GRÜNE unterstützen die landesweite Einführung der Maskenpflicht

Zur heute landesweit eingeführten Maskenpflicht beim Einkaufen und im Nahverkehr erklären die Fraktionssprecherin Beatrice Schlieper und der gesundheitspolitische Sprecher David Schichel von den Remscheider Grünen:

„Wir unterstützen die NRW-weite Einführung der Maskenpflicht. Denn Fakt ist: Die Maskenpflicht ist eine sinnvolle Ergänzung, um die Bürgerinnen und Bürger vor zu befürchtenden Neuinfizierungen zu schützen. Wer den Mindestabstand einhält und auf die Handhygiene achtet, kann mit der Maske einen zusätzlichen Schutz für seine Mitmenschen erreichen.

13 von 16 Bundesländern haben bereits die Maskenpflicht eingeführt. Darum ist es gut, dass die drei bergischen Städte – allen voran die Stadt Remscheid – die Landesregierung mit ihrer gestrigen Entscheidung erneut „angeschoben“ haben, dem gemeinsamen Vorgehen der Bundesländer anzuschließen.

Vor diesem Hintergrund verwundert uns die Pressemitteilung der Remscheider CDU-Fraktion, in der der Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Jens Nettekoven im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der Entscheidung auf Landesebene noch von einer Maskenpflicht abgeraten hat. Damit behindert Herr Nettekoven nicht nur die hervorragende Arbeit unseres Krisenstabes, sondern stiftet auch Verwirrung und Irritation bei den Bürgerinnen und Bürgern.“

Grußwort von Oberbürgermeister Mast-Weisz zum Ramadan

Zu Beginn des Fastenmonats Ramadan wendet sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz mit einem Grußwort an alle Musliminnen und Muslime in Remscheid.

Liebe Remscheiderinnen und Remscheider muslimischen Glaubens,

2020 wird für alle Menschen dieser Welt als ein Jahr der besonderen Herausforderung in die Geschichte eingehen. Das Coronavirus hat uns in unserer Lebensqualität getroffen und uns gezwungen, uns neue Möglichkeiten des friedvollen und verantwortungsbewussten Zusammenlebens zu überlegen.

Zum 24. April fängt für die islamische Welt der heilige Monat Ramadan an. Er ist eigentlich auch ein Monat der Begegnung – innerhalb der Familie, der Gemeinde, mit Nachbarn und Freunden, mit Menschen unterschiedlicher Religionen.

Leider lässt die derzeitige Corona-Krise genau diese Begegnungen nicht zu. Die Gläubigen können sich nicht zum allabendlichen Fastenbrechen in der Moschee oder in größerem Kreis treffen, ich darf auch nicht zum Fastenbrechen ins Rathaus einladen.

Ich wünsche allen Menschen muslimischen Glaubens eine gesegnete Zeit im heiligen Monat. Ich wünsche ihnen, dass sie trotz aller Einschränkungen die Zeit für Einkehr und Gebet nutzen können und darüber hinaus, dass sie das Fastenbrechen im engsten Familienkreis genießen können.

Ich bin mir sicher, dass wir im Verlaufe dieses Jahres noch genügend Gelegenheiten zur Begegnung und zum Austausch haben werden.

Ich habe mich gemeinsam mit der Vorsitzenden des Integrationsrates Frau Erden Ankay-Nachtwein mit den vier großen Moscheegemeinden darauf verständigt, dass wir in den kommenden Tagen die Moscheen besuchen. Nachdem der Imam dort sein Gebet zum Fastenbrechen gesprochen hat, das als Videobotschaft per Livestream an alle muslimischen Haushalte gesendet wird, werde ich an die muslimischen Remscheider Mitbürgerinnen und Mitbürger Grußworte richten und Ihnen eine gesegnete Fastenzeit wünschen. Ich freue mich, dass alle vier Moscheegemeinden dies angeregt haben und unterstützen.

Ihr Burkhard Mast-Weisz

Beitrag vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv

Remscheider Aufruf zum anstehenden Ramadan

 

Livestream: Wohnzimmer Talk & Musik #5

Heute, Samstag 18. April 2020, senden wir ab 19 Uhr live die vierte Ausgabe unserer neuen, interaktive „Bleib gefälligst in Deinem eigenen Zuhause“-Show von rs1.tv mit Gastgeber Arunava Chaudhuri und DJ Marcel Filodda.

Unsere Talkgäste

Wir haben ein paar interessante Gesprächsgäste, die wir per Telefon dazuschalten:

  • Ralf Hesse, Vorsitzender der HG Remscheid, MES Marketing Services
  • Ahmed Yasin Koc, Vorstandsmitglied HUMAN Sufi Culture & Arts
  • Oliver Hanf, Musiker
  • Thorsten Greuling, FC Remscheid, Aktion Muteinander
  • Simon Riesebeck, ErlebBar Remscheid

Die Musikwünsche aus der Show gibt es sonntags ab 19 Uhr im Webradio von Remscheid.LOVE: www.rslove.de 

Live-Video von WohnzimmerTALKundMUSIK auf www.twitch.tv ansehen

Hier geht es zum Stream mit Chat, für den ein kostenloses Twitch-Konto notwendig ist: https://www.twitch.tv/wohnzimmertalkundmusik

Remscheider Nachbarschaftshilfe: www.remscheid.love

Unser Remscheid – Unser Genuss: Bei Facebook

 

Impulstext: Exit-Strategie? Exit-Strategie!

„Exit-Strategie“ – das Wort der Stunde. In diesen Tagen wird von Bundes- und Landesregierung ein Fahrplan zur Aufhebung des Shutdowns erwartet. Wir alle hoffen ungeduldig auf eine Zeit, in der wir einander wieder richtig begegnen und unserer Erwerbsarbeit nachkommen können.

Die „Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina“ (wer hat zuvor jemals von diesem Club gehört?) hat der Regierung „Kriterien und Strategien zur allmählichen Rückkehr in die Normalität“ anempfohlen. Rückkehr. Normalität. Echt jetzt? Es heißt doch allerorten, die Folgen dieser Pandemie würden unser Leben ziemlich verändern. Wird das nun doch nicht so sein?

Bei aller Not und Verzweiflung hat die Corona-Krise uns auch die Gelegenheit gegeben, aufrichtig Solidarität und Mitgefühl, mithin Nächstenliebe zu praktizieren. All jenen Dankbarkeit zu zeigen, die die Versorgung des Landes aufopferungsvoll aufrecht erhalten, sich um andere kümmern. Zur „Normalität“ in unserer Gesellschaft gehörten Empathie und Dankbarkeit in diesem Ausmaß vor der Pandemie nicht.

Also rekultivieren wir bald wieder Egoismus und menschliche Kälte? Back to business as usual?

Das wäre fatal, denn der Ausnahmezustand bietet uns eine existenzielle Chance – nämlich den Geist der Welt zu revolutionieren. Indem das Virus dafür sorgt, dass der ganze Wahnsinn einmal anhalten muss, haben wir die Möglichkeit, innezuhalten und auf das zu schauen, was wir einander und der Erde antun. Und uns schließlich die Frage zu stellen: Wollen wir so weitermachen? Dürfen wir so weitermachen?

Dürfen wir blind dem Primat der Ökonomie folgen, der Korruption und Gier der Mächtigen in der Welt tatenlos zusehen? Dürfen wir für unseren Wohlstand die zahllosen Ungerechtigkeiten, Ausbeutungen und Zerstörungen im Kontext des globalisierten Kapitalismus ausblenden? Dürfen wir sie durch unsere Konsumentscheidungen, durch unseren Lebensstil fördern? Dürfen wir das Ausgrenzen von Menschen, die faktische Aussetzung von Asylrecht in Europa, Hetze und Verfolgung stillschweigend hinnehmen?
Jesu Antwort wäre klar. Er selbst hat sein Leben dafür gegeben, den Geist der Welt zu erneuern. Wir Christen haben von ihm den Auftrag, dazu beizutragen, dass mehr Gerechtigkeit, Frieden und Liebe in die Welt kommen. Dass die Schöpfung bewahrt wird. Allein, das wird nicht einfach so in die Welt kommen. Dafür muss jede/r von uns einen Beitrag leisten. Mit Annahme, Hingabe, Zuversicht und Vertrauen (wie einfach das klingt, denke ich da). Das Corona-Virus kann man auch verstehen als eine drängende Aufforderung an uns, diesem Auftrag nachzukommen.

Wenn wir diese Krise als eine solche Chance begreifen würden, und nach ihr nicht einfach da weitermachten, wo wir temporär aufgehört haben, dann könnten wir das Unsere dazu tun, dass sich unser aller Leben tatsächlich verändert.

Die Hoffnung darauf kann man mit Fug und Recht naiv nennen (Träum weiter!, höre ich aus allen Richtungen, einem Kanon gleich).

Aber Menschen, die nicht hoffen, nicht träumen, nicht glauben, haben die Welt noch nie verändert. Glauben wir Christen nicht alle an das Unglaubliche? (Die Stimmen des Kanons verstummen beleidigt) Und während ich diese Gedanken formuliere, fällt mir ein Beitrag der indischen Schriftstellerin Arundhati Roy in der ZEIT in die Hände (Es gibt keine Zufälle, hören Sie mich an dieser Stelle murmeln). Hier schreibt sie:

„Nichts wäre schlimmer, als wieder zur Normalität zurückzukehren. […] Die Pandemie ist ein Portal, ein Tor zwischen einer Welt und der nächsten. […] Wir können uns entscheiden, hindurchzugehen und dabei die Kadaver unserer Vorurteile und unseres Hasses hinter uns herzuschleppen, unsere Habgier, […] unsere toten Flüsse und verqualmten Himmel. Oder wir können leichten Schrittes hindurchgehen, mit wenig Gepäck, bereit dazu, uns eine andere Welt vorzustellen. Und bereit, für sie zu kämpfen.“

Das, genau das ist die Exit-Strategie, die wir brauchen. Trauen wir uns, leichten Schrittes, von Hoffnung getragen. Das wär doch was!

Andy Dino Iussa, 14. April 2020
EngagementKultur
Katholische Pfarrei St. Bonaventura u. Hl. Kreuz, Remscheid

Zu Besuch bei oftmals übersehenen Helden – auf Abstand, versteht sich!

Zwei Vertreter der Remscheider SPD besuchten am Karsamstag Einrichtungen der Lebenshilfe Remscheid

In der aktuellen Corona-Krise entdeckt unser Land, auf welche Berufsgruppen es im Krisenfall besonders ankommt. Die Menschen, die zurzeit den Laden am Laufen halten, sitzen an der Kasse im Supermarkt, am Lenkrad des Lkw und in den Kliniken, Pflegediensten und Alters- und Pflegeheimen. Sie werden zurzeit und zurecht als Helden gefeiert.

Helden im Hintergrund

Aber es gibt auch Gruppen, die nicht so im Fokus der Öffentlichkeit stehen aber genauso heldenhaftes leisten. Aus diesem Grund besuchten am Karsamstag bei sommerlichem Aprilwetter Sabine Krause-Janotta von der Lenneper SPD und der Geschäftsführer der Remscheider SPD, Antonio Scarpino, die Bewohner*innen und Pflegekräfte mehrerer Wohngruppen der Lebenshilfe in Lennep und Lüttringhausen.

Da die Werkstätten der Lebenshilfe zurzeit geschlossen sind, ist für viele Beschäftigte Heimarbeit angesagt. Das stellt die Beschäftigten in den Wohngruppen vor eine besondere Herausforderung, da sie nun auch die Organisation der Tagesstruktur übernehmen müssen. Darüber hinaus leiden die Bewohner*innen der Wohngruppen darunter, dass ihre Angehörigen zurzeit nur eingeschränkt zu Besuch kommen können.

„Sowohl die Bewohner als auch die Beschäftigten leisten in der aktuellen Krisensituation Großartiges. Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen“, so Sabine Krause-Janotta.

Die beiden Besucher waren nicht mit leeren Händen gekommen. Für die Bewohner*innen hatten sie Schokoladenhasen im Gepäck – für die Beschäftigten eine kleine Auswahl von Schokoladenpralinen. Die Freude über diese kleine Aufmerksamkeit zu Ostern war sowohl den Bewohner*innen und als auch den Beschäftigten zu spüren.

Angesichts der sommerlichen Temperaturen wanderten die Schokoladenpräsente umgehend in die Kühlschränke. Die Gäste versprachen wieder zu kommen, wenn die aktuelle Corona-Pandemie vorbei sei. „Und dann werden wir statt Schokolade einen Eiswagen ordern“, versprach der Geschäftsführer der Remscheider SPD, mit einem Augenzwinkern, was mit einem „Wir werden Sie daran erinnern!“ quittiert wurde.

Wir bedanken uns für die schnelle Umsetzung bei Markus Fuchs, Leiter der Wohnstätten der Lebenshilfe Remscheid.

Ein Ortsteil feiert trotz Corona stimmungsvoll zusammen Ostern

Ein Gefühl von Gemeinschaft vermitteln, die feierliche Stimmung in der Osternacht zu den Lennepern transportieren und das Osterlicht symbolisch zu den Menschen bringen – dies waren die Herausforderungen, denen sich Dela Kirchner und Daniel Pilz des Lenneper Ortsvereins der SPD an diesem doch so ganz anderen Osterfest stellen wollten.

Und das mit Erfolg – in ganz Lennep wurde gemeinsam von Fenstern und Balkonen aus der

Musik gelauscht, die gemeinsamen Lieder gesungen und dem Läuten der Lenneper Kirchenglocken zugehört.

„Es war toll zu erleben, wie feierlich die Stimmung am Abend des Karsamstages in Lennep war.“ zeigt sich Daniel Pilz begeistert. „Die Menschen waren sehr diszipliniert und haben sich mit den derzeitigen Regeln zum Abstandhalten hervorragend arrangiert.“

Musik verbindet und macht Hoffnung – der SPD-Ortsverein Lennep und die angeschlossenen Mitstreiter konnten so zumindest ein wenig Osterstimmung in ihren Stadtteil bringen.

„Die Zusammenarbeit mit der Evangelischen und der Katholischen Gemeinde sowie Lennep offensiv und der AWO hat reibungslos funktioniert und uns sehr viel Spaß gemacht.“ erzählt Dela Kirchner. „Wir freuen uns schon auf weitere gemeinsame Projekte in Lennep.“

Und Daniel Pilz ergänzt: „Dank den sozialen Medien haben wir zahlreiche Fotos und Videos der unterschiedlichen Standorte der Musiker erhalten. Vielen Dank dafür – es tat uns gut zu sehen, dass unsere Idee Freude bereitet hat.“

Lennep steht zusammen, auch Corona zum Trotz. Ein gutes Gefühl für alle, die hier leben.

„Die Atmosphäre war schon besonders.“ berichtet auch der Vorsitzende des Ortsvereins Lennep, Jürgen Kucharczyk, von seinen Eindrücken vom Hasenberg. „Ich danke Dela und Daniel für diese schöne Idee.“

Wenzelnberg – Das Vergangene ist nicht vergessen

Unter Beachtung der „Abstandsregeln“ hat heute DIE LINKE. Remscheid an der Gedenkstätte Wenzelnberg einen Kranz niedergelegt. Sie gedachte der 71 Menschen, die heute vor 75 Jahren, wenige Tage vor der Befreiung des Bergischen Landes durch US Amerikanische Truppen von SS und Gestapo ermordet wurden.

„Es ist schon ein unwirkliches Gefühl an dieser Stelle zu sein, wo sonst hunderte Menschen aus dem Bergischen Land der Naziopfer gedenken. Ich bin traurig, das Moorsoldatenlied erklingt nicht, kein Handschlag, keine Umarmung, keine Diskussion. Das habe ich seit den sechziger Jahren noch nie erlebt“, so Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender der Remscheider LINKEN.

Ehemaliger Leiter des LKA einer der Täter

Beinersdorf weiter: „Die Mörder sind nie bestraft worden, die Akte Wenzelnberg hat die Staatsanwaltschaft Wuppertal 1981 geschlossen. Erst im vergangenen Dezember hat die breite Öffentlichkeit erfahren, dass einer der Täter, der Kripo Beamte Friedrich Karst jahrelang Leiter des Landeskriminalamtes NRW war.

Die folgende Sätze aus der Thüringer Erklärung zum 75 Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald am 11. April 1945 beschreiben nach meiner Meinung die Situation in der wir uns befinden, deshalb seien sie hier zitiert:

‚Heute aber sind Rechtsradikalismus und autoritäre Gesinnung ebenso auf dem Vormarsch wie völkisches Überlegenheitsdenken, Nationalismus und die Unterminierung der Einheit Europas. Weltweit verwischen die Grenzen der Gewaltenteilung, Grundrechte werden bedroht oder sind bereits außer Kraft gesetzt. Rassismus und Antisemitismus werden offen propagiert und führen auch in Deutschland zu Gewalttaten, die vor einigen Jahren undenkbar gewesen wären. Im Licht der historischen Erinnerung wird deutlich erkennbar, dass die zerstörerischen Gifte von gestern erneut als Allheilmittel angepriesen werden.‘

Dagegen, lasst uns gemeinsam angehen!“

Livestream: Wohnzimmer Talk & Musik #4

Heute, Karsamstag 11. April 2020, senden wir ab 19 Uhr live die vierte Ausgabe unserer neuen, interaktive „Bleib gefälligst in Deinem eigenen Zuhause“-Show von rs1.tv mit Gastgeber Arunava Chaudhuri und DJ Marcel Filodda.

Unsere Talkgäste

Wir haben ein paar interessante Gesprächsgäste, die wir per Telefon dazuschalten:

  • Kristiane Voll, Pfarrerin Ev. Kirchengemeinde Lüttringhausen
  • Timo Meier, Physio: Der gesunde Weg & Trainer: IGR Remscheid
  • Tim Klammer, Erzieher Die Verlässliche e.V.
  • Marvin Christian Schneider, Vorsitzender MyViertel e.V.
  • Jens Grabowski, Deutsches Rotes Kreuz, Bereitschaftsleiter Lüttringhausen

Die Musikwünsche aus der Show gibt es sonntags ab 19 Uhr im Webradio von Remscheid.LOVE: www.rslove.de 

Live-Video von WohnzimmerTALKundMUSIK auf www.twitch.tv ansehen

Hier geht es zum Stream mit Chat, für den ein kostenloses Twitch-Konto notwendig ist: https://www.twitch.tv/wohnzimmertalkundmusik

Remscheider Nachbarschaftshilfe: www.remscheid.love

Unser Remscheid – Unser Genuss: Bei Facebook

 

Corona-Solidarität heißt: #LeaveNoOneBehind

Pressemitteilung der Lokalgruppe Remscheid der Seebrücke.

Wir erleben eine beispiellose menschenrechtliche, gesundheitliche und politische Katastrophe. Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie müssen wir mehr denn je solidarisch handeln.

Sascha Koch und Vincent Amtmann haben sich aus diesem Grund entschieden, in Remscheid eine Lokalgruppe der Seebrücke zu gründen, um aus der Stadt einen sicheren Hafen zu machen und um kommunal und bundesweit als auch international Gesicht zu zeigen.

Die Seebrücke ist ein internationales Bündnis und Protestbewegung für die Rechte von Menschen auf der Flucht sowie die Entkriminalisierung von Helfern, insbesondere der Seenotrettung.

Die Seebrücke Remscheid ist erreichbar unter remscheid@seebruecke.org sowie bei Facebook und Instagram zu finden.

Livestream: Wohnzimmer Talk & Musik #3

Heute, Samstag 04.04.2020, senden wir ab 19 Uhr live die dritte Ausgabe unserer neuen, interaktive „Bleib gefälligst in Deinem eigenen Zuhause“-Show von rs1.tv mit DJ Marcel Filodda.

Unsere Talkgäste

Wir haben ein paar interessante Gesprächsgäste, die wir per Telefon dazuschalten:

  • Burkhard Mast-Weisz (Oberbürgermeister, Stadt Remscheid)
  • Thomas Schmittkamp (Rechtsanwalt und Vorsitzender Lennep Offensiv)
  • Torsten Dehnke (Inhaber Kultbar Miro)
  • Cedric Pick (Sportjournalist)
  • Carsten Pudel (Veranstalter)

Die Musikwünsche aus der Show gibt es sonntags ab 19 Uhr im Webradio von Remscheid.LOVE: radio.remscheid.love 

Live-Video von WohnzimmerTALKundMUSIK auf www.twitch.tv ansehen

Hier geht es zum Stream mit Chat, für den ein kostenloses Twitch-Konto notwendig ist: https://www.twitch.tv/wohnzimmertalkundmusik

Remscheider Nachbarschaftshilfe: www.remscheid.love

Unser Remscheid – Unser Genuss: Bei Facebook

 

Historisches in einer Minute: Der Bärenhammer

Remscheid. Historisches in einer Minute #1 – Bewegte Bilder und ein paar historische Hintergrundinformationen zum verfallenen Raffinierstahlhammer im Remscheider Diepmannsbachtal, dem Bärenhammer.

Geht man quer durch den Wald, findet man am Diepmannsbach die Überreste vom Bärenhammer.

1560 wurde der Hammer erstmals urkundlich erwähnt. 1715 war Wilhelm Diederichs alleiniger Inhaber. Die Gebrüder Honsberg bauten den Hammer 1746 neu auf. Ab etwa der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Hammerwerk des Raffinierstahlhammers bereits mit 9 PS angetrieben.

Den 1. Weltkrieg hat der Bärenhammer nicht überlebt, schon 1926 war er verfallen. Doch nur neun Jahre später wurde er von der Firma Gedore erworben, restauriert und als technisches Denkmal wiederhergestellt.

1943 wurde der Bärenhammer durch Bomben zerstört. Alle Wiederaufbauversuche während des Krieges wurden durch Plünderer zunichte gemacht.

Natur-Schule: Frühling kann man essen und riechen…

Die leckeren Bärlauchblätter mit dem intensiven Knoblauchgeschmack können jetzt, von März bis April, geerntet und verarbeitet werden. Sie schmecken gut in Quark, Gemüse, Saucen oder einfach so auf’s Butterbrot.

Auch die Samen kann man, grün oder getrocknet, wie Pfeffer verwenden. Die Pflanze enthält viel Vitamin C und Kalium, wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und schleimlösend.

Nur Bärlauchblätter riechen nach Knoblauch

Nicht mit dem giftigen Maiglöckchen verwechseln, das auch lanzettlich geformte Blätter besitzt, die aber nicht gestielt sind. Einfachster Test: riechen! Nur Bärlauchblätter riechen nach Knoblauch!