Deutsche Umwelthilfe und GRÜNE LIGA gehen mit Eilantrag vor Gericht

LEAG pumpt seit Jahren drastisch mehr Grundwasser ab als wasserrechtlich erlaubt, inzwischen pro Jahr fast das Dreifache der rechtlich zugelassenen Menge, die illegale Entnahme mitten im wasserarmen Brandenburg summiert sich inzwischen auf 240 Millionen Kubikmeter, mehr als sechs Mal das Volumen des Müggelsees und fehlendes Rekultivierungskonzept muss unverzüglich vorgelegt werden.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und GRÜNE LIGA gehen mit einem neuen Eilverfahren vor Gericht gegen den Braunkohletagebau Jänschwalde vor. Die Umweltverbände haben festgestellt, dass der verantwortliche Tagebau-Konzern LEAG dort seit Jahren drastisch mehr Grundwasser abpumpt, als wasserrechtlich zugelassen ist – inzwischen das Vielfache der erlaubten Menge pro Jahr. Mit einem Eilantrag an das Verwaltungsgericht Cottbus soll der Hauptbetriebsplan des Tagebaues nun außer Vollzug gesetzt werden. Ziel ist es, wichtige Schutzgebiete wie Seen und Feuchtgebiete zu schützen, die zunehmend unter dem Grundwasserentzug leiden.

„Die Bergbehörde hat einen Betriebsplan zugelassen, der gar nicht ohne massive Verstöße gegen die geltende wasserrechtliche Erlaubnis umsetzbar ist. Die Zulassung ist deshalb offensichtlich rechtswidrig“, fasst Rechtsanwalt Dirk Teßmer zusammen, der die Umweltverbände vertritt.

„Die Bergbehörde hat einen Betriebsplan zugelassen, der gar nicht ohne massive Verstöße gegen die geltende wasserrechtliche Erlaubnis umsetzbar ist. Die Zulassung ist deshalb offensichtlich rechtswidrig.“

Dirk Teßmer, Rechtsanwalt

So gestattet die wasserrechtliche Erlaubnis beispielsweise für das Jahr 2020 die Entnahme von 42 Millionen Kubikmetern. Tatsächlich hat die LEAG jedoch 114,06 Millionen Kubikmeter abgepumpt, also fast das Dreifache. Insgesamt hat der Konzern in Jänschwalde seit 2017 inzwischen mehr als 240 Millionen Kubikmeter mehr Grundwasser entnommen als erlaubt.

„Es ist ein Skandal, dass ausgerechnet im wasserarmen Brandenburg 240 Millionen Kubikmeter Wasser ohne jede Genehmigung abgepumpt wurden – mehr als sechs Mal das Volumen des Müggelsees. Der Tagebau wird offenbar ganz vorsätzlich rechtswidrig betrieben, denn die LEAG hat keine Erhöhung der Entnahmemenge beantragt, bevor sie begann systematisch dagegen zu verstoßen. Im gleichen Zeitraum wurden in der Lausitz private Wassernutzungen mehrfach durch Anordnungen der Wasserbehörden eingeschränkt“, sagt René Schuster von der GRÜNEN LIGA.

„Um die zugelassenen Mengen nicht zu überschreiten, hätte der Tagebau spätestens 2019 endgültig außer Betrieb gehen müssen. Noch lässt sich aber der Schaden für die Schutzgebiete begrenzen. Bei einem umgehenden Stopp kann der widerrechtliche und schädliche Wasserentzug reduziert werden und der Tagebau endet lediglich etwa 350 Meter früher als von der LEAG gewollt, das ist mehr als verhältnismäßig. Die Versorgungssicherheit wäre durch einen umgehenden Stopp nicht gefährdet“, sagt Cornelia Nicklas, Leiterin Recht bei der DUH.

Ziel aller weiteren Schritte muss sein, dass der Tagebau auf den letzten Metern nur noch den geringstmöglichen Schaden an den umliegenden Schutzgebieten und dem Wasserhaushalt anrichtet, fordern die Umweltverbände. Dazu müsse endlich das nach wie vor fehlende und längst überfällige Rekultivierungskonzept unverzüglich vorgelegt und an diesem Ziel ausgerichtet werden. Vorher dürfen keine unumkehrbaren Tatsachen mehr geschaffen werden, so DUH und GRÜNE LIGA.

Hintergrund

Grundlage für die wasserrechtliche Genehmigung im Jahr 1996 war ein damals geplantes Ende des Tagebaues 2019. Deshalb ist die Genehmigung bis 2022 befristet und sieht seit 2018 deutlich sinkende Wasserentnahmemengen vor. Die LEAG hat zwischenzeitlich zwar die Kohleförderung verlängert, aber bis heute keine Erhöhung der Wasserentnahme beantragt. Ab einer Entnahme von 10 Millionen Kubikmetern pro Jahr gilt die Pflicht zu einer Umweltverträglichkeitsprüfung, was hier offenbar umgangen wurde.

Im Umfeld des Tagebaues Jänschwalde befinden sich zahlreiche Seen und Feuchtgebiete, die zunehmend von der Grundwasserabsenkung des Tagebaues beeinflusst werden. Dabei gehen LEAG und das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe in ihrer FFH-Verträglichkeitsprüfung davon aus, dass die Kohleförderung zwar im Jahr 2023 ausläuft, der maximale Grundwasserentzug aus mehreren umliegenden Schutzgebieten aber erst 2034 eintreten werde. Für die Annahmen der LEAG, wie lange nach 2022 noch wie viel Wasser gepumpt werden soll, existiert bislang keine nachvollziehbare Begründung. Ein Antrag auf Verlängerung der wasserrechtlichen Erlaubnis sei in Vorbereitung, es fand aber bisher kein Beteiligungsverfahren statt.

DUH und GRÜNE LIGA waren bereits im Jahr 2019 erfolgreich gegen den damaligen Hauptbetriebsplan des Tagebaues vorgegangen, weil die Verträglichkeit mit den umliegenden Europäischen Schutzgebieten nicht geprüft worden war. Die Bergbehörde musste die damalige Zulassung zurücknehmen.

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Die Schneekönigin auf Tournee durch Bergische Wohnstuben

Weihnachten mit dem Durchsholzer Marionetten- und Puppentheater (DUMUP). Ab sofort reist das Puppentheater wieder durch die Bergischen Wohnstuben.

Mit dem Wohnzimmertheater hält dieses Jahr die eisige Schneekönigin aus dem Märchen von H. C. Andersen direkt Einzug ins heimische Wohnzimmer und verzaubert die eigenen vier Wände in ein Privattheater. Die einzigartige Weihnachtsatmosphäre für die ganze Familie mit Hund, Katze und Maus lädt gerade in diesem Jahr dazu ein, in privatem Umfeld in weihnachtliche Stimmung zu kommen. Zum Wohlfühlen benötigt das Pop Up Theater nicht viel. Mit ein wenig Platz und etwas Weihnachtsatmosphäre können die kleinen Schauspielenden schon ein unvergessliches Weihnachtserlebnis zaubern. Oder mieten Sie doch gleich für sich und Ihre Lieben das ganze Theater. Dort gibt es genug Platz fürs weihnachtliche Wohlfühlen und die Geschichte der Schneekönigin wird dort nur für Sie gespielt.

Das DUMUP Theater hält sich an die von den Behörden vorgegeben Maßnahmen in Bezug auf das Coronavirus. Die Marionetten sind von der Maskenpflicht befreit.

Sie möchten den unvergesslichen Weihnachtszauber für Ihr Wohnzimmer oder unser Theater buchen? Weitere Informationen bekommen Sie unter: info@dumuptheater.de oder unter (01 72) 9 75 34 31.

Weihnachtsbäume für den guten Zweck

Die SPD verkauft im siebten Jahr in Folge Weihnachtsbäume aus der Region für einen guten Zweck.

Seit 2015 verkauft der SPD-Ortsverein Stadtmitte / Hasten im Dezember Weihnachtsbäume, deren Erlös einem guten Zweck zukommt. In diesem Jahr wird der Erlös der „Fluthilfe Remscheid“ zu Gute kommen.

„Es bewegt uns immer noch, dass viele Remscheider Familien durch die Flut so hart getroffen wurden“, so Sigmar Paeslack, Mitglied der Bezirksvertretung Alt-Remscheid und Mitorganisator des Weihnachtsbaumverkaufs.

Für ihn und das langjährige Ratsmitglied York Edelhoff war es klar, dass sie unter strenger Einhaltung der Corona-Vorschriften etwas für den guten Zweck tun möchten. Die beiden stehen mit einem starken Team von SPD-Mitgliedern wieder in den Startlöchern.

Die Bauzäune zum Absperren der Anlage sind organisiert und werden auch in diesem Jahr vom Unternehmer und Bezirksbürgermeister von Süd, Stefan Grote, zur Verfügung gestellt, der auch den Transport der Bäume organisiert hat. Die Bäume kommen, wie in den Vorjahren auch, aus Radevormwald und damit aus der Nachbarschaft.

„Der Weihnachtsbaumverkauf der SPD hat mittlerweile Tradition“, sagt das Ortsvereinsvorstandsmitglied Jörg-Dieter Krause. „Wir helfen da, wo es am nötigsten ist“.

Die Verkaufsfläche

Der Weihnachtsbaumverkauf findet vor der SPD-Geschäftsstelle an der Elberfelder Straße 39 / Ecke Friedrich-Ebert-Platz in der Remscheider Stadtmitte statt.

Die Verkaufszeiten

Der Weihnachtsbaumverkauf startet am Freitag, 10.12.2022 und endet spätestens am Donnerstag, 23.12.2021.

Die Verkaufszeiten im Überblick: Montag bis Freitag: 14 bis 18 Uhr, samstags: 10 bis 14 Uhr, sonntags findet kein Verkauf statt.

Die Verkaufspreise

Die Preisspanne geht von 22 Euro bis 48 Euro. Im Detail: 100 – 125 cm: 22 Euro, 125 – 150 cm: 26 Euro, 150 – 175 cm: 32 Euro, 175 – 200 cm: 40 Euro, 200 – 250 cm: 48 Euro.

Reservierungen werden unter (0 21 91) 4 60 06 22 oder unter UB.Remscheid.NRW@spd.de gerne entgegengenommen.

Die Begünstigten der vergangenen Jahre im Überblick

2020: Förderverein Christliches Hospiz Bergisches Land e.V.
2019: Freundeskreises „Palliative Hospiz e.V.“
2018: Remscheider Tafel e.V.
2017: Ärztlichen Kinderschutzambulanz Remscheid e.V.
2016: Förderverein „Möhrchen“ e.V.
2015: Förderverein Christliches Hospiz Bergisches Land e.V.

Zweiradfahrer schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf der Hochstraße in Wuppertal erlitt gestern Abend (01.12.2021, gegen 21:35 Uhr) ein Zweiradfahrer schwere Verletzungen.

Der 21-jährige Fahrer eines VW Golf befuhr die Hochstraße in Richtung Karlstraße. Um auf einen auf der gegenüberliegenden Straßenseite freien Parkplatz zu fahren, wendete er sein Fahrzeug in Höhe der Bushaltestelle „Am Dorrenberg“. Ein hinter ihm fahrender 17-Jähriger konnte mit seinem Kleinkraftrad dem wendenden Golf nicht mehr ausweichen und es kam zum Zusammenstoß.

Der 17-jährige Wuppertaler stürzte zu Boden und erlitt hierbei schwere Verletzungen. Nach Erstversorgung vor Ort musste er vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf etwa 3000 Euro. (weit)

Hohe Nachfrage nach kostenlosen Bürger*innen-Tests

Die Wiedereinführung der kostenlosen „Bürger*innen-Testungen“ am 13. November 2021 führt seither zu einer starken Auslastung aller Testzentren in Remscheid. Bekräftigt wurde diese Auslastung durch die Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz sowie in Bus und Bahn. Das Testzentrum Remscheid-Lüttringhausen führt aktuell über 700 Testungen täglich durch.

Am ersten Adventssonntag brach das Testzentrum Remscheid-Lüttringhausen in der alten Feuerwehrwache den Rekord mit 1.049 Testungen an einem einzigen Tag. An dem gesamten Wochenende wurden etwa 2.500 Testungen durchgeführt. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage baut die Ansari & Gier Group GmbH die Kapazitäten des Testzentrums derzeit massiv aus. Ziel ist es, die bereits heute geringen Wartezeiten weiter abzusenken.

Es wird allen zu testenden Personen empfohlen, vorab einen Termin unter remscheidtestzentrum.de zu buchen. So können Wartezeiten vor Ort vermieden werden.

Das Testzentrum Remscheid-Lüttringhausen bietet bereits heute die Möglichkeit sich montags bis sonntags von 8-20 Uhr schnelltesten zu lassen. Das Angebot wird zeitnah weiter ausgebaut. Neben verlängerten Öffnungszeiten werden ab Anfang Dezember auch PCR-Testungen zu den regulären Öffnungszeiten angeboten. Eine entsprechende Vereinbarung mit einem Labor aus Köln wurde bereits getroffen. Aktuell werden Mitarbeiter geschult und Betriebsabläufe für den Start angepasst.

Hintergrund

Mit über 80.000 durchgeführten Antigen-Schnelltests betreibt die Ansari & Gier Group GmbH das größte Testzentrum in Remscheid. Mehr als 20 Mitarbeiter führen seit dem 3. April 2021 täglich von 8 – 20 Uhr Testungen durch. So konnten bisher etwa 400 positive Menschen gefunden und damit Infektionsketten durchbrochen werden.

Testzentrum Remscheid-Lüttringhausen

Das Corona-Testzentrum in Lüttringhausen wird von der Ansari & Gier Group GmbH mit über 50 Angestellten betrieben. Es befindet sich in der Richard-Koenigs-Straße 1 in 42899 Remscheid, der Zugang erfolgt über die Straße Am Schützenplatz. Das Parken am Straßenrand ist untersagt, in unter 100m Entfernung zum Testzentrum gibt es einen öffentlichen und kostenlosen Parkplatz.

Das größte Testzentrum von Remscheid hat täglich von 7 bis 21 Uhr geöffnet, auch an Feiertagen.

Termine können bequem und schnell online vereinbart werden: www.remscheid-testzentrum.de

Stand: 14. Februar 2022

„2G-Regel“ in der Stadtbibliothek

Für den Besuch der Remscheider Zentralbibliothek und der Stadtteilbibliotheken Lennep und Lüttringhausen gilt ab sofort die sogenannte „2G-Regel“.

Die Kundinnen und Kunden müssen nachweislich vollständig geimpft oder genesen sein und am Eingang den entsprechenden Nachweis und ein Ausweisdokument bereithalten. Kinder bis einschließlich 15 Jahre sind von dieser Regelung ausgenommen.

Weitere Informationen sind auf der Webseite der Bibliothek zu finden: www.remscheid.de/bibliothek

Wermelskirchener Straße zeitweise nur einspurig

Bis Februar 2022 werden Leitungen verlegt.

An der Wermelskirchener Straße im Einmündungsbereich Jörgensfeld/Hahnstraße werden aktuell bis Februar 2022 im Auftrag der Netze Solingen Versorgungsleitungen verlegt. Hierbei muss bei einzelnen Bauabschnitten auf der Wermelskirchener Straße eine einspurige Einengung eingerichtet werden. Diese wird über eine Ampel gesteuert. Der Parkplatz gegenüber der Einmündung bleibt während der Baumaßnahme gesperrt.

Remscheider Krisenstab wirbt für kostenfreie Corona Warn-App des Bundes

Angesichts der vielfältigen Funktionen und Vorteile, die die kostenfreie Corona Warn-App der Bundesregierung zwischenzeitlich bietet, wirbt der Remscheider Krisenstab nochmals ausdrücklich für ihren Einsatz in der Pandemiebekämpfung.

Die Corona Warn-App ist in den letzten Monaten erheblich erweitert worden. Ihre Nutzung setzt auf Eigenverantwortlichkeit und macht die Kontaktpersonennachverfolgung in den Gesundheitsämtern als eine der wichtigsten Instrumente bei der wirksamen Pandemiebekämpfung deutlich einfacher.

Mit einem Blick auf die App lässt sich beispielsweise klären, ob in den letzten vierzehn Tagen positiv getestete Person in der Nähe waren. Sie zeigt nicht nur Testergebnisse an. Sie warnt auch alle zum Infektionszeitpunkt nahen App-Nutzer:innen, sobald ein positives Testergebnis eingeht. Sie funktioniert anonym und dezentral, indem Smartphones verschlüsselte IDs austauschen. Und sie funktioniert auch ohne Internet im Flugmodus per Bluetooth, solange die Standortdaten aktiv geschaltet sind. Außerdem läuft sie Akku-schonend im Hintergrund.

Mit ihr lässt sich natürlich auch der persönliche Impfstatus nachweisen, ein Check-In per QR Code zu teilnehmenden Veranstaltungen und Restaurants durchführen oder ein Check-In mit eigenem QR-Code für private Treffen organisieren.

Die Corona Warn-App des Bundes bietet darüber hinaus viel zusätzlichen Service „für die Hosentasche“. So lädt sie beispielsweise tagaktuell die relevanten Pandemie-Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI), findet Teststellen und sucht Impfstellen.

Wer die Corona Warnapp nutzt, hilft mit, Infektionsketten zu unterbrechen.

Link-Tipp

Mehr zur Corona Warn-App der Bundesregierung erfahren Interessierte hier.

WTT: Eine Weihnachtsgeschichte zu Gast im Teo Otto Theater

Am 3. Advent gastiert das kindgerecht inszenierte Stück vom WTT Schauspiel Remscheid im Teo Otto Theater.

Für Ebenezer Scrooge ist Weihnachten nur eines dieser lästigen Feste, an denen andere Leute feiern, obwohl sie arbeiten könnten. Er feiert nicht, denn er ist allein. Geld hat er zuhauf, doch sein Leben ist bitter. Bis ihm schließlich die drei Weihnachtsgeister erscheinen und ihm zeigen, was ihn erwartet. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Findet er so doch noch einen Weg, sich selbst zu retten?

Die Aufführung in Remscheids guter Stube, dem Teo Otto Theater, findet am 3. Advent, Sonntag 12. Dezember 2021, um 17 Uhr statt. Das von Claudia Sowa inszenierte Stück ist geeignet ab fünf Jahren. Es spielen Björn Lukas, Björn Lenz, Matthias Knaab, Kim Preyer und Alina Rohde. Regie: Claudia Sowa

Veranstaltungsort und Tickets

Das Teo Otto Theater ist in der Konrad-Adeneauer-Straße 31-33 in 42853 Remscheid. Tickets gibt es über die Vorbestelloptionen auf www.teo-otto-theater.de. Es gilt die 2G-Regelung: Geimpft oder genesen, mit Nachweis!

„planet e.“ im ZDF: Durstiges Land – Europas neue Trinkwassernot

Klimawandel, Landwirtschaft und Industrie bedrohen Europas Süßwasservorräte. Sie versiegen, versalzen und verschmutzen. Wie kann die Versorgung mit sauberem Wasser auch in Zukunft gelingen? Die ZDF-Dokureihe „planet e.“ geht mit Forscherinnen und Forschern im Meer, an den Küsten und im Moor auf Trinkwassersuche und zeigt, mit welchen Maßnahmen künftig die Versorgung mit sauberem Wasser gesichert werden kann. Die Umweltdokumentation „Durstiges Land – Europas neue Trinkwassernot“ von Doris Ammon, Pia Schädel und Hannes Schuler ist am Sonntag, 5. Dezember 2021, um 16.30 Uhr im ZDF zu sehen und bereits ab Freitag, 3. Dezember 2021, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek verfügbar.   

Europa gilt als wasserreich – noch. Vielerorts ist der Grundwasserspiegel bereits gesunken, und auch in Deutschland könnte in wenigen Jahren Trinkwasser knapp und teuer werden. Nur 3,5 Prozent der Gesamtwassermenge der Erde sind Süßwasser, das meiste davon ist zu Eis gefroren, oft in unzugänglichen Regionen wie an den Polkappen und auf Berggipfeln. Letztlich sind nur 0,3 Prozent des Süßwassers auf der Erde sind für den Menschen nutzbar.    

In Europa speisen Alpengletscher die großen Flüsse des Kontinents. Doch die Gletscher schrumpfen und könnten bis zur Jahrhundertwende sogar komplett verschwunden sein, wenn der klimawandelbedingte Temperaturanstieg nicht gebremst wird. Mit ihnen würde eine wichtige Trinkwasserquelle versiegen.   

"planet e.: Durstiges Land – Europas neue Trinkwassernot": Eine Frau und ein Mann stehen an einem Tisch im Labor. Er wertet einen Sedimentbohrkern aus, sie macht Notizen.
Die Sedimentbohrkerne vom Meeresboden werden auf Süßwasserspuren hin untersucht, um Hinweisen auf Offshore-Trinkwasserquellen nachzugehen. © ZDF – Hannes Schuler

Forscherinnen und Forscher suchen daher verstärkt nach neuen Wasserquellen – auch an ungewöhnlichen Orten. Im Meeresboden gespeicherte Wasserreserven aus der letzten Eiszeit könnten ein Hoffnungsschimmer für Malta, Europas wasserärmstes Land, sein. Ein maltesisch-deutsches Forschungsteam analysiert mit elektromagnetischen Wellen den Meeresboden und sucht nach versteckten Quellen und Süßwasserblasen. Diese Technik könnte weltweit zum Einsatz kommen und trockenen, küstennahen Regionen künftig helfen.   

Auch an Niedersachsens Küsten suchen Forscher mit Hightech-Ausrüstung in den Tiefen des Bodens nach Süßwasservorkommen, um die Trinkwasserversorgung trotz zunehmender Versalzung durch das eindringende Meer zu sichern. Im Hochmoor Ochsenweide haben Landschaftsökologen die erstaunliche Wasserspeicherfähigkeit der heimischen Pflanzenwelt entdeckt. So besteht Torfmoos zu 90 Prozent aus Wasser und kann in Trockenperioden Feuchtigkeit an die Umgebung abgeben. Renaturierung und Wiedervernässung von Mooren könnten einen enormen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten – und zur Sicherung der Trinkwasservorräte.

Stadt Remscheid: Städtische Dienststellen zwischen Weihnachten und Silvester geschlossen

Die Dienststellen der Stadtverwaltung Remscheid bleiben aus Gründen der Kostenersparnis von Montag, 27. Dezember, bis Donnerstag, 30. Dezember, geschlossen. Die städtischen Kindertageseinrichtungen bleiben ebenfalls vom 27. bis 30. Dezember zu.

Ausgenommen von der Schließung ist das Jobcenter Remscheid, es ist vom 27. bis zum 30. Dezember wie üblich erreichbar. Gleiches gilt für den Wertstoffhof der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) an der Solinger Straße. Und auch für die Abfallsammlung und die Straßenreinigung arbeiten regulär. Geöffnet bleiben außerdem vom 28. bis zum 30. Dezember das Deutsche Röntgen-Museum und das Deutsche Werkzeugmuseum sowie das Teo Otto Theater passend zum Spielplan und Programm.

Not- und Bereitschaftsdienste

  • Die Friedhofsverwaltung ist vom 27. bis zum 30. Dezember von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Auf den Friedhöfen werden Bestattungen zu den üblichen Zeiten (9 – 14 Uhr) durchgeführt.
  • Im Standesamt steht nur zur Beurkundung von Sterbefällen am 27. und am 30. Dezember jeweils von 9 bis 12 Uhr ein Notdienst zur Verfügung.
  • Die Bereitschaftsdienste der Unteren Wasserbehörde, des Allgemeinen Sozialdienstes, der Wohnungsnotfälle sowie des Ärztlichen Dienstes können im Bedarfsfall über die Leitstelle der Feuerwehr unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 24 00 erreicht werden.

Zeugen gesucht: Frau von Pkw erfasst

Am 26.11.2021 kam es um 17 Uhr auf der Focher Straße in Solingen zu einem Unfall eines Pkw mit einer Fußgängerin.

Eine 50-jährige Fußgängerin war auf der Focher Straße in Richtung Nümmener Feld unterwegs, als sie kurz vor der Einmündung Nümmener Feld die Straßenseite wechseln wollte. Als sie mittig im Fahrbahnbereich wartete, um einen Pkw in westlicher Richtung vorbeifahren zu lassen, wurde sie von dem blauen Audi A3 einer 69-Jährigen erfasst, der in östlicher Richtung einen Fahrstreifen befuhr.

Die Audi-Fahrerin kümmerte sich anschließend umfassend um die Leichtverletzte.

Um den Unfallhergang rekonstruieren zu können, bittet die Polizei Zeugen sich unter der 0202 / 284 0 zu melden. (jb)

Zusammenprall beim Wenden – Fahrer leicht verletzt

Am 30.11.2021, kurz nach 12:30 Uhr, kam es auf der Wuppertaler Straße zu einem Unfall bei einem Wendemanöver.

Eine 24-jährige Frau fuhr mit ihrem VW Polo auf der Wuppertaler Straße in südlicher Richtung, als ein Mann (29) mit seinem Citroen C5 aus einer Parklücke herausfuhr und zu einem Wendemanöver ansetzte. Bei dem anschließenden Zusammenprall verletzte sich der 29-Jährige leicht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit bei einem Sachschaden von circa 11.000 Euro. Der Verkehr wurde um die Unfallstelle umgeleitet. (jb)

Fahrradfahrer fährt auf Auto auf

Am 30.11.2021, um 07:50 Uhr, kam es auf der Nevigeser Straße in Wuppertal zu einem Auffahrunfall zwischen einem Fahrrad und einem Pkw.

Eine 60-jährige Frau fuhr mit ihrem BMW 1er auf der Nevigeser Straße in Richtung Elberfeld, als sie verkehrsbedingt halten musste. Ein 14-jähriger Jugendlicher war in gleicher Fahrtrichtung unterwegs und prallte aus bislang ungeklärter Ursache von hinten gegen den stehenden BMW und stürzte.

Der Jugendliche wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden liegt bei circa 2.000 Euro. (jb)