Vom Büro zum Home Office – was verändert sich?

In den Zeiten der Corona Pandemie, haben viele Menschen nicht mehr die Möglichkeit, wie gewohnt jeden Tag zu ihrem Arbeitsplatz zu fahren und müssen, insoweit das möglich ist, Alternativen suchen. Viele Betriebe haben seit dem auf das Arbeiten von zuhause umgestellt. Doch ist nicht nur die Corona Pandemie ein Grund für die Umstellung auf Home Office, auch wenn sie natürlich einen Großteil dazu beiträgt. Denn seit der internationalen Digitalisierung und der globalen Vernetzung durch das Internet, sind viele Jobs nur noch vom Computer aus zu erledigen und können daher bequem von jedem Ort der Welt aus getätigt werden.

Doch natürlich birgt diese Umstellung auch gewisse Nachteile, denn ohne den realen Arbeitsplatz, an dem man täglich zusammen mit seinen Kollegen dem Tagesgeschäft nachgeht, geht auch ein großer Teil der sozialen Interaktion verloren, was in den Zeiten der Pandemie natürlich Sinn und Zweck der Umstellung ist, sich jedoch trotzdem auf das Umfeld der Menschen stark auswirkt. Der Arbeitsplatz ist für viele der Ort, an welchem sie einen extrem großen Teil ihrer Lebenszeit verbringen und auch der Ort, an dem sich neue Freundschaften, Business Kontakte und sogar Liebesbeziehungen finden.

Dieser soziale Ort und jegliche menschliche Interaktionen gehen somit durch das Homeoffice verloren. Doch was genau ändert sich in der Umstellung aufs Home Office und was sind die Vor-und Nachteile davon?

Arbeiten alleine – das soziale Umfeld

Wie schon erwähnt, ist der Umgang im sozialen Umfeld durch die Umstellung auf das Home Office stark beeinflusst. Auf der einen Seite kommt es natürlich vor, dass man mit den Kollegen und Kolleginnen am Arbeitsplatz nicht wirklich gut auskommt und deshalb froh darüber ist, wenn man zuhause bleiben kann. Denn auch die Kommunikation kann weitaus glimpflicher verlaufen, wenn man nur über E-Mail oder Whatsapp kommuniziert, da hierbei menschlicher Ausdruck, wie Mimik, Gestik und Betonung wegfallen, was beim angespannten Gespräch mit dem Chef eventuell hilfreich sein kann.

Jedoch beklagen sich auch viele Menschen über die anscheinend zunehmenden Kommunikationsprobleme im Home Office. Andererseits ist für viele der Arbeitsplatz auch ein angenehmer Ort, an dem man zusammen in der Gemeinschaft der gleichen oder ähnlichen Tätigkeiten nachgeht und zur MIttagspause zusammen im Bistro etwas isst. Vor Allem für Mütter und Väter, welche ständig eine ganze Familie mit Hund und Katze zuhause um sich haben, sind bestimmt auch froh darüber ab und zu das Haus zu verlassen und sich mit anderen Themen zu befassen.

Bequem und schnell – ein kurzer Arbeitsweg

Ein weiterer Vorteil des Home Office ist natürlich die extreme verkürzung des Arbeitsweges. Denn wer nur vom Schlafzimmer zum Wohn-oder Arbeitszimmer gehen muss, verliert offensichtlich weitaus weniger Zeit, als wenn er sich warm anziehen, in den Bus oder das Auto steigen und eine Stunde durch die Stadt fahren muss. Dazu kommt, dass natürlich auch die Ausgaben für Bus- und Bahntickets oder Benzin wegfallen, wenn man zuhause bleibt.

Ein Nachteil davon ist, dass der tägliche morgendliche Gang an die frische Luft, welcher ja doch zur körperlichen und geistigen Gesundheit beiträgt, ausbleibt und eventuell freiwillig durch einen bewussten Spaziergang nachgeholt werden muss.

Das richtige Arbeitsklima

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die richtige Atmosphäre. Um sich konzentrieren und produktiv der Arbeit nachgehen zu können, hilft es vielen, an einem professionellen Ort, wie einem Büro oder ähnlichem zu sein. Denn, wer kein eigenes abgetrenntes Arbeitszimmer zuhause hat, arbeitet eben oft in der Küche oder dem Wohnzimmer.

Diese Orte sind allerdings gefüllt von privaten Geschichten und Gefühlen und bei vielen sogar mit schreienden Kindern, Partnern oder anderen Verwandten oder Haustieren, welche durch die eigene Anwesenheit bezaubert, ständig etwas von einem wollen, sodass die Konzentration schwer fällt. Am besten ist es wohl, wenn man mit der Familie oder den Mitbewohnern versucht bestimmte Zeiten auszumachen, in denen etwas Ruhe herrschen sollte.

Außerdem ist es wichtig sich seinen eigenen kleinen Arbeitsplatz zuhause einzurichte, auch wenn es provisorisch im Wohnzimmer stattfindet. Es ist wichtig sich von der Umgebung zu lösen und zumindest für einige Zeit in ein professionelles Arbeitsumfeld einzutauchen.

Arbeiten von zuhause ist nicht für jeden möglich

Zuletzt ist anzumerken, dass Home Office zwar für viele eine gute Lösung ist, um weiterhin über die Runden zu kommen, ohne sich dabei den Gefahren des Viruses auszusetzen, diese bequeme Lösung allerdings nicht für jeden zur Verfügung steht. Denn wer nicht am Computer arbeitet und auf bestimmte Werkzeuge oder Umfelder angewiesen ist, muss zwangsläufig das Haus verlassen, auch während der Pandemie.

Dies gilt nicht nur für Handwerker und Menschen die mit großen Maschinen wie Druckern oder Fließbändern arbeiten, sondern auch für den gesamten Servicesektor, wie Restaurants, Post, Hotel, Müllabfuhr etc. Diese Menschen müssen besonders auf die Vorschriften achten und auch ihr soziales Umfeld wird durch die Restriktionen eingeschränkt, obwohl sie sich täglich begegnen.

Selbst Sportler, welche auf bestimmte Orte und genügend Platz angewiesen sind, müssen in diesen Zeiten neue Lösungen finden, um nicht aus dem Training zu fallen. So hat beispielsweise auch der Rollhockey Verein Remscheid ein Lösung gefunden, seine Spieler aus dem Homeoffice heraus fit zu halten. Man muss eben kreativ sein, um sich den Gegebenheiten klug anzupassen.

Coming Out: Wie akzeptiert ist Homosexualität?

Eine Umfrage zur Akzeptanz von Homosexualität in ausgewählten Ländern in Europa im Jahr 2019, zeigte dass die Akzeptanz von Homosexualität in Westeuropa überwiegend groß war. Auch in Deutschland, sind 86 Prozent der Meinung, dass Homosexualität akzeptiert werden sollte. Aber finden es wirklich fast alle Deutsche in Ordnung anders als heterosexuell zu lieben und leben? Vielleicht ist es richtig, dass man heutzutage im Alltagsleben nicht mehr so oft die sogenannte klassische Form der Homophobie sieht und diese auch wirklich zurückgegangen ist.

Das heißt aber nicht, dass es sie nicht noch in anderem Gewand gibt. LGBTQI+ (die Abkürzung für die englischen Wörter Lesbian, Gay, Bisexual, Transexuell/Transgender, Queer und Intersexual – deutsch: Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transsexuell/Transgender, Queer und Intersexuell) Communites in Deutschland leiden nach wie vor unter starker Ungleichbehandlung und Diskriminierung. Aufgrund von Ignoranz, Distanz und Vermeidung, Ausgrenzung und Diskriminierung oder sogar Gewalt in der Gesellschaft, ist es schwierig für die Leute mit unterschiedlicher sexueller Orientierung hervor zu treten, sich zu öffnen und ihre Identität selbst zu akzeptieren.

“Coming Out” oder das Herauskommen ist eine Metapher für die Selbstoffenlegung von LGBTQI+ Personen über ihre sexuelle Orientierung oder ihre Geschlechtsidentität, welches für jede Person ein unterschiedlicher Prozess ist. Ein erster Schritt nach außen kann für manche Menschen eine komplizierte Lebensphase, die mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden ist, sein.

Wenn es darum geht, mit der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität herauszukommen, dann stellen sich viele Fragen: Werden die Eltern oder Kinder Homosexualität der Person akzeptieren? Sowie jugendliche Menschen, als auch Ältere haben oft große Angst vor ihrem Coming-out. Vielleicht warst du immer lesbisch, aber wusstest du es nicht, wie damit umzugehen war —  jetzt aber ist die Zeit gekommen, in welcher du dir eine späte Frauenliebe eingestehst. Falls du Kinder hast, dann denkst du bestimmt, dass du ihnen nicht schaden möchtest.Dabei ist es zumeist jedoch selbstverständlich für die Kinder, welche oft sowieso mehr mit dem Thema vertraut sind, die Gefühle der Eltern zu akzeptieren.

Homosexuell zu sein: Du bist, wie du bist und das ist völlig normal!

Ob man homosexuell ist oder nicht – wenn es um Liebe, Sex und Partnerschaft geht, muss man sich oft Folgendes fragen: Was oder wen mag ich – und wie? Es gibt eigentlich nur eine Antwort: Es kommt immer ganz auf den einzelnen Menschen an – die sexuelle Orientierung hat damit nichts zu tun. Meistens wird erst verstanden, dass man Homosexuell ist, wenn man sich in jemanden verliebt.

Das eigene Geschlecht sexuell attraktiver zu finden in dieser heterosexueller Gesellschaft kann viele Fragen mitbringen. Warum fühle ich mich so? Ist es normal? Sind meine Gefühle oder Gedanken falsch? Nein! Wichtig ist, auf sich selbst zu hören und sich selbst zu akzeptieren. Das „Anderssein“ sollte zumindest nie ein Problem sein aber der Umgang damit sehr wohl. Lieb dich selbst! Hier ist es auch wichtig die LGBTQI+ Community kennen zu lernen, die Geschichten von anderen zu hören und von verschiedenen Erfahrungen etwas zu lernen. Du bist nicht allein!

Was bedeutet Homosexuell zu sein in Deutschland?

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz garantiert gleiche Rechte für alle Deutsche Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung. LGBTQI+ Community herabsetzen und ausgrenzen — das will praktisch niemand. Doch wer genauer nachfragt, wie jetzt die Antidiskriminierungsstelle, erfährt: Die alten Vorurteile sind noch da. Obwohl heutzutage oft angenommen wird, dass Homosexualität präsenter und normaler geworden ist, Coming-Outs und ein Leben mit offener homosexueller Identität leben zu können ist weder für Jugendliche noch Ältere einfacher als früher geworden.

Wie eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Universität Bielefeld ergab, wird rund ein Drittel der Homosexuellen in Deutschland im Arbeitsleben diskriminiert. Diskriminierung ist einer der großen Gründe, warum viele Schwule und Lesben von unterschiedlichen Altersgruppe sich jahrelang nicht trauen, ihren Freunden oder ihrer Familie davon zu erzählen. Das Erleben von Diskriminierung als ein Problem der Gesellschaft aufgrund der sexuellen Orientierung macht die Menschen unglücklich und krank.

Gemeinsam gegen Diskriminierung kämpfen

Es ist möglich gemeinsam gegen die Diskriminierung von LGBTIQ+ Community vor zu gehen. Für eine bessere Gesellschaft, wo Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität nicht attackiert werden, kann vieles, sowie individuell als auch kollektiv getan werden. Schulen sollten Orte sein, an denen sich alle Schülerinnen und Schüler sicher und wertgeschätzt fühlen. Dies ist jedoch oft nicht der Fall. Diskriminiert, marginalisiert und üblicherweise stigmatisiert werden die jugendliche LGBTIQ+ früh in der Schule, wo das Thema noch immer zu oft ignoriert wird.

 So sind für LGBTIQ+ Kinder und Jugendliche an vielen Schulen Ausgrenzung und Mobbing ein Problem – mitunter bis zur Gewalt. Ebenso haben alle Schülerinnen und Schüler das Recht, Informationen über verschiedene Liebes- und Lebensformen zu erhalten und auch die Möglichkeit eine andere Ausbildung zu haben, um die anderen sexuellen Orientierungen zu akzeptieren und zu respektieren. Für die Akzeptanz von sexueller Vielfalt, sowie für Unterstützungs- und Empowermentangebote, ist es wichtig sich gegen Homophobie in allen Bereichen der Gesellschaft aktiv zu engagieren!

Männer vs. Frauen: So unterschiedlich kommunizieren Partner miteinander

Jedes Geschlecht, ob Mann oder Frau oder ein andere Geschlechtszugehörigkeiten wie nicht-binäre Geschlechter, kennt es. Oft, wenn man mit dem anderen in Kontakt gerät, kommt es zu Schwierigkeiten in der Kommunikation und in dem gegenseitigen Verständnis. Vor Allem in Beziehungen jeglicher Art ist es häufig, dass man unterschiedlich aufeinander reagiert oder sich gar missversteht. Im besten Falle haben sich die Partner dabei auf bestimmte Techniken oder Verhaltensweisen geeinigt, um Streitigkeiten zu vermeiden.

Dabei ist allerdings neben Toleranz auch eine gehörige Portion Disziplin und Selbstreflektion gefragt. Zudem kommt noch, dass es natürlich die unterschiedlichsten Charakter gibt. Es gibt die verschiedensten Typen von Männern und natürlich auch verschiedene Frauentypen. Doch wie unterschiedlich kommunizieren die Geschlechter? Und hat die Art der Kommunikation denn überhaupt etwas mit dem Geschlecht zu tun?

Kommunikation zwischen heterosexuellen Partnern

Natürlich ist bei der Frage nach den Unterschieden in der Kommunikation auch anzumerken, dass es verschiedene Arten der Kommunikation in den unterschiedlichen Kulturkreisen gibt. Remscheid jedoch liegt inmitten der mitteleuropäischen Breitengrade und ist der Kultur dieser Region angehörig.

Klar ist Frauen und Männer sprechen unterschiedlich. Sie verwenden zwar die selben Worte, jedoch sind ihre Sprachstile sehr verschieden. Sowohl im dienstlichen, als auch im privaten Bereich kann das oft zu Missverständnissen führen. Männer kommunizieren oft sehr direkt, während Frauen eher ein indirektes Sprachmuster verfolgen. “Mir ist es ein wenig kalt” kann die Bitte einer Frau ausdrücken das Fenster zu schließen, während ein Mann in schlichter Direktheit sagen würde “Kannst du bitte das Fenster schließen”.

Die Unterschiede in der Ausdrucksweise gehen oft auf die Sozialisierung und die stark von Männern dominierte kulturelle Rollenzuweisung zurück. Ein jeder hat gelernt, wie Männer und Frauen zu sein haben. Die Männer mussten früher im Falle des Kampfes direkte Anweisungen geben und befolgen. Frauen hingegen sollten, aufgrund ihrer rein physischen Unterlegenheit zurückhaltend bleiben. Diese Muster werden in unserer Gesellschaft nur langsam aufgebrochen und beeinflussen nach wie vor die Partnerschaften in Deutschland. So ist eine heterosexuelle Partnerschaft besonders anfällig für Missverständnisse und eventuelle Bevormundung der Frau von Seiten des Mannes.

Um dies möglichst auszugleichen und eine glückliche und ausgeglichene Partnerschaft zu schaffen, ist darum besondere Achtung vor und Verständnis des Gegenübers gefragt. Oft hilft es direkt und höflich seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen, um dem anderen die eigene Sichtweise verständlich zu machen. Je besser man sich kennt, desto einfacher ist es natürlich.

Männer untereinander – wie kommunizieren sie?

Wie viele wissen, kommunizieren Männer untereinander, sei es in der Freundschaft, auf der Arbeit oder in einer Liebesbeziehung oft ganz anders. Da, wie gesagt, Männer oft weitaus direkter mit kommunizieren werden, halten sich Streitigkeiten weniger lang im Raum, sind oft heftiger und intensiver, jedoch aber weitaus schneller geklärt. Doch auch das ist nicht die Regel.

Oft ist das große Problem unter Männern, dass sie generell viel zu wenig ihre eigenen Gefühle kommunizieren. Dies machtes für jeden anderen, egal ob Mann oder Frau, schwierig ihn zu verstehen und erschwert die Lösung von Problemen. Beim Arbeitsplatz und zwischen Freunden kann das schnell zum Bruch der Beziehung führen.

Bei Liebesbeziehungen, kann es helfen ein wenig mehr zu investieren. Falls es mal wirklich kracht und das sogar zu oft und in der Beziehung die Kommunikation einfach gar nicht mehr funktioniert, man jedoch trotzdem Arbeit und Zeit zu investieren bereit ist, empfiehlt sich eine Paartherapie. Dieser Schritt bedeutet nicht, dass die Liebenden psychisch krank sind, sondern ist ein ganz mutiger und aufrichtiger Schritt und sollte als eine Bekennung zu der Beziehung verstanden werden.

Weiblicher Austausch – wie kommunizieren Frauen?

Während Männer oft zu wenig über ihre Gefühle und Gedanken sprechen, tun Frauen es oft zu viel. Auch dies kann schnell zu Missverständnissen und Streitigkeiten kommen. Denn wenn man ständig, vor allem in intimen Beziehungen, dem anderen seine Gefühle ausdrückt, welche sich jedoch schnell ändern können, kann das extrem verwirrend und inkonsistent wirken.

Wie auch Männer kann es vor allem in der Arbeitswelt, aber auch zwischen Freunden, bei Frauen auch gereizt und zickig vor sich gehen. Auch hier ist natürliche Selbstkontrolle gefragt, auch wenn Frauen durch ihre Beschaffenheit, weitaus mehr unter Druck ihrer Hormone stehen, als Männer. Frauen sind jedoch generell offener, sich die Zeit zu nehmen, um ihre innere Ruhe zu fördern. In Remscheid gibt es beispielsweise die Möglichkeit regelmäßig Yoga zu üben, was einen immensen Einfluss auf die Kommunikation zwischen Partnern haben kann.


Auch bei Liebes Partnerschaften zwischen Frauen, ist eine gehörige Portion Geduld und Toleranz gefragt. Generell ist es wichtig, dem Partner möglichst viel Raum für sich selber zu lassen. Nicht zuletzt auch aus dem Grunde, dass man selber ab und zu Abstand halten sollte, um erneut zu reflektieren mit wem, man es zu tun hat, was ihre oder seine neuen Seiten sind, wie das Gegenüber einen behandelt und wie man selber dazu steht.

Nur durch eine ausgeglichene und offene Kommunikation lässt sich ein konstantes und gesundes Vertrauen zueinander aufbauen. So entgeht man auch Herzensbrechern und Betrügern, welche auch im Liebesleben Remscheids all zu oft ihr Unwesen treiben.

Vegan sein: Mehr als nur ein Trend!

Heutzutage ist es nicht immer einfach zu verstehen, aus welcher Motivation heraus wir etwas machen wollen. Will ich das machen weil ich es einfach für mich tun möchte oder will ich nur ein Teil einer Gemeinschaft werden? Diese Fragen tauchen insbesondere dann auf, wenn das System, in dem wir leben, der Kapitalismus, nicht nur Produkte, sondern auch Lebensstile und Ideologien verkauft. Vegan werden ist einer von diesen komplizierten Entscheidungen. Es geht nicht nur darum kein Fleisch zu essen oder keine Milch zu trinken, sondern darum den Einstieg in einen ganz neuen Lebensstil zu wagen.

Obwohl jedem frei steht, seine persönlichen Regeln flexibel zu gestalten, meiden die meisten Veganer sowohl alle Nahrungsmittel tierischen Ursprungs, als auch die gesamte Nutzung tierischer Produkte (z.B Kleidung aus Leder oder Schurwolle). Wer vegan leben will, nutzt dann auch Haut- und Haarpflegeprodukte, sowie Kosmetikprodukte nur dann, wenn sie frei von tierischen Bestandteilen sind.

Um alle diese Lebensveränderungen zu akzeptieren, braucht man Zeit – aber wenn man gerade vegan geworden ist oder sich schon dazu entschieden hat, auf eine vegane Ernährungs- bzw., Lebensweise umzustellen, ist es eventuell auch wichtig eine/-n Partner/-in mit dem gleichen moralischen Kompass zu finden.

Eine Beziehung mit einem Fleischesser kann große Probleme verursachen – deshalb ist für manche Menschen wichtig, dass das Zielobjekt der Partnersuche vegan eingestellt ist! Nachdem man sich entscheidet für ein veganes Leben, bevorzugt man es wahrscheinlich nicht Tierleichen in seinem Kühlschrank zu haben oder gemeinsam essen gehen mit jemandem der auf blutige Stücke des toten Fleisches steht!

Wie wird man überhaupt Veganer?

Man sollte akzeptieren, dass man nicht von heute auf morgen zum Veganer wird. Es ist total gesund und notwendig, sich die Zeit zu nehmen und sich darüber gut zu informieren.. Möchten Sie gerne Veganer werden, wissen aber nicht nicht so genau, wie Sie das bewerkstelligen sollten? Wo anfangen? Alle Informationen, die zum Thema veganes Leben sammelt werden können hilfreich sei, um sich auf die Umstellung einzustellen.

Im Zeitalter des Internets kann man sich diese Informationen selbstverständlich aus unterschiedlichen Quellen wie Blogs, Podcasts oder Social Media Portalen holen. Sich gut informieren ist wichtig – Auch deine Familie und Freunde werden sicher mit solchen Themen auf dich zukommen, aus Besorgnis, vielleicht aber auch aus Interesse und es ist gut die richtigen Antworten bereit zu haben.

Hier ist es auch wichtig, sich nicht direkt für ein veganes Leben zu entscheiden, sondern in kleinen Schritten zu beginnen. Vielleicht ist es ein guter Startpunkt erst einmal eine vegane Frühstücksroutine zu erstellen oder wöchentlich zwei bis drei Mal vegan zu kochen. Um Veganer zu werden, müssen die Gründe für Veganismus ganz gut verstanden werden.

Nur wenn man sich gut informiert, kann man sich auch dazu eine eigene Meinung bilden, was eine der populärsten Fragen zu dem Thema darstellt: Ist Veganismus ein Trend oder ein echter Wertewandel? In diesem Beitrag soll erklärt werden, warum der Veganismus nicht nur ein Trend, sondern eine umweltfreundliche und zukunftsorientierte Bewegung ist.

Veganismus: Mehr als ein Trend, eine starke und kollektive Bewegung

Es macht nicht so viel Sinn, Veganismus immer noch nur als ein Trend zu sehen und nicht zu akzeptieren, dass es eine kollektive und internationale Bewegung zum Schutz der Umwelt durch bewusste Veränderung des privaten Lebensstils ist. Die vegane Lebensweise akzeptieren klingt einleuchtender und einfacher, wenn man sie aus dem Aspekt des Umweltschutzes, anstatt dem der Mode betrachtet! Jedem steht es frei, seine eigene Motivation für den Veganismus zu entdecken.

Um es einfach auszudrücken, hier ist es eine andere Perspektive: Wir leben in einer Gesellschaft, wo es als problematisch erachtet oder als Mode bezeichnet wird, wenn jemand ständig mit den Problemen der modernen Massentierhaltung konfrontiert wird und nicht mehr mitmachen will! Vielleicht ist es auch ein guter Startpunkt die Statistiken zu kennen, anstatt Veganismus direkt als Mode zu bezeichnen: In Deutschland kommen täglich etwa 200 neue Veganer und ca. 2.000 neue Vegetarier hinzu.

Die vegane Community wächst und wächst. Das ist die Zeit, um den Veganismus theoretisch und praktisch als Konsumverweigerung, Gesellschaftskritik und Ideologie zu verstehen und zu entdecken, was dahinter steckt. 

Vegan oder vegetarisch ernähren – was und wo essen in Remscheid?

Viele Menschen verstecken ihre vegane Lebensweise vor Familie, Freunden und Bekannten, weil sie dort auf taube Ohren und Unverständnis stoßen. Deshalb ist es wichtig, dass man neue vegane und vegetarische Leute kennenlernt mit denen man gemeinsam Austausch betreiben, essen und kochen kann. Um mehr in die Community einzusteigen, sollte man die richtigen Spots in seiner Stadt entdecken. Hier ist ein Tipp: Remscheids erster Unverpackt-Laden “Urginell und Unverpackt im Caféhaus.” 

Im Remscheider Unverpackt-Laden gibt es ein vegetarisches und veganes Deli-Bistro mit leckeren Rezepten! Auch im Restaurant “Der Grund” werden viele Optionen für Vegetarier und Veganer angeboten.

Im Eiscafé Belfi kann man sich auch als Veganer oder Vegetarier wohl fühlen und mit seinen Freunde oder Familien die Fleisch- oder Milchprodukte konsumieren eine schöne Zeit verbringen da für jeden Geschmack etwas dabei ist: vegan, vegetarisch und mit Fleisch, dazu gezapftes Bier, faire Weine und Cocktails. Um Veganes kochen zu lernen, könnte ein Veganes Kochbuch gekauft werden oder noch besser: Wie wäre es mit einem veganen Kochkurs! Informier dich und starte frisch und motiviert in einen neuen und gesunden Lebensabschnitt.

Corona-Ausbruch in Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtung

Am Dienstag, 1. Dezember, fiel über anlassbezogene Schnellteste auf, dass in einer Remscheider Pflegeeinrichtung auf zwei Wohnbereichen gehäuft Corona-Fälle aufgetreten sind. Daraufhin wurden am darauffolgenden Tag alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie die verfügbaren Mitarbeitenden von der Einrichtung PoC-getestet. Am 3. Dezember erfolgte eine durch die untere Gesundheitsbehörde angeordnete Reihentestung. Im Ergebnis dieser Reihentestung wurde eine gehäufte Anzahl von positiven Fällen detektiert. Insgesamt leben dort 112 Personen. Davon sind 35 positiv getestet. 23 Mitarbeitende wurden positiv getestet, zusätzlich befinden sich weitere Mitarbeitende in Quarantäne. Insgesamt fehlen 31 Mitarbeitende aufgrund von positiven Testungen und Quarantänen.

Das Ausbruchsgeschehen konzentrierte sich zunächst auf einen Wohnbereich. Ein weiterer Wohnbereich ist aufgrund der häufigen Kontakte der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeitenden untereinander ebenfalls stark betroffen.

Die untere Gesundheitsbehörde und eine Vertreterin der WTG-Behörde (WTG: Wohn- und Teilhabegesetz) war sofort nach Bekanntwerden der Ergebnisse der Reihentestungen vor Ort, um die Situation zu analysieren und die Einrichtung hinsichtlich der weiteren Infektionsschutzmaßnahmen zu beraten und – falls erforderlich –  Anordnungen zur Sicherung der pflegerischen Versorgung zu erteilen.

Im Haus wurden verschiedene Bereiche, abgestuft nach unterschiedlichen Kontaktkategorien, eingerichtet. Die Bereiche werden jeweils über explizit zugeordnetes Personal versorgt. Die Einrichtung wurde auch hinsichtlich der korrekten Nutzung von erforderlicher Schutzausrüstung beraten.

Es wurde eine erneute Reihentestung für den 7. Dezember angeordnet. Zusätzlich ist die Einrichtung verpflichtet, weitere Schnellteste zur frühzeitigen Sondierung weiterer Fälle durchzuführen.

Derzeit besteht für die Einrichtung ein Besuchsverbot. Die Angehörigen sind von der Einrichtung entsprechend informiert worden.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Krombergs Nikolaus Weihnachtsmarkt – to go!

Neuauflage des Erfolgsformates „Weihnachtsmarkt to go“ am Hotel Kromberg in Lüttringhausen – alles nur zum Mitnehmen.

Wie man aus der Not eine Tugend macht, zeigt Gastronom Markus Kärst in der Pandemie bereits seit dem Frühjahr. Sein neues, am 1. Advent erfolgreich gestartetes Format „Weihnachtsmarkt to go“ feiert bereits diesen Sonntag, am Nikolaustag, Fortsetzung. Idee dahinter: Alle Speisen sind ausschließlich zum Mitnehmen gedacht, ein Verzehr vor Ort ist nicht erlaubt.

Die Auswahl bei der Nikolaus-Edition vom Lüttringhauser Weihnachtsmarkt to go ist größer geworden. Neben dem Kromberg’schen Stremellachs gibt es nun auch Krombergs Currywurst. Sweet & Tiny serviert wieder eine große Auswahl an Crêpes. Zudem werden Kaffee, Glühwein und Kinderpunsch angeboten.

Klein aber fein: Der "Weihnachtsmarkt to go" vom Hotel Kromberg in Lüttringhausen. Foto: Sascha von Gerishem
Klein aber fein: Der „Weihnachtsmarkt to go“ vom Hotel Kromberg in Lüttringhausen. Foto: Sascha von Gerishem

DJ Marcel Filodda beschallt die mit Abstand wartenden Weihnachtsmarktbesuchenden mit Nikolausliedern und Arunava Chaudhuri hat den Nikolaus überredet ebenfalls vorbeizuschauen. Mit der Rute achtet der Heilige Mann auf die Einhaltung von Mindestabstand, Maskenpflicht und Hygienebestimmungen. So kann sich allein das adventliche Gefühl verbreiten.

Weihnachtsmarkt am Nikolaustag

Der Weihnachtsmarkt to go findet wieder am Hotel Kromberg statt, Kreuzbergstraße 24 in 42899 Remscheid-Lüttringhausen. Er öffnet am 6. Dezember von 13 bis 18 Uhr seine Pforten. Wir wünschen perfekte adventliche Unterhaltung.

Städtische Dienststellen bleiben zwischen Weihnachten und Silvester zu

Die Dienststellen der Stadtverwaltung Remscheid bleiben aus Gründen der Kostenersparnis von Montag, 28. Dezember, bis Mittwoch, 30. Dezember, geschlossen. Die Öffentliche Bibliothek mit Ausleihe und Stadtteilbibliotheken bleibt auch Samstag, 2. Januar, zu. Alle Dienststellen sind ab Montag, 4. Januar, wieder auf den zu Coronazeiten üblichen Wegen erreichbar.

Ausgenommen von der Schließung sind das Jobcenter und der Betrieb des Wertstoffhofs der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) an der Solinger Straße (www.tbr-info.de/wertstoffhof.html). Auch für die Abfallsammlung und die Straßenreinigung gilt uneingeschränkter Dienstbetrieb.

Not- und Bereitschaftsdienste

  • Die Friedhofsverwaltung ist von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Auf den Friedhöfen werden Bestattungen zu den üblichen Zeiten (9 – 14 Uhr) durchgeführt.
  • Im Standesamt steht nur zur Beurkundung von Sterbefällen jeweils von 9 bis 12 Uhr ein Notdienst zur Verfügung.
  • Die Bereitschaftsdienste der Unteren Wasserbehörde, des Allgemeinen Sozialdienstes, der Wohnungsnotfälle sowie des Ärztlichen Dienstes können im Bedarfsfall über die Leitstelle der Feuerwehr unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 24 00 erreicht werden.

Auf Mördersuche im Bergischen Land

Marion Kegelbein ist eine Spielerfinderin. „Dinner ohne Alibi“. So heißt die mehrteilige Spielereihe, die die in Wuppertal-Ronsdorf lebende und aus dem niederbergischen Velbert stammende Marion Kegelbein im Jahre 2017 aus der Taufe hob. Es sind inzwischen vier Spiele für Erwachsene und ein Spiel für Jugendliche ab 10 Jahren erschienen.

Marion Kegelbein ist im Bergischen Land verwurzelt und unternimmt gemeinsam mit ihrer Familie gerne Wanderungen in der Region. Auf einer dieser Wanderungen kam ihr die Idee zum ersten Kriminal-Spiel. Auf dem Mythenweg in Waldbröl war es, wo die Spielerfinderin eine Info-Tafel zu Carl Biebighäuser, dem Robin Hood des Bergischen Landes, vorfand. Sie recherchierte über Personen, über Wuppertal und noch viel mehr, denn die erfundene Handlung sollte in einer Vergangenheit (in diesem Fall das vergangene Jahrhundert) spielen, die korrekt dargestellt werden sollte. Eine besondere Aufgabe war die Bearbeitung der Handlung in ein Rollenspiel. Aber mit viel Geduld und Arbeit gelang auch dies, und so erschien das erste „Dinner ohne Alibi“-Spiel, „Einmal im Leben – im Wuppertal sterben“, in dem Kaiser Wilhelm II. eine gewisse Rolle spielt. Der Kaiser fährt am 24. Oktober 1900 mit der Schwebebahn. Am folgenden Morgen wird ein junger Offizier aus dem Gefolge des Kaisers tot am Wupperufer aufgefunden. Acht Personen sind verdächtig. Einer von diesen ist der Mörder.

Das Spiel ist – kein Zufall! – für acht Personen konzipiert. Jede Spielerin und jeder Spieler übernimmt eine Rolle in einem Heimatkrimi. Im Rahmen eines Spieleabends wird innerhalb dieser Gruppe nach dem Täter gesucht. Da dies optimalerweise mit einem dreigängigen Abendessen verquickt sein soll, wird für eine Spielrunde die Dauer von vier Stunden veranschlagt. Jeder der Gäste erhält mit der Einladung ein Rollenheft und einen entsprechenden Charakter. Es werden Dialoge gelesen und Spielaufträge durchgeführt. Im Verlauf des Abends werden nach und nach kleine Geheimnisse der Anwesenden aufgedeckt. Über eine Audio-CD werden weitere Indizien und Informationen zum Tathergang deutlich gemacht, bis der Täter am Ende des Abends dann überführt wird. Dieses Spieleprinzip hat sich bewährt und gilt für alle Spiele von Marion Kegelbein, auch für „Die Wupperdetektive – und das Geheimnis des Falken“, das für Jugendliche gedacht ist.

Mord in Müngsten

Das zweite Krimidinner-Spiel, „Mord in Müngsten“ ist ebenfalls für acht Mitspieler konzipiert. Im Jahr 2016 kommt ein Brückenarbeiter unter mysteriösen Umständen ums Leben. Dazu ergibt sich die Frage, ob es den „goldenen Niet“ wirklich gibt.

Ab dem dritten Spiel ist die Teilnehmerzahl der Mitwirkenden flexibel gestaltet. „Trassentod“ kann von sechs bis neun Personen gespielt werden. Je nach Anzahl der „Verdächtigen“ ist die Lösung des Falles unterschiedlich. Und auch die neueste Ausgabe der „Dinner ohne Alibi“ ist für diese flexible Anzahl von Mitspielern gedacht: „Neandergold“ führt in das Neandertal – und in die goldenen 20-er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Die Familie um den Neandertaler-Entdecker Dr. Johann Carl Fuhlrott spielt eine Rolle, außerdem die Evolutionstheorie und eine Freimaurerloge.

Alle Spiele sind sorgfältig und mit viel Liebe zum Detail angefertigt und probegespielt worden. Alle Spiele können im heimischen Wohnzimmer gespielt werden. Der Spielekarton beinhaltet die Einladungen an die Mitspieler, die Rollenhefte, eine Audio-CD und überhaupt alles, was man zum Spielen braucht, unter anderem auch Vorschläge für ein dreigängiges Dinner, welche Musik während des Tatersuchens gespielt werden könnte – bis hin zu Tipps und Anregungen, in welcher Garderobe das Spielen einen besonderen Genuss bedeutet. 

Trotz der wegen Corona fehlenden Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte hat sich Marion Kegelbein entschieden, das Spiel „Neandergold“ gerade jetzt herauszubringen. „Die Menschen wollen auch mal etwas anderes machen als nur über Corona nachzudenken oder jeden Tag über das Virus zu lesen oder zu hören“, ist die Spieleerfinderin überzeugt.

Jedes Spiel kostet 29,99 Euro. Sie sind in allen Buchhandlungen und bei der Autorin selbst erhältlich: Marion Kegelbein, Telefon 0202 – 46 0 45 44 und E-Mail: marion.kegelbein@dinner-ohne-alibi.de

Lennep: Klingender Adventskalender

„Dieses kulturarme Jahr soll nicht so kulturarm zu Ende gehen. Deshalb haben meine Frau Hae Min Geßner und ich einen klingenden Adventskalender ins Leben gerufen, unterstützt von der evangelischen Kirchengemeinde Lennep“, schreibt Johannes Geßner. Seit heute Früh gibt es jeden Tag um 8 Uhr morgens ein neues Türchen mit einer musikalischen Überraschung von Klassik bis Pop.

„Mit diesem Projekt unterstützen wir einige freischaffende Künstler, denen gerade in der sonst so geschäftigen Adventszeit die Auftritte weggebrochen sind“, so der Kantor der evangelischen Kirchengemeinde Lennep. Mit dabei sind Hae Min Geßner, die Band Framework, Tom Daun, Meike Krautscheid, Dominik Schneider und Jörg Hilbert.

Zur Playlist, die man gleich kostenlos abonnieren kann, geht es hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PLMi5buGX-_YmDkced-za0B2OdEhapsv9I

Detlef Franzen war Hartkopfs Schatten

Am 3. November 2020 konnte aufgrund der Pandemie nur ein kleiner Personenkreis der Remscheider SPD an der Kranzniederlegung zum 100. Geburtstag vom ehemaligen Oberbürgermeister Willi Hartkopf teilnehmen. Eine Feierstunde und der Austausch von Erinnerungen mit Wegbegleitenden des damaligen SPD-Vorsitzenden und Ehrenbürgers der Stadt Remscheid wäre den Genossen lieber gewesen.

Zu den Personen, die Willi Hartkopf besonders nahestanden, gehört Detlef Franzen. Der Kieler wurde 1936 in einen sozialdemokratischen Haushalt hineingeboren, seine Eltern engagierten sich sofort nach dem Krieg wieder in der SPD. Vor einigen Wochen besuchte Ulla Wilberg, stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stadtmitte-Hasten, den langjährigen Weggefährten von Remscheids Alt-Oberbürgermeister und Ehrenbürgers Willi Hartkopf.

Vier Jahrzehnte Hindenburgstraße

Mit obligatorischem Corona-Abstand sitzt Wilberg Detlef Franzen in seinem gemütlichen Wohnzimmer gegenüber und folgt seinen Erzählungen. Bekannt sind sie aus gemeinsamen Zeiten in der Alt-Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport & Verkehr (ÖTV). Nun lebt der Pensionär und Witwer seit über 40 Jahren in einer großen Altbauwohnung in der Hindenburgstraße. An den Wänden hängen signierte Fotos, Zeitungsausschnitte und andere Erinnerungen aus seiner aktiven Zeit als persönlicher Referent von Willi Hartkopf.

Nach der Schule absolvierte Detlef Franzen eine Ausbildung bei der Post und trat schon früh in die Deutsche Postgewerkschaft ein. Viele Jahre besuchte er gewerkschafts- und bildungspolitische Seminare, wodurch er neben dem Beruf eine umfassende Bildung erlangte und auf vielen Themengebieten geschult wurde. Hier lernte er Rhetorik und das politische Handwerk von der Pike auf.

Detlef Franzen traf Willi Hartkopf auf einem der vielen gemeinsamen Gewerkschaftslehrgänge. Als Hartkopf Oberbürgermeister der Stadt Remscheid wurde, holte er Detlef Franzen als persönlichen Referenten in sein Büro, dort war er dann zehn Jahre lang, von 1970 bis 1980, als Organisator und Ghostwriter tätig. Nach der damaligen Gemeindeverfassung war der Oberstadtdirektor Chef der Verwaltung und das Amt des Oberbürgermeisters ehrenamtlich. Hauptberuflich war Willi Hartkopf Kreis-Geschäftsführer der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV heute ver.di).

Zwei Leidenschaften: Die Musik und das Bergwandern

Lange spielte er die Es-Klarinette im Hilgener Orchesterverein, aber auch in diversen anderen Musikvereinen, wie in der Remscheider Schützenkapelle. Heute widmet er sich seiner 1000 Schallplatten umfassenden Sammlung, vor allem dem Jazz.

Als Mann an der Seite des Oberbürgermeisters durfte Detlef Franzen viele Prominente kennenlernen. Darunter 1979 auch Helmut Schmidt. Nach der aufregenden Zeit im OB Büro arbeitete Detlef Franzen bis zu seiner Pensionierung bei der Stadtverwaltung, zum Schluss als Leiter des Amtes für Wohnungswesen.

Das SPD-Parteibuch von Detlef Franzen mit Autogrammen von Willy Brandt, Egon Bahr, Johannes Rau, Björn Engholm, Klaus Matthiesen, Walter Momper, Peer Steinbrück und Hannelore Kraft. Foto: SPD Remscheid
Das SPD-Parteibuch von Detlef Franzen mit Autogrammen von Willy Brandt, Egon Bahr, Johannes Rau, Björn Engholm, Klaus Matthiesen, Walter Momper, Peer Steinbrück und Hannelore Kraft. Foto: SPD Remscheid

Zum Schluss zeigte der über 80-jährige Genosse Franzen sein SPD-Parteibuch. Darin haben sich bekannte Politiker verewigt: Willy Brandt, Egon Bahr, Johannes Rau, Björn Engholm, Klaus Matthiesen, Walter Momper, Peer Steinbrück, Hannelore Kraft. Ein schönes Andenken an eine spannende Zeit!

#sternendorf – 01.12.2020: Ursula Horn

Unsere Leserin Ursula Horn hat Fotos ihrer wunderbaren Adventsdeko rund ums Haus eingesandt. Da keimt adventliche Stimmung auf.

Foto: Ursula Horn
Foto: Ursula Horn
Foto: Ursula Horn
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Sie gestalten das Sternendorf

Senden Sie Fotos Ihrer Adventsdekorationen ein, entweder per Facebook, per Instagram, per Twitter oder per E-Mail an redaktion@luettringhauser.de, und wir veröffentlichen Ihre Fotos als Teil des Sternendorfs unter www.sternendorf.de.

Neue Allgemeinverfügungen vom 30. November

Die Remscheider Allgemeinverfügungen zur zeitlich eingegrenzten Maskenpflicht in stark frequentierten Bereichen der Innenstadt und zur Isolation von positiv getesteten Personen endeten mit Ablauf des gestrigen Tages. Weil die bisherigen Regelungen fortgeführt werden sollen, hat die Stadt Remscheid heute neue Allgemeinverfügungen mit gleichlautendem Inhalt erlassen.

Beide Allgemeinverfügungen wurden heute in einer Sonderausgabe des Amtsblattes veröffentlicht, treten morgen in Kraft und enden mit Ablauf des 20. Dezember.

Neue Allgemeinverfügung für Remscheid

Link zu den neuen Allgemeinverfügungen zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2: https://remscheid.de/rathaus-und-politik/medienpool/dokumente050/0.02-2020-Amtsblatt-Nr.36-1Dezember-Sonderausgabe.pdf

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Jugendlicher bei Unfall in Remscheid schwer verletzt

Gestern Abend (30.11.2020, gegen 18:30 Uhr) kam es auf der Lenneper Straße in Remscheid zu einer Kollision zwischen einem Fußgänger und einem Seat.

Eine 54-jährige Fahrerin aus Remscheid war mit ihrem Fahrzeug auf der Lenneper Straße in Richtung Zentralpunkt unterwegs, als ein 16-jähriger Fußgänger auf die Fahrbahn trat. In der Folge kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Auto und dem Fußgänger. Dieser erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Das Verkehrskommissariat in Remscheid hat die Ermittlungen zum Unfallhergang und der Ursache aufgenommen. Hierzu werden Zeugen des Unfalls gesucht. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen. (weit)

Online: Lütterkuser Adventskalender

Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen hatten den Plan, das Gemeindehaus am Ludwig-Steil-Platz zu einem überdimensionalen Adventskalender zu machen und jeden Abend live vor Ort gewisse Impulse für die Adventszeit zu geben, aber Corona hatte andere Pläne.

Andrea Behnecke und Antje Kammin hatten die Idee zu diesem besonderen Adventskalender, der ganz viele Gemeindemitglieder in die Umsetzung einbeziehen sollte. 24 Fenster des Gemeindehauses sollten verziert werden, jeden Tag sollte ein neues hinzu kommen, und passend zum Adventsfenster sollten Gedanken, Ideen und Musik für die Adventszeit andere Gemeindemitglieder unterhalten. Es gab auch genügend Gemeindemitglieder, die sich freiwillig gemeldet hatten, um einen dieser 24 Beiträge zu gestalten.

Internetkalender statt Präsenzveranstaltungen

Durch die engen Coronabeschränkungen war es aber leider nicht mehr möglich, den Lütterkuser Advent mit vierundzwanzig kleinen Präsenzveranstaltungen mit vielen Menschen am Gemeindehaus zu feiern. Da immer ein Weg gefunden werden kann, wo ein Wille besteht, konnte der Adventskalender ins Internet verlegt werden. So entstanden vierundzwanzig völlig unterschiedliche Videos, und ganz wie bei einem richtigen Adventskalender, wird jeden Tag ein neues Fensterchen geöffnet, wenn auch virtuell.

Unter www.luetterkuser-advent.de kann man den Adventskalender der evangelischen Kirchengemeinde anschauen und kommt dem Heiligen Abend so Tag für Tag ein Stückchen näher. Eine fröhliche Adventszeit.

Lütterkuser Advent: Das 1. Adventsfensterchen wurde präsentiert von Celine Kammin.
Lütterkuser Advent: Das 1. Adventsfensterchen wurde präsentiert von Celine Kammin.