Ohligs und Wald: Elsässer Straße und Klommenberg werden saniert

Im Zuge des städtischen Deckenprogramms werden ab Dienstag, 8. Februar, zwei weitere Straßen saniert: Die Elsässer Straße in Ohligs (Untere Benrather Straße bis Hausnummer 15) sowie die Straße „Klommenberg“ in Wald. Die Arbeiten an der Fahrbahn und Teilen des Gehwegs starten am Dienstag, 8. Februar, und dauern auf beiden Straßen voraussichtlich etwa drei Wochen.

Zu Beginn werden die alte Fahrbahndecken abgefräst, dann die Straßeneinbauten reguliert, abschließend wird der neue Asphalt aufgebracht. Die Regulierungsarbeiten finden im laufenden Verkehr statt, zum Fräsen und Asphalteinbau sind Vollsperrungen notwendig.

Stadt überreicht Löschfahrzeuge: Sechs moderne Fahrzeuge für Freiwillige Feuerwehr

Die Klingenstadt Solingen bringt den Fuhrpark ihrer Freiwilligen Feuerwehr auf den neuesten Stand: Am Samstag, 29. Januar 2022, hat Oberbürgermeister Tim Kurzbach sechs moderne Löschgruppenfahrzeuge des Typs „LF 10″ an die ehrenamtlichen Brandschützerinnen und Brandschützer übergeben.

Die Ersatzbeschaffung war technisch notwendig geworden, da die Vorgängerfahrzeuge das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht hatten. Mit den Fahrzeugen möchten Solingens Politik und Verwaltung die Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr zugleich wertschätzen und motivieren. Wie bedeutend die ehrenamtlichen Einsatzkräfte für die Gefahrenabwehr sind, verdeutlichen ihre Aufgaben: So unterstützen sie die Berufsfeuerwehr bei Großeinsätzen oder besetzen deren verwaiste Wachen, um jederzeit für weitere Paralleleinsätze bereit zu stehen. Einen Aufgabenschwerpunkt bilden zudem Einsätze nach Unwetterlagen: Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 wäre ohne den enormen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr nicht zu bewältigen gewesen.

Um alle Löscheinheiten optimal für ihre Einsatzaufgaben auszustatten, konzipierte ein eigens gegründeter Arbeitskreis die neuen Löschgruppenfahrzeuge. Unter Federführung der Abteilung „Technische Dienste“ wurden hierbei die ehrenamtlichen Feuerwehrleute als zukünftige Nutzer eng in die Gestaltung der Fahrzeuge eingebunden.

Bei der Menschenrettung zählt jede Sekunde

Die sechs Löschgruppenfahrzeuge bilden das technische Rückgrat der Freiwilligen Feuerwehr und werden in den Löscheinheiten 1 (Merscheid/Ohligs), 2 (Rupelrath), 3 (Mangenberg), 5 (Böckerhof), 6 (Gräfrath) und 7 (Wald) in Dienst gestellt. Erstmals in der Geschichte der Feuerwehr Solingen verfügen damit alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr über einen einheitlichen Fahrzeugtyp als „erstausrückendes“ Löschgruppenfahrzeug. Aus- und Fortbildung werden hierdurch ebenso erleichtert wie die Einbindung der freiwilligen Einheiten in das Einsatzgeschehen. Einzige Ausnahme bildet die Löscheinheit 8 (Burg), die in den Folgejahren ein spezielles Löschfahrzeug erhalten wird, das auf die besonderen Belange des Burger Einsatzgebietes ausgerichtet sein wird.

Mit dem neuen Gerät können die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Brandfall künftig nach den gleichen einsatztaktischen Standards vorgehen, wie ihre hauptberuflichen Kolleginnen und Kollegen. Wärmebildkameras, Gasmessgeräte, Überdrucklüfter und mobile Rauchvorhänge komplettieren dabei die Ausstattung der freiwilligen Löscheinheiten. Vom Heck des Fahrzeugs aus können Schlauchleitungen zum Aufbau einer längeren Löschwasserversorgung bereits während der Fahrt verlegt werden.

Da bei der Menschenrettung jede Sekunde zählt, können sich – genau wie in den Löschfahrzeugen der Berufsfeuerwehr – bereits auf der Anfahrt vier Einsatzkräfte in der Fahrzeugkabine mit Atemschutzgeräten ausrüsten und erreichen die Einsatzstelle „bereit zum Einsatz“. Ein Auszugschlitten, die so genannte Leiterentnahmehilfe, beschleunigt die Entnahme der mitgeführten Leitern, die bis zum dritten Obergeschoss reichen. Außerdem ermöglichen die Löschfahrzeuge die Mitnahme von „Sprungrettern“ (schnell aufblasbares, großes Luftpolster), über die sich Menschen in höchster Not durch einen Sprung in die Tiefe retten können.

Ebenso führen die Fahrzeuge zahlreiche Geräte mit sich, um Unwettereinsätze nach Extremwetterlagen bewältigen zu können. Hierzu zählen z. B. Motorkettensägen, Tauchpumpen, Wassersauger und Schmutzwasserpumpen. Mit den neuen Fahrzeugen ist die Freiwillige Feuerwehr der Klingenstadt Solingen solide aufgestellt, um den Anforderungen an eine Großstadtfeuerwehr auch in Zukunft gerecht werden zu können.

Insgesamt ging der Indienststellung der Fahrzeuge ein rund zweieinhalbjähriger Beschaffungszeitraum voraus. Über die Bündelung der zeitgleichen Beschaffung aller sechs Löschfahrzeuge konnten zudem wirtschaftliche und arbeitsorganisatorische Vorteile realisiert werden.

Steckbrief Löschgruppenfahrzeug LF10

Zusammenfassung der technischen Daten

Fahrgestell: Mercedes – Benz
Typ: Atego 1530 AF 4×4
Aufbau: Fa. Rosenbauer Deutschland Luckenwalde
Antrieb: Allradantrieb
Leistung: 220 kW / 300 PS
Gewicht: 16 t
Erstzulassung: 12 / 2021
Besonderheiten: – Schlauch – Verlege – System – Spungpolster – Lagerung – Löschwassertank mit 1.600 l
Standort: LE 1, LE 2, LE 3, LE 5, LF 6 u. LE 7
Grund der Beschaffung: Ersatzbeschaffung gem. Brandschutzbedarfsplan

Technische Daten Fahrgestell:

  • Fahrgestell: Mercedes Benz
  • Typ: Atego 1530 AF 4×4
  • Radstand: 3.860 mm
  • Allradantrieb
  • Motor mit Abgasnorm in Euro VI
  • Wandler – Vollautomatikgetriebe
  • 220 kW

Technische Daten Aufbau:

  • Auf- und Ausbau Fa. Rosenbauer AT 3
  • Mannschaftsraum im Aufbau integriert
  • Vier umluftunabhängige Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum
  • Wassertankinhalt 1.600 Liter
  • Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe 30 m
  • Zwei mechanische Leiterentnahmen
  • Eine fahrbare Schlauchhaspel am Heck
  • Lichtmast mit 4 LED Strahl – Strahlern
  • Schlauch – Verlege – System
  • Feuerlöschkreiselpumpe Fa. Rosenbauer N 3000 (Förderleistung 3.000 l/Min.)

Technische Daten Beladung:

  • Vier Atemschutzgeräte
  • Stromerzeuger 9,5 kVA
  • Elektrisches Belüftungsgerät
  • Ein Satz Absturzsicherung
  • Wärmebildkamera
  • C – Messgerät
  • Notfalltasche
  • Schlauchtragekorb mit Loop und aufgesetztem mobilen Rauchverschluss
  • Tragbarer Arbeitsstellenscheinwerfer mit Akku-Betrieb in LED
  • Mittelschaumpistole mit Ersatzflasche
  • Sechs Schaummittelkanister mit ja 20 l Class A sowie einem Spezial – Zumischer mit Feindosierung
  • Satz Einsatzstellenhygiene
  • Flüssigkeitssauger
  • Mehrzweckzug
  • Motorkettensäge, Säbelsäge und Winkelschleifer
  • Atemschutzüberwachungstafel und Atemschutznotfalltasche

Sonstiges:

  • Farbgebung RAL 3020
  • Gesamtgewicht: 16.000 kg
  • Länge: 7.200 mm ohne Haspel, 8.200 mm mit Haspel
  • Breite: 2.500 mm ohne Spiegel
  • Höhe: 3.300 mm
  • Sondersignalanlage als integrierte Anlage, Typ Rosenbauer sowie Elektro- und Martinhornanlage
  • Unfalldatenspeicher

Kosten:

  • Gesamtinvestitionsvolumen Fahrgestell, Auf- und Ausbau sowie Beladung inkl. MwSt. je Fahrzeug ca. 425.000,00
    Euro

Hinweise erbeten: Dreiste Diebe stehlen Nestschaukel

Am Wochenende wurde das Spielgerät im Volksgarten demontiert und abtransportiert.

Bei einer Routine-Kontrolle der Technischen Betriebe Solingen musste der Spielplatzwart feststellen, dass die Nestschaukel vom Kinderspielplatz Klingenstraße im Volksgarten gestohlen wurde. Offenbar am vergangenen Wochenende war das große und schwere Gerät demontiert und entfernt worden. Schleifspuren deuteten auf einen Abtransport mit dem Auto hin, zumal die Durchsuchung des näheren Umfeldes ergebnislos blieb. Der Schaden beträgt rund 1000 Euro. Die Stadt Solingen erstattete bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt. Die TBS bitten zudem die Bevölkerung um Mithilfe, vor allem die Anwohner:innen zwischen Klingen- und Schützenstraße. Wer etwas oder jemand Verdächtiges registriert hat, möge bitte die Polizei oder den tbs@solingen.de kontaktieren.

Neue Teststrategie in Grundschulen und Kitas

Pooltests gehen weiter, Schnelltest zur weiteren Abklärung

In Solinger Grundschulen, Kindertagesstätten, bei Tagespflege-Personen sowie bei Brückenangeboten und Spielgruppen wird ab sofort per Schnelltest ermittelt, welches Kind nach einem positiven Pooltest mit dem Coronavirus infiziert ist. Da die Labore überlastet sind, werden die dort stattfindenden PCR-Testungen jetzt priorisiert: Vorrang haben vulnerable Gruppen und Beschäftigte, die diese betreuen und behandeln. Dies haben zu Wochenbeginn die Ministerpräsident:innen der Länder gemeinsam mit dem Bundeskanzler entsprechend einer Entscheidung ihrer Gesundheitsminister bestätigt.

In diesem Zusammenhang passt das Land NRW kurzfristig die sogenannten „Lollitests“ an. In Solingen werden PCR-Lollitests nicht nur in den Grund- und Förderschulen, sondern auch in den Kindertagestätten, in der Tagespflege, bei Brückenangeboten und Spielgruppen eingesetzt. Die eingeschränkten PCR-Kapazitäten führen dazu, dass aktuell positive Pooltests nicht mehr innerhalb eines Tages aufgelöst werden können, da derzeit keine Einzeltests möglich sind. Dies hat zur Folge, dass eine ganze Klasse oder Kita-Gruppe unnötig lange in Quarantäne muss, bis feststeht, welches Kind infiziert ist. Daher wird das Testregime für diese Altersgruppe wie folgt angepasst:   

  • Es werden weiter PCR- Pooltests durchgeführt. Die Einzeltests entfallen.
  • Bei einem positiven Pooltest müssen die Eltern ihre betroffenen Kinder in einem Schnelltestzentrum testen lassen.
  • Ist dieser Schnelltest negativ, kann das Kind unmittelbar nach Ergebnis-Bekanntgabe wieder die Kindertagesstätte oder die Grundschulklasse besuchen.
  • Ist der Schnelltest positiv, ist eine PCR-Test-Bestätigung erforderlich. Das Kind geht zu den derzeit geltenden Regelungen (zehn Tage Isolation, Freitest-Möglichkeit nach sieben Tagen) in Isolation.

Dieses Verfahren wurde jetzt zwischen den Stadtdiensten Gesundheit, Jugend, Schule sowie den Leitungen der Solinger Kitas, Kindertagespflegeeinrichtungen und Schulen abgestimmt. Es gilt für alle Kinder, die aktuell von einer Quarantäne aufgrund eines Kontaktes in einer Betreuungseinrichtung oder der Grundschule betroffen sind. Für Kinder, die sich aufgrund eines Erkrankungsfalles im privaten Umfeld in Quarantäne befinden, gilt diese Regel nicht. Familien, deren Kinder aufgrund eines positiven Pooltests von Montag in Quarantäne sind und noch keine Information vom Labor erhalten haben, können ebenfalls die Möglichkeit des Schnelltests nutzen.

Für Kinder in Förderschulen gilt grundsätzlich weiterhin die Landesregelung, nach der positive Pooltests durch PCR-Tests bestätigt werden sollen. Wegen der PCR-Testknappheit räumt die Stadt Solingen jedoch auch hier die Möglichkeit von Schnelltests ein.

Mit den neuen Verfahren verspricht sich die Stadt, den Familien zeitnah nach einem positiven Pooltest die Sicherheit zu geben, ob das eigene Kind betroffen ist und bei negativem Schnelltest schnell wieder einen Kita- oder Grundschulbesuch zu ermöglichen. Damit entfallen auch alle anderen Quarantäne-Regeln in den Einrichtungen, weil sich nur noch die positiv getesteten Kinder in Isolation begeben müssen.

Da die Kitas jetzt vor der Herausforderung stehen, aus dem Stand ein neues System planen und umzusetzen zu müssen, werden betroffene Familien gebeten, sich mit ihrer Kita abzusprechen, ab wann ihr Kind die Einrichtung wieder besuchen kann. Denn trotz der geänderten Teststrategie kann es in Einzelfällen möglich sein, dass eine Betreuung nicht gewährleistet werden kann, wenn beispielsweise das Personal infinziert ist. Die Grundschulen haben ein vergleichbares Testsystem, dessen Umsetzung allerdings durch das Land gesteuert wird. Eine entsprechende Verordnung liegt vor.

Erfolgreiche Ausbildung: Neun neue Bankkaufleute bei der Volksbank im Bergischen Land

Vom Azubi zum festangestellten Bankmitarbeiter – diesen Wechsel haben neun Mitglieder des Volksbank-Ausbildungsjahrgangs 2019 jetzt gewissermaßen über Nacht vollzogen. Nach den erfolgreich bestandenen mündlichen Prüfungen begann für Agnieszka Borkowski, Ahmet Demirelli, Döne Er, Greta Hinz, Nida Kasim, Anton Krafczyk, Madeleine Losse, Joshua Raab und Lucas Sambill der Arbeitsalltag gleich am nächsten Morgen. Die Volksbankvorstände gratulierten ihren jungen Kolleginnen und Kollegen. „Schön, dass Sie bei uns bleiben“, sagte Vorstandsvorsitzender Andreas Otto und betonte: „Das Wichtigste in unserem Haus sind Sie: die Menschen, die für andere Menschen, unsere Kunden, da sind.“

„Es macht Spaß, sein gesamtes Berufsleben bei der Volksbank im Bergischen Land zu verbringen“, befand ein Kollege Lutz Uwe Magney, der nach 50 Jahren als Volksbanker Ende des Monats in den Ruhestand geht. „Sie können hier viel erreichen“, ergänzte Christian Fried mit einem Lächeln – er gehört 27 Jahre nach seiner eigenen Lossprechung als Azubi nun zum Vorstand der Bank.

Auch Ramona Fresen, die diesen Ausbildungsjahrgang begleitete, ist stolz auf ihre Schützlinge, schließlich war bei ihnen ein Großteil der Ausbildungszeit von den Einschränkungen der Corona-Pandemie geprägt. Dass eine Auszubildende, mit einem sehr guten Abschlusszeugnis abgeschlossen hat, freut die Ausbildungsleiterin besonders.

Im nächsten Ausbildungsjahrgang der Volksbank im Bergischen Land, der im August startet, sind noch Plätze frei. Interessenten wenden sich unter 02191 699-1602 oder ramona.fresen@voba-ibl.de an Ramona Fresen.

Weitere Impftage für Kinder

Termine ab 15. Januar sind jetzt freigeschaltet.

Stark nachgefragt sind die Corona-Schutzimpfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren, mit denen die Stadt Solingen im Impfzentrum das Angebot in den Kinderarzt-Praxen ergänzt. Die ersten Termine waren sehr schnell ausgebucht, daher wurde weiterer Impfstoff bestellt.

Jetzt hat die Stadt Impfstoff für weitere 1.500 Kinder erhalten, jeweils für eine Erst- und eine Zweitimpfung. Wie angekündigt, sind daher nun weitere Termine buchbar.

Geimpft wird vor allem in der Impfstation im Krankenhaus Bethanien in Aufderhöhe. Dort werden jetzt Termine an folgenden Tagen angeboten:

  • Samstag, 15. Januar, 10 bis 16 Uhr
  • Samstag, 22. Januar, 10 bis 16 Uhr
  • Samstag, 5. Februar, 10 bis 16 Uhr

Einen weiteren Impftag für Kinder bietet das Impfzentrum im Gebäude der früheren Peek-&-Cloppenburg-Filiale in Solingen-Mitte (Kölner Straße 144) an:

  • Sonntag, 16. Januar, 10 bis 16 Uhr

Es wird dringend empfohlen, Termine vorab online zu buchen. Mit der Bestätigungsmail werden wichtige Informationen zur Aufklärung und eine Einverständniserklärung versandt, so dass notwendige Vorbereitungen bereits zuhause getroffen werden können. Das Buchungsportal ist zu erreichen über:

Für die Impfung gelten diese Voraussetzungen:

  • Die Eltern müssen einverstanden sein, ein Elternteil muss das Kind begleiten.
  • Das Kind muss frei sein von einer Infektion.
  • War das Kind mit dem Corona-Virus infiziert, müssen seither mindestens sechs Monate vergangen sein.
  • Der Impfpass des Kindes sollte vorgelegt werden, sonst wird eine Ersatz-Impfbescheinigung ausgestellt.

Außerdem sollte – wenn vorhanden – der Ausweis mitgebracht werden. Ersatzweise reicht auch die Geburtsurkunde

Sternsinger bringen Segen zum Rathaus

Diesjähriges Motto widmet sich der Kindergesundheit

Auch in der derzeitigen Corona-Lage braucht das Solinger Rathaus nicht auf den Segen der Sternsinger zu verzichten: Eine kleine Abordnung aus Sternsingern aus den Gemeinden St. Engelbert und St. Clemens hat am Donnerstagmorgen Corona-konform den Segen über dem Eingang Merianstraße angebracht. Zudem übergaben sie Oberbürgermeister Tim Kurzbach das Friedenslicht aus Bethlehem. Das diesjährige Motto lautet „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Dabei geht es jedoch nicht um Corona, sondern auch um Verletzungen, die Kinder sich durch Stürze und Verbrennungen zuziehen, besonders im globalen Süden. Mit einem Beitrag unterstützt auch die Stadt Solingen diese Projekte zur Kindergesundheit.

Statt mit Kreide wird der Haussegen als Aufkleber angebracht. Foto: Stadt Solingen
Statt mit Kreide wird der Haussegen als Aufkleber angebracht. Foto: Stadt Solingen

UPDATE: Balkhauser Weg wieder frei

Aus einem Hang am Balkhauser Weg, rund 50 Meter vor dem Balkhauser Kotten, haben sich in der vergangenen Nacht Felsstücke gelöst, mehrere Schollen sind auf die Fahrbahn gefallen. Die Straße wurde deshalb in diesem Bereich noch in der Nacht voll gesperrt. Eine erste Prüfung bei Tageslicht hat ergeben, dass die Vollsperrung voraussichtlich spätestens am Freitag wieder aufgehoben werden kann. An der Gefahrenstelle wird die Fahrbahn dann für die nächste Zeit so verengt, dass der Verkehr  einspurig und auf Sicht  fließen kann. Folgende Untersuchungen sollen dann klären, ob weitere Sicherungsmaßnahmen notwendig sind. Aktuell sollte der Odentaler Weg aus Ausweichstrecke genutzt werden.

Aktualisierung, 6.1.22, 15.40 Uhr

Fahrbahn ist vorübergehend verengt.

Die Vollsperrung des Balkhauser Weges wurde soeben aufgehoben. An der Gefahrenstelle, rund 50 Meter vor dem Balkhauser Kotten, ist die Fahrbahn verengt, der Verkehr kann einspurig fließen.

In der vergangenen Nacht hatten sich dort Felsstücke gelöst, mehrere Schollen waren auf die Fahrbahn gefallen. Sie wurde inzwischen gereinigt. In den nächsten Tagen soll nun geklärt werden, ob weitere Sicherungsmaßnahmen notwendig sind.

Greenpeace reinigt Wupperufer und hofft auf Unterstützung

Die erste Aufräumaktion nach dem Hochwasser im Sommer 2021 die die Remscheider Greenpeace Gruppe organisiert hatte, war ein toller Erfolg. Viele Remscheider und Solinger Bürger, die von der Reinigungsaktion gelesen hatten, kamen mit Handschuhen und Gummistiefeln bewaffnet zum verabredeten Treffpunkt am Brückenpark und befreiten das Wupperufer in diesem Gebiet von dem Müll den die Flut mitgebracht und liegengelassen hatte. Weiterhin aber liegt sehr viel Unrat am Wupperufer der dringend entsorgt werden muss. Daher organisiert Greenpeace Remscheid eine weitere Aufräumaktion entlang des Wanderwegs zwischen Müngsten und Solingen-Unterburg.

Greenpeace Remscheid Gruppenkoordinator Prof. Dr. Jörg Krone hofft darauf, dass sich erneut viele freiwillige Umweltschützer am 15.01.2021 um 11:00 Uhr am Treffpunkt „Wanderparkplatz Schlossbergstrasse 4 in Solingen Unterburg“ einfinden werden.

„Vom Treffpunkt aus gehen wir dann in Richtung Müngsten um nach einem kurzen Spaziergang gemeinsam einen Teil des Wupperufers von Unrat zu befreien“, erläutert Greenpeace Remscheid Mitmacherin Jutta Breuer die Aktion. Mitzubringen sind nur Handschuhe, Gummistiefel, gute Laune und die Lust einen kleinen ehrenamtlichen Beitrag für eine saubere Umwelt unserer Heimat zu leisten. Weitere Infos unter: info@remscheid.greenpeace.de

Tannenbäume: Die Abholtermine stehen fest

Im Bergischen Städtedreieck stehen die Termine für die Abholung der abgeschmückten Weihnachtsbäume fest. Welche Bedingungen in welcher Stadt gelten, haben wir in folgender Übersicht zusammengestellt.

Wuppertal: AWG holt ausrangierte Weihnachtsbäume ab

Abholung startet in der 2. KW im Westen, in der 3. KW im Osten. Bäume müssen für die Kompostierung frei von Schmuck sein.

Auch in diesem Jahr holt die AWG wieder ausrangierte Weihnachtsbäume ab:  

  • im Westen Wuppertals in der 2. Kalenderwoche (ab Montag, 10. Januar 2021)
  • im Osten Wuppertals in der 3. Kalenderwoche (ab Montag, 17. Januar 2021).

Zum entsprechenden Leerungstermin müssen die Bäume zur grauen Restmülltonne gestellt werden. Die entsprechenden Termine finden sich in Ihrem aktuellen Abfallkalender.

Grundsätzliche Vorgabe für die Abholung: Die ausrangierten Bäume müssen frei von Schmuck bzw. Lametta sein. Von Bäumen, die einen Ballen haben, sollte der Benutzer vor dem Herausstellen den Übertopf entfernen und die Erde so gut wie möglich abschlagen. Die AWG bringt die Wuppertaler Weihnachtsbäume zur Kompostierungsanlage der Gesellschaft für Kompostierung und Recycling (GKR) im benachbarten Velbert. Nur entschmückte Weihnachtsbäume können dort fachgerecht kompostiert werden.

Remscheid: Drei verschiedene Termine

Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) erteilen auch in diesem Jahr den Weihnachtsbäumen eine Abfuhr. Für die Stadtteile Lennep, Lüttringhausen und Alt-Remscheid gelten unterschiedliche Termine.

Los geht’s in Lennep am Montag, 10. Januar. Am Mittwoch, 12. Januar, wird in Lüttringhausen eingesammelt. Zuletzt werden die Weihnachtsbäume in Alt-Remscheid am Samstag, 15. Januar, abgeholt.

Die TBR bitten darum, die Weihnachtsbäume am Abholtag bis 7 Uhr gut sichtbar auf dem Bürgersteig – also nicht am Mülltonnenstandort – abzulegen.

Weil die Bäume verwertet werden, werden nur vollständig abgeschmückte Weihnachtsbäume mitgenommen. Weihnachtsbäume über zwei Meter Länge bitte durchsägen!

Solingen: Tannenbäume werden am Freitag abgeholt

Abgeschmückt an Sammelstellen deponieren

Ausgediente Tannenbäume werden am Freitag, 7. Januar, abgeholt. Sie müssen bis 7 Uhr morgens vor dem Grundstück abgelegt werden, dürfen aber den Verkehr nicht behindern oder gefährden. Gut ist es, die Bäume an nachbarschaftlichen Sammelstellen zu deponieren. Das erleichtert den Mitarbeitenden der Technischen Betriebe Solingen (TBS) die Arbeit.

Mitgenommen werden nur komplett abgeschmückte Bäume ohne Netze, Säcke oder Töpfe. Der Stammdurchmesser darf maximal 15 Zentimeter betragen, die Länge zwei Meter nicht überschreiten.

Wegen der Weihnachtsbaum-Abfuhr verschiebt sich die Abfallentsorgung in der anschließenden Woche: Die freitags-Leerung vom 7. Januar wird am Montag, 10. Januar, nachgeholt. Jede weitere Abfuhr in der Woche findet dann einen Tag später statt, die Leerung vom Freitag am Samstag, 15. Januar.

Die Änderungen sind auch im gedruckten Abfallkalender und im Abfall-Navi verzeichnet:
www.solingen.de/tbs/inhalt/abfallnavi/

„Shalom“-Oberleitungsbusse rollen durch die Klingenstadt

Hebräischer Friedensgruß macht für mindestens drei Monate auf jüdisches Leben neugierig

Dass die Solinger O-Busse rollende Werbetafeln sind, ist nicht ungewöhnlich. Jetzt bekennen sie auch Farbe: „Shalom“ steht in blau und weiß auf zwei Bussen, die für mindestens ein Vierteljahr die Linien 681, 682 und 683 bedienen werden – ein Zeichen für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus. Dass der hebräische Friedensgruß einmal durch die ganze Klingenstadt fährt und am Vohwinkeler Bahnhof von einer „Shalom“-Schwebebahn „abgelöst“ wird, hat vor allem mit dem bundesweiten Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ (www.2021JLID.de) zu tun. Dessen Generalsekretärin Sylvia Löhrmann stellte bereits im Dezember zusammen mit Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Stadtwerke-Geschäftsführer Conrad Troullier sowie Bernd Krebs und Gabriela Lauenstein vom Freundeskreis Solingen – Ness Ziona die gemeinsame Aktion vor.

Diese findet Oberbürgermeister Kurzbach umso wichtiger, als pandemiebedingt derzeit viel Unfrieden herrsche: „Da kann der Shalom-Bus gleichermaßen irritieren und inspirieren.“ Zudem liegt ihm die Wachsamkeit für und das Engagement gegen alltäglichen Antisemitismus am Herzen: „Das ist ein ständiges Problem unserer Gesellschaft“, warnt Kurzbach, der nicht nur auf die Schönheit und traditionsreiche Kultur jüdischen Lebens aufmerksam machen möchte, wenn „mal wieder eine Mahnwache“ vonnöten sei.

Deshalb freuen sich die Projektpartner:innen darüber, mit dem Shalom-Bus eine breite Öffentlichkeit zu erreichen und möglichst auch zu sensibilisieren. Gerne leisten die Stadtwerke mit dem aufmerksamkeitsheischenden Schriftzug „einen Beitrag zum Frieden“, betont SWS-Geschäftsführer Conrad Troullier. Und für den Freundeskreis, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen und im kommenden Jahr die 35-jährige Städtepartnerschaft mit Ness Ziona feiert, war es eine Ehrensache, für die Beklebung Spenden einzuwerben. „Das ist Bürgerschaftspflicht“, findet Bernd Krebs. Als Solingerin und Generalsekretärin des bundesweit tätigen Vereins „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat Sylvia Löhrmann doppelt Grund zur Freude: „Wir wollen ja nicht nur die erreichen, die ohnehin in unsere über 2300 Veranstaltungen kommen, sondern die Menschen im Alltag ansprechen.“ So hätten mit Solingen nun acht Städte bundesweit „Shalom“-Fahrzuge ins Rollen gebracht – beispielsweise die Kölner „Schalömchen“-Straßenbahn oder die „Shalom“-Schwebebahn. Und da das Festjahr #2021JLID nun offiziell bis Ende Juli 2022 verlängert wird, fahre der „Shalom“-O-Bus mit Hinweisen auf den Verein und den Freundeskreis ja vielleicht sogar bis zum Sommer durch die Klingenstadt.

Ab Neujahr: Tempo 30 in allen Städten

Positive Bilanz nach einem Jahr Tempo 30 in Brüssel: Deutsche Umwelthilfe fordert im neuen Jahr sofort Tempo 30 in allen deutschen Städten, den Tempo 30 in Brüssel halbiert Zahl der Verkehrstoten und reduziert die Zahl der Schwerverletzten um knapp 20 Prozent, Durchschnittsgeschwindigkeit und Lärm nehmen ab während Reisezeiten aufgrund des flüssigeren Verkehrs gleichbleiben, außerdem retten Tempo 30 innerorts und Tempo 80 auf Landstraßen tausende Leben und schützen kurzfristig das Klima.

Angesichts der sehr positiven Bilanz nach einem Jahr Tempo 30 in Brüssel fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH), im Jahr 2022 sofort Tempo 30 in allen deutschen Städten als Regelgeschwindigkeit einzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Verkehrstoten 2021 in Brüssel halbiert und die Zahl der Schwerverletzten um knapp 20 Prozent reduziert. Die Durchschnittsgeschwindigkeit in Brüssel ist um 7 bis 19 Prozent gesunken, wobei sich die Reisezeiten aufgrund des flüssigeren Verkehrs nicht nachweislich verändert haben. Die Lärmbelastung ist um bis zu 4,8 Dezibel zurückgegangen, das entspricht mehr als einer Halbierung der wahrgenommenen Lautstärke. Die Quote der zu schnellen Fahrzeuge ist von 10,4 Prozent auf 8 Prozent gesunken.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Deutschlandweit sank dieses Jahr die Zahl von Unfällen, bei denen Personen im Straßenverkehr verletzt wurden nur um knapp 6 Prozent und das auch nur aufgrund des coronabedingt geringeren Verkehrs. Die positive Bilanz aus Brüssel zeigt, dass schnell und kostengünstig tausende Menschenleben gerettet werden können. Wir fordern deshalb im Jahr 2022 sofort Tempo 30 innerorts und Tempo 80 auf Landstraßen. Das widerspricht auch dem Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien nicht. Das Tempolimit auf Autobahnen setzen wir parallel juristisch durch.“

Eine Klage zur Einhaltung der Klimaziele im Verkehrsbereich in den kommenden Jahren hatte die DUH im Herbst 2020 vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg eingereicht. Die DUH ist zuversichtlich, dass das OVG feststellen wird, dass die bisher ergriffenen Maßnahmen im Verkehrssektor nicht ausreichen und weitere Maßnahmen notwendig sind. Nur ein Tempolimit ist kurzfristig wirksam und kostenfrei umsetzbar.

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