Neueste Beiträge

Blaues Fahrzeug nach Unfallflucht gesucht

Nach einem Verkehrsunfall an einer Einmündung in Radevormwald-Önkfeld sucht die Polizei nach dem Unfallverursacher, von dessen Fahrzeug ein blaulackiertes Teil am Unfallort zurückgeblieben ist.

Gegen 17.20 Uhr hatte ein Zeuge am Freitagnachmittag (11. Februar) der Polizei eine umgefahrene Wegweisertafel gemeldet. An der Einmündung der Kreisstraße 6 mit der Straße „Unterm Busch“ war ein unbekanntes Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und hatte den Wegweiser nach Ümminghausen und Oberönkfeld überfahren. An der Unfallstelle blieb ein blaulackiertes Fahrzeugteil zurück, welches vom Unfallverursacher stammen dürfte.

Hinweise

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Teurer Fehlkauf: VW-Bus mit gefälschten Papieren

Beim Autokauf ist in der vergangenen Woche ein 40-Jähriger aus Marienheide Betrügern zum Opfer gefallen.

Der Mann war auf einem Autoverkaufsportal auf einen VW-Bus vom Typ T6 gestoßen, der dort zu einem günstigen Preis angeboten wurde. Der Standort des Wagens, an dem sich ein Siegburger Kennzeichen befand, befand sich allerdings in Belgien – angeblich, weil der Verkäufer dort beruflich engagiert sei.

Der 40-Jährige machte sich daraufhin auf nach Belgien und kaufte das Fahrzeug nach einer erfolgreichen Probefahrt. Bei der Anmeldung des Autos am Straßenverkehrsamt in Gummersbach fiel er jedoch aus allen Wolken – dort musste er nämlich erfahren, dass sowohl die Zulassungsbescheinigungen als auch die Kennzeichen gefälscht waren. Der VW-Bus gehört einer belgischen Verleihfirma, die zwischenzeitlich eine Anzeige wegen Unterschlagung erstattet hat. Der 40-Jährige steht nun mit leeren Händen da; sein zum Autokauf angespartes Geld ist weg und den VW-Bus stellte die Polizei sicher, um ihn dem eigentlichen Eigentümer zurückzugeben. Nach ersten Ermittlungen war auch der vom Verkäufer vorgelegte Ausweis eine Totalfälschung.

Zigarettenautomat aufgebrochen

Mit einer Flex haben Unbekannte am Wochenende einen Zigarettenautomat in Nümbrecht-Elsenroth aufgebrochen. Am Sonntagmorgen (13. Februar) hatte ein Spaziergänger den aufgebrochenen Automaten in der Straße „Alte Ziegelei“ entdeckt. Offenbar hatten die Täter zunächst versucht, den Automaten im Bereich der Verriegelung zu durchtrennen. Davon nahmen sie dann aber Abstand und flexten stattdessen die Verkleidung des Automaten an der Vorderseite auf, so dass sie an Teile der Ware gelangen konnten.

Hinweise

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Waldbröl unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Sven Wolf: „Der Ärger ist gerade an den Grundschulen unbeschreiblich groß“

Zur seit Wochen angespannten Corona-Situation an den Schulen in Remscheid erklärt Sven Wolf, Landtagsabgeordneter für die Städte Radevormwald und Remscheid:

„Seit Monaten fordert die SPD-Landtagsfraktion von der schwarz-gelben Landesregierung einen Plan B, damit die Schulen sich auf die steigenden Infektionszahlen einstellen und ihren Schulbetrieb hierauf abstimmen können. Mit großer Sorge haben wir zuletzt in der Aktuellen Stunde vom 24.01.2022 die Landesregierung befragt, wie es bezüglich der Priorisierung bei den PCR-Tests an den Schulen in NRW weitergeht.

Die Befürchtung, dass Schulministerin Yvonne Gebauer zunehmend überfordert ist, hat sich nun bestätigt. Trotzdem wird weiterhin auf Sicht gefahren. Und das auf Kosten der Schülerinnen und Schüler sowie der engagierten Lehrkräfte und Eltern.

Auch vor Ort bei uns in Remscheid wurden von Vielen Sorgen und Bedenken an mich herangetragen, zuletzt in guten und ausführlichen Gesprächen mit der Stadtschülervertretung und der Stadtelternvertretung. Dabei wurde deutlich, dass gerade an den Grundschulen der Ärger unbeschreiblich groß ist. Herr Neldner von der Stadtelternvertretung berichtete mir, dass manche Eltern fragten, warum das Verfahren für die Einzeltests wie an den weiterführenden Schulen nicht auch auf die Grundschulen ausgeweitet werde.

Eltern und Schüler fühlen sich ohnmächtig. Auch an den Remscheider Grundschulen sah man an verschiedenen Standorten weiße Fahnen aus den Fenstern hängen. Die Schulleitungen kapitulieren vor der derzeitigen Situation. Nicht weil es an Einsatz mangelt, sondern an Unterstützung und rechtzeitiger Information seitens des Ministeriums. Das Chaos ist perfekt. Ende letzter Woche erreichte mich auch ein offener Brief der GEW in Remscheid. Darin wurde nochmal eindrücklich der erhebliche Zeitaufwand und die Belastung für das Lehrpersonal und die Schülerschaft beschrieben, die aus der derzeitigen Testsituation entstehen. Ich appelliere an die Schulministerin, dass schnell und klug auf die berechtigten Sorgen von Schülern, Eltern und Lehrern eingegangen wird. Eine pragmatische Lösung vor Ort könnte es beispielsweise sein, mobile Teststationen auf den Schulhöfen einzusetzen, wie es die GEW in ihrem Schreiben fordert.“

Gleisdreieck: Kunststoffe und die Bachquellen

Die drei Remscheider Naturschutzverbände RBN, BUND und NABU laden jeden zweiten Sonntag im Monat gemeinsam zum Umweltspaziergang in das Gleisdreieck ein, in dem ein interkommunales Gewerbegebiet entstehen soll.

Die Spaziergänge finden an jedem zweiten Sonntag im Monat statt und zeigen die konkreten Kritikpunkte der Remscheider Naturschutzverbände an dem Vorhaben direkt vor Ort in Remscheid, Hückeswagen und Wermelskirchen auf. Das Gewerbegebiet ist direkt am Quellgebiet dreier Bäche geplant, die Überschwemmungsgefahr bei Starkregen, wie im vergangenen Juli auch in Remscheid erlebbar, wird bei zusätzlicher Flächenversiegelung in diesem Bereich drastisch ansteigen. Dass heimische Bauernhöfe weichen sollen, stößt den Naturschutzverbänden ebenso sauer auf wie das geplante Fällen eines kompletten Eichenwäldchens oder zu gering geplanten Pufferzonen zu den angrenzenden Naturschutzgebieten.

Kunststoffe und Mikroplastik

Woher und wie gelangen Kunststoffe und Mikroplastik in die Natur? Welche Auswirkungen und Folgen sind durch ein Gewerbegebiet auf die angrenzenden Naturschutzgebiete und auf die Quellen zu erwarten?

Was passiert mit dem Eifgenbach, wenn das interkommunale Gewerbegebiet Gleisdreieck kommt? Foto: Sascha von Gerishem
Was passiert mit dem Eifgenbach, wenn das interkommunale Gewerbegebiet Gleisdreieck kommt? Foto: Sascha von Gerishem

Ein Naturschatzgebiet ist ein Gebiet, das nicht unter Naturschutz steht, aber für Natur und Umwelt als besonders wertvoll erachtet wird. Dazu zählen in Remscheid neben dem Planungsgebiet Gleisdreieck auch der Intzeforst, die Knusthöhe oder die Blume in Lüttringhausen.

Es gelten die 2G-Regeln, die vorgeschriebenen Abstandsregelungen von 1,5 Metern zwischen den Spazierenden oder medizinische Maske, falls die Abstände mal nicht eingehalten werden können. Impfbescheinigungen oder Belege der Genesung (nicht länger als sechs Monate her) sollten gemeinsam mit einem Ausweisdokument bereitgehalten werden.

Termin und Treffpunkt

Der Spaziergang findet am Sonntag, 13. Februar 2022 ab 11 Uhr statt, Treffpunkt ist am Parkplatz der Tennishallen, Bornbacher Straße 11, 42897 Remscheid.

Sonntag: Warnung vor Dauerregen

Am Sonntag (06.02.) kann es im Bergischen Land zu erhöhten Niederschlägen kommen. Wachsamkeit ist angezeigt.

Der Hochwassereinsatzstab der Bezirksregierung Düsseldorf und der Wupperverband informierten darüber, dass es am Sonntag, 6. Februar 2022, zu erhöhten Niederschlägen kommen kann. Demnach wird im Bergischen Land ein Dauerregen mit 25 bis 40 mm/m2 Niederschlag erwartet. Vereinzelt sind auch Mengen über 50 mm/m2 nicht ganz ausgeschlossen. Diese Niederschlagsmengen können dazu führen, dass die Gewässer über die Ufer treten.

Die Situation wird fortlaufend beobachtet, etwa vom Hydrologen vom Dienst beim Wupperverband. Wenn sich die Vorhersagen bestätigen, werden die Feuerwehren Kontrollfahrten an möglichen Hotspots wie Brücken und Auenlagen vornehmen.

Sollte es tatsächlich zu bedrohlichen Niederschlagsmengen kommen, wird aktuell und kurzfristig informiert.

Man sollte am Sonntag aufmerksam bleiben und sich auch selbst aktuell über die Wetterlage informieren. Wichtige Informationen zur Wetterlage bieten auch die Nina-Warn-App, das Hochwasserportal des Wupperverbandes: https://hwpsn.wupperverband.de/ und der Hochwassermeldedienst NRW: https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hochwasserschutz/hochwasser-meldedienst-nrw/.

Gleisdreieck: Kennenlernen was zerstört werden soll

Auch im neuen Jahr laden die drei Remscheider Naturschutzverbände RBN, BUND und NABU gemeinsam zum Spaziergang in das Gleisdreieck ein, in dem ein interkommunales Gewerbegebiet entstehen soll.

Die Spaziergänge finden an jedem zweiten Sonntag im Monat statt und zeigen die konkreten Kritikpunkte der Remscheider Naturschutzverbände an dem Vorhaben direkt vor Ort in Remscheid, Hückeswagen und Wermelskirchen auf. Das Gewerbegebiet ist direkt am Quellgebiet dreier Bäche geplant, die Überschwemmungsgefahr bei Starkregen, wie im vergangenen Juli auch in Remscheid erlebbar, wird bei zusätzlicher Flächenversiegelung in diesem Bereich drastisch ansteigen. Dass heimische Bauernhöfe weichen sollen, stößt den Naturschutzverbänden ebenso sauer auf wie das geplante Fällen eines kompletten Eichenwäldchens oder zu gering geplanten Pufferzonen zu den angrenzenden Naturschutzgebieten.

Flächenversiegelung stoppen

Forderung des BUND Remscheid nicht nur für das Gleisdreieck: Stoppt Flächenversiegelung! Foto: Sascha von Gerishem
Forderung des BUND Remscheid nicht nur für das Gleisdreieck: Stoppt Flächenversiegelung! Foto: Sascha von Gerishem

Das vorliegende Artenschutz-Gutachten, das nur geringfügigen Einfluss auf die Artenvielfalt attestiert, wird von den lokalen Naturschutzverbänden abgelehnt. Bei den Spaziergängen werden die Artenverluste durch das bereits bestehende Gewerbegebiet erläutert (ehemals größte Kiebitz-Kolonie im Bergischen Land bereits unwiederbringlich verloren). Anhand geschützter Arten, die überall im Planungsbereich leben und auf den Spaziergängen lebendig zu sehen sind, werden die Auswirkungen auf Flora und Fauna erklärt und deutlich gemacht. Die Spaziergänge geben den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich selbst ein umfassendes Bild von der Natur und den Landwirtschaftsflächen zu machen, die entgegen aller klima- und umweltwissenschaftlichen Erkenntnisse und Beobachtungen der letzten Jahrzehnte, gerodet und zubetoniert werden sollen. „Einmal zerstört, ist dieses Naturschatzgebiet* für immer verloren. Durch den immer schneller fortschreitenden Klimawandel werden wir die Auswirkungen durch solche Bauprojekte nicht erst irgendwann, sondern schon kurzfristig erleben“, mahnt Hubert Benzheim vom BUND Remscheid mit deutlichen Worten.

Ein Naturschatzgebiet ist ein Gebiet, das nicht unter Naturschutz steht, aber für Natur und Umwelt als besonders wertvoll erachtet wird. Dazu zählen in Remscheid neben dem Planungsgebiet Gleisdreieck auch der Intzeforst, die Knusthöhe oder die Blume in Lüttringhausen.

Es gelten die 2G-Regeln, die vorgeschriebenen Abstandsregelungen von 1,5 Metern zwischen den Spazierenden oder medizinische Maske, falls die Abstände mal nicht eingehalten werden können. Impfbescheinigungen oder Belege der Genesung (nicht länger als sechs Monate her) sollten gemeinsam mit einem Ausweisdokument bereitgehalten werden. Einige Spaziergangsteilnehmende gehen im Anschluss noch gemeinsam zum Essen in den Restaurationsbetrieb „Melli’s Restaurant“ im Borner Sporttreff an den Tennishallen. Dort gibt es Essen à la carte zu humanen Preisen. Falls Sie mitgehen möchten, frühstücken Sie nicht zu üppig und planen Sie entsprechend mehr Zeit ein. Beim Essen tauscht man sich in geselliger Runde über die Eindrücke des Spazierganges und über weitere Ideen und Planungen aus.

Termin und Treffpunkt

Der Spaziergang findet am Sonntag, 9. Januar 2022 ab 11 Uhr statt, Treffpunkt ist am Parkplatz der Tennishallen, Bornbacher Straße 11, 42897 Remscheid.

Naturschatzgebiet: Dezemberspaziergang im Gleisdreieck

Die Remscheider Naturschutzverbände RBN, NABU und BUND laden zum Spaziergang in das Gleisdreieck. Das sogenannte Gleisdreieck ist derzeit Planungsbereich für ein mögliches interkommunales Gewerbegebiet von Remscheid, Hückeswagen und Wermelskirchen. Die Remscheider Naturschutzverbände wehren sich gegen die weitere Flächenversiegekung und klären bei Spaziergängen durch den Planungsbereich über die Gründe zur Ablehnung auf.

Beim Spaziergang, der an jedem zweiten Sonntag im Monat stattfindet, geht es inhaltlich um die Kritik der Remscheider Naturschutzverbände an dem Vorhaben. Einer der Kritikpunkte besteht in der Flächenversiegelung, die den Lebensraum für wilde Tiere und Pflanzen drastisch einschränkt, und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Umwelt. Bei den Spaziergängen werden die Kritikpunkte der Remscheider Naturschutzverbände direkt vor Ort aufgezeigt und erklärt. Auch die besondere ökologische Bedeutung des Naturschatzgebietes Gleisdreieck wird bei den monatlichen Spaziergängen immer wieder anhand konkreter, lebendiger Beispiele angeführt und belegt. Durch Ihre Teilnahme zeigen Sie der Politik, dass Sie ein Umdenken wünschen.

Termin: Sonntag, 12. Dezember 2021, 11 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz der Tennishallen, Bornbacher Straße 11, 42897 Remscheid

Es gelten die vorgeschriebenen Abstandsregelungen von 1,5 Metern zwischen den Spazierenden oder ggf. Alltagsmaske. Einige Spaziergangsteilnehmende gehen im Anschluss noch gemeinsam zum Essen in den Restaurationsbetrieb „Melli’s Restaurant“ im Borner Sporttreff an den Tennishallen. Dort gibt es Essen à la carte zu humanen Preisen. Falls Sie mitgehen möchten, frühstücken Sie nicht zu üppig und planen Sie entsprechend mehr Zeit ein. Beim Essen tauscht man sich in geselliger Runde über die Eindrücke des Spazierganges und über weitere Ideen und Planungen aus.

Fernsehbeitrag

Das Naturschatzgebiet

Leiten Sie diese Einladung gerne an Freunde, Verwandte und Bekannte weiter. Erzählen Sie auch gerne von der Webseite www.naturschatzgebiet.de, dort kann man sich selbstständig für eine Mailingliste anmelden, um jeweils eine Einladung zum nächsten Spaziergang zu erhalten, oder auch um unregelmäßig über interessante Neuigkeiten rund um das Gleisdreieck informiert zu werden.

Umweltfreundlich auch im Winter: Hinweise zur Schneeräumung und zum Salzverbot

Pünktlich zum Schnee macht die Natur-Schule Grund nochmal deutlich auf Korrektes Verhalten im Winter aufmerksam.

Der Winter macht sich derzeit auch in Remscheid und den Bergischen Großstädten bemerkbar. Wenn Schnee und Eis auftreten, dann müssen Gehwege z.B. in Remscheid auf einer Breite von 1 Meter geräumt werden, bei Bedarf auch mehrmals am Tag. Und dann muss der Gehweg gestreut werden.

Da werfen leider sehr viele Mitmenschen Salz auf den Gehweg und verstoßen so – i.d.R. ohne es zu wollen – gegen die Regeln umweltfreundlichen Winterdienstes. Und gegen Gesetze.

Hydranten und Regeneinläufe sind von Eis und Schnee freizuhalten

Der Grund, so Jörg Liesendahl, Biologe und Pädagogischer Leiter in der Natur-Schule Grund: „Salz in der Umwelt verunreinigt v.a. in den Außenbereichen die Gewässer, den Boden, Kleidung und Füße von Lebewesen. Das ist so ziemlich Jedem bekannt, doch was folgt daraus?“

Zum Streuen dürfen zum Schutz der Umwelt grundsätzlich nur abstumpfende Stoffe wie Sand oder Splitt verwendet werden (siehe Info der Stadt Remscheid). Diese können meist in Baumärkten oder Baustoffhandlungen gekauft werden. Die Verwendung von Streusalz ist in den meisten Kommunen verboten und mit einem Bußgeld belegt. Nur wenn aufgrund der besonderen Gegebenheiten (z. B. nach Eisregen), in besonders steilen Gehwegabschnitten oder auf Treppen hiermit keine sichere Begehbarkeit hergestellt werden kann, ist die sparsame Anwendung von Streusalz ausnahmsweise gestattet. Sämtliche anderen Auftaumittel sind komplett verboten!

Bitte beachten

Baumscheiben und begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz bestreut, salzhaltiger Schnee darf auf ihnen nicht abgelagert werden.
Wichtig aber auch: Der vom Gehweg geräumte Schnee darf nicht auf die Straße geworfen werden, sondern soll am Gehwegrand oder im eigenen Vorgarten abgelagert werden. Hierbei sind Hydranten und Regeneinläufe von Eis und Schnee freizuhalten.

ABGESAGT: Greenpeace Remscheid informiert über Flächenversiegelung

Der Vortrag wurde abgesagt. Ein neuer Termin wird bekanntgegeben.

Die Remscheider Greenpeace-Gruppe lädt ein zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung via ZOOM über Flächenversiegelung.

Von Flächenversiegelung wird gesprochen, wenn aufgrund von Gebäuden, Straßen oder anderer Bebauung kein Niederschlag von oben in den Boden eindringen kann. Dann wird Niederschlagswasser ungebremst auf direkten Weg in die Kanalisation, in Bäche und Flüsse geleitet. So können Pegelstände von Fließgewässern innerhalb weniger Stunden teilweise um mehrere Meter steigen wie bei der Hochwasserkatastrophe im Juli diesen Jahres, von der das Ahrtal aber auch die Ortschaft Unterburg betroffen waren.

Referent ist Dr. Jan Boomers, Leiter der Biologischen Station Mittlere Wupper. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 7. Dezember 2021, um 18 Uhr online via ZOOM statt. Die Zugangsdaten sind erhältlich bei info@remscheid.greenpeace.de.

Fußgängerin beim Rückwärtsfahren übersehen

Beim Zurücksetzen hat ein Autofahrer am Montag (29. November) in Radevormwald-Dahlerau eine 84-jährige Fußgängerin übersehen; die Seniorin musste schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Gegen 16.10 Uhr setzte ein 83 Jahre alter Radevormwalder von einem Grundstück rückwärts auf die Tuchstraße. Dabei übersah er eine 84-jährige Radevormwalderin, die sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Gehweg aufhielt. Das Auto erfasste die Fußgängerin zwar nur mit geringer Geschwindigkeit, durch den anschließenden Sturz zog sie sich aber schwere Verletzungen zu, die einen Klinikaufenthalt erforderlich machten.

Autorennen? Polizei beschlagnahmt Autos und Führerscheine

Wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens im Industriegebiet in Hückeswagen-Scheideweg hat die Polizei am Samstagabend (27. November) zwei Sportwagen als auch die Führerscheine der Piloten beschlagnahmt.

Anwohnende hatten am Samstagabend zunächst einen Porsche beobachtet, der über einen Zeitraum von etwa zwei Stunden auf der Bockhackerstraße immer wieder mit laut aufheulendem Motor stark beschleunigte und auf dem Neuschnee Driftübungen vollzog. Gegen 22.40 Uhr beobachteten Zeugen, dass sich der Porschefahrer mit einem dazu gestoßenen Fahrer eines Jaguar im Industriegebiet offenbar ein Rennen lieferte. Dabei fuhren beide Autos in geringem Abstand mehrfach mit hoher Geschwindigkeit in einem aus der Bockhackerstraße, der Heinrich-Schicht-Straße, der Johann-Clouth-Straße und der Clarenbach-Straße gestalteten Rundkurs, wobei sich auf dem Dach des Jaguar ein Blaulicht befunden haben soll.

Beim Eintreffen der Polizei entfernten sich beide Fahrzeuge zügig. Der Porsche konnte wenig später auf der L68 angetroffen werden. Die Polizei beendete dort die Fahrt des 19 Jahre alten Remscheiders, in dem sie sowohl den Porsche als auch den Führerschein beschlagnahmte. Weil Zeugen das Kennzeichen des Jaguar abgelesen hatten, bekam dessen 20-jähriger Fahrer wenig später an seiner Wohnanschrift in Remscheid ebenfalls Besuch von der Polizei. Auch hier beschlagnahmte die Polizei Auto und Führerschein.