Verkehrsunfallflucht mit hohem Sachschaden

Am Neujahrsmorgen, gegen 03:50 Uhr, befuhr ein 30-jähriger Remscheider mit seinem BMW die Lindenallee. Nach dem Abbiegen in die Barmer Straße kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein geparktes Fahrzeug und schob dieses noch auf einen weiteren Pkw. Dann flüchtete der Mann mit seinem Fahrzeug zur nahegelegenen Wohnanschrift, um den Unfallwagen in der Garage zu verbergen. Durch einen aufmerksamen Zeugen konnte er jedoch bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.

Da in seiner Atemluft Alkohol festgestellt worden konnte, musste er zum Jahresbeginn 2021 eine Blutprobe zusammen mit seinen Führerschein abgeben. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 40.000 EUR.

Polizeiliche Einsätze zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel 2020/2021 rückte die Polizei im Städtedreieck Wuppertal – Remscheid – Solingen zu insgesamt 307 Einsätzen aus (W=180 / RS=52 / SG=75).

Davon fielen aus Anlass von Körperverletzungsdelikten / Randalierern / Streitigkeiten und häuslicher Gewalten 42 Einsätze an (W=24 / RS=11 / SG=7. 14 Personen aus den vorgenannten Einsätzen verbrachten den Jahreswechsel zwecks Ausnüchterung im Polizeigewahrsam. 5 Strafanzeigen wegen Körperverletzung und 1 Strafanzeige wegen Widerstandes wurden gefertigt.

Im Zusammenhang mit der Corona-Schutz-Verordnung wurden 20 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gerfertigt.

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass die Einsatzlage durch die Corona-Beschränkungen und das angepasste Verhalten des Großteils der Bevölkerung im Städtedreieck im Vergleich zum Vorjahr etwas entspannter war.

Frohes neues Jahr 2021

Das gesamte Team vom Lüttringhauser wünscht allen unseren Leserinnen und Lesern mit diesem zwei Jahre alten Foto ein frohes neues Jahr 2021. Bleiben Sie gesund.

Presseschau 31. Dezember 2020

Diese Themen waren am 31. Dezember 2020 Gegenstand von Berichterstattung in der Presse.

WESTFALEN-BLATT: Kommentar zum Jahreswechsel

Ein Jahr zum Vergessen, das wir nie vergessen werden, endet. Und für das Jahr, das nun beginnt, bleibt eigentlich nur: das Beste hoffen und sich so verhalten, dass sich das Virus nicht weiter verbreitet.

Das Beste wäre: ausreichend Impfstoff für eine zügige Durchimpfung, eine effiziente Organisation, wenige Nebenwirkungen, steigende Impfbereitschaft, ein schnelles Ende des Lockdowns, ein frühes warmes Frühjahr, eine offene Debatte über die festgelegte Reihenfolge der zu impfenden Bevölkerungsgruppen, geöffnete Geschäfte und Gastronomie, vielfältige Reisemöglichkeiten. Oder einfach gesagt: Freiheit und Sicherheit. Beides bedingt einander.

Am Ende dieses Jahres 2020 klingt das wie Wunschdenken. Und das ist es auch. Denn so schnell, wie wir es uns wünschen, werden wir nicht zur Normalität zurückkehren können. Ganz nebenbei: Lassen Sie sich nicht einreden, dass es eine „alte“ und eine „neue“ Normalität gebe. Normal ist die Zeit vor der Corona-Pandemie. In diesem Sinne: Alles erdenklich Gute für 2021.

Quelle: Westfalen-Blatt – www.westfalen-blatt.de

Schäuble setzt auf Feierverzicht in Silvesternacht

Bundestagspräsident: Kontaktreduzierung hilft bei Pandemiebekämpfung – Dank an Pfleger und Ärzte

Osnabrück. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat für die Einhaltung des Feierverbotes in der Silvesternacht geworben. Es sei zwar „gerade für junge Menschen schmerzlich, dass sie nicht ausgelassen das neue Jahr begrüßen können“, zeigte Schäuble im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) Verständnis für den Frust vieler Jugendlicher. „Mein Eindruck ist trotzdem: Die meisten verstehen, dass Zurückhaltung hilft, dass die Reduzierung von Kontakten eine wirksame Maßnahme zur Pandemie-Bekämpfung ist, und sie sind bereit, die Beschränkungen zu ertragen.“

Er selbst könne das Böller-Verbot „gut verkraften“, aber auch für ihn seien Silvesterfeiern „oft ein Höhepunkt im Jahr“ gewesen, erinnerte sich der 78-Jährige. „Wenn es gut läuft, können wir Silvester 2021 wieder anders feiern“, machte der CDU-Politiker Hoffnung und mahnte: „Wir sollten in diesen Tagen an diejenigen denken, die es viel schwerer haben. Und wir können zuversichtlich sein, denn der Impfstoff bringt Hoffnung. Vor allem sollten wir den Pflegekräften und Ärzten dankbar sein, die sich bis zur Erschöpfung und vielfach darüber hinaus um die vielen Corona-Patienten kümmern.“

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung – www.noz.de

Umwelt

Der Wärmerekord: Im Schatten von Corona
Kommentar von Thomas Steiner

Wenn die Coronakrise in hoffentlich nicht allzu großer Ferne zumindest eingedämmt sein wird, wird es höchste Zeit, sich wieder der Klimakrise zu widmen. Nach der globalen Anstrengung ist vor der globalen Anstrengung. Eben das kann aber auch optimistisch stimmen. Bei allen Fehlern, die in diesem Jahr gemacht wurden, bei allen Konflikten, die Corona ausgelöst hat, kann man den Blick darauf lenken, wie die Pandemie bekämpft wurde: mit dem gemeinschaftlichen Willen, auch große Einschränkungen auf uns zu nehmen, mit der klaren Ausrichtung der Politik auf ein Ziel, mit der wissenschaftlichen Entwicklung eines Gegenmittels in beispielloser Rekordzeit. http://www.mehr.bz/khs366p

Quelle: Badische Zeitung – www.badische-zeitung.de

Gesundheit

Spahn: Immer weniger Pflegebedürftige sind auf Sozialhilfe angewiesen

Gesundheitsminister sieht positive Auswirkung von Reformen – Deckelung von Eigenanteilen für Pflegeheime soll Versicherung zukunftsfest machen

Osnabrück. Immer weniger Pflegebedürftige in Deutschland sind auf Sozialhilfe angewiesen. „Die Zahl derer, die ihre Pflege nicht aus eigenen Mitteln bezahlen können, sinkt. Und das, obwohl die Eigenanteile steigen“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Das zeigt: Die Reformen der letzten Jahre wirken.“

Spahn berief sich auf Daten des Statistischen Bundesamtes, laut denen 2019 nur noch rund 1,6 Prozent der Pflegebedürftigen im ambulanten Bereich die sogenannte Hilfe zur Pflege (HzP) benötigten, um die Kosten für ihre Pflege zu decken. 10 Jahre zuvor mussten mit 4,7 Prozent noch fast dreimal so viele Pflegebedürftige HzP in Anspruch nehmen.

Im stationären Bereich ist der Anteil der Sozialhilfeempfänger laut Statistikamt ebenfalls seit Jahren rückläufig. Für den stationären Bereich (ohne vollstationäre Einrichtungen der Behindertenhilfe) lag er 2019 bei 32 Prozent.

Zwar haben die Sozialhilfeträger im Jahr 2019 rund 300 Millionen Euro netto mehr für die Hilfe zur Pflege ausgegeben als im Vorjahr. Trotz des seither deutlichen Anstiegs der Gesamtzahl der Pflegebedürftigen seien damit die Ausgaben der Sozialhilfe für die Hilfe zur Pflege aber nicht höher als im Jahr 2016, betonte das Gesundheitsministerium. Setze man die Ausgaben ins Verhältnis zu den Gesamtausgaben der Pflegeversicherung, werde deutlich: Die Hilfe zur Pflege spiele innerhalb der Finanzierung der Pflege eine immer geringere Rolle.

„Damit Familien wissen, womit sie im Pflegefall rechnen müssen, wollen wir den Eigenteil für die Pflege künftig deckeln“, kündigte Spahn in der NOZ an. „So machen wir die Pflegeversicherung in einer älter werdenden Gesellschaft zukunftsfest.“

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung – www.noz.de

Schäuble: Vorzugsbehandlung für Geimpfte birgt Gefahr der Spaltung der Gesellschaft

Bundestagspräsident hält Streit über Privilegien für unangebracht – „Dürfen keinen Keil zwischen Geimpfte und Nicht-Geimpfte treiben“

Osnabrück. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat sich klar gegen Lockerungen der Corona-Auflagen für Geimpfte ausgesprochen. „Eine Vorzugsbehandlung für Geimpfte birgt die Gefahr der Spaltung der Gesellschaft. Zwischen bereits Geimpfte und Nicht-Geimpfte dürfen wir keinen Keil treiben“, mahnte Schäuble im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Das Tempo bei der Impfstoffentwicklung sei „absolut beeindruckend“, „daher können wir auch hoffen, dass es bei der Produktion noch schneller gehen wird“, sagte der CDU-Politiker. „Jetzt ist jedenfalls nicht der richtige Zeitpunkt, um über Privilegien für die ersten Geimpften zu streiten, dazu wissen wir noch zu wenig über Dauer und Umfang der Impfwirkung.“

Dass absehbar noch zu wenig Impfstoff für alle da sei, „wird natürlich eine große Geduldsprobe, gerade für jene, die das Virus persönlich fürchten“, räumte der Parlamentspräsident ein. Aber es sei „zum Besten aller, wenn wir nicht nur uns selbst sehen“, appellierte er.

Mit Blick auf jüngste Umfragen zur gestiegenen Impfbereitschaft ergänzte Schäuble, es sei „eine frohe Botschaft, dass sich die große Mehrheit der Bevölkerung impfen lassen will“. Er habe Respekt vor denjenigen, die dem Impfstoff mit Skepsis begegneten. „Gleichwohl sollten auch sie akzeptieren, dass es nicht nur auf das eigene Empfinden, sondern auf den Gemeinsinn ankommt, wenn wir die Pandemie überwinden wollen, und das Impfen ist dafür notwendig. Natürlich werde auch ich mich impfen lassen, sobald ich an der Reihe bin!“

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung – www.noz.de

Wirtschaft

Neuer Landvolk-Präsident: Handel und Verarbeiter machen sich die Taschen voll

Hennies nennt Bauernproteste Notwehr – „Den Landwirten fehlen Milliardenbeträge“

Osnabrück. Niedersachsens angehender Bauernpräsident Holger Hennies hat die anhaltenden Demonstrationen von Landwirten vor Zentrallagern der Handelskonzerne als „Notwehr“ bezeichnet. Im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte Hennies, der sein neues Amt als Landvolk-Präsident offiziell am 1. Januar antritt: „Der Handel und die Verarbeitung machen sich seit Wochen auf Kosten der Landwirte die Taschen voll.“ Während die Bauern immer weniger für ihre Produkte bekämen, blieben die Preise in den Supermärkten stabil.

Die Handelskonzerne seien die großen Gewinner der Corona-Krise, befand Hennies, wohingegen die Bauern Existenzängste umtrieben. Sein Verband habe ausgerechnet, was „im Zwischenhandel“ an Geld hängen bleibe: „Allein im Schweinesektor sind das pro Woche 100 Millionen Euro. 50 Millionen kommen im Bereich der Milch hinzu. Da reden wir insgesamt über Milliardenbeträge, die den Bauern fehlen.“

Zuvor hatten Landwirte aus dem Kreis der Bauernbewegung „Land schafft Verbindung“ in Norddeutschland Handelslager blockiert. Auslöser waren vor allem Verhandlungen über neue Butterpreise. Als Reaktion auf die Proteste sagte Aldi Nord erneut zu, die finanziell angespannte Situation der Landwirte im Blick zu behalten und verbessern zu wollen. Daraufhin beendeten die Bauern vorerst den Protest.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung – www.noz.de

Zum Hintergrund: Das Landvolk Niedersachsen – Landesbauernverband e.V. ist ein Lobbyverband der industriellen niedersächsischen Landwirtschaft gegenüber Politik, Gesellschaft, Behörden, der übrigen Wirtschaft und der Wissenschaft. Der Verband sieht sich als Vertretung der politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen, rechtlichen und steuerlichen Interessen des Berufsstands. Das Landvolk Niedersachsen ist einer der größten regionalen Bauernverbände in Deutschland und vertritt nach Medienberichten vorwiegend die Interessen der Industriellen Landwirtschaft im Agrarland Niedersachsen.

Dritter Corona-Impftag ebenfalls erfolgreich

Pünktlich zum Jahresende konnte heute der dritte Corona-Impftag für Remscheid ebenfalls erfolgreich beendet werden. Im Laufe des Tages wurden insgesamt 255 impfwillige Bewohnerinnen und Bewohner sowie 180 Mitarbeitende der folgenden Alten- und Pflegeeinrichtungen mit dem BioNTech-Impfoff gegen das Corona-Virus geimpft:

  • Lebenshilfe
  • AWO Willi-Hartkopf-Seniorenzentrum
  • Pflegezentrum „Am Schwelmer Tor“
  • Senioren- und Pflegeheim „Haus am Park“
  • Diakonie Bliedinghausen
  • 365 Grad
  • Tagespflege Hand in Hand
  • Hartmann Wohngruppe Tillmanns’sche Häuser

Insgesamt wurden 435 Dosen Impfstoff direkt in die Einrichtungen geliefert; 430 wie ursprünglich angekündigt und 5 als fehlende 2. Nachlieferung vom ersten Impftag (siehe PI vom 27.12.2020). In den Einrichtungen wurde dann in eigens eingerichteten Impfstraßen durch mobile Impfteams geimpft. Ausgestattet wurden alle Impflinge außerdem mit einem verbindlichen 2. Impftermin am 21.01.2021 für die zweite Dosis, mit der eine vollständige Immunität gegen das Coronavirus erreicht wird.

Eines der Impfteams, die heute in Remscheid im Einsatz waren. Foto: Guido Eul-Jordan
Eines der Impfteams, die heute in Remscheid im Einsatz waren. Foto: Guido Eul-Jordan

Die mobilen Impfteams, die am heutigen Impftag aus 16 Impfärzten unter der Leitung von Andrea Saniter (medizinische Leitung Remscheider Impfzentrum), Dr. Bettina Stiel-Reifenrath (Vorsitzende der hiesigen Kassenärztlichen Vereinigung) und Dr. Jörn Kohnke bestanden, wurden vor Ort unterstützt durch vier Führungsdienste und zwei Mitarbeitende der Feuerwehr Remscheid und 4 Mitarbeitende des Gesundheitsamtes der Stadt Remscheid. Gemeinsam hat man auch den heutigen Impftag erfolgreich beendet. Weiter gilt es nun für die „geimpften“ Einrichtungen alles daran zu setzen, bis zum Nachimpftermin in 21 Tagen weitere Infektionsausbrüche zu verhindern – dies würde eine zweite Impfung unter Umständen unmöglich machen. 

Das genaue Datum der nächsten Impfstofflieferung für Remscheid ist derweil noch nicht bekannt; fest stehen aber die vereinbarten Zweitimpfungen am 17., 20. und 21.01.2021.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Der Plan für 2021 steht

Die Bundesligajudoka des Remscheider TV JUDOTEAM können planen. Der deutsche Judo-Bund hat kurz vor dem Jahreswechsel den Kampfplan für die 2. Bundesliga bekannt gegeben. Die Saison startet demzufolge am Samstag, 17. April und endet Samstag, 2. Oktober. Ob der Tabellenerste der Staffel Nord-West dann direkt in die erste Bundesliga aufsteigt oder erst am 13. November im Zuge des „Quali-Cups“ gegen die Sieger der beiden anderen Staffeln (Nord-Ost und Süd) das „Aufstiegsticket“ lösen kann, steht noch nicht fest.

Was fest steht ist, dass auf das RTV-Judoteam sechs spannende Begegnungen warten und gleich drei davon in eigener Halle. Manager Cedric Pick: „Was wir uns erhofft haben, ist eingetreten. Der Deutsche Judo-Bund (DJB) hat etwas für die Attraktivität der Liga getan und die 2. Bundesliga aufgestockt.“ Neu dabei sind die Mannschaften des TSV Bayer 04 Leverkusen, des SV Nienhagen und des JT Holten. Neben den Neulingen komplettieren neben den Remscheidern die Teams aus Mönchengladbach, Gelsenkirchen und Braunschweig die Liga. Auch Geschäftsführer Rene Endres freut sich: „Dass wir dreimal statt bislang nur einmal Heimrecht genießen, ist natürlich klasse. Wir hoffen jetzt natürlich alle, dass wir dann auch wieder Zuschauer in der Halle begrüßen dürfen.“ Wo der RTV seine Kämpfe austrägt, ist noch unklar. Die bevorzugte Sporthalle Neuenkamp (Notfallkrankenhaus) und auch die Halle West (Impfzentrum) stehen zumindest aktuell pandemiebedingt nicht zur Verfügung. Gespräche mit der Stadt sollen zeitnah Klarheit bringen.

Fabian Karau (blaue Hose) vom RTV-Judoteam beim Kampf. Foto: Jürgen Steinfeld
Fabian Karau (blaue Hose) vom RTV-Judoteam beim Kampf. Foto: Jürgen Steinfeld

Los geht es für die Jungs um Trainer Peter Degen und Teammanager Marco van Huet im Ruhrgebiet. Dort wartet der JC Koriouchi Gelsenkirchen. Anschließend kommt es in Remscheid zum Duell mit Bayer 04 Leverkusen. Für die dritte Begegnung gehts erstmal drei Stunden mit dem Bus in den Norden zum SV Nienhagen. Im weiteren Saisonverlauf empfängt der RTV das JT Holten aus Oberhausen, um anschließend daheim gegen den 1. JC Mönchengladbach seine Klasse unter Beweis zu stellen. Für den letzten Kampftag geht’s abermals nach Niedersachen – zum Braunschweiger JC.

Das Ziel bleibt dabei das Gleiche wie 2020: „Wir wollen in die erste Bundesliga aufsteigen. Dass das extrem schwer wird, ist uns klar, aber unmöglich ist es nicht. Also versuchen wir es!“, so Pick.

Junior Degen vom RTV-Judoteam. Foto: Jürgen Steinfeld
Junior Degen vom RTV-Judoteam. Foto: Jürgen Steinfeld

Der Kampfplan in der Übersicht

  • 1. Kampftag (17.04.21): JC Koriouchi Gelsenkirchen – RTV JUDOTEAM
  • 2. Kampftag (24.04.21): RTV JUDOTEAM – TSV Bayer 04 Leverkusen
  • 3. Kampftag (12.06.21): SV Nienhagen – RTV JUDOTEAM
  • 4. Kampftag (19.06.21): RTV JUDOTEAM – JT Holten
  • 5. Kampftag (18.09.21): RTV JUDOTEAM – 1. JC Mönchengladbach
  • 6. Kampftag (02.10.21): Braunschweiger JC – RTV JUDOTEAM
  • Eventuell „Quali-Cup (13.11.21) gegen die Sieger der Staffeln Nord-Ost und Süd.

31.12.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Bedauerlicherweise gibt es drei weitere Todesfälle zu vermelden. Ein Remscheider (76 Jahre) und zwei Remscheiderinnen (77 und 81 Jahre) sind mit einer Coronainfektion verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 177 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 2.886 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.616 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 93 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 391 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Das durch das RKI für heute vermeldeten Zahlen für Remscheid beinhalten leider nicht die aktuelle Meldung aus Remscheid. Auf entsprechende Fehlmeldungen weist das RKI auch bereits auf seiner Seite hin. Insofern wird auf eine Wiedergabe der RKI-Zahlen hier verzichtet.

Die Krankenhäuser vermelden 21 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet), Stand 30.12.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid, 12.43 Uhr

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

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KV und Stadt Solingen vereinbaren engere Zusammenarbeit

Die Kreisstelle Solingen der Kassenärztlichen Vereinigung und die Stadt vereinbaren eine noch engere Zusammenarbeit.

Der Solinger Arzt und ehrenamtliche Vorsitzende der Kreistelle Solingen der KV Nordrhein, Dr. Stephan Lenz, und der Leiter des Impfzentrums, Udo Stock, haben heute eine engere gegenseitige Abstimmung und Kooperation mit dem Ziel vereinbart, die Düsseldorfer Zentrale der KV bei der Vorbereitung der Impfaktionen in den Solinger Alteneinrichtungen besser unterstützen zu können. Dazu gehört unter anderem der Aufbau eines Pools von Solinger Ärztinnen und Ärzten, die die Impfungen an den künftigen Terminen durchführen können. Wie sich gezeigt hat, lassen sich die Impfaktionen besser organisieren, wenn den lokalen ehrenamtlichen Strukturen der KV vor Ort eine größere Aufgabe zugewiesen wird, als ihnen vom Land NRW ursprünglich zugedacht war. Den Hintergrund des Gespräches bildete der Umstand, dass der eigentlich für den 31.12. vorgesehene Impftermin in Solingen um zwei Tage auf den 2. Januar verschoben worden ist. Was aber kein wirkliches Problem darstellt, da die für Solingen bestimmten Impfdosen der Stadt auf jeden Fall. erhalten bleiben. Stephan Lenz. „Die Zusammenarbeit der Solinger KV- Kreisstelle mit Krisenstab und Stadtverwaltung war das ganz Jahr über hervorragend. Von daher ist es keine Frage, dass wir mit den vereinten Kräften vor Ort und den bewährten Solinger Netzwerken die künftigen Impfungen meistern werden.“

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

Silvester: Hier ist Feuerwerk verboten

Ausgangsbeschränkung ab ein Uhr.

Wegen der Corona-Pandemie gelten für die Silvesternacht landesweit strikte Regeln. Sie sollen vor allem dazu beitragen Kontakte einzuschränken und so das Infektionsgeschehen einzudämmen.

So ist unter anderem der Verkauf von Feuerwerkskörpern und Böllern ist in diesem Jahr generell verboten. Wer trotzdem nicht verzichten möchte und auf Restbestände aus dem letzten Jahr zurückgreift, muss in Solingen beachten, dass das Silvesterfeuerwerk an vielen Orten verboten ist:

  • In allen Fußgängerzonen sowie auf allen Plätzen und Straßen, auf denen Maskenpflicht gilt
  • Im Bereich des Südparks
  • In der Anlage Bärenloch

Grundsätzlich sind landesweit Partys und vergleichbare Feiern untersagt. Im öffentlichen Raum ist der Verzehr von Alkohol verboten, außerdem dürfen sich nur fünf Personen aus höchstens zwei Haushalten gemeinsam dort aufhalten, Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt. Es wird aber auch dringend empfohlen, die Kontakte im privaten Bereich einzuschränken und nur im kleinen Kreis zu feiern.

Zudem gilt im gesamten Stadtgebiet von Solingen aktuell eine nächtliche Ausgangsbeschränkung – in der Silvesternacht von ein Uhr abends bis fünf Uhr früh, in den folgenden Nächten bis zum 10. Januar von 22 Uhr bis fünf Uhr.  

31.12.2020: Corona in Solingen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 4.854 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 424 Personen nachgewiesen infiziert, 62 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 4.335 Menschen sind wieder genesen. 95 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 245 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 153,9 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt  1273 Personen. Die Quarantäne beenden konnten 19205 Personen.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 30.12.2020 – 16.35 Uhr

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 4.854 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 113,0. 96 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage180
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW113,0
Fälle gesamt4.854
Fälle gesamt/100.000 EW3.048,1
Todesfälle gesamt96
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.