Hasten: Provisorische Querungshilfe an Königstraße

Im Zusammenhang mit Leitungsverlegungen am Gehweg der Königstraße/Herderstraße wurde eine provisorische Querungshilfe für Fußgänger eingerichtet. Diese stellte sich im Zuge der Zeit als wichtiges Element für die Fußgängerverkehre insbesondere in das naheliegende Einkaufszentrum mit den Verbrauchermärkten heraus. Verkehrsplaner Jonas Rösner: „Viele Bürgerinnen und Bürger wie auch der Verein Hasten für Hasten haben der Stadt Remscheid die Wichtigkeit der Querung verdeutlicht“.

Verwaltung und Politik sind nun im Januar übereingekommen, die provisorische Querungshilfe bis zum Umbau der Königstraße erneut einzurichten und nach der Überplanung in eine ordentliche bauliche Lösung zu überführen. Die Planungen für die Erneuerung der Königsstraße sind für das Jahr 2021 im Arbeitsprogramm des Fachdienstes Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung gelistet.

Quelle: Stadt Remscheid

Verteilung von medizinischen Masken an bedürftige Menschen

Im Verlauf der Coronapandemie wurde die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken (OP-Masken oder FFP2-/KN95-Masken) im öffentlichen Personenverkehr, beim Arztbesuch und in Geschäften eingeführt, um eine Ansteckungsgefahr zu verringern.

Damit bedürftige Menschen schnell und unbürokratisch einen Zugang zu Schutzmasken bekommen, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen ein Sofortprogramm beschlossen. Danach verteilt das Land NRW 5.000.000 medizinische Masken an Kommunen, die diese an Empfängerinnen und Empfänger der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) und der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII) sowie an Bezieherinnen und Bezieher von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) weitergeben. Somit ergänzt das Land NRW entsprechende Programme der Bundesregierung.

33.000 Masken für Remscheid

Aus dem landesweiten Kontingent hat die Stadt Remscheid nun 33.000 medizinische Masken (16.500 OP/MSN-Masken und 16.500 KN95-Masken) für etwa 13.500 leistungsbeziehende Personen erhalten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachdienstes 3.33 – Zuwanderung – haben medizinische Masken bereits in den städtischen Gemeinschaftsunterkünften und Wohnungen an Personen, die Leistungen nach dem AsylbLG erhalten, verteilt.

Berechtigte nach dem SGB II und SGB XII (außerhalb von Einrichtungen) erhalten in den kommenden Tagen für jede im Haushalt lebende leistungsberechtigte Person jeweils 2 medizinische Masken (1 OP/MSN-Maske und 1 KN95-Maske). Im Rahmen einer Sonderaktion werden die medizinischen Masken seitens der Stadt Remscheid für die Haushalte zusammengestellt und mit einem Begleitschreiben in den nächsten Tagen verschickt. Leistungsberechtigte Personen brauchen daher nicht selbst tätig zu werden, um die medizinischen Masken zu erhalten.

3,6 Mio Masken für Tafel und Obdachlose

Ein danach verbleibendes Kontingent medizinischer Masken ist für die Verteilung an Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen und Wohngruppen sowie von Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Tagespflege vorgesehen. Die Einrichtungsträger wurden darüber bereits informiert und können die medizinischen Masken zu den hierfür vorgesehenen Zeiten bei der Feuerwehr in Empfang nehmen.

Daneben werden weitere rund 3.600.000 medizinische Masken landesweit über die Tafeln und an obdachlose Menschen verteilt. Dies wird über den Landesverband der Tafeln bzw. den Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. organisiert.

Um sich selbst und andere zu schützen bleiben die AHAL-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften) weiterhin besonders wichtig. Durch die gute Einhaltung dieser Regeln konnte das Virus in den letzten Wochen in Remscheid wieder zurückgedrängt werden.

Quelle: Stadt Remscheid

Schach: Haus der Jugend Mitte spielt digital

Schach hat aktuell an Bedeutung gewonnen – gerade bei jüngeren Menschen. Dazu tragen etwa die Netflixserie „Das Damengambit“ oder das Streamingportal Twitch bei. Das Haus der Jugend Mitte bietet deshalb seit gestern, 2. März, jeweils dienstags, 17 Uhr, Online-Schach für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an. Dort können alle mitmachen, die immer schon mal Schachspielen lernen wollten oder es schon können und ihre Skills verbessern möchten.

Genutzt wird dabei die Meeting-App Zoom, Gespielt wird über die kostenlose Schachplattform Lichess. Dazu gibt es eine Vielzahl spielerischer und kreativer Aktionen. Nach dem Lockdown sollen analoge Treffen folgen. Wer mitspielen möchte, muss sich vorher bei Luisa vom Steeg anmelden und erhält dann die Zugangsdaten:

Klimafit: Veranstaltungsreihe für den Klimaschutz vor der Haustür

Verständlich Forschung, Tipps für konkretes Handeln und Kontakt zu denen, die sich in der Stadt um den Klimaschutz kümmern: Das alles bietet eine Veranstaltungsreihe, die die Bergische Volkshochschule gemeinsam mit Partnern und Unterstützern anbietet.

Nach sechs Online-Veranstaltungen zum Thema Klimaschutz bekommen die Teilnehmer ein Zertifikat.

„Klimafit – Klimawandel vor der Haustür! Was kann ich tun?“ heißt die Veranstaltungsreihe, die am 23. März startet und bis zum 1. Juni dauert. Teilnehmen können alle Interessierten – sie benötigen für die Teilnahmen einen PC, Laptop, Smartphone oder Tablet. Über die Kosten kann jeder Teilnehmer selbst entscheiden: Die Veranstaltungsreihe fällt in die Rubrik „Pay what you like“. Eine Anmeldung ist ab sofort bei der Bergischen VHS unter https://www.bvhs.de/?10-3201w@121 möglich. Infos gibt es unter Tel.: 0202 563 2607.

An den einzelnen Termin geht es unter anderem darum, die Ursachen für den Klimawandel und die dadurch entstehenden Herausforderungen für die Stadt kennen zu lernen. Starkregen und lange Hitzeperioden haben in den vergangenen Sommern schon gezeigt, dass die Städte hier mit neuen Aufgaben rechnen müssen. Im Dialog mit Experten wird es um Klimaforschung gehen, im Gespräch mit Klimaschützern vor Ort um konkrete Projekte und Maßnahmen zum Klimaschutz. Expertentipps zu den Themen Energie, Ernährung und Mobilität ergänzen die Informationen rund ums Klima. Ein Zertifikat des Helmholtz-Forschungsverbandes Regionale Klimaänderungen bestätigen nach den sechs Terminen die Teilnahme.

Quelle: Stadt Wuppertal

Virtuell: Der Ostermarkt auf Schloss Burg

Der virtuelle Weihnachtsmarkt auf Schloss Burg im Dezember verlief erfolgreich. Pandemiebedingt finden Brauchtumsmärkte weiterhin nicht in Präsenz statt. Der traditionelle Ostermarkt auf Schloss Burg in Solingen findet daher ebenfalls virtuell statt.

Gegenüber dem Advent war die Resonanz der Ausstellenden für den virtuellen Solinger Ostermarkt gleich doppelt so groß. So sind es rund vierzig Stände, die ihre Oster- und Frühlingswaren feilbieten. Digital nachgebaut wurde der Rittersaal, in dem der Markt nun virtuell stattfindet, von Excit3D aus Solingen – ein auf 3D und 360° Software – Entwicklung spezialisiertes Unternehmen.

Bis zum 31. März 2021 ist der Markt so geöffnet. Gekauft wird nicht direkt am Stand, dort wird nur präsentiert. Die Verkaufsprodukte werden durch die Firma Excit3d als 3D Modell oder Foto in den virtuellen Stand eingepflegt. Per Mausklick auf das Logo gelangt der Kunde in den Onlineshop des Ausstellers oder bekommt die Kontaktdaten angezeigt, um entweder per E-Mail oder auch telefonisch bestellen zu können. Erreichbar ist der virtuelle Ostermarkt aus Solingen unter www.schlossburg360.de.

Falscher Arzt will fünfstelligen Betrag für Behandlung

Eine 83-jährige Gevelsbergerin wurde am Montagmorgen, gegen 08:30 Uhr, durch einen Betrüger angerufen, der sich als Arzt eines Hagener Krankenhauses ausgab.

Der Dame wurde glaubhaft vorgetäuscht, dass sich ihr Sohn mit einer Corona Infektion im Krankenhaus befinde und dieser dringend mit einem noch nicht zugelassenen Medikament behandelt werden müsse. Der Frau wurde mitgeteilt, dass die Kosten in Höhe eines 5-stelligen Betrages selber getragen werden müssen, diese willigte ein, die Summe zu übernehmen.

Durch den falschen Arzt wurde ein Taxi zu der Wohnanschrift der Frau bestellt, welches sie zu ihrer Hausbank brachte. Als die Seniorin um die Auszahlung bat, fiel dem Mitarbeiter der Bank das unsichere Verhalten der Frau auf und er informierte über die bei der Bank hinterlassenen Kontaktdaten, den Sohn der Betroffenen. Dieser nahm seine Mutter in Empfang und klärte das Geschehen auf.

Die Polizei rät

Halten Sie immer Rücksprache mit Angehörigen, rufen Sie die Angehörigen selber an! Ärzte, Krankenhäuser und Polizei verlangen kein Geld am Telefon und schicken niemals Mitarbeiter um Bargeld und Schmuck abzuholen! Legen Sie im Verdachtsfall auf und informieren Sie die Polizei! Sprechen Sie mit ihren Angehörigen über das Thema Trickbetrug am Telefon!

Good bye WhatsApp. Worauf Nutzer*innen beim Wechsel achten sollten

Bis zum 15. Mai gibt es „Gnadenfrist“ – dann soll jeder Nutzer von WhatsApp den geänderten Nutzungsbedingungen und Datenschutzregeln zugestimmt haben. Wenn nicht, wird das Konto inaktiv, kündigt WhatsApp an. Das bedeutet: Anwender werden für einige Wochen noch Anrufe erhalten und über neue Nachrichten informiert. Sie sollen aber nicht mehr in der Lage sein, empfangene Nachrichten zu lesen oder eigene zu verschicken. Nach 120 Tagen werden ihre Konten dann voraussichtlich komplett gelöscht.

Wer dem Messenger aus dem Facebook-Konzern schon vorher den Rücken kehren will, sollte nicht einfach nur die App löschen. Denn auch ohne sie bleibt das Konto bestehen. Um den Dienst zu verlassen, tippen Anwender in den Einstellungen auf „Account“ und dort auf „Meinen Account löschen“. Aber welche Alternativen gibt es? Die Verbraucherzentrale NRW hat sich die Apps Facebook Messenger, Ginlo, Signal, Skype, Telegram, Threema, WhatsApp und Wire angesehen und zeigt Unterschiede.

In welchen Ländern werden die Daten verarbeitet?

In welchem Land werden die Server betrieben? Nachrichten werden nicht direkt von einem Smartphone zum anderen geschickt. Tatsächlich schicken Nutzer die Inhalte an Server, die sie an die Empfänger weiterleiten. Die Standorte dieser Server sagen etwas über das Datenschutz-Niveau aus. WhatsApp, Facebook, Skype und Telegram geben weltweite Serverstandorte an, Signal verarbeitet die Nutzerdaten in den USA. Ginlo ist der einzige Messenger im Vergleich, dessen Server laut Betreiber ausschließlich in Deutschland stehen, Threema und Wire geben die Schweiz und die EU als Standorte an.

Welche Daten werden abgefragt? Die eigene Handynummer ist bei vielen Apps Pflicht. Ausnahmen sind der Facebook Messenger, Skype, Threema und Wire. Noch kritischer zu bewerten ist es, wenn eine App zwingend auf das Adressbuch zugreifen will. Denn damit stellt man den Anbietern die Kontaktdaten von Verwandten, Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern zur Verfügung – in der Regel ohne zu wissen, ob die damit einverstanden sind. In Versuchen ließen sich bei Telegram und WhatsApp keine neuen Chats eröffnen, wenn man nach der Installation den Zugriff auf die Kontakte verweigerte.

Was sehen andere Nutzer? Neben der Frage, was Anbieter über ihre Nutzer erfahren können, steht auch noch die Frage, was andere Anwender über einen sehen und erfahren können. So verraten schon Profilbild, Aktivitätsstatus, Lesebestätigungen und die Info, ob jemand tippt, einiges über Lebensgewohnheiten. Während Profilbilder bei keinem der verglichenen Messenger Pflicht sind, können andere Infos nur bei einigen abgeschaltet werden. WhatsApp zum Beispiel ermöglicht das Abschalten der Angabe, wann man zuletzt online war. „Tippt gerade“ oder der Online-Status, der anzeigt, ob jemand gerade aktiv ist, sind dort nicht abschaltbar und Lesebestätigungen lassen sich nur für Einzel-Chats deaktivieren.

Verschlüsselung der Nachrichten

Wer hat Zugriff auf Nachrichten-Inhalte? Viele Messenger arbeiten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen. Das bedeutet, dass bei richtiger technischer Umsetzung die Nachrichten nur von Absendern und Empfängern gelesen werden können, aber nicht vom Anbieter oder jemandem, der Zugriff auf die Server hat. Solche Verschlüsselungen bieten Ginlo, Signal, Threema, WhatsApp und Wire standardmäßig. Bei Telegram muss sie aktiviert werden und ist nicht für Gruppen-Chats verfügbar. Gleiches gilt für Skype und den Facebook Messenger.

Unabhängige, offene Systeme: Es gibt auch anbieterunabhängige Messenger, die nicht als geschlossene Systeme betrieben werden. Sie funktionieren technisch in etwa so wie E-Mails: Anwender brauchen ein Konto auf einem Server (wie die E-Mail-Adresse). Die Anwendung zum empfangen und senden von Nachrichten können sie sich aussuchen (wie das E-Mail-Programm). Aber: die Messenger müssen mit den gleichen Protokollen arbeiten, zum Beispiel XMPP oder Matrix. Einverständnis für Gruppen-Chats, Selbstlösch-Funktion für Nachrichten, Datenschutzerklärung auf Deutsch – welche Messenger das bieten und welche nicht, zeigt der ausführliche Vergleich auf www.verbraucherzentrale.nrw/whatsapp-alternativen.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW

Motorradfahrer kollidiert mit Leitplanke

Ein 43-jähriger Motorradfahrer aus Bottrop und seine ebenfalls 43-jährige Sozia sind am Sonntag (28. Februar) auf der Homertstraße (L322) gestürzt.

Beide zogen sich Verletzungen zu. Um 15.10 Uhr fuhr der 43-Jährige Bottroper mit seiner Suzuki auf der L322 von Lieberhausen kommend in Richtung Lantenbach. In einer Linkskurve versuchte er abzubremsen, geriet dabei nach rechts auf den Grünstreifen wo er die Kontrolle über die Maschine verlor. Daraufhin kollidierte er mit der Leitplanke und stürzte. Bei dem Sturz zog sich der Fahrer schwere Verletzungen zu. Seine Begleiterin erlitt einen Schock.

Die Woche – KW09/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Nicole Dahmen und Sabrina Ottersbach. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

  • Die Fairtrade-Town Remscheid versendet virtuelle Rosen zum Weltfrauentag
  • Die Natur-Schule Grund präsentiert spannende Natur-Erlebnis-Tipps.
  • Kurznachrichten aus Remscheid

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.

So schauen wir Die Woche im TV

Kochen mit Kärst: Der Live-Kochkurs auf rs1.tv

Markus Kärst und Arunava Chaudhuri präsentieren einen Live-Kochkurs auf rs1.tv. Dazu gibt es fertig vorbereitete Kochboxen mit den notwendigen Zutaten beim Hotel Restaurant Kromberg: 02191 590031

Das Drei-Gänge-Menü: Es beginnt mit einem Süppchen von Curry und Zitronengras, geht weiter mit mediterranen Rouladen vom Westfälischen Hähnchen mit Grillgemüse und mediterranem Kartoffelpüree als Hauptgang und endet mit einem lauwarmem Schokoladenkuchen mit Beerenragout.

Termin der Livesendung:
Freitag, 26. Februar 2021 ab 19 Uhr.

Corona-Update #2: OB Uwe Schneidewind zu den aktuellen Entwicklungen

Das neue Corona-Update von Oberbürgermeister Uwe Schneidewind ist online. Dieses Mal geht es unter anderem um die derzeitige Auslastung des Wuppertaler Impfzentrums sowie die Perspektiven, die sich durch Schnelltests ergeben.

Quelle: Stadt Wuppertal

Mit dem Taxi zum Impfzentrum – wer übernimmt die Kosten?

Viele Menschen über 80 machen Termine in einem Impfzentrum. Oftmals fragen sie sich gleichzeitig, wie sie dorthin kommen. Einige sind nicht mehr mobil und können den öffentlichen Personalverkehr nicht nutzen. Oder das Impfzentrum ist so weit entfernt, dass es nicht ohne ein Auto erreichbar ist.

Viele der Senioren, die sich in der Altersgruppe über 80 Jahre befinden, leiden unter körperlichen Einschränkungen. Einige Menschen haben nicht die finanziellen Möglichkeiten, ein Taxi zu bezahlen. Für diejenigen, die auch nicht auf die Hilfe von Freunden und Verwandten vertrauen können, ist es eine große Sorge, wie sie den oft langen Weg zum Impfzentrum meistern sollen.

„Wir raten dazu, die Kostenübernahme vorab mit der Krankenkasse zu klären.“

Verbraucherzentrale NRW

Besonders immobile Menschen haben die Möglichkeit, die Kosten für den Transport bei ihrer Krankenkasse geltend zu machen.

Darüber hinaus macht jedes Bundesland, oftmals sogar jede Kommune, eigene Regeln. Viele Regionen wollen den Bürgern über 80 helfen und finden kreative Lösungen.

Übernahme der Taxikosten durch die Krankenkasse

Besteht für Pflegebedürftige in hohen Pflegegraden oder mobilitätseingeschränkte Menschen keine Möglichkeit, die Fahrt zum Beispiel durch Angehörige selbst zu organisieren, kommt eine Übernahme der Fahrkosten durch die Krankenkasse nach § 60 Absatz 1 SGB V in Betracht. Dies gilt für Personen

  • mit einem Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“.
  • mit einer Einstufung in den Pflegegrad 3, wenn zusätzlich eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität besteht.
  • mit einer Einstufung in den Pflegegrad 4 oder 5.
  • die im Jahr 2017 aus der Pflegestufe 2 mindestens in den Pflegegrad 3 übergeleitet wurden.
  • Für die Übernahme der Kosten füllt der Arzt ein spezielles Verordnungsformular aus. Eine Genehmigung durch die Krankenkasse ist nicht erforderlich. Allerdings müssen Sie die Fahrt auf der Verordnung quittieren. Hierzu enthält die Verordnung ein gesondertes Blatt.

Weitere Einzelheiten finden Sie bei der Verbraucherzentrale NRW.

Die Übernahme der Fahrkosten zum Impfzentrum stellt eine neue Situation auch für die Krankenkassen dar. Einiges ist noch nicht einheitlich geregelt. Wir raten daher dazu, die Kostenübernahme vorab mit der Krankenkasse zu klären.

Wird die Kostenübernahme abgelehnt, können Sie dagegen Widerspruch einlegen. Hier müssten Sie sich darauf beziehen, dass es sich bei der Übernahme der Fahrkosten um eine Leistung der Krankenkassen nach dem SGB V handelt, da auch die Impfung eine Leistung der Krankenkasse ist. Aufgrund der neuen Situation ist allerdings nicht sicher, wie die Krankenversicherung entscheiden wird und ob Sie schließlich auch noch Klage bei Gericht einreichen müssen.

Für privat krankenversicherte Personen richtet sich die Erstattung der Fahrkosten nach dem vereinbarten Tarif mit den zugehörigen Tarifbedingungen.

Wenn die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt

In einigen Bundesländern übernimmt das Land die Kosten der Fahrten zum Impfzentrum. Die Regelungen dazu können sich täglich ändern. Informieren Sie sich daher auf jeden Fall bei Ihrer Stadt, Kommune oder Ihrem Bundesland zu den aktuellen Regelungen!

Hier einige Beispiele (Stand Anfang Februar 2021):

Das Land Hessen wird für Menschen, die mindestens 80 Jahre alt sind und die keine andere Möglichkeit haben, ins Impfzentrum zu kommen, die Kosten tragen – wenn sie keinen Erstattungsanspruch gegen die Krankenkasse haben.

Das Land Baden-Württemberg hingegen übernimmt die Kosten für die Fahrt zum Impfzentrum nicht. Hier gibt es aber eine ausdrückliche Einigung des Sozialministeriums, dass die Krankenkassen in Baden-Württemberg unter den oben genannten Voraussetzungen die Kosten übernehmen. In der baden-württembergischen Stadt Ulm wiederum wird ein kostenfreier Fahrdienst von der Straßenbahnhaltestelle „Donauhalle“ bis zum Eingang des Impfzentrum organisiert.

Auch das Land NRW übernimmt die Kosten nicht. Diese Aufgabe ist nicht auf Landesebene organisiert, sondern auf kommunaler Ebene. So ist es hier erforderlich, bei der eigenen Stadt / dem Kreis nachzufragen. Einige Städte finden auch kreative Lösungen für dieses Problem. So gibt es in Münster ein „Impftaxi“ für 5 Euro, falls die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt. Ähnlich funktioniert es in der Stadt Düsseldorf. Hier erhalten die über 80-Jährigen einen Gutschein für einen Taxikostenzuschuss, wenn die Krankenkasse nicht zuständig ist. Dieser Zuschuss muss beantragt werden. Das dafür erforderliche Formular liegt dem Informationsschreiben bei. Abhängig von der Entfernung werden Gutscheine in Höhe von 10 oder 20 Euro pro Impfvorgang per Post zugesandt. In anderen Kreisen unten Städten gibt es ähnliche Initiativen.

In Niedersachsen können Sie Ihre Transportbescheinigung mit Ihrer Transportrechnung beim Impfzentrum mit der Angabe Ihrer Kontonummer einreichen. Die Kosten werden Ihnen erstattet. Außerdem werden in den Landkreisen und kreisfreien Städte Fahrdienste und andere Angebote geplant, um Menschen in die Impfzentren zu bringen.

In Rheinland-Pfalz bieten vielerorts Bürgerbusse Fahrdienste zum Impfzentrum an. Auch ehrenamtliche Fahrdienste werden regional organisiert.

Wenn das Verlassen der eigenen Wohnung unmöglich ist

Es gibt aber auch Menschen, denen es nicht möglich ist, ihre Wohnung zu verlassen. Ein liegender Transport zum Impfzentrum, um dort geimpft zu werden, ist wohl oftmals aus logistischen Gründen nicht möglich.

Hier gibt es langfristig eine Lösung. Sie können in einiger Zeit zu Hause durch mobile Impfteams geimpft werden. Allerdings gibt es hier noch einige logistische Probleme, die unter anderem dadurch entstehen, dass eine durchgehende Kühlung des Impfstoffs erforderlich ist.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW

Corona: Video wirbt für Impfung mit AstraZeneca

Marion Bösel-Weßler und Jan Pagel – diese beiden DRK-Mitarbeiter wurden in den letzten Tagen mit AstraZeneca geimpft. Jetzt berichten sie in einem Video über ihre Erfahrungen. Gemeinsam mit Landrat Olaf Schade und Dr. Christian Füllers, Ärztlicher Leiter des Impfzentrums des Ennepe-Ruhr-Kreises, werben sie angesichts guter Wirksamkeit und beherrschbarer Impfreaktionen für eine Impfung mit AstraZeneca.

Hintergrund für die bewegten Bilder von 2 Minuten 16 Sekunden Länge: Im Impfzentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises in Ennepetal werden neben der Generation 80plus seit dem 12. Februar weitere Personengruppen geimpft, die zur obersten Priorisierungsstufe zählen.

Viel Luft bei Terminen

Dies waren und sind beispielsweise Mitarbeiter ambulanter Pflege- und Betreuungsdienste und des Rettungsdienstes, Personal von Tagespflegeeinrichtungen sowie Wohngemeinschaften, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige in Hospizen und anderer ambulante Hospizdienste. Für sie vorgesehen ist der Impfstoff von AstraZeneca.

Bis Dienstag, 23. Februar, wären 2.700 Dosen verfügbar gewesen, verimpft werden konnten aber nur 1.760. Der exemplarische Blick auf zwei Tage der vergangenen Woche weist auf die Gründe hin: Von insgesamt 239 Angemeldeten stornierten 17 bereits im Vorfeld ihren Termin, weitere 32 erschienen dann nicht. Unter dem Strich 49 Spritzen, die zum Schutz vor Corona nicht gesetzt werden konnten.

Mit dem Video wollen die Beteiligten diesem Trend entgegenwirken, ihren Beitrag zur Debatte über Wirksamkeit und Nebenwirkungen leisten und für eine selbständige umfassende und vollständige Vorab-Information werben.

Stichwort Terminvereinbarung

Angemeldet werden die Impfberechtigten der genannten Berufsgruppen über ihre Arbeitgeber, Organisationen und Vereine. Dafür hat die Kreisverwaltung eine eigenständige, vom System der Kassenärztlichen Vereinigung für die ab 80-jährigen unabhängige Online-Terminvergabe eingerichtet. Diese ist über einen Link erreichbar, den die Verantwortlichen gemailt bekommen.

Quelle: Ennepe-Ruhr-Kreis

Schichel: Rede zur Verabschiedung Doppelhaushalt 2021/2022

David Schichel, Fraktionsvorsitzender der Grünen Remscheid, hielt zur Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2021/2022 der Stadt Remscheid in der Ratssitzung vom 25. Februar 2021 folgende Rede:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

meine erste Haushaltsrede als Vorsitzender der GRÜNEN Ratsfraktion habe ich mir, wie meine Kolleginnen und Kollegen sicher auch, anders vorgestellt.

Natürlich würde auch ich diese Gelegenheit gerne nutzen, um öffentlich vor Ihnen zu sprechen, zu sagen gibt es zu diesem Haushalt wahrlich genug.

Dass die Vorsitzenden der demokratischen Fraktionen und Gruppen dieses Rates gemeinsam darauf verzichten, ist ein wichtiges gemeinsames Zeichen: Die Gesundheit der Ratsmitglieder, der Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter und die der Zuschauer und Pressevertreter*innen geht vor politischer Profilierung!

Die Tatsache, dass eine einzige Fraktion diese Verantwortung nicht übernehmen möchte, spricht einmal mehr Bände. Den Vertretern von ganz rechts außen ist eben auch in dieser Ausnahmesituation jedes Mittel recht, um ihr erfahrungsgemäß doch recht peinliches Spektakel aufzuführen. Politische Inhalte, die unsere Stadt auch nur einen Millimeter weiter bringen könnten, haben wir von dieser Seite in den vergangenen sechs Jahren jedenfalls nicht ein einziges Mal vernommen.

Umso ernster sollten wir Demokrat*innen jedoch das Wahlergebnis nehmen, welches im vergangenen Jahr dazu geführt hat, dass nach 1945 wieder eine rechtsradikale Fraktion im Rate unserer Stadt sitzt. Ich empfinde das als „Menetekel“ unserer Nachkriegsgeschichte.

Ein Grund dafür, so meine persönliche Analyse, hat viel mit dem zu tun, worüber wir heute in dieser ungewöhnlichen Form debattieren. Nämlich den mangelnden Perspektiven, vor allem aber der gefühlt mangelnden Wertschätzung, die große Teile der Bevölkerung empfinden, wenn es immer nur heißt: „Geht nicht, gibt’s nicht, ist zu teuer“.

Meine Damen und Herren, um es anders zu sagen: Die Frage der Stadtfinanzen ist längst eine Frage nach der Handlungsfähigkeit unserer Demokratie. Sie muss endlich gelöst werden!

Remscheid hat seinen Teil dazu beigetragen. Vor zehn Jahren wurde unsere Stadt Teil des sogenannten „Stärkungspaktes Stadtfinanzen“ der damaligen rot-grünen Landesregierung. Das bedeutete, dass wir zwischen 2011 und 2021 insgesamt 123,8 Millionen Euro zusätzliches Geld vom Land erhalten haben. Diese Hilfen waren daran gekoppelt, dass auch die Stadt Remscheid alles in ihrer Macht stehende tut, um nach 1999 wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können. Und wir alle gemeinsam – Bürgerinnen und Bürger, die Stadtverwaltung, die städtischen Töchter und auch der Rat der Stadt Remscheid – haben in den vergangenen Jahren geliefert:

  • Die Stadtverwaltung verzichtet dauerhaft auf mehr als 260 Stellen. Und wir alle merken zunehmend, auf wessen Knochen dieser notwendige Schritt geht. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, die diesen Kraftakt jeden Tag bewältigen, gehört unser aller Dank und Respekt.
  • Und auch die Bürgerinnen und Bürger haben maßgeblichen Anteil an diesem Prozess. Sie haben nicht nur höhere Steuern und Gebühren in Kauf nehmen müssen. Viele der Probleme, die wir hier immer wieder diskutieren – von den Wartezeiten bei Bürgerservice, bis hin zur „Spontanvegetation“ auf dem Theodor-Heuss-Platz – sind sozusagen die Nebenwirkung eines finanziellen Gesundungsprozesses.
  • Nicht zuletzt haben wir dem Ehrenamt in dieser Stadt in den vergangenen Jahren viel abverlangt und ebenso viel zu verdanken. Ich erinnere an Übernahme der Stadtteilbibliothek in Lüttringhausen durch die Lütteraten. Ich erinnere an den unglaublichen Einsatz mit dem so viele Remscheiderinnen und Remscheider die Aufnahme von Geflüchteten ermöglicht haben und das auch weiterhin tun werden. Und ich erinnere daran, dass es neben dem Krisenstab unserer Stadt wieder das Ehrenamt ist, auf das wir alle gemeinsam in der aktuellen Krise bauen können.

Eigentlich – und damit komme ich zurück zum Haushalt – wollten wir alle gemeinsam mit dem Beschluss des Doppelhaushalts 2021/ 22 die Früchte dieses Prozesses ernten. Seit 2016 ist unser Haushalt ausgeglichen. Ich darf auch im Namen unserer Partner in der Gestaltungsmehrheit ankündigen: Dabei wird es auch bleiben.

Doch der Haushalt, den wir heute beschließen werden, ist letztlich eine Mogelpackung. Denn er klammert die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie aus. Und auch wenn ich zugeben muss, dass mir ad hoc auch keine andere Lösung einfällt, müssen wir uns klar machen, dass wir wieder zurückgeworfen werden ins Schuldenzeitalter. Die mittelfristige Finanzplanung zeigt, dass wir auf 1 Mrd. Schulden zulaufen. Wenn dieses Problem nicht gelöst wird, hieße dies, dass wir zurückgeworfen werden in die Nullerjahre, in denen Investitionen in eine gute Zukunft schlicht verboten wurden.

Meine Damen und Herren, wir wollen die Zukunft Remscheids vorausschauend und nachhaltig gestalten. Daher haben wir uns gemeinsam mit SPD und FDP in unserem Begleitantrag auf wenige wichtige Akzente verständigt.

Wie sie alle wissen liegt uns GRÜNEN das Klima ganz besonders am Herzen. Wenn wir die gesamtstädtische Klimaneutralität erreichen wollen, müssen wir die bisherigen Konzepte konsequent umsetzen und fortschreiben. Die Energie- und Wärmewende ist ohne weitere Investitionen nicht möglich. Um dies langfristig finanzieren zu können, bedarf es einer nachhaltigen Akquise der entsprechenden Fördermittel von Bund, Land und EU. Daher möchten wir ein Fördermanagement als Stabsstelle beim Oberbürgermeister ansiedeln.

Darüber hinaus werden wir einen Klimafonds schaffen, um Geld aus städtischen Beteiligungen, CO2-Zertifikaten oder von Privaten zu sammeln und zusätzlich zu den städtischen Mitteln für den Klimaschutz zur Verfügung zu stellen.

Die gesamtstädtische Klimaneutralität erreichen wir nur durch eine echte Mobilitätswende. Im Städtevergleich hinken wir weiter hinterher. Wir wollen den Modal Split zugunsten von Fuß-und Radverkehr sowie dem Nahverkehr verändern und einen Mobilitätsmix der Zukunft schaffen. Das ist nicht nur schonender für die Umwelt und das Klima, sondern auch günstiger. Ein Radweg kostet weniger als eine Straße. Um dies zügig umsetzen zu können, bedarf es einer zusätzlichen Stelle. Eine moderne Verkehrsplanung ist in den Planungsverwaltungen unterrepräsentiert, so auch in Remscheid. Dies wollen wir ändern!

Auch in dieser Haushaltsrunde wollen wir die Investitionsmittel für den Radverkehr erhöhen und beantragen weitere 100.000 Euro für den Ausbau des Radwegenetzes. Nur so können wir das Radverkehrskonzept stringent und schnell umsetzen.

Bildung ist der Schlüssel zu fast allem. Daher werden wir, wie in den vergangenen Jahren, auch diesmal in die Bildung investieren. Wir brauchen eine Qualitätsoffensive für die frühkindliche Bildung. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass vor allem arme Menschen, von den Kitagebühren befreit werden. Wir wollen gute Bildung für alle. Daher muss die Beitragstabelle angepasst werden.

Trotz unserer stetigen Bemühungen ist die OGS unterfinanziert. Damit ist es den Trägern nicht möglich ihre Mitarbeiter*innen fair und nach Tarif zu bezahlen. Das erschwert die Suche und die Bindung von gutem Personal. Daher muss die Dynamisierung so lange weitergeführt werden, bis eine Angleichung erfolgt ist.

Um die von uns geforderten Punkte zu erreichen und umzusetzen bedarf es einer seriösen Haushaltspolitik, die auch in Zukunft Investitionen zulässt.

Den Willen unsere Stadt auch in Zukunft auf finanziell stabile Füße zu stellen sehen wir bei der CDU in keinster Weise. Die Antragsflut der CDU lässt jegliche Seriosität und Ernsthaftigkeit vermissen. Die Forderungen der CDU würden eine Mehrbelastung des Haushalts von rund 7 Millionen bedeuten. Die Konsequenz wären immense Steuererhöhungen, die am Ende die Remscheiderinnen und Remscheider tragen. Das ist weder nachhaltig, noch sozial und schon gar keine verantwortungsvolle Haushaltspolitik.

Zu guter Letzt gilt mein Dank dem Oberbürgermeister, dem Kämmerer und unseren Partnern für die konstruktive Zusammenarbeit. Einmal mehr haben wir bewiesen, dass uns die Zukunft unsere Stadt am Herzen liegt. Wir werden auch in den kommenden Jahren dafür sorgen, dass wir Remscheid wider aller Umstände gemeinsam und zukunftsfähig gestalten.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

David Schichel
Fraktionsvorsitzender B90/Die GRÜNEN Remscheid