Auto von umherfliegender Eisplatte getroffen

Sich auf LKW-Planen befindliche Eisplatten können schnell zu gefährlichen Geschossen werden; am Montagmittag (1. Februar) flog auf der Bundesstraße 256 in Reichshof-Brüchermühle eine Eisplatte gegen einen entgegenkommenden PKW.

Gegen 13.40 Uhr war der Fahrer eines Seat vom Kreisverkehr Sengelbusch in Richtung Morsbach gefahren. Etwa 200 Meter nach dem Kreisverkehr kam ihm in einer Kurve ein Lastwagen entgegen, der aus einem weißen Zugfahrzeug und einem blauen Anhänger oder Auflieger bestand. Plötzlich löste sich von dem Lastwagen eine Eisplatte, die die Windschutzscheibe des Seat traf. Die Scheibe trug dabei einen erheblichen Schaden davon.

Ob der Lastwagenfahrer die Situation bemerkte, ist unbekannt; er setzte seine Fahrt unvermindert fort.

Hinweise

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Radevormwalder hinterließ eine Schneise der Verwüstung

Mit hohem Sachschaden und einer gehörigen Portion Glück endete am Montagabend (01.02.) die Irrfahrt eines 23-jährigen Mannes aus Radevormwald.

Um 19:25 Uhr meldete sich ein Zeuge über den Polizeinotruf und gab an, dass soeben ein Traktor mit Schneeräumschild einen geparkten Pkw in der Neustraße beschädigt und sich von der Unfallstelle entfernt habe. Unmittelbar darauf gingen weitere Notrufe bei der Polizei ein, wonach der Traktor weitere Fahrzeuge in der Neustraße, Uelfestraße sowie der Uelfe-Wuppertal-Straße touchiert und beschädigt habe.

Beschädigter Pkw Neustraße. Foto: Polizei Oberberg
Beschädigter Pkw Neustraße. Foto: Polizei Oberberg

Gesamtschaden von etwa 100.000 Euro

Im Rahmen der Fahndung konnte der Traktor schließlich verlassen im Bereich eines Lebensmittelgeschäftes angrenzend an die Nelkenstraße vorgefunden werden. Der Fahrer, ein 23-jähriger Mann aus Radevormwald, konnte in unmittelbarer Nähe zum Fahrzeug angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Der 23-Jährige stand erheblich unter Alkohol- und und augenscheinlich ebenfalls unter Drogeneinfluss und wurde nach angeordneter Entnahme einer Blutprobe im Krankenhaus in das Polizeigewahrsam nach Wipperfürth gebracht.

„Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurden insgesamt fünf Pkw, eine Hausfassade, ein Zaun sowie eine Garage teils erheblich beschädigt.“

Polizei Oberberg
Beschädigter VW-Bus Uelfestraße. Foto: Polizei Oberberg
Beschädigter VW-Bus Uelfestraße. Foto: Polizei Oberberg

Bei dem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW-Bus auf der Uelfestraße Ecke Neustraße zog sich dessen Fahrer, ein 46-jähriger Mann aus Radevormwald, leichte Verletzungen zu und begab sich nach der Unfallaufnahme selbstständig zur Untersuchung ins Krankenhaus. Sein VW-Bus wurde bei der Kollision erheblich beschädigt. Weitere Personen wurden glücklicherweise nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war der 23-Jährige nach eigenen Angaben nach einem Trinkgelage fußläufig im Industriegebiet Mermbach unterwegs gewesen, als er auf den geparkten Traktor mit dem montierten knapp vier Meter breiten Schneeräumschild aufmerksam wurde und sich kurzentschlossen des Fahrzeugs bemächtigt hatte. Die Ermittlungen dauern an. Nach einer ersten Schätzung beläuft sich der Gesamtschaden auf knapp 100.000 Euro.

02.02.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

Sieben weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt. Derzeit sind 384 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Oberbergischer Kreis. Seit der gestrigen Berichterstattung wurden sieben weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 7.670 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 7.152 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 384 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 89 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Zwölf der 89 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Es sind zwei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren. Verstorben sind ein 87-jähriger Mann aus Hückeswagen und ein 80-jähriger Mann aus Wipperfürth. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 134 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren. Die beiden hinzugekommenen Todesfälle werden heute an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gemeldet und finden deshalb erst morgen Berücksichtigung in der Statistik des LZG.

Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung

Unter www.obk.de/corona-av erhalten Sie die Auflistung der aktuell gültigen Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung für Kontaktpersonen in oberbergischen Einrichtungen. Die Auflistung wird fortlaufend ergänzt.

Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:

Stand der Fallzahlen: 01.02.2021, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 31.01.2021, 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 98,9 (-3,7)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 7.670 Personen (+7)

Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:

  • aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 384 Personen (-76)
  • bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 7.152 Personen (+81)
  • verstorben: 134 Personen (+2)

Personen in angeordneter Quarantäne*: 956 Personen (-72)

* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne.

Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:

Stand der Fallzahlen: 01.02.2021, 00:00 Uhr

  • Bergneustadt: 28
  • Engelskirchen: 18
  • Gummersbach: 82
  • Hückeswagen: 10
  • Lindlar: 36
  • Marienheide: 24
  • Morsbach: 11
  • Nümbrecht: 15
  • Radevormwald: 39
  • Reichshof: 28
  • Waldbröl: 31
  • Wiehl: 33
  • Wipperfürth: 18

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 11

Quelle: Oberbergischer Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.684 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 96,7. 134 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage263
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW96,7
Fälle gesamt7.684
Fälle gesamt/100.000 EW2.824,4
Todesfälle gesamt134
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Nach Unfall im Kreisverkehr geflüchtet

Am frühen Montagmorgen (1. Februar) ist ein Unbekannter mit einem Fahrzeug im Kreisverkehr auf der Hauptstraße gegen eine Bruchsteinmauer gefahren und anschließend geflüchtet.

Gegen 5.50 Uhr hatten Anwohner einen lauten Knall gehört. Ein unbekanntes Fahrzeug war gegen die Aufmauerung in der Mitte des Kreisverkehrs gefahren und hatte an dieser einen massiven Schaden verursacht. Als Anwohner den Schaden entdeckten, hatte sich das Verursacherfahrzeug aber bereits von der Unfallstelle entfernt; vermutlich dürfte dieses ebenfalls erheblich beschädigt sein.

Hinweise

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Weißer VW Golf GTI gestohlen

In Gummersbach-Berghausen haben Unbekannte zwischen 18 Uhr am Samstagabend (30. Januar) und 13.30 Uhr am Sonntag einen weißen VW Golf GTI gestohlen.

Der Wagen mit den Kennzeichen GM – II 94 war im Hohefuhrweg am Straßenrand geparkt.

Hinweise

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Zwei Einbrüche am Sonntagabend im Fichtenweg

Im Fichtenweg hat am Sonntagabend (31. Januar) eine Hausbewohnerin einen Einbrecher auf ihrer Fensterbank entdeckt – der Mann hatte vermutlich zuvor bereits in ein Nachbarhaus eingebrochen.

Gegen 19.50 Uhr hatte eine Seniorin beim Betreten ihres Schlafzimmers einen Schatten vor dem Fenster gesehen. Als sie daraufhin das Fenster öffnete, saß dort auf der Fensterbank ein kräftig gebauter Mann, der eine Sturmhaube sowie ein dunkelgrünes Oberteil trug. Während die Seniorin aus dem Haus lief und Nachbarn zu Hilfe holte, konnte der Unbekannte mit im Schlafzimmer aufgefundenem Schmuck unerkannt flüchten.

Davor war der Flüchtige offenbar bereits in ein Nachbarhaus eingestiegen, welches die Bewohner gegen 18.45 Uhr verlassen hatten. Als sie um 21.30 Uhr nach Hause zurückkehrten, fanden sie eine aufgehebelte Terrassentüre vor. Der Einbrecher hatte mehrere Schränke durchsucht, war dabei aber auf keine Beute gestoßen.

Polizei bittet um Hinweise

Wer am Sonntagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Morsbach bemerkt hat, wird gebeten sich mit der zentralen Ermittlungsgruppe Einbruch unter der Rufnummer 02261 81990 in Verbindung zu setzen.

Mit welchen technischen Mitteln Sie Ihr Haus vor Einbrechern schützen können, ist Teil unseres kostenlosen Beratungsangebots. Auch wenn die Beratungsstelle aufgrund der Corona-Pandemie zurzeit geschlossen ist, stehen Ihnen die Berater sowohl telefonisch (02261 8199-880) als auch im Rahmen einer persönlichen Beratung zur Verfügung.

01.02.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

52 weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt. Derzeit sind 460 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Oberbergischer Kreis. Seit der gestrigen Berichterstattung wurden 52 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 7.663 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 7.071 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 460 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 85 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Zwölf der 85 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 132 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung

Unter www.obk.de/corona-av erhalten Sie die Auflistung der aktuell gültigen Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung für Kontaktpersonen in oberbergischen Einrichtungen. Die Auflistung wird fortlaufend ergänzt.

Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:

Stand der Fallzahlen: 31.01.2021, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 30.01.2021, 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 102,6 (-9,5)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 7.663 Personen (+52)

Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:

  • aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 460 Personen (+1)
  • bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 7.071 Personen (+51)
  • verstorben: 132 Personen (=)

Personen in angeordneter Quarantäne*: 1.028 Personen (-97)

* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne.

Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:

Stand der Fallzahlen: 31.01.2021, 00:00 Uhr

  • Bergneustadt: 29
  • Engelskirchen: 15
  • Gummersbach: 85
  • Hückeswagen: 14
  • Lindlar: 34
  • Marienheide: 28
  • Morsbach: 16
  • Nümbrecht: 22
  • Radevormwald: 41
  • Reichshof: 27
  • Waldbröl: 37
  • Wiehl: 47
  • Wipperfürth: 21

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 44

Quelle: Oberbergischer Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.670 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 98,9. 132 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage269
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW98,9
Fälle gesamt7.670
Fälle gesamt/100.000 EW2.819,3
Todesfälle gesamt132
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Zwei Führerscheine nach Trunkenheitsfahrten einkassiert

Am Wochenende (29. und 30. Januar) hat die Polizei nach Trunkenheitsfahrten zwei Führerscheine einkassiert.

Am Freitagnachmittag hatte ein Autofahrer die Polizei alarmiert, weil eine 56-Jährige aus Ruppichteroth mit ihrem Auto auf der Waldbröler Straße in Morsbach in starken Schlangenlinien fuhr. Dabei geriet sie mehrfach auf die Fahrbahnseite des Gegenverkehrs und fuhr zum Teil nur mit 20 km/h. Bei einer Polizeikontrolle musste sich die 56-Jährige immer wieder am Auto festhalten, was an dem starken Alkoholisierungsgrad lag; ein Alkoholvortest brachte ein Ergebnis von fast 2,4 Promille zu Tage. Die Polizei ließ der Autofahrerin eine Blutprobe entnehmen und stellte den Führerschein sicher.

Kurz nach Mitternacht traf die Polizei auf der Schenkendorfstraße in Waldbröl auf eine 34-Jährige aus Windeck, die offenbar mit ihrem Auto gegen eine Carportstütze gefahren war. Der Carport überstand das Geschehen unbeschadet; am Auto der Frau war ein Reifen geplatzt. Weil die 34-Jährige stark unter Alkoholeinwirkung stand, musste sie sich einer Blutprobenentnahme unterziehen. Gegen diese Maßnahme wehrte sie sich allerdings so heftig, dass ihr Handfesseln angelegt werden mussten. Der Führerschein der Windeckerin verblieb bei der Polizei; er wurde beschlagnahmt.

Kleinkraftrad gestohlen

In der Straße „An der Eick“ haben Unbekannte zwischen 21.00 Uhr am Freitag (29. Januar) und 11.20 Uhr am Samstag einen Motorroller gestohlen. An dem grün-rot lackierten Roller der Marke Kreidler war das Versicherungskennzeichen 953URF angebracht.

Hinweise

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Einbrecher in der Wohnung entdeckt

Auf einen Einbrecher in ihrer Wohnung ist am Freitagabend (29. Januar) eine Bewohnerin im Roseggerweg in Waldbröl gestoßen; der Mann flüchtete ohne Beute.

Die Geschädigte hatte gegen 20.50 Uhr ein lautes Knacken vernommen. Als sie dem Geräusch auf den Grund gehen wollte, traf sie im Flur auf einen etwa 180 -190 cm großen Mann, der ein mehrfarbiges Oberteil mit Kapuze trug. Der Unbekannte hatte die Terrassentüre des Einfamilienhauses aufgehebelt und in Schränken mit der Suche nach Beute begonnen, als die Bewohnerin ihn aufspürte. Er flüchtete daraufhin, ohne zuvor Beute gemacht zu haben.

Hinweise zu dem Einbruch nimmt die zentrale Ermittlungsgruppe Einbruch unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Zeitverzögerung beim Bau der Löwen-Grundschule

Schlechte Nachrichten vom Neubau der Löwen-Grundschule: Aufgrund von Fehlern des beauftragten Statikbüros ist es zu einer erheblichen Verzögerung bei der Bauausführung gekommen. Zum jetzigen Zeitpunkt beträgt die Verzögerung 50 Werktage.

Hintergrund für die Probleme ist die Statik für das Bauwerk, die von der Stadt an ein renommiertes Statikbüro vergeben worden war. Bei der Prüfung dieser Statik sind erhebliche Mängel aufgefallen, die natürlich vor dem Baubeginn und der weiteren Planung der Arbeiten behoben werden mussten. Bürgermeister Dietmar Persian ist verärgert über diese Entwicklung: „Wir haben extra ein großes Büro für die Erstellung der Statik beauftragt, das gute Referenzen mitgebracht hat. Leider hat das Büro bei unserem Auftrag keine gute Arbeit abgeliefert.“

Dieter Klewinghaus vom Regionalen Gebäudemanagement berichtet über die Entwicklung: „Erstmals am 15.10. wurde durch den Prüfstatiker auf Unstimmigkeiten in der Statik aufmerksam gemacht. Das ist für sich genommen noch nichts ungewöhnliches, bei der Prüfung der Statik gibt es oftmals Abstimmungsbedarf zwischen Statiker und Prüfstatiker. Uns wurde auch durch das Statikbüro zugesagt, dass diese Unstimmigkeiten kurzfristig behoben werden sollten.“

„Ein solches Chaos ist mir  – insbesondere bei einem renommierten Unternehmen – noch nicht untergekommen.“

Dieter Klewinghaus, Regionales Gebäudemanagement

Im weiteren Verlauf des Verfahrens sind dann aber immer wieder Zusagen durch das Statikbüro nicht eingehalten worden. Termine für Neuberechnungen und Korrekturen der Statik sind ohne Ergebnis verstrichen, Unterlagen wurden nicht in der geforderten und zugesagten Zeit eingereicht. Aufgrund dieser Verzögerungen konnte der beauftragte Generalunternehmer Fa. Hundhausen die Ausführung der Arbeiten auch nicht weiter planen und hat am 23.11. Behinderung angemeldet.

Die Stadt hat aufgrund der Unzuverlässigkeit des Statikers sogar zwischenzeitlich geprüft, dem Büro den Auftrag zu entziehen und an ein anderes Büro zu vergeben. Dies hätte aber eine komplette Neuberechnung der Statik nach sich gezogen und zu noch gravierenderen Verzögerungen geführt.

Schadenersatzforderungen gegen Statikbüro werden geprüft

Erst am 18.01. wurden die vollständigen Unterlagen vom Statikbüro für die Prüfung vorgelegt. Am 25.01. hat der Prüfstatiker der Stadt bestätigt, dass die Unterlagen nunmehr endlich vollständig und prüffähig vorliegen. Dieter Klewinghaus: „So etwas habe ich in meiner langjährigen Erfahrung in der Baubranche noch nicht erlebt. Kleinere Abstimmungen im Bereich der Statik sind durchaus nicht unüblich, aber ein solches Chaos ist mir  – insbesondere bei einem renommierten Unternehmen – noch nicht untergekommen.“

Aufgrund der mangelnden Information durch den Statiker wurde auch die Hückeswagener Politik erst sehr spät in den Prozess eingebunden. Bürgermeister Dietmar Persian: „Bis Ende letzten Jahres waren wir immer noch davon ausgegangen, dass es sich nur um kleinere Probleme handelt, die innerhalb weniger Wochen ausgeräumt werden können und nicht zu nennenswerten Verzögerungen führen. So wurde uns das auch immer wieder vom Statiker bestätigt. Aufgrund dieser Hinhaltetaktik haben wir auch unsere Politik erst am 12.01. im Rahmen eines interfraktionellen Gesprächs über die entstandenen Probleme informiert, was verständlicherweise zu Verärgerung bei der Politik geführt hat.“

Die Schloss-Stadt Hückeswagen hat im Verfahren bereits ihren Rechtsanwalt eingeschaltet und prüft Schadenersatzforderungen gegen das Statikbüro. Bürgermeister Persian: „Finanziell ist durch die Verzögerung bisher kaum ein Schaden entstanden. Problematisch ist der Zeitverzug. Wir wollen die neue Löwen-Grundschule schließlich zum Schuljahreswechsel im Sommer 2022 eröffnen. Derzeit ist der Generalunternehmer Fa. Hundhausen damit beschäftigt, den Terminplan zu erstellen und zu prüfen, inwieweit die Verzögerung wieder aufgeholt werden kann. Sobald wir dort genauere Zahlen und Daten haben, werden wir die Öffentlichkeit weiter informieren.“

Quelle: Stadt Hückeswagen

Baldiger Baubeginn in Hückeswagen

Die W. Hundhausen Bauunternehmung GmbH wurde von der Stadt Hückeswagen als Generalunternehmer mit dem Neubau der Löwen-Grundschule beauftragt. Das Gebäude für die dreizügige Grundschule im Brunsbachtal wird wesentlich größer als die bisherige Schule und bekommt unter anderem eine Mensa, eine Aula sowie offene Lernbereiche. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Bedingungen eines leistungsstarken und barrierefreien Ganztagsbetriebes gelegt.

In Workshops wurden mit allen beteiligten Interessenvertretern die verschiedenen Anforderungen an das Raum- und Funktionsprogramm erarbeitet. Das pädagogische Konzept mit den einzelnen Clustern für die Jahrgänge spiegelt sich in der Außendarstellung des Gebäudes wider. So wird die Schule aus vier verzahnten Gebäudeteilen bestehen. Die Eröffnung der Schule ist für 2022 geplant.

Die Firma Hundhausen aus Siegen freut sich über den Auftrag und dankt der Stadt Hückeswagen für ihr entgegengebrachtes Vertrauen.

Quelle: www.hundhausen.de

31.01.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

51 weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt. Derzeit sind 459 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Oberbergischer Kreis. Seit der gestrigen Berichterstattung wurden 51 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 7.611 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 7.020 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 459 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 85 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Zwölf der 85 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 132 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung

Unter www.obk.de/corona-av erhalten Sie die Auflistung der aktuell gültigen Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung für Kontaktpersonen in oberbergischen Einrichtungen. Die Auflistung wird fortlaufend ergänzt.

Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:

Stand der Fallzahlen: 30.01.2021, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 29.01.2021, 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 112,1 (+2,6)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 7.611 Personen (+5,1)

Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:

  • aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 459 Personen (-21)
  • bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 7.020 Personen (+72)
  • verstorben: 132 Personen (=)

Personen in angeordneter Quarantäne*: 1.125 Personen (-40)

* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne.

Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:

Stand der Fallzahlen: 30.01.2021, 00:00 Uhr

  • Bergneustadt: 33
  • Engelskirchen: 14
  • Gummersbach: 87
  • Hückeswagen: 15
  • Lindlar: 38
  • Marienheide: 32
  • Morsbach: 22
  • Nümbrecht: 24
  • Radevormwald: 37
  • Reichshof: 28
  • Waldbröl: 41
  • Wiehl: 49
  • Wipperfürth: 20

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 19

Quelle: Oberbergischer Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.663 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 102,6. 132 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage279
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW102,6
Fälle gesamt7.663
Fälle gesamt/100.000 EW2.816,7
Todesfälle gesamt132
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.