Am Freitag den 13. befährt ein 16 jähriger Leichtkradfahrer mit Sozius in Hattingen die Nierenhofer Straße in Fahrtrichtung Velbert. In Höhe der Hausnummer 75 verliert er die Kontrolle über seine KTM und kommt ohne Fremdeinwirkung zu Fall. Das Leichtkraftrad rutscht unter einen entgegenkommenden Bus. Der Fahrer des Krads kollidiert noch mit der Fahrerseite des Busses. Der 16 jährige Kradfahrer aus Velbert wird leicht verletzt durch einen RTW in ein naheliegendes Krankenhaus verbracht. Sein 17 jähriger Sozius und der 56 jährige Busfahrer aus Wuppertal bleiben unverletzt.
Neuinfektionen an Remscheider Schulen
Hier in Kurzform weitere von Positivfällen betroffene Schulen, die seit heute von Quarantänemaßnahmen betroffen sind:
- Alexander-von-Humboldt-Realschule, Klasse 7b, 5 Schülerinnen und Schüler betroffen,
- Alexander-von-Humboldt-Realschule, Kurs 10e und weitere Kurse, 25 Schülerinnen und Schüler betroffen,
- Berufskolleg Wirtschaft, Kurs DHH 20B, betroffen sind 19 Schülerinnen und Schüler.
Corona in Remscheid
Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.
Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt
Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81 zu erreichen!
Besonderer Heip zu Weihnachten
Weihnachten mit dem Durchsholzer Marionetten- und Puppentheater (DUMUP). Ab sofort reist das Puppentheater durch die Bergischen Wohnstuben.
Eine besondere Überraschung für die Adventszeit gibt es in diesem Jahr von Theaterleiter Markus Heip. Mit dem Wohnzimmertheater bringt er die bekannten Figuren der Weihnachtsgeschichte oder Hänsel und Gretel als Puppen ins heimische Wohnzimmer und macht aus den eigenen vier Wände ein Privattheater. Mit seinen einzigartigen Figuren gestaltet Heip für die ganze Familie eine festliche Atmosphäre – auch schon weit vor Weihnachten.
Festliche Atmosphäre mit Kerzenschein

Zum Wohlfühlen benötigen Hänsel, Gretel und der Geist der zukünftigen Weihnacht nicht viel. Platz sei in der kleinsten Hütte, ließ etwa Hänsel vorwitzig verlauten. Und über Plätzchen und Kerzenschein haben sich weder Markus Heip noch seine Schauspielstars je beklagt.
Das DUMUP Theater hält sich an die von den Behörden vorgegeben Maßnahmen in Bezug auf das Coronavirus. Welche Maßnahmen jeweils aktuell zu ergreifen sind, klärt man bestenfalls im Vorgespräch. Nur so viel, die Marionetten sind von der Maskenpflicht befreit. Das DUMUP-Theater erreicht man per E-Mail dumuptheater@gmail.com und auch telefonisch unter (01 72) 9 75 34 31 oder (01 75) 4 13 36 07.
KindeRSkram
Unter www.kindeRSkram.de veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Angebote, die speziell auf Kinder zugeschnitten sind. Haben Sie Angebote für Kinder in Remscheid und Umgebung? Informieren Sie uns gerne: redaktion@luettringhauser.de
ÖPNV: Coronabedingte Fahrplanänderungen
Aufgrund der Corona-bedingten Ausgangsbeschränkungen führen die Stadtwerke Remscheid in enger Abstimmung mit der Stadt Remscheid zum kommenden Wochenende Fahrplananpassungen durch.
Ab heute, 13. November 2020, wird der NachtExpress-Verkehr verkürzt angeboten. Der verkürzte NE-Verkehr gilt bis auf Weiteres vor Samstagen, Sonn- und Feiertagen. Im Detail bedeutet dies, dass die letzten Fahrten um 00.16 Uhr bzw. 00.21 Uhr (Linien NE12, NE16, NE18 und NE19) und 00.12 Uhr bzw. 00.46, 00.51 Uhr (Linien NE13, NE14, NE17 und NE20) ab Remscheid Hbf./ Friedrich-Ebert-Platz starten.
Auf der Linie NE15/615 entfallen die Fahrten nach 23.51 Uhr ab Remscheid Hbf. Der AST-Verkehr Hasten/ Westen entfällt nach der Fahrt um 00.10 Uhr bzw. 00.00 Uhr und die Fahrten Lennep/ Bergisch-Born/ Wermelskirchen entfallen nach der Fahrt um 00.30 Uhr bzw. 0.52 Uhr.
Führungsspitze vom THW neu gewählt
Christoph Rühl als Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerks (THW) OV Remscheid für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt.
Donnerstagabend, 12. November 2020, wurde der Ortsbeauftragte (OB) des THW für den Ortsverband Remscheid turnusgemäß in einer Geheimwahl des erweitertes Ortsausschusses gewählt. Christoph Rühl gewann die Wahl einstimmig und führt damit sein Ehrenamt als Dienststellenleiter fort. Rühl bestellte Sven Chudzinski erneut als seinen Stellvertreter.
Der THW Ortsverband Remscheid verfügt momentan über rund 120 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.
Leichenfund nach Wohnungsbrand
Bei einem gemeinsamen Einsatz von Feuerwehr und Polizei am Mittwochabend, 11. November 2020 gegen 19 Uhr, fanden die Beamten in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Nordstraße in Remscheid den Leichnam eines 55-jährigen.
Sich sorgende Bekannte hatten zuvor die Einsatzkräfte alarmiert, weil man den Wohnungsinhaber nicht erreichen. Beim Betreten der Wohnung stellten die Rettungskräfte einen Schwelbrand in den Räumlichkeiten fest und fanden im Wohnzimmer den Verstorbenen.
Zur Klärung der Todesursache hat das zuständige Kommissariat eine Obduktion des Leichnams angeregt. Darüber hinaus wird ein Brandursachensachverständiger mit den Ermittlungen zu den Umständen des Brandgeschehens betraut. (weit)
Schlägerei in Elberfeld
Auf der Paradestraße in Wuppertal-Elberfeld kam es gestern, 13. November 2020 gegen 20 Uhr, zu einem größeren Polizeieinsatz nach Streitigkeiten unter mehreren Beteiligten.
Eine Gruppe von jungen Männer (16 bis 34 Jahre) schlug sich vor der Haustür eines Mehrfamilienhauses, nachdem es zuvor untereinander Streitigkeiten gegeben hatte. Bei Eintreffen der Beamten hatten sich die Parteien schon getrennt. Ein 24-jähriger Wuppertaler musste zur ambulanten Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. (hm)
Enkeltrick: Goldschmuck erbeutet
In den Mittagstunden des 12. November 2020 bahnten bislang unbekannte Telefonbetrüger einen „Enkeltrick“ zum Nachteil eines Senioren aus dem Raum Alfter an.
Gegen 11:30 Uhr kontaktierten die Betrüger den Mann das erste Mal. In dem Telefonat mit unterdrückter Rufnummer meldete sich eine jüngere Frau und stellte sich als Enkelin des Angerufenen vor. Hierbei nannte sie den Vornamen der tatsächlichen Verwandten des Seniors. Die Anruferin schilderte, dass sie einen schweren Verkehrsunfall in Wuppertal verursacht habe – der Unfallgegner würde jetzt über einen Rechtsanwalt 65.000 Euro fordern. Wenn sie diese Rechnung jetzt nicht begleichen könne, würde sie bei der Polizei angezeigt.
Die angebliche Enkelin beschrieb dann weiter, dass nach einem Gespräch mit einer Bank auch die Möglichkeit bestehe, Schmuck als Bürgschaft zu hinterlegen und fragte den Geschädigten, ob er Schmuck besitze. Der Angerufene bejahte dies. Im weiteren Verlauf des Gespräches kam dann eine männliche Stimme an das Telefon und stellte sich als „Polizeibeamter Stein“ vor – er bestätigte den von der angeblichen Enkelin geschilderten Verkehrsunfall. Der 87-Jährige stimmte daraufhin der Aushändigung des Schmuckes zu.
Übergabe an der Haustür
Gegen 13:30 Uhr meldete sich „Polizist Stein“ wieder telefonisch und teilte dem Mann mit, dass eine Frau Braun den Goldschmuck vor seiner Türe entgegennehmen würde. Er könne jetzt zu der Frau gehen. Der Geschädigte packte daraufhin Goldschmuck und eine hochwertige Armbanduhr in einen Beutel und ging vor das Haus. Nachdem sich eine auf dem Gehweg wartende Frau als „Frau Braun“ ausgegeben hatte, übergab der Senior den vorher verpackten Schmuck und die hochwertige Uhr an die Frau. Die Tatverdächtige entfernte sich mit der Beute im Umfang von mehreren tausend Euro zu Fuß und benutzte dann wahrscheinlich einen Pkw, zu dem derzeit aber keine weiteren Angaben vorliegen. In den Abendstunden des 12.11.2020 erkannte der Geschädigte in einem Gespräch mit seiner tatsächlichen Enkelin, dass er betrogen worden war. Die Angehörigen schalteten daraufhin die Polizei ein.
Nach den ersten Maßnahmen der Kriminalwache hat das zuständige KK 21 die weitergehenden Ermittlungen zu dem Fall übernommen. Derzeit liegen folgende Beschreibungsmerkmale zu den am Telefon und vor dem Haus des Geschädigten agierenden Personen vor:
- Weibliche Stimme am Telefon: 25-30 Jahre alt, sprach akzentfrei hochdeutsch
- Zu der männlichen Stimme am Telefon „Herr Stein“ liegen keine weiteren Beschreibungsmerkmale vor.
- Abholerin „Frau Braun“ 25-30 Jahre alt, mitteleuropäisches Erscheinungsbild, heller Hautteint, schlanke Statur, 170-175cm groß, dunkle schulterlange Haare, dunkle Oberbekleidung, sprach hochdeutsch ohne Akzent
Zeugen, die Beobachtungen oder Feststellungen mit einem möglichen Zusammenhang zu dem geschilderten Tatgeschehen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228 – 150 mit dem KK 21 oder der Kriminalwache in Verbindung zu setzen.
Schwerer Unfall am Busbahnhof
Am Graf-Wilhelm-Platz in Solingen geriet eine 79-Jährige heute (12.11.2020), gegen 11:55 Uhr, in den Radkasten eines Linienbusses und verletzte sich schwer.
Als der 51-jährige Busfahrer mit dem Bus an die Haltestelle heranfuhr, stolperte die Seniorin und geriet mit ihrem Bein in den Radkasten des hinteren Reifens des Busses. Die Kleidung der Dame verfing sich und zog die Frau ein kurzes Stück hinter dem Bus her. Rettungskräfte behandelten die Seniorin vor Ort und brachten sie anschließend zur stationären Behandlung in eine Klinik. (hm)
BMW Cabrio brennt auf der A 44 aus
Zu einem brennenden Pkw auf der Autobahn A 44 sind heute morgen um 7.16 Uhr die hautamtliche Wache und ein freiwilliger Löschzug aus Velbert-Mitte alarmiert worden. Die Einsatzstelle befand sich in Fahrtrichtung Düsseldorf zwischen der Anschlußstelle Hetterscheidt und dem derzeitigen Ausbauende an der Abfahrt Heiligenhaus.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein BMW Cabrio auf dem Seitenstreifen bereits in voller Ausdehnung. Nach bisherigem Kenntnisstand hatte der Fahrer, ein 55-jähriger Velberter, während der Fahrt einen Leistungsverlust seines Wagens bemerkt und das Fahrzeug an den Fahrbahnrand gelenkt, wo es Augenblicke später in Flammen aufging. Der Fahrer hatte seinen Wagen zuvor unversehrt verlassen und den Notruf gewählt.
Ein Trupp unter Atemschutz brachte die Flammen mit einem S-Rohr schnell unter Kontrolle, der Totalschaden des Fahrzeugs war jedoch nicht mehr zu verhindern. Zum Ersticken letzter Glutnester setzten die Einsatzkräfte außerdem Löschschaum ein. Des weiteren streuten sie ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel ab.
Angaben zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen zur Zeit noch nicht vor. Die Autobahnpolizei hatte die Strecke in Richtung Düsseldorf während der Lösch- und Aufräumarbeiten gesperrt und den Verkehr an der Anschlußstelle Hetterscheidt ab- bzw. umgeleitet. Es kam zu erheblichen Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.
Besonders hervorheben möchte die Feuerwehr das vorbildliche Verhalten der Autofahrer, insbesondere beim Bilden der Rettungsgasse. Aufgrund der erheblich besseren Erreichbarkeit werden Einsätze auf der A 44 in Fahrtrichtung Düsseldorf im genannten Abschnitt von der Feuerwehr Velbert wahrgenommen. Ihr Einsatz war um 9.21 Uhr beendet.

Der BMW brannte bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in voller Ausdehnung. Foto: Feuerwehr Velbert 
Nachlöscharbeiten. Foto: Feuerwehr Velbert 
Die Flammen waren mit einem S-Rohr schnell unter Kontrolle gebracht. Foto: Feuerwehr Velbert 
Zum Ersticken letzter Glutnester wurde Löschschaum eingesetzt. Foto: Feuerwehr Velbert 
Die Einsatzstelle auf der A 44. Foto: Feuerwehr Velbert
Illegales Autorennen: Polizei lässt zwei Fahrzeuge abschleppen
Am Donnerstagabend, 12. November 2020, hat die Polizei in Langenfeld die Führerscheine und Fahrzeuge zweier Langenfelder beschlagnahmt, nachdem sich die beiden auf der Düsseldorfer Straße im Ortsteil Berghausen ein illegales Kraftfahrzeugrennen geliefert hatten.
Gegen 20:30 Uhr waren zwei Polizeibeamte in ihrem Streifenwagen über die Düsseldorfer Straße in Richtung Langenfelder Innenstadt gefahren, als ihnen auf Höhe der Kreuzung mit der Berghausener Straße zwei Fahrzeuge (ein Audi RS3 Sportback sowie ein BMW 530i) auffielen, die nebeneinander auf der zweispurigen Straße in Richtung Düsseldorf vor einer roten Ampel warteten. Dabei „spielten“ die beiden Fahrzeugführer immer wieder mit dem Gas und ließen die Motoren aufheulen. Als die Ampel auf Grün sprang, beschleunigten die beiden Fahrer ihre Autos derart stark, dass diese mit durchdrehenden Rädern starteten. Anschließend fuhren beide mit deutlich überhöhtem Tempo in Richtung Düsseldorf (erlaubt ist hier eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern).
Herren mittleren Alters mit Midlife-Crisis
Daraufhin wendeten die Polizeibeamten und fuhren den beiden hochmotorisierten Fahrzeugen hinterher. Die beiden Fahrer reagierten auf die Anhaltesignale der Polizei und stoppten ihre Autos daraufhin im Bereich der Kreuzung der Düsseldorfer Straße mit der Hans-Böckler-Straße (etwa 400 Meter hinter der Kreuzung zur Berghausener Straße). Angesprochen auf ihr Verhalten gaben die beiden untereinander bekannten Fahrzeugführer, ein 40-jähriger sowie ein 48-jähriger Langenfelder, reumütig an, „sich zu der Aktion hinreißen gelassen zu haben“ und dass sie „einen Fehler gemacht hätten“.
Das einsichtige Verhalten der beiden Langenfelder änderte jedoch weder etwas an den getroffenen Maßnahmen, noch an den Konsequenzen: So wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Teilnahme an einem illegalen Fahrzeugrennen beide Autos als Tatmittel beschlagnahmt und abgeschleppt. Zudem wurden die Führerscheine der beiden Langenfelder sichergestellt. Gegen die beiden Langenfelder wurden Strafverfahren nach dem §315 Abs. 1 des StGB eingeleitet.

