Gottesdienst für alle Garten-Liebhaber*innen

Am Samstag, 2. Oktober 2021, um 17:00, wird herzlich zu einem musikalischen OpenAir-Gottesdienst an der Ev. Lutherkirche in Remscheid (Martin-Luther-Straße 59a, 42853 Remscheid) eingeladen.

Der Gottesdienst ist Teil des Urban-Gardening-Projektes der Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid. Die Predigt hält Pfarrerin Anne Simon, für die musikalische Begleitung sorgen Ursula Wilhelm und Viola Fey.

Motorradfahrer schwer verletzt

Auf der Königsstraße in Remscheid fuhr gestern (28.09.2021), gegen 18:11 Uhr, ein Motorradfahrer in Richtung Alleestraße, als ein ihm entgegenkommendes Fahrzeug nach links auf einen Supermarktparkplatz abbog.

Der Suzuki Vitara des 31-jährigen Remscheiders stieß gegen das Zweirad. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 57-jährige Motorradfahrer auf die Straße geschleudert und verletzte sich schwer. Rettungskräfte brachten den Zweiradfahrer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Königsstraße gesperrt werden. Die Kawasaki wurde sichergestellt. Es entstand circa 11.000 Euro Sachschaden.

Vier verletzte Personen bei Verkehrsunfall am Montagabend

Am Montagabend (27.09.) gegen 18:20 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw auf der Berliner Straße Ecke Wirtsmühler Straße in Wermelskirchen.

Ein 20-jähriger Remscheider befuhr mit einer Insassin, einer 20-Jährigen aus Wermelskirchen, in seinem VW die Wirtsmühler Straße in Richtung Berliner Straße.

An der Einmündung wollte er nach rechts in die Berliner Straße einbiegen und übersah dabei eine von links kommende 50-jährige Remscheiderin, die mit ihrem Ford auf der Berliner Straße in Fahrtrichtung Im Belten unterwegs war. Auch sie fuhr in Begleitung eines weiteren Insassen, einer 40-jährigen Wermelskirchenerin.

Alle Unfallbeteiligten wurden mittels Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Die 50-Jährige verletzte sich bei dem Zusammenstoß schwer, alle weiteren Beteiligten erlitten leichte Verletzungen.

Die Fahrbahn wurde anschließend von der Feuerwehr gereinigt und die beiden nicht mehr fahrbereiten Pkw durch einen Abschleppdienst abgeschleppt. Der Gesamtschaden des Verkehrsunfalls wird auf circa 10.000 Euro geschätzt. (ch)

Tag der Deutschen Einheit: Einladung ins Teo Otto Theater

Am Tag der Deutschen Einheit lädt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz alle Remscheiderinnen und Remscheider zum traditionellen Festakt der Stadt Remscheid mit den Bergischen Symphonikern unter der Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Huppert ins Teo Otto Theater ein. Der Eintritt ist kostenfrei.

Der Festakt findet am Sonntag, 3. Oktober, um 11 Uhr im Teo Otto Theater, Konrad-Adenauer-Straße 31-33, 42853 Remscheid, statt. Es wird eine Eintrittskarte benötigt, die kostenfrei über die online-Programmauswahl des Teo Otto Theaters erhältlich ist: Programm (teo-otto-theater.de), oder natürlich an der Theaterkasse.

Coronahinweis

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur für Personen möglich, die geimpft, getestet oder genesen sind. Ein passender Nachweis und ein Ausweisdokument sind bei Betreten des Teo Otto Theaters vorzuzeigen.

Veranstaltungsprogramm

Informationsabend für Sprachmittler:innen und Migrantenselbstorganisationen aus Remscheid

Am vergangenen Freitag (24.09.) hat von 17 bis 20 Uhr in den Räumen des Restaurants Esszimmer 5630 eine Informationsveranstaltung des Adoptions- und Pflegekinderdienstes der Stadt Remscheid stattgefunden. Adressat:innen dieses Abends waren Sprachmittler:innen und Vertreter:innen von Remscheider Migrantenselbstorganisationen.

Ausgangspunkt der Überlegungen für einen solchen Informationsabend war der nach wie vor festzustellende Mangel an Pflegefamilien mit Migrationshintergrund in der Pflegekinderhilfe. Ein Mangel an Pflegefamilien lässt sich bundesweit als große Herausforderung beobachten, und dies nicht nur mit Blick auf Migration, sondern als allgemeines Problem insbesondere in großstädtischen Ballungsräumen. Im Kontext Migration zeigt sich dieser Mangel jedoch noch einmal in besonderer Weise: Befunde verschiedener Studien deuten darauf hin, dass der Zahl der Pflegekinder mit Migrationshintergrund eine deutlich geringere Zahl von potentiellen Pflegeeltern mit Migrationshintergrund gegenübersteht. Aus diesen Befunden werden in der Fachöffentlichkeit regelmäßig Forderungen nach einer Erweiterung des Pools der Pflegefamilien mit Migrationshintergrund laut, die auf verschiedene Weise begründet werden können.

Vernetzung und Kooperation aller relevanten Akteur:innen im Feld zeigen sich als wichtige Voraussetzungen einer erfolgreichen Akquise und für gelingende Zugänge. Die Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung zeigen, dass es eine große Vielfalt sehr unterschiedlicher Akteur:innen in der kommunalen Migrations-/Integrationslandschaft gibt (unterschiedliche Migrations- und Integrationsdienste, Kommunale Integrationszentren, Integrationsräte, Integrationsagenturen, Migrantenselbstorganisationen und viele mehr), die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe jedoch wenig oder keine Kenntnis von diesen Strukturen haben. Beide Dienste beziehungsweise Fachbereiche existieren in der Kommune ohne Berührungspunkte nebeneinander her. Die einzigen Zugänge der Pflegekinderdienste zur Migranten-Community ergeben sich in der Regel durch vereinzelte Kontakte durch bereits geschulte Pflegefamilien.

Hier setzt das Projekt des ISM (Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gemeinnützige GmbH: ism gGmbH), gefördert durch das Bundesamt für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, beauftragt durch das Kompetenzzentrum Pflegekinderhilfe, an: Der Pflegekinderdienst Remscheid wurde zunächst zu Migrationssensibilität fortgebildet, ein Netzwerk zwischen dem KI (Kommunales Integrationszentrum) und dem PKD (Pflegekinderdienst) wurde gesponnen und eine Netzwerkkarte von allen MSO (Migrantenselbstorganisationen) wurde erstellt. Am 24. September wurde schließlich der Informationsabend mit insgesamt knapp 25 Teilnehmer:innen durchgeführt. Unter Moderation des ISM stellte Sandra Regier als Sachgebietsleiterin den Adoptions- und Pflegekinderdienst insgesamt vor. Anschließend stellten die Kolleginnen des Pflegekinderdienstes Frau Böhne, Frau Düllmann und Frau Scholten abwechselnd mit aktiven Pflegeeltern die einzelnen Bereiche des Pflegekinderdienstes vor: Bereitschaftspflege, Dauerpflege und die Verwandtenpflege. Im anschließenden Stehkaffee konnten die Teilnehmer:innen ihre Fragen an die Mitarbeiter:innen des Pflegekinderdienstes stellen.

Kurzdarstellung der vorgestellten Bereiche

  • Bereitschaftspflege:

Sie nehmen ein Kind von „Jetzt auf Gleich“ in einer akuten Krisensituation in Ihrer Familie auf, damit die Herkunftsfamilie gemeinsam mit dem Jugendamt ein dauerhaft gesundes Aufwachsen entweder im eigenen Haushalt, in einer Dauerpflegefamilie oder in einer Heimeinrichtung planen kann. Die Dauer des Aufenthaltes richtet sich nach der Klärung der Perspektive und kann bis zu 6 Monate dauern.

  • Kurzzeitpflege:

Wenn Eltern aufgrund eines Krankenhaus- oder Kuraufenthaltes nicht in der Lage sind, ihr Kind zu betreuen, lebt das Kind für die maximal 8 Wochen bei Ihnen.

  • Vollzeitpflege auf Dauer:

Kinder, die aufgrund von Vernachlässigung, Verwahrlosung, Misshandlung und sexuellem Missbrauch nicht bei ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen können, leben Dauerhaft bei Ihnen. Wobei auch hier eine Rückführung jederzeit geprüft werden muss. Das Kind lebt dann in einer Familie, die durch den Pflegekinderdienst geschult wurde, oder aber in einer Familie innerhalb der Verwandtschaft.

  • Pflegeltern kann werden, wer Platz im Zuhause und im Herz hat, wer Freunde, Familie, Gesundheit und vor allem Humor hat.
  • Pflegeeltern erhalten fachliche Beratung im Rahmen von Hausbesuchen, Schulungen, Fortbildungen und sie erhalten ein Erziehungsgeld sowie den kompletten Unterhalt für das Kind und Beihilfen in besonderen Lebenslagen.

Informationsbroschüre „Pflegeeltern gesucht“

Mann bei Raub verletzt

Bei einem Raub im Bahnhof Oberbarmen verletzten Unbekannte ihr Opfer aus Remscheid gestern Abend (27.09.2021) schwer.

Ein 33-jähriger Mann aus Remscheid befand sich gegen 18:40 Uhr am Bahnsteig, als ihn mehrere Unbekannte angriffen und zu Boden stießen. Sie schlugen weiter auf ihr Opfer ein, verletzten ihn mit einem spitzen Gegenstand am Bein und stahlen ihm eine geringe Menge Bargeld.

Trotz der Verletzungen stieg der Mann in einen Zug, welchen er in Remscheid-Lennep wieder verließ. Hier informierten Zeugen die Polizei und den Rettungsdienst, die das schwer verletzte Opfer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten.

Einer der Täter wird als etwa 25 bis 35 Jahre alt beschrieben. Er war etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß, hatte ein dunkle Hautfarbe und eine schlanke Statur. Er trug einen dunklen Jogginganzug.

Zeugen der Tat werden gebeten sich unter der Rufnummer 0202/284-0 an die Polizei zu wenden. (weit)

Zeugen gesucht: Schlägerei in Remscheid

Am vergangenen Freitagabend (24.09.2021, 23:40 Uhr), kam es in der Remscheider Innenstadt zu einer Auseinandersetzung, bei der zwei junge Männer Verletzungen erlitten.

Zeugen meldeten der Polizei mehrere Männer, die in eine Auseinandersetzung gerieten. Dabei sollten ein Messer und ein Schaubendreher eingesetzt worden sein. Als die starken Polizeikräfte eintrafen, entfernten sich die Streitenden in unterschiedliche Richtungen. Zwei Männer erlitten Verletzungen, die ambulant im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Der Hergang und die Ursache für die Auseinandersetzung sind noch unklar.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Morgan Finlay live im Löf

Im Rahmen der Buderus Lokalrunde spielt Morgan Finlay am 2. Oktober 2021 ab 20 Uhr live im Löf.

Singer-Songwriter Morgan Finlay stammt aus Kanada und hat bereits über 750 Konzerte gespielt. Gerne spielt Finlay auch in kleinerem Rahmen, um eine bessere Verbindung zu seinem Publikum aufzubauen. Er begleitet sich selbst auf der Gitarre und hat viele neue Songs im Gepäck.

Mit dem Video zu seinem Song „Shots of Light“ gewann er in diesem Jahr bereits mehrere Preise.

Morgan Finlay, Shots of Light

„Wir haben uns in diesem Jahr bewusst für einen Singer-Songwriter im Rahmen der Buderus Lokalrunde entschieden“, sagt Veranstalter Maximilian Süss, da dieses Konzertformat als sehr gut coronakonform durchführbar ist. Es gilt die 3G-Regel und es gibt feste Plätze.

Eine Anmeldung per E-Mail an info@remscheidrockt.de ist daher erforderlich. Der Eintritt ist frei, der Künstler lässt den Hut kreisen.

Location

Löf Eventlokal, Theodor-Körner-Straße 6, 42853 Remscheid

Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr.

Laufen, Hüpfen, Springen, Lachen und trotzdem das Einmaleins lernen

Das Team von „Nervenkitzel ist Kopfsache“(NiK) und die Remscheider Sportjugend veranstalten ein besonders Lern-Event in der Friesenhalle.

Mit „Laufen, Hüpfen, Springen, Lachen und trotzdem das Einmaleins lernen!“ möchten die Sportjugend und das NiK-Team den durch die Pandemie entstandenen Bewegungs- und Lerndefiziten entgegenwirken. Besonders an dieser Idee ist, dass neben lustigem Herumtoben mit vielen verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten ganz nebenbei das kleine Einmaleins geübt wird.

Lernen und spielen

Durch Synästhesie sollen die Gehirnbereiche für Bewegung und das Einmaleins verknüpft werden, so dass die teilnehmenden Kinder neue Lernbereiche erschließen und gleichzeitig künftig beim Herumtoben auch immer indirekt das Einmaleins wiederholen. Lernen beim Spielen und Spielen beim Lernen.


Die Veranstaltung findet am 18. und 19. Oktober jeweils von 9.30 bis 12.30 Uhr beim Sportbund Remscheid in der Friesenhalle, Jan-Wellem-Straße 29 in 42859 Remscheid statt. Die Termine gehören zusammen und können nicht einzeln besucht oder gebucht werden. Grundschüler*innen ab dem zweiten Schuljahr können teilnehmen. Inhaltlich wird neben verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten das kleine Einmaleins geübt, denn Bewegung, Spaß und Lernen passen sehr gut zusammen.

Anmeldung und Anmeldeschluß

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail: Heike.Lamerz@n-ist-k.de oder telefonisch 0170-9000972 bei Heike Lamerz vom NiK-Team: Bitte den Namen des Kindes, die Schule und Klassenstufe angeben.

Mitzubringen sind Hallensportschuhe, Sportkleidung, eine Trinkflasche und ein Mund-Nasenschutz. Während der Sports wird auf den MNS verzichtet, außerhalb der Sporthalle ist er obligatorisch. Die Teilnahme ist auf 20 Kinder begrenzt. Anmeldeschluss ist Montag, der 15. Oktober 2021!

tanzt.jetzt! durchs Dorp

Das internationale Tanzfestival „tanzt.jetzt!“ fand zum zweiten Mal in Lüttringhausen statt. An vier Orten gab es spannende Aufführungen mit zeitgenössischem Tanz.

Beim Auftakt im vergangenen Jahr regnete es in Strömen. Als Wiedergutmachung war den fünf Tänzer*innen, die zeitgenössischen Tanz mitten zu den Menschen bringen wollten, in diesem Jahr Sonne und strahlend blauer Himmel beschieden. Über vierzig Zuschauende sind der Einladung von Joy Kammin gefolgt und warteten an der Heimatbühne geduldig auf die erste Aufführung. Doch statt sich nur zuzuschauen, war die direkte Beteiligung nicht nur möglich, sondern auch erwünscht: Ein Mikrofon war aufgebaut, das den Zuschauenden die Möglichkeit zur Teilnahme gab. Egal ob Entensprache, Klatschen oder ein „Geht Sonntag wählen!“ einer jüngeren Zuschauerin, Tänzerin Julia Gómez Avilés improvisierte zu den Geräuschen. Als Bühne diente ihr dabei einfach ein alter Teppich. So reagierte Julia sportlich zackig, als ins Mikrofon geklatscht wurde, tanzte als ein Duo spontan ein paar Zeilen eines Popsongs einsangen oder hob zum Flug eines Vogels an, an sanft gepfiffen wurde.

Weiter ging es zum künftigen Gartenlokal von Ali Topbas. Bei live gespielter Gitarrenmusik wurde das Publikum Zeuge eines Liebesreigens zwischen Naomi Kamihigashi und Thomas Walschot, die auch im echten Leben ein Paar sind. Astrid Bramming versuchte, die beiden zu trennen, warf sich zwischen sie – doch erfolglos. Am Ende träumten alle drei gemeinsam mit der Sonne im Gesicht.

Astrid Bramming versuchte erfolglos sich zwischen das Liebespaar zu drängen. Foto: Sascha von Gerishem
Astrid Bramming versuchte erfolglos sich zwischen das Liebespaar zu drängen. Foto: Sascha von Gerishem

Dritter Stopp war in der evangelischen Stadtkirche. Das Publikum nahm auf der Empore Platz und beobachtete zunächst Julia und Joy vor den Kirchenfenstern auf der gegenüberliegenden Seite. Plötzlich hörte und entdeckte man etwa Celine Kammin, Musikpädagogin und Joys Schwester, in einem der runden Kirchenfenster sitzen. Vater Jürgen Kammin saß ein Fenster weiter und intonierte fleißig mit. Ein tänzerisches Spiel mit den Bankreihen begann, mittlerweile wurde zu viert getanzt. Zur musikalischen Unterhaltung wurden neben der gesungenen Geräuschkulisse auch der Flügel und eine Posaune eingesetzt. Weiter ging es unten in der Kirche, kleine Accessoires, wie ein Hut und eine goldene Handtasche, kamen beim getanzten Dialog von Astrid und Joy zum Einsatz. „Entschuldigen Sie, das ist mein Platz, ich sitze hier jeden Sonntag!“, sagte Joy Kammin, bevor im Tanz weiter um den Platz gestritten wurde.

Auf dem Weg zur vierten und letzten Location ging es in Richtung Friedhofskapelle. Der Tross der wandernden Zuschauenden wurde jedoch noch vor dem Spielplatz Schmittenbusch von einem Kartonwesen mit Gummistiefelfüßen und Handschuhaugen überrascht. Nicht nur die vielen jungen Zuschauenden lachten. Allgemeine Erheiterung. Man folgte dem Wesen zum letzten Etappenziel.

Dort standen Joy und Julia, ihre Gesichter waren hinter Spiegeln verborgen, in denen man sich selbst, die Blätter, den Himmel oder jemand anderen sah. Es wurde zu einem Kennenlernen und Begreifen der Person hinter dem Spiegel. Wenn zunächst auch mit dem eigenen Spiegelbild getanzt wurde. Muss man sich lieben, um andere lieben zu können? Die Station endete mit Tänzer*innen auf der Wiese. Zunächst ein Spaziergang, dann Tai-Chi und dann ausgelassenes Gerenne mit Purzelbäumen und Herunterrollen. Und saßen dann in Zeitlupe beisammen, klatschten und tanzten.

Das Publikum, das es sich dazu im Gras gemütlich gemacht hatte, applaudierte begeistert, als das Spektakel vorbei war. Fotos wurden geschossen, es wurde gratuliert, Blümchen wurden überreicht.

Die einzelnen Stationen zu beschreiben ist schwierig, da die Performances sehr viele Sinne gleichzeitig ansprechen und dann auch noch mit diesen gespielt wird. Man muss es erleben. Daher auch aus Sicht der Erlebenden Dank an den Bergischen Kulturfonds, der das Festival erneut finanziell gefördert hat. Zeitgenössischen Tanz muss man erleben, wunderbar, dass es es hier erneut ging. Insgesamt waren mehr als doppelt so viele Zuschauende, oder Erlebende, dabei als im vergangenen Jahr. Wenn es im nächsten Jahr hoffentlich eine dritte Auflage gibt, wird es sicher eng. Wir drücken fest die Daumen.

Workshops am Sonntag

Wen das Bewegungsfieber gepackt hat, kann am Sonntag in Workshops mit den Tänzer*innen noch eigene Erfahrungen sammeln oder diese mit einfließen lassen. Alle Infos zu den Workshops und Anmeldemöglichkeit unter www.tanzt.jetzt.

Tanzt.jetzt wieder in Lüttringhausen

Am Samstag, 25. September 2021, wird Remscheid-Lüttringhausen wieder zu einer Bühne für den Tanz. Fünf internationale Tänzer*innen führen an vier verschiedenen Orten eigens für das diesjährige Festival entwickelte Choreographien auf, und verzaubern durch den Tanz, Bewegung, Klang und Visuelle Kunst ihre Umgebung. Das versprochene gute Wetter macht die Performance Route zum perfekten (Familien-) Ausflug. Treffpunkt: Heimatspielbühne Lüttringhausen. Um 17 Uhr gibt es noch Plätze, schnell noch anmelden.

Am Sonntag, 26. September 2021, habt ihr die Chance euch für einen oder mehrere der vielseitigen Tanzworkshops mit den Tänzer*innen anzumelden. Für jede und jeden, für Neulinge und für jedes Alter, sollte etwas dabei sein. Informationen und Anmeldung findet man unter www.tanzt.jetzt

Rückschau zu Tanzt.jetzt #1 in 2020

Erste Sitzung des Polizeibeirats im Polizeipräsidium Wuppertal

Am Dienstag (21.09.2021) begrüßte Polizeipräsident Markus Röhrl die Mitglieder des neuen Polizeibeirates bei der Kreispolizeibehörde Wuppertal zu ihrer Sitzung im Polizeipräsidium. Der Beirat setzt sich aus insgesamt elf Mitgliedern (davon sechs aus Wuppertal, drei aus Solingen, zwei aus Remscheid) zusammen. Die Mitglieder wurden aus den Stadträten der drei bergischen Großstädte gewählt und spiegeln die kommunalen Mehrheitsverhältnisse in den dortigen Gremien wider. Vorsitzender des Polizeibeirats ist Herr Mathias Conrads.

Der Polizeibeirat ist nach dem Polizeiorganisationsgesetz NRW Bindeglied zwischen Bevölkerung, Selbstverwaltung und Polizei. Er soll das vertrauensvolle Verhältnis zwischen ihnen fördern, die Tätigkeit der Polizei unterstützen sowie Anregungen und Wünsche der Bevölkerung an die Polizei herantragen. Darüber hinaus berät der Polizeibeirat mit dem Polizeipräsidenten polizeiliche Angelegenheiten, die für die Bevölkerung oder für die Selbstverwaltung von Bedeutung sind. Er ist u. a. vor der Schaffung sozialer Einrichtungen, vor der Planung baulicher Maßnahmen sowie vor der Einrichtung oder Auflösung von Polizeiinspektionen oder Polizeiwachen zu hören.