Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Presseinformation der Stadt Remscheid. Als gemeinsames Zeichen gegen das Vergessen wurde heute ein stilles Gedenken vor dem Pferdestall am Remscheider Polizeipräsidium abgehalten und ein Kranz für die Opfer der Pogromnacht niedergelegt.
„Solch eine Tat ist die größte Beleidigung am spirituellen Erbe des Propheten.“ Mit diesem Satz verurteilt der muslimische Gelehrte, Prediger und Vordenker der internationalen Hizmet-Bewegung, Fethullah Gülen, die Messerattacke in Nizza, bei der drei Menschen in einer Kirche getötet wurden und den Terrorangriff in der Wiener Innenstadt. Er habe mit großer Trauer davon erfahren, ebenso wie von dem brutalen Mord an dem Pariser Lehrer Samuel Paty wenige Tage zuvor. „Die Tatsache, dass die Täter muslimische Identitäten hatten und religiöse Parolen riefen, vertieft meine Trauer weiter.“
Einem Menschen das Leben zu nehmen mit der Begründung, dieser Mensch habe unseren Propheten beleidigt, zeige, dass der Täter die Botschaft des Propheten nicht verstanden habe. Muhammed selbst sei sein Leben lang allen Beleidigungen und Respektlosigkeiten ihm gegenüber mit Sanftmut, Vergebung und Barmherzigkeit begegnet. Mit Großmut habe er die Herzen derer gewonnen, die ihm gegenüber feindselig waren.
Sanftmut, Vergebung und Barmherzigkeit statt Hass
Gülen, der seit über 20 Jahren in den USA lebt, und Tausende seiner Anhänger engagieren sich weltweit für einen modernen demokratischen Islam, für Gleichberechtigung von Männern und Frauen sowie den interreligiösen Dialog. Vor allem durch ihre erfolgreiche Bildungsarbeit hat die Hizmet-Bewegung weltweit große Bedeutung erlangt. Als Ansprechpartner der Bewegung in Deutschland fungiert die Stiftung Dialog und Bildung in Berlin.
Ercan Karakoyun, Vorsitzender der Stiftung, unterstreicht die Worte des Gelehrten: „Ich kann die Empörung vieler Muslime gut verstehen. Hohn und Spott über das, was einem heilig ist, tun weh.“ Trotzdem sei die Gewalt unverzeihlich: „Nichts rechtfertigt die Ermordung eines Menschen; auch nicht die Beleidigung des Sakralen!“ Das Engagement der Bewegung sei jetzt umso wichtiger, meint Karakoyun, damit die Menschen zu Verständnis, Versöhnung und Frieden zurückfinden. „Sobald die Pandemie wieder physische Begegnungen zulässt, werden wir die Dialogarbeit mit noch größerer Entschlossenheit wieder aufnehmen.“
Auf Grund der umfangreichen Tagesordnung und zahlreichen geheim durchzuführenden Wahlen* konnte der Rat seine gestrige Sitzung nicht zu Ende führen. Um 22 Uhr hat OberbürgermeisterBurkhard Mast-Weisz die Sitzung unterbrochen. Die Fortsetzung der Sitzung wird am Montag, 9. November, um 17.30 Uhr in der Halle West stattfinden.
Im bisherigen Verlauf der Sitzung hat der Rat unter anderem die ehrenamtliche Stellvertreter/-innen des Oberbürgermeisters gewählt und die Ratsausschüsse der neuen Wahlperiode festgelegt. Dabei wurden auch die Mitglieder der Ausschüsse gewählt und die Vorsitzenden bestimmt.
Ehrenamtliche Stellvertreterinnen und Stellvertreter des Oberbürgermeisters in der durch die Wahl festgelegten Reihenfolge: 1. Ratsmitglied Beatrice Schlieper 2. Ratsmitglied Kai Kaltwasser 3. Ratsmitglied Christine Krupp
Die Ausschüsse
Ausschuss
Vorsitzende/r
Stellvertreter/-in
Hauptausschuss und Ausschuss für nachhaltige Entwicklung, Digitalisierung und Finanzen
OB Mast-Weisz
werden noch vom Ausschuss gewählt
Ausschuss für Bauen, Umwelt, Stadtentwicklung und Klimaschutz
RM Otto Mähler
RM York Edelhoff
Ausschuss für Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit
RM Tanja Kreimendahl
RM Jascha Woeste
Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Mobilität
RM Jutta Velte
RM David Schichel
Ausschuss für Sport und Freizeit
RM Torben Clever
RM Peter Lange
Ausschuss für Schule
RM Kai Kaltwasser
RM Alexander Schmidt
Ausschuss für Kultur und Weiterbildung
RM Karl Heinz Humpert
RM Mathias Heidtmann
Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege
RM Jürgen Kucharczyk
RM Burhan Türken
Rechnungsprüfungsausschuss
RM Frank vom Scheidt
RM Thomas Kase
Ausschuss für Gleichstellung, Vielfalt und Antidiskriminierung
RM Christine Krupp
RM Sabine Krause-Janotta
Betriebsausschuss für die Technischen Betriebe Remscheid
RM Kurt-Peter Friese
RM Bernd Quinting
Wahlprüfungsausschuss
RM Sebastian Thiel
RM Nico Falkenberg
Jugendhilfeausschuss
Wird vom Ausschuss gewählt
Wird vom Ausschuss gewählt
Die Ausschussbesetzungen werden in den nächsten Tagen im Internetauftritt der Stadt veröffentlicht.
*Anmerkung der Redaktion
Die Ablaufstörenden haben für jede einzelne Abstimmung Geheimwahl beantragt, um die Abläufe zu verzögern, und um potentiellen Trägern rechten Gedankenguts die Möglichkeit zu geben, im Schutz der Geheimwahl für Anträge der Rechtsextremen stimmen zu können.
Verband der Feuerwehren in NRW und Provinzial Versicherungen erinnern an Installationspflicht und regelmäßige Wartung.
Noch immer sind nur rund die Hälfte aller selbst genutzten Eigenheime in Deutschland mit Rauchwarnmelder ausgestattet. Kommt es beispielsweise zu einem nächtlichen Brand, kann ein Rauchwarnmelder zum wahren Lebensretter werden. „Freitag der 13. könnte ihr Glückstag sein“, lautet daher das Motto des wiederkehrenden Aktionstages, der diesmal am 13. November stattfindet. Anlässlich des Aktionstages weisen die Provinzial Versicherungen und der Verband der Feuerwehren in NRW alle Haus- und Wohnungseigentümer in Nordrhein-Westfalen auf die bestehende Installationspflicht für Rauchwarnmelder hin. „Vergessen sollte man aber auch nicht, installierte Geräte gemäß Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich, auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen“, erinnert Tristan Krieger, Referent für Brandschutzerziehung und -aufklärung beim Verband der Feuerwehren in NRW (VdF NRW). Denn nur so könne die wichtige Betriebsbereitschaft sichergestellt werden.
Rauchmelder retten Leben
Tipps zur Wartung und Alarm-Beispieltöne Wertvolle Tipps zur richtigen Pflege sowie Beispiele für Alarm- und Batteriewarntöne von Rauchwarnmeldern sind auf den Internetseiten der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ www.rauchmelder-lebensretter.de/installation-und-wartung/rauchmelder-alarmtoene/ sowie auf www.sicherheitserziehung.de abrufbar. So kann sicher festgestellt werden, ob nur die Batterie des Rauchwarnmelders schwach ist und als Folge der Melder einen Warnton abgibt zwecks Austausch, oder ob es sich um einen echten Alarm handelt. Auf der gemeinsamen Internetseite www.sicherheitserziehung.de der Provinzial und des VdF NRW finden Interessierte weitere nützliche Tipps rund um das Thema Rauchwarnmelder.
Interessant zu wissen: Den Rauchwarnmeldertag gibt es seit 2006. Sein Motto lautet: „Freitag der 13. könnte Ihr Glückstag sein“. Im kommenden Jahr findet der Rauchwarnmeldertag am 13. August 2021 statt.
SPD Remscheid gedachte dem Ehrenbürger und ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Remscheid auf dem evangelischen Friedhof in Lüttringhausen.
In kleinstem Kreis wurde heute auf dem evangelischen Friedhof in Lüttringhausen unserem ehemaligen Oberbürgermeister Willi Hartkopf zum 100. Geburtstag gedacht. Aus diesem Anlass legte OberbürgermeisterBurkhard Mast-Weisz und Stadtdirektor Sven Wiertz für die Stadt Remscheid einen Kranz nieder. In Vertretung für die SPD Fraktion im Rat der Stadt Remscheid und für den SPD Unterbezirk Remscheid gedachten die Ratsmitglieder Ursula Wilberg und Jürgen Heuser teil, die ein enges Verhältnis zu Willi Hartkopf hatten. Auf eine große Feierstunde wurde wegen der aktuellen Pandemie verzichtet.
Wer war Willi Hartkopf?
Die Grabstätte von Willi Hartkopf auf dem evangelischen Friedhof in Lüttringhausen. Foto: Thomas E. Wunsch
Willi Hartkopf war Oberbürgermeister der Stadt Remscheid von 28.10.1968 – 16.10.1989, Ehrenbürger der Stadt Remscheid, Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen, Träger der Bürgermedaille der Stadt Remscheid.
Sein ganzes Handeln galt dem Wohl der Stadt Remscheid und den Menschen die hier leben. Persönliche Schicksalsschläge hielten ihn nicht davon ab, sein Amt mit ganzer Kraft auszuüben. Willi Hartkopf wurde vier Mal in seinem Amt bestätigt. Er setzte seine Vorstellungen von einem modernen Remscheid um, sorgte sich um den Wohnungsbau, Straßen und Kanalisation.
Willi Hartkopf war nicht nur als Oberbürgermeister eine angesehene Persönlichkeit, auch als DGB-Kreisvorsitzender und späterer Geschäftsführer der Gewerkschaft ÖTV in Remscheid hat er vielen Menschen in Not geholfen. Großen Wert legte er auf die Förderung junger Menschen, die er mit zahllosen Maßnahmen und durch wichtige Kontakte unterstützte, um sich schulisch- und beruflich weiterzubilden.
Schon seit den 50er Jahren pflegte er internationale Kontakte zu Jugendverbänden in Frankreich und Israel und war somit seiner Zeit voraus. Er wird uns stets in Erinnerung bleiben.
Die Krise hat alles wieder fest im Griff. Auch der Schlossbauverein von Schloss Burg sucht nach Alternativen, um am Ball bleiben können. Auch wenn im Museum bis Ende November niemanden begrüßt werden darf, bleibt zumindest der Museumsshop an den Wochenenden, samstags und sonntags, von 11-17 Uhr geöffnet.
Die umliegenden Wälder laden zu herbstlichen Spaziergängen ein, die man mit einem Besuch im Museumsshop von Schloss Burg verbinden kann.
Ausgefallene Weihnachtsgeschenke
Vielleicht werden ja noch ein paar Kleinigkeiten für einen selbstgemachten Adventskalender oder den Nikolausstiefel gesucht? Auch Weihnachtswünsche lassen sich mit einem Geschenk aus der Bergischen Schatzkammer oder einem Souvenir aus dem Museumsshop erfüllen. Oder wie wäre es mit einem Wertgutschein, der in einem der beiden Ladenlokale eingelöst werden kann? Unter Coronaauflagen können sich bis maximal zehn Besucher*innen in den Räumen aufhalten und durch das Sortiment stöbern. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes ist natürlich Voraussetzung.
Neben dem Shop vor Ort gibt es weiterhin die Möglichkeit über den Onlineshop unter www.schlossburg.de aus dem etwas kleineren Sortiment zu bestellen. So oder so, Schloss Burg freut sich über alle Besucher*innen!
Im Monat Oktober haben die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) die im Sommer durchgeführte regelmäßige Bewässerung der etwa 400 Straßenbäume abgeschlossen. Doch die Bewässerungssäcke bleiben.
Die Bewässerungssäcke bleiben auch weiterhin an den Bäumen, damit sie bei ausbleibenden Niederschlagsmengen im Winterhalbjahr und zu Beginn des Frühjahrs zusätzlich mit Wasser versorgt werden können. Hierdurch verbessert sich im nächsten Frühjahr die Ausgangssituation der Bäume bereits zum Zeitpunkt des einsetzenden Wurzelwachstums und des Blattaustriebes. Die Bäume sind damit besser auf mögliche längere Trockenperioden vorbereitet, auch bei dann wieder stattfindenden regelmäßigen Wässerungen.
Am Freitagmittag (30.10.) um 12:25 Uhr ist es in der Ortschaft Preyersmühle zu einem Verkehrsunfall auf der Einmündung L 409 / K 21 gekommen.
Ein 25-jähriger Remscheider fuhr auf der K 21 durch Preyersmühle und bog mit seinem VW nach links in die L 409 in Richtung Wermelskirchen ein. Dabei missachtete er die Vorfahrt eines 79-jährigen Opelfahrers aus Remscheid, der auf der L 409 in Richtung Remscheid unterwegs war.
Bei dem Zusammenstoß der beiden Pkw wurde der Unfallverursacher verletzt und sein VW kam erst im abschüssigen Straßengraben zum Stillstand. Sowohl der Fahrer- als auch der Beifahrerairbag im VW habenen bei dem Aufprall ausgelöst.
Der Verletzte kam zur stationären Beobachtung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Opel blieb unverletzt. An den beiden Pkw ist ein Sachschaden von insgesamt circa 10.000 Euro entstanden. Beide wurden anschließend abgeschleppt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Straße gesperrt werden. (ct)
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Remscheid hat in ihrer gestrigen Fraktionssitzung Beatrice Schlieper als Kandidatin für den Posten der ersten ehrenamtlichen Stellvertreterin des Oberbürgermeisters nominiert. Für die Wahl wünschen wir ihr viel Erfolg.
Nach der seit Montag, 2. November 2020 geltenden Coronaschutzverordnung dürfen sich maximal zwei Haushalte in der Öffentlichkeit treffen. Dabei darf die Gesamtzahl der Personen aus diesen beiden Haushalten, die sich in der Öffentlichkeit treffen, zehn nicht übersteigen.
Die neue Coronaschutzverordnung ist damit restriktiver als die Allgemeinverfügung der Stadt Remscheid, die auf der Grundlage der vorherigen Coronaschutzverordnung erlassen wurde.
Bei der Frage danach, wie viele Menschen sind im öffentlichen Bereich treffen dürfen, ist demnach die neue Coronaschutzverordnung anzuwenden.
Die überarbeitete Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen ist in Kraft getreten. Mit dieser Regelung werden die zwischen den Länderregierungschefs und der Bundeskanzlerin vereinbarten Maßnahmen in geltendes Landesrecht übertragen. Hieraus ergeben sich auch Veränderungen für die Kultureinrichtungen der Stadt Remscheid, die nachfolgend erläutert werden. Die Kulturverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die Einschränkungen, die erforderlich sind, um die dynamische Entwicklung der Pandemie zu stoppen und abzuschwächen.
Öffentliche Bibliothek im Kommunalen Bildungszentrum
Die Stadtteilbibliothek Lüttringhausen. | Foto: Sascha von Gerishem
Die Öffentliche Bibliothek bleibt zu den bisherigen eingeschränkten Öffnungszeiten (dienstags bis freitags von 11.00 bis 17.00 Uhr sowie samstags von 10.00 bis 13.00 Uhr) geöffnet. Dies gilt sowohl für die Zentralbibliothek in der Scharffstraße als auch für die beiden Stadtteilbibliotheken in Remscheid-Lennep und Remscheid-Lüttringhausen. Es gelten weiterhin die bereits bestehenden Hygiene- und Schutzkonzepte.
Volkshochschule im Kommunalen Bildungszentrum
Die Volkshochschule wird ihren Unterrichtsbetrieb eingeschränkt aufrechterhalten. So werden alle Angebote zur Integration (BAMF-Kurse, Landesprogramme, DaZ-Kurse), Firmenschulungen, ausbildungs- und berufsbezogene Weiterbildungsangebote und Fortbildungen, sämtliche Angebote im Bereich Zweiter Bildungsweg, Grundbildungskurse und Prüfungen vollumfänglich weitergeführt. Kursangebote, die nicht in eine der bereits genannten Kategorien fallen, werden in der Zeit vom 2. November bis zum 30. November hingegen ausgesetzt und die Kursteilnehmenden entsprechend informiert.
Musik- und Kunstschule im Kommunalen Bildungszentrum
Die Musik- und Kunstschule (MKS) wird für den Zeitraum vom 2. November bis zum 30. November geschlossen. Die Unterrichte der Grundstufe werden den Schülerinnen und Schülern bzw. deren Erziehungsberechtigten für den Monat November rückerstattet. Selbiges gilt für MKS-Angebote in den Bereichen Tanz, Band und Chöre, da digitaler Unterricht hier nicht zu realisieren ist. Für sämtliche anderen Instrumental- und Vokalangebote, Kunst- und Theaterunterrichte gilt, dass diese –wie während der zurückliegenden Schließung im Frühjahr – in digitaler Form weitergeführt werden. Auch werden digitale Angebote ausgearbeitet, die – ebenfalls wie im Frühjahr – online gestellt werden und unabhängig davon, ob man Schüler/Schülerin der MKS ist, von jedem Interessierten/jeder Interessierten abgerufen werden können.
Teo Otto Theater
Das Teo Otto Theater in Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem
Auch das Teo Otto Theater bleibt in der Zeit vom zweiten bis 30. November geschlossen. Die mit dem Standesamt vereinbarten Trautermine im oberen Foyer können jedoch weiterhin stattfinden.
Die Theaterkasse bleibt in dieser Zeit für den Publikumsverkehr geschlossen. Eine telefonische Beratung erfolgt jedoch zu den üblichen Geschäftszeiten.
Alle Kundinnen und Kunden mit Tickets für die eigentlich im November geplanten Vorstellungen werden wegen der Erstattung der Ticket Preise kontaktiert.
Der eigentlich für Anfang November vorgesehene Start des Vorverkaufs für die Vorstellungen im Zeitraum Dezember 2020 bis Februar 2021 muss verschoben werden auf voraussichtlich Mitte bis Ende November.
Wir bitten um Verständnis, dass bis dahin keine Vorbestellungen entgegen genommen werden können.
Kulturmanagement
Die Kolleginnen und Kollegen des Kulturmanagements sind zu den üblichen Bürozeiten telefonisch und per Mail sowie schriftlich erreichbar. Persönliche Termine sind nur im Ausnahmefall auf ausdrückliche vorherige Vereinbarung im Einzelfall möglich.
Städtisches Archiv im Historischen Zentrum
Das Stadtarchiv ist zu den üblichen Geschäftszeiten telefonisch und per Mail erreichbar. Wenn Sie auf historische Archivalien zugreifen möchten, melden Sie Ihren Besuch und Ihre Wünsche schriftlich an. Das Formular finden Sie unter Archiv auf remscheid.de. Für den geplanten Besuch bereiten die Kolleginnen alles vor und wenn Sie dann vor Ort erscheinen, liegen Ihre Unterlagen schon auf Ihrem Arbeitsplatz. Leider müssen wir die Arbeitsplätze deutlich auf zwei reduzieren. Auch können wir die Beratungen in der bekannten Manier nicht aufrecht halten. Falls Sie bei Ihrem Besuch feststellen, dass Sie weitere Archivalien benötigen, werden diese für die kommende Woche zu Ihrem nächsten Besuch bereitgestellt. Falls Kosten entstehen sollten, stellen wir Ihnen die in Rechnung und Sie können diese bequem bargeldlos begleichen. Leider bleibt im Moment und unter diesen Bedingungen die Familienforschung auf der Strecke. Hierfür ist einfach zu viel Beratung und damit persönlicher Kontakt notwendig, so dass wir diese erstmal noch hinten anstellen müssen.
Sie können allerdings immer eine schriftliche Anfrage an das Archiv richten und die Kolleginnen werden versuchen, so viel wie möglich schriftlich zu beantworten. Dann braucht es gar nicht den direkten Kontakt und Sie kommen doch zu Ihren Informationen.
Deutsches Werkzeugmuseum im Historischen Zentrum
Dampfmaschine im Deutschen Werkzeugmuseum. | Foto: Frank Vincentz [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]
Das Museum wird vom zweiten bis zum 30. November geschlossen. Leider müssen auch alle Veranstaltungen abgesagt werden. Doch diese werden alle in irgendeiner Form im kommenden Jahr nachgeholt. Der hervorragende Kalender „Ans Licht geholt …, Part 3“ von Dr. Heinz-E. Boden, der gerade in der letzten Woche erschienen ist, kann natürlich während der normalen Öffnungszeiten im Museum erworben werden – einfach kurz klingeln.
Genau am Wochenende ist die Ausstellung „FLOTT – Bohrmaschinen der Extraklasse“ beendet worden. Jetzt stehen die Vorbereitungen für die kommende Sonderausstellung an. Der Titel ist „(K)ein Kinderspiel … Früh übt sich, wer ein Meister werden will!“. Wir werden die typischen Jungen-Spielzeuge im Gegensatz zu denen der Mädchen präsentieren. Hier werden schon mittels der Spielzeuge bestimmte Prägungen hervorgerufen. Selbstverständlich stehen im Werkzeugmuseum die typischen Jungenspielzeuge im Vordergrund. Hier seien nur einige Beispiele genannt: Stabilbaukasten, Anker-Steinbaukasten, Dampfmaschinen, Eisenbahnen, Autorennbahn, Autos etc. Die Bandbreite ist sehr groß und bei vielen werden Erinnerungen wach werden. Die Vitrine der Mädchen sieht mit Puppen und Puppenwagen, Baby-Puppe, Herd und Kuchenformen etc. ganz anders aus. Es wird eine spannende Ausstellung, die viel Spaß bringen wird ohne den ernsten Hintergrund dabei zu vernachlässigen. Die Eröffnung ist für den 10. Dezember geplant und die Ausstellung wird bis zum 16.05.2021 zu sehen sein.
Deutsches Röntgen-Museum
Das Deutsche Röntgen-Museum befindet sich in der Schwelmer Straße 41 in 42897 Remscheid-Lennep. Foto: Sascha von Gerishem
Das Museum wird vom 2. November bis zum 30. November geschlossen. Die während dieser Zeit geplanten Veranstaltungen zum 125. Jahrestag der Entdeckung der Röntgenstrahlen fallen aus. Dies betrifft insbesondere die für den 8. November 2020 geplante Eröffnung der Sonderausstellung „Von Lennep in die Welt“, die im Kontext der Freischaltung der neuen öffentlich zugänglichen Röntgen-Datenbank zur Erschließung des archivischen Nachlasses von Wilhelm Conrad Röntgen am Entdeckungstag hätte stattfinden sollen. Für diese Veranstaltungen werden digitale Formate entwickelt und über die sozialen Netzwerke des Museums bereitgestellt. Die Sonderausstellung kann dann nach Wiedereröffnung des Museums besucht werden. Auch der Besuch des „X-perimente Mobils“ und die Durchführung der vom 9. bis zum 13. November geplanten Röntgenwoche am Städt. Röntgen-Gymnasiums muss auf das nächste Jahr verschoben werden. Das Team des Deutschen Röntgen-Museums wird die Schließung im November insbesondere dazu nutzen, unter besonderer Berücksichtigung der pandemischen Hygieneanforderungen die digitalen Informations- und Vermittlungsangebote des Museums weiter zu bearbeiten und zu ergänzen. Andere wichtige Arbeitsschwerpunkte werden die weitere Erschließung der archivischen Bestände und die Fortsetzung der konzeptionellen und praktischen Arbeit zur Erweiterung der zielgruppenorientierten Angebote für das Schülerlabor RöLab umfassen.
Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum großen Ziel ist gesetzt: Die Müngstener Brücke soll Weltkulturerbe werden – in internationaler Gemeinschaft mit den Brücken Ponte Maria Pia und Ponte Dom Luis I. in Portugal, dem Garabit-Viadukt und dem Viaduc du Viaur in Frankreich und der Ponte San Michele in Italien. Alle sechs Großbogenbrücken wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut und gelten aufgrund ihrer Konstruktion als herausragende Beispiele der Ingenieurbaukunst. Gemeinsam bewerben sie sich als serielles, transnationales UNESCO-Weltkulturerbe.
Der erste Meilenstein führt nun zur so genannten Tentativliste (Vorschlagsliste) in Deutschland. Alle Staaten, die der Welterbekonvention beigetreten sind, sind gehalten, eine solche Liste zu führen. Ein Großteil der deutschen Liste ist nun „abgearbeitet“, deshalb wurde sie für neue Vorschläge von Interessensbekundungen der Länder geöffnet. Die Bewerbung zur Aufnahme führt über das nordrhein-westfälische Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung und endete am 31. Oktober. Am vergangenen Freitag wurden die Unterlagen pünktlich vom Solinger Rathaus nach Düsseldorf gebracht. „Wir sind überzeugt davon, dass wir gemeinsam mit den Welterbe-Experten eine fundierte Bewerbung auf den Weg gebracht haben. Mit dem Fokus auf der Müngstener Brücke zeigen wir deutlich, welche Bedeutung die Großbogenbrücken haben. Akzentuiert haben wir ihren außergewöhnlichen Wert über nationale Grenzen hinweg heraus gearbeitet“, erläutert Welterbe-Koordinator Carsten Zimmermann. Er leitet im Solinger Rathaus die Strategische Planung im Büro des Oberbürgermeisters und betreut den Bewerbungsprozess, für den Solingen die Federführung übernommen hat. Zimmermann erläutert, dass die internationalen Partner die nationale Bedeutung ihrer Brücken zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls darstellen und den Antrag damit vervollständigen werden.
Mehrere Brückenbauwerke als Paket
Die Müngstener Brücke. Foto: Elmar Billen
Bereits 2011 hatte sich das Bergische Städtedreieck am Interessenbekundungsverfahren des Landes Nordrhein-Westfalen beteiligt. Auch damals war jedes Bundesland aufgerufen, zur Aktualisierung der bundesdeutschen Vorschlagsliste potenzieller künftiger Welterbestätten maximal zwei Vorschläge zu melden. Die Jury und das Land NRW trafen eine andere Entscheidung, doch sie attestierten der Region eine hervorragende Bewerbung und forderten ausdrücklich auf, eine serielle transnationale Bewerbung mit vergleichbaren Brückenbauwerken in Europa auf den Weg zu bringen, um so die Chancen bei der UNESCO signifikant zu erhöhen.
Diese Bewerbung liegt nun vor. Den Startschuss für einen gemeinsamen Weg zum Welterbe mit internationalen Partnern hatten die drei Bergischen Oberbürgermeister 2017 zum 120. Geburtstag der Müngstener Brücke gegeben. „Seither ist vieles gewachsen. Auf der operativen Ebene haben wir zueinander gefunden und uns organisiert, dabei neue Freunde in Portugal, Italien und Frankreich gefunden. Wir schlagen Brücken in Europa“, betont Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach. „Die Welterbe-Bewerbung hat auch deshalb für uns höchste Priorität. Wir haben ein überzeugendes Nominierungs-Dossier auf den Weg gebracht. Jetzt hoffen wir auf eine positive Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen.“
Remscheids OberbürgermeisterBurkhard Mast-Weisz hebt hervor: „Die Großbogenbrücken sind Denkmäler der europäischen Industrialisierung, die es zu schützen und zu erhalten gilt. Aber ihre herausragende Bedeutung geht noch weit darüber hinaus: Sie als Weltkulturerbe zu vereinen, ist zugleich ein Symbol für den europäischen Gedanken.“
„Die Zusammenarbeit mit den internationalen Partnern war eine einzigartige Erfahrung. Sollten wir mit der gemeinsamen Bewerbung nun Erfolg haben, so hätte dies eine enorme Ausstrahlung, die weit über unsere Region hinausgeht“, sagt Frank Meyer, Technischer Beigeordneter der Stadt Wuppertal.
Die Müngstener Brücke. Foto: Carola Achtundsechzig
Für die Deutsche Bahn habe die Welterbe-Bewerbung allerhöchste Priorität, erläutert Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen. „Der Bewerbungsprozess ist hervorragend organisiert und ich wünsche mir eine positive Entscheidung auf Landesebene“. Er fügt an: „Gerade die Müngstener Brücke ist für uns ein Aushängeschild und ein Bauwerk, auf das das wir sehr stolz sind.“ Das Welterbe-Verfahren mache die Ingenieurskunst, die man hier und bei den Partner-Brücken erkennen könne, noch einmal ganz besonders deutlich. Und so geht es nun weiter: Eine Fachjury prüft auf Landesebene die eingereichten Bewerbungen, danach legt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung dem Landeskabinett einen Vorschlag zur Entscheidung vor. Bis Oktober 2021 meldet jedes Bundesland zwei Vorschläge zur Aufnahme in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes auf Bundesebene. NRW ist sogar mit drei Meldungen dabei: Die „Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ kann nach Überarbeitung noch einmal antreten. Im Oktober 2023 trifft die Kultusministerkonferenz (KMK) ihre Entscheidung, im Januar 2024 wird die neue Tentativliste bei der UNESCO eingereicht. 2025 soll das erste Projekt von dieser Liste als Welterbe angemeldet werden.