SPD Remscheid zu Gast bei der GEPA Zentrale

Die SPD Remscheid hatte im Rahmen ihrer Klimaschutzwochen zu einem Besuch bei der GEPA in Wuppertal eingeladen, wo der größte europäische Fair-Händler in Vohwinkel seinen Sitz hat.

Bei einem Vortrag des GEPA Teams wurde erläutert, welche Bedeutung Fair Trade Siegel haben, und dass alle GEPA-Produkte zu fast 100% fair sind, wobei Siegel der Discounter nur prozentual fair sind. Wer mit der GEPA kooperiert und wie die Produkte klimafreundlich aus 48 Ländern nach Deutschland kommen, wurde ebenfalls erklärt. Die Besichtigung des Hochregallagers machte deutlich, wie umfassend das Sortiment des Fair-Händlers ist. Modernste Logisitk sorgt für eine schnelle Lieferung in über 800 Weltläden in Deutschland.

Bei der Fahrt der SPD Remscheid zur GEPA gab es einen ausführlichen Vortrag zu fairem Handel. Foto: SPD Remscheid
Bei der Fahrt der SPD Remscheid zur GEPA gab es einen ausführlichen Vortrag zu fairem Handel. Foto: SPD Remscheid

Frauenförderung hilft gegen ausbeuterische Kinderarbeit

Die GEPA fördert Frauenkooperativen, spricht sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit aus, fördert Bildungsprojekte und hilft den Produzenten nach Mißernten und Naturkatastrophen ohne Regressansprüche. Es gibt Unterstützung bei der Zertifizierung des Siegels und bei administrativen Fragen bis hin zum Export.

Der Juso Vorsitzende Burhan Türken lobte die Informationspolitik der GEPA: „Mit Vorträgen für Schulen und Besuchergruppen setzt die GEPA ein Zeichen für verantwortungsvollen Einkauf zum Wohle der produzierenden Menschen.“ „RS Fair“ war durch Elke Ellenbeck und Sascha von Gerishem vertreten. Der Lüttringhauser erinnerte: „Die Stadt Remscheid unterstützt mit der GEPA und der Ökumenischen Initiative das kommunale Partnerschaftsprojekt APROLMA und hatte im letzten Jahr eine Vertreterin der Frauenkooperative zu Gast. Dieser Kaffee ist im Flair-Weltladen in Lüttringhausen erhältlich.“

Elke Ellenbeck von der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town Remscheid bei der GEPA. Foto: SPD Remscheid
Elke Ellenbeck von der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town Remscheid bei der GEPA. Foto: SPD Remscheid

Um sich ein Bild von der Produktpalette zu machen, lohnt sich der Weg in die GEPA Zentrale. Mit jedem Einkauf trägt der Kunde zur Verbesserung der Lebensqualität vieler Menschen bei.

Durch das historische Lütterkusen

Interessanter Rundgang durch die historische Dorfmitte von Lüttringhausen, veranstaltet vom Café Lichtblick.

Stadtführerin Linda Kessler beim Rundgang durch Lüttringhausen. Foto: Peter Klohs
Stadtführerin Linda Kessler beim Rundgang durch Lüttringhausen. Foto: Peter Klohs

Das Lüttringhauser Café Lichtblick in der Gertenbachstraße hatte vor einer kleinen Weile zu einem Rundgang durch die Dorfmitte eingeladen. Weitaus mehr Interessierte als erwartet fanden sich um 19 Uhr vor dem Café ein. Stadtführerin Linda Kessler, ansonsten in Lennep unterwegs, ging mit vierzig Gästen eine kleine Runde von der evangelischen Kirche zum jüdischen Friedhof und über die Wiedenhöfe wieder zurück zur Kirche.

Unklar wann alles begann

Der gewohnte Anblick kehrt nach Lüttringhausen zurück: Die evangelische Kirche fast ohne Baugerüste. Foto: Sascha von Gerishem
Der gewohnte Anblick kehrt nach Lüttringhausen zurück: Die evangelische Kirche fast ohne Baugerüste. Foto: Sascha von Gerishem

Natürlich erfährt man auf einem solchen Gang immer wieder Neues: Auf dem tatsächlich im Zentrum Lüttringhausens liegenden Kirchplatz der evangelischen Kirche erklärte die Stadtführerin, was es mit der „Schöffenkiste“ auf sich hat – und warum der Diebstahl derselben dafür verantwortlich ist, dass man bis heute die Anfänge Lüttringhausens nicht eindeutig bestimmen kann. Sicher ist allerdings, dass die Kirche im Jahre 1735 nach einem gewaltigen Brand neu aufgebaut wurde, aus Grauwacke, was ein stabiles Material ist, so stabil, das sich der große und schwere Kirchenturm selbst trägt. Man lernt, dass Lüttringhausen zu Anfang des 12. Jahrhunderts aus 4 Honschaften bestand, inklusive Hohenhagen, was damals tatsächlich zu Lüttringhausen gehörte. Der große Lüster in der Kirche wurde zum 300. Geburtstag von Adolf Clarenbach dort installiert, jenem als Märtyrer verbrannten Wiedertäufer, der im Buscherhof geboren wurde, was damals ein Teil von Lennep war.

Der Gang zum kleinen jüdischen Familienfriedhof der Familie Löwenthal ist kurz, und man findet das von der Stadt gepflegte kleine Areal nicht sofort. Anstelle von Blumen liegen nach jüdischer Sitte Steine auf dem verwitterten Grabstein. Annährend dreihundert Jahre hat die Familie Löwenthal in Lüttringhausen gelebt und gewirkt. Erstaunlich ist, dass der Grabstein, obwohl stark zersetzt, noch existiert, denn im sogenannten Dritten Reich wurden die jüdischen Grabsteine in der Regel zu Straßenpflaster verarbeitet. Die Deutschen sollten sie „mit Füßen treten.“ Als Linda Kessler dies und das Ende der Lüttringhauser Familie im KZ Theresienstadt erzählt, macht sich bedrückendes Schweigen breit, die dunkelste Minute während der Stadtführung.

Mehr als 100 Schüler bei einem Lehrer

Stadtführerin Linda Kessler beim Rundgang durch Lütterkusen. Foto: Peter Klohs
Stadtführerin Linda Kessler beim Rundgang durch Lütterkusen. Foto: Peter Klohs

In der Adolf-Clarenbach-Straße 2 kann man die erste Pfarrschule des Dorfes sehen. Nach heutigen Ansichten war die Schülerzahl pro Klasse damals ein Skandal: Mehr als 100 waren keine Seltenheit (bei einem Lehrer!). Und durch die Elberstraße gelangt man schnell zu den Wiedenhöfen, jenen von der Kirche bebauten Grundstücken, die für die Pfarrer als Wohnstatt vorgesehen waren, die erste bereits im Jahre 1450.

Der Gang endet an der ehemaligen Löwenapotheke (Remscheider Straße 5) und am Limburger Eck. Warum die Verbindung von der Remscheider Straße zur Gerberstraße so heißt, weiß Linda Kessler auch und erzählt es den Mitgängern. Es hat etwas mit Käse und unangenehmen Gerüchen zu tun. Und die Gerberstraße heißt auch erst seit 1929 so (vorher: Gartenstraße), nach der Eingemeindung zu Remscheid, nach der viele Straßen in Lüttringhausen neue Namen erhalten haben. Es gab auch in Lennep eine Gartenstraße, aber Lennep war größer und durfte seine Straßennamen behalten.

Volksbanker freuen sich auf den Röntgenlauf

Nicht nur auf, sondern auch entlang der Strecke und im Sportzentrum Hackenberg herrscht beim Röntgenlauf tolle Stimmung. Dazu wollen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank im Bergischen Land wieder beitragen – als Teilnehmer und mit einem Stand auf der Marathonmesse.

Bei der Pasta-Party am Samstag, 26. Oktober 2019, ab 16 Uhr und den ganzen Sonntag warten verschiedene Aktionen auf die Besucher. Am Sonntag können sich die Läufer am Volksbank-Stand an einer Fotobox fotografieren lassen. An beiden Tagen gibt es knackige Äpfel für große und kleine Besucher, das Volksbank-Glücksrad-Gewinnspiel und wie immer eine sportlich-geschickliche Herausforderung.

Auf vielen verschiedenen Laufstrecken gehen Volksbank-Läufer an den Start. Vom Halbmarathon – auch im Nordic-Walking – bis zum schnellen Fünf-Kilometer-Lauf reichen die sportlichen Ziele der Volksbanker. Die Bank schätzt den sportlichen Einsatz ihrer Mitarbeiter, schließlich sind Röntgenlauf und Volksbank gute Partner, die Bank unterstützt das sportliche Großereignis seit den Anfängen. „Der Röntgenlauf ist ein Aushängeschild für Remscheid und das Bergische Land“, sagt Vorstandsvorsitzender Andreas Otto, „da sind wir gerne mittendrin aktiv.“

Ein Konzert über und für die Liebe

Christoph und Anja Spengler gaben einen Duo-Abend im evangelischen Gemeindesaal am Ludwig-Steil-Platz in Lüttringhausen.

Wer sich für Musik interessiert, sollte Christoph Spengler kennen. Der Kirchenmusiker, 1969 in Wermelskirchen geboren, besticht immer wieder durch seine vielfältigen musikalischen Aktivitäten. So spielte er in diversen Produktionen Keyboards (z.B. Musicals „Das Phontom der Oper“ und „We Will Rock You“), hat eine Vielzahl von Dirigentenarbeit zu absolvieren, lehrt – auch das unter Anderem – an der Evangelischen Pop-Akademie in Witten und ist Kantor der Evangelischen Auferstehungsgemeinde in Remscheid. Er komponiert und arrangiert. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt seiner Tätigkeiten. Im Jahr 2018 erhielt er von der Stadt Remscheid die Bürgermedaille.

Ehepaar Spengler musiziert

Christoph und Anja Spenger während ihres Konzertes in Lüttringhausen. Foto: Peter Klohs
Christoph und Anja Spenger während ihres Konzertes in Lüttringhausen. Foto: Peter Klohs

Selbstverständlich ist Christoph Spengler auch ein hervorragener Pianist, Organist und Keyboarder. Zusammen mit seiner Frau Anja gab das Ehepaar am Abend des 6. Oktober 2019 ein Konzert im evangelischen Gemeindesaal zu Lüttringhausen. Der Abend war der Liebe gewidmet, wie schon das Motto „We’re In This Love Together“ verriet.

Die Sängerin klang leicht erkältet, was sie auch tatsächlich war. Sie kündigte in ihrer Anmoderation an, dass das Konzert unter Umständen frühzeitig abgebrochen werde, falls sie nicht mehr singen könne. Dazu kam es gottlob nicht, im Gegenteil, man darf es vorweg nehmen: Anja Spenglers Leistung an diesem Abend war tadellos – und an einer Stelle des Konzertes herausragend.

Von Christoph am Keyboard begleitet, sang Anja sich durch einige anspruchsvolle Pop- und Soulklassiker. So durch den Al-Jarreau-Titel, der dem Abend das Motto lieferte. Auch „Upside Down“ (Diana Ross), von Christoph Spengler beinahe minimalistisch begleitet, war zu hören, desgleichen das von Michael Bublé bekannte „Sway With Me“, den Evergreen „Fever“ (Peggy Lee) mit obligatorischem Fingerschnippen, „The Closest Thing To Crazy“ (Katie Melua) und Marvin Gayes Hymne „Ain’t No Mountain High Enough“.
Das fünfundsiebzigminütige Programm war ausgewogen und dynamisch wohl durchdacht. Die Begleitung war stets songdienlich, auch in seinen Soli übertrieb Christoph Spengler das Virtuosentum niemals.

Hingebungsvoll und voller Herzblut

Christoph und Anja Spenger während ihres Konzertes in Lüttringhausen. Foto: Peter Klohs
Christoph und Anja Spenger während ihres Konzertes in Lüttringhausen. Foto: Peter Klohs

Das alles war gut bis sehr gut. Aber dann kam doch noch ein einsamer Stern am Musikhimmel dieses Abends, strahlend wie der Polarstern, wenn man nicht nach Hause findet. Stings „Fields Of Gold“, dargeboten in der herzzerreißenden Balladenversion der viel viel viel zu früh verstorbenen amerikanischen Sängerin Eva Cassidy. Anja Spengler sang unter der sensiblen Begleitung ihres Mannes im Geiste Cassidys, hingebungsvoll und voller Herzblut. Als wäre dies der tiefgründigste Song, der jemals auf dieser Erde komponiert worden ist. Und vielleicht ist er das ja auch.

Antisemitismus, Rassismus, und Rechtsextremismus endlich wirksam bekämpfen!

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Zum antisemitischen Mordanschlag in Halle nimmt Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid wie folgt Stellung:

„Am Jom Kippur Tag, dem höchsten jüdischen Feiertag, wird die Synagoge in Halle überfallen, Jüdinnen und Juden müssen sich verbarrikadieren und es sterben Menschen. Mir zieht es das Herz zusammen.

Neben den unfassbaren Anschlägen in Halle und Umgebung gab es auch antisemitische Überfälle in Weimar und Zwickau. Der Täter von Halle wollte auch mutmaßlich ein LINKES Zentrum und eine Moschee angreifen.

Hört doch endlich auf Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus klein zu reden. Hört endlich auf von Einzeltätern zu reden.

Da wird immer noch so getan als ob die AFD eine normale Partei sei. Da wird immer noch so getan als ob die „Pro- Bewegung“ und andere rechtsextreme Kleingruppen ein Häuflein von Narren seien. Nein, sie sind der politische Arm der Mörder und Gewalttäter, der Friedhofsschänder und Brandstifter. Sie verspritzen ihr verbales Gift auf Facebook, Twitter und in den Medien. Wenn nicht jetzt ein Ruck durch unser Land geht, wann dann? Wenn nicht jetzt entschieden gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus vorgegangen wird, wann dann?“

Fassungslosigkeit: Stadt Remscheid legt Kondolenzbuch im Rathausfoyer aus

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Aus Anlass der schrecklichen Ereignisse des gestrigen Abends in Halle (Saale) legt die Stadt Remscheid ab heute Nachmittag, 16.30 Uhr, bis einschließlich Freitag, 18. Oktober, im Foyer des Rathauses Remscheid (Theodor-Heuss-Platz 1, 42853 Remscheid) ein Kondolenzbuch aus. Remscheiderinnen und Remscheider sind herzlich dazu eingeladen, ihre Gedanken und Gefühle als Ausdruck der Anteilnahme und Solidarität niederzuschreiben und auf diese Weise der eigenen Trauer um das Geschehene Ausdruck zu verleihen.

Nachfolgend der Eintrag der Stadt Remscheid im Kondolenzbuch, das später der Jüdischen Kultusgemeinde in Wuppertal zugehen soll:

Wir sind fassungslos über das Geschehene.

Wir trauern um zwei Menschen, die Opfer eines Terroraktes wurden, weil sie sich dem Täter entgegenstellten. Wir sind in unseren Herzen bei ihren Angehörigen, die den Tod geliebter Menschen beklagen müssen. Sie sollen wissen, dass sie in diesen schweren Stunden nicht alleine sind.

Wir sind mit unseren Herzen bei den Gemeindegliedern der Jüdischen Kultusgemeinde in Halle an der Saale, die sich am jüdischen Versöhnungsfest Yom Kippur in ihrer Synagoge versammelten. Sie wurden während des Gottesdienstes Ziel eines Terroranschlages, dessen letztendliches Scheitern nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass dieser Angriff auf ein jüdisches Gotteshaus uns allen galt – unserer friedlichen, toleranten und solidarischen Gesellschaft genauso wie unserem freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat.

Wir fühlen uns von Herzen verbunden mit den Gemeindegliedern unserer Bergischen Jüdischen Kultusgemeinde. Wir stehen an der Seite des in sieben Jahrzehnten nach der Shoa wieder erstandenen und erblühten jüdischen Lebens im Bergischen Land.

Wir müssen achtsam sein, wenn Zwietracht und Hass in unserem Land gestreut werden – erst in Gedanken, dann in Worten – und später in Taten. Wir müssen zusammenstehen, um unsere Gesellschaft und unseren Staat gegen diese Angriffe zu verteidigen. Wir müssen unsere Lebensweise in einem von Toleranz und Respekt gelebten Miteinander schützen, indem wir uns jenen entgegenstellen, die Zwietracht und Hass zwischen den Menschen in unserer Stadt und in unserem Land zu säen versuchen.

In unserem täglichen Handeln sind wir unserem ersten Verfassungsgebot verpflichtet:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Das Rathaus Remscheid ist montags bis freitags von 7.30 bis 17 Uhr geöffnet.

Als Ausdruck der Anteilnahme und Solidarität hat Remscheid Trauerbeflaggung am Rathaus Remscheid, am Lüttringhauser Rathaus und am Teo Otto Theater vorgenommen.

Spannende Fackelwanderung für Familien

Die spannende Seite der Nacht bei der Fackelwanderung für Familien am 19. Oktober 2019 ab 19 Uhr kennenlernen.

Seit vielen Jahren schon findet im Oktober in einer Kooperation der Natur-Schule Grund mit dem Sauerländischen Gebirgsverein in Remscheid eine Fackelwanderung statt.

In diesem Jahr startet die Fackelwanderung am Samstag, 19. Oktober 2019, um 19 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund.
Manfred Bau vom SGV hat die Tour ausgearbeitet und wird spannende Geschichten erzählen, Jörg Liesendahl von der Natur-Schule stellt die Tiere der Nacht vor, die bei dieser Wanderung zu sehen sein werden.

Zielgruppe sind interessierte Einzelpersonen sowie Familien mit Kindern ab ca. 6 Jahren. Bei kleineren Kindern entscheiden die Eltern, ob die Kinder eine abendliche Wanderung durchhalten.

Keine Anmeldung erforderlich

Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Eine Anmeldung ist für diese Veranstaltung nicht erforderlich. Die Teilnehmer*innen sollten wärmende, wetterfeste Kleidung und entsprechendes Schuhwerk anhaben sowie ausreichend Taschenlampen und Ersatzbatterien mitbringen. Fackeln werden zur Verfügung gestellt.

Frauen-Führung im Deutschen Röntgen-Museum

Zum Thema „Frauen. Technik. Wissenschaft.“ findet im Deutschen Röntgen-Museum am 12. Oktober 2019 eine Frauen-Führung statt.

Am Samstag, 12. Oktober, laden das Frauenbüro der Stadt Remscheid und das Deutsche Röntgen-Museum um 15 Uhr herzlich zur Frauen-Führung „Frauen. Technik. Wissenschaft.“ ins Deutsche Röntgen-Museum ein.

Die Schwindsucht

Bei der Führung durchleuchtet Naturwissenschaftlerin und Museumspädagogin Birgit Dömling mit „weiblichem“ Blick die Geschichte der Röntgenstrahlen. Thematischer Schwerpunkt ist diesmal die „Schwindsucht“.

Fördernswert

Und weil Frauen weniger Lohn für ihre Erwerbsarbeit erhalten als Männer, zahlen sie bei dieser Führung auch 20 Prozent weniger Eintritt, nämlich 6,40 Euro statt der sonst üblichen 8 Euro.

Die Führung findet in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Remscheid statt.

Kontakt

Deutsches Röntgen-Museum
Schwelmer Str. 41
42897 Remscheid
Telefon: (0 21 91) 16 – 33 84
www.roentgenmuseum.de

BV Lüttringhausen: Tagesordnung der Sitzung BV 4/036/2019

Die Bezirksvertertung 4 – Lüttringhausen tagt am Mittwoch, 9. Oktober 2019 ab 17.30 Uhr im historischen Rathaus Lüttringhausen, Kreuzbergstraße 15 in 42899 Remscheid.

Tagesordnung für 9. Oktober 2019

  1. Änderung / Erweiterung der Tagesordnung
  2. Niederschrift über die Sitzung vom 28.08.2019
  3. Fragestunde für Einwohner
  4. Parkplätze für E-Fahrzeuge an der Kreuzbergstraße
    Eingabe an die Bezirksvertretung

    1. * Beschilderung von zwei Parkplätzen für Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz Kreuzbergstraße – Rücknahme eines Beschlusses
    2. Elektromobilität – Beschilderung von zwei Parkplätzen für Elektrofahrzeuge auf der Gertenbachstraße (in Höhe der Parkplätze zwischen den Gebäuden Hausnummer 32 und 34
  5. Anfragen der Mitglieder der Bezirksvertretung gem. Ziff. 2.5 und 12.2 der Geschäftsordnung
  6. Vorstellung der Schiedsfrau für den Schiedsamtsbezirk 4 – Lüttringhausen
  7. Mitteilungen der Verwaltung gem. Ziff. 2.5 der Geschäftsordnung
    1. Straßenschadensbericht und Unterhaltungsprogramm 2019
    2. Drohende Verlandung des Stadtwaldteiches an der Olper Höhe – Anfrage von Bezirksbürgermeister Stuhlmüller
    3. Prüfung von Standorten für Trinkbrunnen
    4. Sachstandsbericht ehemaliges Feuerwehrgerätehaus
    5. Sachstandsbericht Innen- und Außensanierung Rathaus Lüttringhausen
  8. Schriftliche Berichte der Verwaltung über den Stand der zur Ausführung beschlossenen Anträge gem. Ziff. 2.6 der Geschäftsordnung
  9. Vorschläge zur Tagesordnung gem. Ziff. 2.2 der Geschäftsordnung
  10. Anträge von Bezirksvertreter/-innen, Gruppen oder Fraktionen außerhalb der Tagesordnung gem. Ziff. 11.1 der Geschäftsordnung
    1. zum Radverkehrskonzept der Stadt Remscheid
      Antrag der Ratsgruppe der W.i.R.
    2. Einrichtung von Wasserspielplätzen im Remscheider Stadtgebiet prüfen
      Antrag der CDU-Fraktion
    3. * Ergänzung zu unserem Antrag 15/6500 – Verlängerung der Balkantrasse über die „Vorzugsstrecke“
      Antrag der Ratsgruppe der W.i.R.
    4. * Änderungsantrag zu Drs. 15/6265 Radverkehrskonzept – Verlängerung der Balkantrasse
      Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der FDP-Ratsgruppe
    5. * Änderungsantrag zu Drs.15/6265 Radverkehrskonzept – Projekte in
      2019
      Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Fraktion Die Linke und der FDP-Ratsgruppe
    6. * Änderungsantrag zu Drs. 15/6265 Radverkehrskonzept – Änderung
      des Beschlussvorschlags
      Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/die Grünen, der Fraktion Die Linke und der FDP-Ratsgruppe
  11. Anfragen der Mitglieder der Bezirksvertretung gem. Ziff. 12.3 der Geschäftsordnung
  12. Bebauungsplan Nr. 668 – Gebiet Am Schützenplatz
    1. Entscheidung über die zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit eingegangenen Stellungnahmen (§ 3 Abs. 1 BauGB)
    2. Entscheidung über die zur frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange (§ 4 Abs. 1 BauGB) sowie zur verwaltungsinternen Abstimmung eingegangenen Stellungnahmen
    3. Offenlagebeschluss (§ 3 Abs. 2 BauGB in Verbindung mit § 13 a Abs. 2 Nr. 1 BauGB und § 13 Abs. 2 Nr. 2 BauGB)
    4. Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie der verwaltungsinternen Dienststellen (§ 4 Abs. 2 BauGB in Verbindung mit § 13 a Abs. 2 Nr. 1 BauGB und § 13 Abs. 2 Nr. 3 BauGB)

Das Offene Atelier öffnete seine Türen

In der Evangelischen Stiftung Tannenhof in Lüttringhausen wurden auf drei Etagen zahlreiche Kunstwerke ausgestellt.

Am vergangenen Samstag fiel das Streuobstwiesenfest der Evangelischen Stiftung Tannenhof buchstäblich ins Wasser und musste abgebrochen werden; zu widrig waren die Wetterbedingungen. Um so mehr Besucher interessierten sich für die Werkschau des Offenen Ateliers der Stiftung, die im Thomahaus gezeigt wurde.

Jeder Mensch kann Kunst

Grundsätzlich können alle Klientinnen und Klienten des Wohnverbundes im Atelier mitarbeiten. Desgleichen ist dies für eine überschaubare Anzahl interessierter Außenstehender vorgesehen. Es wird mit Pastellfarben, aber auch mit Acryl- oder Aquarellfarben gearbeitet. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

So fanden die interessierten Besucher der Ausstellung an die 100 Kunstwerke vor, die auf drei Etagen ausgestellt waren. Neben vielen gegenständlich gemalten Bildnissen gab es natürlich auch Abstraktes und Graphisches, zumeist sehr geschmackvoll und sparsam mit Farben bedacht, wie das aus 74 kleinen Felder bestehende Bild von einer Künstlerin namens Giang. Da gab es reine Phantasiebilder, Portraits, Landschaften und auch Tiere (ein Fisch, zwei Elefanten, ein Raubvogel, zwei Störche).

Beim Betrachten der Gemälde fiel auf, dass kaum ein Mann seine künstlerische Entfaltungsmöglichkeit im Atelier sucht. Beim Rundgang konnte man unter den Bildern den Namen eines (!) Mannes entdecken, alle anderen, zum Teil exquisiten Bildnisse, wurden von Frauen geschaffen.

Seniorensicherheitsberater zum Thema „Sicheres Zuhause“

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Im Seniorenbüro Markt 13 ist am Dienstag, 15. Oktober 2019, der Seniorensicherheitsberater Jakobi zu Gast. Von 14.30 bis 16 Uhr steht der Vortrag „Sicheres Zuhause“ mit wertvollen Ratschlägen gegen „Nepper, Schlepper und Bauernfänger“ auf dem Programm.

Interessierte sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten.

Anmeldekontakt

Annette Mores
Seniorenbüro Markt 13, 42853 Remscheid
Tel.: (0 21 91) 4 64 53 50

Wildunfälle: „Tiere kennen keine Verkehrsregeln“

Neue Kampagne „Tiere kennen keine Verkehrsregeln“ sensibilisiert Autofahrer für die Gefahr.

Wenn im Herbst die Felder abgeerntet sind und die Zeitumstellung unseren Tagesrhythmus verändert, dann wirkt sich das auch auf Wildtiere aus: Hirsche, Rehe und Wildschweine suchen nach Deckung und sind mehr unterwegs als üblich – auch auf den Straßen, die ihren Lebensraum zerschneiden. Das hat oft dramatische Folgen: Mehr als 233.000 Zusammenstöße pro Jahr meldet der Deutsche Jagdverband. Statistisch gesehen bedeutet dies einen Wildunfall alle 2,5 Minuten. Trotzdem unterschätzen viele Autofahrer die Gefahr.

Hier setzt die neue Kampagne an mit dem Titel „Tiere kennen keine Verkehrsregeln“. Der ACV Automobil-Club Verkehr und der Deutsche Jagdverband haben sie gemeinsam ins Leben gerufen, Initiatoren sind die beiden Public Interest Design-Masterstudierenden Diana Kaiser und Mareike Schlösser. Der Schwerpunkt liegt auf Prävention. Speziell junge Fahrer und Fahrschüler sollen für die Gefahr durch Wildunfälle sensibilisiert werden. Im Mittelpunkt steht der Vergleich mit afrikanischen Wildtieren. Die Kraft von zirka fünf Tonnen wirkt auf das Fahrzeug ein, wenn es bei 60 Kilometern pro Stunde zu einem Zusammenstoß mit einem Rothirsch kommt. Diese enorme Wucht wird durch das einprägsame Motiv eines ausgewachsenen Elefanten veranschaulicht.

Multimediales Konzept

Neben einer Webseite und Informationsmaterialien umfasst die Kampagne den Spot „Wie schwer ist ein Elefant?“. Darin wird die Geschichte eines jungen Autofahrers erzählt, der ohne jegliches Gefahrenbewusstsein in einen düsteren Wald fährt und alle Warnsignale am Straßenrand ignoriert. Plötzlich kommt es zum Zusammenstoß. Zu den Inhalten der Webseite gehören auch Tipps zur Unfallvermeidung, etwa „Gekonnt verjagen“, „Gefahrenzonen erkennen“ oder „Geschwindigkeit anpassen“.

Für den Start der Kampagne wurde bewusst der 2. Oktober 2019 gewählt, also der Zeitraum vor der bevorstehenden Zeitumstellung. Dann besteht ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko. Denn der Berufsverkehr verschiebt sich um eine Stunde und fällt so in die Dämmerung, während der die Wildtiere wie gewohnt unterwegs sind. Zu den Unterstützern der Kampagne zählen der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände. Weitere Partner sind die Filmproduktionsfirma Butterfilm und die Bergische Universität Wuppertal. Der Spot wird auf der Kampagnen-Webseite gezeigt: www.wildunfall-vermeiden.de