Desorientierte Seniorin begeht Unfallflucht

Am Donnerstagmorgen (28.01.) beschädigte eine 76-jährige Seniorin gegen 08:45 Uhr mit ihrem Opel Corsa zwei geparkte Autos auf der Rommerscheider Straße.

Obwohl die Dame bei dem Vorfall den rechten Vorderreifen verlor, setzte sie ihre Fahrt fort. Eine Zeugin bemerkte dies und hinderte die Seniorin an der Weiterfahrt. Sowohl auf die Zeugin als auch auf die hinzugerufenen Beamten machte die 76-Jährige einen stark verwirrten und desorientierten Eindruck. Die Beamten riefen einen Rettungswagen, stellten das Auto sicher und beschlagnahmten den Führerschein der Dame.

Der entstandene Sachschadenwird auf 4000 Euro geschätzt. (mw)

Zwei Führerscheine nach Trunkenheitsfahrten einkassiert

Am Wochenende (29. und 30. Januar) hat die Polizei nach Trunkenheitsfahrten zwei Führerscheine einkassiert.

Am Freitagnachmittag hatte ein Autofahrer die Polizei alarmiert, weil eine 56-Jährige aus Ruppichteroth mit ihrem Auto auf der Waldbröler Straße in Morsbach in starken Schlangenlinien fuhr. Dabei geriet sie mehrfach auf die Fahrbahnseite des Gegenverkehrs und fuhr zum Teil nur mit 20 km/h. Bei einer Polizeikontrolle musste sich die 56-Jährige immer wieder am Auto festhalten, was an dem starken Alkoholisierungsgrad lag; ein Alkoholvortest brachte ein Ergebnis von fast 2,4 Promille zu Tage. Die Polizei ließ der Autofahrerin eine Blutprobe entnehmen und stellte den Führerschein sicher.

Kurz nach Mitternacht traf die Polizei auf der Schenkendorfstraße in Waldbröl auf eine 34-Jährige aus Windeck, die offenbar mit ihrem Auto gegen eine Carportstütze gefahren war. Der Carport überstand das Geschehen unbeschadet; am Auto der Frau war ein Reifen geplatzt. Weil die 34-Jährige stark unter Alkoholeinwirkung stand, musste sie sich einer Blutprobenentnahme unterziehen. Gegen diese Maßnahme wehrte sie sich allerdings so heftig, dass ihr Handfesseln angelegt werden mussten. Der Führerschein der Windeckerin verblieb bei der Polizei; er wurde beschlagnahmt.

Kleinkraftrad gestohlen

In der Straße „An der Eick“ haben Unbekannte zwischen 21.00 Uhr am Freitag (29. Januar) und 11.20 Uhr am Samstag einen Motorroller gestohlen. An dem grün-rot lackierten Roller der Marke Kreidler war das Versicherungskennzeichen 953URF angebracht.

Hinweise

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Einbrecher in der Wohnung entdeckt

Auf einen Einbrecher in ihrer Wohnung ist am Freitagabend (29. Januar) eine Bewohnerin im Roseggerweg in Waldbröl gestoßen; der Mann flüchtete ohne Beute.

Die Geschädigte hatte gegen 20.50 Uhr ein lautes Knacken vernommen. Als sie dem Geräusch auf den Grund gehen wollte, traf sie im Flur auf einen etwa 180 -190 cm großen Mann, der ein mehrfarbiges Oberteil mit Kapuze trug. Der Unbekannte hatte die Terrassentüre des Einfamilienhauses aufgehebelt und in Schränken mit der Suche nach Beute begonnen, als die Bewohnerin ihn aufspürte. Er flüchtete daraufhin, ohne zuvor Beute gemacht zu haben.

Hinweise zu dem Einbruch nimmt die zentrale Ermittlungsgruppe Einbruch unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person

Am 29.01.2021, um 12:55 Uhr, befuhr eine 65-jährige Frau aus Wetter mit ihrem Pkw, Opel, die Auffahrt zur Hagener Straße (B54) in Herdecke in Fahrtrichtung Hagen. Vor ihr befuhr eine 30-jährige Frau aus Herdecke, mit ihrem Pkw, VW, ebenfalls die Auffahrt. Diese musste an der dortigen Beschleunigungsspur verkehrsbedingt abbremsen.

Die hinter ihr fahrende Wetteranerin übersah den stehenden Pkw und fuhr auf den Pkw der Herdeckerin auf.

Die Herdeckerin wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Ein Rettungswagen musste nicht eingesetzt werden. Es entstand Sachschaden von insgesamt ca. 4000 Euro. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit.

Diebstahl und Sachbeschädigung an mehreren Fahrzeugen

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden in den Ortsteilen Wengern und Oberwengern an mehreren Fahrzeugen Seitenscheiben eingeschlagen und diverse Gegenstände aus den Fahrzeuginnenräumen entwendet. Bislang wurden der Polizei 7 beschädigte Fahrzeuge gemeldet. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer der Polizeiwache Wetter 02335-91667000.

Verkehrsunfall unter Alkoholeinwirkung

Ein 35-jähriger Mann aus Rumänien verursachte am Freitagabend, gegen 19:25 Uhr, auf der Mittelstraße in Ennepetal mit einem Citroen Jumpy einen leichten Verkehrsunfall, indem er beim Rangieren ein geparktes Fahrzeug beschädigte.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest an der Unfallstelle ergab einen Richtwert von knapp 1,4 Promille. Den Angaben des Unfallverursachers, er habe lediglich Mon Cherie gegessen und keinen Alkohol getrunken, schenkten die Beamten keinen Glauben. Er wurde zur Polizeiwache Ennepetal gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt wurde.

Schadstoffmobil fährt wieder, Recyclinghöfe weiter geschlossen

Verlängerter Lockdown bis Mitte Februar: Maßnahmen zur Corona-Prävention betreffen auch das Müllheizkraftwerk.

Um die Ausbreitung der Corona/Covid-19-Pandemie einzudämmen, ist der „Lockdown“ bundesweit und somit auch in Wuppertal bis Mitte Februar 2021 verlängert worden. Um den Wuppertalerinnen und Wuppertalern in dieser Zeit einen Entsorgungsweg für Schadstoffe anzubieten, ist das Schadstoffmobil der AWG für Privathaushalte seit Dienstag, 26. Januar 2021, wieder im Einsatz. Die entsprechenden Termine und Standorte finden sich im aktuellen Abfallkalender und hier auf der AWG-Internetseite. Hier gibt es auch wichtige Infos zur korrekten Entsorgung von Schadstoffen.

Wichtig: Auch am AWG-Schadstoffmobil sind die Corona-Präventionsmaßnahmen wie Maskenpflicht und Abstandsregeln zu beachten. Die AWG bittet um Verständnis, wenn es dadurch zu Wartezeiten kommen sollte.

Bitte weiterhin beachten: Zur Covid-19/Corona-Prävention gilt bis auf Weiteres:

  • Alle AWG-Recyclinghöfe und das AWG-Autorecycling sind geschlossen. Damit ist auch die stationäre Schadstoffsammelstelle auf dem Recyclinghof Uellendahl derzeit nicht verfügbar.
     
  • Das Müllheizkraftwerk (MHKW) auf Korzert ist für Privatanlieferer und gewerbliche Anlieferer ohne Kundennummer geschlossen.

AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach: „Unsere Präventionsmaßnahmen haben das Ziel, die Kontakte auf ein Minimum zu beschränken und damit alle Bürgerinnen und Bürger und unsere Belegschaft vor Ansteckung zu schützen.“ Durch die konsequente Kontaktminimierung ist es der AWG gelungen, die haushaltsnahe Müllabfuhr inklusive der Sperrmüll-Abfuhr und der 24-Stunden-Betrieb des Müllheizkraftwerks (MHKW) auf Korzert nach wie vor sicherzustellen. Angesichts der aktuellen Pandemie-Lage stellt sich die AWG darauf ein, dass es weitere Änderungen geben könnte.

Die AWG bittet darum, die Depotcontainer korrekt zu befüllen und vor allem Pappkartons, deren Versendung angesichts der Corona-Pandemie deutlich zugenommen hat, vor dem Einwurf möglichst klein zu machen. Vor allem die Papier-Container sind meist nicht voll, sondern die Einwurf-Klappen durch große Pappkartons einfach nur verstopft.

Schloss Burg: Virtueller Ostermarkt in Solingen

Da Präsenzmärkte auch für 2021 noch in weiter Ferne sind, hat sich der Schlossbauverein Schloss Burg Solingen für einen virtuellen Basar entschieden, nach dem erfolgreichen Beispiel des eigenen virtuellen Weihnachtsmarktes.

Die Bilanz das virtuellen Weihnachtsmarktes überraschte die Betreibenden: Über 10.500 Besucherinnen und Besucher genossen den virtuellen Weihnachtsmarkt innerhalb von vier Wochen. Die Ausstellenden berichteten von verstärktem Zugriff auf ihre Onlineshops und freuten sich über die hohe Aufmerksamkeit aus dem In- und Ausland.

Der Ostermarkt wird nun nach dem gleichen Prinzip ablaufen: Hübsch gestaltete Stände sind in der Kulisse des Rittersaal zu sehen. Die Firma Excit3d aus Solingen hat sich auf 3D und 360° Software-Entwicklung spezialisiert und den Rittersaal entsprechend in 3D modelliert. Angenehme Hintergrundmusik begleitet die Besuchenden auf dem virtuellen Rundgang entlang der Stände. Wenn das Angebot gefällt, gelangt man per Mausklick in den Onlineshop des Verkaufenden, kann sich eine Bildergalerie ansehen oder erhält alle notwendigen Kontaktinformationen. Die Kaufabwicklung läuft über die Ausstellenden selbst. Schloss Burg bietet nur eine Plattform und die Kulisse.

„Ein virtueller Markt ist momentan die einzige Chance die wir haben, den traditionellen Ostermarkt auf Schloss Burg überhaupt zu planen und anbieten zu können.“

Nadine Neuschäfer, Schlossbauverein

Interessierte Aussteller können sich bis Mitte Februar beim Schlossbauverein melden und einen Stand beantragen (Schlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., Schlossplatz 2, 42659 Solingen, Tel. +49 (0)212.24226-11, Fax +49 (0)212.24226-40,
E-Mail info(at)schlossburg.de). Die kleine Variante gibt es bereits ab 35 Euro für die Gesamtlaufzeit von 4 Wochen. Ein eigener Onlineshop ist von Vorteil, aber keine Voraussetzung. Alternativ werden die Kontaktdaten der Ausstellenden angezeigt. Der Ostermarkt startet ab dem 1. März unter www.schlossburg360.de und läuft über vier Wochen bis zum 31. März 2021.

Zeitverzögerung beim Bau der Löwen-Grundschule

Schlechte Nachrichten vom Neubau der Löwen-Grundschule: Aufgrund von Fehlern des beauftragten Statikbüros ist es zu einer erheblichen Verzögerung bei der Bauausführung gekommen. Zum jetzigen Zeitpunkt beträgt die Verzögerung 50 Werktage.

Hintergrund für die Probleme ist die Statik für das Bauwerk, die von der Stadt an ein renommiertes Statikbüro vergeben worden war. Bei der Prüfung dieser Statik sind erhebliche Mängel aufgefallen, die natürlich vor dem Baubeginn und der weiteren Planung der Arbeiten behoben werden mussten. Bürgermeister Dietmar Persian ist verärgert über diese Entwicklung: „Wir haben extra ein großes Büro für die Erstellung der Statik beauftragt, das gute Referenzen mitgebracht hat. Leider hat das Büro bei unserem Auftrag keine gute Arbeit abgeliefert.“

Dieter Klewinghaus vom Regionalen Gebäudemanagement berichtet über die Entwicklung: „Erstmals am 15.10. wurde durch den Prüfstatiker auf Unstimmigkeiten in der Statik aufmerksam gemacht. Das ist für sich genommen noch nichts ungewöhnliches, bei der Prüfung der Statik gibt es oftmals Abstimmungsbedarf zwischen Statiker und Prüfstatiker. Uns wurde auch durch das Statikbüro zugesagt, dass diese Unstimmigkeiten kurzfristig behoben werden sollten.“

„Ein solches Chaos ist mir  – insbesondere bei einem renommierten Unternehmen – noch nicht untergekommen.“

Dieter Klewinghaus, Regionales Gebäudemanagement

Im weiteren Verlauf des Verfahrens sind dann aber immer wieder Zusagen durch das Statikbüro nicht eingehalten worden. Termine für Neuberechnungen und Korrekturen der Statik sind ohne Ergebnis verstrichen, Unterlagen wurden nicht in der geforderten und zugesagten Zeit eingereicht. Aufgrund dieser Verzögerungen konnte der beauftragte Generalunternehmer Fa. Hundhausen die Ausführung der Arbeiten auch nicht weiter planen und hat am 23.11. Behinderung angemeldet.

Die Stadt hat aufgrund der Unzuverlässigkeit des Statikers sogar zwischenzeitlich geprüft, dem Büro den Auftrag zu entziehen und an ein anderes Büro zu vergeben. Dies hätte aber eine komplette Neuberechnung der Statik nach sich gezogen und zu noch gravierenderen Verzögerungen geführt.

Schadenersatzforderungen gegen Statikbüro werden geprüft

Erst am 18.01. wurden die vollständigen Unterlagen vom Statikbüro für die Prüfung vorgelegt. Am 25.01. hat der Prüfstatiker der Stadt bestätigt, dass die Unterlagen nunmehr endlich vollständig und prüffähig vorliegen. Dieter Klewinghaus: „So etwas habe ich in meiner langjährigen Erfahrung in der Baubranche noch nicht erlebt. Kleinere Abstimmungen im Bereich der Statik sind durchaus nicht unüblich, aber ein solches Chaos ist mir  – insbesondere bei einem renommierten Unternehmen – noch nicht untergekommen.“

Aufgrund der mangelnden Information durch den Statiker wurde auch die Hückeswagener Politik erst sehr spät in den Prozess eingebunden. Bürgermeister Dietmar Persian: „Bis Ende letzten Jahres waren wir immer noch davon ausgegangen, dass es sich nur um kleinere Probleme handelt, die innerhalb weniger Wochen ausgeräumt werden können und nicht zu nennenswerten Verzögerungen führen. So wurde uns das auch immer wieder vom Statiker bestätigt. Aufgrund dieser Hinhaltetaktik haben wir auch unsere Politik erst am 12.01. im Rahmen eines interfraktionellen Gesprächs über die entstandenen Probleme informiert, was verständlicherweise zu Verärgerung bei der Politik geführt hat.“

Die Schloss-Stadt Hückeswagen hat im Verfahren bereits ihren Rechtsanwalt eingeschaltet und prüft Schadenersatzforderungen gegen das Statikbüro. Bürgermeister Persian: „Finanziell ist durch die Verzögerung bisher kaum ein Schaden entstanden. Problematisch ist der Zeitverzug. Wir wollen die neue Löwen-Grundschule schließlich zum Schuljahreswechsel im Sommer 2022 eröffnen. Derzeit ist der Generalunternehmer Fa. Hundhausen damit beschäftigt, den Terminplan zu erstellen und zu prüfen, inwieweit die Verzögerung wieder aufgeholt werden kann. Sobald wir dort genauere Zahlen und Daten haben, werden wir die Öffentlichkeit weiter informieren.“

Quelle: Stadt Hückeswagen

Baldiger Baubeginn in Hückeswagen

Die W. Hundhausen Bauunternehmung GmbH wurde von der Stadt Hückeswagen als Generalunternehmer mit dem Neubau der Löwen-Grundschule beauftragt. Das Gebäude für die dreizügige Grundschule im Brunsbachtal wird wesentlich größer als die bisherige Schule und bekommt unter anderem eine Mensa, eine Aula sowie offene Lernbereiche. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Bedingungen eines leistungsstarken und barrierefreien Ganztagsbetriebes gelegt.

In Workshops wurden mit allen beteiligten Interessenvertretern die verschiedenen Anforderungen an das Raum- und Funktionsprogramm erarbeitet. Das pädagogische Konzept mit den einzelnen Clustern für die Jahrgänge spiegelt sich in der Außendarstellung des Gebäudes wider. So wird die Schule aus vier verzahnten Gebäudeteilen bestehen. Die Eröffnung der Schule ist für 2022 geplant.

Die Firma Hundhausen aus Siegen freut sich über den Auftrag und dankt der Stadt Hückeswagen für ihr entgegengebrachtes Vertrauen.

Quelle: www.hundhausen.de