06.02.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

18 weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt. Derzeit sind 382 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Oberbergischer Kreis. Seit der gestrigen Berichterstattung wurden 18 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 7.812 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 7.291 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 382 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 86 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. 12 der 86 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Es ist eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden war. Verstorben ist ein 66-jähriger Mann aus Radevormwald. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 139 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung

Unter www.obk.de/corona-av erhalten Sie die Auflistung der aktuell gültigen Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung für Kontaktpersonen in oberbergischen Einrichtungen. Die Auflistung wird fortlaufend ergänzt. 

Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:

Stand der Fallzahlen: 05.02.2021, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 04.02.2021, 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 92,3 (-10,3)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 7.812 Personen (+18)

Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:

aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 382 Personen (-30)

bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 7.291 Personen (+47)

verstorben: 139 Personen (+1)

Personen in angeordneter Quarantäne*: 985 Personen (+40)

* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne.

Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:

Stand der Fallzahlen: 05.02.2021, 00:00 Uhr

  • Bergneustadt: 23
  • Engelskirchen: 19
  • Gummersbach: 87
  • Hückeswagen: 8
  • Lindlar: 25
  • Marienheide: 17
  • Morsbach: 7
  • Nümbrecht: 14
  • Radevormwald: 59
  • Reichshof: 35
  • Waldbröl: 30
  • Wiehl: 32
  • Wipperfürth: 11

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 15

Quelle: Oberbergischer Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.860 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 90,1. 141 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage245
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW90,1
Fälle gesamt7.860
Fälle gesamt/100.000 EW2.889,1
Todesfälle gesamt141
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen

Zeuge vertreibt Automatenaufbrecher

Ein Anwohner des Helmerholzer Wegs hat am frühen Freitagmorgen (5. Februar) einen Unbekannten beim Aufbrechen eines Zigarettenautomaten gestört und ihn vertrieben.

Gegen 3.40 Uhr war der Anwohner durch laute Geräusche auf den dunkel gekleideten Mann aufmerksam geworden, als dieser mit einem Brecheisen einen Zigarettenautomaten hantierte. Mit dem Hinweis, dass er die Polizei verständigt habe, sprach er den etwa 170 – 180 cm großen und durch einen schwarzen Integralhelm nicht erkennbaren Täter an. Dieser brach daraufhin sein Vorhaben ab und flüchtete zu einem Komplizen, der in der Nähe mit einem Motorrad wartete. Die beiden flüchteten über einen Verbindungsweg in Richtung der Straße „Zum goldenen Acker“.

Hinweise

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Waldbröl unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Geparkten Pkw beschädigt und geflüchtet

Auf einem Parkplatz in Höhe der Kaiserstraße 164 in Radevormwald ist am Donnerstag (4. Februar) ein blauer 3er-BMW von einem unbekannten Fahrzeug beschädigt worden; der Verursacher flüchtete von der Unfallstelle.

Den BMW hatte der Geschädigte gegen 10 Uhr auf dem Parkplatz abgestellt. Als er eine halbe Stunde später zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, befand sich am hinteren, rechten Kotflügel eine frische Beschädigung und helle Fremdfarbe. Zeugen, die Angaben zu dem Unfall machen können, werden gebeten dies zu tun.

Hinweise

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Betrüger tricksen Senior aus

Mit dem sogenannten Bekanntentrick wollten Betrüger am Mittwoch (3. Februar) einen Senior aus Wipperfürth hereinlegen; der Mann erkannte den Betrugsversuch, wurde dann aber doch noch zum Opfer der Kriminellen.

Der Senior hatte gegen 14.30 Uhr den Anruf eines Mannes erhalten, der sich mit den Worten „Weißt du wer ich bin?“ meldete. Dies ist eine übliche Methode, mit denen Betrüger einen Namen erhalten wollen, unter dessen Legende sie dann um Geld bitten. So war es auch in diesem Fall – nachdem der Wipperfürther einen Namen genannt hatte, nahm der Betrüger diesen bereitwillig auf, um den Senior um Geld zu bitten. Diese Masche war dem Wipperfürther allerdings bekannt, was er dem Anrufer auch mitteilte und anschließend auflegte.

Perfide Betrugsmasche

Kurze Zeit später klingelte erneut das Telefon – am Apparat war angeblich ein Kriminalpolizist, der von dem vorherigen Gespräch mit dem Betrüger wusste. Er teilte dem Senior mit, dass man dem Betrüger auf der Spur sei und bat darum, bei einem erneuten Anruf zum Schein auf dessen Forderungen einzugehen. So könne man den Gauner auf frischer Tat festnehmen und das Geld, welches er dem Betrüger übergebe, bekäme er daraufhin sofort wieder.

Der erneute Anruf des Betrügers erfolgte prompt und im Glauben, mit der Polizei zusammenzuarbeiten, deponierte der Mann wie verlangt tatsächlich einen Briefumschlag mit Geld in einem Mülleimer an der Zufahrt zur Leichenhalle des Westfriedhofes an der Weststraße. Als er wieder zu Hause war, meldete sich noch einmal der angebliche Polizist um ihm mitzuteilen, dass der Betrüger gefasst sei. Erst, als die abgesprochene Rückgabe des Briefumschlages nicht erfolgte, verständigte der Geschädigte die richtige Polizei.

Die Polizei bittet um Hinweise zu Personen oder Fahrzeugen, die sich etwa zwischen 14.30 und 17 Uhr im Bereich des Westfriedhofes aufgehalten haben.

Hinweise

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 3 Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

05.02.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.812 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 92,3. 138 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage251
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW92,3
Fälle gesamt7.812
Fälle gesamt/100.000 EW2.871,5
Todesfälle gesamt138
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen

Wolf: Mutige und kreative Lösungen für unsere Schulen bis zu den Sommerferien

„Mit unserem Antrag ‚Neustart! Die Krise im Schulbereich durch mutige Entscheidungen meistern‘ haben wir in Düsseldorf Entscheidungen eingefordert und eine ganze Reihe von Vorschlägen vorgelegt, wie es im Schulbereich weitergehen könnte“, berichtet Sven Wolf, Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald. „Auch gute Ideen, die von den Schulen oder Schülern an uns herangetragen wurden, sind mit eingeflossen.“

„CDU und FDP im Landtag haben unseren Antrag im Plenum abgelehnt.“

Sven Wolf, Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald

Die SPD-Landtagsfraktion habe konkrete Vorschläge gemacht wie die automatische Versetzung der Schülerinnen und Schüler, das Aussetzen der Halbjahreszeugnisse in  der Sekundarstufe I außer in den Abschlussjahrgängen und bei Schulwechseln, auf Wunsch Wiederholung der Klasse 4, Verlängerung der Erprobungsstufe bis zum Ende der Klasse 7, Wechselunterrichtskonzepte und – je nach kommunaler Raumverfügbarkeiten – die Möglichkeit für Schulleitungen und Schulträger andere Orte zum Lernen zu finden, wie Museen, Theatern oder Bibliotheken oder biologischen Stationen.

„In Remscheid beispielsweise wurde auch schon vor Corona die städtische Bibliothek gerne von Schülerinnen und Schülern zum Lernen besucht. Auch das RöLab oder das Röntgen Museum sind gute Orte für Lernen außerhalb der Schule. CDU und FDP im Landtag haben jedoch unseren Antrag im Plenum abgelehnt – genauso wie unseren Eilantrag zum Digitalunterricht“, so Wolf. „so Wolf. „Es ist ja schön, wenn die CDU-Ratsfraktion in Remscheid sich durch social media-posts ‚inspirieren‘ lässt, aber statt dessen sollte lieber die CDU-Landtagsfraktion guten Anträgen im Plenum zustimmen. Wir bleiben aber am Ball und sprechen auf unserem heutigen zweiten Online-Schulgipfel der Landtagsfraktion mit Beteiligten über die aktuelle Lage und das, was jetzt zu tun ist. Eine wichtige Frage ist etwa: Wie geht es mit den anstehenden Prüfungen und Versetzungen weiter? Hierzu brauchen wir einen umfassenden Plan bis zu den Sommerferien, der für alle verbindlich ist und Planungssicherheit gibt.“

04.02.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

38 weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt. Derzeit sind 372 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Oberbergischer Kreis. Seit der gestrigen Berichterstattung wurden 38 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 7.722 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 7.213 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 372 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 91 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. 13 der 91 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Es sind drei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren. Verstorben sind ein 63-jähriger Mann aus Waldbröl (AWO Seniorenzentrum Am Königsbornpark), ein 97-jähriger Mann aus Wiehl (AWO Seniorenzentrum Wiehl) und ein 91-jähriger Mann aus Wiehl. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 137 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren. 

Nachweis von Virusmutanten

Im Oberbergischen Kreis wurde ein dritter Fall der britischen Virusmutante B.1.1.7. bestätigt. Nachgewiesen wurde die Virusmutante bei einer weiteren Person in Gummersbach. Der Fall steht im Zusammenhang mit dem gestern gemeldeten Fall in Gummersbach. Die beiden Fälle in Gummersbach stehen nach jetzigem Kenntnisstand in keinem Zusammenhang mit dem Fall aus Reichshof, über den der Oberbergische Kreis am 01.02.2021 berichtet hatte.

Am 25.01.2021 berichtete der Oberbergische Kreis bereits über 14 Fälle in denen die Virusmutante H69/V70 im Kreis nachgewiesen worden war. Diese Mutante wurde unter anderem in Dänemark auf einer Nerz-Farm gefunden.

Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises wird verstärkt Proben zur weiteren Typisierung durch Labore auswählen und versenden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in die Lagebeurteilung miteinfließen.

Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung

Unter www.obk.de/corona-av erhalten Sie die Auflistung der aktuell gültigen Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung für Kontaktpersonen in oberbergischen Einrichtungen. Die Auflistung wird fortlaufend ergänzt.

Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:

Stand der Fallzahlen: 03.02.2021, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 02.02.2021, 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 93,0 (-3,7)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 7.722 Personen (+38)

Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:

  • aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 372 Personen (+29)
  • bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 7.213 Personen (+6)
  • verstorben: 137 Personen (+3)

Personen in angeordneter Quarantäne*: 915 Personen (+54)

* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne.

Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:

Stand der Fallzahlen: 03.02.2021, 00:00 Uhr

  • Bergneustadt: 30
  • Engelskirchen: 17
  • Gummersbach: 87
  • Hückeswagen: 8
  • Lindlar: 28
  • Marienheide: 22
  • Morsbach: 9
  • Nümbrecht: 15
  • Radevormwald: 40
  • Reichshof: 28
  • Waldbröl: 29
  • Wiehl: 25
  • Wipperfürth: 16

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 18

Quelle: Oberbergischer Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.794 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 102,6. 138 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage279
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW102,6
Fälle gesamt7.794
Fälle gesamt/100.000 EW2.864,8
Todesfälle gesamt138
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen

Achtung bei SMS-Paketbenachrichtigungen

Seit einigen Tagen sind angebliche Paketversandnachrichten im Umlauf, die per SMS zugestellt werden und Schadsoftware enthalten. So hat am vergangenen Freitag eine Frau aus Wipperfürth eine derartige SMS mit dem Hinweis „Ihr Paket wurde verschickt. Bitte überprüfen und akzeptieren Sie es“ erhalten. Der beigefügte Link führte dann aber nicht zu einer entsprechenden Versandinformation, sondern löste einen automatischen SMS-Versand an die Kontakte der Frau aus.

Was die Schadsoftware hinter dem Link noch so alles an Funktionen verbirgt, ist noch nicht genau bekannt. Allerdings ist die Gefahr groß, dass von ihr auch Informationen aus dem Handy ausgelesen und an Kriminelle übertragen werden. Gerade die viel verbreiteten Mobiltelefone mit dem Betriebssystem sind für diese Art von Schadsoftware anfällig, wenn der Nutzer die Installation aus unbekannten Quellen genehmigt hat.

Grundsätzlich sollten Sie nie Links aktivieren, deren Herkunft Sie nicht genau nachvollziehen können. Zusätzlich sollten Sie bei Ihrem Mobilfunkprovider eine Drittanbietersperre beantragen; damit schützen Sie sich vor Abofallen, die durch einen falschen Klick ausgelöst werden und hohe Kosten auf Ihrer Handyrechnung verursachen können.

Weitere Informationen zu der falschen SMS-Paketbenachrichtigung hat das LKA Niedersachsen auf dieser Seite zusammengefasst: https://www.polizei-praevention.de/?p=3069

03.02.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

14 weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt. Derzeit sind 343 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Oberbergischer Kreis. Seit der gestrigen Berichterstattung wurden 14 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 7.684 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 7.207 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 343 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 79 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. 13 der 79 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 134 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Nachweis von Virusmutanten

Der Oberbergische Kreis berichtete gestern über den ersten nachgewiesenen Fall der britischen Virusmutante B.1.1.7. im Kreisgebiet. Betroffen ist eine Person aus Reichshof. Zwischenzeitlich ist ein weiterer Fall in Gummersbach bestätigt worden. Beide Fälle stehen nach jetzigem Erkenntnisstand in keinem Zusammenhang.

Am 25.01.2021 berichtete der Oberbergische Kreis bereits über 14 Fälle in denen die Virusmutante H69/V70 im Kreis nachgewiesen worden war. Diese Mutante wurde unter anderem in Dänemark auf einer Nerz-Farm gefunden.

Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises wird verstärkt Proben zur weiteren Typisierung durch Labore auswählen und versenden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in die Lagebeurteilung miteinfließen.

Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung

Unter www.obk.de/corona-av erhalten Sie die Auflistung der aktuell gültigen Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung für Kontaktpersonen in oberbergischen Einrichtungen. Die Auflistung wird fortlaufend ergänzt.

Situation in den vollstationären Pflegeeinrichtungen

Derzeit gibt es laborbestätigte SARS-CoV-2-Fälle bei Bewohnerinnen und Bewohnern in folgenden oberbergischen vollstationären Pflegeeinrichtungen:

EinrichtungAktuell positiv getestete Bewohner/innenVerstorbene Bewohner/innen, die zuvor positiv getestet worden sind, seit PandemiebeginnAktuell positiv getestete Beschäftigte
AWO Seniorenzentrum Wiehl18214
Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Bergneustadt120
Ernst-Christoffel-Haus in Nümbrecht120
Evangelisches Altenzentrum Johannesstift in Hückeswagen1100
Haus Evergreen Bergneustadt1163
Residenz Ambiente Gummersbach917

Stand der Zahlen: 01.02.2021
 

Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:

Stand der Fallzahlen: 02.02.2021, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 01.02.2021, 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 96,7 (-2,2)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 7.684 Personen (+14)

Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:

  • aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 343 Personen (-41)
  • bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 7.207 Personen (+55)
  • verstorben: 134 Personen (=)

Personen in angeordneter Quarantäne*: 861 Personen (-95)

* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne.

Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:

Stand der Fallzahlen: 02.02.2021, 00:00 Uhr

  • Bergneustadt: 27
  • Engelskirchen: 18
  • Gummersbach: 73
  • Hückeswagen: 9
  • Lindlar: 29
  • Marienheide: 21
  • Morsbach: 9
  • Nümbrecht: 16
  • Radevormwald: 38
  • Reichshof: 27
  • Waldbröl: 29
  • Wiehl: 23
  • Wipperfürth: 15

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 9

Quelle: Oberbergischer Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.722 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 93,0. 137 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage253
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW93,0
Fälle gesamt7.722
Fälle gesamt/100.000 EW2.838,4
Todesfälle gesamt137
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen

Website zum Klimaschutz in Rade online

Informationen der Stadt für Bürger und Unternehmen

Die Stadtverwaltung will stärker über Möglichkeiten des Klimaschutzes informieren und mit einer neuen Klimaschutz-Webseite gezielt Informationen an Bürger und Unternehmen weitergeben. Niklas Lajewski als städtischer Klimaschutzmanager hat die Informationen zusammengetragen.  Klimaschutz-rade.de dient als digitaler Baustein, um Informationen zu bündeln. Ratsuchende können den richtigen Ansprechpartner finden und sich weitere Ideen holen.

Bürgermeister Johannes Mans unterstützt das Projekt, um noch stärker den  zukünftigen Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. „Wir ermöglichen es so auf den steigenden Bedarf an Informationsanfragen rund um das Thema Klimaschutz zu reagieren. Auch wenn dies keine direkte Maßnahme ist, um Treibhausgase einzusparen“, sagt Mans.

„Im Klimaschutz gibt es nicht den einen Hauptweg. Letztlich ist aber jeder gefordert.“

Niklas Lajewski, Klimaschutzmanager der Stadt Radevormwald

Die Informationen sollen nach und nach ergänzt werden. „Im Klimaschutz gibt es nicht den einen Hauptweg und auch kein Patentrezept, die Vielfalt an Ansätzen trägt zum wesentlichen Gelingen bei. Letztlich ist aber jeder gefordert. Informationen sind das wichtigste Mittel für den Veränderungsprozess“, sagt der Rader Klimaschutzbeauftragte.

Schwerpunkte sind Infos für die Bürger und Unternehmer, aber auch über die Mobilität. Um die Modernisierung ihres Gebäudebestandes zu fördern, können Bürger Informationen zur Initiative „Deutschland macht’s effizient“ finden. Im Hinblick auf Karthausen als das nächste größere Baugebiet steht auch die Nachhaltigkeit bei Neubauten im Fokus. Es gibt einen Verweis auf die landeseigene Initiative „Bauen mit Holz“ NRW. Des Weiteren gibt es einen Zugriff auf das Solarkataster des Landes, um das Solarpotenzial und die Wirtschaftlichkeit von Solarenergie auf dem Hausdach berechnen zu lassen.

„Das Thema Mobilität hat eine eigene Kategorie bekommen, um eine Übersicht zu geben“, sagt Niklas Lajewski. Dabei sollen neben der Initiative „Elektromobilität NRW“ auch andere Themen wie Wandern und Radfahren präsent sein. Gerade in Zeiten von Corona haben die Entdeckung der näheren Umgebung sowie das Pendeln zum Arbeitsplatz mit dem Fahrrad einen neuen Stellenwert bekommen.

Unternehmen sollen sich mit einer eigenen Rubrik angesprochen fühlen, denn für eine nachhaltige Stadtentwicklung spielen deren Interessen eine entscheidende Rolle, um in einer Kommune Klimaschutzziele zu erreichen. Netzwerkbildung ist ein  wesentlicher Bestandteil. Ebenso sollen auch die Auszubildende erste Ideen für Verbesserungen mit einbringen können, zum Beispiel durch die IHK-Initiative „Azubis als Energiescouts“.

Zu finden ist die neue Website unter: www.klimaschutz-rade.de

Weißer Mitsubishi gestohlen

Ein weißer Mitsubishi Space Star ist am Montagabend (1. Februar) auf dem Edeka-Parkplatz an der Kölner Straße in Bergneustadt gestohlen worden.

Der Fahrer hatte den Mitsubishi mit den Kennzeichen GM – AA 130 gegen 20.00 Uhr auf dem Parkplatz abgestellt, aber den Fahrzeugschlüssel im Auto belassen. Diesen Umstand nutzte ein bislang unbekannter Dieb – als der Geschädigte nach etwa 20 Minuten wieder zum Abstellort zurückkehrte, war der Wagen verschwunden.

Hinweise

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Kontaktbeschränkung wird verlängert

Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises hat entschieden, die bestehende Kontaktbeschränkung für den privaten Raum zunächst bis zum 05.02.2021 zu verlängern.

Oberbergischer Kreis. Im Oberbergischen Kreis dürfen sich auch weiterhin im öffentlichen und privaten Raum nur Personen eines Hausstands und eine weitere Person treffen. Die Kontaktbeschränkung, die die Corona-Schutzverordnung NRW für den öffentlichen Raum vorgibt, wird im Oberbergischen Kreis auch weiterhin auf den privaten Raum ausgeweitet. Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises hat heute in Abstimmung mit dem Land entschieden, die Maßnahme bis einschließlich 05.02.2021 zu verlängern. Der Oberbergische Kreis veröffentlicht noch heute eine Allgemeinverfügung dazu (www.obk.de/corona-av).

Kontakte auf das absolut notwendige Minimum zu reduzieren, ist nach wie vor erforderlich, um Neuansteckungen zu verhindern und einen erneuten Anstieg des Infektionsgeschehens zu verhindern. „Das gilt ganz besonders, weil nun auch im Oberbergischen Kreis die britische Virusmutante B.1.1.7. in einem ersten Fall nachgewiesen wurde. Diese Mutante gilt als besonders ansteckend,“ gibt Landrat Jochen Hagt bekannt. Die weiteren Entwicklungen blieben abzuwarten.

Wie berichtet, wurde bereits Mitte Januar 2021 im Oberbergischen Kreis in 14 Fällen die Virusmutante H69/V70 nachgewiesen. Diese Mutante wurde unter anderem in Dänemark auf einer Nerz-Farm gefunden. Auch zukünftig führt der Oberbergische Kreis in enger Zusammenarbeit mit der Virologie der Uniklinik Köln und weiteren Laboren Untersuchungen auf Virus-Mutanten im Oberbergischen Kreis durch.

Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises berät am kommenden Freitag (05.02.2021) darüber, ob die Kontaktbeschränkung für den privaten Raum weiter aufrechterhalten wird.

FFP2-Maskenpflicht in Pflegeeinrichtungen

Der Oberbergische Kreis veröffentlicht heute eine weitere Allgemeinverfügung, die bis einschließlich 14.02.2021 gültig ist  (www.obk.de/corona-av). Sie richtet sich an Pflegeinrichtungen und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe. In diesen Einrichtungen wird wieder eine umfassende FFP2-Maskenpflicht eingeführt. Diese gilt, wenn ein laborbestätigter Fall nachgewiesen wird. Der Oberbergische Kreis hatte in seiner derzeit gültigen Allgemeinverfügung vom 25.01.2021 zunächst auf diese Regelung verzichtet, weil zwischenzeitlich bundesweit und landesweit geltende Vorgaben gemacht worden waren. „Diese Vorgaben sind nicht so weitgehend, wie wir sie jetzt erneut einführen. So gilt die Pflicht auch für Kontakte unter den Beschäftigten oder zu Dritten, wenn in einer Einrichtung eine Person positiv getestet worden ist“, sagt Landrat Jochen Hagt.

Hintergrund der Entscheidungen

Die Corona-Schutzverordnung NRW sieht vor, dass auch Kreise und kreisfreie Städte mit einer 7-Tages-Inzidenz unter 200 weitere Schutzmaßnahmen prüfen, wenn nach Einschätzung der zuständigen Behörden ohne solche Maßnahmen ein Absinken der Inzidenz unter 50 bis zum 14. Februar 2021 nicht zu erwarten ist. „Die 7-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis ist weiter gesunken und liegt heute bei 98,9. Wenngleich sich die Inzidenz aktuell in die richtige Richtung bewegt, gehe ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht davon aus, dass wir das durch das Land vergebene Ziel ohne die Fortsetzung der Kontaktbeschränkung erreichen können“, sagt Landrat Jochen Hagt.