Platz für Flötenflöhe

Die städtische Musikschule Solingen hat ab November noch freie Plätze für „Flötenflöhe“. Der Kurs „Elementares Musizieren mit der Blockflöte“ richtet sich an Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren. Weitere Informationen und Termine bietet die Homepage der Musikschule. Anmeldungen sind nur online möglich: www.musikschule-solingen.de.

Sportbund: Vorschlag TOP 9, Sportausschuss-Sitzung 7. Oktober 2021

Nach Gesprächen mit Verwaltung, Politik und Betroffenen, unterbreitet der Vorstand des Sportbundes Remscheid zur Sitzung des Sportausschusses am 07.10.2021 für den TOP 9 folgenden Vorschlag:

  • Verabschiedung des Beschlussentwurf DS 1373 Punkte 1-2,4-8
  • Neufassung des Punktes 3: Sobald das Röntgenstadion aufgrund einer Bebauung der Fläche abgerissen wird und damit die Leichtathletikanlage auch wegfällt, wird auf dem Gelände Hackenberg eine Leichtathletikanlage mit einer 200 m Laufbahn errichtet (Standort: Fläche gegenüber Vereinsheim). Die geplante 100m Laufstrecke auf dem neuen Fußballplatz bleibt bestehen.

Grundlage der Umsetzung sind die Ausführungen zur Leichtathletik in der Machbarkeitsstudie „Sportzentrum Hackenberg“ in der Aktualisierung vom 15.10.2013 der DS 14/3705 „Verlagerung der Sportstätten“ (siehe Auszug).

Wir gehen davon aus, dass mit der Umsetzung dieses Vorschlages die „Kuh vom Eis ist“ und ein entsprechender Beschluss gefasst werden kann.

Reinhard Ulbrich, Vorsitzender des Sportbund Remscheid

Auszug Machbarkeitsstudie „Sportzentrum Hackenberg“ in Remscheid – Lennep (Aktualisierung vom 15. Oktober 2013)

2.2 Multifunktionsplatz Schulsport und Vereine

Auf der westlich angrenzenden, nach Süden abfallenden Rasenfläche kann ein Multifunktionsplatz für Schulsport und Vereinsaktivitäten entstehen. Die Platzfläche wäre zu diesem Zweck auf eine mittlere Höhe von 309,60 m über N.N. zu legen, was auf der Nordseite zur Hackenberger Straße eine Böschung von 3,00 – 3,40 m Höhe erzeugt, auf der Südseite
eine Anhebung der Fläche um ca. 2,20 m notwendig macht (siehe dazu auch Schnitt B-B’ des CAD-Übersichtsplans). Die bestehende Half-Pipe müsste zur Herstellung der Fläche an einem anderen Standort verlagert werden. Neben der Geländeprofilierung wird die Sportfläche selbst mit einem Tartanbelag auf den Lauf- und Spielflächen ausgestattet. Die Dimension der Laufbahn entspricht einer Hallen-Bahn (200 m-Bahn) mit integrierter 110 m langer Sprintstrecke. Die im Innenraum liegenden Spielfelder sind auf Sportarten wie Hallenhandball oder Hallenhockey ausgelegt. Darüber hinaus können Weit- und Hochsprungfelder, sowie ein Kugelstoßbereich integriert werden. Die Kirschbaumallee an der östlich gelegenen Zufahrt bleibt erhalten, eine Eingrünung der Randbereiche ist vorgesehen.

Frieden fängt beim Frühstück an

Eine musikalisch-literarische Revue von und mit Heike Kehl und Okko Herlyn am 19. Oktober ab 19 Uhr im Gemeindehaus von St. Bonaventura.

Das Programm ist eine Hommage an die Tradition der Anti-Kriegs-Lieder und Friedenstexte von Matthias Claudius bis Hanns Dieter Hüsch, von Wolf Biermann bis Joan Baez. Heike Kehl, Rezitatorin und Jäzzsängerin, und Okko Herlyn, Theologe, Liedermacher und Kirchenkabarettist, bringen auf ihre Weise den Kollwitzschen Ruf „Nie wieder Krieg“ zu Gehör.

Dabei geht es auf den Schlachtfeldern des Lebens -von der Küche bis zum Schützengraben- mal mehr, mal weniger friedlich zu: ernst und heiter, anrührend und kritisch, nachdenklich und unterhaltsam.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 19. Oktober 2021 ab 19 Uhr im Gemeindehaus von St. Bonaventura in der Hackenberger Straße 6a in Remscheid-Lennep statt.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung vom Kulturkreis.jetzt im Heimatbund Lüttringhausen e.V. und AWO Lennep Lüttringhausen im Rahmen des Festivals „Dem Leben auf der Spur“ im Jakobsjahr 2021.

Fotoausstellung „BASIC FOOD“ in der Zentralbibliothek Remscheid verlängert

In der Remscheider Stadtbibliothek ist die Ausstellung „LEBENSMITTEL / BASIC FOOD“ von Dietmar Wehr nun bis zum 30. Oktober 2021 zu sehen.

Die liebevollen Porträts, die der Wuppertaler Künstler Dietmar Wehr von organischen Lebensmitteln wie Pilzen, Sellerieknollen oder Pastinaken gefertigt hat, können noch bis zum 30. Oktober während der Öffnungszeiten in der Remscheider Stadtbibliothek bewundert werden.

Aufgrund großen Interesses hat die Bibliothek die Ausstellung um vier Wochen verlängert.

Am Samstag, 23. Oktober, wird Dietmar Wehr in der Zeit von 10 bis 13 Uhr vor Ort sein und Fragen zu seinen Fotos beantworten.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Bibliothek besucht werden.

Ausstellung: Dietmar Wehr „LEBENSMITTEL / BASIC FOOD“
24. August bis 30. Oktober 2021
Kommunales Bildungszentrum – Zentralbibliothek
Scharffstraße 4-6, 42853 Remscheid
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11 – 17 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr

Handzettel zur Ausstellung

DUH: Methanabgabe und Mindeststandards zur Reduktion von klimaschädlichen Methanemissionen

Eine neue Studie des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zeigt auf, dass die Einführung einer Methanabgabe klimaschädliche Emissionen kostengünstig reduzieren kann. Die Abgabe kann Anreize zur Methanreduktion sowohl innerhalb der EU setzen als auch in Ländern, die Erdgas in die EU exportieren. Letzteres ist besonders wichtig, da 85 Prozent des EU-Erdgasverbrauchs durch Importe gedeckt werden. Die DUH fordert die EU-Kommission auf, eine Methanabgabe und Mindeststandards als zentrale Elemente der geplanten europäischen Methanregulierung einzuführen.

Als bestes Modell erweist sich laut Studie eine Kombination aus Methanimportsteuer und Methanbepreisung innerhalb der EU sowie Mindeststandards für die Methanintensität. Diese Kombination erreicht nicht nur eine hohe Klimaschutzwirkung, sondern ist auch mit den Vorgaben der Welthandelsorganisation kompatibel. Die Einführung von Mindeststandards soll sicherstellen, dass bestimmte Schwellenwerte der Methanintensität in den Herkunftsländern nicht überschritten werden. Verbraucherinnen und Verbraucher werden durch die Maßnahmen finanziell kaum belastet.

„Obwohl Methanemissionen laut Weltklimarat bereits 0,5 Grad Celsius zur globalen Erderhitzung beigetragen haben, verschließt die Politik immer noch die Augen vor diesem Klimarisiko. „

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH

Dazu Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Obwohl Methanemissionen laut Weltklimarat bereits 0,5 Grad Celsius zur globalen Erderhitzung beigetragen haben, verschließt die Politik immer noch die Augen vor diesem Klimarisiko. Die von uns in Auftrag gegebene Studie zeigt, wie hier leicht und schnell Abhilfe geschaffen werden kann. Methan muss genauso wie CO2 einen Preis bekommen. Erst so werden die notwendigen Anreize für Erdgasunternehmen gesetzt, die klimaschädlichen Leckagen entlang der gesamten Wertschöpfungsketten zu erfassen und zu schließen. Als größter Gasverbraucher der EU hat Deutschland hinsichtlich der Methanemissionen eine besondere Verantwortung. Wir fordern daher die neue Bundesregierung auf, sich auf europäischer Ebene für eine Methanbepreisung starkzumachen, die Importe miteinschließt.“

Die EU-Kommission will im Dezember einen Regulierungsvorschlag zu Methanemissionen innerhalb der EU vorlegen. Unter anderem sollen Gasunternehmen erstmals dazu verpflichtet werden, auf Basis von Messungen über ihre Methanemissionen zu berichten sowie Leckagen zu finden und zu schließen. Die DUH begrüßt diesen längst überfälligen Vorschlag. Allerdings umfasst der EU-Vorschlag die Methanemissionen außerhalb der EU nicht. Das in die EU importierte Erdgas kommt bereits mit reichlich Methanemissionen im Gepäck an. Als größter Importmarkt fossiler Brennstoffe sitzt die Europäische Union aber am langen Hebel, um mit einer Kombination aus Methanabgabe und Mindeststandards Methanreduktionen in Bezugsländern wie Russland anzustoßen.

Die vorliegende Studie zeigt zudem, dass die Auswirkungen der vorgeschlagenen Maßnahmen für Haushalte vertretbar wären. Laut einer Modellierung beträgt der anfängliche Anstieg der Gaspreise für deutsche Haushalte je nach Ausgestaltung nur 0,3-1,1 Prozent. Zudem könnte dieser Kostenanstieg durch eine Rückverteilung der Erlöse aus der Methanbepreisung in Klimaschutzmaßnahmen abgefedert werden. Auch für die Gaswirtschaft sind die Kosten überschaubar. Immerhin können laut Internationaler Energieagentur bereits 40 Prozent der Methanemissionen aus der Gasproduktion ohne zusätzliche Kosten reduziert werden.

„Das Schließen von Methanleckagen entlang der Wertschöpfungsketten der Gasindustrie ist ein effizientes Mittel, hochgradig klimaschädliche Methanemissionen rasch zu reduzieren.“

Carolin Schenuit, Geschäftsführende Vorständin des FÖS

Carolin Schenuit, Geschäftsführende Vorständin des FÖS, kommentiert: „Das Schließen von Methanleckagen entlang der Wertschöpfungsketten der Gasindustrie ist ein effizientes Mittel, hochgradig klimaschädliche Methanemissionen rasch zu reduzieren. Unsere Studie bestätigt, dass eine kluge Kombination von Methanimportsteuer, einer EU-internen Methangabe und Mindeststandards für alle rechtlich umsetzbar wäre und die Methanemissionen auch effektiv reduzieren kann. Damit das Regelungsregime funktionieren kann, braucht es eine Qualitätsoffensive für Messdaten in der kompletten Lieferkette und klare Transparenzanforderungen an alle Gaslieferanten.“

Hintergrund

Methan ist der Hauptbestandteil von Erdgas. Neben Kohlendioxid (CO2) ist Methan (CH4) das zweitwichtigste Treibhausgas. Wenn Methan in die Atmosphäre entweicht, heizt es wie CO2 durch den Treibhausgaseffekt das Klima an. Methan wird zwar schneller abgebaut als CO2, wirkt aber während seiner Verweildauer in der Atmosphäre viel stärker auf das Klima. Auf einen Zeitraum von 20 Jahren gerechnet, ist es 83-mal klimaschädlicher als CO2. Werden die Methanemissionen nicht reduziert, werden sie laut UN Global Methane Assessment bis 2030 weitere 0,3 Grad Celsius zum Klimawandel beitragen. Umgekehrt kann mit einer Reduktion der Methanemissionen kurzfristig beim Klimaschutz viel erreicht werden.

Methanemissionen sind in Deutschland und der EU aktuell komplett unreguliert und entweichen entlang der gesamten Lieferkette von Erdgas in die Atmosphäre. Es gibt keinerlei Verpflichtungen zur Überwachung, Meldung und Kontrolle dieser Emissionen. Daten zu den Methanemissionen beruhen auf nicht verifizierten Angaben der Industrie. Die Internationale Energieagentur kommt auf Basis neuer Messungen zu dem Schluss, dass die Methanemissionen der Öl- und Gasindustrie aktuell um bis zu 80 Prozent unterschätzt werden.

Link

Zur Studie: http://l.duh.de/p211004

Eckart von Hirschhausen: „Jeder Tag, den wir weiter Kohle verbrennen, ist ein Verbrechen“

Der Arzt und Bestseller-Autor Eckart von Hirschhausen hält die Erderhitzung für die größte Gesundheitsgefahr unserer Zeit. „Wir müssen nicht das Klima retten, wir müssen uns retten“, sagt Hirschhausen vor dem globalen Klimastreik im Podcast „heute wichtig“ mit Host Michel Abdollahi (Folge von Freitag). Das menschliche Hirn sei der hitzeempfindlichste Teil des Körpers, so Hirschhausen. „Lange bevor wir umkippen und Hitzeschlag haben, haben wir Produktivitätssausfälle. Und nicht nur das: Wir werden auch nachweislich aggressiver, wir machen mehr Fehler und es gibt mehr Suizide.“

Einer Mehrheit sei nicht klar, dass der Wohlstand in Deutschland durch die Klimakrise massiv gefährdet sei. „Wir reden immer darüber: ‚Was kostet uns Klimaschutz?'“, ärgert sich Hirschhausen: „Wir müssen endlich darüber reden: ‚Was kostet es uns, nichts zu tun?'“ Wirtschaftswachstum allein sei nicht das einzig Erstrebenswerte: „Wir sollten erstmal die Lebensbedingungen sichern, und dann können wir uns unterhalten, was menschliches Leben schöner macht.“

Als wichtigste Maßnahme für die neue Bundesregierung führt Eckart von Hirschhausen einen raschen Ausstieg aus der Kohleenergie an. „Jeder Tag, den wir weiter Kohle verbrennen, ist ein Verbrechen: an der Atmosphäre, an den Menschen, die den Scheiß einatmen – weil da jede Menge Dreck in die Luft kommt – und an der Erde“, sagt Hirschhausen. „Die jetzige Regierung hat sehr viel getan dafür, die Energiewende zu blockieren. Das ist fatal.“

Im Podcast „heute wichtig“ des stern in Kooperation mit RTL und ntv blickt Moderator Michel Abdollahi ab 5 Uhr mit Gästen aus Politik, Gesellschaft und Unterhaltung auf die wichtigen Themen des Tages. Der Podcast erscheint von Montag bis Freitag bei Audio Now und den gängigen Podcast-Anbietern.

Quelle: stern – www.stern.de

Nach Dinner mit Laschet: Investor Lars Windhorst spendete 250.000 Euro an CDU

Der Finanzinvestor und CDU-Großspender Lars Windhorst hat Anfang Juli an einem vertraulichen Treffen von Parteichef Armin Laschet mit ausgewählten Unternehmern und Managern teilgenommen. Das berichtet das Magazin stern unter Berufung auf Teilnehmer des Termins in Berlin. Zu den Gästen des Dinners gehörten neben Windhorst unter anderem auch der österreichische Immobilieninvestor und Warenhauseigner René Benko sowie die Berliner Start-up-Gründerin Verena Pausder. Als Ansprechpartnerin für das Treffen in der Pan Am Lounge in der City-West wurde den Gästen nach Angaben von Teilnehmern eine enge Mitarbeiterin des Schatzmeisters der Bundes-CDU genannt.

Anfang der Woche hatte die CDU dem Bundestagspräsidenten eine Spende in Höhe von 250.000 Euro angezeigt. Sie stammt von einer Firma, die über eine komplizierte Konstruktion von Lars Windhorst kontrolliert wird. Die Spende ging am 17. September bei der CDU ein. Am gleichen Tag überwies die gleiche Firma laut einer Meldung an den Bundestagspräsidenten auch 250.000 Euro an die FDP.

Ein Sprecher von Windhorst ließ eine Anfrage zu dem Treffen des Finanzinvestors mit Laschet sowie einem möglichen Zusammenhang mit der kürzlich überwiesenen Parteispende an die CDU unbeantwortet. Die Bundes-CDU reagierte auf mehrere Anfragen zu dem Anlass und den Hintergründen des Termins in dem Berliner Club nicht. Die Staatskanzlei in Nordrhein-Westfalen verwies auf die CDU-Zentrale, da es sich nicht um einen Termin des Ministerpräsidenten, sondern um einen Termin der Partei gehandelt habe.

Die österreichische Signa-Gruppe von Immobilieninvestor Benko bestätigte auf Anfrage das Treffen mit Laschet Anfang Juli in Berlin. Ein Sprecher betonte, im Zusammenhang mit dem Termin habe das Unternehmen keinerlei Parteispenden an die CDU geleistet. Man stehe „regelmäßig im konstruktiven Dialog mit politischen Entscheidungsträgern – über sämtliche Parteigrenzen hinweg“, erklärte er. „Dabei gilt auch, dass wir grundsätzlich nicht an politische Parteien spenden.“

Benkos Signa-Gruppe gehört die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof, die in der Corona-Krise vom Bund mit einem Staatskredit von 460 Millionen Euro gestützt werden musste.

Quelle: stern – www.stern.de

Impfen vor Ort: Alle Impf-Aktionen im Überblick

Das Wuppertaler Impfzentrum hat seit dem 19. September geschlossen. Impfen ist aber natürlich weiterhin unbürokratisch möglich: Bürgerinnen und Bürger können sich in Arztpraxen und bei einer der zahlreichen mobilen Impfaktionen gegen Corona impfen lassen. Letztere laufen unkompliziert und ohne Anmeldung.

Temporäre Impfzeiten in Elberfeld und Barmen

Neben den mobilen Impfterminen, die in der Liste etwas weiter unten aufgeführt sind, gibt es auch ein wiederkehrendes, mobiles Impfangebot zentral in Barmen und Elberfeld:

  • Barmen: Rathaus Barmen, Infotheke, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal:
    montags und mittwochs von 14-18 Uhr
  • Elberfeld: Friedrichstraße 66, 42105 Wuppertal:
    dienstags und donnerstags von 12-18 Uhr

„Ich appelliere jetzt an die Menschen, die bislang noch keinen Impftermin wahrgenommen haben oder einer Impfung eher kritisch gegenüberstehen. Lassen Sie sich beraten, gehen Sie zur Impfung. Das ist der wirksamste Schutz vor einer Corona-Infektion!“

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind

Wechselnde Impftermine im September

  • Montag, 4. Oktober, 11-17 Uhr, AOK, Bundesallee 265, 42103 Wuppertal
  • Dienstag, 5. Oktober, 10-18 Uhr, P&R Vohwinkel
  • Mittwoch, 6. Oktober, 10-14 Uhr, Land- und Arbeitsgericht, Friederich-Engels-Allee, 42103 Wuppertal
  • Donnerstag, 7. Oktober, 10-18 Uhr, Akzenta Barmen, Unterdoernen 61-63, 42283 Wuppertal
  • Freitag, 8. Oktober, 12-20 Uhr Döppersberg
  • Samstag, 9. Oktober, 12-16 Uhr, Freiwillige Feuerwehr Langerfeld, am Timpen 44
  • Samstag, 9. Oktober, 10-14 Uhr, Freiwillige Feuerwehr Sonnborn, Ruthenbecker Weg 10
  • Sonntag, 10. Oktober, 15-18 Uhr, Spielplatz Sternpunkt, Roßkamper Str. 126
  • Montag, 11. Oktober, 11-17 Uhr, AOK, Bundesallee 265
  • Montag, 11. Oktober, 10-14 Uhr, Impfbus Uni am Grifflenberg, Gaußstr. 20
  • Mittwoch, 13. Oktober, 12.30-16.30 Uhr, Kulturkindergarten Wuppertal, Juliusstr. 20
  • Donnerstag, 14. Oktober, 10-14 Uhr, Impfbus Uni am Grifflenberg, Gaußstr. 20
  • Freitag, 15. Oktober, 14-18 Uhr, Berliner Platz
  • Samstag, 16. Oktober, 11-19 Uhr, Gaskessel, Mohrenstr.3
  • Samstag, 16. Oktober, 11-19 Uhr, Ikea Parkplatz, Schmiedestr. 81
  • Sonntag, 17. Oktober, 10-14 Uhr, Freiwillige Feuerwehr Cronenberg, Kemmannstr. 45
  • Montag, 18. Oktober, 10-18 Uhr, P&R-Parkplatz Bf. Vohwinkel (hinter dem Bahnhof)
  • Donnerstag, 21. Oktober, 11-19 Uhr, Steinbecker Meile – Akzenta, Tannenberg Str. 58
  • Freitag, 22. Oktober, 12-20 Uhr, Hauptbahnhof, Döppersberg
  • Samstag, 23. Oktober, 18.30-21.30 Uhr, Tanzschule Asfahl,  
    Lüntenbecker Weg 42-44
  • Samstag, 23. Oktober, 15-19 Uhr, Tanzschule Asfahl, Lüntenbecker Weg 42-44, 42327 Wuppertal
  • Montag, 25. Oktober, 11-17 Uhr, City-Arkaden, Alte Freiheit 9
  • Dienstag, den 26. Oktober, 14-18 Uhr, Impfbus – Berliner Platz, 42279 Wuppertal
  • Mittwoch, 27. Oktober, 15-18 Uhr, Historische Stadthalle, Johannisberg 40
  • Donnerstag, 28. Oktober, 10-14 Uhr, Impfbus – Knipex, Oberkamper Str. 13, 42349 Wuppertal

„Ich hoffe, mit diesem niederschwelligen Angebot sprechen wir Menschen an, die sich bislang noch nicht um einen Impftermin bemüht haben.“

Der Leiter des Wuppertaler Krisenstabes Johannes Slawig

Eine Anmeldung für die Termine ist nicht erforderlich. Impfwillige können spontan während der angegebenen Zeiten vorbeikommen. Erstimpfungen und Zweitimpfungen sind möglich.

Verimpft werden ein mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) und Johnson & Johnson. Geimpft werden können Personen ab 16 Jahren, für unter 18-Jährige ist der Biontech-Impfstoff vorgesehen. Wer mit Biontech oder Moderna geimpft wird, erhält am Impftag automatisch einen Termin zur Zweitimpfung, der im vorgegebenen Abstand von mehreren Wochen im gleichen Rahmen an gleicher Stelle stattfindet. Es muss also kein Aufwand für die Zweitimpfung betrieben werden. Bei einer Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson reicht eine einmalige Dosis.

Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren können ab sofort auch bei mobilen oder temporären Impfangeboten geimpft werden. Dies gilt auch für Schwangere ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel und Stillende.

Laurentiusplatz ist jetzt autofrei

Die Friedrich-Ebert-Straße ist auf Höhe des Laurentiusplatzes zwischen Auer Schulstraße und Laurentiusstraße jetzt autofrei. Auf ein Jahr ist der Probelauf begrenzt, dann soll entschieden werden, ob der Abschnitt dauerhaft ohne Verkehr bleiben soll.

Das hatte die zuständige Bezirksvertretung entschieden. Sie hatte auch festgelegt, dass der Verkehrsversuch von einem Bürgerbeteiligungsverfahren begleitet wird. 

Anwohner und Gastronomen wurden schon vorab über den Verkehrsversuch informiert. Im November startet dann die Bürgerbeteiligung unter dem Motto „Los geht´s“ mit einer Veranstaltung auf dem Laurentiusplatz. Zwei Befragungen im Januar und im Juni kommenden Jahres sollen die Erfahrungen mit der neuen Regelung klären, die Ergebnisse werden online veröffentlicht. An Ende des Probe-Jahres steht ein Abschlussveranstaltung und schließlich der Beschluss der Bezirksvertretung, ob der Verkehrsversuch beendet oder in eine dauerhafte Regelung umgewandelt wird.

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind bemerkte, dass das „Cruisen“ am Laurentiusplatz in den 80er Jahren einfach dazu gehört habe, heute aber nicht mehr zeitgemäß sei. Er begrüßte den Verkehrsversuch und betonte, dass der ein guter Schritt hin zu einer lebenswerten, attraktiven Innenstadt sei. Bezirksbürgermeister Thomas Kring fand, Elberfeld habe mit der Entscheidung Mut bewiesen. In einem Jahr werde Bilanz gezogen – dann habe die Bezirksvertretung eine gute Entscheidungsgrundlage.

RTV JUDOTEAM steigt in die erste Bundesliga auf!

Remscheid hat nach über 30 Jahren wieder einen Judo-Erstligisten. Am letzten Kampftag der 2. Bundesliga kam es in der Sporthalle Neuenkamp am Samstagnachmittag zum großen Showdown. Der ungeschlagene Tabellenführer aus dem Bergischen, empfing vor heimischen Publikum den punktgleichen Verfolger TSV Bayer 04 Leverkusen und den Tabellendritten JC Koriouchi Gelsenkirchen.

Zunächst ging es für die Remscheider gegen Gelsenkirchen auf die Matte. Johannes Frey (+ 100 Kilogramm), Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele in Tokio, brachte das JUDOTEAM nach nur wenigen Sekunden bereits in Führung. Christos Pintsis (-60) legte spektakulär nach, indem er seinen Gegner ebenfalls vorzeitig mit toller Technik auf den Rücken warf. Auch Bas Koffijberg (-66) dominierte seinen Kampf von Beginn an und punktete. Den siegbringenden vierten Punkt erkämpfte Cedric Thyssen (-90) für die Remscheider. Junior Degen (-81) und Rodel Arnolds (-73), der seinen Gegner per Abwürger zur Aufgabe zwang, erhöhten sogar auf 6:0. Da Sascha Schmitz (-100) im letzten Kampf der Partie gegen seinen Kontrahenten das Nachsehen hatte, bezwangen die Remscheider den JC Gelsenkirchen schlussendlich mit 6:1.

Christos Pintsis (in grau) siegt zweimal spektakulär. Foto: Jürgen Steinfeld
Christos Pintsis (in grau) siegt zweimal spektakulär. Foto: Jürgen Steinfeld

„Ich bin seit 8 Jahren hier. So einen emotionalen Tag wie heute habe ich noch nie erlebt. Ein riesen Kompliment an die Zuschauer die uns zum Sieg getragen haben.“

Kapitän Junior Degen

Dieser souveräne Sieg kam auch zu stande, weil die etwa 600 enthusiastichen Zuschauer die JUDOTEAM-Athleten zu Höchstleistungen trieben. In der alles entscheidenen Begegnung gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen, erreichte das Stimmungsbarometer dann seinen Höhepunkt. Johannes Frey (+100) gewann per Haltegriff und besorgte somit die Führung. Auf 2:0 erhöhte anschließend Christos Pintsis (-60), der in seinem hart umkämpften Duell unter tosendem Applaus kurz vor Schluss durch einen spektakulären Innenschenkelwurf (Uchi-mata), den nächsten wichtigen Punkt erkämpfte. Bas Koffijberg (-66). lieferte sich einen ebenso spannenden Kampf, welchen er per „Abtauchertechnik“ für sich entscheiden konnte. Das nächste Duell ging an Leverkusen, da Cedric Thyssen (-90) gegen seinen Gegner kein Mittel fand. Und dann wurde es historisch: Kapitän Junior Degen (-81) bezwang seinen Gegner durch eine Mitfalltechnik vorzeitig, holte damit den vierten Remscheider Punkt und machte den Aufstieg in die erste Bundesliga perfekt. Was für ein emotionaler Moment! Im Anschluss musste Rodel Arnolds (-73) seinen Kampf zwar abgeben, aber Sascha Schmitz (-100) setzte mit einem perfekt getimten Fußfeger den Schlußpunkt. Das Duell der Spitzenteams endete mit 5:2 für Remscheid.

„Die Mannschaft hat sich heute belohnt. Wer eine so starke Saison kämpft, hat den Aufstieg mehr als verdient. Nicht alle kamen zum Einsatz, aber alle haben ihren Teil zum Erfolg beigetragen. Die Energie des gesamten Teams war ausschlaggebend für diesen historischen Erfolg.“

Trainer Peter Degen

Zur Krönung des historischen Tages passte es, das Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die Siegerehrung durchführte und die Mannschaft zur offiziellen Aufstiegsfeier auf den Rathausbalkon einlud, welche im Herbst stattfinden wird. Die Saison in der ersten Bundesliga beginnt im März 2022.

„Sieben Aufstiege in acht Jahren sprechen eine deutliche Sprache. Wer uns kennt weiß, dass wir auch in der ersten Bundesliga angreifen wollen und werden.“

Geschäftsführer Rene Endres

„Der Durchmarsch in die erste Bundesliga war unser Ziel und das haben wir jetzt erreicht. Diesen Erfolg haben wir mit Athleten geschafft, die zu 80% aus dem Bergischen Land kommen. Das spricht für diese judoverrückte Region. Meine Gedanken sind nun zum einen bei der Planung für 2022, zum anderen bei unserer zweiten Mannschaft die im November in der Landesliga startet und für unser gesamtes Vorhaben ebenso wichtig ist“, so Manager Cedric Pick.

Christos Pintsis wird von den Fans gefeiert. Foto: Jürgen Steinfeld
Christos Pintsis wird von den Fans gefeiert. Foto: Jürgen Steinfeld

Sportjugend: Bewegungsspiele von A bis Z

Die Remscheider Sportjugend lädt Kinder von 7 bis 13 Jahren zu konzentrationsfördernden Bewegungsspielen in die Friesenhalle.

Sport und Bewegung beeinflussen nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit. Das Team der Remscheider Sportjugend möchte mit Spaß und Spiel gezielt die Konzentrationsfähigkeit von Kindern fördern. Gleichzeitig sind die Kinder aber auch aufgerufen eigene Spielideen mit einzubringen.

Die Bewegungsspieletage finden am Freitag, 15. Oktober und Donnerstag 21. Oktober 2021 jeweils von 9.30 bis 12.30 Uhr in der Friesenhalle in der Jan-Wellem-Straße 29 in 42859 Remscheid statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Mitzubringen sind Sportbekleidung, Sportschuhe für die Turnhalle (helle Sohle), eine Trinkflasche und ein negatives Corona Testergebnis, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Anmeldung erforderlich

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, das geht telefonisch unter der 02191-34 14 43 oder auch per E-Mail an sportjugend@sportbund-remscheid.de. Für die Anmeldung werden der vollständige Name, das Geburtsdatum und die Wohnanschrift des Kindes erforderlich.

ZDF-Politbarometer Oktober I 2021

Regierungsbildung: Mehrheit für Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP, Unions-Anhänger: Laschet trägt Hauptschuld an Wahl-Debakel

Anders als vor der Bundestagswahl erfährt ein Regierungsbündnis aus SPD, Grünen und FDP jetzt eine klare Unterstützung. 59 Prozent fänden es gut, wenn es zu einer Ampel-Koalition käme, 20 Prozent schlecht und 19 Prozent wäre das egal (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“). Die Anhängerschaften der betreffenden Parteien stehen einem solchen Bündnis positiv gegenüber: Von den SPD-Anhängern sind 82 Prozent, von den Grünen-Anhängern 80 Prozent und von den FDP-Anhängern 53 Prozent dafür. Auf wenig Zustimmung stoßen dagegen eine „Jamaika“-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP (gut: 24 Prozent) sowie eine von der SPD geführte Große Koalition (gut: 22 Prozent). Beide Bündnisoptionen werden von jeweils rund 60 Prozent der Befragten abgelehnt (egal: 12 Prozent bzw. 15 Prozent).

Eine Mehrheit der Befragten empfiehlt vor den jetzt anstehenden Sondierungsgesprächen sowohl den Grünen als auch der FDP eine Ampel-Koalition: 70 Prozent sind der Meinung, die Grünen sollten eine Koalition mit SPD und FDP anstreben, nur 20 Prozent raten zu einem Bündnis mit Union und FDP. Auch der FDP wird mehrheitlich ein Zusammengehen mit SPD und Grünen (65 Prozent) nahegelegt, für „Jamaika“ sind nur 26 Prozent.

Drei Viertel wollen Scholz als Bundeskanzler

Als nächsten Bundeskanzler wünschen sich jetzt 76 Prozent Olaf Scholz und nur 13 Prozent Armin Laschet. Neben sehr großen Mehrheiten in den Anhängerschaften von SPD, Grünen und Linke sprechen sich auch 61 Prozent der FDP-Anhänger und 55 Prozent der AfD-Anhänger für Scholz aus. Sogar in der CDU/CSU-Anhängerschaft sind 49 Prozent für Scholz und nur 39 Prozent für Laschet.

Klare Mehrheit für Rücktritt Laschets als Parteivorsitzender

Fast zwei Drittel (63 Prozent) meinen, Armin Laschet sollte jetzt als CDU-Parteivorsitzender zurücktreten, darunter auch 62 Prozent der Unions-Anhänger. Die Hauptschuld am schlechten Abschneiden der Union bei der Bundestagswahl trägt für 40 Prozent aller Befragten Spitzenkandidat Armin Laschet. Für 7 Prozent sind es vor allem die politischen Inhalte der Partei und 49 Prozent meinen, es lag an beidem gleichermaßen. In der Anhängerschaft der CDU/CSU wird die Verantwortung dafür noch stärker bei Laschet (65 Prozent) gesehen, 5 Prozent nennen die politischen Inhalte und 27 Prozent sagen beides.

Projektion: SPD mit deutlichem Abstand vor Union

Wenn am nächsten Sonntag bereits wieder gewählt würde, dann läge die SPD noch klarer vor der Union als bei der Wahl vor einer Woche: Die SPD könnte dann mit 28 Prozent rechnen, die CDU/CSU nur noch mit 20 Prozent, ihrem bisher schlechtesten Projektionswert im Politbarometer. Die Grünen erreichten 16 Prozent, die FDP erhielte 13 Prozent, die AfD 10 Prozent und die Linke 5 Prozent. Die anderen Parteien lägen zusammen bei 8 Prozent.

Top Ten: Deutliche Gewinne für Scholz, Lindner und Habeck

Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung („Was halten Sie von?“) ist Angela Merkel weiterhin auf Platz eins mit einem Durchschnittswert von 2,3 (Sept. III: 2,4) auf der Skala von +5 bis -5. Nur knapp dahinter folgt jetzt Olaf Scholz, der sich mit 2,2 (1,6) stark verbessern kann. Robert Habeck legt mit 1,6 (1,2) ebenfalls klar zu. Danach kommen Markus Söder mit 1,1 (1,2) und Christian Lindner, der mit 1,0 (0,4) deutlich hinzugewinnt. Es schließen sich an: Annalena Baerbock mit verbesserten 0,4 (0,1), Heiko Maas mit 0,0 (0,0), Jens Spahn mit 0,0 (0,0) und Friedrich Merz mit minus 0,2 (minus 0,3). Auf dem letzten Platz erneut Armin Laschet, der sich sehr stark verschlechtert und nur noch mit minus 1,2 (minus 0,4) bewertet wird.

Corona: Gefahr für eigene Gesundheit rückläufig

In der Corona-Pandemie nimmt aus Sicht der Befragten die persönliche Gesundheitsgefährdung deutlich ab. Nach 42 Prozent vor zwei Wochen sagen jetzt nur noch 31 Prozent, dass das Virus eine Gefahr für ihre Gesundheit darstellt, 67 Prozent sehen für sich kein Risiko (Sept. III: 56 Prozent). Die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen sind für 64 Prozent gerade richtig, 13 Prozent fordern eher strengere Maßnahmen und 21 Prozent finden die Vorgaben übertrieben.

Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen West und Ost

Kurz vor dem Tag der deutschen Einheit überwiegen für 52 Prozent aller Deutschen zwischen dem Westen und dem Osten die Gemeinsamkeiten, für 42 Prozent stehen die Unterschiede im Vordergrund. Die Befragten im Osten sehen das allerdings kritischer: Für 54 Prozent fallen die Unterschiede stärker ins Gewicht, 42 Prozent betonen das Gemeinsame.

Hintergrund

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 14. bis zum 16. September 2021 bei 1.406 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte.

Das letzte Politbarometer vor der Wahl sendet das ZDF am Donnerstag, 23. September 2021, im heute-journal. Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen: https://forschungsgruppe.de.

Neue Minijobbroschüre mit Tipps für Wiedereinsteigerinnen

Während der Corona-Pandemie wurden besonders viele Minijobberinnen und Minijobber entlassen. Sie erhielten kein Kurzarbeitsgeld und waren weitgehend sich selbst überlassen. Jetzt werden wieder viele Arbeitskräfte kurzfristig eingestellt. Welche Rechte und Pflichten im Minijob haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Minijob? Was müssen Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen wissen? Eine aktualisierte und neu aufgelegte Broschüre informiert über alles Wissenswerte zum Minijob. Neu ist: Sie enthält wichtige Tipps für Wiedereinsteigerinnen nach einer Familienphase.

Ermöglicht wurde die Neuauflage durch eine Förderung im Rahmen der Landesinitiative NetzwerkW des Ministerium für Kommunales, Heimat, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Broschüre ist im Rathaus und anderen vielen städtischen Dienststellen, im Jobcenter und anderen Beratungsstellen erhältlich und steht auch zum Download zur Verfügung: 2Druck_Bros_Minijobs_2021.pdf (remscheid.de)

Kontakt

Für Rückfragen steht Christel Steylaers, Frauenbeauftragte der Stadt Remscheid, unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 22 57 und per Email unter christel.steylaers@remscheid.de gerne zur Verfügung

AG Wohlfahrtspflege: Für mehr Chancengleichheit

Die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege und ihre Partner in Remscheid treibt die digitale Teilhabe der Menschen vor Ort voran.

Corona hat gezeigt, dass nicht jeder Teil der Gesellschaft bei der Digitalisierung mithalten kann – auch in Remscheid nicht. Die persönliche finanzielle Situation, Sprachschwierigkeiten, die Ausstattung sowie das technische Verständnis stehen einer zielführenden Nutzung digitaler Medien häufig entgegen. Dieser Entwicklung möchte die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege (AGW) in Remscheid mit einem neuen Projekt entgegentreten.

Die AGW ist ein Zusammenschluss der fünf anerkannten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Dazu gehören die AWO, der Caritasverband, der Paritätische, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Diakonische Werk. „Der fehlende Zugang eines Teils der Bürger*innen Remscheids zu digitalen Medien wurde durch die Corona-Beschränkungen deutlich erkennbar. Die Ermöglichung einer digitalen Teilhabe aller Menschen in unserer Stadt ist eine Herausforderung, der wir uns als Netzwerk gezielt annehmen möchten. Dazu bündeln wir unsere Kompetenzen“, erläutert Rainer Morteln, AGW-Sprecher und Geschäftsführer des DRK in Remscheid. Die in den Remscheider Stadtbezirken bereits vorhandenen Begegnungs-, Lern- und Beratungsorte sollen dafür die entsprechend wohnortnahe Infrastruktur bieten. Die Idee stieß auch bei den Mitgliedorganisationen auf großes Interesse und so sind in einer ersten Runde direkt sechs Digitale Lernorte geschaffen worden. Unterstützung für diese Idee gab es auch durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, die mit ihrem umfangreichen Programm „Zugänge sichern – Digitalisierung stärken“ die Lernorte bei der Anschaffung der notwendigen Endgeräte sowie der Finanzierung von Schulungen maßgeblich unterstützt hat.

„Wir sind sehr froh“, so Rainer Morteln, „dass wir diese Idee trotz der notwendigen Antragsstellung und der Lieferschwierigkeiten von digitalen Endgeräten so schnell umsetzen können. Hier zeigt sich wieder einmal, wie gut unsere Netzwerke und Partnerschaften funktionieren.“

Gleichzeitig sollen Nutzerinnen sowie Nutzer und Multiplikatoren, die ihre Kenntnisse dann weitergeben können, in der Anwendung der digitalen Medien geschult werden. Interessierte sollen sodann die verschiedenen Orte aufsuchen und das vorhandene technische Equipment konstruktiv nutzen können. Anwendungsbereiche sind zum Beispiel das Home-Schooling, Terminvereinbarungen mit Behörden oder Vereinen, Antragstellungen, aber auch Wohnungssuche oder die Nutzung von Fortbildungsmöglichkeiten. Genauso geht es um die Teilhabe an digitalen Veranstaltungsformaten oder auch um den Videochat mit Freunden und Verwandten, um einer Vereinsamung vorzubeugen. Solange die Pandemieauflagen bestehen, ist ein Corona-konformes Nutzungskonzept vorgesehen.

Die unterschiedlichen Lernorte sind natürlich an die jeweiligen Besucherinnen und Besucher angepasst. So wird beim Stadtteil e.V. z.B. neben den freien Nutzungsmöglichkeiten an einer digitalen Stadtteilzeitung gearbeitet. Die evangelische Kirchengemeinde Hasten möchte mit dem Angebot besonders ältere Remscheiderinnen und Remscheider ansprechen und hat daher einige Smartphones angeschafft, an denen geübt und ausprobiert werden kann. Der Bundesverband der Spanier hat sein Angebot insbesondere an die Bedarfe von Menschen mit spanischem Migrationshintergrund angepasst, ist aber natürlich genau wie die anderen Standorte für alle Remscheiderinnen und Remscheider da.