berlin aus immer wieder zurück. Zeit seines Lebens blieb er „seinem“ Wuppertal treu“, so Schneidewind.

Gründung der Bergischen Universität angestoßen

Als Wissenschaftsminister im Düsseldorfer Kabinett setzte Rau sich erfolgreich für die Gründung der Bergischen Universität in Wuppertal ein. Auch daher sei sein Name bis heute untrennbar mit Wuppertal verbunden, schreibt Schneidewind, der in seinem Dienstzimmer an demselben Schreibtisch arbeitet, an dem auch schon Johannes Rau als Oberbürgermeister wirkte.

„Er stand zu seiner Heimat und die Menschen hier sind bis heute stolz und dankbar für alles, was er für sie und die Stadt, aber auch für das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik getan und erreicht hat“, schließt Schneidewind. „Johannes Rau lebt in den Herzen der Menschen weiter und wir werden ihn immer in dankbarer Erinnerung behalten.“

Am 27. Januar 2006 starb Johannes Rau im Alter von 75 Jahren. 

Laschet neuer CDU-Vorsitzender

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich beim digitalen Parteitag der CDU gegen seine Mitbewerber durchgesetzt.

Es brauchte tatsächlich eine Stichwahl zwischen Armin Laschet und Friedrich Merz, um den Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer für den CDU-Vorsitz zu bestimmen. Von 991 abgegebenen Stimmen in der Stichwahl zählten nur 521 für Laschet, 466 Stimmen erhielt Friedrich Merz. Der Friedrich Merz, der sich mit zwei Privatflugzeugen zur Mittelschicht zählt, der 1997 gegen Strafbarkeit von Vergewaltigung, wenn sie in der Ehe stattfindet, stimmte, 2000 Rente ab 70 forderte, 2004 Kündigungsschutz vollständig abschaffen wollte und 2006 gegen die Veröffentlichung von Nebeneinkünften von Abgeordneten klagte. Der kürzlich den Bundestagsabgeordneten Fabio de Masi (Die Linke) verklagte, weil dieser die antisozialen Werte von Merz öffentlich anprangerte.

Mehr Nächstenliebe und soziale Werte?

Dieser Merz kam in die Stichwahl um den CDU-Vorsitz. Was viele nicht zu wissen scheinen: Das „C“ in CDU steht für „christlich“. Dabei sind die Werte, für die Merz eintritt, menschenverachtend und unchristlich. Er hofiert Rechtsextreme und verurteilt Menschen als Extremisten, die sich gegen Rechtsextreme engagieren. Das ist alles öffentlich bekannt. Aber dennoch wird er hofiert und nicht davongejagt.

Wird der Rechtsruck der CDU mit Laschet an der Spitze endlich gestoppt? Kehren christliche Werte wie Nächstenliebe mit Laschet in die Politik und in die Gesellschaft zurück, oder wird der Keil, werden die Gräben zwischen Arm und Reich vertieft? In NRW trat Laschet bisher als jemand auf, der auch weit entfernte Positionen unter einen Hut bekommen möchte, also eher ohne eigenes politisches Profil. Ob das auf Bundesebene taugt, bleibt abzuwarten. Was für ihn spricht? Laschet ist nicht Merz. Es bleibt also noch Hoffnung.

Kein Schnee am Hohenhagen!

Für alle, die mit dem Gedanken spielen, am Remscheider Hohenhagen zu rodeln: Es gibt keinen Schnee, er ist blank. Also bleiben Sie bitte zu Hause.

Bitte beachten Sie auch: Bei Neuschnee wird der Hohenhagen abgeriegelt, um Schneetourismus zu verhindern. Denn: Menschengedränge auf Rodelpisten zur Pandemie geht gar nicht. Und rücksichtsloses Verkehrschaos in einem Wohngebiet genauso wenig.

Beim nächsten Schnee gilt also: Straßensperrrungen an allen Zufahrten zum Hohenhagen. Wer nicht muss, wird nicht hineingelassen.

Die Stadt Remscheid hofft auf Verständnis.

Der Hohenhagen ist schneefrei. Bei Schneefall werden die Zufahrten abgeriegelt. Foto: Viola Juric
Der Hohenhagen ist schneefrei. Bei Schneefall werden die Zufahrten abgeriegelt. Foto: Viola Juric

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Seniorinnen und Senioren 80+ können sich jetzt zur Corona-Schutzimpfung anmelden

Landrat rät 80-Jährigen+ kostenloses Impf-Angebot anzunehmen.

Oberbergischer Kreis. Wie geplant, ist das Impfzentrum des Oberbergischen Kreises in Gummersbach  startklar. Ab Montag, 25. Januar 2021 können sich Bürgerinnen und Bürger, die über 80 Jahre alt sind und in der eigenen Wohnung im Oberbergischen Kreis leben, für eine Impfung im Impfzentrum des Oberbergischen Kreises (Brückenstraße 1 in Gummersbach) gegen das Coronavirus anmelden.

Rund 20.600 Haushalte erhalten dazu im Laufe der kommenden Woche Post mit Informationsschreiben (auch zum Anmeldeverfahren) von Landrat Jochen Hagt und dem Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

Terminvereinbarung erforderlich

Die Impfungen können von den Seniorinnen und Senioren 80 + nur nach vorheriger Terminvereinbarung über die Kassenärztliche Vereinigung in Anspruch genommen werden.

Am Montag, 1. Februar 2021 öffnet das Impfzentrum seine Türen zunächst für die Gruppe der über 80-Jährigen. „Viele Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen Mitarbeiter in Senioren- und Pflegeeinrichtungen des Oberbergischen Kreises sind bereits geimpft worden. Jetzt haben die (über) achtzigjährigen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich kostenlos gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Ich bitte Sie, diese Chance zu nutzen, um sich und Andere zu schützen und gesund zu bleiben.“, sagt Landrat Jochen Hagt.

Aufgrund der großen Nachfrage nach einem Impftermin kann es gerade zu Beginn dazu kommen kann, dass die telefonische Anmeldung überlastet ist. „Bitte haben Sie etwas Geduld. Die verfügbaren Termine werden in einem Zeitraum zwischen dem 01. Februar und dem 31. März 2021 vergeben. Sie erhalten hier auch gleichzeitig den Termin für die notwendige Folgeimpfung!“, sagt Landrat Jochen Hagt.

Die wichtigsten Antworten auf Ihre Fragen zur Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum Gummersbach erhalten Sie im Internet auf www.obk.de/impfzentrum und auf www.obk.de/corona-faq .

Salamanderpest erreicht das Bergische Städtedreieck

Heimische Feuersalamander sind durch tödlichen Chytridpilz bedroht. Die Natur-Schule Grund macht bereits seit Jahren bei Fackelwanderungen (siehe Artikel „Mit Feuer und Salamander„) auf die Salamanderpest aufmerksam und klärt auch über korrektes Verhalten im Wald auf.

Bereits erste Todfunde von Feuersalamandern in Kohlfurth an der Stadtgrenze von Wuppertal und Solingen im Frühjahr 2020 ließen Ungutes erahnen. Die Beprobung der toten Tiere brachte die Bestätigung: Die Tiere waren durch den agressiv wirkenden Amphibien-Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans (kurz BSal) gestorben. Zum Jahreswechsel 2020/2021 trafen nun mehrere Fundmeldungen von zahlreichen toten Feuersalamandern an den Wupperhängen zwischen Burg und Müngsten ein – sowohl auf Remscheider wie auf Solinger Seite. Auch hier erbrachte die labortechnische Untersuchung von Hautabstrichen die Bestätigung, dass die Tiere durch BSal befallen wurden. Dies war allerdings auch bereits an den großflächigen Hautnekrosen der toten Tiere vor Ort unmittelbar erkennbar. In Wuppertal waren noch im Dezember 2020 an verschiedenen Stellen so u.a. auch im Burgholz Feuersalamander gezielt auf Pilzbefall beprobt worden und alle Ergebnisse negativ. Auch hier ist nun die Angst groß, dass der Pilz eingetragen wird.

Woher kommt der gefährliche Erreger

Der Salamander-Chytridpilz mit dem Namen Batrachochytrium salamandrivorans wurde erstmals 2013 wissenschaftlich beschrieben. Er befällt die Haut von Schwanzlurchen, insbesondere des Feuersalamanders. Nach bisherigen Erkenntnissen bedeutet das für fast alle betroffenen Tiere den sicheren Tod (die Mortalitätsrate liegt bei über 96 % innerhalb von 10 bis 14 Tagen).

Aufgefallen ist der neue Erreger erst nachdem es zuvor in den Südostniederlanden (Limburg) zu gewaltigen Bestandseinbrüchen beim Feuersalamander gekommen war. Innerhalb weniger Jahre ist er hier fast völlig verschwunden. Auch angrenzend in Belgien und in der Eifel wurde der Hautpilz zwischenzeitlich gefunden. 2017 wurde in Essen erstmals ein Befall außerhalb des bisherigen Areals Südlimburg/Belgien/Eifel bestätigt. Von dort breitete sich der Erreger in großer Geschwindigkeit in Richtung des Bergischen Städtedreiecks aus und konnte dort erstmals in 2020 bestätigt werden.

Der Erreger wurde ebenfalls an ostasiatischen Molchen festgestellt, die nicht unbedingt alle erkranken. Es wird daher angenommen, dass er durch asiatische Molche nach Europa ein-geschleppt wurde. Insbesondere, die in der Terraristik und Aquaristik sehr beliebten Feuerbauchmolche und einige weitere Arten, die hier seit vielen Jahrzehnten gehandelt werden, sind mögliche Vektoren. Für die hiesigen Schwanzlurche ist er ein neuer Erreger und resistente Tiere sind offenbar sehr selten. Neben Feuersalamandern werden auch die anderen heimischen Molche von dem Hautpilz befallen. Angesichts der hohen Mortalitätsrate bei Feuersalamandern von annähernd 100% und den seuchenartig verlaufenden Infektionen heimischer Schwanzlurche muss mit gewaltigen Bestandseinbrüchen und z.T. auch Totalverlusten von Populationen gerechnet werden.

Jeder kann mithelfen die Ausbreitung des Salamander-Chytridpilzes zu verlangsamen

Die aktuelle Situation erfordert erhöhte Aufmerksamkeit und die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal werden gemeinsam mit der fachlichen Unterstützung der Biologischen Station Mittlere Wupper die Entwicklung der Feuersalamander-Populationen zukünftig genau im Auge behalten. Kurzfristig sollen in den bereits betroffenen Gebieten Hinweisschilder zur Information der Bevölkerung aufgestellt werden. Perspektivisch sollen neben dem Monitoring der Feuersalamanderbestände verstärkte Anstrengungen zum Erhalt der heimischen Amphibienbestände unternommen werden.

Jeder einzelne Bürger kann dabei mithelfen:

  • Fassen Sie keine toten oder lebendigen Feuersalamander an. Die Tiere stehen unter Artenschutz und dürfen der Natur nicht ohne behördliche Genehmigung entnommen werden.
  • Fußgänger, Radfahrer und Reiter bitte auf den befestigten Wegen bleiben
  • Bitte betreten Sie keine Land- und Wasserlebensräume von Amphibien – bleiben Sie daher bitte auf den vorgegebenen Wegen.
  • Bitte führen Sie insbesondere in Waldlandschaften Ihren Hund an der Leine. Bäche, Uferbereiche, Teiche, Tümpel und wassergefüllte Wagenspuren im Wald sollten nicht betreten werden.
  • Reinigen Sie ihr Schuhwerk gründlich und desinfizieren es mit z.B. Spiritus, 70% Ethanol, bevor Sie ein anderes Waldgebiet betreten, um eine Verbreitung der Sporen des tödlichen Pilzes zu verhindern.
  • Bitte melden Sie schnellstmöglich tote und tagaktive Salamander, möglichst mit Foto und genauen Fundpunktkoordinaten über das Fundmeldesystem der Biostation Mittlere Wupper: https://www.bsmw.de/fundmeldesystem/FMS_2018/schritt_1.php

Spaziergehende können aktiv mithelfen

Hinweise von Spaziergänger*innen bitte zu den üblichen Geschäftszeiten an die Unteren Naturschutzbehörden der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal melden:

FÖJ-Stelle muss nachbesetzt werden

Die Natur-Schule Grund teilt mit, dass ab dem 01. Februar ein Platz im laufenden Freiwilligen Ökologischen Jahr 2020 / 2021 nachbesetzt werden muss. Um kurzfristige Bewerbungen werden junge Menschen in Remscheid, Wuppertal und der unmittelbaren Umgebung gebeten, die evtl. keinen Ausbildungsplatz bekommen haben oder sich noch beruflich orientieren. Für diesen Nachrückerplatz im FÖJ können BewerberInnen mit Abschluss in der Sekundarstufe I (Haupt- oder Realschule) oder mit Fachhochschulreife oder Abitur berücksichtigt werden. Möglich ist auch eine Bewerbung für Menschen ganz ohne Schulabschluss.

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in die ökologischen Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich ein Jahr lang konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima-, Natur- und Umweltschutz zu verbessern. Zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an mehreren Seminaren, an Praktika und vielem mehr.

Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben.“

Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule

Auch seit August des vergangenen Jahres leisten wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Remscheider Umweltbildungsstation. Da eine der Freiwilligen jetzt leider gekündigt hat, ist eine Nachbesetzung für das laufende FÖJ erforderlich, das ein halbes Jahr bis Ende Juli 2021 dauern wird.

Interessierte können sich aber auch direkt bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für die freiwerdende FÖJ-Stelle melden (02191 3748239 oder info@natur-schule-grund.de). BewerberInnen sollten sich auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der für Remscheid zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren.

In der Natur-Schule Grund versorgen die FÖJler u.a. die Hühner und sind für Pflege, Pflanzung und Planung konkreter Flächen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z. B. umweltpädagogische Materialien, die dann in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter, säen Salat, Kräuter und Gemüse und pflegen die Staudenbeete. Dabei sind die jungen Leute bei Wind und Wetter draußen aktiv.

Erste und zweite Coronaschutzimpfungen in den kommenden Tagen

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hat die nächsten Coronaschutz-Impfungen in zwei Alten- und Pflegeeinrichtungen angekündigt. Heute und morgen wird jeweils eine Einrichtung mit den Impfdosen des BioNTech-Impfstoffs beliefert. Die Verimpfung des Impfstoffs erfolgt jeweils am selben Tag durch mobile Impfteams.

Am Sonntag ist ein weiterer Meilenstein bei der Immunisierung der Remscheider Bevölkerung erreicht: Am 17. Januar erhält die Alloheim Pflegeresidenz als erste Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtung ihre 2. Coronaschutz-Impfung. Nach Abschluss der Impftage wird jeweils gesondert per Presseinformation berichtet.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Motorradfahrer beim Abbiegen in einer Kurve übersehen

Vorgestern Mittag, 13. Januar 2021 gegen 12:10 Uhr, hat sich auf dem Breibacher Weg ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem der Fahrer eines Kraftrades leicht verletzt wurde.

Ein Briefzusteller, 59-Jähriger aus Köln, fuhr mit seinem Firmenfahrzeug in Richtung Durhaus. Als er in einer dortigen Rechtskurve nach links abbiegen wollte, um am Fahrbahnrand zu halten, übersah er einen entgegen kommenden Motorradfahrer und es kam zur Kollision. Der 45-jährige Odenthaler kam dadurch zu Fall und wurde nach erster Einschätzung leicht verletzt.

Er kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus und verblieb dort zur Beobachtung stationär.

Der Sachschaden an den Fahrzeugen betrug insgesamt circa 5.500 Euro. (ct)

Vermisste Mädchen wohlauf zurück!

Die beiden seit Anfang Januar (siehe Suchmeldung) vermissten Mädchen Nadja S. (13) und Melody Danielle H. (14) wurden wohlbehalten aufgefunden und befinden sich wieder in ihrer Unterkunft. (mw)

Verkehrschaos am vergangenen Wochenende im Wohngebiet Hohenhagen

Neuschnee lockt Auswärtige an den Rodelhang. Ordnungsamt und Polizei einigen sich auf Sperrkonzept. Das öffentlich berichtete Verkehrschaos im Wohngebiet Hohenhagen am vergangenen Wochenende soll sich nicht wiederholen. Ordnungsamt und Polizei haben sich kurzfristig auf weiträumige Sperrungen geeinigt, um den Schneetourismus künftig zu verhindern. Bei Neuschnee wird der Hohenhagen abgeriegelt.

Am Hohenhagen waren am vergangenen Wochenende trotz landesweit gesendeter Warnhinweise über tausend auswärtige Fahrzeuge gezählt worden. Offensichtlich hatte sich in kurzer Zeit über die Sozialen Medien verbreitet, dass die Rodelstrecke im Bereich Hohenhagen eine attraktive Freizeitalternative bietet, wenn Harz und im Sauerland nicht angefahren werden dürfen. Die anreisenden Wintersportler hatten nicht nur für lange Staus gesorgt. Sie stellten ihre Fahrzeuge auch rücksichtslos in privaten Einfahrten, auf Fußwegen oder im Halteverbot ab.

Das soll sich nicht wiederholen. Um Gäste von auswärts beim nächsten Neuschnee daran zu hindern, das Gebiet rund um den Rodelhang übers Wochenende anzufahren, werden kurzfristig die vier Hauptzufahrten zum Wohngebiet ab der Bundesstraße 229 gesperrt. Hierfür werden Barken auf den Abbiegespuren zur Fichtenstraße, zur Metzer Straße, zur Hohenhagener Straße und zur Straße Auf dem Knapp aufgestellt und Einsatzkräfte an den Sperrungen positioniert. Wer ein berechtigtes Interesse an einer Einfahrt ins Sperrgebiet hat, also beispielsweise Anwohner ist oder den Hohenhagen wegen geschäftlicher Belange ansteuert, wird eingelassen. Ansonsten wird der anfahrende Verkehr großräumig vor dem Wohngebiet abgeleitet.

Die Straßensperrungen werden bei Schnee, der voraussichtlich zum Wochenende hin liegen bleibt, oder bei angesagtem starkem Schneefall samstags und sonntags jeweils von 9 bis 16 Uhr eingerichtet.

Zusätzlich werden großflächige Hinweisschilder auf der Lenneper Straße, der Neuenkamper Straße, der Haddenbacher Straße und an den Autobahnabfahrten darauf hinweisen, dass die Durchfahrt in Richtung Hohenhagen gesperrt ist und die Rodelgebiete geschlossen sind.

Auch das Gebiet Oberfeldbach/Kräwinkler Brücke ist bei Rodlern beliebt

Wird der Hohenhagen abgesperrt, kommt es aus Gründen der Sicherheit auch zur Sperrung der Zufahrt Oberfeldbach im Bereich der Krähwinkler Brücke. Auch an dieser Stelle hat es am vergangenen Wochenende ein hohes Gästeaufkommen gegeben. Zusätzlich wird hier im Einfahrtsbereich Eichenhof, Ecke Engelsburg beidseitig die Durchfahrt verboten.

Menschengedränge bei pandemischer Lange ist unverantwortlich

Selbstverständlich wird der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) alle Remscheider Rodelstrecken im Blick halten, auf einzuhaltende Mindestabstände hinweisen und Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung ahnden.

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!