Sportbund: Vorschlag TOP 9, Sportausschuss-Sitzung 7. Oktober 2021

Nach Gesprächen mit Verwaltung, Politik und Betroffenen, unterbreitet der Vorstand des Sportbundes Remscheid zur Sitzung des Sportausschusses am 07.10.2021 für den TOP 9 folgenden Vorschlag:

  • Verabschiedung des Beschlussentwurf DS 1373 Punkte 1-2,4-8
  • Neufassung des Punktes 3: Sobald das Röntgenstadion aufgrund einer Bebauung der Fläche abgerissen wird und damit die Leichtathletikanlage auch wegfällt, wird auf dem Gelände Hackenberg eine Leichtathletikanlage mit einer 200 m Laufbahn errichtet (Standort: Fläche gegenüber Vereinsheim). Die geplante 100m Laufstrecke auf dem neuen Fußballplatz bleibt bestehen.

Grundlage der Umsetzung sind die Ausführungen zur Leichtathletik in der Machbarkeitsstudie „Sportzentrum Hackenberg“ in der Aktualisierung vom 15.10.2013 der DS 14/3705 „Verlagerung der Sportstätten“ (siehe Auszug).

Wir gehen davon aus, dass mit der Umsetzung dieses Vorschlages die „Kuh vom Eis ist“ und ein entsprechender Beschluss gefasst werden kann.

Reinhard Ulbrich, Vorsitzender des Sportbund Remscheid

Auszug Machbarkeitsstudie „Sportzentrum Hackenberg“ in Remscheid – Lennep (Aktualisierung vom 15. Oktober 2013)

2.2 Multifunktionsplatz Schulsport und Vereine

Auf der westlich angrenzenden, nach Süden abfallenden Rasenfläche kann ein Multifunktionsplatz für Schulsport und Vereinsaktivitäten entstehen. Die Platzfläche wäre zu diesem Zweck auf eine mittlere Höhe von 309,60 m über N.N. zu legen, was auf der Nordseite zur Hackenberger Straße eine Böschung von 3,00 – 3,40 m Höhe erzeugt, auf der Südseite
eine Anhebung der Fläche um ca. 2,20 m notwendig macht (siehe dazu auch Schnitt B-B’ des CAD-Übersichtsplans). Die bestehende Half-Pipe müsste zur Herstellung der Fläche an einem anderen Standort verlagert werden. Neben der Geländeprofilierung wird die Sportfläche selbst mit einem Tartanbelag auf den Lauf- und Spielflächen ausgestattet. Die Dimension der Laufbahn entspricht einer Hallen-Bahn (200 m-Bahn) mit integrierter 110 m langer Sprintstrecke. Die im Innenraum liegenden Spielfelder sind auf Sportarten wie Hallenhandball oder Hallenhockey ausgelegt. Darüber hinaus können Weit- und Hochsprungfelder, sowie ein Kugelstoßbereich integriert werden. Die Kirschbaumallee an der östlich gelegenen Zufahrt bleibt erhalten, eine Eingrünung der Randbereiche ist vorgesehen.

Frieden fängt beim Frühstück an

Eine musikalisch-literarische Revue von und mit Heike Kehl und Okko Herlyn am 19. Oktober ab 19 Uhr im Gemeindehaus von St. Bonaventura.

Das Programm ist eine Hommage an die Tradition der Anti-Kriegs-Lieder und Friedenstexte von Matthias Claudius bis Hanns Dieter Hüsch, von Wolf Biermann bis Joan Baez. Heike Kehl, Rezitatorin und Jäzzsängerin, und Okko Herlyn, Theologe, Liedermacher und Kirchenkabarettist, bringen auf ihre Weise den Kollwitzschen Ruf „Nie wieder Krieg“ zu Gehör.

Dabei geht es auf den Schlachtfeldern des Lebens -von der Küche bis zum Schützengraben- mal mehr, mal weniger friedlich zu: ernst und heiter, anrührend und kritisch, nachdenklich und unterhaltsam.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 19. Oktober 2021 ab 19 Uhr im Gemeindehaus von St. Bonaventura in der Hackenberger Straße 6a in Remscheid-Lennep statt.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung vom Kulturkreis.jetzt im Heimatbund Lüttringhausen e.V. und AWO Lennep Lüttringhausen im Rahmen des Festivals „Dem Leben auf der Spur“ im Jakobsjahr 2021.

ÖPNV: Neuerungen zum Fahrplanwechsel

Am 11. Oktober 2021 beginnen die Umbauarbeiten am Friedrich-Ebert-Platz. Zusammen mit der WSW mobil GmbH und Regionalverkehr Köln GmbH setzt der Verkehrsbetrieb zu diesem Termin Fahrplanänderungen im Remscheider Liniennetz um, damit sowohl während der Bauzeit wie auch nach Fertigstellung des neuen Busbahnhofs ein reibungsloser Nahverkehr gewährleistet bleibt. Die in diesem Zusammenhang erforderlichen Änderungen nutzen die Stadtwerke darüber hinaus für weitere Optimierungen beim ÖPNV-Angebot. Insbesondere werden die bisher im Tagesverkehr am Busbahnhof endenden Linien über den Friedrich-Ebert-Platz hinaus geführt, sodass künftig aus allen Richtungen die komplette Innenstadtachse vom Allee-Center bis zum Hauptbahnhof umsteigefrei erreichbar ist. Mit der neuen CityExpress-Linie CE63 erhält Remscheid erstmals eine beschleunigte innerstädtische Busverbindung.

Die Neuerungen beim Remscheider Busverkehr im Detail

Linie 260 (VRS)

Eine analog zu den Linien 652 und 672 vorgesehene Verlängerung bis / ab Hochstraße kann infolge unvorhersehbarer Ereignisse noch nicht termingerecht realisiert werden. Die Fahrplantabellen entsprechen daher dem voraussichtlich noch bis 11. Dezember gültigen Linienverlauf mit Endpunkt Friedrich-Ebert-Platz.

Linie CE63

Die neue Schnellverbindung verkehrt montags bis freitags während der Hauptverkehrszeiten zwischen Remscheid Mitte und Lüttringhausen. Die Fahrtstrecke führt vom Allee-Center (Bussteig C in der Scharffstraße) über Friedrich-Ebert-Platz, Hauptbahnhof, Neuenkamp, Bökerhöhe weiter über die A1 nach Lüttringhausen, wo vor der Rückfahrt nach Remscheid in einer großen Schleife das Ortszentrum (Eisernstein bzw. Rathaus), Klausen und die Industriegebiete Großhülsberg und Grünenplatz von der Linie angefahren werden. Einzelne Fahrten nach bzw. vor dem überwiegenden Berufsverkehr sind den Anforderungen des Schülerverkehrs angepasst.

Linie 615

Der Linienweg wird ab dem 10.10. über den Friedrich-Ebert- Platz hinaus über Markt bis Remscheid Hbf und Pirnaplatz verlängert. Die bisherige Linienwegvariante im FrühExpress-Verkehr über Stachelhausen zum Hauptbahnhof entfällt. An der Haltestelle Hochstraße wird in Fahrtrichtung Stadtmitte der Bussteig B anstelle des Bussteigs A angefahren. Montags bis freitags ersetzt eine zusätzliche Frühfahrt um 5.01 Uhr ab Remscheid Hbf nach Wuppertal die bisherige Fahrt der Linie 653 bis Hasten.

Linie 620

Wenige Fahrten zwischen Ronsdorf Bf und Lüttringhausen entfallen zugunsten einer neuen Verbindung von Ronsdorf über Großhülsberg nach Lüttringhausen und zurück (siehe Linie 666). Hinzu kommt dafür eine zusätzliche Fahrt zu Betriebsbeginn montags bis freitags von Ronsdorf nach Lüttringhausen. Im Frühverkehr samstags und sonntags sowie im Spätverkehr ändern sich einige Abfahrtzeiten in größerem Umfang.

Linie 652

Die Linie führt aus Richtung Wermelskirchen jetzt über den Friedrich-Ebert-Platz hinaus zu den Haltestellen Allee-Center und Hochstraße. Startpunkt an der Hochstraße ist Bussteig A.

Linie 653

Montags bis freitags gegen 7 Uhr ändern sich Fahrten im Bereich SG-Burg. An der Haltestelle Hochstraße in Fahrtrichtung Stadtmitte wird der Bussteig B anstelle des Bussteigs A angefahren. Am Friedrich-Ebert-Platz Richtung Hasten halten die Busse jetzt am Bussteig A4.

Linie 654

Von Solingen-Burg über Reinshagen – Güldenwerth – RS Mitte – Lennep bis zur Haltestelle Richthofenstraße (neue Halteposition C in der Richthofenstraße Nähe Einmündung Lindenallee / Lüttringhauser Straße) bleibt der Linienweg unverändert. Ab dort wird jetzt die Altstadt Lüttringhausen mit den neuen Haltestellen Friedhofstraße und Ludwig-Steil-Platz angefahren. Der weitere Verlauf führt über die Haltestelle Klausener Straße (in der Klausener Straße vor der Kreuzung Kreuzbergstraße), dann über Lüttringhausen Rathaus und Eisernstein bis Lüttringhausen Bf.

Einige Fahrten zu Betriebsbeginn und -ende nehmen weiterhin ab Richthofenstraße den direkten Weg über die Lindenallee Richtung Eisernstein; diese wechseln anschließend auf die Linie 660 und bedienen danach die Haltestellen Lüttringhausen Rathaus und Klausener Straße. Die Rückfahrt verläuft ab Lüttringhausen Bf über die Haltestellen Eisernstein – Lüttringhausen Rathaus – Reinwardtstraße (neue Bezeichnung anstelle von „Eisernstein“ zwecks Unterscheidung zur Haltestelle Eisernstein in der Barmer Straße) – Richthofenstraße und wie bisher weiter Richtung Lennep – RS Mitte – Güldenwerth – Reinshagen – SG-Burg. Die neue Fahrplankonstellation erlaubt die Einbeziehung der bisher aus Zeitgründen nur in Fahrtrichtung Lüttringhausen bedienten Lenneper Haltestelle Knusthöhe nun auch in Richtung Remscheid Mitte. Die Bedienung von Klausen übernehmen die Linien CE63, 660 und wie bisher die 620. An der Haltestelle Klausener Straße bestehen ganztägig zeitnahe Anschlüsse von Lennep nach Klausen sowie Richtung Clarenbach, in umgekehrter Richtung sind die Umsteigemöglichkeiten am Rathaus Lüttringhausen vorgesehen. Im Schülerverkehr zwischen Lennep und Klausen werden weiterhin Direktverbindungen mit E-Wagen bereitgestellt, die teilweise bisherige Verstärkungsfahrten der Linie 654 ersetzen. Mit der neuen Linienführung wird die dicht besiedelte Lüttringhauser Altstadt unmittelbar ins ÖPNV-Netz einbezogen. In Kombination mit einer geänderten Linienführung der 660 sind zudem nun alle einwohnerstarken Teile Lüttringhausens umsteigefrei an den nächstgelegenen S-Bahnhof angebunden.

Linie 657

Im FrühExpress-Verkehr samstags und sonntags verschieben sich die Abfahrtzeiten ab Hasten um 15 Minuten.

Linie 658

Die Abfahrten an der Haltestelle Rathaus / Gründerquartier in Richtung Rosenhügel – Falkenberg werden auf Bussteig A verlegt.

Linie 660

Der Streckenabschnitt zwischen Kremenholl und Stadtmitte entfällt und wird von der Linie 664 übernommen. Die Linie 660 beginnt und endet jetzt an der Haltestelle Rathaus / Gründerquartier (Bussteig B) und führt unverändert, jedoch mit neuem Fahrplan über Friedrich-Ebert-Platz – Remscheid Hbf – Clarenbach – Goldenberg bis zur Haltestelle Klausener Straße, ab dort über Klausen nach Lüttringhausen Rathaus, Eisernstein und Lüttringhausen Bf. Die Rückfahrt erfolgt über den gleichen Verlauf. Zwischen Klausener Straße und Klausen wird eine neue Haltestelle An der Windmühle eingerichtet. Durch die neue Fahrplankonstellation können die bisherigen Anschlüsse zwischen den Linien 654 und 660 am Rathaus Lüttringhausen in der Fahrtrichtung von Lennep nach Clarenbach jetzt an der Haltestelle Klausener Straße erreicht werden.

Linie 664

Der Linienweg wird aus und in Richtung Hohenhagen – Hasenberg – Lennep über Friedrich-Ebert-Platz hinaus anstelle der 660 bis / ab Kremenholl verlängert. Dadurch sind auch mit dieser Linie die Innenstadthaltestellen Allee-Center und Rathaus / Gründerquartier umsteigefrei angebunden und es entstehen zusätzliche Direktverbindungen zwischen Wohngebieten und dem Schulstandort Hohenhagen. Der Fahrplan bleibt auf dem bisherigen Linienabschnitt – mit Ausnahme einiger FrühExpress und Verstärkerfahrten – nahezu unverändert. Auf der Strecke Stadtmitte – Kremenholl ändern sich die Fahrtlagen gegenüber der bisherigen Linie 660 in größerem Ausmaß nur im Früh-, Abend- und Wochenendverkehr.

Linie 666

Neuer Fahrplan mit geändertem Linienweg von Lüttringhausen Rathaus über Lüttringhausen Bf (Barmer Straße) – Zur Grenze – Gewerbegebiet Großhülsberg nach Ronsdorf Bf, wo alle Fahrten als Linie 620 nach bzw. von Ronsdorf Mitte und Wuppertal-Elberfeld fortgesetzt werden. Im Industriegebiet führt die Fahrtstrecke über die Haltestellen Walter-Freitag-Straße, Schlosserstraße, Hülsberg und Dreherstraße (verlegter Haltestellenstandort in der Schlosserstraße an der Einmündung Dreherstraße). Die Bedienung der Haltestellen im Bereich Grünenplatz übernimmt montags bis freitags während des Hauptberufsverkehrs (sowie mit zwei Fahrten samstagsfrüh) die neue Linie CE63; für alle übrigen Zeiten – neu auch abends und an Wochenenden – wird ein ergänzendes AnrufSammel-Taxi-Angebot eingerichtet (siehe Linie AST), das auch die nicht mehr auf den Linienwegen der 666 und CE63 liegende bisherige Haltestelle Großhülsberg (neuer Name: „Hülsberger Teich“) umfasst.

Linie 670

Ab Honsberg verdichtet eine zusätzliche Verstärkerfahrt montags bis freitags morgens die Wagenfolge auf fünf Minuten. Die Abfahrt am Friedrich-Ebert-Platz Richtung Steinberg – Clarenbach – Ronsdorf wird auf Bussteig A3 verlegt.

Linie 672

Der Linienweg im Remscheider Zentrum wird identisch mit der Linie 652 um die Haltestellen Allee-Center und Hochstraße erweitert.

Linie 673

Die Abfahrt am Friedrich-Ebert-Platz in Richtung Nordstraße erfolgt vom Bussteig A3.

Linie 675

Neue Abfahrtposition an der Haltestelle Hochstraße in Richtung Baisiepen ist Bussteig B.

Linie NE12

Die Haltestellen Rosenhof und Ziegelstraße Mitte werden in die FlexiBus-Bedarfsbedienung einbezogen: Falls man dort aussteigen möchten, informiert man am besten rechtzeitig das Fahrpersonal. Fahrgäste, die an diesen Haltestellen zusteigen wollen, melden ihren Fahrtwunsch spätestens 20 Minuten vor der planmäßigen Abfahrtzeit unter der Telefonnummer 0 21 91 – 16  49 49 an. Um trotz des bedarfsweise unterschiedlichen Linienwegs an der Haltestelle Mannesmann einen einheitlichen Einstiegpunkt anzubieten, wird die Abfahrt an den neu eingerichteten Bussteig D in der Burger Straße etwa 80 Meter vor der Einmündung Bliedinghauser Straße verlegt.

Linie NE15

Der an der Haltestelle Hochstraße angefahrene Bussteig F wird auf die andere Seite der Kreuzung an die Einfahrt des dortigen Parkhauses verlegt.

Linie AST

Das AnrufSammelTaxi-Angebot in den Bereichen Hasten / Westen, Lennep / Bergisch-Born / Wermelskirchen und Clarenbach / Ronsdorf wird um einen zusätzlichen AST-Service erweitert: Der neue Bedarfsverkehr verbindet die Haltestellen Lüttringhausen Rathaus, Eisernstein und Lüttringhausen Bf (Beyenburger Straße) mit dem Bedienungsgebiet Grünenplatz / Großhülsberg und sorgt dort – insbesondere außerhalb der  Betriebszeiten der Linien CE63 und 666 – für ein kontinuierliches Fahrplanangebot täglich von früh morgens bis spät abends. Neben den Bushaltestellen im Bedienungsgebiet stehen den Fahrgästen drei weitere Einstiegpunkte – die Haltestellen Hülsberger Teich, Großhülsberg Siedlung und Klausener Bachtal – zur Verfügung. Das Aussteigen ist innerhalb des Bedienungsgebiets überall dort möglich, wo die Verkehrsverhältnisse dies zulassen. Eine AST-Fahrt muss spätestens 30 Minuten vor der planmäßigen Abfahrtzeit unter 0 21 91 – 16 48 48 angemeldet werden.

Kleinere Verschiebungen der Abfahrtzeiten oder Änderungen einzelner Fahrten auch auf den hier nicht aufgelisteten Linien (wie z.B. Linie 655 und 671) können unter www.stadtwerke-remscheid.de den Fahrplantabellen entnommen werden. Eine individuelle Beratung zu allen Fragen rund um das öffentliche Nahverkehrsangebot erhalten Fahrgäste auch telefonisch unter 0 180 6 – 50 40 30 (20 Cent je Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk maximal 60 Cent je Anruf) und im MobilCenter im Allee-Center.

Mann bei Raub verletzt

Bei einem Raub im Bahnhof Oberbarmen verletzten Unbekannte ihr Opfer aus Remscheid gestern Abend (27.09.2021) schwer.

Ein 33-jähriger Mann aus Remscheid befand sich gegen 18:40 Uhr am Bahnsteig, als ihn mehrere Unbekannte angriffen und zu Boden stießen. Sie schlugen weiter auf ihr Opfer ein, verletzten ihn mit einem spitzen Gegenstand am Bein und stahlen ihm eine geringe Menge Bargeld.

Trotz der Verletzungen stieg der Mann in einen Zug, welchen er in Remscheid-Lennep wieder verließ. Hier informierten Zeugen die Polizei und den Rettungsdienst, die das schwer verletzte Opfer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten.

Einer der Täter wird als etwa 25 bis 35 Jahre alt beschrieben. Er war etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß, hatte ein dunkle Hautfarbe und eine schlanke Statur. Er trug einen dunklen Jogginganzug.

Zeugen der Tat werden gebeten sich unter der Rufnummer 0202/284-0 an die Polizei zu wenden. (weit)

Das X-perimente-Mobil ist in Remscheid

Das Team des X-perimente-Mobils und das Team des Deutschen Röntgen-Museums führen zusammen mit Lehrer:innen des Röntgen-Gymnasiums Versuche zu den Themen Infrarot und UV-Licht durch.

Nach vorheriger Absprache mit der Schule haben die Teams einen Plan erstellt, damit alle Klassen der Unterstufe Versuche zu Infrarot- und UV-Licht durchführen können. Dazu stehen aus dem X-perimente-Mobil diverse UV-Lampen und eine professionelle Infrarot-Kamera zur Verfügung, mit der verschiedenste Materialien und Objekte untersucht werden können. Bewerbungen durch Schulen erfolgt über die Website des X-perimente-Mobils: www.x-perimente.de.

ViaVai: Kommen und Gehen

Bewegung-, Tanz-, Theater-Angebot für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Der Eintritt ist immer kostenfrei. Es gilt die 3G-Regel!

„ViaVai – Kommen und Gehen“ (Untertitel: Best wishes from Bonaventura) ist ein Bewegungs-, Tanz- und Tanztheaterangebot für sechs bis 15 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, an drei Nachmittagen:

Erforscht die Kirche und das Gelände drumherum, entdeckt euch selbst und eure Freund*innen mal anders! In dem Bewegungskurs „Kommen und Gehen“ macht ihr gemeinsam aus eurem Gehen einen Tanz. Ihr werdet überrascht sein, wie viele Arten des Gehens es gibt, und was man daraus lernen und machen kann. Die Choreographin Marie Luise Barkhoff freut sich auf euch!

Wenn wir auch Fotos machen, können wir damit Postkarten gestalten, die ihr mit „Grüßen aus Bonaventura“ an Freundinnen und Freunde, Verwandte und Bekannte verschickt.

Schön wäre, wenn Kinder und Eltern ihre Handys und/oder Kameras mitbringen, damit möglichst viele Fotos entstehen.

Marie-Luise Barkhoff schreibt zur Projektidee: „Im Gehen können wir unsere Gedanken ordnen, unseren Glauben befragen, möglicherweise erneuern und Langsamkeit und Gelassenheit neu erfahren, Menschen begegnen und vieles andere mehr. In dem Bewegungskurs „Kommen und Gehen“ erforschen Kinder ihre persönlichen und gemeinsamen Intentionen zu gehen, ihre Kirche, ihr Kirchengelände. In der Begegnung mit anderen gestalten sie ihr Gehen zu einer kleinen Choreografie und senden über Postkarten Eindrücke ihrer gemeinsamen Bewegungserfahrungen in die Welt.“

Alle Termine: 27.09., 28.09., 05.10. 2021, jeweils 15:30 Uhr – 17:00 Uhr, St. Bonaventura

Infos / Anmeldung: mlbarkhoff@t-online.de oder Tel. 0151 46 50 32 16

Pressemitteilung des Festivals „Dem Leben auf der Spur“ zum Heiligen Jahr in Lennep.

Weitere Infos

Das volle Programm auf www.jakobsjahr-lennep.de

DER FILM ZUM PROJEKT „MEIN GOTT, LENNEP! IST JETZT ONLINE: http://www.jakobsjahr-lennep.de/medien

Drei Remscheiderinnen im Kader der U20-Damennationalmannschaft für Noisy le Grand

Die Bundestrainer der U20-Damennationalmannschaft, Christina Klein und Thomas Tolk, haben den Kader bekannt gegeben, mit dem das Team am 25. und 26. September 2021 am Internationalen Turnier in Noisy-le-Grand (Paris/Frankreich) teilnehmen wird.

Im Kader stehen mit Annika Zech und Leonie Stucke zwei Feldspielerinnen sowie mit Annabel Pillenkamp eine Torhüterin der IGR Remscheid. Das Team wird in Noisy auf starke internationale Konkurrenz treffen. Die IGR Remscheid freut sich, dass es nach der langen Corona-Pause auch für das Nachwuchsteam der Damennationalmannschaft wieder los geht und gleich drei Blau-weiße mit an Bord sind!

Zeugenaufruf: Brandstiftung in der Kölner Straße

Am Montag, den 13.09.2021, gegen 10:30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Kölner Straße zu einem Brand (siehe Bericht von rs1.tv unten auf der dieser Seite).

Ein Paketbote bemerkte den Brand einer unbewohnten Wohnung im ersten Obergeschoss, die zurzeit saniert wird. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Im Zuge der Ermittlungen der Kriminalpolizei wurde durch einen Brandursachensachverständigen eine vorsätzliche Brandstiftung als Grund des Brandgeschehens festgestellt. Darauf weisen unter anderem verschiedene Brandherde an unterschiedlichen Stellen der Wohnung hin.

Der Sachschaden liegt bei circa 50.000 Euro.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Bericht von rs1.tv

Bundesligastart der IGR am Wochenende

Das Bundesligateam der IGR Remscheid startet am Samstag gut vorbereitet in die neue Bundesligasaison. Man freut sich nach 18 langen Monaten sowohl auf den den Start als auch auf die Fans. 

Am Samstag, 18. September 2021 spielt die IGR ab 16 Uhr gegen TuS Düsseldorf-Nord.

Insgesamt sind 400 Zuschauende in der Heimspielstätte am Hackenberg erlaubt, es gibt Kaffee und Kuchen. Vor dem Bundesligastart werden die blau-weißen Minis ab 14:30 Uhr ein Spiel austragen.

Folgende Regeln gelten nach der Corona-Schutzverordnung und in Abstimmung mit den lokalen Behörden:

  • Nachweis nach 3G gem. der aktuellen Coronaschutzverordnung
  • Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren benötigen keinen Nachweis
  • Schulbescheinigung bei Jugendlichen ab 16 Jahren 
  • Am Eingang befindet sich eine Desinfektionssäule. Jeder ist angehalten, diese zu nutzen
  • In der gesamten Halle besteht Maskenpflicht, am Platz kann die Maske abgenommen werden
  • Wo immer möglich, soll ein Mindestabstand von 1,50m eingehalten werden

Neuer Juso-Vorstand: Pilz folgt auf Türken

Remscheider Jusos wählten neuen Vorstand: Daniel Pilz löst Burhan Türken ab, Rekordbeteiligung bei Wahlen

Das hatte es schon lange nicht mehr gegeben: 22 stimmberechtigte Mitglieder der Jugendorganisation der Remscheider SPD fanden am Samstagnachmittag den Weg ins Soziokulturelle Zentrum „Die Welle“ am Rande der Lenneper Altstadt, um einen neuen Vorstand zu wählen.

Zum neuen Vorsitzenden wurde der 19-jährige Student Daniel Pilz gewählt. Daniel Pilz kam über die „Fridays for Future“ – Bewegung in die Politik, kandidierte im Herbst vergangenen Jahres als jüngstes Mitglied auf der Liste der Remscheider SPD zur Kommunalwahl. Er folgt auf Burhan Türken, der nach zwei Jahren an der Spitze des SPD-Nachwuchses auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte.

„Eine Partei ohne Jugend ist eine Partei ohne Zukunft!“, so Burhan Türken. „Es war keine einfache Aufgabe junge Menschen für sozialdemokratische Politik zu begeistern. Doch mit Hartnäckigkeit und kreativen Ansätzen haben wir das Fundament für die jugendpolitische Arbeit bei den Jusos Remscheid festigen können. Wir befinden uns in der heißen Phase des Wahlkampfs. Wir haben junge und engagierte Köpfe, die für die Inhalte der SPD brennen und diese aktiv sichtbar machen wollen.“

Der ehemalige Juso-Vorsitzende begleitet den neuen Vorstand als Beisitzer und möchte als Mentor den neuen Vorstand unterstützen. Er wird weiterhin die Themen wie E-Sport in der Remscheider Jugendszene bestärken.

Brücke zwischen Jugend und Politik

Daniel Pilz machte in seiner Vorstellungsrede deutlich, dass er ein sichtbares Signal des Aufbruchs in die junge Generation unserer Stadt setzen möchte: „Die jungen Menschen haben viele frische Ideen und Wünsche, das weiß ich aus meiner Zeit im Jugendrat und als Schülersprecher des Röntgen-Gymnasiums. Oft fehlt Ihnen aber der direkte Ansprechpartner auf Augenhöhe. Deshalb müssen wir Jusos wieder die Brücke sein zwischen den jungen Menschen und der Politik.“

Gemeinsam mit den Gewerkschaften wolle man sich mit den drei großen Zukunftsfragen für Remscheid beschäftigen: „Erstens: Wie sieht die gute Arbeit der Zukunft aus? Zweitens: Wie und in welchen Bereichen genau machen wir Remscheid zukunftsfähig? Und drittens: Was brauchen junge Menschen neben einem guten Job, um hier zu bleiben und sich eine Existenz aufzubauen?“

Pilz machte in seiner Vorstellungsrede deutlich, dass er für den Klimaschutz brenne, dieser aber nicht isoliert von sozialen Fragen betrachtet werden darf: „Klimaschutz ist eines meiner Herzensthemen. Bei den anstehenden Klimaschutzmaßnahmen darf keiner zurückgelassen und niemand vergessen werden. Wir Jusos haben dafür zu sorgen, dass man jungen Menschen in Arbeit oder in der Ausbildung, die sich gerade eine Existenz aufbauen, abgefedert werden. Man darf Ihnen nicht den Boden unter den Füßen wegziehen!“

Als weiteren Schwerpunkte nannte Pilz das Thema Kampf gegen Rechtsextremismus. „Unsere Aufgabe in Remscheid muss es sein, die Menschen in Remscheid immer wieder daran zu erinnern, was 120 Nationen gemeinsam leisten können und schon geleistet haben. Wir geben Rassismus, Hass und Hetze keinen Platz in unserer Stadt.“

Die Jusos machten deutlich, dass sie künftig in der Remscheider Stadtgesellschaft eine größere Rolle spielen und mit zahlreichen Akteuren vernetzen wollen. So wurden u.a. Mitglieder des Remscheider Jugendrates sowie der Kreisvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Peter Lange, zur Jahreshauptversammlung der Jusos eingeladen.

Dass man von den Jusos noch einiges hören werde, machte Daniel Pilz am Ende seiner Vorstellungsrede deutlich: „Wir wollen uns daran messen lassen, dass wir unseren Worten auch Taten folgen lassen – und wollen in einem Jahr auf vielen Feldern einen Schritt weiter sein!“

Der neue Vorstand: Insgesamt sieben Personen bilden den neuen Vorstand: Neben Daniel Pilz wurden Rosana Düring (19 Jahre alt, Studentin) und Tobias Niebergall (24 Jahre alt, Student) zu stv. Vorsitzenden gewählt. Zu Beisitzer*innen wurden gewählt: Burhan Türken (29, Mitarbeiter bei der Stadtverwaltung Solingen), Benedikt Matthes (16 Jahre alt, Schüler), Phillip Schulze (15 Jahre alt, Schüler) und Turgut Sahin (19 Jahre, Student).