Einbrüche im Städtedreieck

Seit gestern (28.12.2020), nahm die Polizei in Wuppertal, Remscheid und Solingen insgesamt sechs Einbrüche und Einbruchsversuche auf.

Wuppertal

Bei einem Einbruchsversuch blieb es in Wupeprtal in einem Haus an der Eintrachtstraße. Unbekannte Täter versuchten hier vergeblich zwischen dem 25.12.2020, 12:00 Uhr, und 26.12.2020, 11:00 Uhr, die Hauseingangstür aufzuhebeln.

Zwischen dem 22.12.2020 und dem 28.12.2020 verschafften sich Einbrecher gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung an der Zunftstraße. Sie hebelten die Wohnungstür auf und durchsuchten sämtliche Räume nach Wertgegenständen. Zur genauen Beute liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Bereits am 15.12.2020 gelangten Unbekannte in eine Wohnung an der Liegnitzer Straße. Nach der Durchsuchung der Räumlichkeiten entkamen sie unbemerkt. Ob sie Wertgegenstände erbeuten konnten, ist noch unklar.

Auf Unterhaltungselektronik hatten es Täter am 28.12.2020 abgesehen. Zwischen 11:50 Uhr und 22:00 Uhr öffneten sie eine Wohnungstür eines Mehrfamilienhauses. Aus dem Wohnzimmer entwendeten sie einen Fernseher und eine Spielekonsole.

Remscheid

Zwischen dem 23.12.2020, 16:30 Uhr, und 28.12.2020, 05:30 Uhr, versuchten Unbekannte in Remscheid in ein Büro an der Straße Auf dem Knapp einzudringen. Sie scheiterten mit ihren Hebelversuchen an der Tür und entkamen unerkannt.

Solingen

Aus einem Lagerraum an der Bleichstraße in Solingen stahlen Straftäter zwischen dem 22.12.2020 und dem 28.12.2020 Werkzeug und Maschinen, nachdem sie durch eine aufgehebelte Tür in das Objekt gelangt waren.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Schützen Sie Ihr Eigentum. Lassen Sie sich von der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0202/284-1801 zum Thema Einbruchschutz beraten. (weit)

Presseschau 28. Dezember 2020

Diese Themen waren am 28. Dezember 2020 Gegenstand von Berichterstattung in der Presse.

Hypothek für 2021 – Kommentar zum Dax-Rekord von Christopher Kalbhenn

Nun hat es auch der Dax geschafft. Nachdem die Wall Street schon seit geraumer Zeit von Rekordhoch zu Rekordhoch geeilt war und auch die Nebenwerteindizes längst Höchststände erreicht hatten, hat der deutsche Leitindex am ersten Handelstag nach Weihnachten seine Bestmarke von 13.795 Zählern vom zurückliegenden Februar überwunden und ist erstmals über die Schwelle von 13.800 Punkten gestiegen. Zu verdanken ist das einem reichlich gedeckten Gabentisch. Quasi in letzter Minute sind sich die EU und die britische Regierung noch einig geworden und haben einen harten Brexit vermieden, US-Präsident Donald Trump hat das zunächst von ihm abgelehnte Corona-Hilfspaket doch noch durchgewunken.

Die Perspektiven für das kommende Jahr hellen sich zusehends auf. Der sich mit dem Beginn der Impfkampagnen abzeichnenden Normalisierung des öffentlichen Lebens und der Erholung der Wirtschaft droht nun keine Belastung durch die Folgen eines chaotischen Austritts Großbritanniens aus der EU. Darüber hinaus nimmt auch das Risiko von Störfeuern aus Washington ab, wenn Joe Biden das Ruder übernimmt und das Polit-Chaos im Weißen Haus ein Ende findet. Dadurch wird der Handelskonflikt zwar nicht beendet. Aber das Risiko einer für die Aktienmärkte belastenden Eskalation wird deutlich reduziert, wenn in dem Streit verstärkt wieder diplomatische Mittel zum Einsatz kommen.

In Kombination mit der ultraexpansiven Geldpolitik und dauerhaft sehr niedrigen Zinsen ist die Grundlage für weitere Kursgewinne an den Aktienmärkten gelegt, so dass es nur eine Frage der Zeit sein dürfte, wann der Dax die nicht mehr ferne Schwelle von 14.000 Zählern durchbricht. Es steht sehr viel anlagensuchendes Geld be­reit, und es mangelt angesichts des auf mehr als 18 Bill. Dollar angeschwollenen Bergs negativ rentierender Anleihen an Alternativen zu Dividendentiteln.

Durch die Hausse des vierten Quartals hat sich aber auch eine Hypothek für 2021 aufgebaut. Mit den stark gestiegenen Kursen und Bewertungen ist die Erholung der Wirtschaft zu einem großen Teil vorweggenommen, was zu Lasten der erwartbaren Performance geht. Das von Banken am häufigsten genannte Dax-Ziel liegt bei 14.000 Punkten. Damit müssten entweder die Prognosen verändert werden oder es müsste konstatiert werden, dass mit dem Dax nicht mehr viel zu holen ist. Derzeit spricht aber das Umfeld dafür, dass der Index eher Richtung 15.000 Punkte marschieren wird.

Quelle: Börsen-Zeitung – www.boersen-zeitung.de

Covid-Patienten in den Kliniken – Lockdown und kein Ende – Ingo Kallischek, Düsseldorf

Morgen ist der harte Lockdown zwei Wochen alt. Den Zeitraum braucht es mindestens, um erkennen zu können, ob die Einschränkungen wirken, heißt es. In OWL ist die Lage aber weiter ernst. Dabei sollten wir nicht bloß auf die täglichen Infektionszahlen blicken. Es ist bekannt, dass an Wochenenden oder Feiertagen nicht so viel getestet wird – und die Zahlen deshalb niedriger sind, wie zum Beispiel aktuell in Bielefeld der Fall. Nach dem Weihnachtsfest ist mit reichlich Nachmeldungen zu rechnen.

Aussagekräftiger ist der Blick in unsere Krankenhäuser. Dort ist die Situation so angespannt wie noch nie. Am gestrigen Abend wurden mehr als 150 Corona-Patienten auf den Intensivstationen in OWL behandelt, 82 davon wurden beatmet. Ein neuer Höchstwert. Allein im Dezember starben in OWL annähernd so viele Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus wie zuvor in zehn Monaten zusammen.

Wenig Gutes verheißen die Einschätzungen Deutschlands führender Mediziner beim Blick auf die kommenden Tage. Die Zahlen auf den Intensivstationen werden weiter steigen, egal, wie gut der Lockdown funktionieren wird, sagt zum Beispiel Christian Karagiannidis. Er ist Geschäftsführender Oberarzt der Kliniken Köln und Mitglied der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Deren Mediziner haben bereits vor wenigen Tagen vor einer „dramatischen Zunahme an Intensivfällen durch das Weihnachtsfest“ gewarnt.

Ihren Prognosen nach wird die Anzahl der Covid-Patienten auf den deutschen Intensivstationen bis Ende Januar um rund 1.000 steigen – auf insgesamt 6.000. Schon jetzt müssen Covid-Patienten verlegt werden, von ausgelasteten Kliniken in Krankenhäuser, die noch etwas mehr Luft haben.

Angesichts dieser Prognosen rückt ein Lockdown-Ende am 10. Januar in weite Ferne. Bis dahin sind es nur noch 12 Tage. Zu einer Öffnung wird es erst dann kommen, wenn die Zahlen deutlich sinken. Damit rechnet Karagiannidis erst im März oder April. Sollten diese Prognosen zutreffen, droht den Politikern im Jahr 2021 erneut eine sehr schwierige Aufgabe. Ein Lockdown bis in den Frühling hinein wird kaum durchzusetzen sein. Eine voreilige Öffnung bei hohen Krankenzahlen ebenso wenig.

Quelle: Neue Westfälische (Bielefeld) – www.nw.de

Kommentar zum Corona-Impfstart

Ein kleiner Piks für den Einzelnen, ein großer Schritt für uns alle. Mit dem Start der Impfungen gegen das Coronavirus ist nicht nur die Hoffnung verbunden, dass das Zählen der Toten und Erkrankten irgendwann ein Ende hat. Auch wirtschaftlich und finanziell ist die Pandemie längst zu einer Belastung historischen Ausmaßes geworden. Schließlich bringt das Vakzin die Aussicht auf eine Rückkehr unseres Alltags. Kino, Kneipe und Konzert, Umarmungen, Geselligkeit und Nähe sollen wieder möglich werden. Doch der Weg dorthin ist noch lang. Es wäre eine Wunder, wenn das Vorhaben, Millionen von Menschen innerhalb von einigen Monaten zu impfen, ohne Verzögerungen, Rückschläge und Pannen gelingt.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten – www.stuttgarter-nachrichten.de

Auswüchse – Kommentar der Allgemeinen Zeitung Mainz zum Andrang beim Wintersport

Für begeisterte Wintersportler und Schneeliebhaber, zumal in schneereichen Regionen, ist der Corona-Winter mit seinen Einschränkungen hart. Verständlich, dass der Drang nach draußen mangels anderer Alternativen, erst recht nach der Feiertagsvöllerei und angesichts des ein oder anderen Lagerkollers noch größer ist als sonst. Manch einer mag gehofft haben, dass viele Menschen ängstlich zu Hause bleiben, sich die Schneeliebhaber am Ende so weit verteilen, dass es nicht zum großen Gedränge kommen wird. Das hat leider nicht funktioniert und das ist keine Überraschung. Andrang gab es an den Feiertagen aber nicht nur im Schnee, sondern auch auf manchen beliebten Wanderparkplätzen und Spazierstrecken im Flachland. Ein regulierter und kontrollierter Zugang zu Freizeitgebieten in der Natur ist aber kaum umsetzbar. Das hat sich in der Schweiz und in Österreich gezeigt. Die Wintersport-Branche muss dort nun nachbessern oder doch wieder ganz schließen. Allumfassende Kontrollen sind aber ebenfalls fern jeder Realität, wie wir in den deutschen Wintersportorten gesehen haben. Es wäre so einfach, könnte man sich auf Vernunft, Vorsicht und Einsicht aller verlassen. Weil das ein frommer Wunsch ist, würden wohl nur strenge Ausgangssperren, wie sie in Italien, Frankreich oder Spanien im ersten Lockdown verhängt wurden, individuelle Auswüchse verhindern. Das wollte und will hierzulande niemand. Bis die Impfung gegen das Virus breit wirkt, werden wir also weiter ertragen müssen, dass mancherorts die Unvernunft siegt.

Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz – www.allgemeine-zeitung.de

Mitteldeutsche Zeitung zu Impfen und Privilegien

Gesundheitsminister Spahn mag Recht haben, wenn er die Solidarität der Geimpften mit jenen einfordert, die noch auf Immunisierung und die Rückkehr in die Normalität warten müssen. Sobald jedoch Impfmöglichkeiten für jedermann bestehen, also vermutlich erst Ende 2021, und sofern Geimpfte das Virus tatsächlich nicht mehr weitergeben, wendet sich das Argument: Wenn für das Ende der Pandemie 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung immun sein müssen, ist es unsolidarisch, die Impfung den anderen zu über- und sich auf deren Impfbereitschaft zu verlassen.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung – www.mz-web.de

Mitteldeutsche Zeitung zum Böllerverbot

Es ist Unfug, wenn Menschen beklagen, es solle mit einem Böllerverbot mal wieder, typisch deutsch, allen der Spaß verboten werden. Vielleicht möchte ja, als eine Art Kompromiss, die eine oder andere Stadt im Gegenzug für ein Böllerverbot ein Feuerwerk veranstalten, das wirklich eine ästhetische Freude ist – und weniger Risiken mit sich bringt. Davon hätten alle etwas. Abgesehen davon gibt es Millionen Arten zu Silvester Spaß zu haben, ohne zu böllern.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung – www.mz-web.de

Verfassungsschutz befürchtet Terror von Corona-Leugnern

In den Sicherheitsbehörden wächst die Sorge vor Anschlägen radikalisierter Corona-Leugner. „Das Apokalyptische der Verschwörungsmythiker verbindet sich mit dem Rechtsextremismus“, sagte der Chef des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, dem Tagesspiegel. Diese Entwicklung könne bei Corona-Leugnern „in seiner Konsequenz zu Terror führen“. Im Oktober hatten mutmaßliche Corona-Leugner in Berlin Brandflaschen auf das Gebäude des Robert-Koch-Instituts geworfen und nahe der Leibniz-Gemeinschaft einen Sprengsatz gezündet.

Mit Blick auf den Anschlag vom Februar in Hanau hält Freier den Typus des allein handelnden, rechtsextremen Täters für die aktuell größte Terrorgefahr. „Das Potenzial ist groß, und es schwillt anlassbezogen noch an“, warnte der Verfassungsschützer. In Hanau hatte der junge Rassist Tobias Rathjen neun Menschen aus Einwandererfamilien erschossen.

Freier befürchtet zudem, dass die Gefahr von Anschlägen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ wieder wächst. Der Angriff in Wien zeige, „dass der IS in den Ländern der Europäischen Union wieder Strukturen aufbauen will“. Anfang November hatte der Islamist Kujtim Fejzulai im Stadtzentrum um sich geschossen, vier Menschen getötet und 23 verletzt. Die Terrormiliz habe den Anschlag beeinflusst, der Täter sei möglicherweise in eine offenbar neu belebte Balkan-Connection des IS eingebunden gewesen. „Da ist eine langfristige Strategie zu erkennen“, sagte Freier.

Die Gefahr schwerer Gewaltdelikte sieht der Verfassungsschützer auch bei der zunehmenden Radikalisierung einer Minderheit der linksextremen Szene. „Die Hemmschwellen sinken, und die Taten sind direkt gegen Einzelpersonen gerichtet“, sagte Freier.

Online unter: https://www.tagesspiegel.de/politik/anschlagsgefahr-in-deutschland-waechst-verfassungsschutz-befuerchtet-terror-von-coronaleugnern/26754180.html

Quelle: Der Tagesspiegel – www.tagesspiegel.de

Kommentar zur Kanzlerkanditatur der Union: In Lauerstellung

Friedrich Merz hat begonnen, sich in Zurückhaltung zu üben, fast klingt er ein bisschen demütig. Das ist ein wichtiges Indiz dafür, dass es ernst wird im Rennen um die Kanzlerkandidatur der Schwesterparteien mit dem C im Namen. Denn bislang schien der Ex-Blackrock-Manager vor Siegesgewissheit fast zu platzen.

Nun hört man Ungewohntes von Merz: Sollte er auf dem Parteitag am 16. Januar zum CDU-Vorsitzenden gewählt werden, könne er sich auch damit anfreunden, dass sich die Unionsparteien noch ein wenig Zeit lassen mit der Kür des Kanzlerkandidaten, sagt er. Und betont sogar, er gehöre nicht zu denen, die aus einer Wahl zum Parteichef ein Zugriffsrecht auf die Spitzenkandidatur ableiten. Das ist insofern bemerkenswert, als genau dieses Zugriffsrecht in der Geschichte der CDU quasi Gesetz war.

Dass Merz seinem Mitbewerber um den CDU-Vorsitz, Armin Laschet, wie auch CSU-Chef Markus Söder die Fähigkeit attestiert, die Union in den Bundestagswahlkampf zu führen, zeigt, dass er sich seiner Sache nicht mehr so sicher ist. Er weiß offenbar, dass die Begeisterung der Erzkonservativen in der CDU für ihn noch keine Garantie für eine Mehrheit in der Partei ist, die 15 Jahre lang von Angela Merkels Politik der unbekümmerten Übernahme sozialdemokratischer und grüner Politikansätze geprägt war.

Für die Fortsetzung des Stils der Kanzlerin steht Laschet. Die geschmeidige Anpassung an Stimmungen einer Mehrheit in der Bevölkerung hat wiederum Söder zur Perfektion gebracht – und es in der Pandemie zugleich verstanden, sich als entscheidungsfreudiger Macher zu präsentieren. Zwar hat Söder Ambitionen aufs Kanzleramt bislang dementiert. Umfrageergebnisse sprechen dafür, dass er seine Zurückhaltung aufgeben wird. Klar dürfte sein: Mit harten Bandagen können alle drei potenziellen Spitzenkandidaten kämpfen.

Quelle: neues deutschland – www.neues-deutschland.de

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Privilegien für Geimpfte

Sollten für Corona-Geimpfte die Regeln gelockert werden? Für eine Debatte darüber ist es noch viel zu früh. In diesen Wochen ist es an sich schon ein Privileg, überhaupt an eine der begehrten Impfdosen zu kommen. Und Abwarten empfiehlt sich auch aus einem anderen Grund: Noch steht der wissenschaftliche Beweis aus, dass eine geimpfte Person nicht andere infizieren kann.

Und dennoch: Die Debatte um eine „andere Behandlung“ geimpfter Personen wird kommen, sobald der Impfstoff für alle da ist. Die australische Fluglinie Qantas will in Zukunft nur „Geimpfte“ an Bord lassen. Andere Fluggesellschaften werden nachziehen. Man kann es drehen und wenden wie man will: Der Druck auf Impfunwillige in der Gesellschaft wird zunehmen.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten – www.stuttgarter-nachrichten.de

Spahns Problem

Noch ist unklar, wie gut Geimpfte geschützt und ob sie nicht mehr ansteckend sind. Deshalb ist es zu früh, ihnen bereits Sonderrechte einzuräumen. Nicht zu früh ist es jedoch für die Debatte, ob solche Privilegien später sinnvoll sind. Denn früher oder später muss die Politik einen Rechtsrahmen dafür finden. So mag Gesundheitsminister Spahn recht haben, wenn er die Solidarität der Geimpften mit jenen einfordert, die noch auf Immunisierung und die Rückkehr in die Normalität warten müssen. Wie soll man es Betroffenen in Pflegeheimen oder Gastronomie erklären, falls neue Ausgangssperren und Shutdowns nötig sind, weil es zwar genug Impfstoff für eine Herdenimmunität gibt, aber nicht genug Geimpfte? Falls die Politik diese Frage ohne Vorgaben aussitzen will, muss sie sich auf Klagen und einen Flickenteppich an Gerichtsvorgaben einstellen: Man kann Firmen kaum in die Pleite schicken, indem man ihnen Angebote für Geimpfte verbietet.

Quelle: Frankfurter Rundschau – www.fr.de

Dehoga warnt Gastronomen vor Zusammenarbeit mit Lieferando und Wolt

Der Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) rät Restaurants von einer Zusammenarbeit mit Lieferdiensten wie Lieferando und Wolt ab. „30 Prozent – da kann der Gastronom nicht existieren. Das geht gar nicht“, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges dem Tagesspiegel und bezieht sich damit auf die Provision, die Lieferdienste von den Restaurants erheben. Diese beträgt bei einer Lieferung 30 Prozent des Bons. „Wer ein Geschäft in guter Lage und mit Stammkunden hat, sollte immer versuchen, den Abholservice selbst anzubieten“, so Hartges.

Online unter: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/lieferando-und-wolt-in-der-kritik-wie-essens-lieferdienste-von-der-not-der-restaurants-profitieren/26751120.html

Quelle: Der Tagesspiegel – www.tagesspiegel.de

EU-Vize-Kommissionspräsidentin Jourova will Polen und Ungarn überprüfen

Die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Vera Jourova, hat eine Überprüfung Polens und Ungarns im Rahmen des neuen Rechtsstaatsmechanismus ab Anfang 2021 angekündigt. „Es ist jetzt schon klar, dass wir uns ab Anfang kommenden Jahres mit der Umsetzung der Verordnung für den Mechanismus und damit auch mit Polen und Ungarn befassen werden“, sagte Jourova dem „Tagesspiegel“ (Montagausgabe).

Online: https://www.tagesspiegel.de/politik/vize-chefin-der-eu-kommission-im-interview-es-hat-nichts-mit-ideologie-zu-tun/26751584.html?version=1&id=26751584

Quelle: Der Tagesspiegel – www.tagesspiegel.de

Laumann fordert Arbeitslosenversicherung für Soloselbstständige

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sich vor dem Hintergrund der Coronakrise dafür ausgesprochen, die Arbeitslosenversicherung für Soloselbstständige zu öffnen. „Für mich als Sozialpolitiker hat sich gezeigt, wie schutzwürdig Soloselbstständige sind. Die haben lange nichts von der Sozialversicherung wissen wollen. Jetzt in der Krise fordern sie einen Rettungsschirm. Die Lösung wäre, Soloselbstständige in die Arbeitslosenversicherung aufzunehmen“, sagte Laumann der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Montagsausgabe).

Laumann forderte im Interview mit der WAZ außerdem Solidarität der Besserverdienenden mit den Opfern der Krise ein: „Es kann nicht sein, dass diejenigen, die die Hauptlast dieser Krise tragen, wirtschaftlich ruiniert werden. Es gibt eine große Gruppe von Menschen, und dazu zähle auch ich, die jetzt genauso viel verdienen wie vorher. Diejenigen sollten sich solidarisch zeigen“, so der Minister. Die Verlierer der Krise hätten einen „Anspruch auf die solidarische Unterstützung der Gemeinschaft“.

Corona-Pandemie: Trotz Lockdown 20 Millionen Überstunden bei deutscher Polizei

Gewerkschaft GdP spricht von enormer Arbeitsverdichtung und kritisiert „Querdenken“-Bewegung: Organisiert wie militante Gewalt

Osnabrück. Unzählige Corona-Einsätze, dafür aber keine Fußballspiele: Trotz des Lockdowns ist die Zahl der Überstunden bei der Polizei 2020 bundesweit auf unverändert hohem Niveau geblieben. Nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) schieben die Beamten derzeit insgesamt einen Berg von etwa 20 Millionen Überstunden vor sich her – wie auch im Vorjahr ein Rekordniveau. Der GdP-Vizevorsitzende Jörg Radek sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Die Pandemie hat für eine ungeheure Menge von Einsätzen gesorgt. Es gab eine enorme Arbeitsverdichtung ohne Extra-Personal.“ Bei der Zahl geht es nicht nur um Mehrarbeit, die im Jahr 2020 geleistet wurde, sondern um die über Jahre hinweg aufgelaufenen Überstunden.

Zwar seien viele personalintensive Großveranstaltungen wie Fußballspiele oder Festivals 2020 weggefallen, dafür habe es aber in ganz Deutschland Hunderte Demonstrationen gegen die Corona-Auflagen gegeben, bei denen vor allem Bundes- und Bereitschaftspolizeien gefordert gewesen seien. „Was unsere Einsätze angeht, war das ein Nullsummenspiel“, sagte Radek. Zudem seien viele Aufgaben hinzugekommen: Die Polizei überwache etwa die Abstandsregeln und das Maskentragen, kontrolliere die Grenzen intensiver und unterstütze Gesundheits- und Ordnungsämter.

Nach Einschätzung der Gewerkschaften ist die Last zwischen den 330.000 Polizeibeschäftigten in Deutschland sehr unterschiedlich verteilt, sodass eine Pro-Kopf-Berechnung wenig sinnvoll sei.

Der Gewerkschafter kritisierte vor allem die „Querdenken“-Bewegung der Gegner von Corona-Auflagen, die genauso organisiert sei wie eine militante Gewalt: „Der linke Schwarze Block wirft Steine, aber hier fordert der Veranstalter zu Provokationen der Polizei auf.“ Das habe deutlich zugenommen: „Es beginnt mit Beleidigung, setzt sich fort mit Anhusten oder Anspucken und geht bis zum körperlichen Widerstand und Gewaltattacken gegen Polizisten“, sagte Radek.

Dass sich die Arbeitsbelastung im nächsten Jahr verringert, glaubt der Gewerkschafts-Vize nicht. „Als Nächstes kommt die Auslieferung des Impfstoffes, die zum Teil in polizeilicher Begleitung stattfinden wird“, sagte Radek.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung – www.noz.de

Regiobahn fährt nun zwischen Mettmann Stadtwald und Wuppertal Hauptbahnhof

Mit dem Fahrplanwechsel hat die Regiobahn im Dezember 2020 den Betrieb auf der Linie S28 bis nach Wuppertal Hauptbahnhof aufgenommen.

Die neue Streckenverbindung zwischen Mettmann Stadtwald und Wuppertal Hauptbahnhof wurde in einem kleinen Rahmen offiziell in der Werkstatt der Regiobahn eröffnet. Die Betriebsaufnahme ist erfolgreich verlaufen und es gab zum Betriebsstart keine signifikanten Betriebsstörungen. Auch die eingesetzten Integral-Fahrzeuge sind zuverlässig im Einsatz.

Die aktuellen Fahrplantabellen des Baustellen- und Jahresfahrplans können auf www.regio-bahn.de heruntergeladen werden. Alternativ gibt es auch einen Taschenfahrplan.

Die Anpassung der Fahrzeuge an das Design der Regiobahn wurde begonnen und wird in einigen Wochen abgeschlossen werden. In Kürze werden auch die automatischen Ansagen und Anzeigen des Fahrgastinformationssystems angepasst sein.

Lotto: Fast 220.000 Euro gehen nach Solingen

Großgewinne bei LOTTO 6aus49 und Eurojackpot. Die Weihnachtstage waren für die Spielteilnehmer aus Nordrhein-Westfalen besonders erfolgreich. Gleich vier Millionäre und elf weitere Großgewinner ist die NRW-Bilanz der Festtage.

Bei der Lotto-Ziehung am zweiten Weihnachtsfeiertag (Samstag, 26. Dezember) konnte ein Tipper aus dem Raum Krefeld als einziger bundesweit die Gewinnklasse 2 bei LOTTO 6aus49 treffen. Seine Ausbeute: 2.636.362,20 Euro. Das nennt man eine verspätete Weihnachtsbescherung.

Bereits am 23. Dezember (Mittwoch) hatten sich gleich drei Spielteilnehmer aus NRW über Millionengewinne bei LOTTO 6aus49 gefreut. Mit zwei Drillingen (Gewinnzahlen 11, 12, 13, 37, 38 und 39) sowie der passenden Superzahl 7 knackten sie zusammen mit zwei weiteren Tippern aus Bayern und Thüringen den Jackpot. Die Neu-Millionäre kommen aus dem Raum Duisburg und dem Rhein-Erft-Kreis. Der dritte NRW-Millionengewinn bei der Ziehung am 23. Dezember stammt von einem gewerblichen Spielevermittler. Die drei Tipper erhalten jeweils 3.918.006,30 Euro.

219.695,40 Euro gehen nach Solingen

Sieben weitere Glückspilze erzielten bei der gleichen Lotto-Ziehung am 23. Dezember in der zweiten Gewinnklasse Großgewinne. Jeweils 219.695,40 Euro gehen in den Kreis Recklinghausen, sowie nach Solingen, Mönchengladbach, Bottrop, Mülheim an der Ruhr, in den Raum Köln und einer an einen Tipper, der über einen gewerblichen Spielevermittler teilnahm.

Am 23. Dezember gab es zwei weitere Großgewinner bei der Zusatzlotterie SUPER 6. Jeweils die Gewinnklasse 1 und damit 100.000 Euro gehen an zwei Glückspilze aus dem Raum Dortmund und Mülheim an der Ruhr.

Am ersten Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) war das Glück auch auf der Seite von NRW-Tippern. Bei der Ziehung der Lotterie Eurojackpot konnten zwei weitere Großgewinne erzielt werden. Die Summe von 353.723,80 Euro ging im zweiten Rang nach Nordrhein-Westfalen. In der dritten Gewinnklasse freut sich ein Eurojackpot-Tipper über 107.008,80 Euro.

Erster Corona-Impftag in Remscheid erfolgreich beendet

Der Corona-Impfstart in Remscheid ist geglückt: Von 11.30 bis gegen 16 Uhr sind heute insgesamt 45 impfwillige Bewohnerinnen und Bewohner sowie 22 Mitarbeitende der Alloheim Pflegeresidenz mit dem BioNTech-Impfoff gegen das Corona-Virus geimpft worden. Die restlichen der gestern gelieferten 120 Dosen wurden anschließend vor Ort – und selbstverständlich unter Beachtung des Infektionsschutzes – an Mitarbeitende zweier weiterer Remscheider Pflegereinrichtungen verimpft. Sie gehören gleichfalls zur ersten Impfpriorität. Ausgestattet wurden alle Impflinge außerdem mit einem verbindlichen 2. Impftermin für die zweite Dosis, mit der eine vollständige Immunität gegen das Coronavirus erreicht wird. Es ist der 17. Januar.

Das mobile Impfteam, das heute zum Impfstart aus den Ärztinnen Andrea Saniter (medizinische Leitung Remscheider Impfzentrum), Dr. Bettina Stiel-Reifenrath (Vorsitzende der hiesigen Kassenärztlichen Vereinigung) und Dr. Jörn Kohnke bestand, ist glücklich und erleichtert, dass der Impfstart reibungslos funktioniert hat. Die Impfung in der Einrichtung sei von der Residenzleiterin der „Pflegeeinrichtung am Klinikum“ Alexandra Bläsing vorbildlich vorbereitet worden. Sie habe damit das Impfteam maßgeblich darin unterstützt, den adäquat gelagerten Impfstoff für die eigentliche Impfung aufzubereiten und den gut vorbereiteten und informierten Bewohnerinnen und Bewohnern zu impfen.

Freude und Erleichterung über Impfstart

Erfreut und erleichtert zeigt sich das Impfteam über ihre Beobachtungen während und nach der Impfung: Insgesamt hätte es unter den teils hochbetagten Impflingen Freude und Erleichterung über den Impfstart und die Perspektive auf Rückkehr in das alltägliche unbeschwerte Leben gegeben. Irgendwelche Sofortreaktionen auf den Impfstoff habe es keine gegeben.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus bedankten sich heute Abend bei einem Medientermin vor Ort ganz ausdrücklich für die gute und engagierte Arbeit des Impfteams, die große Unterstützung der Alloheim Pflegeresidenz bei der Durchführung des ersten Impftages und bei Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan und seinem Team sowie bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein für die intensive, vorausblickende und verlässliche Organisation der Corona-Impfungen in Remscheid.

Nur 120 Dosen für Remscheid – das Land liefert nach

Von den für gestern angekündigten ersten 180 Impfdosen für Remscheid hat das Land wegen eines Kommunikationsfehlers nur 120 Dosen geliefert.

Der Irrtum hat sich zwischenzeitlich aufgeklärt. Die fehlenden 60 Dosen werden am 30. Dezember nachgeliefert. Remscheid erhält an diesem Tag also 490 statt 430 Impfdosen.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Weihnachtsgottesdienst aus Lüttringhausen

Weihnachtsgottesdienst der Evangelischen Kirche Lüttringhausen hier ab 17 Uhr.

In diesem Jahr feiern wir das Weihnachtsfest anders, mit mehr Distanz zueinander, um uns und unsere Lieben zu schützen und vor Schaden zu bewahren. Durch dieses Beisammensein auf Entfernung, rücken wir im Geiste und im Glauben noch näher zusammen. Wie gering ist der zeitlich begrenzte Abstand zu den Menschen die man liebt, im Vergleich zu den vielen gemeinsamen Tagen in der Zukunft, die man hat, wenn man aufeinander Rücksicht nimmt und sich seinem Egoismus versperrt?

Um in dieser besonderen Zeit ein Stück Normalität zu spenden, hat sich die Evangelische Kirche Lüttringhausen dazu entschieden, die Christmette an alle interessierten Gläubigen auszusenden. Fröhliche Festtage.

Anklicken, um die Zeit bis zur Premiere einzusehen.

Alternativ kann der Stream des Gottesdienstes auch hier gesehen werden: www.luetterkuser-advent.de

Berg an Geschenken durch Wunschbaum-Aktion

Die Wünsche von 140 Kindern und Jugendlichen konnten durch die Wunschbaumaktion der Lerose-Stiftung in Remscheid erfüllt werden.

Der Berg an Geschenken, der sich in der Hauptgeschäftsstelle der Stadtsparkasse Remscheid ansammelte, ist in den vergangenen Wochen gewachsen. 140 Wunschzettel hatte die Remscheider Lerose-Stiftung vom Mädchenheim, dem Kinderschutzbund und einer Gruppe einer offenen Ganztagsschule gesammelt. Die Remscheiderinnen und Remscheider holten sich – trotz Corona – alle Wunschzettel, besorgten Geschenke, brachten diese zurück und sorgten somit dafür, dass an Weihnachten viele Kinderaugen leuchten werden.  Am vergangenen Montag übergaben Stiftungsvertretende die Geschenke an die Institutionen.

Alle Karten kehrten als Geschenke zurück

„Natürlich war uns bewusst, dass 2020 ein besonderes Jahr ist. Dennoch hatten wir Vertrauen in die Remscheiderinnen und Remscheider und die haben uns nicht im Stich gelassen – wie immer. Wir sind unendlich dankbar, dass die 140 Wunschzettel in der Sparkasse geholt wurden und alle Geschenke den Weg zurück in die Sparkasse fanden“, berichtet Tanja Münnekehoff, Vorsitzende der Lerose-Stiftung.

Auch Karl-Richard Ponsar (li.) konnte wieder zahlreiche Geschenke für den Kinderschutzbund Remscheid in Empfang nehmen. Foto: Lerose-Stiftung Remscheid
Auch Karl-Richard Ponsar (li.) konnte wieder zahlreiche Geschenke für den Kinderschutzbund Remscheid in Empfang nehmen. Foto: Lerose-Stiftung Remscheid

Mathias Heidtmann, aus dem erweiterten Vorstand der Stiftung, ergänzte: „Die Menschen haben sich so viel Mühe gegeben. Die Geschenke wurden sehr kreativ und mit viel Liebe zum Detail verpackt. Besonders beeindruckt hat uns, dass sich sogar Menschen aus anderen Städten an der Aktion beteiligt haben. Wir haben sogar einige Zettel per Foto nach Köln gesandt, da Freunde von der Aktion mitbekamen und mitmachen wollten.“

 „Letztlich ist das Wichtigste aber, dass wir es erneut geschafft haben, Kindern und Jugendlichen ein Lächeln zu schenken. Wir wünschen allen Familien in Remscheid frohe Festtage und einen ruhigen Übergang in ein besseres Jahr 2021. Bleiben Sie gesund. Ich wünsche mir, dass wir uns kommendes Jahr wieder häufiger auf Veranstaltungen sehen“, erklärte Tanja Münnekehoff abschließend. 

Die Woche – KW52/2020

Die Lokalnachrichten aus Remscheid, immer montags um 18.30 Uhr auf rs1.tv und Lüttringhauser.

Diese Ausgabe der Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Nicole Dahmen und Daniel Pilz. Heute, in der letzten Ausgabe des Jahres 2020, mit diesen Themen:

  • Noch eine Solidaritätsaktion: Wir sind Remscheid.
  • Zurück zu Normalität? Das Remscheider Impfzentrum steht.
  • Pünktlich vor Weihnachten: Verkehrsknoten Ring-Rader Straße ist wieder freigegeben.
  • RS1.tv feiert Geburtstag. Wir öffnen wieder unser Archiv und schauen zurück zum Dezember 2017 zum Adventstürchen im Backhaus Lennep der Augusta Hardt Horizonte, und Bernd Steinhoff trug schon damals Maske.

So schauen wir Die Woche im TV

Bürgerservice auch zwischen den Jahren: Ämterbesuch mit Termin möglich

Amtsgänge in der freien Zeit zwischen den Feiertagen erledigen – das ist auch dieses Jahr trotz Corona zumindest eingeschränkt und bei dringenden Anliegen möglich. Einige städtische Einrichtungen vergeben ganz regulär Termine, andere sind telefonisch oder digital erreichbar.

Anders sieht das bei den städtischen Freizeit- und Bildungsangeboten aus: Auf diese müssen die Bürgerinnen und Bürger coronabedingt in weiten Teilen verzichten.

Straßenverkehrsamt
Das Straßenverkehrsamt bleibt zwischen den Jahren geöffnet. Bürger müssen online oder telefonisch beim Bergischen Service-Center, Tel. 563-0, einen Termin vereinbaren.

Einwohnermeldeamt
Auch das Einwohnermeldeamt bleibt in der Zentrale am Steinweg sowie in den Außenstellen Ronsdorf und Vohwinkel geöffnet. Voraussetzung ist die Vereinbarung eines Termins (online oder Tel. 563-0).

Bergisches Service-Center
Das Bergische Service-Center unter der Rufnummer 563-0 ist an den Werktagen wie immer von 7 bis 19 Uhr erreichbar.

Corona-Hotline 563-2000
Die Corona-Hotline 563-2000 ist werktags von 7 bis 19 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Am 24., 25., 26. sowie am 31. Dezember und 1. Januar ist die Hotline nicht besetzt.

Grüner Zoo
Der Grüne Zoo bleibt aufgrund der Corona-Beschränkungen vorerst bis zum 10. Januar geschlossen. Kasse und Zoo-Shop sind ebenfalls nicht geöffnet.

Von-der-Heydt-Museum
Das Von-der-Heydt-Museum bleibt aufgrund der Corona-Beschränkungen vorerst bis zum 10. Januar geschlossen. Auch alle geplanten Veranstaltungen, Führungen und Kreativkurse sind für diesen Zeitraum abgesagt. Shop und Kasse sind nicht geöffnet.

Stadtbibliothek
Die Zentralbibliothek hat die Weihnachtsschließung vorgezogen und ist seit Montag, 14. Dezember, wegen dringender Bauarbeiten bis einschließlich 31. Januar 2021 für den Publikumsverkehr geschlossen. Auch die Stadtteilbibliotheken sind aufgrund der Corona-Beschränkungen zu – vorerst bis zum 10. Januar. Die ausgeliehenen Medien der Stadtbibliothek wurden automatisch bis März verlängert.

Der jeweils aktuelle Stand zur Erreichbarkeit der Bibliothek sowie eine Hotline-Nummer zur Verlängerung abgelaufener Bibliotheksausweise finden sich auf www.stadtbibliothek-wuppertal.de

Stadtarchiv
Das Stadtarchiv ist vom 16. Dezember bis zum 10. Januar für den Publikumsverkehr geschlossen.

Sportanlagen/Schwimmbäder
Sämtlicher Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig. Es gibt keine Ausnahmeregelung mehr für Individualsport (z.B. Joggen auf der Laufbahn) oder Reha-Sport. Sämtliche Sportstätten der Stadt Wuppertal werden daher zunächst bis zum 10. Januar 2021 für den Amateur- und Freizeitsport gesperrt.

Musikschule
Die Musikschule ist derzeit für den Präsenzunterricht geschlossen. Die Verwaltung der Musikschule ist bis zum 22. Dezember zu erreichen, danach wieder telefonisch ab dem 4. Januar. Termine bitte vorher absprechen. Aktuelle Informationen zum Unterricht unter: www.bergischemusikschule.de

Bergische Volkshochschule
Alle Standorte bleiben aufgrund der Corona-Beschränkungen bis zum 10. Januar für den Publikumsverkehr geschlossen. Ausnahmen kann es laut Coronaschutzverordnung bei Prüfungen in bestimmten Bereichen geben. Online-Angebote dürfen weiterhin stattfinden: www.bvhs.de

Finanzielle Hilfen, Schwerbehindertenrecht, Betreuungsbehörde (Verwaltungsgebäude Friedrich-Engels-Allee 76)
Vom 28. bis zum 30. Dezember ist die telefonische Erreichbarkeit eingeschränkt, jedoch besteht an allen Tagen, wie gewohnt, die Möglichkeit in der Zeit von 9 bis 12 Uhr Unterlagen über den Pfortenbereich einzureichen.

Am 29. Dezember besteht darüber hinaus in der Zeit von 9 bis 12 Uhr die Möglichkeit, in unaufschiebbaren Angelegenheiten in den Servicebüros der Abteilungen Schwerbehindertenangelegenheiten und Finanzielle Hilfen vorzusprechen.

Die Betreuungsbehörde ist an allen drei Tagen zwischen 9 und 12 Uhr für dringende Angelegenheiten persönlich und unter den Telefonnummern 563-2805 und 563-2119 telefonisch erreichbar.

Finanzielle Hilfen (Hilfe in Einrichtungen) im Verwaltungshaus Elberfeld
Vom 28. Dezember bis zum 30. Dezember ist die telefonische Erreichbarkeiten eingeschränkt. An allen Werktagen besteht aber in der Zeit von 9 bis 12 Uhr die Möglichkeit über den Pfortenbereich Unterlagen für das Team „Hilfen in Einrichtungen“ einzureichen.

Selbsthilfe-Kontaktstelle
Die Selbsthilfe-Kontaktstelle ist zwischen den Jahren geschlossen.

Sozialdienst für Erwachsene
Vom 28. bis zum 30. Dezember sind die meisten Standorte des Sozialdienstes für Erwachsene nicht besetzt. An allen Tagen wird aber in der Zeit von 9 bis 12 Uhr ein telefonischer Notdienst unter der Telefonnummer 563-6666 angeboten.

Pflegeberatung
Die Pflegeberatung ist vom 28. bis 30. Dezember von 9 bis 12 Uhr telefonisch unter der Nummer 25 22 225 zu erreichen.

WTG-Behörde (Heimaufsicht)
Die Dienststellen sind während aller Arbeitstage rund um Weihnachten und Neujahr besetzt.

Parkausweise
Vom 21. bis zum 30. Dezember ist die Antragstellung „Parkausweise“ per E-Mail und telefonisch erreichbar unter parkausweisestadt.wuppertalde beziehungsweise Tel. 563-4327 oder -6724.

Geodatenzentrum
Das Geodatenzentrum ist zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen. Auszüge aus der Liegenschaftskarte und der Amtlichen Basiskarte können über das Serviceportal der Stadt Wuppertal (https://serviceportal.wuppertal.de/planen-bauen) bezogen werden.

Planungsrechtliche Auskunft
Die planungsrechtliche Auskunft ist zwischen Weihnachten und Neujahr nur telefonisch unter den Rufnummern 563-4264 und 563-6824 zu erreichen. Bescheinigungen aus dem Baulastenverzeichnis können über das Serviceportal der Stadt Wuppertal (https://serviceportal.wuppertal.de/planen-bauen) bezogen werden.

Grünflächenunterhaltung und Kleingartenwesen
Die Abteilungen Grünflächenunterhaltung und Kleingartenwesen sind zwischen den Jahren in dringenden Fällen telefonisch erreichbar.

Steueramt
Das Steueramt ist telefonisch zu den normalen Sprechzeiten durch eine reduzierte Besetzung erreichbar.

Buchhaltung, Vollstreckung und Grundstückswirtschaft
Buchhaltung, Vollstreckung sowie Grundstückswirtschaft sind mit einer reduzierten Besetzung erreichbar.

Naturräume aus Hecken und Gehölzen erhalten

„Wir haben zum Glück noch eine große biologische Vielfalt in Remscheid, Radevormwald und im gesamten Bundesland. In NRW sind über 43.000 verschiedene Tier-, Pilz- und Pflanzenarten zu finden. Für diese müssen wir Naturräume erhalten“, plädiert Sven Wolf, Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald.

„Gerade in der Corona-Krise haben viele Menschen Spaziergänge wieder und neu für sich entdeckt und sich für unsere heimische Natur begeistern können“, so Wolf. Naturerlebnisse könnten mehr Lebensqualität vermitteln, beim Nachdenken unterstützen und durch manche Krise helfen. „Ich selbst nutze oft die Gegend rund um den Vieringhauser Bach oder die Eschbachtalsperre um einmal abzuschalten und mir manches durch den Kopf gehen zu lassen“, erzählt Wolf. „Spaziergänge können ein schönes Ritual sein – zum Beispiel am Sonntag nach der Kirche oder vor einem gemütlichen Kaffeetrinken.“

Aktionsprogramme und Schutzzonen

Leider sei in NRW zu beobachten, dass Flora und Fauna unter Druck geraten und Arten immer mehr verschwinden. Rund 45 Prozent der Tier- und Pflanzenarten seien gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben. Nach der „Roten Liste NRW“ seien dabei Schmetterlinge (55 Prozent), Moose (60 Prozent), Kriechtiere (71 Prozent), Vögel (52 Prozent) und Wildbienen/Wespen (52 Prozent) überdurchschnittlich gefährdet. 

„Wir brauchen Aktionsprogramme und Schutzzonen. Hecken und Feldgehölze sind meist in der Folge und als Ergänzung der Landwirtschaft entstanden. Sie erfüllen zahlreiche ökologische Funktionen und zählen zu den besonders erhaltenswerten Landschaftselementen. Leider verschwinden auch diese oft bei Baumaßnahmen und damit wertvoller Lebens-, Nahrungs- und Schutzraum.

Wir wollen daher eine besondere Förderung von Hecken, Feldrainen und Feldgehölzen. Mit unserem Antrag zum Plenum fordern wir die Landesregierung auf, einen Plan und Maßnahmenkatalog zur Entwicklung und Vernetzung der Feldgehölze innerhalb des Biotopverbundsystems in NRW zu erstellen. Die Mittel für die Entwicklung und Vernetzung der Feldgehölze im NRW-Programm Ländlicher Raum sollen erhöht werden. Wir schlagen vor, ein Förderprogramm  ‚Landschaft gestalten – mehr Artenvielfalt durch einen Verbund von Hecken und Feldgehölze‘ zu erstellen.“

Wochenmarkttermine zum Jahreswechsel

Für Remscheids Wochenmärkte ergeben sich zum Jahreswechsel Änderungen. Hier eine Übersicht.

Wochenmarkt Rathausplatz

Der Wochenmarkt fällt am 26. Dezember aus.

Wochenmarkt untere Alleestraße

Der Wochenmarkt fällt am 25. Dezember und 1. Januar 2021 aus.

Wochenmarkt Lennep

Der Wochenmarkt findet auf Grund der Weihnachtsfeiertage zusätzlich am Mittwoch, 23. Dezember, statt. Am 26. Dezember fällt der Wochenmarkt aus.

Wochenmarkt Lüttringhausen

Der Wochenmarkt fällt am 29. Dezember und 5. Januar 2021 aus.

Wochenmarkt Hasten

Der Wochenmarkt fällt am 25. Dezember und 1. Januar 2021 aus.

Wochenmarkt Süd

Der Wochenmarkt findet am 24. Dezember statt.

Freizeitgestaltung in Lüttringhausen und Umgebung

In unserer heutigen Gesellschaft, wo alles immer super schnell geht und man viel Zeit im Büro verbringt, ist es gar nicht so leicht, für sich selbst herauszufinden, was man mit seiner Freizeit so alles anfangen kann. Dabei ist es für jeden Menschen wichtig Hobbys und auch Freizeitaktivitäten zu haben, welche einem Spaß machen und Ausgleich zum Alltag schaffen können.

Dabei ist es immer schön neuen Menschen zu begegnen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Manchmal hilft es dabei das Internet zu wählen und beispielsweise auf  kontaktanzeige.com eine Anzeige aufgeben und mit ein bisschen Glück neue Freunde gewinnen. Ob allein, mit Freunden und Bekannten oder mit einem Partner, Hobbys und Freizeitaktivitäten geben uns die Möglichkeit, kreativ zu sein und neue Dinge auszuprobieren.

Nach einem stressigen Tag runterkommen, sich entspannen oder sich beim Sport mal wieder auspowern, diese Dinge sind wichtig, um im Leben die richtige Balance zu finden. In und um Lüttringhausen gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten die eigene Freizeit zu gestalten. Für jedermann ist etwas dabei, von jung bis alt! 

Kulturelle Angebote in der Umgebung

Viele Menschen, ob jung oder alt, sind interessiert an Kunst und Kultur und Suchen nach Möglichkeiten, sich Neues zu lernen und dabei dem hektischen Geschehen des Alltags zu entfliehen. In Lüttringhausen und Umgebung gibt es eine Großzahl an Möglichkeiten sich kulturell weiterzubilden und dabei mehr über die Region zu erfahren. Neben den zahlreichen Museen, wie dem Röntgen Museum, bietet die Schloss Burg beispielsweise ein vortreffliches Ausflugsziel. Nahe an Lüttringhausen gelegen und mit dem Auto über die A1 innerhalb einer viertel Stunde zu erreichen, ist der mittelalterliche Flair gleich um die Ecke.

Neben den informativen und gelassenen Führungen durch das Schloss, wird auch eine Gruselführung für Kinder und Erwachsene angeboten, welche den Nervenkitzel suchen. Die Burg bietet ferner dazu ein Museum mit Museumsshop, sowie zahlreiche Veranstaltungen, wie dem  alljährlich stattfindenden Mittelaltermarkt oder dem Basar, sodass für die ganze Familie, aber auch für Freunde und Paare etwas dabei ist.

Lüttringhauser Volksbühne 2019: Der Brief verheißt eine Bestellung aus Tibet über 150.000 Reichsmark, oder...? | Foto: Sascha von Gerishem
Lüttringhauser Volksbühne 2019: Der Brief verheißt eine Bestellung aus Tibet über 150.000 Reichsmark, oder…? | Foto: Sascha von Gerishem

Wer sich für Lüttringhausen besonders interessiert und die Region mit ihren Menschen näher kennenlernen möchte, sollte des öfteren mal in der Lüttringhauser Volksbühne vorbei schauen. Hier kann man nicht nur schönem traditionellem Theater beiwohnen, sondern auch selber aktiv werden und sich in die Gesellschaft und Kultur des Theaters einbringen.

Beweg dich! Sportliche Aktivitäten in Lüttringhausen

Wer sich, sein Leben und damit auch seine Zeit schätzt, der investiert in verschiedene Erfahrungen und Freizeitaktivitäten, welche einem nachhaltig nutzen. Remscheid ist die drittgrößte Stadt des Bergischen Landes und von schönster Bergischer Natur mit ihren schönen Tälern und Wäldern umgeben. Es gibt in Remscheid und Umgebung eine Vielzahl an Möglichkeiten sich sportlich im Freien zu betätigen und dabei das Umland und Heimat besser kennenzulernen.

Neben den unkomplizierten und trotzdem erfrischenden Spaziergängen, welche man in der Remscheider Umgebung machen kann, gibt es für diejenigen, welche sich auspowern wollen eine Großzahl an wunderbaren Wanderwegen durch das bergige Umland. Ein Highlight speziell für frisch Verliebte aber auch für Freunden und Verwandte ist der Diederichstempel in Solingen. Wer von Remscheid zur Schloss Burg wandert, kann von dort aus die Runde über den Diederichstempel wunderbar abschliessen. Von dem nah an der Stadt gelegenen Aussichtspavillon hat man einen hervorragenden Blick in die Natur und Umgebung.

Wer lieber etwas mehr Kilometer hinter sich legen will, sollte die sagenhaften Radtouren im Umland ausprobieren.Eine schöne Radtour, welche nicht zu anstrengend ist und an einem Nachmittag einfach zu fahren ist, ist die Blaue Brücke Runde von Remscheid-Lennep. Auf gut angelegten Wegen geht es hier entspannt an der Wuppertalsperre entlang und die schöne Natur bietet einem eine wunderbaren Ausgleich zum hektischen Alltagsleben.

Gemeinsam Spaß haben

Gerade junge Leute machen zwar auch gerne viel Sport, doch sind am Abend schlaflos und hungrig darauf neue Menschen kennenzulernen und mit den Freunden gemeinsam Zeit zu verbringen. In und um Lüttringhausen findet sich ein großes Angebot an Freizeitaktivitäten, bei welchen man mit seinen Besten zusammen sein kann und gleichzeitig neue Freundschaften schließen kann.

Neben den zahlreichen Cafes und Restaurants gibt es auch einige Bars, in welchem man den Abend gelungen ausklingen lassen kann. Das Eventlokal Löf ist “the place to be” Ort in Remscheid. Hier finden all die coolen Events und Partys der Stadt statt! Was das Löf zu einem interessanten Ort macht, ist dass man hier seine eigenen privaten Partys oder Veranstaltungen organisieren kann.

Wer einmal Lust hat für einen Freund oder Verwandten oder gar sich selbst eine kleine Feier zu organisieren möchte, ist hier am richtigen Ort. Egal ob Geburtstag, Hochzeit, Kommunion oder Firmenveranstaltung, es ist ein großartiges Etablissement, an dem Menschen zusammenkommen, um zu feiern. Wem das Getümmel zu anstrengend ist und wer sich mehr in die Tradition der Stadt einbringen will, kann dies beispielsweise singend tun. Dazu findet sich die beste Möglichkeit beim Lüttringhauser Männerchor. Der traditionsreiche Chor ist der ideale Verein, um neue Freundschaften zu schließen und sich gleichzeitig für die ansässige Kultur zu engagieren.

Wohnung in Lüttringhausen und Umgebung kaufen

Obwohl es in Deutschland vergleichsweise recht selten vorkommt, dass Leute Immobilien kaufen, während Mieten generell weitaus populärer ist, ist doch ein langsamer Anstieg der Wohnungskäufe zu verzeichnen. Viele junge Paare oder auch die schon etwas ältere Generation spielen mit dem Gedanken eine eigene Wohnung oder gar ein Häuschen für sich zu kaufen, um mehr Sicherheit im Leben generell zu haben und gegebenenfalls auch ihren Nachkommen etwas hinterlassen zu können.

Ist erst einmal die Entscheidung zum Wohnungskauf gefallen, kommen eine Vielzahl von Fragen auf, mit welchen man sich am besten penibel auseinander setzt, da bei einem so großen Lebens-Projekt viel Geld im Spiel ist und man keinen voreiligen Schlüsse ziehen sollte. Eine der wichtigsten und ersten Fragen dabei ist die Frage nach dem Wohnort an sich. Denn ein Hauskauf ist auch immer eine Investition und sollte deshalb auch an einem vielversprechenden Ort von statten gehen. Remscheid und Lüttringhausen am Rande des Ruhrgebiets, mitten in Nordrhein-Westfalen ist ein attraktiver Ort und hat gegenüber vielen anderen Gegenden in Deutschland einige Vorteile.

Für den Anfang ist die Suche im Internet wohl der beste und einfachste Schritt um sich einen Überblick über den Wohnungsmarkt zu verschaffen, wie beispielsweise auf immoportal.com/bewerten/grundlagen/die-korrekte-wohnflaechenberechnung-gemaess-wohnflaechenverordnung, wo man sich über die Begenheiten in Kenntnis setzen kann.

Was kostet es? Sinnvoll investieren!

Eine Wohnung ode ein Haus zu kaufen ist immer eine große Investition und zumeist mit der Aufnahme von Krediten verbunden. Die Preise können dabei stark variieren, genauso wie die Konditionen, da wenn beispielsweise ein Makler involviert ist, die Kosten für Provision sehr hoch ausfallen können. Auch der Zustand bzw. das Alter des Gebäudes, sowie die Ausstattung und Lage sind natürlich ausschlaggebend für den Preis einer Immobilie.

Die Preise einer Drei Zimmer Wohnung können sich somit zwischen 75.000 und 270.000 Euro bewegen. Es ist gut sich für ein solches Vorhaben viel Zeit zu nehmen und im Internet verschiedene Immobilien Webseiten miteinander zu vergleichen. Oft kann man auch gute Angebote auf kleineren Seiten, wie der Kleinanzeigen Seite Kalaydo.de. Wer wirklich sicher sein will, sein Traumhaus zu finden, kann man natürlich auch direkt einen Immobilienmakler beauftragen, etwas geeignetes zu finden, was natürlich wieder mit höheren Kosten verbunden ist.

Die meisten Menschen haben nicht genug Geld auf der Bank, um beim Wohnungskauf die gesamte Summe auf den Tisch legen zu können. Deshalb ist es notwendig einen Kredit bei einem Finanzinstitut aufzunehmen. Auch bei der Auswahl des Kredites und dessen Konditionen sollte höchste Vorsicht walten und man sollte auch hier keinesfalls die Mühe scheuen unterschiedliche Anbieter miteinander zu vergleichen. Selbst wenn man einen guten Kreditgeber gefunden hat, ist es ratsam und oft auch notwendig, ein gewisses Eigenkapital mitzubringen, um dem Gläubiger Sicherheit zu vermitteln und die anfangs oft hohen Kosten selber übernehmen zu können. Grundsätzlich gilt für jede Baufinanzierung oder jeden Hauskauf: Je mehr Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht wird, desto günstiger ist der Kredit. Ein Eigenkapitalanteil von mindestens 20 Prozent sollte daher angestrebt werden.

Wohnen in Lüttringhausen

Hat man sich mit dem Gebiet der Finanzierung genug auseinandergesetzt und alle Konditionen eingeleitet, um letztendlich zur Tat zu schreiten, darf auch das Träumen und Vorstellen des neuen Lebens in der neuen Stadt nicht vernachlässigt werden. Lüttringhausen ist ein Ort an dem nicht nur die ältere Herrschaft, sondern auch die junge Generation einen angenehmen Ort vorfinden kann, um sich anzusiedeln und das Leben von hier aus weiter auszubauen.

Denn das Leben in Lüttringhausen bietet neben dem gemütliche und kleinstädtische Flair, in welchem man ungestört seine Kinder auf der Straße toben lassen oder mit dem Hund eine runde drehen kann, auch die direkte Anbindung zu den nahegelegenen Großstädten wie Wuppertal und Düsseldorf. Aus diesem Grund Remscheid und Umgebung besonders attraktiv für Familien, welche in behüteten Umfeld leben wollen, aber gleichzeitig in der Stadt arbeiten oder mal ausgehen möchten.

In Remscheid sind noch dazu die Miet-und Kaufpreise für Immobilien weitaus bezahlbarer als im nahen Düsseldorf, wo die Preise ins unermessliche explodieren. Ferner gibt es in Lüttringhausen alles, was man zum leben benötigt. Vom Supermarkt bis zur Ballettschule, vom Fußballverein zum Tonstudio ist alles vorhanden und gleichzeitig mit der S-Bahn gut an die umliegenden Gebiete angebunden. Zudem kommen immer wieder neue und interessante Bauprojekte in dem Kreis hinzu.

Kaufen oder doch lieber Mieten? Vorteile des Wohnungskaufs

Viele Menschen, vor allem in Deutschland, scheinen sich immer noch für die Mietung zu entscheiden. Mieten bietet natürlich den Vorteil flexibel zu sein und bei Lebensveränderungen einfach woanders hinziehen zu können, was vor allem für junge Menschen wichtig ist. Wer sich jedoch langfristig niederlassen möchte, dem bietet ein Wohnungskauf unter Umständen die richtige Lösung. Denn einmal die hohe Summe verkraftet, bietet die Eigentumswohnung entscheidende Vorteile. Zum einen kann man die eigene Wohnung gestalten wie man möchte, muss sich nicht mit dem Vermieter streiten und sie für immer zu seinem Lebensmittelpunkt machen. Zum anderen ist es möglich, auch selbst wenn sich Jahre später die Pläne ändern, die Wohnung unter zu vermieten und somit ein monatliches Einkommen zu generieren. Zu Guter Letzt ist es nicht nur eine ökonomische Investition, sondern kommt auch den folgenden Generationen, also den eigenen Kindern zu gute. Denn es bietet eine große Sicherheit, zu wissen, dass man eine eigene Immobilie besitzt, vor allem in einem sich stets entwickelnden Städtchen, wie Lüttringhausen.

Flair-Weltladen geht in den Lockdown

Der Lüttringhauser Flair-Weltladen ist nun auch vorübergehend geschlossen. Ein Herumstöbern im Fachgeschäft des Fairen Handels ist nun nicht mehr möglich. Es können aber weiterhin Bestellungen aufgegeben werden, das geht telefonisch unter der (0 21 91) 56 40 16 oder auch per E-Mail an flair-weltladen@t-online.de.

Bestellungen sind nicht nur für die Waren aus fairem Handel möglich, es können auch weiterhin Bücher bestellt werden. Dazu im Idealfall die ISBN-Nummer und den Buchtitel bereithalten. Bücher unterliegen in Deutschland der Buchpreisbindung, Bücher kosten im Flair-Weltladen in Lüttringhausen also dasselbe wie im Onlinehandel.

Herrnhuter Sterne in Lüttringhausen

Das Schild im Schaufenster vom Flair-Weltladen in Remscheid-Lüttringhausen zeigt es an: Hier gibt es Herrnhuter Sterne. Foto: Sascha von Gerishem
Das Schild im Schaufenster vom Flair-Weltladen in Remscheid-Lüttringhausen zeigt es an: Hier gibt es Herrnhuter Sterne. Foto: Sascha von Gerishem

Im Flair-Weltladen der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen gibt es eine große Auswahl an Herrnhuter Sternen. Es gibt die Adventsbeleuchtung in verschiedenen Größen und Farben, für innen und außen. Es gibt sie zudem als leuchtende Skulpturen und auch als Lichterkette für den Weihnachtsbaum.

Auch Ersatzteile für Herrnhuter Sterne kann man im Weltladen bekommen, oder diese über das Team des Weltladens bestellen.

Bestellungen abholen

Aufgegebene Bestellungen können immer mittwochs und freitags zwischen 16 und 17.30 Uhr in der Gertenbachstraße 17 in 42899 Remscheid-Lüttringhausen abgeholt werden. Weitere Infos gibt es auch auf der Webseite unter www.flair-weltladen.de.

Eine schöne Skulptur mit einem Herrnhuter Stern fürs Fenster oder den Schreibtisch im Flair-Weltladen. Foto: Sascha von Gerishem
Eine schöne Skulptur mit einem Herrnhuter Stern fürs Fenster oder den Schreibtisch im Flair-Weltladen. Foto: Sascha von Gerishem