Zwei Leichtverletzte und hoher Sachschaden

Bei einem Unfall auf der Wermelskirchener Straße in Remscheid erlitten gestern (23.09.2021, gegen 17:10 Uhr) zwei Personen leichte Verletzungen und es entstand erheblicher Sachschaden.

Ein 18-jähriger Audifahrer befuhr die Wermelskirchener Straße in Richtung Preyersmühle, als er in einem Kurvenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er kam mit dem Audi von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten Nissan, den er wiederum in eine angrenzende Hecke schob.

Der Audi drehte sich nach dem Zusammenstoß mit dem Nissan und kam im Gegenverkehr zum Stehen.

Der 18-Jährige und sein 19-jähriger Beifahrer zogen sich leichte Verletzungen zu und konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung verlassen. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Wermelskirchener Straße musste für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. (weit)

Interkulturelle Woche: Kaffeepause und Lebendige Bibliothek

#offengeht  – Das ist das Motto der Interkulturellen Woche im Jahr 2021, des größten bundesweit ausgetragenen ökumenischen soziokulturellen Festivals.

#offengeht ist ein Aufruf und ein Mutmacher. Offen sein ist in einer demokratischen und modernen Gesellschaft nötig und möglich. Das vielfältige Programm rund um die Interkulturellen Woche bietet die Möglichkeit, sich über verschiedene interkulturelle Themen zu informieren, in direkten Kontakt mit anderen Interessierten zu kommen und in einen kommunikativen Austausch zu treten.

Zum Auftakt der Interkulturellen Woche in Remscheid findet eine Interkulturelle Kaffeepause statt. Bei der Begegnung am bunten Tipi wird die reichhaltige Kultur des Kaffeetrinkens zelebriert. Dabei werden verschiedene interkulturelle Besonderheiten und Rituale unterschiedlicher Tee- und Kaffeepausen  aufgezeigt. Die jeweiligen Rezepte können anschließend mitgenommen werden.

Währenddessen wird die lebendige Bibliothek „geöffnet“ sein und läd zum Lauschen und zum Austausch über vielfältige Geschichten von Menschen verschiedenster Herkunft ein, die in Remscheid leben und mit ihren kulturellen Eigenheiten das Miteinander der Stadt bereichern.

Es bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit , den interkulturellen Stadtteil Honsberg kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und bei einer Tasse Kaffee oder Tee einander näher zu kommen.

Infos zur Veranstaltung

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie findet am 27. September 2021 von 15-18 Uhr im Neuen Lindenhof in der Honsberger Straße 40 in Remscheid statt. Einlass für Getestete, Geimpfte und Genesene (GGG) mit Nachweis

Veranstaltende

Caritasverband Remscheid e.V. in Kooperation mit dem Stadtteil e.V. Neuer Lindenhof

RTV JUDOTEAM will Geschichte schreiben!

Am Samstag, den 02.10, kommt es um 16 Uhr in der Sporthalle Neuenkamp zum großen Showdown. Am letzten und entscheidenden Kamftag der 2. Bundesliga trifft mit dem Remscheider JUDOTEAM, dem TSV Bayer 04 Leverkusen und dem JC Koriouchi Gelsenkirchen das Spitzentrio der Liga direkt aufeinander. Wer sich hier durchsetzt, darf sowohl die Meisterschaft-, als auch den Aufstieg in die erste Bundesliga feiern.

Das JUDOTEAM geht als Tabellenführer ins Rennen. Dicht dahinter der punktgleiche Verfolger aus Leverkusen. Auf Platz drei lauern die Gelsenkirchener Judoka, welche zwei Punkte weniger auf dem Konto haben. Das sich alle drei Teams Chancen auf die Meisterschaft ausrechnen, liegt auf der Hand. Gegenüber der Presse sprechen die Ruhrgebiets-Judoka vom „lebenden Erstligatraum, den man sich erfüllen will“. Der TSV Bayer 04 kommt indes u.a. mit den deutschen Spitzenkämpfern Anthony Zingg und Vincent Wieneke (Sohn des Olympiasiegers von 1984, Frank Wieneke) nach Remscheid. Beim JUDOTEAM gibt man sich gewohnt forsch und selbstbewusst. Manager Cedric Pick: „Wir wissen um unsere eigenen Stärken. Wir haben bislang eine überragende Saison gekämpft, haben extrem viel Qualität in unserem breiten Kader und werden ein Feuerwerk abbrennen.“

Und auch die Rahmenbedingung scheinen in Remscheid zu passen. Reporterlegende Alexander von der Groeben wird das Spektakel moderieren und die Kämpfe für Judolaien verständlich kommentieren und auch Edelfan Thorsten Legat hat sein Kommen angekündigt. Wer dabei ist, darf sich auf viele Stars des Sport freuen. So wird sich Johannes Frey (Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele in Tokio) erstmals dem heimischen Publikum präsentieren. Sollte das RTV JUDOTEAM die Meisterschaft holen, käme es zum siebten Aufstieg seit der Gründung der Mannschaft im Jahr 2012. Zudem gäbe es nach über 30 Jahren wieder einmal einen Bergischen Judo-Erstligisten.

Wer sich Tickets im Vorverkauf sichern möchte, kann das ab sofort in der Geschäftsstelle des Remscheider TV (Theodor-Körner-Straße 6) machen. Aber auch die Tageskasse an der Sporthalle Neuenkampf hat am Kampftag ab 14 Uhr geöffnet. Für die Zuschauer gilt die 3G-Regel.

Verkehrssicherungsmaßnahme zwischen Hofschaft Spelsberg und Morsbachtalstraße

Im Bereich der Verbindungsstraße zwischen der Ortschaft Spelsberg und der Morsbachtalstraße werden voraussichtlich von Montag, 27. September, bis Mittwoch, 29. September, im Auftrag der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) umfangreiche Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Die außergewöhnlichen Witterungsbedingungen der letzten drei Jahre förderten nicht nur das Absterben ganzer Fichtenwälder durch Dürre und den Borkenkäfer, sondern führten auch zu einer Schwächung der Vitalität bei der Baumart Rotbuche. Zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit für die Zufahrtsstraße zur Hofschaft Spelsberg ist dortige die Entnahme weiterer 15 Rotbuchen leider unumgänglich. Bereits im Frühjahr diesen Jahres mussten dort ebenfalls bereits 15 Rotbuchen entnommen werden. Auch der feuchte Sommer 2021 konnte ein fortschreitendes Absterben der Rotbuchen leider nicht verhindern. Bedingt durch die letzten drei trockenen Jahre (2018-2020) sind viele Feinwurzeln dieser Altbuchen abgestorben, so dass eine Wasseraufnahme in diesem wieder feuchteren Jahr nur eingeschränkt möglich war. Die geschwächten Bäume wurden dadurch besonders anfällig für Sekundärschädlinge, insbesondere verschiedene für die Bäume aggressiv wirkende Schadpilze, welche die Verkehrssicherheit insbesondere an Verkehrswegen gefährden.

Für eine fachgerechte und sichere Fällung kommt eine Forstspezialmaschine zum Einsatz. Dazu ist es erforderlich, dass die Verbindungsstraße zwischen der Hofschaft Spelsberg und der Morsbachtalstraße in der Zeit von jeweils 8 bis 16 Uhr für voraussichtlich drei Tage für den Verkehr gesperrt wird. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Die TBR bitten Verkehrsteilnehmende um Verständnis für etwaig entstehende Behinderungen.

Sachstand Bahnhofsgebäude Lüttringhausen

Anfrage zur Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt, Stadtentwicklung, Klimaschutz (BUSK) am 05.10.2021 von der Fraktion von Die Grünen.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz,
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Mähler,

2018 wurde die historische Empfangshalle des Lüttringhauser Bahnhofs von der Deutschen Bahn an eine Essener Immobilienfirma verkauft. Der lokalen Presse war danach zu entnehmen, dass diese Firma den Eisenbahnfreunden Remscheid weiterhin Räumlichkeiten zur Verfügung stellen möchte und eine gemischte Nutzung mit Dienstleistung und Gewerbe vorsieht. Das Gebäude sollte dafür umfassend saniert werden.

In der ersten Jahreshälfte 2019 gab es auch ein Bahnhofsfest, sodass die Stimmung positiv war, was den Erhalt des Bahnhofgebäudes angeht. Zwei Jahre später zeigt sich leider ein anderes Bild: Bis auf ein paar wenige Ausbesserungen scheinen die Arbeiten an dem Gebäude nicht wesentlich vorangekommen zu sein.

Wir bitten daher um die Beantwortung folgender Fragen:

  • Gibt es Informationen darüber, wie der Sachstand bezüglich des Engagements des neuen Eigentümers ist?
  • Wird vom Besitzer weiter daran festgehalten, das Gebäude zu sanieren und einer neuen Nutzung zuzuführen?

Mit freundlichen Grüßen, gez.

David Schichel
(Fraktionsvorsitzender und Sprecher im BUSK)

Sicherheit Klausener Straße

Anfrage zur Sitzung der BV 4 am 29.09.2021 von der Fraktion von Die Grünen.

Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Heuser,

die Ausfahrt aus Alt-Klausen von den Häusern 18-20, 20a und 24 aus Richtung Kreuzbergstraße wird bis an die Kante als Parkfläche ausgewiesen. Dadurch wird der von dort kommende Verkehr nur sehr spät, manchmal auch gar nicht gesehen (z.B. wenn LKW oder Wohnwagen abgestellt wurden). Die Klausener Straße weist ein starkes Gefälle auf, der Radweg verläuft zur Fahrbahn hin und ein Herantasten der Ausfahrenden bedeutet gerade für Radfahrende ein nicht unerhebliches Risiko, da auch die Radfahrenden ausfahrende PKW oft erst spät erkennen.

Daher wäre es wünschenswert, wenn sich die Verkehrsteilnehmer früher sehen könnten, schon, um zu vermeiden, dass Radfahrende unter Umständen gezwungen sein könnten, bei einer für Radfahrende sehr hohen Geschwindigkeit, waghalsige Ausweichmanöver einzuleiten.

Auch wenn bisher noch nichts passiert ist, ist dies aus unserer Sicht ein vermeidbarer Gefahrenpunkt. Die Bewohner der o.g. Häuser wären bei Bedarf auch gerne bereit, die Situation bei einem Ortstermin zu schildern.

Wir bitten vor diesem Hintergrund um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Kann die Ein- und Ausfahrt zu den Häusern Klausen 18-20, 20a und 24 dahingehend geändert werden, dass für die Ausfahrt Klausener Straße Richtung Kreuzbergstraße eine Sperrfläche eingerichtet wird, die mindestens fünf Meter in der Länge misst?
  2. Welche alternativen Möglichkeiten gibt es, diese Stelle sicherer zu gestalten?

Mit freundlichen Grüßen, gez.

Bernhard Ruthenberg
Grünen-Fraktionsvorsitzender BV 4

Frank Hoffmann
Grünen-Fraktionsmitglied BV 4

Birgden III: Wie kann man die Straße für Kinder sicherer machen?

Anfrage zur Sitzung der BV 4 am 29.09.2021 von der Fraktion von Die Grünen.

Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Heuser,

die Anwohner der Siedlung Birgden III beklagen sich darüber, dass sich kaum jemand an die Geschwindigkeitsvorgabe von 50 km/h bei der Durchfahrt der L157 (Ronsdorfer Straße) hält. Insbesondere für Kinder, die den Bus zur Schule nehmen möchten und in Richtung Stollen fahren, Anwohner der Siedlung Birgden III beklagen sich darüber, dass sich kaum jemand an die Geschwindigkeitsvorgabe von 50 km/h bei der Durchfahrt der L157 (Ronsdorfer Straße) hält. Insbesondere ist dies für Kinder, die den Bus zur Schule nehmen möchten und in Richtung Stollen fahren, ist dies sehr gefährlich.

So wurde unserer Fraktion gegenüber bereits aus der Anwohnerschaft die Forderung nach verstärkter Verkehrsüberwachung geäußert.

Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wie könnte der Zugang zur Bushaltestelle der Linie 670 an der Ronsdorfer Straße (L157) Höhe Birgden III zwischen Farrenbracken / Stollen sicherer gestaltet werden?
  2. Wäre es möglich, die Autofahrer deutlicher darauf hinzuweisen, dass dies eine Straße ist, die auch von Kindern auf dem Schulweg überquert werden muss?
  3. Welche weiteren Möglichkeiten gäbe es, die L157 an dieser Stelle sicherer zu machen?
  4. Könnte man eine permanente Geschwindigkeitsüberwachung einrichten?

Mit freundlichen Grüßen, gez.

Bernhard Ruthenberg
Grünen-Fraktionsvorsitzender BV 4

Frank Hoffmann
Grünen-Fraktionsmitglied BV 4

Erneuerung der Fahrbahndecke am Albert-Tillmanns-Weg und in der Karl-Dowidat-Straße

Antrag zur Sitzung der BV 4 am 29.09.2021 von den Fraktionen von SPD und Die Grünen.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz,
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Heuser,

die Fraktionen von SPD und GRÜNE der BV 4 bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der BV 4 am 29.09.2021 zu nehmen:

Die Verwaltung wird gebeten, die Fahrbahndecke am Albert-Tillmanns-Weg zwischen Hülsberger Straße und Tulpenweg sowie in der Karl-Dowidat-Straße zeitnah zu erneuern.

Begründung:

Der Albert-Tillmanns-Weg ist gerade für Radfahrer eine gute Verbindung, um von Klausen zum Lüttringhauser Bahnhof zu kommen. Da die Strecke über „Am Schützenplatz“ eng und hoch frequentiert ist, zusätzlich von einer Buslinie befahren wird, könnten Radfahrer hier vergleichsweise sicher den Stadtteil verlassen. Der zur Masuren Straße liegende Teil des Albert-Tillmanns-Weg ist in beide Richtungen für den Radverkehr geöffnet, was die Attraktivität weiter steigert.

Leider ist für das Teilstück des Albert-Tillmanns-Weg zwischen Hülsberger Straße und Tulpenweg die Fahrbahndecke in einem dermaßen schlechten Zustand, dass ein sicheres Befahren für Radfahrer nicht möglich ist.

In der Karl-Dowidat-Straße ist der Fahrbahnbelag in einem derart schlechten Zustand, dass das Befahren mit Fahrrädern und Motorrädern zu einer erheblichen Gefahr wird. Der Fahrbahnbelag ist an einigen Stellen komplett erodiert. Eine sichere Durchfahrt sowie die Zufahrt bzw. ein Zugang zu den Wohnungen sind derzeit nicht gewährleistet – ein Zustand, der baldmöglichst geändert werden sollte, zumal sich die Beschwerden der Anwohnenden häufen.

Wir sind uns der knappen finanziellen und personellen Mittel – gerade in Bezug auf die notwendige Sanierung vieler Hauptstrecken – bewusst, möchten aber trotzdem darum bitten, hier in absehbarer Zeit tätig zu werden.

Mit freundlichen Grüßen, gez.    

Dr. Gerhilt Dietrich
SPD-Fraktionsvorsitzende der BV 4

Bernhard Ruthenberg
GRÜNEN-Fraktionsvorsitzender der BV 4

Schneller Ermittlungserfolg nach Messerstichen in Remscheid – Drei Festnahmen

Nach einer Messerstecherei in Remscheid am 21.09.2021 (siehe hierzu Pressemeldung: „Zwei Schwerverletzte nach Auseinandersetzung in Remscheid“ vom 22.09.2021), konnten Staatsanwaltschaft und Polizei drei Tatverdächtige zeitnah ermitteln und festnehmen. Bereits am gestrigen späten Nachmittag nahm die Polizei in Wuppertal einen 20-jährigen dringend Tatverdächtigen fest, der für die Messerstiche verantwortlich sein soll. Seine beiden Mittäter (14 und 16 Jahre) konnte die Polizei in den frühen Morgenstunden bei zwei durch die Staatsanwaltschaft angeregten Durchsuchungsbeschlüssen auf Remscheider Stadtgebiet festnehmen.

Alle Verdächtigen sind bislang hinreichend polizeilich in Erscheinung getreten. Der Älteste des Trios wurde am heutigen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl gegen den Festgenommenen erließ. Für die beiden anderen steht eine Entscheidung noch aus. Sie befinden sich weiter in polizeilichem Gewahrsam.

Die umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wuppertal und der Mordkommission „Konrad“ dauern an. In diesem Zusammenhang bitten die Ermittlungsbehörden erneut um Zeugenhinweise zur Tat. Ganz konkret werden Zeugen gesucht, die sich mit den streitenden Gruppen in der Linie 655 befunden haben und/oder das Geschehen unmittelbar nach Verlassen des Busses an der Haltestelle am „Allee-Center“ beobachten konnten. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen.

Rechtsberatung im Oktober bei den Schlawinern

Die Schlawiner bieten am Mittwoch, 6. Oktober 2021, von 17 Uhr bis 19 Uhr eine Rechtsberatung für diejenigen Bürgerinnen und Bürger an, die Beratungs- und Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen können. Eine Rechtsanwältin berät in allen juristischen Fragen.

Ab sofort im Quartierstreff

Die Rechtsberatung findet im neuen Quartierstreff Klausen in der Karl-Arnold-Straße 4a in 42899 Remscheid-Lüttringhausen statt.

Anmeldung erforderlich

Telefonische Anmeldung bei Anja Westfal per Telefon: (0 21 91) 6 91 38 78, (01 72) 9 07 15 45 oder E-Mail: anja.westfal@dieschlawiner.de

Sana-Klinikum Remscheid begrüßt neuen leitenden Nephrologen

Die Sektion für Nephrologie wird unter neuer Leitung weitergeführt und ausgebaut.

Dr. med. Martin Späth übernimmt ab dem 01.10.2021 die Sektion Nephrologie in der Medizinischen Klinik I unter Chefarzt Prof. Dr. Sievers. Dr. Späth stammt gebürtig aus Solingen und hat an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf Humanmedizin studiert. Nach beruflichen Stationen am Städtischen Klinikum Solingen und der Universitätsklinik Köln wechselt der Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie nun nach Remscheid. Im Sana-Klinikum wird der mit verschiedenen Forschungspreisen und Förderungen ausgezeichnete Arzt am 1. Oktober 2021 die Leitung der Sektion Nephrologie übernehmen und weiterentwickeln. Neben der fachlichen Expertise des neuen Sektionsleiters und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich die Patientinnen und Patienten mit Nierenleiden auf modernste Behandlungsmethoden und Ausstattung verlassen. Erkrankungen der Niere können verschiedene Ursachen, so zum Beispiel Diabetes, jahrelanger Bluthochdruck oder Entzündungen der Niere haben. Daher wird Dr. Späth mit den Kliniken des Hauses eng zusammenarbeiten.

„Wir haben mit Herrn Dr. Späth einen kompetenten, fortschrittlichen Mediziner für unser Haus gewonnen.“

Svenja Ehlers, Geschäftsführerin Sana-Klinikum Remscheid

Zuletzt war er als Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie in der Medizinischen Klinik II der Universitätsklinik Köln tätig. Auch als Dozent in der Aus- und Weiterbildung von Pflegefachkräften hat er weitreichende Erfahrungen sammeln können. Im Jahr 2020 wurde Dr. Späth in das „Cologne Clinician Scientist Program“ aufgenommen. Seine Forschungsarbeit setzt er unter anderem mit Förderung der Dr. Werner-Jackstädt-Stiftung fort. Dr. Späth wird auch weiterhin an der Universität zu Köln angebunden sein, um dort seine Habilitation weiter voranzutreiben. Dr. Martin Späth ist verheiratet und hat eine Tochter.

„Wir haben mit Herrn Dr. Späth einen kompetenten, fortschrittlichen Mediziner für unser Haus gewonnen. Damit können wir den Schwerpunkt der Nephrologie mit unserer teilstationären Dialyse weiter ausbauen und entwickeln“, sagt Svenja Ehlers, Geschäftsführerin des Remscheider Sana-Klinikums. Prof. Dr. Burkhard Sievers, Chefarzt der Medizinischen Klinik I fügt hinzu: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Späth, der mit seiner Abteilung unter anderem auch unseren niedergelassenen Kooperationspartner für komplexe Fragestellungen zur Verfügung steht. Ebenfalls sollen in Zukunft neuartige Verfahren etabliert werden.“ Auch Dr. Martin Späth freut sich auf die neue Aufgabe in Remscheid: „Ich möchte an die bisher geleistete gute Arbeit anknüpfen. Neben der Weiterentwicklung der Abteilung ist für mich eine offene Kommunikation mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen zum Wohle der Patienten von zentraler Bedeutung. Ich freue mich auf mein Team und die spannende Aufgabe.“

Über das Sana-Klinikum Remscheid

Für die Bürger*innen in Remscheid und der gesamten Region ist das Sana Klinikum Remscheid erste Anlaufstelle für akute und chronische Erkrankungen. Fachübergreifend gewährleisten 14 Abteilungen und acht interdisziplinäre Zentren eine exzellente medizinische Behandlung. Das breite und spezialisierte Spektrum an qualifizierten Leistungen bietet Patienten eine qualitativ hochwertige, umfassende Generationenmedizin von Schwangerschaft und Geburt über Kinder- und Jugendmedizin bis hin zur Medizin des erwachsenen und auch älteren Menschen – und das alles unter einem Dach. Mehr als 1.000 Mitarbeiter arbeiten an zwei Standorten (Klinikum in der Burger Straße Remscheid und Tagesklinik und Psychiatrische Institutsambulanz Wuppertal) Hand in Hand für die Gesundheit und das Wohl der jährlich etwa 24.000 stationären und 45.000 ambulanten Patienten.

Weitere Informationen unter: www.sana.de/remscheid

Zwei Schwerverletzte nach Auseinandersetzung in Remscheid

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal.

Nach einer gestrigen Schlägerei und mehreren Messerstichen in Remscheid gründete die Polizei eine Mordkommission zur Aufklärung des Tatablaufs und zur Ermittlung der Verdächtigen und sucht in diesem Zusammenhang dringend Zeugen.

Gestern Abend (21.09.2021, gegen 20:45 Uhr) kam es auf der Konrad-Adenauer-Straße, im Bereich der Haltestellen eines Einkaufszentrums, zu einer Auseinandersetzung zwischen fünf Personen, bei der zwei Männer schwer verletzt wurden.

Dieser Tat ging eine zunächst Streitigkeit und eine anschließende Schlägerei in der Buslinie 655 voraus, nachdem alle Beteiligten gemeinsam am Quimperplatz in Remscheid in den Bus gestiegen waren. Als die fünf Personen, bestehend aus einer zweiköpfigen Personengruppe und einem Trio den Bus an der Konrad-Adenauer-Allee verließen, eskalierte die Situation.

Das Trio griff ihre beiden 16- und 24- jährigen Kontrahenten erneut an. Sie schlugen und traten mehrfach auf die beiden jungen Männer ein und ließen auch nicht von dem 24-jährigen ab, als dieser schon am Boden lag.

Darüber hinaus setzte einer der Täter ein Messer gegen die Opfer ein. Diese erlitten hierbei Verletzungen und mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Nach aktuellem Kenntnisstand besteht bei Beiden keine Lebensgefahr.

Die drei Täter flüchteten unerkannt in Richtung Elberfelder Straße. Alle drei waren männlich, zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß und etwa 16 bis 17 Jahre alt. Zwei von ihnen hatten kurze blonde Haare und eine schmale Statur. Einer von ihnen war bekleidet mit einem grauen Pullover, einer blauen Jeans und weißen Turnschuhen der Marke „Nike“. Der andere trug einen schwarzen Pullover, dunkle Jeans und schwarze Schuhe. Der dritte Flüchtige hatte eine kräftige Statur, eine schwarze Oberbekleidung, schwarze Schuhe und eine schwarze Kappe.

Die Mordkommission sucht dringend Zeugen der Tat: Wer ist gemeinsam mit der Personengruppe im Bus gefahren? Wer hat die Situation nach dem Aussteigen aus dem Bus beobachtet? Wer kann Hinweise zu den Flüchtigen geben. Hinweise werden unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegengenommen. (weit)