rs1.tv sprach mit Markus Kärst, neuer Vorsitzender des Marketingrates

Der Marketingrat Lüttringhausen hat mit dem Veranstaltungsprofi Markus Kärst vom Hotel Restaurant Kromberg einen neuen Vorsitzenden gefunden. Bereits bei der vorherigen Wahl wurde abgesprochen, dass Kärst sich um den Vorsitz für die nächste Wahlperiode aufstellen lassen würde, sollte sein Vorgänger, Thomas Hertel, sein Amt aufgeben. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Markus Kärst, auch mangels Gegenkandidaten, als neuer Vorsitzender bestätigt.

Ziele und Pläne

In seiner Amtszeit möchte Kärst die Dienstleister und den Einzelhandel vor Ort stärken, sowohl in der Außenwirkung als auch gegenüber der Politik, also „dass wir für uns und unsere Mitglieder natürlich auch versuchen etwas Gutes für Lüttringhausen zu erreichen“, so der frischgebackene Vorsitzende im Gespräch mit rs1.tv-Chefredakteur Arunava Chaudhuri. Die aktuelle Situation für Lüttringhausen bewertet Kärst gut. Zwar gebe es wenige Einzelhändler und Dienstleister, diese seien jedoch stark. Kleinere Probleme gehörten zum Unternehmerleben dazu, der Vorstand des Marketingrates Lüttringhausen will seine Mitglieder dabei unterstützen und besonders die Marke „Lüttringhausen“, auch durch die Veranstaltungen des Marketingrats, stärken.

„Alle, die neu nach Lüttringhausen kommen, versuchen wir immer anzusprechen, um den Marketingrat zu präsentieren und vorzustellen, um Mitglieder zu gewinnen. Je größer wir sind, desto stärker sind wir auch!“, zeigt sich Kärst zuversichtlich. In dieser Woche geht auch die Ostereier-Aktion in den Mitgliedsbetrieben des Marketingrats wieder los, und es soll immer wieder auch was Neues gemacht werden.

GertenBUCHstraße 3.0: Literaturfestival steigt am 27. April

Bei der dritten Ausgabe der GertenBUCHstraße zeigt sich am Samstag, 27. April 2019, der Ideenreichtum des erneuerten Kulturkreises im Heimatbund von seiner besten Seite. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz übernimmt erneut die Schirmherrschaft, erstmalig wird ein Teil der Gertenbachstraße für die Veranstaltung gesperrt – auch für einen Bücher- und Musiktrödel.

Einige Neuerungen

Die obere Gertenbachstraße wird von der Kreuzbergstraße bis zur Tannenbergstraße von 6 bis 19 Uhr für den Verkehr gesperrt. Ziel der Literaturveranstaltung GertenBUCHstraße ist Menschen zusammenzubringen, um miteinander über Bücher und Literatur zu reden und diese zu genießen. Ein Poesiekonzert und Poetry Slam, Puppentheater und Livemusik durch eine Dixielandband sind Dank der Unterstützung durch den Kulturausschuss der Stadt Remscheid möglich. Zahlreiche regionale Akteure aus Kultur und Politik präsentieren eine Vielfalt unterschiedlicher Bücher, die eine Geschichte erzählen, die jeweils prägend für den Lebensweg des Präsentanten war oder die Nachhaltigkeit unseres Handelns im Hinblick auf eine gesunde, faire Welt behandelt.

Lesungen, individuell durch die jeweiligen Vorleserinnen und Vorleser geprägt, bringen Abwechslung für Akteure und Gäste. Erst die Vielfalt der Aktionen bringt viele Menschen an einem Ort und gleichzeitig zusammen. Für die Ladenlokale mit Lesungen bietet die GertenBUCHstraße eine kostenlose Plattform, sich der Öffentlichkeit vorzustellen und die eigenen Wünsche und Ziele zum Ausdruck zu bringen. Im Café Lichtblick und im Flair-Weltladen, in der Bibliothek und bei Berufsbekleidung Kotthaus: Im persönlichen Gespräch können Geschäftsleute und Kunden Unterhaltung, Diskussion und Beratung erfahren.

Besonders aktuell ist der Hintergrund der Diskussion mit Remscheids Kulturdezernenten Sven Wiertz (SPD) und der Bibliotheksleitung über die weitere politische Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Entscheidung über die Zukunft der Bibliothek und über die Zukunft der Gertenbachstraße.

Als Neuerung wird es unter dem Titel „Book & Beat“ einen Bücher- und Schallplattentrödelmarkt unter Regie von Carsten Pudel und der Knallfabrik geben. An der Börse kann jeder teilnehmen, der Schallplatten, Bücher, Comics, CDs und DVDs abgeben möchte. Nachhaltiges und ehrenamtliches Catering bietet die Möglichkeit eine gute Zeit em Dorp zu verbringen. Mit Schlawinern, Welle, Lions Club und Lütteraten sind viele Ehrenamtler mit an Bord. Alle gemeinsam werden das „Lesefestival“ in einen lebendigen Ort verwandeln.

Unterstützung oder eine eigene Stand-Beteiligung sind herzlich willkommen. Alle Angebote sollen möglichst nachhaltig und klimaschonend umgesetzt werden. Anfragen bitte per E-Mail an vb@kulturkreis.jetzt.

Lennep: 56-Jähriger seit Freitag vermisst

Bereits seit dem vergangenen Freitagmorgen, 4. April 2019, sucht die Polizei nach einem vermissten 56-Jährigen aus Remscheid. Adam M. wurde letztmalig gegen 8 Uhr an seiner Arbeitsstätte an der Leverkuser Straße in Lennep gesehen. Von dort entfernte er sich mit unbekanntem Ziel.

Eine Eigengefährdung ist nicht auszuschließen. Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach Adam M.: Der 56-Jährige hat eine schlanke Statur und eine Halbglatze. Er ist bekleidet mit einer grauen Jeans und dunkler Jacke. Zudem führt er einen schwarz-grauen Rucksack mit sich. Nach ersten Ermittlungen könnte sich der Vermisste auch im Stadtgebiet von Radevormwald aufhalten.

Hinweise zu Adam M. nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02 02 / 2 84-0 oder in dringenden Fällen unter der Notrufnummer 110 entgegen.

Ein Foto des Vermissten kann im Fahndungsportal der Polizei NRW unter diesem Link abgerufen werden, hier gibt es auch weitere Informationen.

Vier Elemente – eine Welt

Posaunenchor der ev. Kirchengemeinde Lüttringhausen bot beeindruckendes Frühjahrskonzert im CVJM-Saal.

Auf verschiedene Arten beeindruckend war das Frühjahrskonzert des Posaunenchores der evangelische Kirche Lüttringhausen, das vergangenen Sonntag unter Leitung von Philipp Jeßberger im Saal des CVJM-Lüttringhausen an der Gertenbachstraße stattfand. Als Thema dienten die vier Elemente Feuer, Luft, Erde und Wasser, denen verschiedene Musikstücke zugeordnet wurden.

Feuer: Brandschutzgründe

Unter den vielen Besuchern, nur wenige Plätze blieben frei, waren auch Bürgermeister David Schichel (Grüne), Lüttringhausens Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller (CDU) und die beiden Landtagsabgeordneten Jens Nettekoven (CDU) und Sven Wolf (SPD), die von Sebastian Brüninghaus, dem Vorsitzenden des Posaunenchores, nach der feierlichen Konzerteröffnung durch den Choral „Himmel, Erde, Luft und Meer“, herzlich begrüßt wurden. „Diejenigen, die traditionsgemäß auf der Empore Platz nehmen wollten, wurden leider enttäuscht, diese mussten wir aus Brandschutzgründen leider geschlossen halten“, fügte er hinzu. Erst wenn es ein zweites Flucht-Treppenhaus gibt, darf diese wieder vollumfänglich benutzt werden.

Skyfall – James Bond

Letztes Stück vor der Pause: Imagasy

In der Pause wurden Getränke zu Gunsten des CVJM Lüttringhausen verkauft. | Foto: Sascha von Gerishem
In der Pause wurden Getränke zu Gunsten des CVJM Lüttringhausen verkauft. | Foto: Sascha von Gerishem

Neben der Musik des Posaunenchores waren besonders die verschiedenen Lichteffekte beeindruckend, die den zwischendurch erstaunlich politischen Botschaften der Musikstücke effektvoll Nachdruck verliehen. Besonders beim Stück „Rainbow Warrior“, das dem berühmten gleichnamigen Schiff von Greenpeace gewidmet ist, das am 10. Juli 1985 von einer geheimen französischen Militäreinheit vor Neuseeland versenkt wurde, fuhr die Lichtabteilung schwere Geschütze auf. Sowohl die Explosion der beiden Bomben als auch der Kampf der Mannschaft konnten nicht nur musikalisch mitreißend nachempfunden werden, die Illumination versetzte die Konzertbesucher mitten in den Überlebenskampf auf hoher See, der in eben noch ruhiger Nacht plötzlich tobte.

Rainbow Warrior

Sandra Schmitz moderierte die verschiedenen Stücke gewohnt locker an und setzte sie für die Zuschauer in den Gesamtzusammenhang. In Hintergrundgeschichten erfuhren die Zuhörer etwa, dass das Stück „Rise like a Phoenix“ der Titel war, mit dem die österreichische Sängerin Conchita Wurst (männlich, weiblich, divers) 2014 den Eurovision Song-Contest gewann, mit dem „Glück Auf!“-Marsch die Kohlebergbau-Tradition verabschiedet wurde, „Promise of Living“ ein Loblied auf die Erde ist, die unsere Nahrung hervorbringt und uns in Erinnerung rufen soll, dass die Menschen sie auch pflegen und nicht zu grob mit ihr umgehen dürfen. Letztes Stück vor der Zugabe war „It‘s Raining Men“, eine Hymne der Homosexuellen-Bewegung, bei der die Zuhörer begeistert im regenbogenfarbenen Saal mitklatschten. Ein herausragender Abend, der anhand der vier Elemente einen anderen Blick auf unsere Welt bot.

„It’s Raining Men“ und der Choral „Bleib bei uns Herr“

Die Picobello #PLOGGERS

Sportlich unterwegs für mehr Nachhaltigkeit: #PLOGGERS – die Bewegung die bewegt.

Für die Remscheider #PLOGGERS, einer Gemeinschaftsaktion der Technischen Betriebe Remscheid (TBR), des Sportbundes Remscheid, der Remscheider Sportjugend und der Lüttringhauser.de, begann pünktlich zum Picobello-Tag Ende März die neue Plogging-Saison, um das idyllische Waldgelände um die Eschbachtalsperre von Müll zu befreien. Unterstützung erhalten die #PLOGGERS auch von der Waldgenosschenschaft Remscheid eG. Plogging bezeichnet eine Trendsportart aus Skandinavien, ein Kunstwort, das aus den Teilen „plocka“, schwedisch für „aufsammeln“ und „Jogging“ zusammengesetzt ist.

Drei Gruppen an der Talsperre

Die besondere Kombination der Initiatoren der hiesigen Plogging-Gemeinschaft ermöglicht eine größere Bandbreite über den eigentlichen Ursprung der Bewegung für Bewegung und Nachhaltigkeit hinaus. So bildeten die besonders sportlichen Schnellläufer wie Tordis Bindzau und Daniel Schmidt eine eigene Gruppe. Mittelschnell ging es in der Gruppe des Remscheider Sportbundes mit Geschäftsführerin Daniela Hannemann, Martine Klein und Emel Dutkun zu. Übungen zum Neueinstieg in den Laufsport, die besonders auch für Rekonvaleszenten geeignet waren, standen dort auf dem Programm. Gelenkschonendes Bücken, sanftes Training von Ausfallschritten und Halten der Balance bildeten die Schwerpunkte.

Am Parkplatz der Raststätte trafen alle drei Gruppen glücklich und erschöpft wieder zusammen. | Foto: Sascha von Gerishem
Am Parkplatz der Raststätte trafen alle drei Gruppen glücklich und erschöpft wieder zusammen. | Foto: Sascha von Gerishem

Die gemischte Gruppe mit Senioren und Kindern wurde von Karin Monhof und Paula Stausberg angeführt. Hier stand besonders der Spaß im Vordergrund, den man haben kann, wenn man gemeinsam mit einem sinnvollen Ziel in der Natur unterwegs ist. Ein bisschen Fangen spielen, mal Huckepack-Reiten, sich mal ganz klein machen oder ganz lang machen und sich auch mal neben den Wegen im Unterholz bewegen, brachte allen Mitgehenden viel Spaß.

Verabreden zu Plogging-Aktionen kann man sich im Netz, etwa in der Facebook-Gruppe, in der sich Plogger auch frei verabreden oder Fotos von Einzelaktionen veröffentlichen können. Den Spaß der Kindergruppe kann man im Video nachempfinden. Beweg Dich. Beweg die Stadt.

WORTGESTÖBER – Ein Schreib-Workshop mit Jörg Degenkolb-Degerli

Wie gieße ich meine Ideen, Träume, Sorgen, Erfahrungen in Texte? Wie formuliere ich meine Anliegen und Themen so, dass ich damit andere erreiche? Der Bühnen- und Schreibprofi Jörg Degenkolb-Degerli hilft uns in die Spur. Ein Workshop für Schreiberlinge, Poetry-Slammer, Songtexter und alle, die sich fürs Schreiben interessieren.
Vorkenntnisse nicht erforderlich.

Wo und wann?

Samstag, 11. Mai 2019 von 10-14 Uhr im Lotsenpunkt Lennep, Kölner Straße 4, 42897 Remscheid-Lennep. Die Teilnahme ist kostenlos. ACHTUNG: Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung per Mail an lotsenpunkt-lennep@gmx.de oder per Telefon unter 02191 7892852 erforderlich.

Fünf Schwerverletzte nach Unfall zwischen Remscheid und Hückeswagen

Gestern (07.04.2019), gegen 11:55 Uhr, kam es auf der Verbindungsstraße zwischen Bergisch Born und Hückeswagen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem sich fünf Personen verletzten. Eine 29-Jährige fuhr mit ihren zwei- und achtjährigen Kindern in Richtung Remscheid. Ausgangs einer Linkskurve geriet sie mit ihrem Mercedes in den Gegenverkehr. Dort kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden VW Passat eines 50-Jährigen, der in Begleitung seines achtjährigen Sohnes unterwegs war.

Dabei zogen sich die fünf Insassen der Fahrzeuge schwere Verletzungen zu. Durch herumfliegende Trümmerteile kam es zum Schaden an einem Kia, der noch hinter der 29-Jährigen fuhr. Die Verletzten mussten vom Rettungsdienst in Krankenhäuser in Remscheid und Wuppertal gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 70.000 Euro. Während der Unfallstelle musste die Fahr

bahn gesperrt werden. Warum die Frau in den Gegenverkehr geriet muss nun das Verkehrskommissariat im Rahmen der kommenden Ermittlungen klären.

Erfolgsweg: Miteinander sprechen

Bürgerdialog mit dem Oberbürgermeister zum Thema „Schöner als gedacht – Leben und Wohnen in Klausen“

„Als es der Neuen Heimat gehörte und später auch dem Land, da war es hier sehr schön für die Leute, die hier wohnten. Sie hatten untereinander Kontakt, es gab eine Kneipe, alle Geschäfte waren belegt, … und mittlerweile ist es einfach mühsam“, berichtete ein Remscheider, dessen betagte Mutter in Klausen wohnt und zum Einkaufen in die Neue Mitte hochlaufen muss, dem Oberbürgermeister beim Nachbarschaftsdialog in Klausen.

Dialog anstoßen

Geschäfte könnten nicht herbeigeredet werden, da waren sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und der Redner einig. Der Blick zurück machte den Kontrast zu heute deutlich, wo die LEG u.a. wegen Mieterhöhungen, Reparaturstau und Unerreichbarkeit in Kritik steht. Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Jürgen Heuser (SPD) und SPD-Ratsfrau Erden Ankay-Nachtwein wollen sich um ein Gespräch mit dem Vermieter kümmern, aber „bei dem Thema Nahversorgung wird es keine einfache Lösung geben“, so Mast-Weisz.

„Die Jugend hier, die hat ja hier gar nichts“, sagt Frau Wieczorrek, „die sitzen rum und trinken Bier.“ – „Gar nichts ist nicht richtig, ich bin froh, dass wir die Schlawiner hier haben“, widerspricht der OB vehement. „Von 6-26 kann man zu uns kommen, natürlich keinen Alkohol trinken, und der Kollege geht auch abends durch den Stadtteil“, präzisiert Stadtteilmanagerin Laura Pires Rodrigues (Telefon 0 21 91 / 95 32 47) von den Schlawinern, „auch beim Seniorentreff sind wir dran und im Gespräch mit der LEG.“ Der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf merkte an, dass in Wien in Wohnblocks immer auch Begegnungsstätten seien. „Letztens war ich zudem in Oberberg, da gibt es eine Einrichtung, wo Jugend und Senioren zusammenkommen – und das ist eine tolle Kombination“, ergänzte er. „Dem Thema Begegnung müssen wir hier noch mehr Gewicht geben, und Austausch, wo auch mal kritische Themen angesprochen werden, aber auch die Begegnung der Menschen nochmal mehr unterstützt wird“, regte der OB an, auch mit Blick auf die Leerstände im Einkaufszentrum Klausen.

Frühjahrskonzert vom Posaunenchor: Die 4 Elemente

So gegensätzlich wie Feuer, Erde, Wasser und Luft, so stilistisch unterschiedlich sind auch die Musikstücke, die den einzelnen Elementen für das Frühjahrskonzert des Posaunenchores der ev. Kirchengemeinde Lüttringhausen zugeordnet wurden. Am Sonntag, 7. April, findet das Konzert ab 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr) im großen Saal des CVJM-Hauses, Gertenbachstraße 38, unter Leitung von Philipp Jeßberger statt. Der Eintritt beträgt 10 Euro, bis 18 Jahre frei.

Transkriptionen klassischer Werke, wie Johann Sebastian Bachs getragenes „Air“ oder Händels „Feuerwerksmusik“, spektakuläre Originalkompositionen für Blasorchester wie „Imagasy“ und „Rainbow Warrior“, mitreißende Pop-Arrangements wie „Rise like a Phoenix“, „Skyfall“ und „It´s raining men“ repräsentieren die Vielfalt der einzelnen Elemente. Auch Liebhaber der Marschmusik kommen dieses Jahr auf ihre Kosten: Mit dem „Steigermarsch“ erklingt die Melodie des bekannten Liedes „Glück auf, der Steiger kommt“, im Jahr, in dem die lange Bergbautradition in Nordrhein-Westfalen zu Ende ging und repräsentiert – natürlich – das Element Erde.

Lesung: Sherlock Holmes Chronicles

Der Kölner Schaupieler und Sprecher Tom Jacobs ist „Dr. John H. Watson“ und der Erzähler in der WinterZeit-Hörspielreihe „Sherlock Holmes Chronicles“.
Zur Veröffentlichung des Osterspecials „Das goldene Osterei“ liest er die Geschichte Freitag, 5. April um 19 Uhr, exklusiv im WinterZeit Shop. Im Anschluss können während einer Signierstunde auch Fragen gestellt werden. Der Eintritt beträgt 10 Euro.

WinterZeit Shop
Kreuzbergstraße 26
42899 Remscheid-Lüttringhausen
www.winterzeitstudios.de

Blühtringhausen: Die Rosenfreunde an der Gertenbachstraße

Zweimal im Jahr treffen sich die Rosenfreunde und Rosenpaten an der Gertenbachstraße, um die Rosen zu schneiden und die Beete zu pflegen. Am Samstag, 6. April wird auf der Gertenbachstraße von 10 – 13 Uhr wieder fleißig geschnitten, gegraben und gejätet. Tatkräftige Unterstützung erhalten die Freiwilligen wieder durch die FÖJlerInnen der Natur-Schule Grund. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz sponsert den fleißigen Helfern aus eigener Tasche ein gesundes Frühstück im Flair-Weltladen. Über Rainer Kirch, den 2. Vorsitzenden der Ökumenischen Initiative, hat die Firma Freund einige Handgeräte wie Hacken, Unkrautstecher oder Fugenkratzer gesponsert. Das Schnittgut wird wieder von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) abtransportiert.

Unterstützer und potentielle neue Rosenpaten sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind zudem aufgerufen sich an einer blühenden Heimat zu beteiligen und gerne heimische Blühpflanzen zu setzen.

Gospelchor: Füreinander und miteinander

Der Gospelchor der ev. Kirchengemeinde Lüttringhausen stiftete sein Geburtstagskonzert dem Flair-Weltladen.

Eigentlich ist es schon elf Jahre her, dass in einer Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen gefragt wurde, warum es denn hier noch keinen Gospelchor gäbe. Jürgen Harder begann daraufhin den Chor aufzubauen; von den Gründungsmitgliedern ist Ute Busse noch immer engagiert dabei.

Benefizkonzert zu Gunsten des Flair-Weltladens

Vor zwei Jahren stieß Manfred Brauers, der auch im Flair-Weltladen engagiert ist, zum Chor und hat einfach mal gefragt, ob sie nicht mal ein Benefizkonzert für den Weltladen geben können, und damit waren alle sofort einverstanden. „Das ist so lustig, der Chor ist jetzt zehn Jahre und der Weltladen wird im Dezember 20 Jahre und so ist die Idee entstanden: der Gospelchor schenkt dem Flair-Weltladen sein Konzert in Form eines Benefizkonzertes“, freute sich Manfred Brauers.

Diese Kombination von füreinander und miteinander füllte die evangelische Stadtkirche am Tag des Konzertes schnell und ordentlich, trotz gleichzeitig stattfindender Konzerte in der näheren Umgebung.

Kantor Christian Gottwald, der das Konzert leitete, begab sich für den Auftakt an den Flügel. Unter Begleitung von Doron Geiler am Cajon und Klaus Lichtenthäler begann das Konzert überraschend mit einer Instrumentalversion von „Hava Nagila“. Schnell begannen die Zuhörer mit den Füßen zu wippen, und unterbrachen den Ausdruck von Freude an der Musik höchstens zu den Erklärungen, die Gottwald zwischendurch einflocht.
„Amerikaner haben das, was sie in den Predigten gehört haben, immer mit dem natürlichen Leben verbunden, etwa mit der Eisenbahn. Das Evangelium wird mit einem Zug verglichen, in dem es keine 2. und 3. Klasse gibt und alle gleich sind“, moderierte Gottwald den Gospelchor mit „The Gospel Train“ an. Sylvia Tarhan übernahm indes die Begleitung am Flügel.

Abwechslungsreich intonierte der Gospelchor manche Kirchenhymne, die die Zuhörer sanft dahintrug, mal kräftig zum Mitklatschen animierte. Besonders fröhlich traten etwa „Oh my lovin‘ brother“, „Hand me down my silver trumpet“ und „Jesus be a fence“ hervor.
Im Mittelteil des Konzerts gab es Klezmermusik. Warum? Es wurde schon einiges Alttestamentliches gesungen, und die Juden sind das Volk des alten Testaments, und das macht etwa zwei Drittel der Bibel aus, daher passte es wunderbar dazu.

Mit zwei mitreißenden Zugaben endete das Konzert, die erste, „Oh Happy Day“, gibt‘s hier im Video: