Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Weitere Ausbreitung des Coronavirus soll nach Ferienende verhindert werden.
Die Stadt Solingen möchte allen Kindern und Jugendlichen nach den Herbstferien einen möglichst unbeschwerten Kita- oder Schulbesuch ermöglichen. Deshalb bittet der Stadtdienst Gesundheit alle Kinder, die eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen (Kita, Grundschule, weiterführende Schule, Berufskolleg), vor Kita- oder Schulbeginn einen Schnelltest zu machen, sofern sie nicht an regelmäßigen Testungen in den Ferien teilgenommen haben.
So kann verhindert werden, dass es nach Kita- und Schulbeginn zu einer weiteren Ausbreitung des Virus kommt und Kinder in Quarantäne genommen werden müssen. Die aktuell in Solingen vorherrschende Delta-Variante ist auch für Kinder sehr ansteckend. Sie zeigen oft keine Symptome, können aber infiziert sein. Kostenlose Schnelltests für Kinder und Jugendliche sind bei den Bürgerteststellen möglich.
Anfrage der Fraktion DIE LINKE für die nächste Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung, Vielfalt und Antidiskriminierung.
Sehr geehrte Frau Krupp,
die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung, Vielfalt und Antidiskriminierung (28.10.21) aufzunehmen und zu beantworten:
Wir bitten um Erläuterung des Konzeptes des Schutzengel-Projektes, welches jährlich von den Verkehrssicherheitsberatern der Polizei Remscheid durchgeführt wird.
Aus welchem Grund werden die Schulungen im Rahmen dieses Projektes ausschließlich Schülerinnen, nicht aber Schülern angeboten?
Gibt es ein Alternativ-Programm, welches ausschließlich Schülern vorbehalten ist?
Begründung
Die Schulungen im Rahmen des Schutzengelprojektes sind darauf ausgerichtet, potenzielle Beifahrerinnen dafür zu sensibilisieren, gefährliches Fahrverhalten ihrer (männlichen) Beifahrer zu erkennen und diesem entgegenzuwirken. Allgemein halten wir eine solche Schulung durchaus für sinnvoll. Dass dieses Projekt aber ausschließlich Schülerinnen anspricht, ist aus unserer Sicht extrem unverständlich und rückschrittlich. Warum sollten nicht auch Schüler als Beifahrer sensibilisiert und geschult werden? Unserer Ansicht nach werden den Schülerinnen und Schülern durch diese geschlechtsspezifische Separierung veraltete Geschlechternarrative vermittelt – der Mann sei üblicherweise der Fahrer und die Frau die Beifahrerin. Davon abweichende Szenarien werden nicht in Betracht gezogen. Eine solche Denkweise ist definitiv nicht mehr zeitgemäß und stößt bei vielen Schülerinnen und Schülern auf Unverständnis.
Am gestrigen Dienstag (19.10.) gegen 17:30 Uhr musste aufgrund eines verunfallten 29-jährigen Pkw-Fahrers aus Odenthal die Straße Rosenthaler Weg (K 33) in Odenthal kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt werden.
Der 29-Jährige befuhr mit seinem Mazda die Straße Rosenthaler Weg aus Richtung Herrenstrunden kommend. In einer Rechtskurve kam er vermutlich durch die nasse und mit Laub bedeckte Fahrbahn ins Schleudern, sein Heck brach aus und er kollidierte mit einem auf der rechten Seite befindlichen Strommast.
Durch diesen Aufprall überschlug sich das Fahrzeug und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Aus eigener Kraft konnte er sich aus dem Mazda befreien, wurde jedoch kurze Zeit später mittels eines Rettungswagens schwer verletzt zur stationären Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Abschleppdienst abgeschleppt. Der Gesamtschaden wird auf circa 30.000 Euro geschätzt. (ch)
Presseinformation der Stadt Remscheid: Aktuelle Veranstaltungstipps der VHS Remscheid
Zielgruppe dieses Kurses sind alle, die ihre Kenntnisse in typischen Büroanwendungsbereichen vertiefen und mit Hilfe der EDV effektiv und professionell arbeiten möchten. Die in diesem Kurs behandelten Inhalte orientieren sich am Interesse und an den Wünschen der Teilnehmenden.
Vorkenntnisse: Grundkenntnisse in EDV und Windows sowie Erfahrung im Umgang mit dem PC.
Schulungsinhalte
Word 2016: Zeichen- und Absatzformatierung; Spaltenformatierung und manuelle Umbrüche; Tabulatoren; Tabellen; Textbausteine; Autokorrektur; Dokumentvorlage; Grafiken; Serienbriefe
Excel 2016: Aufbau und Gestalten von Tabellen; Arbeiten mit Formeln und einfachen statistischen Funktionen; logische Funktionen (wenn-dann); einfache Diagramme; Mustervorlagen; Filtern und Sortieren
PowerPoint 2016: Erstellen von Präsentationen mit Kurztexten, Diagrammen und Grafiken; Gestaltung von Hintergründen; Einbinden von Bildern; Präsentationen als Bildschirmshows gestalten
Kursleitung: Birgit Dominicus
Termin: 8 x mittwochs, Beginn: Mittwoch, 27.10.2021 von 18:00 bis 20:15 Uhr
Der Remscheider Jugendrat hat die Ausstellung „Klimaflucht“ nach Remscheid in die Zentralbibliothek geholt. Über die Beweggründe, den Opfern des menschgemachten Klimawandels ein Gesicht zu geben, sprachen wir für rs1.tv mit den Jugendrätinnen Sofia Rodriguez Eckwert und Belinda Tillmanns.
Um 20:40 Uhr wurde die Feuerwehr Remscheid zu einem Gebäudebrand in die Honsberger Straße 102 alarmiert. Neben der Berufsfeuerwehr waren auch die Löscheinheiten Hasten und Morsbach im Einsatz.
Beim Eintreffen stand ein Einfamilienhaus mit einem angebauten Garagenkomplex in Vollbrand. Alle Bewohner hatten bereits das Gebäude verlassen. Drei Hunde, die sich beim Brandausbruch im Gebäude befanden, wurden durch den Besitzer ins Freie verbracht. Um ein Übergreifen auf Nachbargebäude zu verhindern, wurde eine Riegelstellung aufgebaut. Es wurden fünf C-Rohre und zwei Drehleitern mit Wenderohren zur Brandbekämpfung eingesetzt. Eine Brandausbreitung auf Nachbargebäude konnte durch den massiven Löschangriff verhindert werden.
Das Wohngebäude und die drei Garagen, in denen sich mehrere Fahrzeuge befanden wurden durch das Feuer komplett zerstört. Die Bewohner wurden durch den leitenden Notarzt gesichtet. Eine Person wurde mit Rauchgasintoxikation ins Sana Klinikum verbracht. Die beiden anderen Bewohner konnten vor Ort verbleiben und wurden durch einen Notfallseelsorger betreut.
Bei Nachlöscharbeiten konnte noch eine Schlange aus dem Gebäude gerettet und an den Besitzer übergeben werden. Zum Ablöschen weiterer Glutnester wurde das gesamte Dach des Gebäudes abgedeckt. Der angrenzende Garagenkomplex wurde mit Schaum geflutet. Eine Brandwache wurde durch die Löschweinheit Bergisch Born gestellt.
Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Kriminalpolizei übergeben. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Hauptwache der Berufsfeuerwehr Remscheid durch die Löscheinheiten Lennep, Lüdorf und Bergisch Born besetzt.
Um Punkt 17 Uhr öffnete sich Freitagabend die Tür zu Topbas Tapas und ein strahlender Ali Topbas begrüßte die vielen Gäste. Ein üppiges und abwechslungsreiches Buffet, das am Abend noch mehrfach erweitert und ergänzt wurde, stand bereit und war sicher der heimliche Star des Abends. Viele der Gäste suchten das Buffet für jede neue Köstlichkeit erneut auf, um auch diese noch zu probieren.
Erden Ankay-Nachtwein und Antonio Scarpino gratulierten herzlich. Foto: Sascha von Gerishem
Gekommen war gefühlt das halbe Dorf. Abordnungen vom Heimatbund Lüttringhausen, vom Lüttringhauser Männerchor, der AWO Lennep-Lüttringhausen, dem Integrationsrat, der SPD, den Grünen, der Lüttringhauser Volksbühne und den benachbarten Geschäftstreibenden überhäuften Ali Topbas mit Geschenken und besten Wünschen, und nach dem Essen mit weiterem Lob. „Mein Koch ist wirklich ein Segen für mich jetzt, der hat mehr als dreißig Jahre lang Erfahrung und heutzutage einen Koch zu finden, der so viel Erfahrung mit Tapas und der spanischen Küche hat, ist wirklich sehr, sehr schwierig“, so Aliaba Topbas.
Ein winziger Teil vom Buffet. Foto: Sascha von Gerishem
Ein winziger Teil vom Buffet. Foto: Sascha von Gerishem
Viele Geschenke
Neben vielen Blumensträußen und Pflanzen für das Restaurant, gab es von Thordis und Olaf Kotthaus, die die Berufsbekleidung für das Topbas Team veredelt haben, beschenkten den Chef mit einem roten Poloshirt mit grünem Logo. „Ali wollte unbedingt noch ein rotes Polo, das haben wir ihm ausgeredet mit ‚rotes Logo auf rotem Stoff, das geht nicht‘. Und dann haben wir ihn eben heute damit überrascht“, so Thordis Kotthaus verschmitzt. Eine Dröppelminna gab es von Peter Maar und Dirk Bosselmann vom Heimatbund. „Ein Stück bergische Tradition gehört doch dazu, wenn man hier em Dorp erfolgreich sein möchte“, lacht Peter Maar, der Ehrenvorsitzende vom Heimatbund.
Vom Heimatbund Lüttringhausen gab es eine Dröppelminna für den Neu-Gastronomen, überreicht von Peter Maar und Dirk Bosselmann. Foto: Sascha von Gerishem
Servicekräfte dringend gesucht
Für die Eröffnung hatte Topbas viel Unterstützung seiner Familie, von seinen beiden Töchtern aber auch vom Bruder und dessen Familie, die extra aus der Schweiz und Berlin angereist sind. Wie so vielen Gastronomiebetrieben momentan, fehlen auch Ali dringend Servicekräfte. „Ich freue mich auf jede Bewerbung, es ist wirklich ein Mangel an jeder Servicekraft, einfach bei mir melden unter der Nummer 01573 2672933“, so der Neu-Gastronom, der kurzerhand auch während der Eröffnung mitkellnerte.
Thordis und Olaf Kotthaus werden von Ali Topbas bedient. Foto: Sascha von Gerishem
Für die ersten Tage stehen schon einige Reservierungen in den Büchern. Zu den mediterranen Spezialitäten gibt es verschiedene spanische Weine und gleich drei Biere frisch vom Fass: Warsteiner, San Miguel und Zunft Kölsch. Das Ambiente des frisch renovierten Lokals ist modern und fängt mit viel Holz dennoch den Charme des denkmalgeschützten Hauses und der Umgebung ein, alles ist sehr gemütlich. Auf der Internetseite gibt es bereits die Speisenkarte zu lesen, und auch die Rufnummer, wenn man direkt dazu reservieren möchte.
Axel Daxeder von RSC Daxeder aus der Gertenbachstraße mit Familie. Foto: Sascha von Gerishem
Das Team vom Lüttringhauser und von rs1.tv wünscht seinem lieben Nachbarn Aliaba Topbas von Herzen viel Erfolg mit Topbas Tapas. Darauf hat das Dorf gewartet.
Nicole Dahmen und Frank Wappler von rs1.tv – dem Remscheider Stadtfernsehen. Foto: Sascha von Gerishem
Tapas Remscheid: Topbas Tapas in der Gertenbachstraße
Technische Betriebe informieren am 23. Oktober über Einsatzmöglichkeiten.
Am Samstag, den 23. Oktober, informieren die Technischen Betriebe Solingen (TBS) im EntsorgungsZentrum Bärenloch von 8 bis 12:15 Uhr über Biobehälter, Grünschnitt, Kompostprodukte und Rinden. Als „Erntedank vom Kompostplatz“ werden an diesem Tag alle abgepackten Kompostprodukte und Rinden zwei Euro günstiger angeboten.
Bürger:innen können in mitgebrachten Behältnissen kostenfrei Komposterde (0-20 mm) für Blumentöpfe, Balkon, Garten, Vorgarten oder Friedhof mitnehmen. Die Mitarbeitenden der TBS präsentieren zudem die Einsatzmöglichkeiten verschiedener Kompostprodukte.
Dank an die Bürgerschaft
Der Grünschnittkompost wird von Bürger:innen und Betrieben in der Stadt gesammelt. Auf der städtischen Kompostierungsanlage reift er zu qualitätsgeprüftem Grünkompost. Er ist auch wichtiger Bestandteil der Kompostprodukte „Blütezeit“ (Blumenerde) und „Querbeet“ (Gartenkompost). Jedes Jahr sammeln Solinger Gartenbesitzer:innen und Blumenfreund:innen sowie Gartenbaubetriebe und städtische Gärtner:innen mehr als 10.200 Tonnen Grünschnitt.
Bedanken möchten die TBS sich auch bei den Nutzer:innen der Biobehälter. Auf einer externen Kompostierungsanlage wird aus ihrem Bioabfall Kompost, der im Gartenbau oder in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Jährlich sind dies 1.375 Tonnen organischer Abfall, der ohne lange Wege aus der Küche oder dem Garten direkt in die Biobehälter wandert.
Die Verwendung von Qualitätskompost ist Bodenpflege und Umweltschutz zugleich, denn Kompost ist ein natürliches, biologisches Recyclingprodukt. Er fördert das Bodenleben durch Versorgung mit organischen Substanzen und Mikroorganismen. Kompost ist zudem eine gute Alternative zum Torf. Zudem binden 1000 Kilogramm Kompost 250 Kilogramm CO2 im Boden. Kompostierung und die Verwendung von Kompost ist somit auch angewandter Klimaschutz.
Wenn der Motor schwächelt: Beste Bedingungen für Herz-Patienten: 2017 wurde das Sana Klinikum Remscheid als erste Schwerpunktklinik für Herzinsuffizienz in Deutschland von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert und ausgezeichnet. Mit der Re-Zertifizierung wurden jetzt die hohe Behandlungsqualität und die Weiterentwicklung moderner Diagnostik- und Therapieverfahren bestätigt.
Die zur Medizinischen Klinik I unter Leitung von Chefarzt Professor Dr. med. Burkhard Sievers gehörende Schwerpunkteinheit für Herzinsuffizienz – Heart Failure Unit (HFU) – verfügt mit einer hoch-modernen Ausstattung und fortschrittlichen Therapiepfaden über die hohen Standards, die für die erneute Zertifizierung gefordert sind. „Dazu gehören neben der ärztlichen Expertise auch der Einsatz exzellenter Bildgebungsverfahren, Herzkatheterlabore und eine gute Intensivmedizin. Genauso ist eine enge Verzahnung zu den niedergelassenen Kardiologen und Hausärztinnen und Hausärzten essentiell“, erläutert Professor Sievers.
Herzinsuffizienz ist gleichbedeutend mit Herzschwäche – einem Krankheitsbild, das stetig zunimmt. Dies liegt zum einen an der älter werdenden Gesellschaft, in der zum Beispiel Durchblutungsstörungen eine Ursache für eine Erkrankung des Herzens sind. „Um mal ein Bild zu bemühen: Die Benzinleitungen des Herzens setzen sich zu, der Motor beginnt zu stottern“, erklärt Professor Sievers. Zum anderen tragen ein ungesunder Lebenswandel, Übergewicht und Stress zu einer verstärkten Zahl von Herzpatienten bei. Vielfach sich Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen auch angeboren. Und auch Herzklappen- und angeborene Herzfehler, aber auch Schwangerschaften und Krebstherapien können ursächlich für eine Herzschwäche sein. „Typische Symptome sind Leistungsmangel, zunehmende Luftnot, zunächst unter Belastung, später auch in Ruhe, sowie Wassereinlagerungen in den Beinen“, erklärt Dr. med. Christian Schnickmann, leitender Oberarzt und ärztlicher Leiter der Heart Failure Unit und ergänzt: „Durch unsere Kompetenz und Erfahrung in der interventionellen Kardiologie, der
Herzschrittmachertherapie, der kardiovaskulären Bildgebung und der Intensivmedizin können wir sämtliche diagnostische und therapeutische Möglichkeiten anbieten.“ Kommen Patientinnen und Patienten in eingeschränktem oder auch schlechtem Allgemeinzustand in die Klinik, werden sie hier nach einer umfangreichen Diagnostik durch verschiedene Maßnahmen behandelt. Dazu gehören unter anderem eine individuelle Einstellung mit Medikamenten, Katheterintervention oder Schrittmacher-Implantation. Auch modernste und innovative Therapieverfahren im Rahmen von internationalen Studien kommen zum Einsatz, ergänzt Professor Sievers.
Die Schwerpunkteinheit für Herzinsuffizienz bietet den Patientinnen und Patienten durch ihre Spezialisierung einen großen Mehrwert, um nach dem Klinikaufenthalt, ausgestattet mit einem individuellen Therapieplan auch ambulant gut versorgt zu werden und Lebensqualität zurückzugewinnen „Als Herzinsuffizienz Schwerpunktklinik sind wir auch Ausbildungszentrum auf dem Gebiet der Herzinsuffizienz“, nennt Professor Sievers ein weiteres wichtiges Kompetenzmerkmal. Jährlich werden zwei bis drei ärztliche Kolleginnen und Kollegen im Bereich Herzinsuffizienz bis zur Zusatzqualifikation der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie weitergebildet, darüber hinaus wird die Weiterbildung für Pflegekräfte als „Heart Failure Nurses“ gefördert. Aktuell werden zwei Gesundheits- und Krankenpflegerinnen ausgebildet.
Ab heute 17 Uhr ist Lüttringhausen um ein kulinarisches Angebot reicher: Die Tapas Bar „Topbas Tapas“ um Aliaba Topbas öffnet in der Gertenbachstraße 6 ihre Pforten.
Was lange währt, wird endlich gut. Und Ali Topbas, dem sympathischen neuen Nachbarn, fallen mit Sicherheit ein paar Steine vom Herzen, wenn er heute um 17 Uhr seine Tapas Bar aufsperrt und zum ersten Mal Gäste bewirten kann und darf.
Für den Eröffnungsabend hat er sich gemeinsam mit seinem Koch ein Buffet überlegt, das einen Querschnitt aus den Speisen zeigen wird, die es künftig im Lokal zu ordern gibt. „Das Buffet ist kostenlos und ein Freigetränk gibt es von mir auch noch, weitere Getränke muss man dann eben bezahlen“, freut sich Ali.
Mediterrane Küche und Tapas
Ali Topbas hat das gesamte Gebäude Gertenbachstraße 6 gekauft und zwei Jahre lang umgebaut und renoviert. Das Lokal, in dem früher „Mamma Rita“ zu finden war, hat sich deutlich verändert. Der Bereich hinter der Theke ist deutlich luftiger und moderner gestaltet. Ab Samstag kann man à la carte speisen, es gibt eine große Auswahl an mediterranen Speisen, die man über die Webseite der Bar bereits anschauen kann: www.topbas-tapas.de. „Für Samstag habe ich schon Vorbestellungen, es geht jetzt also wirklich endlich los“, gibt sich Ali Topbas bereit.
Zusätzlich zur Dauerkarte ist noch eine kleine Tages- oder Wochenkarte geplant. „Aber jetzt müssen wir erst mal loslegen, wir haben zwar in den vergangenen Wochen schon gut als Team zusammengearbeitet, aber das war ja noch ohne Gäste, jetzt heißt es schnell zusammenwachsen und unseren Gästen unverwechselbare Abende zu bescheren“, so Topbas. Die Tapas Bar wird täglich ab 17 Uhr öffnen, ein Ruhetag ist anfangs noch nicht vorgesehen.
Für einen ungetrübt fröhlichen Abend, gelten die 3G-Regeln: Geimpft, genesen oder getestet, wobei der Test nicht älter als sechs Stunden sein darf.
Tapas Remscheid: Topbas Tapas in der Gertenbachstraße
In der vergangenen Nacht (15.10.2021) sprengten unbekannte Täter einen freistehenden Geldautomaten an der Straße Am Schützenplatz in Remscheid-Lüttringhausen.
Gegen 03:05 Uhr hörten Anwohner Explosionsgeräusche aus Richtung des dortigen Supermarktparkplatzes und alarmierten die Polizei. Zeugen beobachteten, wie zwei dunkel gekleidete Personen in ein dunkles Fahrzeug stiegen und in Richtung Klausen flüchteten. Die Polizei leitete sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, die bislang nicht zum Erfolg führten. Hierzu wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt.
Der Geldautomat am Schützenplatz in Lüttringhausen am nächsten Tag. Foto: Nicole Dahmen
Durch die Sprengung entstand erheblicher Sachschaden am Geldautomaten sowie an einem in der Nähe geparkten VW. Bei der Spurensuche am Tatort stellten die Kriminalbeamten weiteres Sprengmaterial fest, welches am Freitagvormittag durch Sprengstoffentschärfer des Landeskriminalamts auf einem naheliegenden Feld kontrolliert gesprengt wurde.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Höhe des Sachschadens und zur Beute liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalkommissariat 14 unter der Telefonnummer 0202-2840 in Verbindung zu setzen. (hm)
Für die Informationsveranstaltung zum Thema „Prävention sexualisierte Gewalt im Sport“ beim Sportbund Remscheid sind noch Plätze verfügbar.
Seit dem Bekanntwerden des systematischen Missbrauchs junger Sportlerinnen durch Team-Arzt Larry Nassar, der im Januar 2018 wegen seiner Taten zu bis zu 175 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt wurde, werden weltweit die Systeme überprüft und abgeklopft, die einen solchen massenhaften Missbrauch, auch von Olympiasiegerinnen, ermöglicht haben.
Der Sportbund Remscheid organisiert zu die Informationsveranstaltung „Prävention sexualisierter Gewalt im Sport“. Sie findet am Dienstag, 26. Oktober 2021 von 17 bis 20 Uhr in der Geschäftsstelle vom Sportbund Remscheid in der Jan-Wellem-Straße 29 in 42859 Remscheid statt. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Sie und Ihre Übungsleiter*innen bezüglich dieses Themas zu informieren und vorzubereiten, um so sexualisierter Gewalt im Sport vorzubeugen und zu bekämpfen“, erklärt Emel Dutkun, Leiterin des Sportbundes. Und Katharina Jansen ergänzt: „Bitte leiten Sie diese Information an Ihre Übungsleiter*innen und weitere Personen (im Verein) weiter, für die diese Veranstaltung relevant ist.“
„Es ist uns ein wichtiges Anliegen sexualisierter Gewalt im Sport vorzubeugen!“
Emel Dutkun, Sportbund Remscheid
Die Anmeldung erfolgt entweder telefonisch (02191-341443) oder per E-Mail info@sportbund-remscheid.de. Die Teilnahme ist nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen möglich.
„Sollten Sie an der Veranstaltung teilnehmen wollen, aber der Termin passt nicht, melden Sie sich bitte bei uns. Es stehen bereits weitere Termine fest und bei genügend Rückmeldungen richten wir gerne zusätzliche Termine ein“, so Emel Dutkun.
Film-Tipp: „Athletin A“ auf Netflix
Im Mittelpunkt dieser Doku stehen die Athletinnen, die von Larry Nassar – dem Arzt von USA Gymnastics – missbraucht wurden, und die Reporter, die den Skandal enthüllten.
Welche Auswirkungen hat die globale Erderwärmung auf die Fischer im Mekong-Delta? Welche Sorgen haben die Olivenbauern in Griechenland? Was hat das alles mit internationaler Klimapolitik zu tun?
Mit der Beantwortung dieser und ähnlicher Fragestellungen befasst sich die Wanderausstellung KLIMAFLUCHT der Deutschen KlimaStiftung (DKS). Erzählungen von lebensgroßen Portraits veranschaulichen den Einfluss des Klimawandels auf das Leben von Menschen in aller Welt. In Audiobeiträgen berichten diese Figuren von realen Geschichten, Schicksalen und Sorgen aus ihrem Alltag.
Dem Jugendrat Remscheid ist es gelungen, in Kooperation mit dem Bildungsbüro und dem Kommunalen Integrationszentrum, die Ausstellung nach Remscheid zu holen. Im Zeitraum 8. bis 29. Oktober wird diese im Foyer der Stadtbibliothek in der Scharffstraße 4-6 öffentlich präsentiert und kann zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden.
KlimaStiftung und Daniel Pilz
Geplant ist zudem eine Abendveranstaltung am Freitag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr mit einem Input einer Mitarbeiterin der Deutschen KlimaStiftung sowie einem Kurzvortrag von Daniel Pilz, Initiator der lokalen Klimaschutzinitiative Bündnis Remscheid.
Die Wanderausstellung KLIMAFLUCHT wurde im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) von der Studentin Ria Papadopoulou entworfen und in Teilen von der Deutschen KlimaStiftung umgesetzt. Sie wird seit 2016 bundesweit verliehen. Von März 2020 bis November 2021 ist die Ausstellung in das Projekt „KlimaGesichter“ der Nationalen Klimaschutz Initiative eingebunden: https://www.deutsche-klimastiftung.de/ – https://klimagesichter.de/.
Ziel der Wanderausstellung KLIMAFLUCHT ist eine Sensibilisierung der Gesellschaft für das Thema klimabedingte Migration. Durch die interaktive Vermittlung von Informationen und den interkulturellen Austausch soll auf zukünftige Entwicklungen hingewiesen werden, die die gesamte Weltbevölkerung betreffen werden. Anmeldungen für eine Gruppenführung und für die Abendveranstaltung sind unter jugendrat@remscheid.de möglich.
Seit vielen Jahren schon findet im Oktober in einer Kooperation der Natur-Schule Grund mit dem Sauerländischen Gebirgsverein in Remscheid eine Fackelwanderungfür Familien statt.
In diesem Jahr startet die Fackelwanderung am Samstag, dem 23. Oktober 2021, um 19:00 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund. Manfred Bau vom SGV hat die Tour ausgearbeitet und wird spannende Geschichten erzählen, Jörg Liesendahl von der Natur-Schule stellt die Tiere der Nacht vor, die bei dieser Wanderung zu sehen sein werden.
Zielgruppe sind interessierte Einzelpersonen sowie Familien mit Kindern ab ca. 6 Jahren. Bei kleineren Kindern entscheiden die Eltern, ob die Kinder eine abendliche Wanderung durchhalten. Die TeilnehmerInnen sollten wärmende, wetterfeste Kleidung und entsprechendes Schuhwerk anhaben sowie ausreichend Taschenlampen und Ersatzbatterien mitbringen. Fackeln werden zur Verfügung gestellt.
Eine kleine Verpflegung für unterwegs sollte mitgebracht werden.
Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Eine Anmeldung ist zur Vorbereitung einer zurück verfolgbaren TeilnehmerInnen-Liste erforderlich und NUR per Mail möglich: info@natur-schule-grund.de. Anzugeben sind die Namen der teilnehmenden Personen, deren Anschrift und eine aktuelle Telefon-Nr.