Fairtrade-Town: Infostand auf Wochenmarkt abgesagt

Remscheid bleibt zwei weitere Jahre Fairtrade-Town. Die Fairtrade-Zertifizierungsstelle TransFair bestätigt, dass Remscheid erneut alle Kriterien für eine Stadt des fairen Handels erfüllt. Die Übergabe der Auszeichnungsurkunde aus den Händen der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town Remscheid an Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz wurde coronabedingt abgesagt.

Auf dem Remscheider Wochenmarkt war zudem ein begleitender Stand geplant, der die Fülle an fairgehandelten Waren aufzeigen sollte, die es in Remscheid gibt. Diese Möglichkeit zur Weiterverbreitun der fairen Idee wird die Steuerungsgruppe aus denselben Gründen ebenfalls nicht wahrnehmen.

Bei der aktuellen Coronasituation ist es besser kein Risiko einzugehen. Ein Informationsstand, der darauf ausgelegt ist, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, wäre gegenwärtig ein falsches Signal. Der Einsatz für Fairen Handel bedeutet auch, dass man sich der eigenen Verantwortung gegenüber allen Menschen bewusst ist – weltweit, und eben genau so auch in Remscheid. Aus diesem Grund hat sich die Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town Remscheid einstimmig zu einer Absage entschlossen.

Remscheider Wochenmarkt findet statt

Diese Absage bezieht sich lediglich auf den Informationsstand der Fairtrade-Town Remscheid und der Urkundenübergabe an den Oberbürgermeister. Der Wochenmarkt auf dem Theodor-Heuss-Platz findet statt.

Schulbetrieb coronabedingt angepasst

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen NRW hat per E-Mail nachstehende Regelungen als Beitrag zur allgemeinen Kontaktreduzierung veröffentlicht. Sie treten ab Montag, 14. Dezember 2020, in Kraft.

In den Jahrgangsstufen 1 bis 7 können Eltern bzw. Erziehungsberechtigte ihre Kinder vom Präsenzunterricht befreien lassen. Sie müssen das schriftlich bei der Schule anzeigen. Sie geben dabei an, ab wann die Schülerin bzw. der Schüler ins Distanzlernen wechselt. Frühester Termin ist der 14. Dezember. Ein Hin- und Her-Wechseln zwischen Präsenzunterricht und Distanzlernen ist nicht möglich.

In den Jahrgangstufen 8 bis 13 wird Unterricht grundsätzlich nur als Distanzunterricht erteilt. Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, der eine besondere Betreuung erfordert, muss diese in Absprache mit den Eltern oder Erziehungsberechtigten sichergestellt werden.

Wichtig: Die Befreiung vom Präsenzunterricht in den Klassen 1 bis 7 und der obligatorische Distanzunterricht sind nicht mit einem Aussetzen der Schulpflicht gleichzusetzen. Das Lernen und Arbeiten zu Hause gilt auch für diese besondere Woche zwischen dem 14. und dem 18. Dezember.

Die Berufskollegs nutzen die Möglichkeiten des Distanzlernens unter Ausweitung der bisherigen Regelungen. Die Schulleitung entscheidet hier in eigener Verantwortung, in welchem Bildungsgang und in welchem Umfang Distanzunterricht sinnvoll umsetzbar ist.

Für anstehende Klassenarbeiten, Klausuren oder sonstige Prüfungen, die nicht entfallen oder verschoben werden können, müssen die betroffenen Schülerinnen und Schüler nach Aufforderung für den Zeitraum der Klassenarbeit bzw. der Prüfung in die Schule kommen. Abiturklausuren am Weiterbildungskolleg und andere (abschluss-)relevante Prüfungen finden in jedem Fall wie vorgesehen statt.

An den beiden Werktagen unmittelbar im Anschluss an das Ende der Weihnachtsferien (7. und 8. Januar 2021) findet kein Unterricht statt. Es gelten die gleichen Regeln wie für die unterrichtsfreien Tage am 21. und 22. Dezember.

Schloss Burg: Gewinnspiel

Noch bis zum Heiligabend, 24. Dezember 2020, läuft unter www.schlossburg360.de der virtuelle Weihnachtsmarkt im Rittersaal von Schloss Burg.

Schon 7.500 Besucherinnen und Besucher sahen den virtuellen Weihnachtsmarkt von Schloss Burg im Internet. Nun kommt zu dem digitalen Angebot noch ein Gewinnspiel hinzu. Vom 13.12. bis zum 20.12. gibt es täglich eine Frage zu Schloss Burg, die an einem der virtuellen Stände versteckt ist. Wer die Frage findet, sendet einfach die Antwort per E-Mail. Am nächsten Tag wird die Gewinnerin oder der Gewinner benachrichtigt und es gibt wieder eine neue Frage an anderer Stelle. Zu gewinnen gibt es u.a. Einkaufsgutscheine für den virtuellen Markt und weitere Sachpreise.

Am Ende des Gewinnspielzeitraums nehmen alle richtigen Antworten zusätzlich an der großen Abschlussauslosung teil, bei der man einen Wertgutschein für Schloss Burg in Höhe von 50 Euro gewinnen kann, der im Museumsshop oder online für Tickets, Souvenirs oder Haushaltswaren aus der Bergischen Schatzkammer verwendet werden kann.

Evangelisch Lüttringhausen: „Kirche to go“ statt Gottesdienst an Heiligabend

Da an Heiligabend keine öffentlichen Gottesdienste in der Kirche möglich sind, haben sich einige Gemeindemitglieder der evangelischen Kirche Lüttringhausen „Kirche to go“ ausgedacht.

Bei der „Kirche to go“ gibt es in der Kirche verschiedene Stationen, die sich mit Weihnachten befassen. Jeweils eine Familie mit maximal sechs Familienmitgliedern darf an einer Station in der Kirche sein. Im fünf Minuten-Takt geht es Familie für Familie von Station zu Station durch die Kirche.

Anmeldung erforderlich

Pandemiebedingt ist auch beim „Gottesdienst to go“ eine Anmeldung mit vollständigen Namen und Anschriften erforderlich. Die evangelische Kirchengemeinde Lüttringhausen hat sich für eine Anmeldung per Internet entschieden. Wie es genau funktioniert kann man auf der Webseite www.luetterkuser-advent.de nachlesen. Dort öffnet sich zudem bis Heiligabend täglich ein virtuelles Adventsfensterchen.

Evangelisch Lüttringhausen: Heiligabend

Hier geht es direkt zur Anmeldung für die „Kirche to go“ der evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen mit genauer Anleitung und Terminübersicht.

Wunschzettel-Aktion: Zweimal dreißig glückliche Kindergesichter in Ronsdorf

Die diesjährige Wunschzettel-Aktion der W.i.R. – Wir in Ronsdorf ist auf der Zielgeraden. Der Weihnachtsmann hat mit seiner Helferin Eva Schatz die Geschenke zugeordnet und ist dabei den Kindern die Nachricht zu übersenden.

Allen Einschränkungen durch Covid 19 zum Trotz sind die Rentiere mit dem Schlitten, Knecht Ruprecht und dem Weihnachtsmann geschickt allen Hindernissen ausgewichen. Alle Kinder konnten aus den Ronsdorfer Geschäften einen Wunschzettel mitnehmen, ausfüllen und in den Wunschzettelbriefkasten an der Sparkasse einwerfen.

Die ausgefüllten Wunschzettel hat der Weihnachtsmann abgeholt und hat uns, die W.i.R. in Ronsdorf, gefragt ob wir ihm bei der Besorgung der Wünsche unterstützen können. Ursprünglich hatte der Weihnachtsmann 30 Geschenke geplant aber hier gab es erstmalig ein Mitglied der W.i.R. – Wir in Ronsdorf – das Ihm noch mal so viele Geschenke zur Verteilung bereitstellte. Dafür sagen wir herzlichen Dank an Lara Heyer, vom Pflegedienst „Im Mittelpunkt der Mensch“ von der Staubenthaler Straße.

Fleißige Päckchenpacker. Foto: WiR in Ronsdorf
Fleißige Päckchenpacker. Foto: WiR in Ronsdorf

Danke auch hier an alle fleißigen Helfer und Unterstützer dieser einmaligen Aktion. Unter anderem hat die Sparkasse uns den Briefkasten zur Verfügung gestellt und die Firma Signtext hat die Plakate und die Flyer hergestellt und verteilt. Danke sagen wir aber auch all den Kindern, die diesmal nicht zu den Beschenkten gehörten.

Nicht ganz 200 Wunschzettel, wurden in den Briefkasten der Sparkasse in Ronsdorf geworfen. Unsere Wunschfee von der W.i.R. hat sechzigmal die entsprechenden Geschenke besorgt. Die Kinder, deren Wünsche in Erfüllung gehen, werden bis Mitte nächster Woche benachrichtigt und zur Geschenkabholung in ein Geschäft eingeladen. Die liebevoll verpackten Geschenke werden den Kindern in der Vorweihnachtszeit ein Lächeln aufs Gesicht zaubern… da sind wir uns sicher.

Zwei Verletzte nach Glatteis-Unfall

Am Rottberg in Velbert kam es Dienstagmorgen zu einem Frontalzusammenstoß auf spiegelglatter Fahrbahn.

Ein 36-jähriger Velberter befuhr um kurz vor fünf Uhr mit einem Opel Astra die Rottberger Straße von der Kreuzung Langenberger Straße kommend in Richtung Essen. In einer leichten Rechtskurve in Höhe des Friedhofes rutschte der Velberter auf eisglatter Straße nach links in den Gegenverkehr. Dabei kam es zur frontalen Kollision mit dem Renault Twingo eines 46-jährigen Gelsenkircheners, der in Richtung Langenberg unterwegs war.

Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Zusammenstoß verletzt, beide Wagen erheblich beschädigt. Erstes Einsatzfahrzeug vor Ort war ein Rettungswagen der Velberter Feuerwehr, der gerade einen anderen Einsatz wahrgenommen hatte und auf seinem Weg die Unfallstelle passierte. Zusätzlich wurden ein weiterer Rettungswagen, ein Notarzt und die hauptamtliche Wache der Feuerwehr alarmiert.

Während der Rettungsdienst die verletzten Fahrer versorgte – der Velberter wurde anschließend in ein Krankenhaus in Essen-Werden, der Gelsenkirchener zum Klinikum Niederberg transportiert – sicherten die Feuerwehrkollegen die Einsatzstelle, stellten den Brandschutz sicher und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab.

Die Polizei sperrte die Rottberger Straße für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten zwischen der Kreuzung Langenberger Straße und der Anschlussstelle Langenberg der Autobahn A 44 in beide Richtungen, leitete den Verkehr entsprechend um und forderte aufgrund der erheblichen Fahrbahnglätte ein Streufahrzeug an.

Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Den Sachschaden bezifferte die Polizei nach einer ersten Schätzung mit 8.500 Euro. Sowohl der Velberter wie auch der Gelsenkirchener konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Der Einsatz der Feuerwehr war um 6.15 Uhr beendet.

Grüner Zoo: Virtueller 360-Grad-Rundgang durch Aralandia

In diesem Jahr ist im Grünen Zoo mit der neuen Freiflugvoliere Aralandia ein echtes Großprojekt abgeschlossen worden. Nur sehen konnte es coronabedingt bisher kaum ein Besucher. Deshalb hat sich der Zoo etwas ausgedacht: Ab sofort kann man Aralandia und seine tierischen Bewohner im 360-Grad-Rundgang virtuell erleben.

Die neue Freiflugvoliere Aralandia im Grünen Zoo Wuppertal, das größte Projekt des Zoo-Verein Wuppertal in seiner Geschichte, wurde in diesem Jahr fertiggestellt. Eine Eröffnung wurde bislang leider von der Corona-Pandemie verhindert. Nur von außen konnten die Gäste des Grünen Zoos bislang einen Blick auf die Anlage und ihre ersten Bewohner werden. Durch die aktuelle Zooschließung ist dies aktuell leider auch nicht möglich.

Spannende Details und Hintergrundinformationen

Nun bietet der Grüne Zoo Wuppertal jedoch ein neuartiges und einzigartiges Erlebnis: Einen virtuellen 360-Grad-Rundgang durch Aralandia. Mit der freundlichen Unterstützung des Profifilmers und -fotografen Tobias Sieben, der sich auf 360° Foto- und Videografie spezialisiert hat, ist ein spannender Rundgang durch diese vom Zoo-Verein erstellte, außergewöhnliche Anlage entstanden.

Eine Tierpflegerin nimmt den Betrachter mit auf einen Gang durch Aralandia, bei dem sich die Zuschauer selbst in alle Richtungen wenden und so einen 360-Grad-Rundumblick auf Anlage und Tiere genießen können. Zugleich erfahren sie spannende Details und Hintergrundinformationen über das Projekt Aralandia, dass nicht nur eine sehr attraktive Tieranlage ist, sondern durch sein einmaliges zoologisches Konzept als Hochzeitsvoliere hervorsticht und sich besonders auch den Themen Nachhaltigkeit, Natur- und Artenschutz und Forschung widmet.

Video kann mit und ohne VR-Brille angesehen werden

Der virtuellen 360-Grad-Rundgang durch Aralandia ist abrufbar auf der Interseite des Zoos. Besonders spannend ist das ungewöhnliche Erlebnis mit eine VR-Brille, klassische 3D-Brillen (rot-blau) werden ebenfalls unterstützt. Doch auch ohne solche Hilfsmittel können die Betrachter an ihrem Computer oder über das Handy einen außergewöhnlichen Rundgang durch Aralandia mit Blicken aus verschiedenen Perspektiven und Begegnungen mit den Bewohnern genießen.

Stadt erlässt Gebühren für Außengastronomie bis Ende September 2021

Eine finanzielle Last weniger: Wuppertaler Restaurants, Imbisse und Cafés müssen bis Ende September 2021 keine Gebühren für Außengastronomie zahlen. Der Rat der Stadt hat dem Vorschlag der Verwaltung am Montagabend, 7. Dezember, zugestimmt.

Schon seit Anfang 2020 müssen die gastronomischen Betriebe in Wuppertal keine Sondernutzungsgebühren mehr zahlen, wenn sie Gehwegaufsteller oder Tische und Stühle im Außenbereich nutzen. Diese Regelung wird nun nahtlos bis Ende September 2021 verlängert. Damit will die Stadt die durch die Pandemie und die Beschränkungen stark betroffenen Betriebe finanziell entlasten.

Auch die Infrastrukturförderabgabe wird nicht erhoben

Aus dem gleichen Grund wird auch die Infrastrukturförderabgabe weiter ausgesetzt: Hotels, Pensionen und Vermieter von Ferienwohnungen müssen somit erst ab Oktober 2021 eine Abgabe in Höhe von fünf Prozent des Zimmerpreises für private Übernachtungen an die Stadt zahlen. Die Abgabe sollte ursprünglich am 1. April 2020 eingeführt werden – mit der Zustimmung des Rates ist dies nun erneut verschoben.

Für die Stadt bedeutet dieses Entgegenkommen deutlich weniger Einnahmen als geplant: Sie rechnet durch den Verzicht auf die Sondernutzungsgebühren mit einem Minderertrag von 280.000 bis 300.000 Euro. Voraussichtlich noch einmal so viel wird durch das weitere Aussetzen der Infrastrukturförderabgabe fehlen.

Bei Anruf Geschichte

Vorlesetelefon in Solingen ist gefragt: Pat*innen beherrschen insgesamt sieben Sprachen.

Vorlesen geht immer – auch am Telefon! Die Vorlesepatinnen und -paten vom Kommunalen Integrationszentrum, die von kleinen Bibliotheks-Besucher*innen bis hin zu Bewohnern in Seniorenzentren normalerweise vor größeren Gruppen vorlesen, haben ihr Angebot an die Corona-Bedingungen angepasst: Über das Vorlese-Telefon 0212 – 290-2873 kann die eigene Telefon-Nummer hinterlassen werden. Kurz darauf wird zurückgerufen, und es gibt eine Geschichte, ein Gedicht oder etwas Weihnachtliches zu hören – und das sogar in einer von sieben Sprachen. Denn neben Deutsch beherrschen die Vorlesepat*innen auch die spanische, englische, italienische, arabische, kurdische oder türkische Sprache. „Unsere jüngste Vorleserin ist zehn Jahre alt und schon ein Profi“, erzählt die Koordinatorin Claudia Elsener-Overberg: Tuana Karabulut liest auf Deutsch, Türkisch und Englisch vor.

Derzeit sind die Bücher fest in Frauenhand: Vorlese-Initiatorin Ulli Wüsthof wird außer von Tuana noch unterstützt von Susan Mustafa, Nadine Diab-Heinz, Giusy Anna Kopansky, Ilaria Stocchi, Bärbel Groß und Sule Ates. Vielleicht entdeckt ja auch mal der ein oder andere Mann die Freud am Vorlesen, denn „telefonieren kann jeder, und manchmal entsteht auf diese Weise eine längere Vorlesefreundschaft“, sagt Claudia Elsner-Overberg.

ABGESAGT: Krisen als Bewährungsproben universeller Rechte?

UPDATE: DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT.

Unter dem Motto „Krisen als Bewährungsproben universeller Rechte?laden der Caritasverband Remscheid e.V. und das Katholische Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid am 10. Dezember 2020 um 19 Uhr zu einer Online-Veranstaltung ein.

Im Jahr 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte deklariert. Weltweit wird daran am 10. Dezember gedacht. Mit der Corona-Pandemie gehen weitreichende politische und rechtliche Konsequenzen einher. Die Eingriffsintensität der Maßnahmen provoziert eine Vielzahl an menschenrechtlichen Fragen. Zahlreiche Staaten haben den Ausnahmezustand deklariert und Menschenrechtsgarantien wie etwa die Versammlungs- und Religionsfreiheit eingeschränkt.

Human Rights: Der 10. Dezember ist der "Internationale Tag der Menschenrechte".
Human Rights: Der 10. Dezember ist der „Internationale Tag der Menschenrechte“.

Sind die politischen Vorgaben angesichts der Pandemie vertretbar? Reicht die juristische Gewährleistung unserer Menschen- und Freiheitsrechte? Wie kann aus zivilbürgerschaftlicher Perspektive auf politische Prozesse, parlamentarische Diskussionen und Entscheidungen eingewirkt werden? Wo liegen Gefahren für die Basis unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung angesichts akuter Krisensituationen?

Passend dazu laden der Caritasverband und das kath. Bildungswerk für den 10. Dezember 2020 ab 19 Uhr zu einer kostenloses Online-Veranstaltung via Zoom ein. Eine Anmeldung mit Vornamen, Namen und E-Mail-Adresse ist erforderlich und kann kontaktlos per E-Mail an veranstaltung@caritasverbandremscheid.de erfolgen. Der Link zur Zoom-Sitzung mit weiteren Informationen wird nach der Anmeldung zugeschickt.

Zu den Referenten

Prof. Karl-Rudolf Korte ist Politikwissenschaftler und seit 2002 Professor an der Universität Duisburg-Essen für den Lehrstuhl Politisches System der Bundesrepublik Deutschland und modernde Staatentheorie.

Prof. Dr. Johann Justus Vasel ist Jurist und seit 2020 Juniorprofessor für Öffentliches Recht und Rechtsfragen der künstlichen Intelligenz an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Die Moderatorin

Melanie Wielens studierte Geschichte und Sozialwissenschaften und absolvierte ein Volontariat beim domradio Köln. Nach zehn Jahren Tätigkeit beim Radio arbeitete sie in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Diözesan-Caritasverbandes Köln. Seit 2018 ist sie als freie Moderatorin tätig.

Lütterkuser Advent: Der Nikolaus war zu Besuch

Der Nikolaus war am Nikolaustag in Lüttringhausen am evangelischen Gemeindehaus zu Besuch und versetzte Kinder in Staunen und Entzücken. Fleißige Helferlein sorgten hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf, schließlich sind es immer sehr viele Stiefel, die Sankt Nikolaus zu füllen und zu verteilen hat. Auch den Menschen, die ihn nicht live am Gemeindehaus getroffen haben, gibt er etwas mit.

Die Woche – KW50/2020

Die Lokalnachrichten aus Remscheid, immer montags um 18.30 Uhr auf rs1.tv und Lüttringhauser.

Diese Ausgabe der Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Nicole Dahmen und Daniel Pilz. Heute mit diesen Themen:

  • Wunschbaum-Aktion vom Essential by Dorint Hotel für die Kinder des Bergischen Kinder- und Jugendhospiz Burgholz.
  • Takeaway-Tombola für den guten Zweck im Il Camino.
  • IGR Remscheid erleichtert über neuen Standort für Impfzentrum.
  • RS1.tv feiert Geburtstag und wir bieten eine Zeitreise durchs Archiv. Der Sommer 2012 war völlig verregnet. Auch auf dem Campingplatz Kräwinkler Brücke blieben die Urlaubsgäste aus. Arunava und Nick hörten sich mal um.

So schauen wir Die Woche im TV

Bars in Lüttringhausen und Umgebung zum Ausgehen und Leute kennenlernen

In der Schulzeit und während der Ausbildung oder dem Studium war es vielleicht einfacher neue Freunde zu finden. Aber wie ist es danach? Wo kann man neue Leute kennenlernen und was braucht es, um eine neue Freundschaft zu knüpfen oder einen Partner kennenlernen zu können? In der Ausbildung oder beim Feiern, hat man irgendwie immer ganz einfach neue Bekanntschaften gemacht als man jünger war.

Heute läuft das Leben bei vielen von uns zwischen den Job, Kinder und Familie und strukturierten täglichen Routinen einher. Man hat durch die Arbeit und/oder Familie nicht mehr so viel Freizeit und häufig haben sich bereits feste Freundeskreise gebildet: In dem Chaos des Tagesablaufs, macht man seltener neue Erfahrungen und hat leider oft nicht genug Zeit, um neue Menschen kennenzulernen.

Ab einem Alter von 30 Jahren geht etwa alle fünf Jahre eine Person im Freundeskreis verloren. Für viele Menschen ist es nicht so einfach den Kontakt zu halten. Deshalb ist es ganz normal, wenn jemand sich sozial isolierter fühlt und sich aufraffen will, um neue Leute kennenzulernen oder in eine Liebesbeziehung einzutauchen. Obwohl die meisten Menschen nicht sehr viel Hoffnung haben, ihren Lebenspartner zu finden, wenn sie alt sind, gibt es doch noch Chancen! Das Bedürfnis nach Lieben und Geliebtwerden bleibt ein Leben lang und gibt auch im Alter einen Lebenssinn. Wenn man 40 oder älter ist, findet man auch oft keinen Grund nicht mehr an die große Liebe zu glauben, dabei kann man in jedem Alter auf Partnersuche gehen und eine neue erfrischende Traumbeziehung starten!

Wo kann man heute neue Leute kennenlernen?

Viele Menschen schließen Freundschaften über gemeinsame Interessen. Aber auch andere Orte und Möglichkeiten bieten euch die Gelegenheit, schnell mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Wer sich nicht mehr isoliert fühlen möchte und neue Leute kennenlernen will, dem bietet die Stadt auch viele Perspektiven!

Wichtig beim Kennenlernen ist, sich selbst treu zu bleiben und vielleicht Orte aufzusuchen, wo es viele offene Menschen gibt und eine lockere Atmosphäre herrscht wie in Bars und Kneipen. Meistens gibt es in Bars abends zahlreiche Veranstaltungen, bei denen du neue Leute in einem lockeren Umfeld kennenlernen kannst. Bars sind bestimmt die Orte, an welchen man am schnellsten und einfachsten neue Kontakte knüpft.

Neben den regelmäßigen eigenen Veranstaltungen der Bars, gibt es auch lokalübergreifende Events, welche die Nacht in Lüttringhausen zum Tag machen. Hier gehen meist kontaktfreudige, offene Menschen hin und in den Kneipen Lüttringhausens kann man nicht nur einen/ eine Partner/-in finden, sondern auch Freunde fürs Leben. Deshalb haben wir eine Liste mit den Top-Bars in der Umgebung Remscheid für Sie:

Brick House Saxo Bar

Die seit den 70ern bekannte Saxo Bar hat ihren Namen von dem musikalischen Instrument  “Saxophon” abgeleitet. Die Saxo Bar ist besonders populär für ihre große Auswahl an verschiedenen Whisky- und Ginsorten. Aber die Saxo Bar ist nicht nur für die Menschen, welche Whiskey oder Gin mögen, sondern auch für Livemusik Fans! Da gibt es viele ausgezeichnete Konzerte mit lokalen und internationalen Musiker und der Eintritt ist immer frei. Bei der Saxo Bar kann man durch wundervolle Livemusik einen entspannten Abend mit seinen Freunden genießen und auch leckeren Pizza von Ristorante Paradiso essen.

BarBeya

Wer leckere Cocktails in einer ganz gemütlichen und klassischen Atmosphäre trinken und dabei die lateinamerikanische Küche kulinarisch entdecken möchte, sollte die BarBeya besuchen. Mittwochs gibt es immer eine Cocktail Party, wobei jeder Cocktail nur 4 Euros kostet und das den ganzen Tag! Dieser günstige Preis bleibt auch in der Woche zwischen den Happy-Hour Time! In der BeyaBar wird neben der reichhaltigen Cocktailkarte auch eine ausgezeichnete Speisekarte angeboten: Salat, Pasta, Burger und eben die besonderen Geschmackserlebnisse der lateinamerikanischen Küche wie Fajita oder Burrito. BarBeya ist definitiv einer von den MustGo’s in Remscheids Gastronomieszene!

Löf: Das Eventlokal

Löf: Das Eventlokal ist “the place to be” Ort in Remscheid. Hier finden all die coolen Events und Partys der Stadt statt! Tolle Konzerte und beeindruckende Veranstaltungen mit sowie lokalen, als auch internationalen Musiker gibt es das ganze Jahr im Löf. Was das Löf ebenfalls zu einem interessanten Ort macht, ist dass man hier seine eigenen privaten Partys oder Veranstaltungen organisieren kann. Egal ob Geburtstag, Hochzeit, Kommunion oder Firmenveranstaltung, es ist ein großartiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen, um zu feiern. Das gilt übrigens auch für Fussballfans: In der Saison werden alle Spiele live gezeigt! Man sollte jedoch nicht vergessen, eine Reservierung zu buchen.

Erleb Bar

Jede Stadt hat ihre besonderen erlebnisreichen Treffpunkte und unserer ist die Erleb Bar! Die im Herzen Alt-Remscheids liegende Erleb Bar, bietet ihren Gästen eine ganz moderne und geschmackvolle Atmosphäre. Wer regionale Getränke und Snacks sowie eine große Auswahl von bergischen Souvenirs und Heimatprodukten genießen oder entdecken möchte, sollte die Erleb Bar unbedingt besuchen. Für die heimatliche Atmosphäre stehen zwei unterschiedliche Räume zur Verfügung: das Wohnzimmer oder das Esszimmer. Beide sind perfekt um, eine wunderbare Zeit mit den Freunden oder dem bzw. der Zukünftigen zu verbringen oder neue Leute kennenzulernen!

Bargeldzahlungen zu Corona-Zeiten? Diese Alternativen gibt es!

In Deutschland ist, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, das Bargeld noch sehr populär. An vielen Orten, wie Gaststätten, Kiosken, kleineren Läden und Imbiss Stuben kann man auch heutzutage noch immer nicht mit Karte bezahlen. Da das Bargeld jedoch aus unendlich vielen und ständig ausgetauschten Teilen besteht und niemals desinfiziert oder gewaschen wird, kann es besonders gut als Träger für Viren und Keime dienen. Ein jeder trägt es bei sich, ein jeder fasst es an, ein jeder benutzt es täglich.

Durch den regen Austausch der Münzen und Scheine geht es durch tausende von Händen, reist schnell durch alle Bundesländer und sogar durch ganz Europa. In den Zeiten der Corona Pandemie kann dieses System schnell zum unverhofften Unglück führen, da es durch die ständige Zirkulation stark zur Verbreitung des Viruses beiträgt. Aus diesem Grund sollte man besonders heutzutage sehr vorsichtig damit umgehen und eventuell nach alternativen Zahlungsmöglichkeiten Ausschau halten, um der Ausbreitung des Viruses entgegen zu wirken und sich und seine Verwandten selber zu schützen.

Mittlerweile gibt es zahlreiche alternative Möglichkeiten Geld zu transferieren und auszutauschen. Eine der beliebtesten und komfortabelsten Zahlungsmöglichkeiten, welche vor allem für regelmäßige Zahlungen gut funktioniert ist beispielsweise das Lastschriftverfahren. Doch, wie jede der angebotenen Alternativen birgt auch dies seine Vor- und Nachteile, über welche man sich unter bip.de/lastschrift-vor-und-nachteile/ informieren kann. Welche sind die besten Alternativen zum Bargeld? Und für welche Situation sind die unterschiedlichen Angebote am passendsten?

Herkömmliche Alternativen zum Bargeld

Zum Bargeld gibt es schon seit vielen Jahren unterschiedliche Alternativen. Die am meisten genutzte ist natürlich die einfache Überweisung. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Telefon-Banking, über das Online-Banking oder ganz klassisch der Überweisungsschein. Für einen normalen Einkauf im Supermarkt oder eine Bezahlung im Restaurant, kommt diese Möglichkeit allerdings nicht in Frage, da sie recht aufwendig ist und dazu einige Tage dauern kann. Eine weitere weit verbreitete Zahlungsmöglichkeit ist das Lastschriftverfahren.

Hier wird dem Gläubiger oder Verkäufer die Erlaubnis erteilt, einen bestimmten Betrag zu bestimmten Zeiten von dem eigenen Konto abbuchen zu können, ohne jedes Mal extra nachfragen zu müssen. Vor allem für die Bezahlung von Verträgen, wie Miete, Telefon-und Internetverträgen oder sonstigen regelmäßigen Abbuchungen, wie Ratenzahlungen ist dies eine gute Option.

Die populärste Methode der bargeldlosen Zahlung ist natürlich die EC-oder Kreditkarte. In vielen Supermärkten kann man schon seit langem mit Karte bezahlen, in Deutschland gibt es jedoch immer noch einige Orte, wo das noch nicht möglich ist.  Wer Geld ins Ausland senden möchte, dem bietet sich die Möglichkeit dies beispielsweise über WesternUnion tun. Hier können allerdings relativ große Kosten von Kommissionen anfallen und mittlerweile gibt es andere effektivere Alternativen.

Das Internet: Diese Zahlungsmöglichkeiten bietet es

Im Bereich des bargeldlosen Zahlens hat das Internet zu großen Fortschritten und Vereinfachung geholfen. Heutzutage sind beispielsweise Krypto Währungen sehr groß im Kommen, denn sie sollen die Zukunft der Währung sein. Bitcoin ist derzeit die bekannteste Krypto Währung und stellt eine neue, virtuelle Währung dar mit der auf Online Börsen gehandelt werden kann. Die Währung ermöglicht, dass der Handel komplett ohne Banken und dritte Personen funktionieren kann. Der Wert von Bitcoin ist allerdings nicht konstant und er hängt von dem Angebot und Nachfrage ab.

Neben Bitcoin, mit welchen Sie mittlerweile bei vielen Online-Händlern bezahlen können, gibt es noch weitere Anbieter, welche es erleichtern schnell und unkompliziert Geld an andere Personen zu verschicken beziehungsweise Geld von anderen Personen zu erhalten. Paypal beispielsweise ist zwar nicht in allen Ländern der Welt nutzbar, in Deutschland und Europa allerdings weit verbreitet. Leicht und schnell kann man hier Geld an Freunde und Verkäufer versenden.

Ein weiterer Online Dienst für Zahlungen ist TransferWise. Der Anbieter arbeitet mit einem neuen System, welches anstatt das Geld von a nach b zu senden, nach gleichgroßen Sendungen in entgegengesetzter Richtung sucht und anschließend beide Zahlungen miteinander austauscht, sodass die Zahlung weltweit innerhalb von Sekunden durchgeführt werden kann.

Wer in Remscheid und Umgebung zumindest nach einigen Läden sucht, in welchen er bargeldlos bezahlen kann, findet unter anderem im Schuhhaus Klauser den richtigen Ort.

Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Angebote

Die unterschiedlichen Möglichkeiten für Zahlungen haben alle ihre Vor-und Nachteile. Die Zahlung per Überweisung ist sehr verbreitet und weltweit möglich, dauert jedoch mindestens einen Tag und ist somit nicht wirklich effektiv in einer so schnellen Welt. Hierfür bieten sich die Anbieter wie PayPal und Transferwise weitaus besser an. Bitcoin ist auch eine interessante Möglichkeit, da es sogar immer mehr Orte gibt, welche die virtuelle Währung annehmen. Trotzdem ist es nicht jedermanns Sache, das es ein gewisses Risiko an Wertverlust birgt.

Die Kreditkarten und EC-Karten sind eine gute Möglichkeit, um in der Corona-Zeit den Umgang mit Bargeld zu vermeiden. Nehmen Sie sich die Zeit und finden sie schnell im Internet heraus, wo man mit Karte bezahlen kann und nehmen sie eventuell auch einen kleinen Umweg in Kauf, wenn Sie somit ihre Gesundheit schützen können. 

Vorsicht! Worauf sollten Sie achten?

Jeder der Alternativen kann auch Gefahren bergen. Während die Zahlung per Überweisung und Karte recht sicher sind, solange sie die Karte nicht verlieren, sollten Sie sich vor der Nutzung von Online-Zahlungsdiensten über diese und ihre Geschäftsbedingungen gut informieren.

Falls Sie beispielsweise etwas bei Ebay kaufen und dem Verkäufer das Geld via PayPal, in der vom Käufer eventuell geforderten Option “An Freunde Senden” schicken, können Sie das Geld hinterher nicht wieder zurück buchen, auch wenn die Ware beschädigt ist oder gar nicht erst ankommt.


Unterm Strich sind jedoch die virtuellen Zahlungsmethoden die sichersten. Bargeld ist immer noch physisch und somit einfach zu entwenden. Vor Allem ältere Herrschaften sollten sich vor sogenannten Wechselgeld-Betrügern in Acht nehmen.