Corona: Fünf Erkrankte intensivpflichtig

Bedauerlicherweise sind zwei Remscheider im Alter von 64 und 83 Jahren mit der Coronainfektion verstorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 487 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 8.248 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 7.569 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen. 192 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 533 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Es gibt insgesamt 1.717PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der Virusvariante Alpha und vier bestätigte Fälle der Virusvariante Beta. Die Virusvariante Gamma wurde einmal in Remscheid nachgewiesen. Die Delta-Variante ist bislang 814 mal aufgetreten.

Aus den Krankenhäusern

Die Krankenhäuser vermelden 23 Covid-19-erkrankte Personen als sogenannte Hospitalisierungsfälle. Fünf dieser Personen sind intensivpflichtig, zwei Personen werden invasiv beatmet, Stand 30.11.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Unfall beim Wenden auf der Kaiserstraße

Am 29.11.2021, um 14:15 Uhr, kam es auf der Kaiserstraße zu einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten.

Eine 69-jährige Frau fuhr mit ihrem Citroen C3 die Kaiserstraße in östlicher Richtung, als sie wenden wollte. Im Zuge des Wendevorgangs kollidierte sie mit dem Randstein und verlor daraufhin die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Anschließend prallte sie am dortigen Fußgängerüberweg gegen einen Ampelmasten.

An der Ampel wartete eine Mutter (30) mit ihren beiden Kindern (2 und 8). Beide Kinder wurden durch das Fahrzeug bzw. herum fliegende Fahrzeugteile leicht verletzt.

Der Citroen war nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden liegt bei circa 3.500 Euro. Für die Zeit der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen. (jb)

Remscheid: Impftermine online buchen

Die seit heute buchbaren rund 3.000 Termine für Corona-Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen im Zeitraum 1. bis 10. Dezember in der neuen Impfstelle im Zentrum Süd sind komplett vergeben. Für den 11. Dezember sind nur noch wenig freie Termine zu haben.

Die Stadt Remscheid freut sich sehr über die große Nachfrage in der ab kommenden Mittwoch geöffneten Anlaufstelle Rosenhügeler Straße 2-8 in 42859 Remscheid. Und sie beruhigt: Impfwillige, die heute bei der Terminbuchung leer ausgegangen sind, können morgen den nächsten Buchungsversuch starten. Pro Tag wird ein weiterer Impftag mit rund 300 Terminen freigegeben.

Remscheid: Impftermin buchen

Der passende Termin lässt sich online über https://remscheid.impf-buchung.de/ buchen. Wer keinen Internetanschluss besitzt, kann sich seinen Impftermin telefonisch über das Bergische ServiceCenter unter der Corona-Hotline (02191) 16-2000 sichern. 

Anwohner wollte Funkmast im Wohngebiet nicht dulden

Ein Grundstückseigentümer war nicht damit einverstanden, dass in unmittelbarer Nähe seines Anwesens eine Mobilfunkanlage errichtet werden sollte. Das bereits genehmigte Bauvorhaben liege in einem reinen Wohngebiet und sei den Anwohnern angesichts seiner Dimensionen (30 Meter Höhe) nicht zuzumuten. Der Betroffene stellte vor Gericht einen Antrag auf aufschiebende Wirkung, um den Baubeginn zu verhindern.

Die Richter entschieden nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS, dass die Klage gegen die erteilte Baugenehmigung voraussichtlich keinen Erfolg habe und gaben dem Eilantrag deswegen nicht statt. Bei dem Funkturm handle es sich um eine Nebenanlage im Sinne der Baunutzungsverordnung (wie etwa Bauten zur Strom-, Gas- oder Wasserversorgung), die auch in einem reinen Wohngebiet ausnahmsweise zulässig sei.

(Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Aktenzeichen 7 B 369/21)

Wanderparkplatz Wupperhof am Mittwoch gesperrt

Stufenanlage am Odentaler Weg muss repariert werden – Kran braucht Platz.

Der Wanderparkplatz am Odentaler Weg ist am Mittwoch, 1. Dezember, wegen Bauarbeiten ganztägig gesperrt. Zudem können Fußgehende den Wanderweg in Richtung Balkhausen an diesem Tag nicht nutzen.

Grund dafür ist schweres Gerät, das zur Reparatur der durch das Hochwasser im Sommer beschädigten Stufenanlage nahe der Kanu-Einstiegsstelle der Wupper benötigt wird. Dazu wird ein Kran aufgebaut, der die schweren Blocksteine aufnimmt, so dass die beauftragte Landschaftsbau-Firma die Blocksteine neu setzen kann.

Aus Gefahrengründen ist der gesamte Schwenkbereich des Krans und damit auch der Wanderweg nicht nutzbar. Vor Ort wird rechtzeitig durch die von der Unteren Naturschutzbehörde beauftragte Firma auf die Sperrung hingewiesen.

Überfall am Willy-Brandt-Platz – Zeugen greifen ein

Drei Unbekannte überfielen am Samstagabend (27.11.2021, gegen 18:50 Uhr) einen Mann an der Klotzbahn Ecke Willy-Brandt-Platz in Wuppertal.

Ein 54-Jähriger befand sich vor der dortigen Bankfiliale, als ihn drei Unbekannte von hinten niederrissen und ihm Reizgas ins Gesicht sprühten. In der Folge schlugen und traten die Täter auf ihr Opfer ein und verletzten es leicht.

Durch laute Hilferufe wurden Passanten der Fußgängerzone auf das Geschehen aufmerksam und kamen dem Mann zu Hilfe. Ihnen gelang es einen 17-jährigen Tatverdächtigen zu Boden zu bringen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Seine beiden Mittäter flüchteten vom Tatort in Richtung Friedrichstraße.

Die Ermittlungen zu den Flüchtigen hat die Kriminalpolizei aufgenommen. Sie waren beide etwa 15-20 Jahre alt, 1,80 bis 1,90 Meter groß und von schlanker Statur. Sie trugen schwarze Mützen und hatten ihr Gesicht mit einem schwarzen Tuch bzw. einer dunklen Mund-Nasen-Maske verdeckt.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach Zeugen. Hinweisgebende können sich unter der Rufnummer 0202/284-0 an die Polizei wenden. (weit)

Spendenparcourslauf in der Kita Moltkestraße

Am Vormittag des 26. Novembers 2021 fand in der Evangelischen Kita Moltkestraße ein kleines Sportevent zugunsten der neuen Indoor-Kletterwand statt. Der Förderverein der Kita hatte über ein Crowdfunding-Projekt der Volksbank im Bergischen Land mit dem Titel „Entdecke den Klettermax in dir“, das noch bis Weihnachten läuft, die Realisierung einer neuen Erlebnis-Kletterwand angestoßen.

„Die Kinder waren begeistert und hochmotiviert“, freute sich Monique Semper, Vorstandsmitglied des Fördervereins. Die Kleinsten haben genauso motiviert mitgemacht, wie die Vorschulkinder.“

Die Kinder kamen in mehreren Kleingruppen, um ihre Runden über den Parcours zu drehen und sammelten pro gelaufener Runde einen Stempel. Für jeden Stempel wurde Geld erlaufen.

Bereits bei der Finanzierung des neuen Außengeländes vor einigen Jahren wurden gute Erfahrungen mit dem Engagement der Kita-Kinder gemacht. „Die Kinder wussten damals wie heute sehr genau, warum sich ihr Parcourslauf lohnt und Spaß machte es allen zusätzlich“, ergänzte Sandra Wolf, Vorsitzende des Elternbeirats.

Die Linke: Sana Klinikum begründet Abbau von Intensivbetten nicht

„Zur Sitzung des Hauptausschusses am 04.11.21 stellte die Wählergruppe „echt.Remscheid e.V.“ die Anfrage, warum die Intensivbettenzahl in Remscheid von 36 Betten im Oktober 2020 auf 26 Betten im Mai 2021 abgebaut wurden.

Diese Informationen erstaunte die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid sehr und wir sahen uns veranlasst selbst nachzuforschen und fanden mit einem einfachen Klick auf die entsprechenden Seiten die Antwort:

Tatsächlich! Auf der Höhe der Pandemiezeit nahm die Zahl der Intensivbetten um 10 Betten ab; zwischenzeitlich ab Juni sogar um 13 Betten! Dies führte dann für eine kurze Zeit zu einer Intensivbettenauslastung von 100% in Remscheid!

Warum das Ganze? Auf die Antworten haben wir mit Spannung gewartet. Allerdings sind die nun für den Hauptausschuss am 02.12.21 vorliegenden Antworten mehr als enttäuschend. Das SANA Klinikum geht in keiner Weise auf die Fragen ein. Nimmt weder dazu Stellung, warum Intensivbetten abgebaut wurden noch wofür das Klinikum Ausgleichszahlungen von über 9,7 Millionen im Zeitraum von April bis Oktober 2020 erhalten hat.

Die Linke.Remscheid hält das in zweierlei Hinsicht für skandalös: Zum einen die Tatsache selbst, dass inmitten der Pandemie Intensivbetten abgebaut wurden – mit wenig Rücksichtnahme auf den Schutz der Bevölkerung! Zum anderen die Informationspolitik. Die politischen Gremien und vor allem die Bevölkerung haben ein Recht auf eindeutige Information und Klarstellung – insbesondere bei dem hoch sensiblen Thema Gesundheitsschutz. Die Anzahl und Auslastung der Intensivbetten sind gerade in Corona-Zeiten von großer Bedeutung. Deswegen fordern wir eine umfassende Aufklärung!“

gez. Brigitte Neff-Wetzel
Fraktionsvorsitzende Die Linke.Remscheid

Mordfall Zakia Mansour bei „hallo deutschland“ im ZDF

Erst 25 Jahre nach dem Fund einer Leiche bei Gifhorn in Niedersachsen konnte das Opfer identifiziert werden, 27 Jahre danach erhoffen sich die Ermittler nun neue Hinweise darauf, wer die an Weihnachten 1994 ermordete Tunesierin Zakia Mansour in den zehn Tagen zuvor in der Region Braunschweig-Wolfsburg-Salzgitter gesehen hat. Das ZDF-Magazin „hallo deutschland“ berichtet am Mittwoch, 1. Dezember 2021, 17.10 Uhr, über den Fall und schildert, wie der damalige und inzwischen pensionierte Hauptkommissar immer noch an dem einzigen Fall arbeitet, den er seinen Nachfolgern ungelöst hinterlassen musste.

Ungeklärte Kriminalfälle, die Geschichte schrieben, greift „hallo deutschland“ regelmäßig auf und rekonstruiert mit den damals und mit den heute ermittelnden Kommissaren das zurückliegende Geschehen und aktuelle Erkenntnisse. Über eine neue Spur im Fall Zakia Mansour hatte am 13. Januar 2021 „Aktenzeichen XY… ungelöst“ im ZDF berichtet. Bei der Rekonstruktion des Falles in „hallo deutschland“ geht es nun auch um die Frage, inwiefern der Fall Zakia Mansour mit dem der vermissten Thailänderin Ganya Thielke zusammenhängt – laut Zeugenaussagen sollen beide Frauen im Dezember 1994 gemeinsam in einem China-Restaurant gesehen worden sein.

Kommissar Frank Bauerfeld sitzt im Büro und gibt ein Interview für den Beitrag „Der Fall Zakia Mansour“. © ZDF - Aylin Mercan
Kommissar Frank Bauerfeld sitzt im Büro und gibt ein Interview für den Beitrag „Der Fall Zakia Mansour“. © ZDF – Aylin Mercan

In dem „hallo deutschland“-Beitrag von Aylin Mercan berichten der ehemalige erste Kriminalhauptkommissar Jürgen Schmidt und Kriminalhauptkommissar Frank Bauerfeld über den Fall. Zu Wort kommt auch Mohamed Sfaxi, Sohn von Zakia Mansour, der erst im November 2019 erfuhr, dass seine vermisste Mutter ermordet wurde.

Hintergrund

Das News- und Boulevardmagazin „hallo deutschland“, im wöchentlichen Wechsel von Lissy Ishag und Tim Niedernolte moderiert, präsentiert montags bis freitags um 17.10 Uhr im ZDF emotionale Geschichten über Menschen in Deutschland und Deutsche in aller Welt. In der Reihe „Kommissare“ ruft das Magazin aufsehenerregende Mordfälle in Erinnerung, die besonderes kriminalistisches Gespür verlangen.

Autorennen? Polizei beschlagnahmt Autos und Führerscheine

Wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens im Industriegebiet in Hückeswagen-Scheideweg hat die Polizei am Samstagabend (27. November) zwei Sportwagen als auch die Führerscheine der Piloten beschlagnahmt.

Anwohnende hatten am Samstagabend zunächst einen Porsche beobachtet, der über einen Zeitraum von etwa zwei Stunden auf der Bockhackerstraße immer wieder mit laut aufheulendem Motor stark beschleunigte und auf dem Neuschnee Driftübungen vollzog. Gegen 22.40 Uhr beobachteten Zeugen, dass sich der Porschefahrer mit einem dazu gestoßenen Fahrer eines Jaguar im Industriegebiet offenbar ein Rennen lieferte. Dabei fuhren beide Autos in geringem Abstand mehrfach mit hoher Geschwindigkeit in einem aus der Bockhackerstraße, der Heinrich-Schicht-Straße, der Johann-Clouth-Straße und der Clarenbach-Straße gestalteten Rundkurs, wobei sich auf dem Dach des Jaguar ein Blaulicht befunden haben soll.

Beim Eintreffen der Polizei entfernten sich beide Fahrzeuge zügig. Der Porsche konnte wenig später auf der L68 angetroffen werden. Die Polizei beendete dort die Fahrt des 19 Jahre alten Remscheiders, in dem sie sowohl den Porsche als auch den Führerschein beschlagnahmte. Weil Zeugen das Kennzeichen des Jaguar abgelesen hatten, bekam dessen 20-jähriger Fahrer wenig später an seiner Wohnanschrift in Remscheid ebenfalls Besuch von der Polizei. Auch hier beschlagnahmte die Polizei Auto und Führerschein.