Ein Schwerverletzter nach Explosionsgeschehen in Wuppertaler Mehrfamilienhaus

Heute (01.11.2020), gegen 06:10 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Steinweg in Wuppertal Barmen zu einem Explosionsgeschehen in einem Mehrfamilienhaus. In dem stark beschädigten, dreigeschossigen Gebäude fanden die eingesetzten Kräfte von Polizei und Feuerwehr einen schwer verletzten Mann vor. Der 39-Jährige musste aufgrund der Schwere seiner Verletzungen von einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. An dem -nach dem Ereignis- einsturzgefährdeten Haus entstand ein erheblicher Sachschaden. Neben dem Verletzten mussten weitere neun Bewohner das
Gebäude verlassen. Auch die 16 Mieter des Nebenhauses mussten ihre Wohnungen räumen. Sie werden momentan in einer nahegelegenen Schule untergebracht und versorgt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Ursache für die Explosion aufzuklären. Dazu wird heute mit einem Sachverständigen das Haus untersucht. Für die Ermittlungsarbeit setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein.

Während der umfangreichen Sicherungs- und Abrissarbeiten bleiben die Carnaper Straße und ein Teil der Straße Steinweg gesperrt. (sw)

31.10.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 379 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 1.107 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 708 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben.

Fälle1.107
Fälle/100.000 EW994,3
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW229,0
Todesfälle20
Einwohnerzahl111.338
Aktualisierung31.10.2020, 00:00
Meldung des RKI.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 610 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 29 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter acht intensivpflichtige Behandlungen, Stand 30.10.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

November: Der stille Monat

Nach der neuen Coronaschutzverordnung des Landes NRW kommt es zu einem zweiten bitteren Lockdown für die Veranstaltungsbranche. In Remscheid sind mehrere Kultureinrichtungen betroffen.

Der November wird schon lange als „der stille Monat“ bezeichnet. Im November gibt es etwa die stillen Feiertage Allerheiligen, den Volkstrauertag und den Totensonntag. Es ist aber auch die Zeit, in der sich die Natur zurückzieht und sich die Dunkelheit ausdehnt. Der November 2020 wird einer der stillsten werden, der Lockdown bremst nicht nur die Gastronomie und den Sport aus, auch die Kultur wird wieder auf Eis gelegt.

Klosterkirche Lennep

Die Lenneper Klosterkirche hat mit Bedauern alle November-Veranstaltungen abgesagt. Für einige der Shows gibt es bereits Ersatztermine im nächsten Jahr:

  • Irmgard Knef 05.11.2021
  • Georg Krumm „Hurtigruten“ 28.03.2021
  • Ensemble Noisten 15.04.2021
  • Jens Heinrich Claassen 24.09.2021
  • Allegria und WoW 16.06.2021

Teo Otto Theater

Das Teo Otto Theater in Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem
Das Teo Otto Theater in Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem

Auch das Teo Otto Theater muss ab dem 2. November schließen, entsprechend sind auch dort alle Veranstaltungen für November abgesagt – auch hier trotz funktionierendem und etabliertem Hygienekonzept. Auch beim Teo Otto Theater wird gehofft, dass es im Dezember weitergehen darf.

Alle Eintrittsgelder der bereits verkauften Eintrittskarten werden per Rücküberweisung automatisch erstattet. Alle Kunden werden hierzu kontaktiert. Die Theaterkasse bleibt ab dem 2. November bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen, steht aber zu den üblichen Zeiten telefonisch zur Verfügung.

Auch der nächste Vorverkauf muss verschoben werden. Ein neues Datum wird veröffentlicht, sobald es für die nächsten Wochen etwas Planungssicherheit gibt. Bis dahin wird gebeten von Kartenbestellungen abzusehen.

Rotationstheater

Das Rotationstheater bleibt im November 2020 geschlossen. Derzeit wird versucht alle für November 2020 eingeplanten Vorstellungen zu verlegen. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit. Vereinzelt können jedoch Vorstellungen abgesagt werden. Die davon betroffenen Tickets werden rückerstattet.

Westdeutsches Tourneetheater Remscheid

Das WTT gibt kurz und knapp bekannt, dass im November 2020 keine Veranstaltungen stattfinden können. In der Terminübersicht sind noch alle Termine en Detail zu sehen, ein rotes „Entfällt!“ hinter den Veranstaltungen macht deutlich sichtbar, was dieser Lockdown bedeutet: Zum Spielplan vom WTT.

Judo-Bund sagt 2. Bundesliga ab

Das Remscheider TV JUDOTEAM wurde vom Deutschen Judo-Bund (DJB) über die Absage der 2. Bundesliga für das Jahr 2020 informiert. Aufgrund der Corona-Pandemie fällt auch das geplante Finalturnier der 2. Bundesliga am 12. Dezember in der Sporthalle Neuenkamp aus.

Frank Doetsch, Referent für Leistungssport des DJB, begründet die Absage wiefolgt: „Die Entscheidung war nicht einfach, musste aber im Interesse der Gesundheit der Einzelnen in der sich rasant entwickelnden Pandemie-Problematik getroffen werden, zumal im November voraussichtlich flächendeckend auch kein Training möglich sein wird. Ein besonderer Dank geht an die Vereine, die sich als Ausrichter zur Verfügung gestellt haben und bereits umfassende Vorarbeiten geleistet haben.“

Manager Cedric Pick trägt die Situation mit Fassung: „Für uns gibt es nur den Blick nach vorne. Wenn wir endlich wieder auf die Matte dürfen, werden wir stärker sein als wir es je waren. Es gibt kein Bedauern, kein Jammern, kein Klagen. Es geht immer weiter. So einfach ist das!“

Laut Rahmenterminkalender des DJB ist ein Start der 2. Bundesliga am 24. April 2021 vorgesehen. Ob der Termin eingehalten werden kann, ist aufgrund der unklaren Pandemie-Entwicklung zum jetzigen Zeitpunkt völlig offen.

Süße Europareise: „Das große Backen“ mit Enie van de Meiklokjes

„Das große Backen“ mit Enie van de Meiklokjes geht am Sonntag, 1. November 2020, in SAT.1 in die achte Staffel.

„Auf die Plätzchen, fertig, backt!“ Seit 2013 begeistert „Das große Backen“ Gebäck-Liebhaber in Deutschland – am Sonntag, 1. November 2020, kehrt die größte Back-Show der Welt um 17:25 Uhr mit der achten Staffel in SAT.1 zurück. Noch nie waren die Torten internationaler und die Herausforderungen größer. Moderatorin Enie van de Meiklokjes verspricht: „In diesem Jahr werden unsere zehn Hobbybäcker backen, was unsere Nachbarn naschen. Wir machen eine süße Europareise und haben die beste Reisegruppe dafür zusammengestellt!“ Auf der Reise geht es nach Frankreich (Tarte), England (herzhafte Pie), in die Niederlande (Vlaai), Dänemark (div. Gebäck), Italien (Tiramisu neu interpretiert) und nach Schweden (Astrid-Lindgren-Torte).

In jeder Folge stellen sich die ambitionierten Kandidaten drei Aufgaben. Wer macht das Rennen und wird „Deutschlands bester Hobbybäcker 2020“? Dem Gewinner winken der „Goldene Cupcake“, 10.000 Euro sowie ein eigenes Backbuch. Beurteilt werden die süßen Versuchungen traditionell von Deutschlands bekanntester Motivtorten-Queen Bettina Schliephake-Burchardt und Christian Hümbs, dem mehrfachen Patissier des Jahres.

Shanya aus Solingen

Insgesamt zehn Kandidatinnen und Kandidaten gehen in der achten Staffel an den Start. So wie Shanya (31) aus Solingen. Aufgrund ihrer Wurzeln aus Sri Lanka spiegeln ihre Torten oft die orientalische Kultur wieder. „Ich spiele gern mit Zutaten wie Kardamom und Zimt, die die Rezepturen ein bisschen interessanter machen.“

Infos zur Sendung

Das große Backen digital: Rezepte und Highlights zur Sendung finden Fans auf https://www.sat1.de/tv/das-grosse-backen sowie Facebook, Instagram und Pinterest.

Mit Ende der TV-Ausstrahlung von „Das große Backen“ steht die nächste Folge jeweils exklusiv als Preview auf Joyn PLUS zur Verfügung.

„Das große Backen“, die 8. Staffel, acht Folgen, produziert von Tower Productions Berlin, ab Sonntag, 1. November 2020, um 17:25 Uhr in SAT.1.

Überfall in den frühen Morgenstunden – Zeugen gesucht

Heute Morgen (30.10.2020, gegen 06:15 Uhr), meldete sich ein verletzter Mann auf der der Polizeibezirksdienststelle in Wuppertal-Heckinghausen.

Der 30-Jährige gab an, wenige Minuten zuvor auf der Heckinghauser Straße von zwei Unbekannten überfallen worden zu sein. Die Täter hätten ihn mit einem Messer bedroht, sein Geld gefordert und ihm einen Schlag auf die Nase versetzt. Anschließend flohen die beiden Männer über die Heckinghauser Straße in Richtung Westen.

Als Personenbeschreibung ist lediglich bekannt, dass einer der Räuber etwa 185 Zentimeter groß und mit einer weißen Jacke bekleidet war. Der Zweite war etwas kleiner und trug rote Schuhe.

Das Opfer begab sich nach der Anzeigenerstattung selbständig in ärztliche Behandlung.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Unfall auf der Burger Landstraße

Gestern (29.10.2020) verunfallte ein BMW auf der Burger Landstraße in Solingen. Ein 18-Jähriger fuhr gegen 20:50 Uhr in Richtung Innenstadt, verlor auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam ins Schleudern. Der BMW kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen dortigen Mast der Oberleitung. Der Fahrer und seine drei Mitfahrer (zwei 18-Jährige und ein 19-Jähriger) verletzten sich bei dem Unfall und mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Oberleitungsmast sowie der BMW wurden stark beschädigt. (hm)

Unfall auf der Bundesallee

Ein Schwerverletzter und erheblicher Sachschaden war die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Kreuzung Bundesallee/Bahnhofstraße gestern Abend (29.10.2020), gegen 19:45 Uhr in Wuppertal.

Der ortsunkundige Fahrer (21 Jahre) eines VW fuhr auf der Bundesallee in Richtung Vohwinkel, als er der Anweisung seines Navigationsgerätes folgte und nach links in die Bahnhofstraße abbiegen wollte. Auf der Abbiegespur befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits der Audi eines 31-jährigen Wuppertalers.

Beide Fahrzeuge kollidierten miteinander, wobei der VW weiter gegen einen Lichtmast geschleudert wurde. Die fünf Insassen des VW blieben nach ersten Einschätzungen unverletzt. Der Fahrer des Audi musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und stationär versorgt werden.

Der Sachschaden wird durch die aufnehmenden Beamten auf etwa 7.000 Euro geschätzt. Die unfallbeschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. (weit)

Absage: Coronabedingt keine Präsenzveranstaltung zur Pogromnacht

0

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Hans Heinz Schumacher, Vorsitzender des Vereins Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V. haben sich mit Blick auf die aktuelle Pandemielage dazu entschieden, das diesjährige Gedenken an die Verbrechen in der Pogromnacht 1938 abzusagen. Eigentlich hatte man das Gedenken gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Stadt und Verein sowie dem Vertreter der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal K.d.ö.R., Herrn Artour Gourari, gestalten wollen. Zudem waren Redebeiträge von NRW-Innenminister Herbert Reul und Polizeipräsident Markus Röhrl vorgesehen.

Das momentane Ausmaß der Coronakrise und die Beschlüsse der Kanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs machen eine Durchführung der geplanten Veranstaltung leider unmöglich.

Stilles Gedenken

Um dennoch gerade in der heutigen Zeit ein gemeinsames Zeichen gegen das Vergessen zu setzen, werden Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Remscheid und des Vereins vor der Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall zum vorgesehenen Termin ein Stilles Gedenken abhalten und einen Kranz für die Opfer der Pogromnacht niederlegen.

Auch wenn ein gemeinsames Gedenken vor Ort durch die momentane Situation nicht möglich ist, laden Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Hans Heinz Schumacher die Remscheiderinnen und Remscheider dazu ein, am Montag, 9. November, um 12.30 Uhr – wo immer sie sich befinden mögen – mit ihnen gemeinsam in Stille der Opfer zu gedenken.

Allee-Center: Aktion vom Sportbund Remscheid

Die Corona-Pandemie schränkt alle weiterhin ein, doch darf die Gesundheit dabei nicht vergessen werden. Sport verbessert die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus, einschließlich des Gehirns, steigert die Abwehrkraft des Immunsystems und wirkt belebend auf das Herz-Kreislauf-System.

Wer bewegt gesund bleiben will, sollte in den kommenden Tagen den Weg ins Allee-Center aufsuchen und sich die Gemeinschaftsaktion von Sportbund Remscheid und teilnehmenden Vereinen anschauen. Coronabedingt wurde die Aktion auf Plakate und Videos begrenzt. Liveauftritte sind aktuell nicht möglich.

Vielfalt verbindet

Der unabhängige Dachverband und die kooperierenden Sportvereine bewerben im Remscheider Einkaufszentrum mithilfe von großen Aufstellern und Videoclips gemeinsam den organisierten Sport. Getreu dem Motto „Vielfalt verbindet“, sind alle Menschen in den Sportvereinen herzlich willkommen.

Folgende Vereine nehmen an der Aktion teil: AFC Remscheid Amboss e.V., Bergische Pool Union e.V., 1. Karate Club Remscheid Ganbaru Dojo e.V., Hastener Turnverein 1871 e.V., Lenneper Turngemeinde 1860 e.V., Remscheider Turnverein von 1816 (Korp.), Rollsportverein IGR Remscheid e.V. und der Sportclub Rot-Weiss Remscheid e.V.

Informationen über die beteiligten Sportvereine und ihre jeweiligen Sportangebote finden Sie unter www.sportbund-remscheid.de, beim entsprechenden Sportverein oder können Sie den Flyern des Sportbundes entnehmen. Gefördert wird die Aktion im Rahmen der Programme „Bewegt GESUND bleiben!“ und „Integration durch Sport“ durch den Landessportbund NRW, die Staatskanzlei, das Bundesministerium des Inneren für Bau und Heimat, sowie den DOSB.

Grüne: Stellungnahme der Fraktion zum DOC-Urteil

David Schichel, Fraktionssprecher der Remscheider Grünen nimmt zum Münsteraner Urteil wie folgt Stellung: „Wir sind vom Urteil des OVG Münster überrascht. Über die von den Klägern aufgeworfenen und beklagten Fragen wurde nicht diskutiert und nicht geurteilt. Damit wurde Verwirrung, statt Klarheit gestiftet. Nach der Pressemitteilung des OVG stellen sich neue grundsätzliche Fragen an die Stadtplanung und ihre Steuerungsmöglichkeiten in der Innenstadtentwicklung. Vor diesem Hintergrund werden wir die Begründung des Urteils sehr sorgfältig analysieren. Sollte sich der erste Eindruck bestätigen, erscheint uns eine Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht notwendig. Im Sinne Lenneps darf dies aber keinesfalls zu einer weiteren Hängepartie werden. Fragen wie die Entwicklung der Altstadt, die Wiederbelebung der Kölner Straße und die Aufwertung des Wohnbestandes müssen in der kommenden Ratsperiode – unabhängig vom DOC – dringend angegangen werden.“

OB Mast-Weisz und Krisenstabsleiter Neuhaus zur aktuellen Corona-Situation in Remscheid

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus wenden sich in einer gemeinsamen Videobotschaft an die Remscheiderinnen und Remscheider.