Sana: Mehr Lebensqualität für Epilepsie-Erkrankte

Die Neurologische Klinik des Sana-Klinikums Remscheid setzt bei Epilepsie-Patientinnen und Patienten auf die Komplexbehandlung.

Das Ziel ist klar: „Wir möchten, dass unsere Patientinnen  und Patienten anfallsfrei durchs Leben gehen können“, sagt Professor Dr. med. Ulrich Sliwka, Ärztlicher Direktor des Remscheider Sana-Klinikums und Chefarzt der Neurologie. Ein innovativer Ansatz dazu ist, das komplexe Krankheitsbild der Epilepsie auch als solches in den Blick zu nehmen und zu behandeln. In Zusammenarbeit mit der Ruhr-Epileptologie am Knappschaftskrankenhaus Bochum ist die Maxime, eine differenzierte und individuelle Therapie einzuleiten, die neben den medizinischen auch die sozialen Aspekte der Betroffenen und ihrer Angehörigen in den Fokus rückt.

„Epilepsie ist eine komplexe Erkrankung, die erheblichen Einfluss auf den Alltag nimmt. Weil die Krampfanfälle scheinbar aus dem Nichts auftreten, sind die Erkrankten besonders belastet und können sich schlecht auf diese Situation einstellen“, erläutert der Facharzt für Neurologie, Spezielle Neurologische Intensivmedizin, Klinische Geriatrie und Spezielle Schmerztherapie. Epilepsie komme zwar in allen Altersgruppen vor, sei aber vor allem eine Erkrankung des höheren Lebensalters. „Unser Gehirn ist im Laufe des Lebens vielerlei Einflüssen ausgesetzt, Umwelteinflüsse und andere Erkrankungen wie zum Beispiel Schlaganfälle gehören dazu“, erläutert der Mediziner.

In der Neurologie des Sana-Klinikums Remscheid findet im Rahmen eines stationären Aufenthalts zunächst eine umfangreiche Diagnostik statt. Sodann wird interdisziplinär unter Einbeziehung von Medizinern und Sozialarbeitern ein individueller Therapieplan erarbeitet. „Eine optimale medizinische Therapie ist der Schlüssel, um wieder zu neuer Lebensqualität zu gelangen. Die Möglichkeiten der medikamentösen Behandlung haben sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt“, macht Professor Sliwka den Betroffenen Mut. Auch seien Nebenwirkungen – wenn überhaupt – dann nur in sehr geringem Umfang zu erwarten. Unabdingbar sei allerdings eine gewissenhafte Einnahme der verordneten Arzneien. Hierbei könnten auch gut informierte Angehörige wichtige Hilfestellung geben. „Insgesamt kann man heute mit der Erkrankung sehr gut leben. Dabei wollen wir unsere Patientinnen und Patienten unterstützen“, sagt der Chefarzt.

Hintergrund

Epilepsie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen und betrifft ca. 400.000 bis 800.000 Menschen in Deutschland. Schätzungsweise fünf Prozent der Bevölkerung haben einmal im Leben einen epileptischen Anfall, ohne jedoch zwangsläufig eine Epilepsie zu entwickeln. Epilepsie kann in jedem Lebensalter beginnen, häufig betroffen sind auch über 60-Jährige.

Geänderte Beratungszeiten im Quartierstreff Klausen

Auch in 2022 werden die Angebote der städtischen Beratungsstellen Betreuungsstelle, Pflegeberatung, Wohnberatung und des Sozialdienstes für Erwachsene im Quartierstreff in Remscheid-Lüttringhausen, Klausen (Karl-Arnold-Str. 4a) weitergeführt.

Die Angebote richten sich an alle Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

Immer donnerstags zwischen 10 Uhr und 12 Uhr stehen die Mitarbeitenden der Stadt Remscheid für Fragen rund ums Älterwerden zur Verfügung.

An dem jeweils

1. Donnerstag im Monat, also am 3. März ist die Wohnberatung,

2. Donnerstag im Monat, also am 10. März die Betreuungsstelle,

3. Donnerstag im Monat, also am 17. Februar und am 17. März die Pflegeberatung,

4. Donnerstag im Monat, also am, 24. Februar und am 24. März der Sozialdienst für Erwachsene

und wenn es einen 5. Donnerstag im Monat gibt, also am 31.März, so ist die altengerechte Quartiersentwicklung vor Ort.

Amphibienwanderung ist gestartet

NABU bittet Autofahrer um Vorsicht: Kröten und Frösche sind unterwegs, Helfer für die Krötenzäune gesucht.

Der bisher eher milde Winter lockt Frösche, Kröten, Molche und Unken in vielen Regionen Deutschlands besonders früh aus ihren Winterquartieren. „Sobald es nachts mehr als fünf Grad Celsius warm wird, kommt bei ihnen Hochzeitsstimmung auf. Die Tiere begeben sich zu ihren Laichgewässern, um sich zu paaren“, sagt Sascha Schleich, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Feldherpetologie und Ichthyofaunistik. „Dabei werden leider jedes Jahr viele Tiere auf unseren Straßen getötet.“

Der NABU bittet darum Autofahrerinnen und Autofahrer, auf Amphibienwanderstrecken höchstens 30 Stundenkilometer zu fahren.

Das könnte vielen Tieren das Leben retten. Denn sie sterben nicht nur durch Überfahren, sondern auch wenn Fahrzeuge sehr schnell unterwegs sind. „Große Geschwindigkeit erzeugt einen so hohen Luftdruck, dass die inneren Organe von Fröschen, Kröten und Molchen platzen oder durch den Mund nach außen gestülpt werden. Die Tiere verenden qualvoll“, so Schleich. Vorsichtiges Fahren ist auch wegen der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer wichtig, die im Einsatz sind. Schleich: „Warnschilder und Tempolimits müssen unbedingt beachtet werden, auch weil die Einsätze in der Dämmerung stattfinden. Dann sind die meisten Tiere unterwegs.“ Der Höhepunkt der Wanderungen wird aufgrund der regional sehr schwankenden Temperaturen erst in einigen Wochen erreicht.

Seit vielen Jahren kämpfen Naturschützer gegen den Amphibientod an unseren Straßen. Sie stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Für diese ehrenamtliche Arbeit sind zahlreiche Helferinnen und Helfer nötig. Der NABU informiert darum unter www.NABU.de/Kroetenwanderung über das bundesweite Wandergeschehen. Dort gibt es neben aktuellen Meldungen über besondere Ereignisse und seltene Arten auch eine bundesweite Datenbank, die über den Standort von Krötenzäunen und Aktionen informiert. Wer mithelfen möchte, findet hier Einsatzmöglichkeiten.

Informationen zur Einsatzlage der Feuerwehr

Im Verlauf des Donnerstagmorgens haben weitere vereinzelte sturmbedingte Einsätze im Stadtgebiet Solingen stattgefunden, die durch die Feuerwehr abgearbeitet wurden. Die Berufsfeuerwehr wurde durch die Löscheinheiten 2 (Ruppelrath) und 6 (Gräfrath) der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt. Seit Beginn der Sturmlage am Abend des 16.02.2022 sind bis zum aktuellen Zeitpunkt 18 sturmbedingte Einsätze durch die Feuerwehr Solingen bearbeitet worden.

Einen Einsatzschwerpunkt der Feuerwehr bildete auf der Opladener Str. ein sturmgeschädigter Baum, der auf ein Haus zu stürzen drohte. Neben der Feuerwehr Solingen waren auch die Technischen Betriebe im Einsatz. Die Opladener Straße musste im Einsatzverlauf zwischenzeitlich gesperrt werden. Ein zweiter Einsatzschwerpunkt war ein umgestürzter Baum auf der Rölscheider Staße, der auf eine Stromleitung und auf ein Haus gestürzt war.

Insgesamt wurden bisher 40 Einsatzkräfte und zehn Fahrzeuge der Feuerwehr für die Sturmlage eingesetzt. Derzeit verzeichnet die Leitstelle einen Rückgang eingehender sturmbedingter Notrufe.

Mülltonnen werden geleert

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Überall dort, wo es ohne Risiko möglich ist

Auch wenn es aktuell immer noch recht stürmisch ist, ist die Müllabfuhr im Stadtgebiet dort unterwegs, wo es ohne Gefahr möglich ist. Sollten sich auf der Strecke Risiken zeigen, etwa durch gefährdete Bäume, wird die Tour an dieser Stelle abgebrochen. Da die Bürgerinnen und Bürger gestern wegen der bevorstehenden Sturmnacht gebeten wurden, ihre blauen und gelben Tonnen nicht an die Straße zu stellen, werden sie von Müllwerkern geholt, sofern sie zu sehen sind. Zudem laufen bereits Überlegungen, wie eine Nachleerung organisiert werden kann.

Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) bitten darum, dass die Tonnen dort, wo es den Anliegenden möglich ist, selbst zurück gestellt werden. Diese Unterstützung hilft, die durch den Sturm verspäteten Abläufe zu beschleunigen.

Stadt Solingen bietet vierte Impfung an

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Zweite Auffrischungsimpfung wird ab sofort im Impfzentrum verabreicht

Die Stadt Solingen bietet im Impfzentrum in Solingen-Mitte ab sofort die zweite Auffrischungsimpfung (vierte Impfung) an. Diese ist entsprechend der aktuellen Mitteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für folgende Personengruppen empfohlen:

  • Menschen ab dem Alter von 70 Jahren
  • Personen mit Immundefizienz
  • Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen

Die Impfungen sollen mit einem der gegenwärtig verfügbaren mRNA-Impfstoffen erfolgen, bevorzugt mit dem Impfstoff, mit dem auch die erste Auffrischungsimpfung erfolgte. Der Abstand zwischen der ersten und der zweiten Boosterung soll für Menschen ab 70 und Menschen mit Immundefizienz mindestens drei Monate betragen, für Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen mindestens sechs Monate.

Termine für die vierte Impfung sind nicht erforderlich. Die Impfungen sind im Impfzentrum Mitte (Kölner Straße 144) montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr möglich. Impflinge werden gebeten, einen Lichtbildausweis und einen Impfpass mitzubringen.

Zinngießen im Klingenmuseum

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Vorführungen in der Zinngießerei finden wieder statt – auch für Kinder.

Nach langer Pause finden wieder Vorführungen in der Zinngießerei im Deutschen Klingenmuseum statt. An jedem ersten und dritten Sonntag im Monat erklären Klaus Mazur und Dirk Steinheuer Interessierten die Technik des Zinngießens und führen die Arbeit an der Gießbank und an der Drehbank vor.

Der nächste Termin für das Zinngießen ist am Sonntag, 20. Februar, von 14 bis 16 Uhr. Museumseintritt wird erhoben. Es gilt 2G, die Teilnehmerzahl ist auf drei Personen beschränkt.

Jeden dritten Sonntag öffnet auch die Zinnwerkstatt im „Klingenmuseum für Kinder“. Kinder von 8 bis 12 Jahren können sich demnach am Sonntag, 20. Februar, einen Zinnanhänger selber gestalten. Für die Zinnwerkstatt werden Kosten in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beginn ist um 14 und 15 Uhr. Teilnehmen können maximal acht Kinder.

Nathan der Weise im WTT

Bühnenkollage nach dem dramatischen Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing im Westdeutschen Tourneetheater (WTT) in der Bismarckstraße 138 in Remscheid.

„Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis beschweren, sondern den Verstand erleuchten“, sagte Lessing selbst und sprach damit im Geiste der Aufklärung.

Das bekannte Ideendrama, welches aktueller nicht sein kann, schrieb Lessing 1778 vor dem Hintergrund eines religiösen Disputs. Die Publikation des Werks wurde ihm verboten und so beschloss er, auf seine alte Kanzel zurückzukehren – das Theater. Er schuf eine noch immer gültige Geschichte, die Fragen nach Toleranz, Respekt, Werten und Menschlichkeit in den Fokus nimmt und seither unzählige Aufführungen erfuhr. Auch im WTT gab es in der Vergangenheit einige. Doch im Hinblick auf die zunehmenden Terrorakte, die größtenteils ideologisch motiviert sind, ist es uns ein Anliegen, diesen Text in einer szenischen Lesung, versetzt mit Texten anderer Autoren, neu zu Gehör zu bringen.

Ausführliche Informationen zum Stück Nathan der Weise gibt es im Artikel WTT: Nathan der Weise als Bühnenkollage von Christian Wüster.

Mit: Aydin Isik, Björn Lenz, Björn Lukas, Katrin Mattila

Musikalische Begleitung: Stefan Steinröhder

Regie: Claudia Sowa

Termin

Die Aufführung findet am Freitag, 18. Februar 2022 um 19.30 Uhr im WTT statt.

Veranstaltungsort

Westdeutsches Tourneetheater / Schauspiel Remscheid, Bismarckstraße 138 in 42859 Remscheid

Kartenreservierung

Kartenvorbestellung entweder per E-Mail: info@schauspiel-remscheid.de, per Telefon 02191 – 3 22 85 oder online auf remscheid-live.de

Weitere Informationen

Auf der neuen Website vom Westdeutschen Tourneetheater sind weiterführende Informationen zu den Veranstaltungen zu finden: www.schauspiel-remscheid.de

Remscheid: Donnerstag kommt der Sturm

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Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell landesweit vor verbreiteten Sturm- und schweren Sturmböen; in Hochlagen vor Orkanböen. Aktuell ist die Lage noch relativ ruhig, aber für den späten Nachmittag werden bereits Sturmböen bis zu 9 Beaufort (75-88 km/h) erwartet. Für heute Nacht sind bis zu 11 Beaufort (orkanartiger Sturm, bis zu 117 km/h) angesagt, gegen Morgen wird der Wind dann abflauen. Für Freitag ist dann wieder stärkerer Wind vorhergesagt. Eine Hochwassergefahr besteht aus Sicht des Wupperverbandes derzeit nicht. Der Krisenstab der Stadt Remscheid hat aufgrund der damit einhergehenden Gefährdungseinschätzung durch die Feuerwehr Remscheid folgende Vorkehrungen getroffen.

Schulen

Für Donnerstag,17.02.2022, hat das Land bereits einen landesweiten Unterrichtsausfall angeordnet. Damit findet an allen städtischen Schulen kein Unterricht statt. Schülerinnen und Schüler müssen nicht zur Schule kommen. Falls dennoch Schülerinnen und Schüler Schulen erreichen sollten, ist für diese eine Betreuung sichergestellt. Sie werden nicht vor verschlossenen Türen stehen. Im Zusammenhang mit der durch das Land getroffenen Entscheidung wird auf die geltende Rechtslage verwiesen, die beim Bildungsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen nachzulesen ist. Der Busverkehr zur Schülerbeförderung findet morgen nicht statt!

Am Freitag, 18. Februar, wird der Unterricht voraussichtlich wieder stattfinden.

Kindertagesstätten

Die Stadt Remscheid schließt sich Familienminister Dr. Joachim Stamp an und appelliert dringend an alle Eltern, die Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten wie Kindertagesstätten oder Kindertagespflegen möglichst zu Hause zu betreuen. Für alle städtischen Kindertagesstätten wird für den morgigen Donnerstag ein Notdienst sichergestellt. Der Regelbetrieb wird voraussichtlich am 18.02. wieder aufgenommen.  Bei Kindertagesstätten, die sich nicht in städtischer Trägerschaft befinden, müssen sich die Eltern mit den jeweiligen Trägern vorab in Verbindung setzen. Den freien Trägern wird seitens der Stadt Remscheid empfohlen, sich der städtischen Einschätzung anzuschließen.

Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer sowie das Personal der städtischen Kindertagesstätten befinden sich im Dienst – mit der dringenden Bitte, dabei gut auf die eigene Sicherheit zu achten.

Kurse und Angebote der VHS und der Musik- und Kunstschule

Auch die VHS-Integrations- und Schulabschlusskurse fallen aufgrund der landesweiten Entscheidung aus. Alle Teilnehmenden und Lehrenden werden entsprechend informiert. Alle übrigen VHS-Kursangebote finden grundsätzlich statt.
Die Unterrichte der Musik- und Kunstschule werden online stattfinden. Präsenzunterrichte werden nicht durchgeführt – das Gebäude bleibt den gesamten Tag über geschlossen.

Sportanlagen

Alle städtischen Außensportanlagen sind  für den gesamten Donnerstag geschlossen.

Wälder, Park- und Friedhofsanlagen

Wegen des Sturms sollte dringend auf einen Besuch der Wälder, Parks, Friedhöfe und Grünanlagen verzichtet werden. Es besteht die Gefahr, dass Äste brechen oder Bäume umstürzen. Diese Warnung gilt auch für den Rundwanderweg der Eschbachtalsperre.

Den Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, sich während des Sturms nicht im Freien aufzuhalten.

Müllabfuhr/Sperrmüll

Für den morgigen Donnerstag ist eine reguläre Müllentsorgung vorgesehen; auch die Sperrmüllabfuhr soll wie geplant stattfinden. Mit Blick auf das für heute Nacht erwartete Sturmhoch wird appelliert, die Tonnen und den Sperrmüll erst morgen früh herauszustellen und ggfs. entsprechend zu sichern.

Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz

Für morgen Abend waren bei der Polizei als Versammlungsbehörde zwei Versammlungen angemeldet: Diese wurden von den Veranstaltern bereits abgesagt! Alle erforderlichen Einheiten befinden sich in Alarm- und Dienstbereitschaft. Der Krisenstab wird die Lage fortwähren beobachten und ggfs. weitere Maßnahmen ergreifen und entsprechend informieren!

Orkanböen: Tonnen und Sperrmüll nicht rausstellen

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Entscheidung über Abfuhr am Donnerstag

Vor dem Hintergrund der Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes haben die Technischen Betriebe Solingen (TBS) entschieden, die Sperrmüllabfuhr für Donnerstag, 17. Februar, abzusagen. Diejenigen, die eine Terminzusage für Donnerstag hatten, werden kontaktiert, ein neuer Termin wird verabredet. Die meisten Betroffenen konnten bereits erreicht werden. Grundsätzlich wird dringend geraten, am Mittwochabend und über Nacht keinen Sperrmüll, aber auch keine blauen, gelben, grauen oder braunen Behälter nach draußen zu stellen. Die TBS werden morgen früh entscheiden, ob die die Leerung erfolgen kann. Dann wird umgehend über alle Kanäle (städtische Homepage, Soziale Medien, Medien) informiert.

Einschränkungen sind möglich

Der Deutsche Wetterdienst hat für die Zeit von Mittwoch, 16. Februar, 22 Uhr, bis Donnerstag, 17. Februar, 21 Uhr, in einer Vorabinformation vor starkem Wind mit Orkanböen gewarnt, zudem ist Dauerregen möglich. Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) weisen vor diesem Hintergrund darauf hin, dass es zum Schutz der Mitarbeitenden zu Einschränkungen oder auch zur Einstellung der Abfallentsorgung kommen kann. Restmüll, Biomüll, Papierbehälter, gelbe Behälter und die Sperrmüllentsorgung können davon betroffen sein. Sollte es zu Ausfällen kommen, werden die TBS die Entsorgung im Rahmen ihrer Möglichkeiten nachholen. Wer einen Antrag auf Sperrgut-Abholung gestellt und den Sperrmüll bereits an die Straße gestellt hat, muss ihn bei Sturmwarnung unverzüglich wieder vom Standplatz entfernen. Die TBS weisen auf die Vorschriften der Abfallentsorgungssatzung der Stadt Solingen hin. Verursacht herumfliegendes Sperrgut Schäden, gehen diese zu Lasten des Antragstellers.

Sturm: Schule fällt aus

Anordnung gilt für ganz NRW.

Weil morgen verbreitet Sturm mit schweren Böen, in Hochlagen auch Orkanböen, angekündigt ist, fällt der Schulunterricht am Donnerstag, 16. Februar 2022, in ganz NRW aus. Das hat das nordrhein-westfälische Schulministerium heute angeordnet und per Schulmail allen Schulleitungen mitgeteilt. Das gilt auch für Einrichtungen der OGS in den Schulen.

Grundlage ist der Erlass „Regelungen zum Unterrichtsausfall und anderen schulischen Maßnahmen bei Unwettern und anderen extremen Wetter-Ereignissen“ vom 13. März 2021. Unabhängig von dieser Regelung müssen Lehrkräfte ihren Dienst antreten, soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen. Für Schülerinnen und Schüler, die die Information über den Unterrichtsausfall nicht mehr rechtzeitig erreicht hat und die deshalb in der Schule eintreffen, muss eine angemessene Beaufsichtigung gewährleistet werden.

Stadt Solingen bereitet sich auf einrichtungsbezogene Impfpflicht vor

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Für Fragen hat das Gesundheitsamt in Solingen ein E-Mail-Postfach eingerichtet.

Die Stadt Solingen bereitet derzeit die Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht vor. Noch sind viele Fragen zur praktischen Umsetzung des §20a IFSG offen. Das führt sowohl bei potenziell betroffenen Einrichtungen als auch beim Solinger Gesundheitsamt zu Unsicherheiten.

Betretungsverbote drohen

Das Gesundheitsamt ist derzeit im Kontakt mit Vertretenden des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW sowie des Städtetages, um die wesentlichen Fragen möglichst vor dem 15. März 2022 zu klären. Ab diesem Datum müssen die im Paragraphen genannten Einrichtungen und Unternehmen die Daten der Mitarbeitenden an das Gesundheitsamt melden, die bis dahin nicht den notwendigen Impf- oder Genesenenstatus nachweisen können. Das Gesundheitsamt wird die gemeldeten Personen kontaktieren und zunächst schriftlich die genannten Nachweise anfordern. Erst wenn sie nach einer ausreichenden Frist nicht vorgelegt werden, wird das Gesundheitsamt in jedem einzelnen Fall über ein Betretungsverbot in der jeweiligen Einrichtung entscheiden.

Für die Meldung der Personen ohne notwendigen Nachweis wird das Gesundheitsamt ab dem 15. März 2022 ein Meldeportal auf der Homepage der Stadt Solingen zur Verfügung stellen, um einen datenschutzrechtlich bedenkenlosen Transfer der Daten durch die Arbeitgebenden an das Gesundheitsamt zu gewährleisten. Eine Meldung vor dem 15. März 2022 ist nicht möglich.

Für Fragen rund um das Thema „einrichtungsbezogene Impfpflicht“ hat das Gesundheitsamt ein Mailpostfach eingerichtet. Insbesondere Einrichtungsleitungen und betroffene Arbeitgebende können sich mit ihren Anliegen an die Adresse impfpflicht-einrichtungen@solingen.de wenden.

Erweiterte Kapazitäten für PCR-Tests

Testzentrum Lüttringhausen in der Alten Feuerwache weitet PCR-Testkapazitäten und Öffnungszeiten aus.

Durch die rasant ansteigende Omikron-Welle und knappe Kapazitäten, kam es bei der Durchführung von PCR-Testungen im Testzentrum Remscheid-Lüttringhausen teils zu deutlich längeren Wartezeiten, auch die Schnelltestung wurde teilweise verzögert. Nach Investitionen im hohen fünfstelligen Bereich wurde die PCR-Testung grundlegend verändert, die Schnellteststraße wird erneuert und PCR- sowie Schnelltestung sind damit nun räumlich von einander getrennt.

Hierbei ist die Ansari & Gier Group GmbH, als Betreiberin des Testzentrums, vor allem auf die Kundenresonanz aus den vergangenen Wochen und Monaten eingegangen. Mit den Umbaumaßnahmen bestehen nun Kapazitäten für bis zu 1.000 PCR-Abstriche am Tag. Die Wartezeiten vor Ort für PCR-Tests liegen nun im Durchschnitt bei etwa fünf Minuten, das Anstehen für einen Schnelltest sollte nicht länger als drei Minuten dauern.

Erweiterte Öffnungszeiten Testzentrum Lüttringhausen

Das Testzentrum Remscheid-Lüttringhausen bietet damit eine Anlaufstelle für PCR-Testungen an allen Tagen der Woche, auch an Feiertagen. Die täglichen Öffnungszeiten wurden um zwei Stunden ausgeweitet. Das Testzentrum Lüttringhausen öffnet nun täglich um 7 Uhr und schließt um 21 Uhr.

Testzentrum Remscheid-Lüttringhausen

Das Corona-Testzentrum in Lüttringhausen wird von der Ansari & Gier Group GmbH mit über 50 Angestellten betrieben. Es befindet sich in der Richard-Koenigs-Straße 1 in 42899 Remscheid, der Zugang erfolgt über die Straße Am Schützenplatz. Das Parken am Straßenrand ist untersagt, in unter 100m Entfernung zum Testzentrum gibt es einen öffentlichen und kostenlosen Parkplatz.

Das größte Testzentrum von Remscheid hat täglich von 7 bis 21 Uhr geöffnet, auch an Feiertagen.

Termine können bequem und schnell online vereinbart werden: www.remscheid-testzentrum.de

Stand: 14. Februar 2022

EU-Lieferkettengesetz muss Kinder wirksam schützen

Kinderrechtsorganisationen appellieren an die Bundesregierung.

Die Kinderrechtsorganisationen Kindernothilfe, Plan International Deutschland, Save the Children, terre des hommes, UNICEF Deutschland und World Vision Deutschland fordern gemeinsam mit der Initiative Lieferkettengesetz die Bundesregierung auf, sich im EU-Gesetzgebungsverfahren für ein robustes und kinderrechtlich wirksames EU-Sorgfaltspflichtengesetz für Unternehmen einzusetzen. Anlass ist der für Ende Februar angekündigte Entwurf der EU-Kommission für eine Regelung zu nachhaltigem unternehmerischen Handeln. Unternehmen sollen EU-weit mit einem solchen „EU-Lieferkettengesetz“ verpflichtet werden, ihrer menschenrechtlichen Sorgfalt in allen Stufen der Produktion verbindlich nachzukommen.

Kinderrechte müssen besonders berücksichtigt werden!

Im Rahmen des EU-Gesetzgebungsprozesses wird die Bundesregierung aufgefordert, über ein wirksames „EU-Lieferkettengesetz“ auch die angekündigte Weiterentwicklung des deutschen Lieferkettengesetzes voranzutreiben. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Organisationen, dass die Rechte von Kindern dabei besonders berücksichtigt werden:

Kinder stellen fast ein Drittel der Weltbevölkerung, in vielen Ländern des globalen Südens ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung unter 18 Jahre alt. Kinder sind von den negativen Auswirkungen unternehmerischen Handelns am stärksten betroffen. Die meisten Kinderrechtsverletzungen wie Kinderarbeit im Bergbau oder die Belastung mit Umweltgiften in Landwirtschaft oder der Textilindustrie finden häufig am Anfang globaler Wertschöpfungs- und Lieferketten statt. Deshalb ist es aus Sicht der Organisationen unverzichtbar, dass Unternehmen dazu verpflichtet werden, nicht nur bei ihren direkten Geschäftspartnern, sondern in ihren gesamten Wertschöpfungs- und Lieferketten Kinderrechtsrisiken zu identifizieren und wo nötig für wirksame Abhilfe, Prävention und Wiedergutmachung zu sorgen.

Damit würde das EU-Lieferkettengesetz über das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz hinaus gehen und ihren kinderrechtlichen Verpflichtungen besser nachkommen.

Download Positionspapier EU-Lieferkettengesetz (PDF-Dokument)