Angebote für Menschen ab 50 in Lüttringhausen und Umgebung

Oft wird darüber berichtet, was die junge Generation an den verschiedenen Orten der Welt so alles unternehmen kann. Doch was ist mit den älteren Menschen? In Remscheid sind mehr als 25 Prozent der Anwohner über 50 Jahre alt. Natürlich haben die meisten Menschen in diesem Alter viel mit der Familie oder der Arbeit zu tun, doch trotzdem wird man ja so schnell nicht älter, zumindest mental, und viele Menschen erfinden sich auch im fortgeschrittenen Alter neu und möchten in ihrer Freizeit auch neue und interessante Dinge erleben und unternehmen.

Auch die Liebe hört über 50 natürlich nicht auf. Viele Paare über 50 beginnen einen Neuanfang zusammen und frischen ihre Beziehung auf. Außerdem gibt es auch eine Großzahl an Menschen, welche sich in diesem Alter neu verlieben, ob im Wirtshaus, auf der Arbeit oder auf partnersuche-ab-50.de/magazin/reife-frauen-treffen/.

Ob beim Kennenlernen oder beim gemeinsamen Zeit verbringen, zusammen etwas neues unternehmen ist immer eine klasse Sache. Doch was bietet Lüttringhausen und Umgebung Menschen über 50 für kulturelle Angebote?

Kulturelle Angebote der Umgebung

Auch im fortgeschrittenen Alter lernt es sich kaum aus. So sind viele Menschen stets auf der Suche nach neuen Kulturangeboten und erfrischenden Momenten, um sich weiterzubilden und dem Alltag zu entfliehen. Die Stadt Lüttringhausen und ihre Umgebung bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten sich kulturell zu beschäftigen. Wer sich für die Geschichte der Region interessiert, sollte unbedingt die Schloss Burg besuchen. Mit ihrem authentischen Ambiente und den zahlreichen Veranstaltungen ist die Burg der ideale Ort, um in die mittelalterliche Vergangenheit Wuppertals einzutauchen.

Neben Mittelalterfesten und Ritterturnieren kann man auch zu zweit oder als Gruppe eine der zauberhaften Führungen der Burg miterleben, welche manchmal ganz schön gruselig sein können. Für Liebhaber der Kultur und Kunst empfiehlt sich außerdem ein Besuch im Teo-Otto-Theater, wo man nicht nur wöchentlich neuen Theaterstücken der besonderen Art beiwohnen kann, sondern auch wunderbare Tanzvorstellungen und Konzerte der Jazz-und Klassik Musik erleben kann.

Interessiert man sich hingegen für Technik und möchte mehr über die revolutionäre Erfindungen und deren Erfinder lernen, sollte man dem Deutschen Röntgen Museum einen Besuch abstatten und dabei mehr über die Röntgentechnik und über den Erfinder Wilhelm Conrad Röntgen erfahren, welcher interessanter Weise selber ein Ansässiger des Remscheider Umlands war.

Sportliche Aktivitäten in Lüttringhausen

Gerade im Alter über 50 ist es eventuell gut, sich sportlich zu betätigen, um fit und gesund zu bleiben oder einfach mal die Luft rauszulassen. Wer im Alter behauptet keine richtige Sportart für sich mehr finden zu können, irrt sich. Denn auch Beziehungen können neuen Wind aufnehmen, wenn man zusammen etwas Neues beginnt.

Zum einen kann man natürlich in eines der Fitnessstudios gehen und an den zahlreichen Maschinen die einzelnen Muskeln wieder auf Vordermann bringen. Wem das allerdings zu anstrengend ist, kann mit dem Partner oder der Partnerin beispielsweise einen Yogakurs in “DeinYogaRaum” ausprobieren und dabei nicht nur Körper, sondern auch Geist erfrischen und auf neue Ebenen bringen.

Macht man allerdings lieber Sport an der frischen Luft und genießt die Natur, bieten sich die zahlreichen Wanderwege Remscheids an, auf welchen man nicht nur ins Schwitzen kommen kann, sondern auch die Schönheit der Umgebung besser kennenlernt. Wer einmal auf der Schloss Burg war und gerne noch einmal in dem Umland unterwegs sein möchte, sollte deshalb unbedingt die Diederichstempel Runde von Remscheid über Güldenwerth machen, auf welcher man neben alten Grotten auch die idyllische Wupper genießen kann.

Bei gutem Wetter der perfekte Ausflug für Romantik zu zweit oder Spaß in der Gruppe. Wer gerne mit seinen Nachbarn zusammen neue Kulturen und Wanderung angehen möchte, kann bei der Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg teilnehmen und zusammen mit Freunden und Verwandten neue Abenteuer erleben.

Veranstaltungen zum gemeinsamen Zeitvertreib

Viele Menschen über 50 sind oft von der Familie oder Arbeit derart eingenommen, dass sie ab und zu einfach ein bisschen Unterhaltung brauchen. Was hilft da besser als unter die Leute zu kommen, gemeinsam zu speisen, sich zu unterhalten und zusammen zu lachen.

Lüttringhausen bietet eine Großzahl an Gaststätten, Bars und Restaurants, in welchen neben dem alltäglichen Normalbetrieb, auch ständig neue aufregende Veranstaltungen zu besuchen sind.Tolle Konzerte und beeindruckende Veranstaltungen mit sowie lokalen, als auch internationalen Musiker gibt es beispielsweise das ganze Jahr im Löf. Wer gerne mit seinen freunden zusammen eine leckere Pizza essen möchte und dabei einer der wundervollen Live Bands lauschen will, sollte hingegen ab und zu mal in der Saxo Bar vorbeischauen. Auch das Programm der Klosterkirche Lennep kann sich sehen lassen. Neben aktuellen politischen Kabarett und TV bekannten Comedy Stars, bietet die Klosterkirche kulturelle Highlights vom Klavierkonzert bis zur Soul-Party, von der Offenen Bühne bis zum Kindertheater. So kann man nicht nur genüsslich zusehen und hören, sondern gegebenenfalls auch selber ins Rampenlicht springen und der oder dem Geliebten eine neue Seite zeigen, Talente entdecken oder zumindest den Liebsten ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Online Dating – Corona gibt Auftrieb!

Schon vor der Corona Pandemie war das Online Dating im Kommen und wurde mit der Zeit immer populärer. Mit einer ständig wachsenden Population an Menschen in der Welt und einer zunehmenden Digitalisierung des sozialen Lebens war es sowieso nur eine Frage der Zeit bis auch das Dating nachzieht.

Seit einigen Jahren kamen immer mehr unterschiedliche Anbieter von Online Portalen und Apps auf den Markt, welche auf  unterschiedliche Zielgruppen beispielsweise verschiedenen Alters und Hintergrunds abzielen. Manche der Anbieter bieten die Möglichkeit schnell mal unterwegs neue Menschen kennenzulernen, andere dagegen versprechen seriöses Klientel mit langfristigen Absichten für etwas ältere Leute.

Neben den großen internationalen Apps führen oft auch nationale Anbieter wie kostenlose-partnersuche.de zum lang ersehnte Glück. Seit der Pandemie sind Möglichkeiten neuen Menschen zu begegnen stark eingeschränkt worden. Als Resultat haben sich die virtuellen Dating Portale zur idealen Alternative entwickelt, um auch in diesen schwierigen Zeiten nicht alleine zu sein oder sogar die große Liebe zu finden. Doch was genau sind die Vor-und Nachteile der Dating Apps und wie hat sich die Corona Pandemie auf das Dating der heutigen Zeit ausgewirkt?

Kennenlernen im Internet – wie läuft es ab?

Für diejenigen, welche neu auf dem gebiet der Dating Apps sind, stellt sich natürlich erst einmal die Frage, wie das überhaupt funktioniert beim Kennenlernen. Auf den meisten Portalen meldet man sich zuerst an und muss im Zuge dessen einige Informationen zu der eigenen Person angeben. Hierbei zählt oft möglichst viele und ausführliche Angaben zu machen, um den anderen Menschen einen möglichst genauen Einblick zum eigenen Charakter zu vermitteln, ohne dabei zu viel preiszugeben. Anschließend muss man natürlich Fotos von sich hochladen, welche besonders wichtig sind, da es das erste sein wird, was die anderen Menschen sehen.

Besonders das erste Foto sollte besonders schön und authentisch sein, wobei die folgenden Bilder einen genaueren Eindruck vermitteln sollen. Als letztes sollte man genau aussuchen, wen man sucht – also Geschlecht, Alter usw. Nach der Anmeldung geht es meist direkt los! Abhängig von dem Anbieter können meist einzelne Personen gesehen werden und per Swipe nach links oder rechts kann entschieden werden, ob man die Person attraktiv findet beziehungsweise in Erägung zieht oder nicht. Haben sich einmal zwei Personen gefunden, beginnt der Chat, in welchem man sich per Text besser kennenlernen und gegebenenfalls ein Treffen vereinbaren kann.

Die richtige App macht den Unterschied

Da es mittlerweile so viele unterschiedliche Anbieter gibt, welche unterschiedliche Zielgruppen und Intentionen haben, ist es wichtig für die eigenen Absichten die richtige App zu finden. Ist man beispielsweise nur darauf aus, neue Menschen kennenzulernen und eine Nacht mit jemanden zu verbringen, bieten sich Apps wie Tinder, Okcupid oder Bumble an.

Auf diesen Apps geht es zumeist hauptsächlich um die Fotos der Teilnehmer und kurze Treffen miteinander, sowie reines Flirten. Ist man dagegen schon etwas älter und sucht eine ernsthafte Beziehung beispielsweise mit einer Person, welche ebenso im akademischen Bereich arbeitet, ist ElitePartner der richtige Ort, um eventuell auch in Lüttringhausen und Umgebung die große Liebe zu finden.


Das erste Date – was unternimmt man?

Hat man sich einmal ein wenig kennengelernt und über den Chat der App miteinander Austausch betrieben, kommt es zum ersten echten Treffen. In der Corona Zeit mit all ihren Restriktionen, bieten sich allerdings nicht viele Orte an, um sich zu treffen und dabei die eigene Gesundheit nicht zu gefährden.

Da alle Bars und Cafés in Remscheid geschlossen sind, ist wohl der beste Weg, sich bei einem milden Tag bei einem gemeinsamen Spaziergang im Freien zu verabreden. Das aufregendste beim ersten Date ist ja sowieso die andere Person und somit kann auch ein kleiner Spaziergang am Marscheider Bach schnell zum Abenteuer werden. Und wer weiss – funkt es direkt, kann man sich auch ins Private zurückziehen.

Die große Liebe per App finden – ist das möglich?

Viele Menschen sind den neuen Arten von Dating gegenüber skeptisch und fragen sich, ob man denn überhaupt über das Internet die große Liebe finden kann. In der Tat ist es eine Umstellung und im Vergleich zum herkömmlichen Kennenlernen weitaus anonymer gestaltet. Trotzdem muss gesagt werden, dass auch auf einer Veranstaltung wie einer Party oder dergleichen, das Äußere immer zuerst ins Auge fällt und man sich erst einmal einen optischen Eindruck fremder Personen macht und danach die Person auswählt, mit welcher man ins Gespräch kommen möchte.

Da Partys und sonstige soziale Veranstaltungen in der Corona Zeit jedoch leider sowieso ausbleiben, ist das Online Dating die perfekte Lösung, um sich aus der Einsamkeit zu retten. Bei den Anbietern wie Tinder muss man sich zwar erst an das etwas seltsame Konzept des stumpfen rechts und links Swipens gewöhnen, doch bieten eben auch ander Anbieter einn tieferen Einblick in die Perona der andern Menschen und sobal einmal eine Konversation entsteht ist es zumeist gleich sehr aufregend!

Viele Paare heutzutage haben sich über das Internet kennengelernt und somit bewiesen, dass das Finden der großen Liebe auf allen Wegen möglich ist. Jedoch empfiehlt es sich, sich vor dem Gebrauch eines Dating Portals zu informieren und sich die richtigen Tipps und Tricks anzueignen, um möglichst erfolgreich zu sein.

Umzug der Stadtteilbibliothek wird konkreter

Nachdem mit den beiden Mietparteien, die im 1. Obergeschoss der Alten Feuerwache wohnen, in den vergangenen Wochen einvernehmliche Lösungen bezüglich ihres Umzugs herbeigeführt werden konnten, können die Planungen für den Umzug der derzeit in der Gertenbachstraße 22 befindlichen Lüttringhauser Stadtteilbibliothek konkretisiert werden.

Im Rahmen einer gemeinsamen Begehung der Erdgeschoss-Räumlichkeiten der Alten Feuerwache mit dem Stadtteilbibliotheks-Förderverein „Die Lütteraten“ sowie einer sich daran anschließenden Diskussionsrunde im Lüttringhauser Rathaus hat der von Verwaltungsseite mit den Planungen beauftragte Architekt Jens Mennenöh Mitte Oktober sein Konzept der Umnutzung der Alten Feuerwache vorgestellt: Vorgesehen ist eine Nutzung der Flächen im Erdgeschoss sowie im 1. Obergeschoss. Neben einem Wintergarten und einem kleinen Außenbereich zum Lesen und Verweilen sind Räumlichkeiten für Veranstaltungen wie Lesungen, Kamishibai-Vorführungen, Kinderkino sowie die Arbeit mit Schülergruppen geplant. Ebenfalls vorgesehen sind eine 24-Außenrückgabe, ein Kaffeeautomat und Arbeitsplätze, an denen mittels Laptops recherchiert und gelernt werden kann.

Die Bilbliothek als „Dritter Ort“

Sven Wiertz, Stadtdirektor und Beigeordneter für Kultur der Stadt Remscheid, und Nicole Grüdl-Jakobs, Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums aus VHS, Bibliothek und Musik- und Kunstschule, begrüßen das Konzept, das darauf abzielt, die Lüttringhauser Stadtteilbibliothek zu einem modernen barrierefreien Dritten Ort werden zu lassen. Ein solches Vorhaben, so Sven Wiertz, hätte an dem derzeitigen Standort nicht realisiert werden können. Nach Schätzungen des städtischen Gebäudemanagements könnten die baulichen Maßnahmen voraussichtlich in 2023 abgeschlossen sein, so dass ein Umzug der Stadtteilbibliothek an den neuen Standort in 2023/24 realistisch scheint.

Der Förderverein der Lüttringhauser Stadtteilbibliothek, „Die Lütteraten“, zeigt sich erfreut über die konkreter werdenden Planungen und signalisiert Bereitschaft, sich sowohl inhaltlich als auch finanziell in das Vorhaben einbringen zu wollen. Schließlich setzt sich der Verein „Die Lütteraten“ seit mehr als zehn Jahren für den Erhalt und einen neuen Standort der Lüttringhauser Stadtteilbibliothek ein. Viele Ehrenamtliche helfen seit Beginn der Vereinsgründung unentgeltlich in der Bibliothek und tragen mit Spenden und Buchbasaren dazu bei, dass mit diesen Geldern neue Medien angeschafft werden können. Ohne die tatkräftige Mitarbeit der Lütteraten wäre der Erhalt der Stadtteilbibliothek nicht gewährleistet gewesen. Hinsichtlich der Gestaltung des Innenausbaus der „neuen“ Stadtteilbibliothek werden die Lütteraten ein Meinungsbild der Lüttringhauser Bevölkerung wie auch Erfahrungen mit Dritten-Ort-Bibliotheken im näheren Umkreis einbringen.

Solingen: Ab morgen nächtliche Ausgangsbeschränkung

An Weihnachten und Silvester Sperrstunde erst ab ein Uhr nachts.

Die Klingenstadt Solingen ordnet ab dem 16. Dezember eine nächtliche Ausgangsbeschränkung im gesamten Stadtgebiet zwischen 22 Uhr abends und fünf Uhr morgens an. Während dieses Zeitraums ist den Bürgerinnen und Bürgern der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung nur in Ausnahmefällen erlaubt.  Zu den „gewichtigen Gründen“, die die Ausnahme rechtfertigen, zählen unter anderem der ehrenamtliche Einsatz bei Hilfsorganisationen, medizinische Notwendigkeiten, die Begleitung unterstützungsbedürftiger Personen, die Teilnahme an Gottesdiensten aus besonderen Anlässen und die notwendige Versorgung von Tieren. 

Kontrolliert wird die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung durch den Kommunalen Ordnungsdienst und die Polizei. Der zuständige Polizeipräsident in Wuppertal hat ein entsprechendes Amtshilfeersuchen der Stadt Solingen positiv beschieden. Bürgerinnen und Bürger, die von den Ordnungskräften zwischen 22 Uhr und fünf Uhr morgens auf der Straße angetroffen werden und keinen „gewichtigen Grund“ glaubhaft machen können, droht ein Bußgeld von bis zu 300 Euro. Die Ausgangsbeschränkung gilt bis zum 10. Januar 2021. Erste Kontrollen erfolgen erst am Donnerstag, 22 Uhr, um den Solingerinnen und Solingern Zeit zu geben, sich auf die neuen Regeln einzustellen.

Lockerungen an Weihnachten und Silvester

Lockerungen sind für die Weihnachtsfeiertage und für Silvester vorgesehen: Vom 24.12 bis zum 26.12.2020 und in der Nacht auf Neujahr tritt die Ausgangsbeschränkung erst um ein Uhr in der Nacht in Kraft.

Die Solinger Stadtspitze hat sich zu diesem Schritt entschieden, weil Solingen zu den Corona-Hotspots „mit extremer Infektionslage“ im Bundesgebiet gehört, in denen die vielen bereits getroffenen Maßnahmen der vergangenen Wochen nicht zu sinkenden Infektionszahlen geführt haben. Seit kurzem ist der Sieben-Tages-Inzidenz- Wert wieder auf über 280-Infektionen pro 100.000 Einwohner gestiegen. Die Situation in den Krankenhäusern der Stadt spitzt sich zu, das Infektionsgeschehen in den Alteneinrichtungen ist besorgniserregend.

Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Ordnungsdezernent Jan Welzel bitten die Bevölkerung um Verständnis für diesen einschneidenden Schritt und um ihre Mitwirkung: „Unser Weihnachten ist in diesem Jahr anders – ohne unbeschwerten Einkaufsbummel, Geselligkeit beim Glühwein und Reisen zu Weihnachtsmärkten. Aber die Gefahr, dass die Infektionszahlen explosionsartig in die Höhe geschossen wären und die Intensivstationen überlastet hätten, war zu groß. Eine unerträgliche hohe Zahl täglicher Todesfälle wäre die Folge. Doch es sterben auch jetzt schon zu viele Menschen an und mit dem Corona-Virus. Wir müssen das Virus stoppen. Dies geht nur, wenn wir die Zahl der Kontakte zwischen den Menschen noch weiter senken, damit sich weniger Menschen anstecken als jetzt. Das Gesundheitsamt muss wieder die Chance bekommen, Infektionswege zeitnah nachverfolgen zu können, um Infektionsketten durch die gezielte Anordnung von Quarantäne zu unterbrechen. Helfen Sie mit, die Infektionskette zu brechen. Und schützen Sie die, die Ihnen am Herzen liegen, indem Sie schon vor Heiligabend auf Besuche verzichten und eine Schutzwoche einlegen, eine kleine freiwillige Quarantäne. Nächstenliebe heißt, seine Nächsten zu beschützen: Bleiben Sie zu Hause.  Umso entspannter werden Sie Weihnachten gemeinsam feiern können.“

Weitere Regelungen, die sich aus der aktuellen CoronaSchutzVerordnung des Landes ergeben:

  • Die Stadtbibliothek Solingen bleibt auf Grund der neuen Coronaschutzverordnung von Mittwoch, 16.12.2020 bis einschließlich Samstag 09.01.2021 geschlossen.
  • Die Stadt schließt alle Freisportanlagen. Sie sind damit auch nicht mehr für Individualsport zugänglich. Dieser ist dort nicht mehr erlaubt. Darüber hinaus bleibt der Individualsport im Freien bleibt unverändert möglich. Auch Spielplätze bleiben geöffnet.
  • Das Stadtarchiv bleibt geschlossen.
  • Ein generelles Böllerverbot für Silvester gibt es nicht, allerdings ist der Verkauf von Feuerwerkskörpern verboten. Auf den bereits in einer Allgemeinverfügung festgelegten öffentlichen Flächen gilt ein Böllerverbot. Auf dem Wohngrundstück dürfen Feuerwerkskörper gezündet werden, sofern diese vorhanden sind und keine anderen Bestimmungen verletzt werden.

CineStar: Remscheider Kino bleibt

Die seit Monaten vorangetriebene Fusion zwischen den Branchenriesen CinemaxX und CineStar ist geplatzt.

Das Bundeskartellamt hatte die Fusion der Kinoketten CinemaxX und CineStar unter der Bedingung freigegeben, dass zuvor Kinos an sechs verschiedenen Standorten an andere Betreibende veräußert werden müssen. Dazu hätte auch das Remscheider Kino gehört, das nun weiter unter dem Dach der Marke CineStar betrieben wird.

Derzeit sind aufgrund der Corona-Pandemie alle Kinos geschlossen.

Neufassung der Coronaschutzverordnung zum 16. Dezember

Angesichts der hohen Infektions- und Todeszahlen in Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung wird das öffentliche Leben nach entsprechenden Beschlüssen von Bund und Ländern am vergangenen Sonntag ab morgen (16.12.) heruntergefahren. Die neue Coronaschutzverordnung ab dem 16. Dezember setzt die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz in Nordrhein-Westfalen um. Nachstehend die verschärften Regeln, die vorerst bis 10. Januar 2021 gelten (Quelle: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/land-setzt-lockdown-beschluesse-der-ministerpraesidentenkonferenz-neuer).

Private Zusammenkünfte

Grundsätzlich bleibt es dabei: Treffen sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes – bis maximal fünf Personen – gestattet. Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden nicht dazugezählt.

Daneben ist vom 24. bis zum 26. Dezember das Zusammentreffen des eigenen Hausstandes mit höchstens vier weiteren Personen aus dem engsten Familienkreis zulässig. Auch hier werden Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt.

Religiöse Feiern

Es bleibt bei der bewährten Vorgehensweise, dass die Religionsgemeinschaften ihre internen Veranstaltungsregeln an das verschärfte Infektionsgeschehen anpassen. Dabei ist vor Ort auch über die Frage zu entscheiden, ob das lokale Infektionsgeschehen Gottesdienste etc. in Präsenz überhaupt zulässt. Die örtlichen Behörden können im Einzelfall aber auch Anordnungen treffen, wenn besondere Infektionsgeschehen das erfordern.

Handel

  • Grundsätzlich wird der Einzelhandel geschlossen. Geöffnet bleiben nur Läden für Güter des täglichen Bedarfs. Das sind beispielsweise der Lebensmitteleinzelhandel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdienste sowie Getränkemärkte,
    • Wochenmärkte für Verkaufsstände mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs.
    • Zulässig bleiben auch für die geschlossenen Läden der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren. Die Abholung bestellter Waren durch Kunden ist ebenfalls zulässig, wenn sie unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen kontaktfrei erfolgen kann.
  • In Geschäften, die sowohl Güter des täglichen Bedarfes als auch andere Sortimente anbieten, gilt genau wie im Frühjahr Folgendes: Liegt der Schwerpunkt bei den Gütern des täglichen Bedarfs, dürfen die Geschäfte insgesamt öffnen, ihre sonstigen Sortimente aber auch nicht ausweiten. Liegt der Schwerpunkt in den anderen Sortimenten, dürfen nur die täglichen Bedarfsgüter verkauft werden, die anderen Sortimente aber nicht.
  • Die Abgabe von Lebensmitteln durch soziale Einrichtungen (zum Beispiel durch die Tafeln) bleibt gestattet.

Dienstleistungen

  • Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen, auch Friseure), sind untersagt.
  • Davon ausgenommen sind weiterhin medizinisch notwendige Leistungen von Physio-, Ergotherapeuten, Podologen, medizinischen Fußpflegern, Logopäden, Hebammen, Hörgeräteakustikern, Optikern oder orthopädischen Schuhmachern.
  • Sonstige Handwerker- und Dienstleistungen, die den Mindestabstand einhalten und nicht ausdrücklich verboten sind, bleiben zulässig. Es dürfen dabei aber auch keine anderen Waren verkauft werden als im zulässigen Einzelhandel oder mit der Handwerksleistung/Dienstleistung unmittelbar verbundenes Zubehör.
  • Grundsätzlich verboten sind bestimmte Freizeitdienstleistungen (Spielhallen, Sonnenstudios, Saunen etc.).

Pflegeheime

  • In Pflegeheimen und vergleichbaren Einrichtungen der Eingliederungshilfe/Behindertenhilfe werden die Test- und Hygieneregeln nochmal verschärft. Gäste müssen grundsätzlich FFP2-Masken tragen. Ihnen soll soweit möglich vor dem Besuch ein Schnelltest empfohlen und angeboten werden. Beschäftigte müssen alle drei Tage getestet werden und beim direkten Kontakt etwa mit Pflegebedürftigen ebenfalls FFP2-Masken tragen. Auch Bewohnerinnen und Bewohner sind regelmäßig zu testen.

Bildungseinrichtungen und Bibliotheken

  • Der Unterricht an Hochschulen, Pflegeschulen und allen anderen Bildungseinrichtungen ist mit Ausnahme wichtiger, nicht verschiebbarer Prüfungen nur noch im Fernunterricht gestattet.
  • Ausnahmen gelten für Veranstaltungen, die zur Vorbereitung zwingend zu erfolgender Prüfungen dienen. Hier sind die Hygiene- und Infektionsregeln der Coronaschutzverordnung zu beachten.
  • Bibliotheken dürfen nur noch Ausleihen zur Bearbeitung und Vorbereitung von termingebundenen Prüfungsleistungen ermöglichen.
  • Der Betrieb von Fahrschulen ist nur für berufsbezogene Ausbildungen zulässig und ansonsten untersagt.

Sport, Freizeit, Pyrotechnik und Reisen

  • Der Freizeit- und Amateursportbetrieb ist wie im Frühjahr auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen unzulässig. Das gilt auch für Individualsportarten in Sporteinrichtungen/-vereinen, wie Tennis oder Golf. Zulässig bleibt damit nur noch die sportliche Bewegung alleine oder zu zweit in der „freien Natur”.
  • Auch Angebote des Rehabilitationssports sind in der aktuellen Infektionslage nicht mehr vertretbar.
  • Übernachtungsangebote zu privaten Zwecken sind untersagt. Damit bleiben nur beruflich veranlasste Übernachtungen zulässig.
  • Der Verkauf von alkoholischen Getränken zwischen 23 und 6 Uhr ist ebenso untersagt wie der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum unabhängig von der Uhrzeit.
  • Der Verkauf von Feuerwerkskörpern und anderer Pyrotechnik ist verboten.

Versammlungen und Veranstaltungen

  • Grundsätzlich sind alle Veranstaltungen bis zum 10. Januar 2021 untersagt.
  • Am 31. Dezember 2020 und am 1. Januar 2021 gilt ein Versammlungs- und Ansammlungsverbot – auch für Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz.
  • Ausnahmen gelten für Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge und der Daseinsorsorge dienen und die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht auf einen Zeitraum nach dem 10. Januar 2021 verlegt werden können. Hierzu gehören zum Beispiel Aufstellungsversammlungen von Parteien zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen dazu sowie Blut- und Knochenmarkspendetermine.

Quelle: Stadt Remscheid

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Corona-Impfzentrum ist startbereit

Wuppertal hat die Vorgabe des Landes eingehalten, Mitte Dezember ein funktionsfähiges Impfzentrum aufzubauen. Das heißt, sobald es eine Freigabe für einen Impfstoff in Deutschland gibt und dieser an die Städte verteilt wird, kann mit dem Impfen begonnen werden.

Gemeinsam haben Oberbürgermeister Uwe Schneidewind, Krisenstabsleiter Johannes Slawig und Gesundheitsdezernent Stefan Kühn das Impfzentrum am Campus Freudenberg besichtigt. Mit dabei waren auch der Rektor der Bergischen Universität, Lambert Koch, Andre Altermann von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Ulrich Zander von der Feuerwehr Wuppertal und zahlreiche Vertreter der Hilfsorganisationen. 

Vertrauensvolle und gelingende Kooperation

Oberbürgermeister Schneidewind zeigte sich dankbar „für die vertrauensvolle und gelingende Kooperation zwischen der Bergischen Universität und der Stadt.“ Das Impfzentrum zeige einmal mehr, welch hervorragende Kooperationsstrukturen diese Stadt zu bieten habe. In diesen Dank schloss er alle Beteiligten mit ein. 

Großer Dank an alle Beteiligten

Vertrauensvolle Kooperation: Durch beste Zusammenarbeit steht das Corona-Impfzentrum schon einen Tag früher. Foto: Stadt Wuppertal
Vertrauensvolle Kooperation: Durch beste Zusammenarbeit steht das Corona-Impfzentrum schon einen Tag früher. Foto: Stadt Wuppertal

Johannes Slawig war sichtlich beeindruckt vom Impfzentrum: „Manchmal habe ich nicht daran geglaubt, dass wir das bis zum vorgegebenen Termin schaffen. Nun steht das Impfzentrum bereits einen Tag vorher. Damit haben wir als Stadtverwaltung gezeigt, dass wir handlungsfähig sind und rechtzeitig abliefern können. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei denen bedanken, die das möglich gemacht haben.“ Auch Stefan Kühn zeigte sich beeindruckt: „Als Stadt hätten wir diese logistische Herausforderung alleine nicht leisten können und das gilt auch für den Betrieb. Hier gilt unser großer Dank der Kassenärztlichen Vereinigung und den vielen Hilfsorganisationen und nicht zuletzt der Wuppertaler Feuerwehr.  

Ganz wichtig: Nur wer einen Termin hat, kann das Impfzentrum besuchen. Einfach hingehen und versuchen, ob man geimpft wird, geht nicht!

Verbunden mit dem Impfzentrum fragen sich viele Wuppertaler: Wie kann ich mich jetzt möglichst schnell impfen lassen? Die Antwort ist eindeutig:  Das wird noch mehrere Wochen bis Monate dauern. Es macht auch keinen Sinn in der Verwaltung anzurufen und Termine zu erfragen. Sobald der genaue Ablauf der Terminvergabe bekannt ist, wird die Stadt ausführlich darüber informieren.

Fest steht bereits, dass das Impfen in drei Phasen erfolgen soll:

In Phase eins werden zunächst Hochrisikogruppen und medizinisches Personal geimpft. In dieser Phase, die etwa Ende Dezember beginnen soll, dient das Impfzentrum nur als logistische Zentrale, von der aus die Impfteams in die Einrichtungen und Altenheime fahren, um vor Ort zu impfen. 

Phase zwei startet etwa im Frühjahr. Dann werden Pflegedienstkräfte, Polizisten und andere Gruppen geimpft, die für das Allgemeinwohl eine wichtige Aufgabe erfüllen. 

In der dritten und letzten Phase beginnen die allgemeinen Impfungen. Wie diese ablaufen werden und wo man sich anmelden muss, wird rechtzeitig bekannt gegeben. 

Diesen Zeitplan haben Bund und Land grob festgelegt. Entscheidend bleibt der Faktor Impfstoff, wann kommt wieviel in Wuppertal an. 

Die Woche – KW51/2020

Die Lokalnachrichten aus Remscheid, immer montags um 18.30 Uhr auf rs1.tv und Lüttringhauser.

Diese Ausgabe der Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Sarah Stahlschmidt und Sabrina Ottersbach. Heute mit diesen Themen:

  • Brettspiele vorgestellt. Zwei Remscheider stellen analoge Spiele im Netz vor.
  • Weihnachtsengel tun Gutes in Remscheid.
  • Hoch hinaus auf den Kirchturm der Evangelischen Stadtkirche Lüttringhausen.
  • RS1.tv feiert Geburtstag und wir bieten eine Zeitreise durchs Archiv. Linda Lux war 2014 bei der Oldtimer-Ausfahrt „MG Y-Sommertreff“ in Lennep.

So schauen wir Die Woche im TV

Informationen zum Remscheider Impfzentrum in der Halle West im Stadtteil Reinshagen

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat im November 2020 die Einrichtung von 53 Impfzentren beschlossen, die die priorisierten Personengruppen gegen das SARS-CoV-2 Virus impfen sollen. In der Krisenstabsitzung vom 25.11.2020 der Stadt Remscheid wurde beschlossen, eine Arbeitsgruppe zur Umsetzung dieser Aufgabe einzurichten.

Dieser Arbeitsgruppe, die durch Herrn Ltd. Branddirektor Eul-Jordan geleitet wird, gehören die Kassenärztliche Vereinigung, das Gesundheitsamt, das Gebäudemanagement sowie der Katastrophenschutz der Stadt Remscheid an. In dieser Arbeitsgruppe wurden verschiedenen Verfahren erarbeitet, die es ermöglichen, die komplexen Anforderungen an ein solches Impfzentrum umzusetzen. Nachstehend wichtige Informationen zum Remscheider Impfzentrum in der Halle West im Stadtteil Reinshagen.

Interview von rs1.tv

rs1.tv – das Stadtfernsehen für Remscheid, war vor Ort und sprach mit Dr. Bettina Stiel-Reifenrath (Kassenärztliche Vereinigung) und Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan.

Organisation und Betrieb

14. Dezember 2020: Remscheider Impfzentrum wird von Expertenrunde vorgestellt. Foto: Viola Juric
14. Dezember 2020: Remscheider Impfzentrum wird von Expertenrunde vorgestellt. Foto: Viola Juric

Das Impfzentrum wird organisatorisch von der Stadt Remscheid verantwortlich geführt. Für die eigentlichen Impfungen sowie für die medizinisch- administrative Tätigkeit ist die Kassenärztliche Vereinigung zuständig. Diesbezüglich wurde hierfür ein Kooperationsvertrag zwischen dem Land NRW und der Kassenärztlichen Vereinigung geschlossen. Medizinischer Leiter des Impfzentrums ist Herr Dr. Michael Kohlmeyer.

Standort und Einsatzbereitschaft

Das Impfzentrum der Stadt Remscheid wird am 15.12.2020 in der Sporthalle West, Wallburgstraße 23, einsatzbereit sein.

Sobald eine volle Auslastung des Impfzentrums absehbar wird, sind die täglichen Öffnungszeiten (7 Tage die Woche) von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr.

Ausstattung und Impfstart

Zu einem Impfzentrum, was als Oberbegriff zu verstehen ist, gehören einmal der Standort der eigentlichen „Impfstraßen“ und mobile Impfteams, die die vulnerable Gruppe in Alten- und Pflegeheimen impft. Für einen reibungslosen Betrieb wird eine Koordinierungsgruppe der Stadt und der Kassenärztlichen Vereinigung sorgen. Das Impfzentrum Remscheid ist so dimensioniert, dass die geforderte Impfquote von 10.000 Impfungen im Monat realisiert werden kann. Diese ist jedoch abhängig von der Versorgung mit Impfstoff.

Wann die ersten Impfdosen in Remscheid eintreffen, kann zum heutigen Tag nicht beantwortet werden.

Wie erfahre ich, dass ich mich impfen lassen kann?

Das Land bereitet zusammen mit dem Bund entsprechende Kampagnen unter dem Slogan „Ärmel hoch“ vor. Aus diesen soll hervorgehen, welche Personengruppe wann geimpft wird.   

Terminvergabe und Impfunterlagen

Termine können, sobald der Auslieferungstermin und die Anzahl der verfügbaren Impfdosen bekannt sind, über die Kassenärztliche Rufnummer 116117 telefonisch vereinbart werden. Da die Impfung gegen das Corona-Virus eine zweite Impfung erforderlich macht, wird bei der ersten Terminvergabe auch der zweite Impftermin vergeben. Nach der Terminvereinbarung erhalten die Impfberechtigten die erforderlichen Unterlage zur Impfung auf dem postalischen Weg. Diese müssen ausgefüllt und gemeinsam mit einem amtlichen Ausweisdokument zum Impftermin mitgebracht werden. Um eine Gruppenbildung vor dem Impfzentrum zu vermeiden, wird dringen darauf hingewiesen, dass Impfberechtigte erst kurz vor dem eigentlichen Termin am Impfzentrum erscheinen.

Impfablauf

Im Vorfeld der Impfung wird geprüft, ob die erschiene Person impfberechtigt ist und ob Symptome vorliegen, wie z.B. Fieber, die eine Impfung ausschließen würde. Für den Fall, dass es in einer Impfstraße zu einer Verzögerung gekommen ist, steht ein Wartebereich zur Verfügung. Hier werden die Wartenden vom Personal des Impfzentrums betreut. Anschließend findet, wenn gewünscht, ein Impfgespräch mit einem Arzt in der Impfstraße statt, in dessen Anschluss die Impfung durchgeführt wird. Im allgemeinen können nach jeder Impfung  Impfreaktionen auftreten, was es erforderlich macht, die geimpfte Person für ca. 30 Minuten zu beobachten. Hierfür wurde ein weiterer Wartebereich eingerichtet.

Grundsätzlich gelten auch im Impfzentrum und auf dem Gelände die AHA-Regeln – Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen.

Anfahrt

Für Personen, die mit dem eigenen Fahrzeug zu Impftermin erscheinen, stehen Parkplätze zur Verfügung. Grundsätzlich wird aber die Sporthalle West mit dem ÖPNV gut zu erreichen sein.  

Welche Parkplätze angefahren werden können und mit welchem Bus das Impfzentrum am besten erreicht werden kann, wird zeitnah bekanntgegeben.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Marihuana-Plantage in Elberfeld entdeckt

Nach einem Zeugenhinweis entdeckten polizeiliche Einsatzkräfte am Samstag Mittag, 12. Dezember 2020 gegen 12.20 Uhr, eine Marihuana-Plantage in einem Mehrfamilienhaus in der Friedrich-Ebert-Straße in Wuppertal.

Angesicht der erheblich aufgefundenen Drogenmenge drohen den Beschuldigten langjährige Haftstrafen. Foto: Polizei Wuppertal
Angesicht der erheblich aufgefundenen Drogenmenge drohen den Beschuldigten langjährige Haftstrafen. Foto: Polizei Wuppertal

Die Drogen-Plantage, die sich in Wohnungen über vier Stockwerke erstreckte, wurde von ihren Betreibern u.a. mit diversen Stromleitungen, Lüftungsrohren, Sicherungskästen, Lampen und weiterem Zubehör professionell angelegt. Staatsanwaltschaft und Polizei beschlagnahmten mehr als 600 -zum Großteil mannshohe und erntereife- Pflanzen, die nicht mehr ihren Weg in den Drogenverkauf finden werden.

In den Wohnungen konnten die Ermittler insgesamt sechs tatverdächtige Personen antreffen und widerstandslos festnehmen. Die Männer im Alter zwischen 24 und 32 Jahre befinden sich derzeit im Polizeigewahrsam. Über ihre Vorführung beim Haftrichter wird die Staatsanwaltschaft zeitnah entscheiden.

Angesicht der erheblich aufgefundenen Drogenmenge drohen den Beschuldigten langjährige Haftstrafen. Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.

Mehr als 600 mannshohe und erntereife Marihuana-Pflanzen wurden in dem Mehrfamilienhaus in Wuppertal entdeckt. Foto: Polizei Wuppertal
Mehr als 600 mannshohe und erntereife Marihuana-Pflanzen wurden in dem Mehrfamilienhaus in Wuppertal entdeckt. Foto: Polizei Wuppertal

Umwelt: Salz geht gar nicht

Diplom-Biologe Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund empfiehlt, was bei der Eis, Glätte und auch bei Schneeräumung zu beachten ist.

Der Winter meldet sich im Bergischen Land immer mal wieder. Derzeit noch weniger mit Schnee, aber gerne mal mit Eis und Glätte. Dann müssen Gehwege, z.B. in Remscheid, auf einer Breite von 1 Meter geräumt werden, bei Bedarf auch mehrmals am Tag. Der Gehweg muss gestreut werden.

Sand statt Salz

Dann werfen leider sehr viele Mitmenschen Salz auf den Gehweg und verstoßen so – i.d.R. ohne es zu wollen – gegen die Regeln umweltfreundlichen Winterdienstes – und gegen Gesetze. Wieso, das erklärt Jörg Liesendahl, Biologe und Pädagogischer Leiter in der Natur-Schule Grund: „Salz in der Umwelt verunreinigt vor allem in den Außenbereichen die Gewässer, den Boden, Kleidung und Füße von Lebewesen. Das ist so ziemlich allen bekannt.“

Doch was folgt daraus?

Zum Streuen dürfen zum Schutz der Umwelt grundsätzlich nur abstumpfende Stoffe wie Sand oder Splitt verwendet werden (siehe Info der Stadt Remscheid). Diese können meist in Baumärkten oder Baustoffhandlungen gekauft werden.

Nur wenn aufgrund der besonderen Gegebenheiten (z. B. nach Eisregen), in besonders steilen Gehwegabschnitten oder auf Treppen hiermit keine sichere Begehbarkeit hergestellt werden kann, ist die sparsame Anwendung von Streusalz ausnahmsweise gestattet.

„Sämtliche andere Auftaumittel sind verboten!“

Baumscheiben und begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz bestreut, salzhaltiger Schnee darf auf ihnen nicht abgelagert werden.

Auch wichtig zu beachten

Der vom Gehweg geräumte Schnee darf nicht auf die Straße geworfen werden, sondern soll am Gehwegrand oder im eigenen Vorgarten abgelagert werden. Hierbei sind Hydranten und Regeneinläufe von Eis und Schnee freizuhalten. Beim Ablagern von Schnee im eigenen Vorgarten wäre es natürlich ratsam, darin so wenig Salz wie möglich zu haben, um z.B. die eigene Rasenfläche / Wildblumenwiese dort nicht zu vergiften.

Schärfere Corona-Maßnahmen für Wuppertal

Der Inzidenzwert der wöchentlichen Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner bleibt über 200. Daher hat der Krisenstab der Stadt mit Experten des Landes einen Katalog weiterer Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie abgestimmt, der am Donnerstag, 10. Dezember, im Hauptausschuss der Stadt verabschiedet wurde.

Folgende Maßnahmen treten voraussichtlich ab sofort in Kraft:

In der Öffentlichkeit dürfen dann bis auf Weiteres maximal zwei Personen oder ein Haushalt plus eine weitere Person gemeinsam unterwegs sein. Private Treffen sind mit maximal fünf Personen aus zwei Hausständen erlaubt. Ausgenommen davon sind natürlich Hausstände mit mehr als fünf Mitgliedern.  Wie viele Besucher sie bekommen dürfen, wird noch entschieden. An den Weihnachtsfeiertagen dürfen maximal zehn Personen aus dem engsten Familien- und Freundeskreis zusammen feiern, nicht mitgezählt werden jeweils Kinder unter 14 Jahren. 

Die Maskenpflicht gilt nun zusätzlich zu den Fußgängerzonen in Barmen und Elberfeld in einem Radius von 50 Metern um alle Geschäfte, im Radius von 150 Metern um Schulen und auf den Wegen zu den Schulbushaltestellen an Schultagen in der Zeit von 7 bis 18 Uhr. Außerdem müssen nun auch im Unterricht an Grundschulen und im Offenen Ganztag von den Schülern Masken getragen werden. Generell empfiehlt der Krisenstab dringend, im öffentlichen Bereich eine Maske zu tragen.

Sport und Veranstaltungen werden weiter eingeschränkt

Ausgesetzt sind musikalische Bildungsangebote, Gruppenangebote in der Kinder- und Jugendarbeit, der Schulsport, soweit er nicht prüfrelevant ist und auch Individualsport in Outdooranlagen (Tennis, Golf, Ausnahme ist das tierschutzrelevante Bewegen von Pferden). Sämtliche Indoorsportanlagen (Sporthallen, Schwimmbäder etc.) werden geschlossen. Die Nutzung von Spielplätzen wird auf die Zeit bis 16:30 Uhr begrenzt. Es gilt ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum. 

Trauungen bleiben auf maximal 25 Personen beschränkt, Beerdigungen auf einen Kreis von fünfzig Personen. Die Genehmigungspraxis für zulässige Veranstaltungen, etwa Jahreshauptversammlungen von Vereinen, soll restriktiver gehandhabt und die Kontrolldichte insgesamt verstärkt werden. Um dies zu ermöglichen, hat das Land zugesagt, in den besonders stark betroffenen Kommunen und Kreisen die Polizeikräfte zu verstärken.

Breite Zustimmungin der Politik

Für den Bereich der Schulen will die Stadt den beiden zuständigen Landesministerien einen Vorschlag vorlegen, der für alle Schulformen einheitlich ab Jahrgangsstufe 7 vorsieht, dass in den Unterrichtsräumen der Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten wird. Dies würde in vielen Fällen dazu führen, dass die Schulleitungen auf alternative Unterrichtsmodelle, wie Wechselunterricht oder digitalen Unterricht zuhause umstellen könnten.

Sollte das Land kurzfristig seine Verordnung für die Pflegeeinrichtungen in Bezug auf Besuche nicht verändern, will der Krisenstab die Besuche durch eine eigene Verordnung regulieren. Es soll mit drei Besuchen pro Woche von bis zu zwei Stunden Dauer zum einen weiterhin das Bedürfnis von Bewohnern und Angehörigen nach Besuchen erfüllt werden, aber die aktuell sehr hohe Zahl der Besuche mit ihrem zwangsläufigen Infektionsrisiko soll maßvoll beschränkt werden. Wenn die Bewohner mobil sind, sollen die Besuche in den öffentlichen Bereichen der Einrichtungen stattfinden. Über Ausnahmen in Härtefällen können die Heimleitungen entscheiden. Auch dieser Vorschlag fand breite Zustimmung der Politik.

Weihnachtsbäume am Rathaus

Auf dem Platz neben dem Bandwirkerbrunnen am Lüttringhauser Rathaus werden seit heute wieder Weihnachtsbäume zum Verkauf angeboten.

Seit heute, 12. Dezmeber 2020, gibt es am Lütterkuser Rathaus wieder Weihnachtsbäume zu kaufen. Sie stammen aus eigenen Kulturen und sind handverlesen. Aufgewachsen sind sie ohne Einsatz von Pestiziden. Mit „Frisch geschlagen“ ist gemeint, dass sie ohne Wurzelballen angeboten werden und der Zeitpunkt des Fällens nicht lange zurückliegt.

Das Rathaus Lüttringhausen befindet sich an der Kreuzbergstraße 15 in 42899 Remscheid. Bequem halten kann man in der Gneisenaustraße.

THW-Helfende verteilten Geschenke

Das Jugendteam des THW OV Remscheid belieferte rund 25 Junghelferinnen und Junghelfer mit kleinen Aufmerksamkeiten.

Die Corona-Pandemie hat die Jugendarbeit des THW Remscheid durcheinandergebracht. Die übliche Zusammenarbeit mit den Junghelfenden fand nicht statt. Auch die gemeinsame Weihnachtsfeier fiel aus.

Ein Dank aus Bochum

Das Jugendteam hat sich daher etwas einfallen lassen und in den vergangenen Tagen ein kleines Dankeschön nach Hause gelifert. Es gab ein Paket mit vielen kleinen Geschenken der THW-Ortsjugend und selbstgemachte Kekse überreicht bekommen. Die Bezirksjugend Bochum hat den Jugendlichen zudem einen Turnbeutel mit weiteren Präsenten gepackt.

Mit einem Kofferraum voller Geschenke und mit Mund-Nasen-Schutz ging es auf Tour durchs gesamte Remscheider Stadtgebiet bis hin nach Wipperfürth. Initiator der Aktion war Ortsjugendleiter Mathias Hubert, der sich selbst an der Freude der Junghelfenden und deren Eltern erfreute.