Presseschau 21. Januar 2021

Diese Themen waren am 21. Januar 2021 Gegenstand von Berichterstattung in der Presse.

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der Überlänge teilen wir diesen Beitrag auf mehrere Seiten auf. Jeweils unten können Sie auf den gewünschten Teil klicken (Seitenzahlen) oder mit dem rechten Pfeil immer direkt zum nächsten Teil klicken. Ob das so praktikabel ist, werden wir in den nächsten Tagen beobachten. Rückmeldungen nehmen wir jederzeit gerne an.

Corona

Mitteldeutsche Zeitung zu Politik und Corona

Das Vertrauen in die Spitzenpolitiker sinkt, wenn nach jeder Ministerpräsidentenkonferenz die dort mühselig ausgehandelten Kompromisse am Tag danach in Sonderwegen der Länder münden. Es braucht jetzt Vorbilder, es braucht Warmherzigkeit, es braucht Einfühlungsvermögen für alle. Das blitzt bei Politikern zwischendurch immer wieder auf – wie Merkels Äußerung, es breche ihr das Herz, dass Menschen in Einsamkeit gestorben sind. Aber die Sehnsucht vieler Bürger bleibt unerfüllt, dass sie sich mit ihren Sorgen verstanden fühlen.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung – www.mz-web.de

Schwachstelle Impfen

Nicht die europaweite Bestellung des Corona-Gegenmittels ist das Problem, sondern grobe Fehler der EU-Kommission. Sie bestellte zu spät zu wenig bei Biontech und Pfizer und steht jetzt in der Schlange hinter anderen Ländern. Dazu gesellt sich jetzt der Ampullen-Lapsus. Brüssel sieht nicht gut aus und für den Bund wird es immer schwieriger, die europäische Impfstrategie zu verteidigen.

Quelle: Straubinger Tagblatt – www.idowa.de

Balance halten

Kommentar von Ute Strunk zu Herdenimmunität und Impfpflicht

Die Aussicht, mit einem Impfstoff, der erfolgreich vor Covid-19 schützt, den Weg zurück in die Normalität zu schaffen, stimmt hoffnungsvoll. Die Corona-Schutzimpfung ist zumindest ein Ausweg aus der Pandemie. Ein anderer wäre die Entwicklung von wirksamen Medikamenten zur Behandlung.

Mit dem Start der Impfkampagne ist aber auch ein Thema wieder stärker in den Fokus gerückt, das schon bei den Masern sehr kontrovers diskutiert wurde: die Impfpflicht. Das Thema polarisiert. Kritiker sehen darin einen Verstoß gegen das Grundgesetz. Befürworter betrachten die Impfpflicht als Schutzmaßnahme für die Gesamtbevölkerung – und damit als verfassungsgemäß. Ein Argument für die Impfpflicht ist das Ziel der Herdenimmunität: Wenn ein großer Teil der Gemeinschaft geimpft ist und ein Virus somit keine Wirte mehr findet, sind auch jene geschützt, die etwa aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Das überzeugt und trifft bei der Masernimpfung tatsächlich zu, denn ihr Schutz hält meist ein Leben lang.

Bei Corona ist nach aktuellem Kenntnisstand aber weder klar, wie lange der Impfschutz anhält, noch, ob die Geimpften weiter ansteckend sind. Das alles bildet den Hintergrund für eine Antwort auf die Frage nach der Impfpflicht. Es geht um die Balance zwischen dem Gemeinwohl auf der einen Seite und dem Eingriff in individuelle Freiheiten, dem Recht auf körperliche Unversehrtheit auf der anderen Seite. Vielleicht aber wird sich die Frage auch gar nicht stellen. Schließlich ist ein großer Teil der Bevölkerung ja durchaus bereit, sich impfen zu lassen – auch ohne Pflicht.

Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz – www.allgemeine-zeitung.de

Krankenhausärzte sehen Gefahr durch Mutationen nach Lockdown-Verschärfung nicht gebannt

VLK-Präsident Weber: „Wenn die Mutante so schlimm ist wie angegeben, dann Gnade uns Gott“ – Gipfelbeschlüsse dennoch „angemessen“

Osnabrück. Deutschlands Krankenhausärzte sehen die Gefahr durch Corona-Mutationen nach der Lockdown-Verschärfung nicht gebannt. „Wenn die Mutation so schlimm ist, wie Angaben aus England es vermuten lassen, dann Gnade uns Gott. Dann könnte es sein, dass wir alles noch mal neu bedenken müssen“, sagte Michael Weber, Präsident des Verbandes der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK), im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

Weber verwies auf regional noch sehr hohe Infektionszahlen. Sachsen sei „absolut am Limit“, in Südbrandenburg und Thüringen sei die Lage kritisch, in Bayern gebe es trotz bereits verschärfter Regeln noch zu viele Neuinfektionen. Ein Einschleppen der Mutante könnte daher ein schnelles Nachschärfen erforderlich machen, etwa mit Ausgangssperren. „Ich hoffe, dass wir dazu nicht kommen müssen“, so der Krankenhausärztepräsident.

Da die Zahl der Corona-Intensivpatienten bundesweit in den vergangenen Wochen aber „von fast 6.000 auf nun knapp unter 5.000 gesunken“ sei, seien die Bund-Länder-Beschlüsse vom Dienstag dennoch „angemessen“, betonte Weber. Durch mehr Homeoffice und eine OP-Masken-Pflicht sinke die Gefahr, sich im ÖPNV anzustecken. Die Verlängerung der Schulschließungen sei mit Blick auf die Virusgefahr nachvollziehbar. Auch durch die etwa doppelt so hohen Kapazitäten des deutschen Gesundheitssystems gegenüber Großbritannien könnten Szenen wie in London verhindert werden.

Dass in den Pflegeheimen so viele Menschen an Corona sterben, „entlastet die Intensivstationen auf makabre Weise“, sagte Weber weiter. Denn von den Intensivstationen werde „nur“ ein Drittel der Corona-Toten gemeldet, die meisten anderen direkt von den Pflegeeinrichtungen. Es sei aber auch „klar, dass nicht jeder hochbetagte, multimorbide und demente Mensch, der sich im Heim mit dem Virus infiziert, auf eine Intensivstation verlegt und dort beatmet wird“.

Der Schutz der Heimbewohner sei „extrem schwierig“, erklärte der Krankenhausärztechef, denn demente Menschen könnten nicht zur Einhaltung der Hygieneregeln gebracht werden. Um die Lage zu entschärfen, müssten alle Pflegekräfte schnellstmöglich geimpft werden, und für Personal und Besucher brauche es eine Pflicht zu FFP2-Masken und Schnelltests.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung – www.noz.de

Merkels Richtlinie

Bundeskanzlerin sieht in Corona eine Jahrhundertkatastrophe. Von Thomas Seim.

Die Bundeskanzlerin erklärt sich und die Corona-Strategie ihrer Bundesregierung. Es war höchste Zeit dazu. Zwar rechnen 70 Prozent der Menschen im Land ohnehin mit einer Verlängerung von Einschränkungen über den 14. Februar hinaus. Aber in den vergangenen Wochen wuchs in der Bevölkerung die Unzufriedenheit mit den Entscheidern in Bund und Ländern. Es entstand immer stärker der Eindruck, die Verantwortlichen wollten schneller durchregieren, ohne sich lange mit den Bedenken und Nachfragen besorgter Bürgerinnen und Bürger zu beschäftigen und ihnen ihre Politik zu erklären.

Angela Merkel neigt als Naturwissenschaftlerin ohnehin dazu, politische Entscheidungen als alternativlos darzustellen und sie damit dem politischen Streit um die bessere Lösung einfach zu entziehen. Nun allerdings hat sie mit ihrem Auftritt in Berlin erstmals öffentlich erklärt, dass die Strategie der Bundesregierung im Kampf gegen Corona politisch und nicht ausschließlich wissenschaftlich begründet ist.

Dieser Abschied von ihrer Alternativlos-Logik ist richtig. Die Kanzlerin konnte dafür gute Gründe nennen. Vor die Alternative gestellt, eine Immunisierung der Bevölkerung durch eine unkontrollierte Ausbreitung des Virus zuzulassen oder sie durch Impfungen und Schutzmaßnahmen wie den Stillstand öffentlichen Lebens zu ermöglichen, hat sie die Richtungsentscheidung für den Schutz der Bevölkerung durch Kontrolle und Impfstoffe vorgegeben. Man kann sich dieser Argumentation angesichts der zum Teil dramatischen Gefährdung insbesondere älterer Menschen durch Corona nicht entziehen.

Auch die Einordnung der Corona-Pandemie als „Jahrhundertkatastrophe“ macht die Einschränkungen im öffentlichen Leben nachvollziehbar. Merkel hat diesem erschreckenden Urteil gestern zugleich eine erste erlösende Perspektive gegeben. Zwar wird Mitte Februar nicht alles vorbei sein, aber erste Erleichterungen für Kitas und Schulen wird es dann wohl geben können, auch Friseure und der Einzelhandel können darauf hoffen. Verbunden bleibt dieses mit der Mahnung zur Vorsicht wegen der Corona-Mutationen. Das Erklären von Politik ist die Hauptaufgabe der Regierungschefin. Viel zu lange hat sie dies vernachlässigt. Nun hat Merkel sich korrigiert. Das ist ein klares Richtlinien-Signal der Kanzlerin – auch an die Ministerpräsidenten. Ein Ende der drastischen Einschränkungen wird erst möglich, wenn zum Ende des Sommers jeder Bürgerin und jedem Bürger ein Impfangebot gemacht worden ist. Das Ende des Sommers ist der 21. September. Fünf Tage später gehen mit der Bundestagswahl auch Merkels 16 Jahre im Kanzleramt zur Neige.

Quelle: Neue Westfälische (Bielefeld) – www.nw.de

Ostersbaum: Lichterwege gehen ins Netz

Der erste Dienstag im Februar ist traditionell für die Lichterwege am Ostersbaum reserviert. Und wenn Regen oder Schnee dem Event nichts anhaben können, dann auch nicht eine Pandemie: In diesem Jahr gehen die Lichterwege ins Netz.

Die 22. Lichterwege werden eine Premiere der besonderen Art. Trotz der Corona-Pandemie werden die Lichterwege am 2. Februar gefeiert, aber dieses Mal nicht live auf den Treppen im Ostersbaum, sondern im Internet: Von 18 bis 20 Uhr auf auf www.stew.one. 

In einem Livestream werden die filmischen Sequenzen der letzten 20 Jahre Lichterwege in Szene gesetzt, gestaltet von der Künstlerin Diemut Schilling und begleitet von Klängen des Wuppertaler Symphonieorchesters, dem Royal Street Orchestra und Anna Luca. Das Streamen auf der Plattform stew.one funktioniert ohne Anmeldung. 

Mitmachen erwünscht

Damit auch dieses Event ein einzigartiges Lichtkunstwerk wird, können sich Fans und Freunde der Lichterwege wie jedes Jahr auch selbst aktiv beteiligen: Mit einer Lichtinstallation oder -performance in der eigenen Wohnung kann jeder Teil dieser Inszenierung werden. Hierfür kann man sich bis zum 29. Januar an zu einem Zoom-Event unter info@nachbarschaftsheim-wuppertal.de anmelden. Dort gibt es einen Link zur Teilnahme.

Also einfach vor dem Rechner oder auch vor dem Handy mit einem heißen Getränk bequem machen, ein „leuchtendes“ Ambiente schaffen und los geht’s! 

Wenn Ihnen diese Veranstaltung gefällt, freut sich das Nachbarschaftsheim Wuppertal sehr über Spenden an: Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V., IBAN: DE60 3305 0000 0000 9256 44 oder online unter www.nachbarschaftsheim-wuppertal.de

Quelle: Stadt Wuppertal

Acht weitere Alten- und Pflegeeinrichtungen haben Zweitimpfung erhalten

Acht Remscheider Einrichtungen der Altenhilfe waren heute Ziel von insgesamt sechs Impfteams – bestehend aus ärztlichem Personal, städtischem Verwaltungspersonal und dem Führungsdienst der Feuerwehr –, um die zweite Biontech/Pfizer-Spritze zur Immunisierung gegen das Coronavirus zu setzen.

Über den Tag hinweg erhielten 309 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 270 Mitarbeitende ihre erste oder zweite Corona-Schutzimpfung. Auch heute hatten sich wieder Personen, die bei der ersten Runde nicht hatten teilnehmen können oder wollten, für die Erstimpfung angemeldet.

Verantwortliche setzen alles daran, Immunisierung in Remscheid voranzutreiben.

Viola Juric, Stadt Remscheid

Zusätzlich gab es für zwölf Rettungsmitarbeiter*innen den ersten oder zweiten Pieck, für weitere 19 Mitarbeitende häuslicher Pflegedienste – alle Personen aus der Impfkategorie 1 – die erste Corona-Schutzimpfung. Zwei Dosen waren unbrauchbar und mussten verworfen werden. Zusammen mit weiteren sechs Injektionen für Mitglieder der eingesetzten Impfteams kam man heute auf insgesamt 616 Impfungen.

Zum zweiten Mal Ziel der Remscheider Impfoffensive waren heute: Lebenshilfe, AWO Willi-Hartkopf-Seniorenzentrum, Pflegezentrum „Am Schwelmer Tor“, Senioren- und Pflegeheim „Haus am Park“, Diakonie Bliedinghausen, 365 Grad, Pflegeeinrichtung 365° Wohngruppe Hand in Hand, Hartmann Wohngruppe Tillmanns’sche Häuser.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Anwohner bemerkte Einbrecher und alarmierte die Polizei

Zwei junge Einbrecher schlugen in der Nacht zu heute (21.01.2021), gegen 01:30 Uhr, die Schaufensterscheibe eines Tattoostudios an der Lenneper Straße in Remscheid ein und verschafften sich unbefugten Zutritt.

Die lauten Geräusche weckten das Interesse eines Anwohners, der zum Fenster lief und nach der Ursache des Krachs suchte. Der Zeuge beobachtete, wie einer der Täter durch ein Loch in der Schaufensterscheibe in das Ladenlokal einstieg, während sein Komplize vor dem Schaufenster wartete. Der junge Mann bemerkte den Anwohner und die beiden Diebe flüchteten vom Tatort.

Dank der Täterbeschreibung des Zeugen, konnte die alarmierte Polizei einen der Flüchtenden (17 Jahre alt) kurz darauf festnehmen und auch seinen Komplizen (19 Jahre) ermitteln und an seiner Wohnanschrift aufgreifen.

Die Beamten nahmen beide jungen Männer vorläufig fest. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die Einbrecher heute Vormittag aus dem Polizeigewahrsam entlassen. (hm)

Corona-Virus: Rheinisch-Bergischer Kreis versendet Informationsschreiben

Corona-Virus: Rheinisch-Bergischer Kreis versendet Informationsschreiben an über 80-jährige Bürgerinnen und Bürger zur Impfung gegen das Corona-Virus

Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Rheinisch-Bergische Kreis hat heute die Briefe des Nordrhein-Westfälischen Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann an alle über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger im Kreis versendet, mit denen diese die Möglichkeit zur Corona-Schutzimpfung erhalten. Sie sollen in den kommenden Tagen per Post zugestellt werden. In dem Schreiben wird über die Einzelheiten zur Impfung informiert. Bereits ab kommenden Montag, 25.01.2021 können über die zentrale und kostenlose Rufnummer 0800 116 117 01 oder online über www.116117.de Termine zum Impfen für die über 80-jährige Bevölkerung vereinbart werden.

Los geht es mit den Impfterminen dann ab dem 8. Februar 2021. Ursprünglich sollten die Impftermine im Impfzentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises ab dem 1. Februar vergeben werden. Wie erst gestern am späten Abend bekannt wurde, kommt es vorübergehend zu einer reduzierten Liefermenge des bestellten Impfstoffes. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat daher kurzfristig verfügt, dass die Impfzentren der Kreise, also auch das des Rheinisch-Bergischen Kreises, jetzt erst am 8. Februar für die Impfung der Bevölkerungsgruppe der über 80-Jährigen öffnen sollen. Durch die sehr kurzfristige Änderung konnten die Schreiben nicht mehr um diesen Punkt korrigiert werden, deshalb ist darin noch der 1. Februar als Impfstart genannt. Der Rheinisch-Bergische Kreis bittet hierfür um Verständnis. Die Terminvergabe findet wie angekündigt ab dem 25. Januar 2021 statt.

Landrat Stephan Santelmann appelliert an die Seniorinnen und Senioren die nun angebotene Impfung wahrzunehmen: „Die Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft und jeden einzelnen von uns vor große Herausforderungen. Es ist deshalb ganz wichtig, dass wir uns alle impfen lassen.“

Dezentrale Lösungen für das Impfen notwendig

Hückeswagens Bürgermeister Dietmar Persian appelliert an den Oberbergischen Kreis

Ab Montag, 25.01.2021 können sich über 80-jährige aus dem Oberbergischen Kreis endlich einen Termin für die Corona-Schutzimpfung geben lassen. Ab voraussichtlich 8. Februar beginnen dann die Schutzimpfungen – allerdings ausschließlich im Impfzentrum in Gummersbach.

Bürgermeister Dietmar Persian freut sich, dass jetzt endlich das Impfen auch in der breiten Bevölkerung beginnen kann. Allerdings bereitet ihm die Organisation mit nur einem Impfzentrum in der Kreismitte Sorge: „Gerade bei den über 80-jährigen gibt es viele, die nicht mehr so mobil sind. Selbst wenn sie noch selber Auto fahren, sind oftmals längere Strecken in unbekannte Gegenden schwierig. Eine Fahrt nach Gummersbach ist für viele Hückeswagener im fortgeschrittenen Alter schon eine Herausforderung. Und eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist auch nicht gerade einfach und bezüglich der Ansteckungsgefahr riskant. Da muss eine andere Lösung gefunden werden!“

Bei den über 80-jährigen gibt es viele, die nicht mehr so mobil sind.

Dietmar Persian, Bürgermeister Hückeswagen

Natürlich hat Bürgermeister Persian schon mehrfach versucht, dieses Problem beim Kreis vorzubringen. Bisher scheint aber keine Lösung gefunden worden zu sein. Persian: „Ich kann ja verstehen, dass man sich bei der Organisation vom Land und vom Kreis zunächst auf die zentralen Lösungen konzentriert hat, solang nur eine begrenzte Anzahl an Impfdosen zur Verfügung steht. Das kann aber nicht die abschließende Lösung sein. Gerade für die Risikogruppe der über 80-jährigen muss in Kürze eine Impfung vor Ort erfolgen – die mobilen Impfteams in den Senioren- und Pflegeheimen haben ja auch bewiesen, dass das geht.“

Bürgermeister Persian betont, dass er bei dieser Forderung die Hückeswagener Politik hinter sich sieht: „Ich habe dieses Thema auch schon mit allen Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates besprochen und wir waren uns einig, dass Impfungen vor Ort gerade in den Kommunen, die weit von der Kreismitte entfernt sind, angeboten werden müssen.  Die Risikogruppen können nur durch eine Impfung effektiv geschützt werden. Hier müssen wir niederschwellige Angebote machen, um eine möglichst hohe Impfquote zu erreichen.“

Keine Elternbeiträge für Januar

Der Rat der Stadt Radevormwald hat in seiner Sitzung am 19. Januar 2021 die Aussetzung der Elternbeiträge für die Betreuung der Kinder in Kindertagesstätten, Kindertagespflegen und Ganztagsangeboten in Grundschulen für den Monat Januar 2021 beschlossen.

Die Abrechnung wird über den Monat Februar 2021 erfolgen, so dass im kommenden Monat keine Elternbeiträge eingezogen werden.

#trotzdemSPORT im Allee-Center

Im Rahmen der Initiative #trotzdemSPORT veranstaltet der Sportbund Remscheid e.V. gemeinsam mit seinen Mitgliedsvereinen erneut eine Aktion im Allee-Center.

Trotz der Einschränkungen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt, darf man seine Gesundheit nicht vergessen. Sport verbessert die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus, einschließlich des Gehirns, steigert die Abwehrkraft des Immunsystems und wirkt belebend auf das Herz-Kreislauf-System.

Wer daher bewegt gesund bleiben will, sollte ab dem 26. Januar den Weg ins Allee-Center aufsuchen und sich die Aktion vom Sportbund Remscheid und einigen Mitgliedsvereinen anschauen. Coronabedingt ist die Aktion auf Plakate, Videos und einen Bewegungsparcours begrenzt. Live-Auftritte sind leider nicht möglich.

Der unabhängige Dachverband und die kooperierenden Sportvereine bewerben im Remscheider Einkaufszentrum mithilfe von großen Aufstellern und Videoclips den organisierten Sport gemeinsam. So kann man sich umfassend informieren und nach Ende der Pandemiemaßnahmen gesund und sportlich in den Alltag starten.

Folgende Vereine nehmen bei der Aktion teil

Im Allee-Center heißt es wieder #trotzdemSPORT - eine Gemeinschaftsaktion vom Sportbund Remscheid und einigen Mitgliedsvereinen. Foto: Paula Stausberg
Im Allee-Center heißt es wieder #trotzdemSPORT – eine Gemeinschaftsaktion vom Sportbund Remscheid und einigen Mitgliedsvereinen. Foto: Paula Stausberg

AFC Remscheid Amboss e.V., Bergische Pool Union e.V., 1. Karate Club Remscheid Ganbaru Dojo e.V., Fallschirmclub Remscheid e.V., Hastener Turnverein 1871 e.V., Lenneper Turngemeinde 1860 e.V., Remscheider Turnverein von 1816 (Korp.), Rollsportverein IGR Remscheid e.V., SG Hackenberg 1973 e.V., Shotokan Karate e.V., Sportclub Rot-Weiss Remscheid e.V., und der Turnverein „Frisch auf“ Lennep 1933 e.V.

Informationen über die beteiligten Sportvereine und die jeweiligen Sportangebote gibt es unter www.sportbund-remscheid.de, beim entsprechenden Sportverein oder in den Flyern vom Sportbund Remscheid.

Sportbund Remscheid: Sportstättenentwicklung Hackenberg und Neuenkamp

Stellungnahme des Sportbund Remscheid SBR zur Diskussion der Sportstättenentwicklung Hackenberg und Neuenkamp.

Anknüpfend an die Diskussion im vergangenen Sportausschuss, den Antrag der SPD, Grünen und FDP und die zurzeit laufenden Gespräche schlägt der Sportbund Remscheid folgendes Vorgehen vor:

  • Aufgrund der unklaren Situation DOC, die sich noch über Jahre hinziehen kann, halten wir es für sinnvoll, die bestehende Stadionplanung am Hackenberg solange ruhen zu lassen, bis die Entscheidung DOC endgültig ist. Stattdessen sollte so schnell wie möglich der Ascheplatz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden Die SG Hackenberg kann dann endlich wieder einen ordentlichen, ruhigen Sportbetrieb gewährleisten und braucht keinen weiteren Mitgliederschwund in erheblichem Ausmaß zu befürchten. Für Leichtathletik und Rasensport steht nach wie vor das noch vorhandene Röntgenstadion zur Verfügung. Dies sollte den Anforderungen entsprechend gepflegt und -wenn machbar-verbessert werden. Sobald die Entscheidung über das DOC endgültig gefallen ist, wird aufgrund der dann vorhandenen sportlichen und finanziellen Situation neu entschieden. Bleibt die derzeitige Planung des Sportzentrums Hackenberg bestehen, wird sie in Teilbereichen verändert oder wird sie komplett aufgegeben?
  • Parallel zur Sportstättenentwicklung Lennep wird der Sportstättenumbau Neuenkamp aufgrund der vorhandenen Planung (Kunstrasen und Leichtathletik) wie bisher weiter vorangetrieben, auch wenn vorläufig keine Landesmittel fließen sollten. Konkret heißt das: Die notwendigen Mittel zum Umbau Neuenkamp sind im Doppelhaushalt 2021/22 fest verankert. Im Interesse des Sports im Südbezirk, des BV10 und der Quartiersentwicklung Hohenhagen müssen jetzt „Nägel mit Köpfen geschmiedet werden“.
  • Die geplante Sportstättenentwicklungsplanung mit Hilfe der UNI Wuppertal durchzuführen ist – für die genannten Anliegen – u.E. völlig überflüssig, kostet unnötig Geld und verlangsamt den Entwicklungsprozess. Deshalb bitten wir, darauf zu verzichten und die „Fortschreibung der Sportstättenentwicklungsplanung für die Remscheider Sportfreianlagen“ in gemeinsamer Eigenleistung (Politik, Sportamt, Sportbund) zu erbringen.

Schlussbemerkung

Die Umgestaltung Reinshagen läuft und ist voraussichtlich Mitte 2022 abgeschlossen. Wenn bis dahin die Arbeiten in Hackenberg und Neuenkamp auf Hochtouren laufen, wäre die Corona Zeit sehr effektiv genutzt worden.

Sportbund Remscheid e.V.
Der Vorstand

Scheibe eingeschlagen und Handtasche aus Auto gestohlen

Zwischen 18.00 und 18.20 Uhr hat ein Unbekannter am Mittwoch (20. Januar) in Engelskirchen-Loope bei einem KFZ-Aufbruch eine Handtasche erbeutet.

Die schwarze Lederhandtasche hatte sich im Fußraum eines blauen Renaults befunden, der auf dem Parkplatz einer Schule am Schulweg abgestellt war.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet Zeugen, die in dem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich mit dem Kriminalkommissariat 1 in Gummersbach unter der Rufnummer 02261 81990 in Verbindung zu setzen.