Hauptversammlung der IGR Remscheid

Harmonisch verlief die Hauptversammlung der IGR Remscheid am vergangenen Montag. 30 Mitglieder waren der Einladung des Vorstandes in die Friesenhalle gefolgt.

Der IGR-Vorstand berichtete über die besonderen Herausforderungen des Vereins in der Corona-Zeit, die einen regulären Spiel- und Trainingsbetrieb über anderthalb Jahre nahezu unmöglich gemacht hatte. Trotzdem hat sich die Mitgliederzahl in dieser Zeit stabil gehalten und heute verzeichnet der Verein mit 175 Mitgliedern den höchsten Bestand seit Jahrzehnten.

Die IGR ist finanziell gesund, schuldenfrei und konnte sogar die Lockdowns ohne staatliche Zuwendungen überstehen. Der Dank des Vorstandes ging daher an die Mitglieder und Sponsoren für die außergewöhnliche Treue in schweren Zeiten. Dank ging auch an die Stadt Remscheid, die das zunächst in der Sporthalle Hackenberg geplante Impfzentrum sozusagen „auf den letzten Drücker“ noch verlegen konnte, so dass die Teams der IGR mit einer guten Vorbereitung in die aktuell laufende Saison starten konnte.

Die bisherigen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig für eine weitere Amtszeit wiedergewählt: Georg Feldhoff als Vorsitzender, Thomas Beck als stv. Vorsitzender und Jugendwart, Uta Feldhoff als Kassiererin, Martin Lambotte als Schriftführer, Bärbel Backhaus als Fachwart Finanzen, Jochen Thomas als Rollhockeywart und Hans-Arno Selbach als stv. Rollhockeywart.

Erneut Geldautomat in Remscheid gesprengt

Heute in den frühen Morgenstunden (25.10.2021, 02:00 Uhr), sprengten bislang Unbekannte einen Geldautomaten in Remscheid.

Mehrere Anwohner informierten den Notruf, nachdem sie laute Knallgeräusche in der Hackenberger Straße in Lennep wahrgenommen hatten. In der Folge konnten zwei oder drei Männer gesehen werden, die sich fluchtartig mit einem vermutlich hochmotorisierten, dunklen Fahrzeug entfernten.

Die anschließende Fahndung, bei der die Polizei auch einen Hubschrauber einsetzte, führte bislang nicht zur Festnahme der Täter. Die Flüchtigen wurden als dunkel gekleidet und mit dunklerem Teint beschrieben.

Am Gebäude in dem sich der Geldautomat befindet, sowie an mehreren in der Nähe geparkten Fahrzeugen entstand hoher, noch nicht bezifferter, Sachschaden. Um die Sicherheit des Gebäudes zu untersuchen, musste ein Statiker eingesetzt werden.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Abfallbrand an Hausfassade in der Lenneper Altstadt

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Remscheid erreichte ein Notruf aus der Lenneper Altstadt. Die Anruferin berichtete, dass eine Mülltonne unter einem Anbau in der Minoritengasse in voller Ausdehnung brannte. Erste Löschversuche wurden bereits durch einen Nachbarn durchgeführt. Dieser hatte einen Feuerlöscher zur Hilfe genommen, um die Flammen zu bekämpfen.

Die Mülltonne nach dem Brand. Foto: Patrick Gröne / Feuerwehr Remscheid
Die Mülltonne nach dem Brand. Foto: Patrick Gröne / Feuerwehr Remscheid

Für die Feuerwehr stellt die dichte Altstadtbebauung und die vielen denkmalgeschützten Gebäude immer eine Herausforderung dar. Da in der Altstadt eher schmale Gassen anstatt breite Straßen für die Zufahrten vorhanden sind, geht es an einigen Stellen nur zu Fuß weiter. Dadurch kann sich ein kleiner Brand sehr schnell auf benachbarte Gegenstände ausbreiten. So auch in dem gemeldeten Fall. Die Müllbehälter waren komplett niedergebrannt und hatten bereits einen Anbau in Mitleidenschaft gezogen. Durch das beherzte Eingreifen des Nachbarn, konnte schlimmeres verhindert werden.

Durch die Einsatzkräfte wurde die angrenzende Fassade mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und Teile der Fassade geöffnet. Das Feuer blieb weitestgehend auf den Entstehungsraum begrenzt und die Einsatzstelle konnte an den Eigentümer übergeben werden. Über die Brandursache können keine Angaben gemacht werden, die Polizei war ebenfalls vor Ort.

FCR begrüßt Entscheidung vom Sportausschuss

Der FC Remscheid e.V. begrüßt die Entscheidung des Remscheider Sportausschusses vom vergangenen Donnerstagabend für die Umwandlung der Tennenplätze (Asche) am Hackenberg und Neuenkamp auf moderne Kunstrasenplätze und gratuliert der SG Hackenberg und dem BV 10 Remscheid ausdrücklich zu dieser Entscheidung.

Der FC Remscheid e.V. weist jedoch nochmals darauf hin, dass bekanntlich der FC Remscheid e.V. am 08.02.2021 den Weg für diese Entscheidung freigemacht hat, indem der FC Remscheid e.V. auf den Bau eines Alternativstadions am Hackenberg als Ersatz zum Röntgen-Stadion verzichtete.

Der FC Remscheid e.V. bekennt sich nochmals ausdrücklich zum Lenneper Standort „Röntgen-Stadion“. Eine Traditionsstätte, die eng mit der Geschichte des BVL 08 Lüttringhausen/Remscheid und des heutigen FC Remscheid verbunden ist. Eine wichtige Sportstätte für den Fußball, die Leichtathletik und den Schulsport in unserer Stadt. Das Röntgen-Stadion ist die Heimat unserer 1. Mannschaft.

Der FCR freut sich über die aktuellen und dringend erforderlichen Arbeiten am Röntgen-Stadion, die der Verein mit Eigenleistungen, nach Abstimmung mit dem Sportamt Remscheid, unterstützen wird.

Gleichwertiger Ersatz zum Röntgen Stadion

Sollte das Röntgen-Stadion im Zuge eines DOC-Baus wirklich abgerissen werden müssen, erwartet der FC Remscheid e.V. eine gleichwertige regionalligataugliche Ersatzsportstätte zum heutigen Röntgen-Stadion. Die Kosten für diese Ersatzsportstätte sollten zu Hundertprozent aus den Mitteln des DOC-Grundstücksverkaufs finanziert werden.

Gespräche mit der Stadt Remscheid werden in Zukunft sicherlich zu diesem Thema folgen.

1. FC Klausen sollte Kunstrasenplatz erhalten

Des Weiteren bedauert der FC Remscheid e.V. sehr, dass der Remscheider Sportausschuss sich nicht dazu durchringen konnte, auch für den 1. FC Klausen die Umrüstung auf einen Kunstrasenplatz zu genehmigen. Der 1. FC Klausen ist ein Traditionsverein unserer Stadt und leistet bis heute wichtige Quartiersarbeit für den Standort Lüttringhausen. Der 1. FC Klausen ist aus dem Stadtteil nicht wegzudenken, egal was irgendwelche Auslastungsstatistiken aufzeigen.

Diese Entscheidung sollte aus Sicht des FC Remscheid nochmals überdacht werden.

Hackenberg: Kunstrasen aber kein Stadion

„Nach den Beschlüssen vom Donnerstag im Sport- und Hauptausschuss ist klar, dass der Fußballplatz der SG Hackenberg mit Kunstrasen ausgestattet wird. Das ist erfreulich und für den Verein überlebenswichtig.

Ebenso klar ist aber auch, dass das dem Remscheider Sport versprochene Stadion auf dem Hackenberg niemals realisiert werden wird. Hiervon werden den Bürgerinnen und Bürgern nur die horrenden Planungskosten bleiben. 

Für die Lenneper Leichtathletik soll im Falle eines Abrisses des traditionsreichen Röntgenstadions als Ersatz ein 200 Meter Rundlauf auf dem Hackenberg eingerichtet. Dies ist für uns gerade noch akzeptabel, auch wenn es keine optimale Lösung ist.  Die Fraktion DIE LINKE im Rat sieht im Erhalt und der Modernisierung des Röntgenstadions die einzig angemessene Lösung für den Lenneper und Remscheider Sport und wird sich deshalb auch weiter intensiv für den Erhalt der Traditionsstätte einsetzen. Schon mit einem Teil der vorab bereits für die Luftnummer „Outlet Center“ ausgegebenen Millionen hätte man aus dem Röntgenstadion längst ein Schmuckkästchen machen können. Nicht nur im Interesse des Sports, sondern auch für die gesamte Stadtentwicklung Lenneps würde der Abschied vom DOC Projekt und der damit verbundenen Blockade mittlerweile wie eine Befreiung wirken.“

Gez. Peter Lange, Sportpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid

Schüler*innen schwimmen in den Ferien kostenlos im H2O

„Es ist geschafft! Der von DIE LINKE und CDU eingebrachte Antrag zum kostenlosen Eintritt ins H2O für Kinder und Jugendliche in den Herbst- und Weihnachtsferien floss „vollumfänglich“ in eine Beschlussvorlage der Verwaltung ein. Noch ergänzt durch ein pädagogisches Konzept – es soll an manchen Tagen ein offenes Angebot an Wasserspielen und Aktivitäten geben, möglicherweise auch einen Crashkurs zum Schwimmen lernen – bietet die Sportverwaltung tatsächlich ein attraktives Angebot für Kinder und Jugendliche. Darüber freuen wir uns sehr! endlich richtet sich der Fokus einmal auf diejenigen, die am meisten unter den Corona Maßnahmen gelitten haben. So können wir die jungen Leute wenigstens etwas entschädigen für alle Entbehrungen, die ihnen abverlangt wurden.

Die Beschlussvorlage wurde in allen Gremien – Jugendhilfeausschuss, Sportausschuss und Hauptausschuss – einstimmig beschlossen. Angesichts der Tatsache, dass die „Gestaltungsmehrheit“ den Antrag vor den Sommerferien noch ablehnte, ist das sehr erfreulich. Offensichtlich sind einige Fraktionen doch noch lernfähig!“

gez. Brigitte Neff-Wetzel

Komm klar: Hilfe für Jugendliche aus suchtbelasteten Familien

Mit der neuen Gruppe „Komm klar“ will das Netzwerk „Kleine Helden“ Remscheider Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren aus psychisch oder suchtbelasteten Familien, wirksam helfen.

Das Remscheider Netzwerk Kleine Helden engagiert sich seit seiner Gründung in 2010 für eine Verbesserung der Situation von Kindern psychisch und suchtkranker Eltern in Remscheid.

Im Rahmen dieses Engagements hat eine Arbeitsgruppe, in der sich trägerübergreifend sechs verschiedene Netzwerkpartner:innen (Caritasverband Remscheid, Diakonie im Kirchenkreis Lennep, Die Welle gGmbH, Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land, Profam Praxis für Familienberatung, Psychologische Beratungsstelle Remscheid) zusammen getan haben, ein neues Konzept für die Arbeit mit Jugendlichen entwickelt. Es heißt „Komm Klar“ und ist ein Gruppenangebot für Jugendliche aus psychisch oder suchtbelasteten Familien im Alter von 12 bis 17 Jahren als geschützter Raum für Gespräche über Stress, Ängste, Sorgen, die Erkrankungen der Eltern, und andere relevante Themen. Außerdem soll die Gruppe Zeit für gemeinsamen Spaß und das Entdecken von Stärken, Ressourcen und Stabilität bieten.

„Hast Du häufig Stress, fühlst Du Dich manchmal schuldig, wütend, überfordert und allein?“

Diese Fragen und viele Infos stehen in dem Flyer, mit dem auf das neue Angebot aufmerksam gemacht wird. Damit soll es den betroffenen Jugendlichen leichter gemacht werden, dieses Angebot anzunehmen. Das erste der Treffen der „Komm klar“-Gruppe ist am 26. Oktober um 16 Uhr im Kultshock, Stockder Straße 142-148.

Friedrich-Ebert-Platz: Bussteige wegen Abrissarbeiten verlegt

Am Montag, 11. Oktober 2021, beginnen die Abrissarbeiten des Betriebsgebäudes der Stadtwerke Remscheid am Friedrich-Ebert-Platz. Die für den Abriss benötigte Fläche umfasst neben dem Betriebsgebäude selbst auch die Bussteige B1 und B2.

Daraus ergibt sich, dass der Bussteig B komplett gesperrt werden muss. Die Bussteige B1 und B2 werden daher auf die Bussteige A1 und A2 verlegt, der Bussteig B3 wird zum Bussteig A5 verlegt.

Die Bussteige auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Grafik: Stadtwerke Remscheid
Die Bussteige auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Grafik: Stadtwerke Remscheid

LTG: Fahrt zum Bochumer Weihnachtsmarkt

Die Lenneper Turngemeinde veranstaltet eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Bochum. Mitfahren dürfen auch Nichtmitglieder.

Für die LTG gehört ein Weihnachtsmarkt einfach zur Weihnachtszeit dazu. Sie freuen sich nicht nur auf Handwerksstände, Glühwein und gebrannte Mandeln, sondern auch auf liebevoll geschmückte Stände und einen Mittelalterlichen Markt. Doch auch Falko Traber, der fliegende Bochumer Weihnachtsmann, ist längst eine eigene Attraktion.

Termin und Anmeldung

Der Ausflug findet am Samstag, 27. November 2021 statt. Abfahrt ist um 13 Uhr am Lenneper Bahnhof, von dort geht es mit dem Bus nach Bochum. Die Rückfahrt ist für 21 Uhr angesetzt, so dass die Tagesreisenden gegen 22 Uhr in Lennep zurückerwartet werden.

Die Kosten für die Fahrt liegen bei 15 Euro pro Person, eine vorherige Anmeldung in der Geschäftsstelle der LTG in der Moll’schen Fabrik, Neugasse 4 in 42897 Remscheid-Lennep, ist unbedingt erforderlich. Die Kosten sind vorab zu begleichen, entweder per Überweisung oder in bar gleich bei der Anmeldung.

Im Bus gilt die 3G-Regel, ein entsprechender Nachweis ist vor Fahrtantritt zu erbringen. Treten vor Beginn der Busfahrt augenscheinliche Symptome einer Atemwegserkrankung auf, wird die entsprechende Person zum Schutz der anderen Reisenden von der Beförderung ausgeschlossen.

Bruder Sturm: Der Pater und die Flüchtlinge in Mexiko

Ausstellung in der Lenneper Altstadt und in St. Bonaventura. Geöffnet von Dienstag bis Samstag jeweils von 9 bis 18 Uhr. Insgesamt läuft die Ausstellung vom 6. Oktober bis 1. November 2021.

Es wird eine Ausstellung von Fotografien, die der Journalist Øle Schmidt in Mexiko gemacht hat, präsentiert. In der Kirche St. Bonaventura sind 13 Bilder zu sehen. Sieben weitere Fotografien säumen den Weg vom Alter Markt in der Lenneper Altstadt über die Berliner Straße Richtung St. Bonaventura. An folgenden Orten finden Sie die Bilder: Gaststätte König von Preußen (Alter Markt 2), Saint Angels Fashion (Berliner Str. 2), beim BMM Schuh- u. Schlüsselservice (Berliner Str. 6), KoKoBE (Berliner Str. 8), Lennep Laden (Berliner Str. 5), Stadtteilbibliothek (Berliner Str. 9) und am Röntgenmuseum (Schwelmer Str. 41).

Das Thema

Bild aus der Ausstellung "Bruder Sturm". Foto: Øle Schmidt
Bild aus der Ausstellung „Bruder Sturm“. Foto: Øle Schmidt

Der Franziskaner Fray Tomás hat die Migrantenherberge „Die 72“ gegründet, nach einem Massaker an 72 Migranten, das die Welt erschütterte. In Mexiko werden nicht nur Migranten auf ihrem Weg ins gelobte Land USA bedroht, sondern auch jene, die den Männern, Frauen und Kindern helfen, die vor Gewalt und Armut aus ihrer Heimat fliehen. In der Herberge können sie essen, duschen und endlich mal wieder durchschlafen.

Fray Tomás klagt an, die korrupten Schläger der Polizei und die Mörder der Kartelle. Ohne Rücksicht zu nehmen – am wenigsten auf sich selbst. Deshalb nennen sie ihn Bruder Sturm. Seine Geschichte hat der Journalist Øle Schmidt in einem Radiofeature für den SWR und mit Fotos dokumentiert. Bilder von Schmidt wurden u.a. von Misereor, Welthungerhilfe oder amnesty international veröffentlicht. Der Journalist lebt im südmexikanischen San Cristobal de Las Casas. Er berichtet aus Lateinamerika für WDR, SWR, die Wochenzeitung „Freitag“ und andere Medien.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festivals „Dem Leben auf der Spur“ im Jakobsjahr 2021.