Angekommen: „Kinderpärchen aus der alten Badeanstalt Lüttringhausen“

Pressemitteilung vom Heimatbund Lüttringhausen.

Im Jahre 2004 wurde das 1929 erbaute Hallenbad Lüttringhausen geschlossen und abgerissen, da es nicht mehr den Anforderungen eines modernen Badebetriebs entsprach. Über dem Eingang des Bades war bei seiner Errichtung eine steinerne Skulptur angebracht worden, die ein Kinderpärchen darstellt. Auf Initiative des Heimatbundes Lüttringhausen wurde die Skulptur gesichert und eingelagert.

Das Kinderpärchen (Badepärchen) an seinem ursprünglichen Standort an der Fassade der ehemaligen Lüttringhauser Badeanstalt. Foto: Heimatbund-Archiv
Das Kinderpärchen (Badepärchen) an seinem ursprünglichen Standort an der Fassade der ehemaligen Lüttringhauser Badeanstalt. Foto: Heimatbund-Archiv

Von Anfang an bestand die Überlegung, das steinerne Kinderpärchen als Erinnerung an die „Lüttringhauser Badeanstalt“ wieder im öffentlichen Raum aufzustellen. Verschiedene Überlegungen konnten allerdings nicht realisiert werden. Doch jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, die „Erinnerungsskulptur“ in einem repräsentativen Rahmen wieder ans Licht der Öffentlichkeit zu holen. Im Rahmen der aufwendigen Neugestaltung der Flächen hinter dem Lüttringhauser Rathaus hat die Skulptur auf einem ca. zwei Meter hohen Sockel ihren neuen Standort gefunden. Ergänzt wird die Präsentation des Kinderpärchens durch ein Wasserspiel mit fünf Wasserfontänen und einer großzügig gestalteten neuen Platz- und Grünanlage.

Im Rathaus Remscheid übergab Baudezernent Peter Heinze eine Plakette an Dirk Bosselmann, mit der auf die Inanspruchnahme von Landesmitteln für das Wasserspiel in Lüttringhausen hingewiesen wird. Foto: Sascha von Gerishem
Im Rathaus Remscheid übergab Baudezernent Peter Heinze eine Plakette an Dirk Bosselmann, mit der auf die Inanspruchnahme von Landesmitteln für das Wasserspiel in Lüttringhausen hingewiesen wird. Foto: Sascha von Gerishem

Möglich gemacht hat das der Heimatbund Lüttringhausen in Zusammenarbeit mit den Technischen Betrieben Remscheid und der Abteilung Stadtentwicklung der Stadt Remscheid. Finanziert werden Wasserspiel und Aufstellung der Skulptur über ca. 20.000 Euro Spendengelder, die der Heimatbund einsammeln konnte, einem Zuschuss des Landes in Höhe von 22.000 Euro und einer weiteren Beteiligung der Stadt Remscheid. Peter Maar – Ehrenvorsitzender des Heimatbundes – und Dirk Bosselmann – Stellv. Vorsitzender – heben die hervorragende Zusammenarbeit mit Dirk Buchwald (TBR) und Andreas Knappe (Stadt Remscheid) hervor, die Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes war. Zur Zeit werden die restlichen Pflasterarbeiten und die umfangreichen Anpflanzungen durchgeführt. Die Fertigstellung ist für Ende November 2021 terminiert. Für das kommende Frühjahr plant der Heimatbund zur Einweihung ein Bürgerfest. Denn, so die Vertreter des Heimatbundes, aus dem verwahrlosten Hinterhof des Rathauses ist eine beeindruckende Parkanlage entstanden, die eine erhebliche Aufwertung für Lüttringhausen darstellt.

Topbas Tapas: Mein Koch ist wirklich ein Segen für mich

Um Punkt 17 Uhr öffnete sich Freitagabend die Tür zu Topbas Tapas und ein strahlender Ali Topbas begrüßte die vielen Gäste. Ein üppiges und abwechslungsreiches Buffet, das am Abend noch mehrfach erweitert und ergänzt wurde, stand bereit und war sicher der heimliche Star des Abends. Viele der Gäste suchten das Buffet für jede neue Köstlichkeit erneut auf, um auch diese noch zu probieren.

Erden Ankay-Nachtwein und Antonio Scarpino gratulierten herzlich. Foto: Sascha von Gerishem
Erden Ankay-Nachtwein und Antonio Scarpino gratulierten herzlich. Foto: Sascha von Gerishem

Gekommen war gefühlt das halbe Dorf. Abordnungen vom Heimatbund Lüttringhausen, vom Lüttringhauser Männerchor, der AWO Lennep-Lüttringhausen, dem Integrationsrat, der SPD, den Grünen, der Lüttringhauser Volksbühne und den benachbarten Geschäftstreibenden überhäuften Ali Topbas mit Geschenken und besten Wünschen, und nach dem Essen mit weiterem Lob. „Mein Koch ist wirklich ein Segen für mich jetzt, der hat mehr als dreißig Jahre lang Erfahrung und heutzutage einen Koch zu finden, der so viel Erfahrung mit Tapas und der spanischen Küche hat, ist wirklich sehr, sehr schwierig“, so Aliaba Topbas.

Viele Geschenke

Neben vielen Blumensträußen und Pflanzen für das Restaurant, gab es von Thordis und Olaf Kotthaus, die die Berufsbekleidung für das Topbas Team veredelt haben, beschenkten den Chef mit einem roten Poloshirt mit grünem Logo. „Ali wollte unbedingt noch ein rotes Polo, das haben wir ihm ausgeredet mit ‚rotes Logo auf rotem Stoff, das geht nicht‘. Und dann haben wir ihn eben heute damit überrascht“, so Thordis Kotthaus verschmitzt. Eine Dröppelminna gab es von Peter Maar und Dirk Bosselmann vom Heimatbund. „Ein Stück bergische Tradition gehört doch dazu, wenn man hier em Dorp erfolgreich sein möchte“, lacht Peter Maar, der Ehrenvorsitzende vom Heimatbund.

Vom Heimatbund Lüttringhausen gab es eine Dröppelminna für den Neu-Gastronomen, überreicht von Peter Maar und Dirk Bosselmann. Foto: Sascha von Gerishem
Vom Heimatbund Lüttringhausen gab es eine Dröppelminna für den Neu-Gastronomen, überreicht von Peter Maar und Dirk Bosselmann. Foto: Sascha von Gerishem

Servicekräfte dringend gesucht

Für die Eröffnung hatte Topbas viel Unterstützung seiner Familie, von seinen beiden Töchtern aber auch vom Bruder und dessen Familie, die extra aus der Schweiz und Berlin angereist sind. Wie so vielen Gastronomiebetrieben momentan, fehlen auch Ali dringend Servicekräfte. „Ich freue mich auf jede Bewerbung, es ist wirklich ein Mangel an jeder Servicekraft, einfach bei mir melden unter der Nummer 01573 2672933“, so der Neu-Gastronom, der kurzerhand auch während der Eröffnung mitkellnerte.

Thordis und Olaf Kotthaus werden von Ali Topbas bedient. Foto: Sascha von Gerishem
Thordis und Olaf Kotthaus werden von Ali Topbas bedient. Foto: Sascha von Gerishem

Für die ersten Tage stehen schon einige Reservierungen in den Büchern. Zu den mediterranen Spezialitäten gibt es verschiedene spanische Weine und gleich drei Biere frisch vom Fass: Warsteiner, San Miguel und Zunft Kölsch. Das Ambiente des frisch renovierten Lokals ist modern und fängt mit viel Holz dennoch den Charme des denkmalgeschützten Hauses und der Umgebung ein, alles ist sehr gemütlich. Auf der Internetseite gibt es bereits die Speisenkarte zu lesen, und auch die Rufnummer, wenn man direkt dazu reservieren möchte.

Axel Daxeder von Elektro Daxeder aus der Gertenbachstraße mit Familie. Foto: Sascha von Gerishem
Axel Daxeder von RSC Daxeder aus der Gertenbachstraße mit Familie. Foto: Sascha von Gerishem

Das Team vom Lüttringhauser und von rs1.tv wünscht seinem lieben Nachbarn Aliaba Topbas von Herzen viel Erfolg mit Topbas Tapas. Darauf hat das Dorf gewartet.

Nicole Dahmen und Frank Wappler von rs1.tv - dem Remscheider Stadtfernsehen. Foto: Sascha von Gerishem
Nicole Dahmen und Frank Wappler von rs1.tv – dem Remscheider Stadtfernsehen. Foto: Sascha von Gerishem

Tapas Remscheid: Topbas Tapas in der Gertenbachstraße

Topbas Tapas
Inhaber Aliaba Topbas
Gertenbachstraße 6 in 42899 Remscheid-Lüttringhausen
Telefon: (0 21 91) 376 78 65
Web: www.topbas-tapas.de

Topbas Tapas bei rs1.tv

Topbas Tapas: Heute Neueröffnung

Ab heute 17 Uhr ist Lüttringhausen um ein kulinarisches Angebot reicher: Die Tapas Bar „Topbas Tapas“ um Aliaba Topbas öffnet in der Gertenbachstraße 6 ihre Pforten.

Was lange währt, wird endlich gut. Und Ali Topbas, dem sympathischen neuen Nachbarn, fallen mit Sicherheit ein paar Steine vom Herzen, wenn er heute um 17 Uhr seine Tapas Bar aufsperrt und zum ersten Mal Gäste bewirten kann und darf.

Für den Eröffnungsabend hat er sich gemeinsam mit seinem Koch ein Buffet überlegt, das einen Querschnitt aus den Speisen zeigen wird, die es künftig im Lokal zu ordern gibt. „Das Buffet ist kostenlos und ein Freigetränk gibt es von mir auch noch, weitere Getränke muss man dann eben bezahlen“, freut sich Ali.

Mediterrane Küche und Tapas

Ali Topbas hat das gesamte Gebäude Gertenbachstraße 6 gekauft und zwei Jahre lang umgebaut und renoviert. Das Lokal, in dem früher „Mamma Rita“ zu finden war, hat sich deutlich verändert. Der Bereich hinter der Theke ist deutlich luftiger und moderner gestaltet. Ab Samstag kann man à la carte speisen, es gibt eine große Auswahl an mediterranen Speisen, die man über die Webseite der Bar bereits anschauen kann: www.topbas-tapas.de. „Für Samstag habe ich schon Vorbestellungen, es geht jetzt also wirklich endlich los“, gibt sich Ali Topbas bereit.

Zusätzlich zur Dauerkarte ist noch eine kleine Tages- oder Wochenkarte geplant. „Aber jetzt müssen wir erst mal loslegen, wir haben zwar in den vergangenen Wochen schon gut als Team zusammengearbeitet, aber das war ja noch ohne Gäste, jetzt heißt es schnell zusammenwachsen und unseren Gästen unverwechselbare Abende zu bescheren“, so Topbas. Die Tapas Bar wird täglich ab 17 Uhr öffnen, ein Ruhetag ist anfangs noch nicht vorgesehen.

Für einen ungetrübt fröhlichen Abend, gelten die 3G-Regeln: Geimpft, genesen oder getestet, wobei der Test nicht älter als sechs Stunden sein darf.

Tapas Remscheid: Topbas Tapas in der Gertenbachstraße

Topbas Tapas
Inhaber Aliaba Topbas
Gertenbachstraße 6 in 42899 Remscheid-Lüttringhausen
Telefon: (0 21 91) 376 78 65
Web: www.topbas-tapas.de

Lüttringhausen: Geldautomat am Schützenplatz gesprengt

In der vergangenen Nacht (15.10.2021) sprengten unbekannte Täter einen freistehenden Geldautomaten an der Straße Am Schützenplatz in Remscheid-Lüttringhausen.

Gegen 03:05 Uhr hörten Anwohner Explosionsgeräusche aus Richtung des dortigen Supermarktparkplatzes und alarmierten die Polizei. Zeugen beobachteten, wie zwei dunkel gekleidete Personen in ein dunkles Fahrzeug stiegen und in Richtung Klausen flüchteten. Die Polizei leitete sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, die bislang nicht zum Erfolg führten. Hierzu wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Der Geldautomat am Schützenplatz in Lüttringhausen am nächsten Tag. Foto: Nicole Dahmen

Durch die Sprengung entstand erheblicher Sachschaden am Geldautomaten sowie an einem in der Nähe geparkten VW. Bei der Spurensuche am Tatort stellten die Kriminalbeamten weiteres Sprengmaterial fest, welches am Freitagvormittag durch Sprengstoffentschärfer des Landeskriminalamts auf einem naheliegenden Feld kontrolliert gesprengt wurde.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Höhe des Sachschadens und zur Beute liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalkommissariat 14 unter der Telefonnummer 0202-2840 in Verbindung zu setzen. (hm)

Die spannende Seite der Nacht: Fackelwanderung mit Kindern

Seit vielen Jahren schon findet im Oktober in einer Kooperation der Natur-Schule Grund mit dem Sauerländischen Gebirgsverein in Remscheid eine Fackelwanderungfür Familien statt.

In diesem Jahr startet die Fackelwanderung am Samstag, dem 23. Oktober 2021, um 19:00 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund. Manfred Bau vom SGV hat die Tour ausgearbeitet und wird spannende Geschichten erzählen, Jörg Liesendahl von der Natur-Schule stellt die Tiere der Nacht vor, die bei dieser Wanderung zu sehen sein werden. 

Zielgruppe sind interessierte Einzelpersonen sowie Familien mit Kindern ab ca. 6 Jahren. Bei kleineren Kindern entscheiden die Eltern, ob die Kinder eine abendliche Wanderung durchhalten. Die TeilnehmerInnen sollten wärmende, wetterfeste Kleidung und entsprechendes Schuhwerk anhaben sowie ausreichend Taschenlampen und Ersatzbatterien mitbringen. Fackeln werden zur Verfügung gestellt.

Eine kleine Verpflegung für unterwegs sollte mitgebracht werden.

Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Eine Anmeldung ist zur Vorbereitung einer zurück verfolgbaren TeilnehmerInnen-Liste erforderlich und NUR per Mail möglich: info@natur-schule-grund.de. Anzugeben sind die Namen der teilnehmenden Personen, deren Anschrift und eine aktuelle Telefon-Nr.

Flair-Weltladen: Handgearbeitete Schuhe

Sonderaktion mit handgearbeiteten Schuhen aus Südafrika im Flair-Weltladen in Lüttringhausen.

„Remscheid war bekannt für gute Schuhe, aber nun herrscht Ebbe“, sagt Johannes Haun, Vorsitzender der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen als Betreiber des Flair-Weltladens in der Lüttringhauser Gertenbachstraße. Haun freut sich sehr, dass er ab sofort und bis zum 13. November 2021 eine große Auswahl an fair produzierten Schuhen aus Südafrika anbieten kann. „Diese Aktion ist als Ausgleich gedacht, für die fehlenden Fachhändler in Remscheid“, unterstreicht Haun.

Überzeugt von den Schuhen haben den Vorsitzenden gleich mehrere Aspekte. Denn das Unternehmen Veldskoen, das die Schuhe in Südafrika produziert, ist ein alteingesessenes Familienunternehmen, das von Schwarzen geführt wird. Etwa 140 Mitarbeitende stehen in der „Hopewell Factory“ in Durban in Lohn und Brot, im Unternehmen werden die Mitarbeitenden selbst ausgebildet. Im gesamten Unternehmen werden europäische Sicherheitsstandards eingehalten, was sich besonders bei den Arbeitsbedingungen positiv niederschlägt, denn beim Umgang mit Leder ist der Einsatz von Chemikalien und Farben unumgänglich. Und obwohl höhere Sicherheitsstandards angelegt werden, als vor Ort eigentlich erforderlich, werden die Mitarbeitenden gerecht bezahlt, deutlich über dem Mindestlohn.

Das Modell Heritage, hier mit gelber Sohle und gelben Schnürsenkeln. Foto: Sascha von Gerishem
Das Modell Heritage, hier mit gelber Sohle und gelben Schnürsenkeln. Foto: Sascha von Gerishem

Veldskoen #wietrageichmeine

„Die Schuhe haben aber auch einen ganz besonderen Gehkomfort und sind bequem“, wirft Berit Gehrt lachend ein, „und sie haben bunte Sohlen!“ Berit Gehrt macht eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei Bauer & Böcker, ein Remscheider Unternehmen, das eher für LED-Technik denn für Schuhe bekannt ist, das aber die deutschlandweite Vermarktung der Veldskoen-Schuhe übernommen hat. Berit kümmert sich um die Aktivitäten in den sozialen Medien. Und das Modell „Heritage“, das mit farbigen Sohlen und den farblich passenden Schnürsenkeln daherkommt, hat besonders für die Instagram- und Influencer-Welt viel Potential zu bieten, spätestens seit Prinz Harry und Ashton Kutcher sich beteiligt haben. Und bei Preisen ab 125 Euro für ein Paar handgearbeiteter Lederschuhe kann sich niemand beschweren.

„Eigentlich sind es ja Arbeitsschuhe“, ergänzt Katja Gehrt, die ihre „Schuh“-Kollegin von Bauer & Böcker vertritt und ihre Tochter Berit beim Pressetermin unterstützt. „Veldskoen heißt Feldschuhe, und so wurden sie hauptsächlich eingesetzt, also früher“, so die Marketing-Fachfrau. Jetzt mit den bunten Sohlen und Schnürsenkeln sehen die Wildlederschuhe natürlich viel stylischer aus. Und obwohl sie aus Leder sind, gelten die Schuhe als nachhaltig, denn tatsächlich wurden die Felle früher sonst einfach im Müll entsorgt.

Es gibt verschiedene Schuhmodelle, auch in klassischeren Schuhfarben. Foto: Sascha von Gerishem
Es gibt verschiedene Schuhmodelle, auch in klassischeren Schuhfarben. Foto: Sascha von Gerishem

Die Materialien sind jeweils so naturbelassen wie möglich, vermeiden Müll bzw. auch Reste werden auch wieder zu neuen Sohlen verarbeitet. Die Schuhe sind recht wasserfest, was beim Remscheider Wetter schon mal ein Wettbewerbsvorteil ist. Zum jetzigen Zeitpunkt könnte der Weltladen die Schuhe noch nicht dauerhaft ins Sortiment aufnehmen, da Veldskoen noch nicht als fair zertifiziert ist. „Darum bieten wir die Schuhe hier als Aktionsverkauf an, denn alles wofür das Unternehmen steht und sich einsetzt, erfüllt die Ideen fairen Handels“, merkt Johannes Haun an. Die Zertifizierung des südafrikanischen Unternehmens ist schon angelaufen, aber die Mühlen der Bürokratie mahlen und mahlen und mahlen noch…

Anprobieren und bestellen

Die Nachfrage nach den Schuhen war schon am ersten Tag im Weltladen sehr groß. Es sind einige Modelle da, um sie anzuprobieren, sie anzufassen und auch, um sich die Farben anzuschauen. Es gibt die Modelle von Schuhgröße 36 bis 46 anzuprobieren, aber man kann sie nicht gleich mitnehmen. Anprobieren, Größe und Farbe auswählen und nach ein paar Tagen kann man das gewünschte Paar dann im Weltladen abholen, man wird per Telefon informiert. Und um sich die Zeit zu vertreiben, kann man ja schon mal überlegen, ob ein feiner Ledergürtel nicht auch noch chic wäre, die Farbe aus den Schuhen wird dort nämlich nochmal aufgenommen. Eine rundum durchdachte und gute Sache.

Die Ledergürtel mit dem Farbakzent gibt es in S, M und L für je 42,90 Euro. Foto: Sascha von Gerishem
Die Ledergürtel mit dem Farbakzent gibt es in S, M und L für je 42,90 Euro. Foto: Sascha von Gerishem

Der Flair-Weltladen

Der Flair-Weltladen befindet sich in der Gertenbachstraße 17 in 42899 Remscheid-Lüttringhausen, im Herzen der Lütterkuser Altstadt. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 10–18 Uhr und samstags von 10-13 Uhr. Angeboten werden Lebensmittel, Getränke, Geschenkartikel, Schmuck, Kosmetik und Papeterie aus fairem Handel und es gibt einen Buchhandel. Alles was nicht vorrätig ist, kann kurzfristig bestellt werden – so wie etwa Schulbücher. Mehr Infos auf www.flair-weltladen.de.

Das Modell Heritage mit Rosa, Orange und Grün, aber es gibt noch Rot, Blau und Hot Pink. Foto: Sascha von Gerishem
Das Modell Heritage mit Rosa, Orange und Grün, aber es gibt noch Rot, Blau und Hot Pink. Foto: Sascha von Gerishem

Kinder erleben Natur in den Herbstferien: Pilze und Bachtiere entdecken

Die Herbstferien sind eine gute Zeit, um die Natur zu erforschen. Jörg Liesendahl, Biologe und Leiter der Natur-Schule Grund in Remscheid, bietet in der zweiten Herbstferienwoche zwei Termine an, um gemeinsam mit Kindern im Grundschulalter die Natur zu erleben.

Am Montag, 18.10.2021, suchen die Kinder zwischen 6 und 12/13 Jahren von 10:00 bis 13:00 Uhr Pilze. Jörg Liesendahl verspricht, dass unabhängig vom Wetter „überall Pilze zu finden sein werden“. Schwerpunkt werden die Arten des Waldes sein.

Am Donnerstag, 21.10.2021, widmet sich die Forscher-Neugier den Tieren der Bergischen Bäche. Jörg Liesendahl wird mit den Kindern erforschen, ob die Dürresommer der letzten Jahre den Tieren im Bach geschadet haben. Und natürlich versuchen, häufige und gut erkennbare Arten zu zeigen.

Die Teilnahme kostet je Kind und Kurs 10,- Euro. Eine verbindliche Anmeldung muss bis jeweils 2 Tage vor dem Kurstermin (12:00 Uhr) NUR per Mail erfolgen: info@natur-schule-grund.de. Anzugeben sind für eine evtl. erforderliche Corona-Rückverfolgung je Kind Name und Anschrift sowie eine aktuelle Telefon-Nr. Die Kinder müssen negativ getestet oder genesen sein und eine Maske mitführen.

FCR begrüßt Entscheidung vom Sportausschuss

Der FC Remscheid e.V. begrüßt die Entscheidung des Remscheider Sportausschusses vom vergangenen Donnerstagabend für die Umwandlung der Tennenplätze (Asche) am Hackenberg und Neuenkamp auf moderne Kunstrasenplätze und gratuliert der SG Hackenberg und dem BV 10 Remscheid ausdrücklich zu dieser Entscheidung.

Der FC Remscheid e.V. weist jedoch nochmals darauf hin, dass bekanntlich der FC Remscheid e.V. am 08.02.2021 den Weg für diese Entscheidung freigemacht hat, indem der FC Remscheid e.V. auf den Bau eines Alternativstadions am Hackenberg als Ersatz zum Röntgen-Stadion verzichtete.

Der FC Remscheid e.V. bekennt sich nochmals ausdrücklich zum Lenneper Standort „Röntgen-Stadion“. Eine Traditionsstätte, die eng mit der Geschichte des BVL 08 Lüttringhausen/Remscheid und des heutigen FC Remscheid verbunden ist. Eine wichtige Sportstätte für den Fußball, die Leichtathletik und den Schulsport in unserer Stadt. Das Röntgen-Stadion ist die Heimat unserer 1. Mannschaft.

Der FCR freut sich über die aktuellen und dringend erforderlichen Arbeiten am Röntgen-Stadion, die der Verein mit Eigenleistungen, nach Abstimmung mit dem Sportamt Remscheid, unterstützen wird.

Gleichwertiger Ersatz zum Röntgen Stadion

Sollte das Röntgen-Stadion im Zuge eines DOC-Baus wirklich abgerissen werden müssen, erwartet der FC Remscheid e.V. eine gleichwertige regionalligataugliche Ersatzsportstätte zum heutigen Röntgen-Stadion. Die Kosten für diese Ersatzsportstätte sollten zu Hundertprozent aus den Mitteln des DOC-Grundstücksverkaufs finanziert werden.

Gespräche mit der Stadt Remscheid werden in Zukunft sicherlich zu diesem Thema folgen.

1. FC Klausen sollte Kunstrasenplatz erhalten

Des Weiteren bedauert der FC Remscheid e.V. sehr, dass der Remscheider Sportausschuss sich nicht dazu durchringen konnte, auch für den 1. FC Klausen die Umrüstung auf einen Kunstrasenplatz zu genehmigen. Der 1. FC Klausen ist ein Traditionsverein unserer Stadt und leistet bis heute wichtige Quartiersarbeit für den Standort Lüttringhausen. Der 1. FC Klausen ist aus dem Stadtteil nicht wegzudenken, egal was irgendwelche Auslastungsstatistiken aufzeigen.

Diese Entscheidung sollte aus Sicht des FC Remscheid nochmals überdacht werden.

Friedrich-Ebert-Platz: Bussteige wegen Abrissarbeiten verlegt

Am Montag, 11. Oktober 2021, beginnen die Abrissarbeiten des Betriebsgebäudes der Stadtwerke Remscheid am Friedrich-Ebert-Platz. Die für den Abriss benötigte Fläche umfasst neben dem Betriebsgebäude selbst auch die Bussteige B1 und B2.

Daraus ergibt sich, dass der Bussteig B komplett gesperrt werden muss. Die Bussteige B1 und B2 werden daher auf die Bussteige A1 und A2 verlegt, der Bussteig B3 wird zum Bussteig A5 verlegt.

Die Bussteige auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Grafik: Stadtwerke Remscheid
Die Bussteige auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Grafik: Stadtwerke Remscheid

Ein Organist, dem man die Freude ansieht

Jens-Peter Enk spielte ein Konzert in Lüttringhausen.

Der Wuppertaler Organist und Kirchenmusikdirektor Jens-Peter Enk ist und bleibt ein gerne gesehener Gast auch in Remscheid. Der Musiker ist immer voll Begeisterung und großer Lust dabei, wenn es gilt Musik zu machen, und das kann man ihm jederzeit ansehen. Er versprüht Lebens- und Musizierlust, erfreut sich an gelungenen Kompositionen, wobei ihm das Genre egal ist, er mag Bach, aber auch moderne Töne. Seine Konzerte bestechen immerzu durch eine geschmackvolle Auswahl der Musik.

Es geht um die Musik und den Willen des Komponisten

So auch am Nachmittag des 3. Oktober, als der Kantor aus Wuppertal-Unterbarmen in der evangelischen Kirche in Lüttringhausen ein Konzert spielte, dessen Erlös für den Erhalt der Orgel gedacht war. Ja, auch Johann Sebastian Bach stand auf dem Programm, sogar zweimal. „Nun danket alle Gott“ aus der Kantate BWV 79 kam vergleichsweise kurz und unspektakulär daher, während die Fantasie C-Dur (BWV 571) alleine durch die Dreiteilung Allegro / Adagio / Allegro über eine gewisse Länge verfügt. Eine Komposition des Bach-Zeitgenossen Johann Gottfried Walther schloss sich an.

Neben dem Tryptichon zu „Lobet den Herren“ der beiden spätromantischen Komponisten Uso Seifert und Max Drischner erklang auch die Musik noch lebender Komponisten. So die Toccata des Amerikaners Matthew H. Corl (geb. 1965), und eine Prelude von David Blackwell, der 1961 geboren wurde. Eine weitere Toccata des usbekischen Komponisten Georgi Mushel (1909 – 1989) rundete das knapp einstündige Programm ab.

Jens-Peter Enk ist nicht daran gelegen, seine zweifelsfrei vorhandene Virtuosität zur Schau zu stellen. Ihm geht es ausschließlich um die Musik und die musikalische Darstellung des vom Komponisten Gewollten. Dabei liegt er immer richtig, hat ein untrügliches Gefühl für geschmackvolle Kompositionen und nimmt sich und seine Fähigkeiten oft zurück. Er ist und bleibt hoffentlich noch lange eine Ausnahmeerscheinung im weltweiten Orgelland.

Epochales Propagandamaterial in den Briefkästen

In Lüttringhausen werden Ausgaben einer Propaganda-Zeitung verteilt: Die Epoch Times. Diese Schmähschrift, die besonders durch ausländerfeindliche Ressentiments auffällt und nun ihren Hang zum Antiwissenschaftlichen auslebt, indem Querdenkenden und deren haltlosen Falschaussagen, etwa zum Thema Impfung, Platz eingeräumt wird.

Wer mit beiden Beinen in unserer demokratischen Grundordnung und einem empirischen Weltbild lebt, sollte dieses gedruckte Pamphlet schnellstmöglich und ungelesen dem Papiermüll zuführen. Auch die dazugehörige Webseite sollte nicht aufgesucht werden.

Verfassungsfeindliche und wissenschaftsfeindliche Pamphlete gehören in den Papiermüll.
Verfassungsfeindliche und wissenschaftsfeindliche Pamphlete gehören in den Papiermüll.

Medien wie diese sind gefährlich, da sie auf den ersten Blick seriös ausschauen. Wem es an Medienkompetenz mangelt, könnte den Eindruck bekommen, dass die dort wiedergegebenen Inhalte stimmen. Jedoch handelt es sich um verfassungsfeindliche Propaganda und Fakenews oder um tendenziöse oder xenophobe Berichterstattung. Verfassungsfeindliche Vereinigungen, wie etwa die AfD oder Die Basis, bedienen sich gerne solcher Pamphlete, um gezielt Desinformation zu verbreiten um ihre Wählenden bei antiwissenschaftlicher Laune zu halten.

Natur-Schule Grund: Herbstferienprogramm ist online

Die Natur-Schule Grund hat ihr Herbstferienprogramm veröffentlicht. Die bislang zehn Termine für Kinder von 6 – 12 Jahren sind im Internet zu finden unter www.natur-schule-grund.de/programm und dem Reiter „Herbstferienprogramm“ sowie auf Facebook (@Umweltbildungsstation.remscheid).

Das bewährte und beliebte Team der Natur-Schule mit Stefanie Barzen, Jörg Liesendahl und Tobias Marsch ist „heiß darauf“, mit Kindern die Natur im Herbst zu erleben, Experimente zu machen und auch das eine oder andere leckere Essen zu produzieren.

Es gelten die 3G-Regeln, so dass die teilnehmenden Kinder leider regelmäßig getestet werden müssen.

Anmeldungen müssen per Mail erfolgen (info@natur-schule-grund.de) und sollten bald erfolgen, da die verfügbaren Plätze erfahrungsgemäß stark nachgefragt werden.