Corona: Tests im Leibniz-Gymnasium negativ

Die Testung der 43 Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klassen 9a, b und c des Leibniz-Gymnasiums in Lüttringhausen, sowie die vier betroffenen Lehrkräfte (siehe  Meldung: Quarantänemaßnahmen am Leibniz-Gymnasium) ist abgeschlossen: Alle Ergebnisse liegen vor und sind negativ.

„Mittwochs in Lüttringhausen“ Frauenrechte und Jule Weber auf der Heimatbühne

Die SPD Lüttringhausen lädt am 2. September ab 19 Uhr ein zum zweiten Termin der Reihe „Mittwochs in Lüttringhausen – Kultur und Talk für alle auf der Heimatbühne“ in Lüttringhausen.

Nach der sehr erfolgreichen Premiere der Reihe am Mittwoch, 19. August 2020 zum Thema „Remscheid Tolerant“ und Musik mit dem begeisternden Remscheider Gitarristen und Songwriter Jochen Wingsch aka Papa Jo’s One Man Acoustic Jam geht es am 2. September in die zweite Runde.

Frauenrechte in Remscheid

Unter dem Thema „Frauenrechte in Remscheid – wo stehen wir 2020?“ findet ab 19:00 Uhr eine kurzweilige Talkrunde statt – mit der Historikerin und Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in Remscheid Dr. Gerhilt Dietrich und der Ratskandidatin und Pflegedienstleiterin Regine Youssofi.

Ab 19.30 Uhr gehört die Bühne dann der ausgezeichneten Slam-Poetin Jule Weber. Jule Weber gehört zu den führenden Stimmen der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene. Seit 2009 trägt sie Lyrik und Prosa auf Bühnen vor, 2012 gewann sie sowohl die hessischen, als auch die deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften in der Kategorie U20. 2019 wurde sie mit dem Tullyaward als beste deutschsprachige Poetin ausgezeichnet.

Moderiert wird der Abend von den Ratskandidatinnen Dr. Gerhilt Dietrich und Stephanie Hoffmann. Im Anschluss an das Konzert laden wir alle Anwesenden ein, gemeinsam, auf Abstand, den Abend ausklingen zu lassen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Am 9. September wird dann zum Finale das Thema Bildung, mit den Erfahrungen der ersten Schulwochen, Thema sein. Ein musikalisches Highlight wird dann sicherlich der Auftritt der Irish Music Band „Fragile Matt“.

Lokalnachrichten aus Remscheid: Die Woche KW36/2020

Lokalnachrichten aus Remscheid, immer montags um 18.30 Uhr. Heute unter anderem mit diesen Themen:

  • Sanierung fürs Freibad Eschbachtal?
  • Wie wird die Maskenpflicht im ÖPNV eingehalten?
  • Neue Webseite zur Unterstützung vom Tourismus in Remscheid
  • Bienen im Betrieb. Solida stellt Wiesenfläche zur Verfügung.
  • Hinweis auf die rs1.tv-Live-Sondersendung zur Kommunalwahl

Kurznachrichten

  • Kind vor Kindergarten angefahren – Unfallflucht
  • Notfallfonds für Remscheider Kultur
  • Sturmtief Kirsten in Remscheid
  • Volksbank-Filiale wegen Renovierung geschlossen
  • Neues Graffito in der Lenneper Altstadt
  • Töttern mit Thorsten Greuling

Termine

  • Mittwochs in Lüttringhausen am 2.9. ab 19 Uhr mit Jule Weber zum Thema Frauenrechte
  • Open Air Kino in der Gelben Villa am Freitag, 4.9. ab 19 Uhr mit dem Film „Jojo Rabbit“
  • Ökologische Pilzwanderung mit der Natur-Schule Grund am Samstag, 5.9. ab 10 Uhr, Anmeldung erforderlich
  • Livekonzert mit Colbinger im Löf, am Sonntag, 6.9. ab 19 Uhr, Anmeldung erforderlich.

Tannenhof: Sommer-Konzert mit gefeierter Solistin unter freiem Himmel

Zwölf Streicher der bekannten Kammerphilharmonie Amadé verwandeln am Sonntag, 30. August 2020, ab 16.30 Uhr, die Wiese vor dem Mutterhaus der Stiftung Tannenhof in Remscheid in einen Open-Air-Konzertsaal.

Zusammen mit der international gefeierten Geigerin Franziska Pietsch, die in New York ausgebildet und mit vielen Preisen, u.a. dem Classic Music Award geehrt wurde, erklingen  Mozart, Dvorak und Johann Strauß.

Das Orchester unter Leitung von Frieder Obstfeld trat bereits beim Internationalen Beethovenfest Bonn und dem Rheingau-Musikfestival auf. In diesem Jahr bringen die jungen Musikerinnen und Musiker ihre Musik mit 24 Sommerkonzerten zu den Menschen, die von der Corona-Krise am meisten betroffen sind. Das Konzert wird ermöglicht durch die Unterstützung der Bürgerstiftung Remscheid und der Evangelischen Stiftung Tannenhof. Patienten, Freunde der Musik und Förderer sind herzlich eingeladen, diesen Musikgenuss gemeinsam zu genießen. Der Eintritt ist frei.

Das wunderschöne Mutterhaus in der Evangelischen Stiftung Tannenhof. Foto: Sascha von Gerishem
Das wunderschöne Mutterhaus in der Evangelischen Stiftung Tannenhof. Foto: Sascha von Gerishem

Sturmtief Kirsten besuchte Remscheid

Das Sturmtief Kirsten besuchte das Bergische Land bis in die Mittagsstunden hinein. In Lüttringhausen blieb es vergleichsweise ruhig, aber Windböen bis 85km/h wirbelten auch hier einiges durcheinander. Äste fielen herab, Blätter flogen wild umher, alles, was nicht niet- und nagelfest war, flatterte im Wind. Selbst Wäschestücke wurden von Balkonen geweht. Das Wetter schiebt uns nun mit Nachdruck in den Herbst.

Kinderbereich bei den Schlawinern jetzt auch samstags geöffnet

Die Schlawiner in Klausen weiten die Kinderspielzeiten für Kinder von 6 bis 12 Jahren aus. Das Kinder- und Jugendzentrum Lüttringhausen, Klausen 22, öffnet ab dem 5. September 2020 jeden ersten Samstag im Monat von 11 bis 14 Uhr seine Türen. Kinder, die ihre Freizeit gerne bei den Schlawinern verbringen möchten, melden sich bitte rechtzeitig telefonisch an: (0 21 91) 95 32 66.

Selbstverständlich gelten die bestehenden Corona-Hygienevorschriften.

Die Woche / KW35. Lokalnachrichten aus Remscheid

Die Lokalnachrichten aus Remscheid, immer montags ab 18.30 Uhr. Heute unter anderem mit diesen Themen.

Kurznachrichten

  • Kinderarztpraxis in Lüttringhausen schließt definitiv
  • Corona-Fälle an der Grundschule Dörpfeld und dem Leibniz Gymnasium
  • Tag des offenen Denkmals mit Filmbeitrag über den Blauen Mond – Quelle: https://youtu.be/ozJICyKJItk
  • Fahrscheine in vielen Bussen wieder beim Fahrer
  • Halbfinale Kreispokal SC Radevormwald gegen FC Remscheid

Termine

  • Töttern mit den OB- und Spitzenkandidat*innen im CVJM-Haus, Moderation: Thorsten Greuling. Mittwoch, 26. August 2020 ab 19 Uhr
  • Open Air Kino in der Gelben Villa. Freitag, 28. August 2020 ab 19 Uhr.
  • Fledermaus-Nachtwanderung mit der Natur-Schule Grund. Samstag, 29. August 2020 ab 21 Uhr
  • Open Air-Konzert der Kammerphilharmonie Amadé in der Stiftung Tannenhof. Sonntag, 30. August 2020 ab 16.30 Uhr
  • Literarischer Spaziergang vom Flair-Weltladen. Montag, 31. August 2020 ab 16.30 Uhr.

Quarantänemaßnahmen am Leibniz-Gymnasium

Positive Testung eines Kindes führt zu Quarantänemaßnahmen am Leibniz-Gymnasium in Lüttringhausen und zu Distanzunterricht. Ansteckungswahrscheinlichkeit innerhalb der Schule sehr gering.

Heute wurde dem Remscheider Gesundheitsamt das positive Covid-19-Testergebnis eines Wuppertaler Kindes, das die Klasse 9b des Remscheider Leibniz-Gymnasiums besucht, mitgeteilt. In der Folge gilt für alle Schülerinnen und Schüler, die mit dem betroffenen Kind über einen längeren Zeitraum zusammen in der Klasse waren, eine freiwillige häusliche Quarantäne bis einschließlich Donnerstag, 3. September. Gleiches gilt für 4 Lehrerinnen und Lehrer, die das betroffene Kind unterrichtet haben. Zum Ende der Isolation erfolgt eine Testung durch das Gesundheitsamt. Die Schule und das Gesundheitsamt werden die betroffenen Eltern und Lehrkräfte zeitnah mit allen Details zum weiteren Vorgehen versorgen.

Freiwillige häusliche Quarantäne

Das in Wuppertal lebende Kind hat das Remscheider Leibniz-Gymnasium bis Mittwoch, 19. August, besucht. Noch am selben Tag hat sich die Familie in eine freiwillige häusliche Quarantäne begeben, da im beruflichen Umfeld ein Coronafall gemeldet worden war. Über das Ergebnis der nachfolgenden Covid-19-Testung am 21. August wurde das Remscheider Gesundheitsamt heute informiert

Die häusliche Quarantäne innerhalb der Schülerschaft im Leibniz-Gymnasium betrifft nicht nur die Klasse 9b, sondern auch einige Schülerinnen und Schüler aus dem Parallelklassen 9a und 9c. Mit einzelnen von ihnen war das infizierte Kind in klassenübergreifender Kooperation unterrichtet worden. Und die Quarantäne erfolgt vorsorglich: Da die Schülerinnen und Schüler genauso wie alle Lehrkräfte auf dem Schulgelände und im Unterricht einen Mund-Nasenschutz tragen und Abstand halten, ist ein Ansteckungsrisiko im Schulbetrieb nach RKI-Richtlinien nach jetziger Kenntnis nicht anzunehmen.

Weitere Testung nach der Quarantäne

Zum Ende der Quarantäne wird das örtliche Gesundheitsamt die 43 Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klassen 9a, b und c sowie die 4 betroffenen Lehrkräfte auf das Coronavirus testen. Das gibt Sicherheit und Beruhigung für ihre Rückkehr in den Schulalltag. Ort und Zeit des Abstrichs werden den Betroffenen rechtzeitig mitgeteilt.

Die Frage nach der Testung von Geschwisterkindern oder Eltern der betroffenen Kinder stellt sich nach medizinischer Fachansicht nicht. Hier gilt der RKI-konforme Grundsatz: Kontaktpersonen von Kontaktpersonen werden nicht verfolgt, in diesen Fällen besteht kein Ansteckungsrisiko. Quarantäne und Testung sind also nicht erforderlich.

Für die 43 Schülerinnen und Schüler wird statt des Präsenzunterrichtes nun Distanzunterricht erteilt.

Toleranz und Musik auf der Lüttringhauser Heimatbühne

Format „Mittwochs in Lüttringhausen“ hatte Premiere auf der Heimatbühne in Lüttringhausen.

Ein neues kulturelles Format hatte am Abend des 19. August auf der Lüttringhauser Heimatbühne am Ludwig-Steil-Platz Premiere. Auf Initiative des SPD-Ortsvereins in Lüttringhausen fand „Mittwochs in Lüttringhausen“ statt, wobei nicht der Wahlkampf der anstehenden Kommunalwahl im Vordergrund stand, sondern der Wille, niveauvoller Kultur im Stadtteil auch in diesen schwierigen Zeiten einen Platz zu bieten. Maximal 50 Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen für dieses Format auf den Bänken Platz nehmen, zur Premiere kamen knapp 40.

Um Punkt 19 Uhr begannen die Glocken der nahen evangelischen Kirche mit ihrem minimalistischen Konzert. Das hinderte die stimmgewaltige Steph Hoffmann jedoch nicht, die Veranstaltung pünktlich zu beginnen. Die Remscheider Kulturschaffende moderierte den Abend auf angenehm zurückhaltende Weise.

Wie stellen wir uns ein tolerantes Zusammenleben vor?

Anne Marie Faßbender. Foto: Peter Klohs
Anne Marie Faßbender. Foto: Peter Klohs

Dreißig Minuten lang tauschten Erden Ankay-Nachtwein, Vorsitzende des Remscheider Integrationsrates und Ratskandidatin der SPD und Anne Marie Faßbender, Vorsitzende von Remscheid Tolerant, Meinungen, Aussagen und Fakten zum Thema „Wie stellen wir uns ein tolerantes Zusammenleben vor?“ aus. Ohne Moderatorin entwarfen die beiden Frauen ein eindrucksvolles Bild einer in Teilen zerbrechlichen Gesellschaft, die in manchen Punkten nicht in die richtige Richtung läuft. Als Überschrift dieser halben Stunde wäre „Wir sind alle verschieden – und alle gleich“ treffend gewesen. Denn beide Rednerinnen bezogen sich immer wieder auf diesen einfachen und von einigen Mitbürgern gerne vergessenen Fakt. Anne Marie Faßbender kann sich gar nicht vorstellen, wie das Leben ohne die vielen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen ablaufen sollte. Sie betonte, dass Toleranz die Basis für ein friedliches Zusammenleben ist. „So viele Menschen und Religionen bereichern das Leben“, sagte sie.

Wir sind alle verschieden – und alle gleich

Erden Ankay-Nachtwein. Foto: Peter Klohs
Erden Ankay-Nachtwein. Foto: Peter Klohs

Ankay-Nachtwein bestätigte dies und fügte an, dass man nicht alles gut finden müsste, was der Nachbar macht oder äußert. „Man muss es aber respektieren.“ Es ginge im Kontext darum, Menschen nicht zu isolieren. „Deutsche nicht, und die Menschen mit Migrationshintergrund ebenso wenig. Wir sind verschieden, ja, aber wir müssen uns auf unsere Gemeinsamkeiten konzentrieren. Und da sind viele!“ Die Vorsitzende des Integrationsrates machte darauf aufmerksam, dass Menschen nicht nur auf der Straße beleidigt werden, „sondern auch in Ratssitzungen.“ Was die türkischstämmige Ankay-Nachtwein sich in diesem Rahmen von den Abgeordneten der nazinahen Bürgerbewegung PRO Remscheid anhören musste, mag man sich besser gar nicht vorstellen.
„Demokratie“, sagte Faßbender abschließend, „kann nicht von sich selbst leben. Die Menschen müssen etwas dafür tun.“

Musik aus Lüttringhausen: Papa Jo’s One Man Acoustic Jam

Nach diesem klaren und treffenden Talk stand Musik auf der Agenda des Abends. Der Remscheider Musiker Jochen Wingsch, auch bekannt als „Papa Jo’s One Man Acoustic Jam“ hatte den unterhaltsamen Part übernommen, schnappte sich seine Gitarre und begann mit voluminöser, wenngleich sensibler Stimme, seine Lieder vorzutragen. „Musik ist der Bote für Toleranz und Gefühle“, sagte Wingsch und hatte auch ein paar Songs zum Thema des Abends im Gepäck. Groovige, von Soul und Blues beeinflusste Musik war zu hören, von Wingsch selbst komponiertes (wie das sich am frühen Müller-Westernhagen orientierende „Urlaub“) genauso wie Stücke von Nickelback, Queen, Bon Jovi („Yes, we’re different – and we’re the same“) und Santana. Auch einige Balladen fanden den Weg in das einstündige musikalische Programm. Und auch, wenn manche der zuweilen englischen Texte ark plakativ daherkamen („When The Children Cry“ der Band White Lion), so machte das der Musiker durch seine wandelbare Stimme wert als wett. Seine zum Abschluss des Konzertes dargebotene Version des Pink-Floyd-Hits „Wish You Were Here“ war atemberaubend.

Wiederholung des Livekonzerts im Radio: rslove.de

Das Konzert von Jochen Wingsch aka Papa Jo’s One Man Acoustica Jam gibt es diese Woche auch im Nachbarschaftsradio von Remscheid.LOVE zu hören. Freitag: 22 Uhr, Samstag: 19 Uhr und Sonntag: 21 Uhr. Viel Spaß beim Hören: www.rslove.de

Weitere Termine: 2. und 9. September 2020

Der nächste Abend „Mittwochs in Lüttringhausen“ wird zur gleichen Zeit und am gleichen Ort am 2. September stattfinden. Im kurzen Talk wird es um Frauenrechte gehen und Slam-Poetin Jule Weber sorgt für die Kultur.

Die Woche / KW34. Lokalnachrichten aus Remscheid

Die Woche ist eine wöchentliche Sendung mit Lokalnachrichten aus Remscheid. Hierbei kooperieren das Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und die private Medienplattform Lüttringhauser.

Die heutige Ausgabe beinhaltet u.a. folgende Themen:

Kurznachrichten

Klausen: Das Sterngolfturnier der Rekorde?

Auf dem Weg zu einem Turnier der Rekorde! – Einladung zum 5. Sterngolfturnier um den Michael-Laux-Pokal.

„Noch sie waren so viele Leute im Training – das muss ein Sterngolfturnier der Rekorde werden“, ruft der Spitzenkandidat der SPD für die Bezirksvertretung Lüttringhausen, Jürgen Heuser, der das Turnier vor vier Jahren zur Erinnerung an den ehemaligen Vorsitzenden des Bürgervereins Klausen und Lüttringhauser Bezirksvertreters initiiert hatte.

Großer Zuspruch

Während der Sommerschulferien hatte die Lüttringhauser SPD an jedem Mittwochnachmittag auf die Sterngolfanlage am Rande der Großsiedlung Klausen eingeladen. Nach einem „bergischen Auftakt“ mit reichlich Regen kamen in den Wochen darauf regelmäßig über 100 Spielbegeisterte.

„Wir haben uns über den großen Zuspruch sehr gefreut. Die Anlage ist ein wichtiger Treffpunkt im Stadtteil – das hat der aktuelle Sommer bewiesen, wo viele Familien nicht verreisen konnten.“ so die Ratskandidatin für Klausen-West, Erden Ankay-Nachtwein.

Termin vormerken

Das 5. Sterngolf-Turnier um den Michael-Laux-Pokal findet am Samstag, 22. August 2020 von 14-17 Uhr in der Stergolfanlage Klausen statt.
Das 5. Sterngolf-Turnier um den Michael-Laux-Pokal findet am Samstag, 22. August 2020 von 14-17 Uhr in der Stergolfanlage Klausen statt.

Am Samstag, 22. August, steht das 5. Sterngolfturnier um den Michael-Laux-Pokal an. Von 14 bis 17 Uhr (die letzte Spielrunde beginnt um 16.30 Uhr) wird eine Jugend- und eine sogenannte „Masterserie“ ausgespielt.

Das Turnier findet statt auf der Sterngolfanlage Klausen, Hans-Böckler-Straße 147a in Lüttringhausen-Klausen am Michael-Laux-Weg. Teilnehmen können alle. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Kosten entstehen keine!

Hinweis

Aus aktuellem Anlass: Alle Besucher*innen und Mitspieler*innen sind gehalten, Mund- und Nasebedeckungen mitzuführen!

OB- und Spitzenkandidat*innen nahmen zu sozialen Themen Stellung

Freie Wohlfahrtspflegende luden zum Gespräch über Wahlprüfsteine ein.

Gleich mehrere Kandidat*innen für das Oberbürgermeisteramt und den Rat der Stadt Remscheid stellten sich in dieser Woche während eines Treffens den Fragen der AWO, des Caritasverbandes, des DRK Kreisverbandes, des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes  sowie der Diakonie im Kirchenkreis Lennep, die sich in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege Remscheid zusammengeschlossen haben.

Florian Schäfer, Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Lennep und derzeitiger Sprecher der AG Wohlfahrtspflege in Remscheid, freute sich über die positive Resonanz auf die Einladung: „Im Wahlkampf um das Oberbürgermeisteramt der Stadt wollten wir natürlich unbedingt wissen, welche Positionen und Sichtweisen die Kandidaten zu den sozialen Themen, die uns wichtig sind, haben.“

Keine Information über Inhalte oder Antworten

Im Neuen Lindenhof antworteten Burkhard Mast-Weisz (SPD), Alexa Bell (CDU), Roland Kirchner (W.i.R. — Wählergemeinschaft in Remscheid), Fritz Beinersdorf (Die LINKE), Bettina Stamm (echt.Remscheid) und die Spitzenkandidat*innen Ilka Brehmer (Bündnis 90/Die Grünen) und Sven Chudzinski (FDP) in einem zweistündigen Gespräch offen auf alle Fragen, die von den Freien Wohlfahrtspflegern vorbereitet worden waren. Darin ging es unter anderem um die jeweiligen Pläne der Kandidat*innen zum Abbau von Bildungsungleichheiten für Kinder aus benachteiligten Familien, um die Schaffung von Digitalisierungsangeboten für benachteiligte Bürger der Stadt, um die zukünftige Versorgung mit KiTa-Plätzen und um die geplanten Maßnahmen zur Abfederung des zu erwartenden coronabedingten Anstiegs der Arbeitslosigkeit in Remscheid. Besonders spannend wurde es auch, als die Kandidaten ihre Sicht auf die zukünftige Rolle von Quartiersarbeit erläuterten.

Respektvoll und konstruktiv ging es im Gespräch von Remscheider OB- und Sptzenkandidat*innen mit den Freien Wohlfahrtspflegern zu. Foto: Kirchenkreis Lennep/Volk
Respektvoll und konstruktiv ging es im Gespräch von Remscheider OB- und Sptzenkandidat*innen mit den Freien Wohlfahrtspflegern zu. Foto: Kirchenkreis Lennep/Volk

Ursprünglich sollte die Befragung der OB-Kandidat*innen und Spitzenkandidat*innen als Podiumsgespräch stattfinden, um möglichst vielen Bürger*innen der Stadt Gelegenheit zu geben, ihre Fragen direkt loszuwerden. Doch die Corona-PanW.i.demie hatte diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Florian Schäfer (Diakonie im Kirchenkreis Lennep), Sandra Engelberg (Caritasverband Remscheid e.V.), Ute Feldbrügge (Der Paritätische Remscheid), Rainer Bannert (Arbeiterwohlfahrt Remscheid) und Rainer Morteln (Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Remscheid e.V.) waren dennoch froh, dass sich trotz erschwerter Bedingungen ein Gespräch entspann, an das man nach der Wahl gut anknüpfen kann.

Kommentar der Redaktion

Bei diesem Text handelt es sich um eine überarbeitete Version einer Pressemitteilung, die wir vom Kirchenkreis Lennep erhielten. Über die Antworten, die die Kandidat*innen gaben, wurde leider nichts mitgeteilt. Erkenntnisgewinn für die Bürger*innen zur Kommunalwahl gleich Null. Schade. – Sascha von Gerishem