Rade: Auf die Straße für Freiheit und Demokratie

Die Rechtspopulisten der AfD laden für Freitag, 15. November 2019, in Radevormwald zum Bürgerdialog. Der „Runde Tisch gegen Rechts“ aus Radevormwald lädt als Zeichen des Protestes zu Protestkundgebung und Mahnwache.

Faschisten, Nazis, Rechtspopulisten… Für Politiker der AfD gibt es viele gerichtlich zulässige Bezeichnungen. Doch jede einzelne macht deutlich, dass man sich auf friedlichem Weg, doch offen, laut und deutlich, gegen die menschenverachtende Politik stellen muss. Darum ruft der Verein „Runder Tisch gegen Rechts – für Freiheit und Demokratie“ aus Radevormwald am Freitag, 15. November ab 17 Uhr zu einer Protestkundgebung und Mahnwache auf den Martplatz Radevormwald.

Unterstützung aus Remscheid

Nachdem der Termin zum sogenannten „Bürgerdialog“ öffentlich wurde, formierte sich auch in Remscheid sofort der Widerstand. Sabine Yündem und Sascha Gomille aktivierten sofort die Bündnispartner vom Aktionsbündnis „Remscheid Tolerant“. Der Runde Tisch erfuhr so auf einer gemeinsamen Planungssitzung große Zustimmung. Aus Remscheid sprachen sich Die Linke, die Grünen, Mitglieder des Jugendrats, der Jusos und der Aktion Muteinander für eine aktive Unterstützung der Demo gegen Rechts aus.

Mitfahrgelegenheiten zur Friedensdemo

Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht oder anderen Menschen eine Mitfahrgelegenheit bieten kann, trifft sich Freitag, 15. November bis 16 Uhr am Büro der Linken Remscheid, Schützenstraße 62 – 42853 Remscheid, ein.

Die Demo startet um 17 Uhr mit einer Rede von Fritz Beinersdorf auf dem Radevormwalder Marktplatz und zieht friedlich mit Transparenten und Trillerpfeifen zum Veranstaltungsort der Demokratiegegner.

Wildunfälle: „Tiere kennen keine Verkehrsregeln“

Neue Kampagne „Tiere kennen keine Verkehrsregeln“ sensibilisiert Autofahrer für die Gefahr.

Wenn im Herbst die Felder abgeerntet sind und die Zeitumstellung unseren Tagesrhythmus verändert, dann wirkt sich das auch auf Wildtiere aus: Hirsche, Rehe und Wildschweine suchen nach Deckung und sind mehr unterwegs als üblich – auch auf den Straßen, die ihren Lebensraum zerschneiden. Das hat oft dramatische Folgen: Mehr als 233.000 Zusammenstöße pro Jahr meldet der Deutsche Jagdverband. Statistisch gesehen bedeutet dies einen Wildunfall alle 2,5 Minuten. Trotzdem unterschätzen viele Autofahrer die Gefahr.

Hier setzt die neue Kampagne an mit dem Titel „Tiere kennen keine Verkehrsregeln“. Der ACV Automobil-Club Verkehr und der Deutsche Jagdverband haben sie gemeinsam ins Leben gerufen, Initiatoren sind die beiden Public Interest Design-Masterstudierenden Diana Kaiser und Mareike Schlösser. Der Schwerpunkt liegt auf Prävention. Speziell junge Fahrer und Fahrschüler sollen für die Gefahr durch Wildunfälle sensibilisiert werden. Im Mittelpunkt steht der Vergleich mit afrikanischen Wildtieren. Die Kraft von zirka fünf Tonnen wirkt auf das Fahrzeug ein, wenn es bei 60 Kilometern pro Stunde zu einem Zusammenstoß mit einem Rothirsch kommt. Diese enorme Wucht wird durch das einprägsame Motiv eines ausgewachsenen Elefanten veranschaulicht.

Multimediales Konzept

Neben einer Webseite und Informationsmaterialien umfasst die Kampagne den Spot „Wie schwer ist ein Elefant?“. Darin wird die Geschichte eines jungen Autofahrers erzählt, der ohne jegliches Gefahrenbewusstsein in einen düsteren Wald fährt und alle Warnsignale am Straßenrand ignoriert. Plötzlich kommt es zum Zusammenstoß. Zu den Inhalten der Webseite gehören auch Tipps zur Unfallvermeidung, etwa „Gekonnt verjagen“, „Gefahrenzonen erkennen“ oder „Geschwindigkeit anpassen“.

Für den Start der Kampagne wurde bewusst der 2. Oktober 2019 gewählt, also der Zeitraum vor der bevorstehenden Zeitumstellung. Dann besteht ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko. Denn der Berufsverkehr verschiebt sich um eine Stunde und fällt so in die Dämmerung, während der die Wildtiere wie gewohnt unterwegs sind. Zu den Unterstützern der Kampagne zählen der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände. Weitere Partner sind die Filmproduktionsfirma Butterfilm und die Bergische Universität Wuppertal. Der Spot wird auf der Kampagnen-Webseite gezeigt: www.wildunfall-vermeiden.de

Unfallzeugen gesucht

Nach einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Elberfelder Straße / Dahlhauser Straße ist die Polizei auf der Suche nach Unfallzeugen.

Gegen fünf Uhr am Montagmorgen (30. September) waren auf der Kreuzung ein von der Dahlhausener Straße kommender PKW mit einem auf der Elberfelder Straße in Richtung Remscheid fahrenden LKW zusammengestoßen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der PKW anschließend herumgeschleudert und kam an einer Hauswand zum Stehen, die dabei ebenfalls leichte Beschädigungen davontrug. Der Fahrer des Autos, ein 46-Jähriger aus Radevormwald, musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden; zum Glück erlitt er aber lediglich leichtere Verletzungen.

Ersthelfer gesucht

Die Vorfahrt ist an der Kreuzung mittels einer Lichtzeichenanlage geregelt. Da beide Beteiligten angaben, bei Grünlicht in den Kreuzungsbereich eingefahren zu sein, ist die Polizei auf der Suche nach Unfallzeugen. Insbesondere wird ein Ersthelfer gebeten sich mit dem Verkehrskommissariat in Wipperfürth (Tel.: 02261 81990) in Verbindung zu setzen, der bei Eintreffen der Polizei am Unfallort schon weiter gefahren war.

Müll vermeiden: Zero Waste Bergisches Land

Ein paar engagierte Menschen genügen schon, die, wenn sie sich zusammentun, große Dinge bewegen und anregen können. So entstanden ist die Gruppe Zero Waste Bergisches Land, die sich bei der Fishbowl-Diskussion der Fairtrade-Town Remscheid kurz vorgestellt hat. „Zero“ bedeutet „Null“ und „waste“ ist „Abfall“ – Ziel ist es Abfall möglichst vollständig zu vermeiden.

Praktische Tipps zur Müllvermeidung gibt es in der Facebookgruppe, die auch einfach unter www.ZeroWaste.jetzt zu finden ist.

Fünf Schwerverletzte nach Unfall zwischen Remscheid und Hückeswagen

Gestern (07.04.2019), gegen 11:55 Uhr, kam es auf der Verbindungsstraße zwischen Bergisch Born und Hückeswagen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem sich fünf Personen verletzten. Eine 29-Jährige fuhr mit ihren zwei- und achtjährigen Kindern in Richtung Remscheid. Ausgangs einer Linkskurve geriet sie mit ihrem Mercedes in den Gegenverkehr. Dort kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden VW Passat eines 50-Jährigen, der in Begleitung seines achtjährigen Sohnes unterwegs war.

Dabei zogen sich die fünf Insassen der Fahrzeuge schwere Verletzungen zu. Durch herumfliegende Trümmerteile kam es zum Schaden an einem Kia, der noch hinter der 29-Jährigen fuhr. Die Verletzten mussten vom Rettungsdienst in Krankenhäuser in Remscheid und Wuppertal gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 70.000 Euro. Während der Unfallstelle musste die Fahr

bahn gesperrt werden. Warum die Frau in den Gegenverkehr geriet muss nun das Verkehrskommissariat im Rahmen der kommenden Ermittlungen klären.