Auto stößt mit Bus zusammen

Am 19.01.2021, um 08:00 Uhr, kam es auf der Friedrich-Ebert-Straße in Wuppertal zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Bus, bei dem noch ein weiteres Auto in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Eine 26-jährige Frau aus Velbert fuhr mit ihrem grauen VW Golf die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Osten, als sie auf Höhe der Straße Vogelsaue einem weißen Fiat 500 linksseitig ausweichen musste, der verkehrsbedingt vor ihr auf der Fahrbahn hielt. Während des Ausweichmanövers streifte der VW zunächst den Fiat und geriet dann auf die Gegenspur. Der Fahrer (39) eines entgegenkommenden Busses konnte nicht mehr ausweichen. Bei der folgenden Karambolage verletzte sich der Busfahrer leicht. Alle weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

Der Sachschaden liegt bei circa 8.000 Euro. Während der Unfallaufnahme blieb die Straße gesperrt. Der VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.(jb)

Drei Pkw mit Farbe besprüht

In der letzten Nacht (19.01.) gegen 02:25 Uhr ist ein Anwohner der Gierather Straße wach geworden und hat einen Unbekannten beobachtet, der sich an drei geparkten Pkw zu schaffen gemacht hat.

An einem Mazda, einem Toyota und einem Citroen hat der Unbekannte die Kennzeichen sowie die Markensymbole an Heck und Motorhaube mit gelber Farbe besprüht. Nach Angaben des Zeugen soll der Mann anschließend als Beifahrer in einen Ford Fiesta gestiegen und in Richtung Mülheimer Straße weggefahren sein. Er soll circa 25-30 Jahre alt und relativ groß gewesen sein, hätte schwarze Haare und soll eine blaue dicke Jacke getragen haben.

Der Sachschaden wird auf insgesamt circa 1.500 Euro geschätzt.

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

Schwerer Diebstahl

Auf die Greifzange eines Baggers hatten es Unbekannte zwischen Freitag (15. Januar) und Montag (18. Januar) abgesehen.

Die Maschine wurde am Freitag um 15.30 Uhr am Straßenrand des Südrings in Bergneustadt unter einer Brücke abgestellt. Am Montag, gegen 8.30 Uhr, war die circa 100 Kilogramm schwere Greifzange verschwunden.

Zeugen und Hinweise gesucht

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Ehepaar zuhause ausgeraubt

Einem brutalen Raubüberfall sind am Montagabend (18. Januar) ein Ehepaar im Engelskirchener Ortsteil Hollenberg zum Opfer gefallen.

Etwa gegen 18.45 Uhr hatte es am Haus der 53 und 54 Jahre alten Geschädigten geklingelt; vor der Tür standen zwei Männer, welche Jacken mit der Aufschrift des Paketauslieferers Hermes trugen und angeblich ein Paket zustellen wollten. Als die Geschädigten daraufhin die Haustüre öffneten, stürmten insgesamt drei Personen in das Haus. Unter Vorhalt einer Pistole überwältigten die Täter das Ehepaar und fesselten es.

Anschließend durchsuchten sie ausgiebig das Anwesen, bis sie nach etwa einer halben Stunde den Tatort verließen und vermutlich mit einem in der Nähe des Hauses abgestellten weißen Lieferwagen flüchteten. Die Frau konnte sich kurz darauf aus ihrer Fesselung befreien und die Polizei alarmieren; eine Fahndung verlief jedoch ergebnislos.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet Zeugen, die in dem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich mit dem Kriminalkommissariat 1 in Gummersbach unter der Rufnummer 02261 81990 in Verbindung zu setzen.

Einbruch in Einfamilienhaus

Gestern Morgen (18.01.) gegen 10:00 Uhr ist die Polizei über einen Wohnungseinbruch in ein Einfamilienhaus in der Straße Im Neuenhausen informiert worden.

Die Hausbesitzerin hatte ihr Haus vier Tage zuvor verlassen und alles verschlossen. Während ihrer Abwesenheit hatten Unbekannte ein Fenster aufgebrochen und im Haus Schränke und Schubladen durchwühlt. Sie erbeuteten Schmuck mit einem Gesamtwert im unteren vierstelligen Bereich sowie Bargeld.

Zum Tatort wurde der Erkennungsdienst gerufen, um mögliche Spuren zu sichern.

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

19.01.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Bedauerlicherweise gibt es an dieser Stelle erneut Todesfälle zu vermelden. Eine 94-jährige Remscheiderin und ein 81-jähriger Remscheider sind mit der Corona-Infektion verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 169 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.189 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.906 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 114 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 429 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 26 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet), Stand 18.01.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.189 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 112,3. 114 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage125
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW112,3
Fälle gesamt3.189
Fälle gesamt/100.000 EW2.864,3
Todesfälle gesamt114
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Corona-Mutation: Münchner Forschungsinstitut schafft Nachweis

Autoren: Dr. Roman Wölfel, Michael Tomelzik

Wie ein Damokles-Schwert hängt die neue SARS-CoV-2 Variante B.1.1.7 über ganz Europa. Die, zuerst in Großbritannien aufgetretene Mutation konnte durch das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr (IMB) in München bereits am 22. Dezember 2020 bei einem Reiserückkehrer aus Großbritannien durch die Sequenzierung des Genoms nachgewiesen werden.

„Es ist ganz natürlich, dass Corona-Viren genauso wie etwa Influenza-Viren immer wieder mutieren“, sagt Privatdozent Dr. Roman Wölfel, Leiter des Instituts in München. Corona-Viren seien in Sachen Mutation sogar eher langsam, weil sie sich darum bemühten, vergleichsweise wenig Fehler in ihr Genom einzubauen, erklärt der Oberstarzt. Bei der Variante B.1.1.7 hat sich unter anderem das für den Eintritt in die menschliche Zelle verantwortliche Spike-Protein verändert. Mutationen an dieser sensiblen Stelle des Virus können deshalb leicht Auswirkungen auf seine Infektionseigenschaften haben.

Vorreiter von Beginn an

Schon zu Beginn der Pandemie gelang es den Forscherinnen und Forschern des IMB innerhalb von nur drei Tagen eine der ersten außerhalb von China gewonnenen Gesamtgenomsequenzen des neuartigen Corona-Virus auf einer der weltweit größten Datenbank für Genome „gisaid.org“ zur Verfügung zu stellen. Auch die Sequenz der Variante B.1.1.7 wurde dort umgehend international zugänglich gemacht. Von Beginn an beobachtet das IMB die weitere Ausbreitung von SARS-CoV-2 sehr genau.

Mögliche Auswirkungen auf eine Impfung

Auch untersucht das IMB potenzielle Auswirkungen der Mutationen auf die Diagnostik und die Wirksamkeit einer Impfung. Dabei arbeiten die Münchner mit universitären Partnern zusammen. „Derzeit werden die mutierten Viren weltweit in Laboren untersucht. Dabei wird auch Blutserum von Menschen eingesetzt, die geimpft wurden oder die COVID-19 bereits überwunden haben“, erklärt Dr. Wölfel. Man schaue sich dann an, inwiefern die Antikörper im Blut dieser Menschen auch die veränderten Viren neutralisieren können, so Oberstarzt Dr. Wölfel. Nach ersten Ergebnissen scheinen die Antikörper trotz gewisser Unterschiede in der Abwehrreaktion auch vor den mutierten Varianten zu schützen.

Mehr Sequenzierung gefordert

Genomsequenzierungen werden in Deutschland genauso durchgeführt wie in Großbritannien. Unabhängig von der SARS-CoV-2-Pandemie hat sich Großbritannien aber schon länger auf Genomsequenzierungen fokussiert. Dadurch ist Großbritannien jetzt auch in der Lage sehr viele Patientinnen und Patienten auf diese Virusmutation hin zu untersuchen. „Es ist auf jeden Fall sinnvoll, die Zahl der Genomsequenzierungen auch in Deutschland zu steigern“, meint Dr. Wölfel. Es gehe dabei ja nicht nur um die in Großbritannien und Südafrika entdeckten Varianten, sondern auch darum, das natürliche Mutationsverhalten von Corona-Viren weiter zu beobachten. Auch darum lassen die Expertinnen und Experten das Virus auch zukünftig nicht aus den Augen.

Weitere Informationen: https://www.bundeswehr.de/de/organisation/sanitaetsdienst

Versuchter Einbruch in Kindertagesstätte

Am vergangenen Wochenende haben Unbekannte offenbar versucht, in eine Kindertagesstätte im Friedhofsweg in Bensberg einzubrechen.

An zwei Türen wurden gestern Morgen, 18.Januar um 8 Uhr durch eine Mitarbeiterin Beschädigungen festgestellt, die am Freitag, 15.Januar gegen 16 Uhr noch nicht da waren.

Die Täter gelangten nicht in das Objekt und machten keine Beute. Der entstandene Sachschaden wird auf 500 Euro geschätzt. (ct)

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

Schwertransport unter Alkoholeinfluss

Gestern Früh, 18.Januar um kurz nach 8 Uhr, haben Polizisten einen Lkw der Marke MAN mit angehangenem Turmdrehkran bemerkt, der halbseitig auf dem Gehweg der Frankenforster Straße stand.

Nach Angaben des Fahrers war er unterwegs zu einer Baustelle. Der Fahrer, ein 46-Jähriger aus Nettersheim, zeigte körperliche Auffälligkeiten, so dass ihm ein Atemalkoholvortest angeboten wurde. Dieser Test ergab über 1,1 Promille und lag somit im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit.

Dem Fahrer wurde anschließend eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Sein Führerschein wurde zudem sichergestellt. Dass der Schwertransport bei einer anschließenden Überprüfung bei einem Sachverständigen auch noch technische Mängel aufwies und überladen war, hat nun auch noch kostspielige Konsequenzen für den Halter des Lkw, eine Firma aus Bergheim. (ct)

Vorlesetelefon: Bei Anruf Geschichte

Vorlesetelefon in Solingen ist gefragt: Pat*innen beherrschen insgesamt acht Sprachen.

Vorlesen geht immer – auch am Telefon! Die Vorlesepatinnen und -paten vom Kommunalen Integrationszentrum, die von kleinen Bibliotheks-Besucher*innen bis hin zu Bewohnern in Seniorenzentren normalerweise vor größeren Gruppen vorlesen, haben ihr Angebot an die Corona-Bedingungen angepasst: Über das Vorlese-Telefon 0212 – 290-2873 kann die eigene Telefon-Nummer hinterlassen werden. Kurz darauf wird zurückgerufen, und es gibt eine Geschichte, ein Gedicht oder etwas Jahreszeitliches zu hören – und das sogar in einer von acht Sprachen. Denn neben Deutsch beherrschen die Vorlesepat:innen auch die spanische, englische, italienische, arabische, kurdische, russische oder türkische Sprache. „Unsere jüngste Vorleserin ist zehn Jahre alt und schon ein Profi“, erzählt die Koordinatorin Claudia Elsener-Overberg: Tuana Karabulut liest auf Deutsch, Türkisch und Englisch vor.

Derzeit sind die Bücher fest in Frauenhand: Vorlese-Initiatorin Ulli Wüsthof wird außer von Tuana noch unterstützt von Susan Mustafa, Nadine Diab-Heinz, Giusy Anna Kopansky, Ilaria Stocchi, Bärbel Groß, Annette Checchin, Angelika Loeb, Elisabeth Strobel, Stefanie Bitzer und Sule Ates.

Das Vorlesetelefon braucht keine besondere Technik: „Telefonieren kann jeder, und manchmal entsteht auf diese Weise eine längere Vorlesefreundschaft“, sagt Claudia Elsner-Overberg. „Wäre es nicht schön, wenn sich zum Beispiel ein Grundschulkind dreimal in der Woche eine Gutenachtgeschichte am Telefon wünschen könnte?“