Zusammenprall beim Wenden – Fahrer leicht verletzt

Am 30.11.2021, kurz nach 12:30 Uhr, kam es auf der Wuppertaler Straße zu einem Unfall bei einem Wendemanöver.

Eine 24-jährige Frau fuhr mit ihrem VW Polo auf der Wuppertaler Straße in südlicher Richtung, als ein Mann (29) mit seinem Citroen C5 aus einer Parklücke herausfuhr und zu einem Wendemanöver ansetzte. Bei dem anschließenden Zusammenprall verletzte sich der 29-Jährige leicht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit bei einem Sachschaden von circa 11.000 Euro. Der Verkehr wurde um die Unfallstelle umgeleitet. (jb)

Initiative bringt Bedürftige und Dienstleister zusammen

Netzwerk „Zuhause leben“ begrüßt neue Mitglieder bei der diesjährigen Hauptversammlung

Seit über sieben Jahren bietet das Netzwerk „Zuhause leben“ die Dienste von zuverlässigen Solinger Handwerkern und sozialen Dienstleistern an. Nun sind weitere Partner:innen hinzugekommen. Ob Elektrotechnik, Sanitär und das Schreinerhandwerk, Hörgeräte-Akustiker, Sanitätshäuser, Optiker, Lieferdienste, Anbieter von Pflege- und Haushaltsdienstleistungen: Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Solinger Senior:innen und Menschen mit Behinderung dabei zu unterstützen, selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können. Deshalb hilft sie dabei, die richtigen Ansprechpersonen zu finden. Für die Umsetzung dieser Dienstleistungen wurden die Standards gemeinsam mit der Stadt Solingen festgelegt, um die Versorgungsqualität für älter werdende und bedürftige Menschen in der Klingenstadt zu verbessern. Die ausgewählten Handwerker und Dienstleister verpflichten sich demnach, ihre Leistungen verständlich anzubieten und zuverlässig zu erbringen.

Bei der jährlichen Versammlung der Initiative haben sich jetzt neue Mitglieder vorgestellt. Der bergische Hausmeister- und Objektservice Miftari-BHO Service, die Sally Seniorenbetreuung, Physiotherapeutin Anja Leinen und der Malteser-Telefonbesuchsdienst wurden in die Initiative aufgenommen. Alle Mitglieder sind in der überarbeiteten Broschüre, nach Branche geordnet, zu finden. Diese ist bei der städtischen Pflege- und Wohnberatung und den einzelnen Netzwerkmitgliedern erhältlich, kann aber auch auf der Homepage heruntergeladen werden: www.initiative-solingen.de.

Stadt Solingen weitet Stadtteil-Impfungen aus

Gestern haben wir Sie bereits über das erweiterte Impfangebot der Stadt Solingen informiert („Stadt Solingen öffnet neue Impfstellen in den Stadtteilen“). Dieses Impfangebot wird noch einmal ausgebaut. Im Walder Stadtsaal wird zusätzlich montags und in der Cobra zusätzlich freitags geimpft.

Hier nochmal als Übersicht die ab sofort geltenden Termine:

Impfstelle Solingen Wald (Walder Stadtsaal)

Friederich-Ebert-Straße 85-87

Montag 12-18 Uhr, Mittwoch 12-18 Uhr und Samstag 10 – 16 Uhr.

Impfstelle Solingen Ohligs/Merscheid (Cobra)

Merscheider Straße 77-79

Donnerstag12-18 Uhr, Freitag 12-18 Uhr und Sonntag 10-16 Uhr.

Wanderparkplatz Wupperhof am Mittwoch gesperrt

Stufenanlage am Odentaler Weg muss repariert werden – Kran braucht Platz.

Der Wanderparkplatz am Odentaler Weg ist am Mittwoch, 1. Dezember, wegen Bauarbeiten ganztägig gesperrt. Zudem können Fußgehende den Wanderweg in Richtung Balkhausen an diesem Tag nicht nutzen.

Grund dafür ist schweres Gerät, das zur Reparatur der durch das Hochwasser im Sommer beschädigten Stufenanlage nahe der Kanu-Einstiegsstelle der Wupper benötigt wird. Dazu wird ein Kran aufgebaut, der die schweren Blocksteine aufnimmt, so dass die beauftragte Landschaftsbau-Firma die Blocksteine neu setzen kann.

Aus Gefahrengründen ist der gesamte Schwenkbereich des Krans und damit auch der Wanderweg nicht nutzbar. Vor Ort wird rechtzeitig durch die von der Unteren Naturschutzbehörde beauftragte Firma auf die Sperrung hingewiesen.

Stadt Solingen öffnet neue Impfstellen in den Stadtteilen

Impfungen werden im Walder Stadtsaal und in der Cobra angeboten.

Die Stadt Solingen öffnet zusätzlich zum neuen Impfzentrum in Solingen-Mitte zwei neue stationäre Impfstellen in den Stadtteilen. Damit kommt sie der großen Nachfrage bei dezentralen Impfaktionen nach. Ab kommendem Mittwoch, 1. Dezember, können sich Bürgerinnen und Bürger mittwochs von 12 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr im Walder Stadtsaal (Friedrich-Ebert-Straße 85-87) impfen lassen. Für Ohligs/Merscheid werden Impfungen donnerstags von 12 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr in der Cobra angeboten. Jeweils zwei Impfärzt:innen nehmen die Impfungen vor.

Die neuen stationären Impfstellen sind für zunächst drei Wochen geöffnet. Sie ersetzen die mobilen Impfaktionen vor McDonalds am Frankfurter Damm und auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs. Diese werden somit ab sofort nicht mehr angeboten.

Ein Zugang ist bei den Angeboten sowohl mit als auch ohne Termin möglich. Eine Freischaltung der Onlineterminierung für die neuen Standorte erfolgt in Kürze. Je nach Bedarf wird die Stadt dieses Angebot verlängern. Ebenso wird es im Laufe der kommenden Woche auch für die Impfstelle im Krankenhaus Bethanien möglich sein, online Termine zu buchen.

Die Terminbuchungen sind über die Homepage der Stadt Solingen oder über die Solingen-App möglich.

ÖPNV: In ganz NRW gilt 3G

Seit Mittwoch, 24. November 2021, gilt im Nahverkehr bundesweit die 3G-Regel. Wer nicht geimpft, genesen oder getestet in Bus und Bahn unterwegs ist, muss auch in Nordrhein-Westfalen ab sofort mit einem Bußgeld rechnen.

Die Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr in NRW, der Nahverkehr Rheinland (NVR), der Nahverkehr Westfalen Lippe (NWL) und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), kommunale Ordnungsämter, die Bundespolizei, die Deutsche Bahn, die Verkehrsunternehmen und das Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen werden in den kommenden Wochen stichprobenartig die 3G-Nachweise im Nahverkehr kontrollieren.

„Es ist ein Zeichen des Respekts und des wertschätzenden Umgangs miteinander, dass alle eine Maske tragen und sich an die 3G-Regel in Bus und Bahn halten.“

Ina Brandes, Verkehrsministerin NRW

Verkehrsministerin Ina Brandes: „Wir wollen, dass die Menschen auch in Corona-Zeiten mit Bus und Bahn sicher und zuverlässig ans Ziel kommen. Deshalb werden die Kontaktflächen in den Fahrzeugen permanent gereinigt und desinfiziert. Außerdem haben wir die Taktung im ÖPNV trotz weniger Fahrgäste unverändert gelassen, damit alle möglichst viel Abstand halten können. Es ist ein Zeichen des Respekts und des wertschätzenden Umgangs miteinander, dass alle eine Maske tragen und sich an die 3G-Regel in Bus und Bahn halten.“

Selbsttests werden nicht anerkannt

Wer keinen 3G-Nachweis vorlegen kann, muss das Fahrzeug am nächsten Halt verlassen und mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. Die 3G-Pflicht gilt in allen Bussen, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie in Fern- und Nahverkehrszügen (S-Bahn, Regionalbahn, Regionalexpress). An Bahnsteigen, Haltestellen und in Gebäuden ist kein 3G-Nachweis erforderlich. Als getestet gelten Fahrgäste, die einen amtlichen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen amtlichen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorzeigen können. Selbsttests werden nicht anerkannt.

Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sowie Schülerinnen und Schüler aller Schulformen sind von der 3G-Regel ausgenommen und müssen keinen Nachweis erbringen, da sie im Rahmen des Schulbetriebes regelmäßig getestet werden. Das gilt auch für volljährige Schülerinnen und Schüler. Azubis ab 16 Jahren gelten an Unterrichtstagen als Schüler und damit als getestet, an Anwesenheitstagen im Betrieb als Arbeitnehmer und damit als 3G-relevant. Studierende an Universitäten, Fachhochschulen und weiteren Hochschulen müssen bei Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel den 3G-Nachweis mit sich führen. Die 3G-Nachweispflicht gilt vorerst bis zum 19. März 2022.

Bußgelder drohen

Übrigens: Im Nahverkehr Nordrhein-Westfalens gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske) in Fahrzeugen, in Bahnhöfen und an Bahnsteigen. Wer keine zulässige Maske im Nahverkehr trägt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro rechnen.

Quelle: mobil.nrw

Für bergische Einrichtungen: Volksbank-Kunden spenden 10.500 Euro

Die Kundinnen und Kunden der Volksbank im Bergischen Land haben entschieden: je 4.000 Euro gehen als Spende an den Tierpark „Fauna“ in Solingen und den Verein „Kindertal“ in Wuppertal, 2.500 Euro erhält die Remscheider Tafel. „Als Bank, die hier in der Region zu Hause ist, möchten wir nicht nur für die Finanzen unserer Kunden da sein, sondern auch ihr Umfeld stärken“, erklärt Marktbereichsleiter Oliver Niehaus den Hintergrund. „In diesem Fall haben wir die Kunden direkt in die Entscheidung eingebunden.“ Für jeden, der seit April erstmals ein Depot bei der Union Investment eröffnete, spendet die Volksbank 15 Euro. Dabei entschieden die Kundinnen und Kunden selbst, welche der drei bergischen Einrichtungen ihre Unterstützung bekommen sollte.

Remscheid: Volksbanker Oliver Wenzel (M.) traf Frank vom Scheidt (l.) und Karl Strock bei der Remscheider Tafel zur Spendenübergabe. Foto: Volksbank/Jürgen Moll
Remscheid: Volksbanker Oliver Wenzel (M.) traf Frank vom Scheidt (l.) und Karl Strock bei der Remscheider Tafel zur Spendenübergabe. Foto: Volksbank/Jürgen Moll

Oliver Niehaus übergab die aufgerundete Spende jetzt an „Kindertal“. Der Verein kümmert sich um Kinder und Jugendliche in Wuppertal, die an der Armutsgrenze leben. Seine Kollegen Eric Brühne und Oliver Wenzel besuchten die „Fauna“ und die Remscheider Tafel. So unterschiedlich die Ziele und Zwecke dieser drei Initiativen sind, so einig waren sich die Volksbanker: die Unterstützung der Volksbank-Kunden kommt hier gut an.

Solingen: Eric Brühne (r.) besuchte Linda Bunzenthal und Ulrich Schramm in der „Fauna“, die sich sehr über die Hilfe der Volksbank-Kunden freuen. Foto: Volksbank/Bettina Osswald
Solingen: Eric Brühne (r.) besuchte Linda Bunzenthal und Ulrich Schramm in der „Fauna“, die sich sehr über die Hilfe der Volksbank-Kunden freuen. Foto: Volksbank/Bettina Osswald

Unfallflucht: Radfahrer beschädigte Auto

Am Donnerstag (25.11.2021), gegen 12:45 Uhr, beobachteten Schüler des Friedrich-List-Berufskollegs an der Parkanlage „Vorspel“ einen Radfahrer, der einen geparkten Wagen beschädigte und flüchtete.

Der E-Bike Fahrer versuchte zwischen Müllcontainern und dem geparkten Citroen durchzufahren. Als er bemerkte, dass er mit seinem Zweirad nicht durchpasste, schlug er mehrfach sein Hinterrad gegen das Fahrzeug. Anschließend fuhr er in den Park in Richtung Lingmannstraße.

Die Schüler beschrieben den Fahrradfahrer als 1,80 m groß, 40-50 Jahre alt, schlanke Statur, schwarzer Fahrradhelm, Brille, Drei-Tage-Bart und bekleidet mit einem grauen Oberteil. Das E-Bike des Flüchtigen war schwarz.

Das Verkehrskommissariat Solingen bittet Zeugen, die den Sachverhalt beobachtet haben und Hinweise zu dem flüchtigen Mann geben können, sich telefonisch unter der 0202-284-0 zu melden. (hm)

NRW: 2G und 2G-Plus kommt

Die Corona-Zahlen steigen immer weiter, darum werden in Nordrhein-Westfalen (NRW) nun flächendeckend Beschränkungen für Erwachsene eingeführt, die weder geimpft noch genesen sind. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat es heute nach der Kabinettssitzung angekündigt. Neben der Gastronomie gilt dies auch besonders für Weihnachtsmärkte und Fußballspiele.

Noch strenger wird es bei Discobesuchen, Karnevalssitzungen und Feiern werden, denn dort gilt dann die 2G-Plus-Regel. 2G-Plus bedeutet, dass der Zugang nur für Geimpfte und Genesene gestattet ist, wenn sie auch einen aktuellen negativen Coronatest vorlegen können. Für Kinder und Jugendliche wird es natürlich weiterhin Ausnahmen geben. Dennoch erwähnenswert, dass wohl eine europaweite Freigabe des Comirnaty-Impfstoffs von BioNTech für Kinder von 5-11 Jahren im Lauf der nächsten Woche bevorsteht.

Mehr Kirchenaustritte auf dem Gebiet des Erzbistums Köln

Die Zahl der bei Amtsgerichten auf dem Territorium des Erzbistums Köln erklärten Kirchenaustritte steigt massiv. Soweit die Austritte nach Konfessionen getrennt erfasst werden, ist auch ein deutlich höherer Anteil an Katholiken betroffen als in den Jahren 2019 und 2020, wie eine Umfrage der Kölnischen Rundschau bei den Gerichten ergab.

Bereits nach den ersten drei Quartalen 2021 ist die Gesamtzahl der Kirchenaustritte des Jahres 2019 vielerorts weit überschritten worden – in Köln um 52 Prozent (Stand 15 339), in Bonn um 43 Prozent (4561) und in Siegburg um 27 Prozent (3000). In Düsseldorf und Solingen ist kein derartiger Anstieg zu notieren. Nach Angaben des Kölner Amtsgerichts werden in der Domstadt weiterhin pro Monat 1500 Termine zum Kirchenaustritt angeboten, sie seien bis Mitte Januar ausgebucht.

Der Anteil der Katholiken an der Gesamtzahl der Austrittswilligen stieg in Bonn von 62,6 Prozent (2019) auf 70,7 Prozent in den ersten drei Quartalen 2021, in Wuppertal von 43,5 auf 49,2 und in Solingen von 46,8 auf 55,2 Prozent. In Siegburg wurde sogar ein Anstieg von 63,5 auf 77,8 Prozent erfasst. Dagegen hatte sich die Konfessionsverteilung noch 2020 nur unwesentlich von der im Vorjahr unterschieden. Für Köln und Düsseldorf gibt es keine getrennte Zählung nach Konfessionen.

Quelle: Kölnische Rundschau – www.koelnische-rundschau.de

Impfstelle in den Clemens-Galerien ist ab Montag länger geöffnet

Die Stadt Solingen erweitert das Impfangebot.

Die Stadt Solingen erweitert ab dem kommenden Montag, 15. November, ihr Impfangebot. Damit sollen auch die Auffrischungsimpfungen vorangetrieben werden. Voraussetzung für die sogenannte Booster-Impfung ist, dass die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

Die Impfstelle in den Clemens-Galerien wird dafür montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. Samstags können sich Bürgerinnen und Bürger von 10 bis 16 Uhr impfen lassen

Ab Montag werden in der Impfstelle nur noch die mRNA-Impfstoffe von Moderna und Biontech angeboten. Das Vakzin von Johnson & Johnson wird künftig nur noch bei den mobilen Impfungen verabreicht. Mobil geimpft wird mittwochs von 12 bis 18 Uhr auf dem Parkplatz vor McDonalds in Wald (Frankfurter Damm) sowie donnerstags und freitags von 12 bis 18 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs in Ohligs. Eine Terminvereinbarung ist für alle Impfangebote weiterhin nicht notwendig.

Die Stadt Solingen möchte mit der Ausweitung der Öffnungszeiten die aktuell sehr langen Wartezeiten verkürzen und der großen Nachfrage gerecht werden. Um die Wartezeiten zusätzlich zu verringern, empfiehlt das Gesundheitsamt, das Aufklärungsmerkblatt sowie den Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung mit mRNA-Impfstoff so weit wie möglich ausgefüllt mitzubringen.

Weitere Informationen sowie einen Link zu den Aufklärungs- und Einwilligungsunterlagen finden Impflinge unter www.solingen.de/de/inhalt/coronavirus-schutzimpfung/.

Für Fragen zum Impfangebot der Stadt Solingen stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Telefonnummer 0212 / 290 2020 zur Verfügung.

Die Stadt prüft darüber hinaus weitere Optionen, um das Impfangebot für die Solinger Bürgerinnen und Bürger weiter auszubauen.

32.500 Euro: Volksbank unterstützt Vereine

Reinhard Schrage muss sich strecken, um auf die neu angebrachte Markierung hinzuweisen: Bis zum ersten Stock stand das Hochwasser im Juli am historischen Wipperkotten am Solinger Wupperufer. Fast vier Monate später sind die Folgen noch vielfach sichtbar, anderes – das zeigen die frisch verputzten Wände im Erdgeschoss des Fachwerkgebäudes – ist schon repariert. Viele Spenden haben dies dem Förderverein Schleiferei Wipperkotten ermöglicht. Auch die Volksbank im Bergischen Land hat 2.000 Euro gespendet – und insgesamt 32.500 Euro als Fluthilfe an Vereine in der Region weitergegeben.

22 Vereine aus Solingen, Remscheid, Velbert, Haan und Hückeswagen haben das Hilfsangebot der bergischen Bank angenommen. „Uns war es wichtig, dass das Geld schnell und unkompliziert ankommt“, sagt Vorstandsvorsitzender Andreas Otto. „Wir wissen, dass diese eine Spende für viele nicht reicht, um ihre Schäden zu beseitigen, aber wir konnten damit eine Anschubfinanzierung leisten.“

Beim Besuch im Wipperkotten gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Paul Westeppe zeigte sich Andreas Otto beeindruckt vom Einsatz der Ehrenamtler, die dieses Kleinod und ein wichtiges Stück bergische Geschichte und Gegenwart lebendig halten. Die Hilfe kommt hier gut an – auch wenn Reinhard Schrage und der Förderverein noch einen weiten Weg vor sich haben.