Sana: Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien in Not

Die Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) Wuppertal feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen. Sie wurde 2001 gegründet, um die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen fünf und 21 Jahren wieder herzustellen. Und das ist enorm wichtig – nicht erst seit Corona: Eine Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) bestätigt, dass immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland unter psychischen Erkrankungen leiden.

Die Tagesklinik ist Teil des Zentrums für Seelische Gesundheit des Kinder- und Jugendalters des Sana-Klinikums Remscheid. Sie behandelt rund 150 Patientinnen und Patienten im Jahr und verfügt über 20 Therapieplätze. „Ob Depressionen, Angststörungen oder Persönlichkeitsstörungen: bei uns lernen die Kinder und Jugendlichen – mit Hilfe unseres großen therapeutischen Angebots – wieder aktiv zu sein und ihre Schwierigkeiten im Alltag möglichst selbstbestimmt zu lösen“, sagt Ulrike Kottsieper. Die Stationsleiterin der Tagesklinik ist, wie viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von Anfang an dabei und bestätigt, dass der Leidensdruck vieler Familien, nicht nur aktuell, enorm hoch ist.

Ein besonderer Schwerpunkt der Tagesklinik ist die Dialektische-Behaviorale Therapie für Adoleszente (DBT-A). Sie richtet sich an Jugendliche mit Störungen im Umgang mit Gefühlen, im zwischenmenschlichen Bereich sowie mit Selbstverletzungen und Suizidgedanken. Das Team um Oberärztin Denise Hahn bildet einen der Therapiestandorte in Deutschland, die eine erfolgreiche Zertifizierung erreicht haben: „Wir sind sehr froh und auch stolz, dass wir das gemeinsam geschafft haben. Es ist ein fortlaufender Prozess mit regelmäßigen Fortbildungen und unabhängigen Qualitätskontrollen, wovon das ganze Team in seiner Arbeit weiter profitiert.“ Aber auch alle weiteren kinder- und jugendpsychiatrischen Krankheitsbilder werden leitliniengerecht in der Tagesklinik behandelt. Ein großes Augenmerk liegt dabei auf dem familiensystemischen Blick und der intensiven Arbeit mit den Patienten und ihrem Umfeld.

Neben der Tagesklinik gibt es am KJP-Standort Wuppertal auch eine große Institutsambulanz, in der Kinder und Jugendliche bei psychischen Auffälligkeiten, familiären Schwierigkeiten, Problemen in der Schule oder mit Gleichaltrigen unterstützt werden. Krankenpfleger, Erzieher, Psychotherapeuten, Ärzte, Ergotherapeuten, Sozialarbeiter: Das fast 30-köpfige Team von Tagesklinik und Ambulanz eint die Liebe zum Beruf und der Wunsch, Familien zu helfen.

Alle gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für eine ambulante oder teilstationäre Behandlung. „Wir haben ganzjährig geöffnet und die Jugendlichen gehen währenddessen in unsere angegliederte Klinikschule. Unsere Erfolgsquoten sind hoch und der Kontakt zu vielen ehemaligen Patientinnen und Patienten bleibt lange bestehen. Das freut uns und bestätigt uns in unserer Arbeit“, sagt Ulrike Kottsieper. Der Dank des gesamten Teams geht auch an den Förderverein, der Patienten, Tagesklinik und Ambulanz seit vielen Jahren engagiert unterstützt und das Wohl der Kinder fördert.

Kontakt

Institutsambulanz und Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters. Anschrift: Weststraße 103, 42119 Wuppertal und Telefon 0202 758450.

Bergische IHK unterstützt bei Unternehmensnachfolge

Am 22. September findet ein Sprechtag zum Thema Nachfolge für Unternehmen und Gründer statt.

Die Bergische IHK bietet in Zusammenarbeit mit der Steuerberaterkammer Düsseldorf am 22. September einen Nachfolgesprechtag an. Das Angebot richtet sich an kammerzugehörige Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihren Betrieb abgeben wollen. Zudem werden Gründerinnen und Gründer angesprochen, die mit der Übernahme eines bestehenden Unternehmens den Weg in eine Selbstständigkeit gehen wollen.

Bei Einzelgesprächen mit Steuerberatern und Experten der Bergischen IHK können Nachfolgefragen diskutiert werden. Die Themen reichen von Nachfolgersuche über Finanzierung und Förderung bis hin zu steuerrechtlichen Fragen und Kaufpreisermittlung. Auch emotionale Aspekte und familiäre Hintergründe spielen oftmals eine wichtige Rolle. Eine rechtzeitige Nachfolgeplanung sichert im Ernstfall die Handlungsfähigkeit und bewahrt das Unternehmen vor möglichem Schaden.

Interessierte Mitgliedsunternehmen der Bergischen IHK und Interessenten, die auf der Suche nach einem zu übernehmenden Unternehmen sind, können sich einen kostenlosen Termin für den Sprechtag reservieren. Weitere Informationen gibt es bei Andre Scheifers, T. 0202-2490-777 und unter a.scheifers@bergische.ihk.de.

Töttern! – Die fünf Bundestagskandidat*innen im Streitgespräch

Das Format „Töttern“, vom Lüttringhauser Kulturkreis.jetzt initiiert, hat sich durchgesetzt. Schon einige Abende sind diskutierfreudig und friedlich, wenn auch hier und da mal hitzig, durchgeführt worden. Dass sich die fünf Bundestagskandidat*innen der demokratischen Parteien im Wahlbezirk 103 (Solingen – Remscheid – Wuppertal II) zusammensetzen und unter der Moderation von Thorsten Greuling über Gott und die Welt debattieren, kommt in der Regel nicht so häufig vor. Und so war denn auch das Aufeinandertreffen der Politikerin und der Politiker die einzige derartige Veranstaltung in Remscheid und eine der größten im ganzen Wahlkreis. Im Saal des CVJM in Lüttringhausen hatten sich am Mittwochabend (15. September, eineinhalb Wochen vor der Bundestagswahl) 50 Interessierte eingefunden.

Der Abend entwickelte sich schnell zu einer „typischen“ Wahlkampfveranstaltung. Thesen und Aussagen wurden hier bestätigt, dort vehement bestritten, und so entwickelte sich ein quirliges Hin und Her aus politischen Statements, kernigen Gegenreden, gelegentlichem Kopfschütteln und durchaus hitzigen Diskussionen.

„Mein Sohn ist 12“, eröffnete Thosten Greuling humorvoll den Abend, „und fragte mich: Du, Papa, kann ein Mann eigentlich Bundeskanzlerin werden? Er kennt es halt nicht anders.“

Kann ein Mann eigentlich Bundeskanzlerin werden?

Shoan Vaisi, Silvie Vaeckenstedt, Dr. Robert Weindl, Ingo Schäfer, Jürgen Hardt und Moderator Thorsten Greuling. Foto: Peter Klohs
Shoan Vaisi, Silvie Vaeckenstedt, Dr. Robert Weindl, Ingo Schäfer, Jürgen Hardt und Moderator Thorsten Greuling. Foto: Peter Klohs

Aber schnell konzentrierte sich die politische Runde auf globale und lokale Themen. Shoan Vaisi (Die Linke) kam vor zehn Jahren aus dem Iran nach Deutschland und könnte als erster Flüchtling in den Bundestag einziehen. Er konstatierte das völlige Versagen der Bundesregierung in Afghanistan, eine Aussage, die Jürgen Hardt von der CDU und Ingo Schäfer (SPD) so nicht stehenlassen wollten. „Der Anfang unseres Engagements in Afghanistan war gut. Das Ende war nicht so glücklich“, äußerte sich Hardt.

Im Weiteren bekam vor Allem der SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz sein Fett weg. „Der hat den Altschulden-Fonds auf sehr unseriöse Weise in die Welt gesetzt, einfach so, ohne Absprache“, warf Hardt in die Runde und erntete vehementen Widerspruch von Schäfer. Dr. Robert Weindl (FDP) dazu süffisant: „Interessant, wie sich die beiden den schwarzen Peter zuschieben. Dabei vergessen sie, dass richtige Arbeit auf uns wartet: Die Digitalisierung, die Verkehrswende, die Klimafragen.“

Weiterer Streitpunkt war die von den Linken geforderte „Reichensteuer“. Schäfer dazu: „Wir lehnen es ab, dass immer die kleinen Leute die Kohlen aus dem Feuer holen. Jetzt sind auch mal die Besserverdienenden dran.“ Natürlich waren Hardt und Dr. Weindl mit dieser Aussage nicht einverstanden. Insbesondere der FDP-Kandidat ließ es sich nicht nehmen, den Stellenwert, den für seine Partei die Industrie einnimmt, immer wieder zu betonen. „Wir werden die Steuern senken, damit die Industrie brummt.“ Und fügte hinzu: „Es ist ja nicht so, dass wir keine Schulden machen wollen. Aber ich fördere die Wirtschaft ja nicht, indem ich Steuern erhöhe.“ Hardt und Dr. Weindl waren sich darin einig, dass eine höhere Steuerlast nicht bedeute, dass man mehr Geld einnehme.

"Wohlstand, der mit Umweltzerstörung erreicht wird, ist ein schlechter Wohlstand. Wir sollten Angst davor haben, was geschieht, wenn nichts geschieht in der Klimapolitik", entgegnet Silvia Vaeckenstedt zu Dr. Robert Weindl. Foto: Peter Klohs
„Wohlstand, der mit Umweltzerstörung erreicht wird, ist ein schlechter Wohlstand. Wir sollten Angst davor haben, was geschieht, wenn nichts geschieht in der Klimapolitik“, entgegnet Silvia Vaeckenstedt zu Dr. Robert Weindl. Foto: Peter Klohs

„Wohlstand, der mit Umweltzerstörung erreicht wird, ist ein schlechter Wohlstand.“

Silvia Vaeckenstedt, B90/Die Grünen

Die große Stunde von Silvia Vaeckenstedt (Bündnis 90 / Die Grünen) schlug beim Thema Klimakatastrophe. „Nur wo Grün draufsteht, ist auch Grün drin“, sagte sie selbstbewusst. „Wir“, und sie sah in die Runde, „wollen alle das Gleiche. Aber wir Grünen wollen es schneller.“ Nach Ansicht des FDP-Vertreters steht die Industrie für die Klima-Wende bereit. „Die wartet nur darauf, das man ihr sagt, wie das vonstatten gehen soll.“ Silvia Vaeckenstedt hielt dagegen. „Wohlstand, der mit Umweltzerstörung erreicht wird, ist ein schlechter Wohlstand. Wir sollten Angst davor haben, was geschieht, wenn nichts geschieht in der Klimapolitik.“ Klare Vorgaben an die Unternehmen forderte Shoan Vaisi. „70 Prozent der Umweltbelastungen stammen von 100 Großkonzernen. Das ist doch Wahnsinn.“ Jürgen Hardt dazu: „Deutschland trägt 2 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes. Es ist für mich völlig klar, dass die große Lösung jetzt nicht aus unserem Land kommt.“ – „Ein CO2-Deckel macht Sinn“, meinte Robert Weindl. Man könnte synthetische Kraftstoffe entwickeln. Und Wasserstoff einbeziehen. „Es gibt verschiedene Arten, die Umwelt zu entlasten.“

Ingo Schäfer (li.) und Jürgen Hardt (re.). Foto: Peter Klohs
Ingo Schäfer (li.) und Jürgen Hardt (re.). Foto: Peter Klohs

Eine Frau aus dem Publikum, die sich als alleinerziehende Mutter zu erkennen gab, fragte Jürgen Hardt: „Sie alle haben sich Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben. Warum reden Sie alle nur und tun nicht einfach?“ Die wenig souveräne Antwort des CDU-Kandidaten: „Weil es dann weniger Jobs für alleinerziehende Mütter geben würde. Punkt.“ Deutlicher Unmut im Publikum. Shoan Vaisi kommentierte: „Typisch CDU.“ Die Gemütswellen beruhigten sich jedoch wieder.

Weitere Themen waren die auch im Wahlkreis 103 bemerkbare Kinderarmut und deren Bekämpfung, der immer größer werdende Bundestag (Ingo Schäfer: „Der Bundestag ist bald das zweitgrößte Parlament der Welt – nach China!“) und von den Kandidaten bevorzugte Koalitionen. Schäfer und Hardt wollten dazu keine allzu verbindliche Antwort geben („Wir schauen nach der Wahl, was machbar ist“), und alles andere – die Unmöglichkeit einer Koalition zwischen Linken und CDU, die Präferenz der Grünen in Richtung SPD, das Offenhalten aller Optionen bei der FDP – konnte man sich als einigermaßen politisch interessierter Mensch auch denken.

Der Abend zeigte deutlich auf, wo die großen Themen der fünf demokratischen Parteien liegen. Moderator Thorsten Greuling leitete die Diskussion souverän. Eine andere Partei, die in den bundesdeutschen Umfragen im unteren zweistelligen Bereich angesiedelt ist und mit der niemand, noch nicht einmal die Rechtsaußen der CDU, koalieren wollen, war an diesem Abend nicht dabei und wurde auch nicht vermisst.

Gemeinsames Posieren nach der Tötterrunde: Shoan Vaisi, Dr. Robert Weindl, Ingo Schäfer, Silvia Vaeckenstedt, Jürgen Hardt, Kulturkreis.jetzt-Leiterin Ulla Wilberg und Moderator Thorsten Greuling. Foto: Sascha von Gerishem
Gemeinsames Posieren nach der Tötterrunde: Shoan Vaisi, Dr. Robert Weindl, Ingo Schäfer, Silvia Vaeckenstedt, Jürgen Hardt, Kulturkreis.jetzt-Leiterin Ulla Wilberg und Moderator Thorsten Greuling. Foto: Sascha von Gerishem

Zeugenaufruf: Brandstiftung in der Kölner Straße

Am Montag, den 13.09.2021, gegen 10:30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Kölner Straße zu einem Brand (siehe Bericht von rs1.tv unten auf der dieser Seite).

Ein Paketbote bemerkte den Brand einer unbewohnten Wohnung im ersten Obergeschoss, die zurzeit saniert wird. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Im Zuge der Ermittlungen der Kriminalpolizei wurde durch einen Brandursachensachverständigen eine vorsätzliche Brandstiftung als Grund des Brandgeschehens festgestellt. Darauf weisen unter anderem verschiedene Brandherde an unterschiedlichen Stellen der Wohnung hin.

Der Sachschaden liegt bei circa 50.000 Euro.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Bericht von rs1.tv

Spitzenreiter am Rhein gefordert

Nachdem dem Remscheider TV JUDOTEAM am vergangenen Wochenende der perfekten Start in die 2. Bundesliga gelungen ist, möchten die Bergischen am kommenden Samstag (18.09) um 15 Uhr in der Kurt-Rieß-Sportanlage in Leverkusen nun siegreich nachlegen.

Am Rhein kommt es dabei zum Duell der Aufsteiger. Sowohl der JT Holten, als auch der SV Nienhagen sind, wie die Remscheider auch, neu in der 2. Bundesliga.

Auch auf Cedric Thyssen (grau) wird es am Samstag ankommen. Foto: Jürgen Steinfeld
Auch auf Cedric Thyssen (grau) wird es am Samstag ankommen. Foto: Jürgen Steinfeld

Den ersten Kampf des Tages wird das JUDOTEAM gegen den JT Holten bestreiten. Die Oberhausener sind gut in die Saison gestartet und haben bereits die ersten Punkte einfahren können. Und auch der zweite Remscheider Gegner am Samstag, der SV Nienhagen, hat bereits auf sich aufmerksam machen können. So schickten die Niedersachsen in eigener Halle bereits den Meisterschaftsanwärter JC Koriouchi Gelsenkirchen mit 5:2 nach Hause.

Das JUDOTEAM ist also gewarnt und wird die Gegner nicht unterschätzen. Dennoch geht man in dieser Saison erstmals als Tabellenführer und Favorit auf die Matte und wird alles tuen, um dieser Rolle gerecht zu werden. Sollten dem JUDOTEAM zwei weitere Siege gelingen,  hätte man anschließend am letzten Kampftag (02.10) die riesen Chance in der Sporthalle Neuenkamp vor eigenem Publikum den Aufstieg in die erste Bundesliga perfekt zu machen.

Seebrücke Remscheid beteiligt sich am Klimacamp

Im Rahmen des diesjährigen Klimacamps vom 17.9-25.9.2021 auf dem Theodor-Heuss-Platz beteiligt sich die Seebrücke Remscheid am 18.9 mit einer Bild- und Banneraktion. Hintergrund ist, dass der Klimawandel bereits heute der größte Grund für die Flucht von Menschen weltweit ist. Laut Weltklimarat IPCC muss die Menschheit, bei einer Erderwärmung von 2°C, mit zusätzlichen 280 Millionen Flüchtlingen weltweit rechnen. Die Menschen flüchten vor Naturkatastrophen wie dem steigenden Meeresspiegel, langanhaltenden Dürren, Überschwemmungen und Wirbelstürmen. Ihr Schutzstatus ist jedoch prekär. Die Genfer Flüchtlingskonvention erkennt Klimawandel noch nicht als Fluchtgrund an. Ob Umwelt-, Klima- oder Katastrophenflüchtling, es handelt sich immer um Menschen wie uns. Unwürdiges Leben in Lagern wie Samos oder Lipa darf nicht weiter geduldet werden. Allein in den den Lagern Dadaab und Kakuma in Kenia sitzen derzeit 420.000 Menschen perspektivlos fest.

Die Seebrücke Remscheid, als zivilgesellschaftliches Bündnis, fordert vollste Anstrengungen beim Klimaschutz, ein Recht auf Flucht, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und ein starkes, solidarisches Europa. Seit 2018 bieten bereits 250 Kommunen Menschen in Not, weit über den bürokratischen Verteilschlüssel hinaus, als „sichere Häfen“ eine dauerhafte Lebensperspektive. Höchste Zeit für Remscheid diesem positivistischen Beispiel zu folgen.

Sascha Koch, Sabine Yündem
(Sprecher*innen der Seebrücke Remscheid)

Töttern: Bundestagswahl im Zeichen von Corona und Klimawandel

Zum Thema „Bundestagswahl im Zeichen von Corona und Klimawandel“ sind Kandidat*innen aus dem Wahlkreis 103 Remscheid/Solingen/Cronenberg/Ronsdorf eingeladen:

  • Jürgen Hardt – CDU
  • Ingo Schäfer – SPD
  • Silvia Vaeckenstedt – Bündnis90/ Die Grünen
  • Shoan Vaisi – Die Linke
  • Dr. Robert Weindl – FDP

Es wird ein offener Austausch mit den Kandidat*innen geboten, Bürger*innen sind herzlich eingeladen Fragen zu stellen. Start ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Das Töttern findet im großen Saal vom CVJM Lüttringhausen in der Gertenbachstraße 38 statt. Es gelten die die 3G Regeln. Der Eintritt ist frei.

Moderation: Thorsten Greuling

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Kulturkreis.jetzt im Heimatbund Lüttringhausen e.V. und dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid.

Anmeldung bitte unter kulturkreis.jetzt@web.de

Löf: Plattenbörse am 19.9.

Plattenbörse am Sonntag, 19. September 2021 ab 11 Uhr im Löf.

Es gibt eine bunte Auswahl an Vinyl, breit gefächert über viele Genres. Bei einem Kaffee oder Bier über die Musik fachsimpeln und Lieblingsplatten finden, sind die erfolgreichen Grundzutaten für die Plattenbörse im Löf, die vom Remscheider Vinyl-Spezialisten Uwe Rapp organisiert wird.

Location

Löf Eventlokal, Theodor-Körner-Straße 6, 42853 Remscheid

Bundesligastart der IGR am Wochenende

Das Bundesligateam der IGR Remscheid startet am Samstag gut vorbereitet in die neue Bundesligasaison. Man freut sich nach 18 langen Monaten sowohl auf den den Start als auch auf die Fans. 

Am Samstag, 18. September 2021 spielt die IGR ab 16 Uhr gegen TuS Düsseldorf-Nord.

Insgesamt sind 400 Zuschauende in der Heimspielstätte am Hackenberg erlaubt, es gibt Kaffee und Kuchen. Vor dem Bundesligastart werden die blau-weißen Minis ab 14:30 Uhr ein Spiel austragen.

Folgende Regeln gelten nach der Corona-Schutzverordnung und in Abstimmung mit den lokalen Behörden:

  • Nachweis nach 3G gem. der aktuellen Coronaschutzverordnung
  • Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren benötigen keinen Nachweis
  • Schulbescheinigung bei Jugendlichen ab 16 Jahren 
  • Am Eingang befindet sich eine Desinfektionssäule. Jeder ist angehalten, diese zu nutzen
  • In der gesamten Halle besteht Maskenpflicht, am Platz kann die Maske abgenommen werden
  • Wo immer möglich, soll ein Mindestabstand von 1,50m eingehalten werden

echt.Remscheid: Anfrage Sportflächenentwicklungsplan

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Damen und Herren,

laut Bericht gemäß Ziff. 11.5 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt, die Bezirksvertretungen und Ausschüsse über den Stand der vom Rat zur Ausführung beschlossenen Anträge (TOP 6.1) wurde u. a. am 19.02.21 vom Rat der Stadt beschlossen:

Die Verwaltung wird beauftragt, eine Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung für die Remscheider Sportfreianlagen, die insbesondere die folgenden Punkte beinhalten soll, zu erstellen:

  • eine Bedarfserhebung und eine Bedarfsprognose unter Berücksichtigung der verschiedenen Nutzungsarten einschließlich der Zuschauerzahlen,
  • Vorschläge für die künftige Nutzung der vorhandenen Anlagen und für mögliche Investitionsmaßnahmen auf Grundlage der ermittelten Bedarfe,
  • Eine Darstellung der erforderlichen Investitionsmittel und eine Folgekostenabschätzung für die Anlagen in den nächsten 25 Jahren einschließlich einer Gegenüberstellung verschiedener Oberflächenbeläge (Kunstrasen, Hybridrasen, Naturrasen, Grüne Asche).

In der Beschlussvorlage fehlen relevante Angaben zu Zuschauerströmen, Parkplatzflächen und zu berücksichtigende Sicherheitsaspekte sowie eine Folgekostenabschätzung für die Anlagen in den nächsten 25 Jahren einschließlich einer Gegenüberstellung verschiedener Oberflächenbeläge (Kunstrasen, Hybridrasen, Naturrasen, Grüne Asche).

Wir bitten um Ergänzung der Angaben und Darstellung der Folgekosten etc. analog zur Beschlussfassung vom 19.02.21.

Mit freundlichen Grüßen
echt.Remscheid e.V.
Bettina Stamm
Remscheid, 13.09.2021

RTV: Judoteam erobert Tabellenspitze

Das Remscheider TV JUDOTEAM ist erfolgreich in die neue Saison in der 2. Bundesliga gestartet. In Mönchengladbach gewann der Aufsteiger jeweils mit 6:1 gegen den Braunschweiger JC und den gastgebenden 1. JC Mönchengladbach.

Zum Auftakt gegen Braunschweig legten Cedric Thyssen (- 90 Kilogramm), Jasper Lefevere (- 66) und Junior Degen (-81) im Eiltempo vor und stellten mit technisch hochwertigem Judo, schnell auf 3:0. Den siegbringenden vierten Punkt erkämpfte Christos Pintsis (-60). Rodel Arnolds (-73) konnte seinen Gegner per Würgetechnik zur Aufgabe zwingen und nachdem Sascha Schmitz (-100) seinen Kampf verletzungsgeplagt abgeben musste, besorgte Johannes Frey (+100) nach nur 13 Sekunden den letzten Remscheider Punkt.

Neuzugang Johannes Frey gewann seine Kämpfe souverän. Foto: Jürgen Steinfeld
Neuzugang Johannes Frey gewann seine Kämpfe souverän. Foto: Jürgen Steinfeld

Gegen Mönchengladbach lief es ähnlich. Auch hier hatten Cedric Thyssen (-90), Jasper Lefevere (-66) und Junior Degen (-81) keine Probleme vorzeitig zu punkten. Deutlich spannender verliefen die Kämpfe von Christos Pintsis (-60) und Rodel Arnolds (-73). Bei beiden stand es nach regulärer Kampfzeit unentschieden und somit mussten beide in die Verlängerung (golden Score), wo sich ebenfalls beide dank starker Willensleistung durchsetzen konnten. Arthur Hass (-100) hatte zwar anschließend gegen seinen Kontrahenten trotz zwischenzeitlicher Führung das Nachsehen, aber Johannes Frey (+100) schloss auch diese Begegnung für die Remscheider mit einem Sieg ab.

Das die Siege so souverän und deutlich erkämpft werden konnten, sieht man im Lager vom JUDOTEAM als Bestätigung dafür, dass in den vergangenen Jahren sehr gut gearbeitet wurde. Der Kader ist sowohl in der Spitze, als auch in der Breite qualitativ optimal aufgestellt und die Mischung aus lokalen Talenten aus dem bergischen Land und internationalen Top-Athleten funktioniert weiterhin optimal. Zudem scheinen die Remscheider Judoka die Zeit während der Pandemie optimal genug zu haben, denn sie machten beim Saisonstart allesamt einem extrem fitten und fokussierten Eindruck.

Manager Cedric Pick: „Gerade während der letzten gemeinsamen Trainingseinheiten im RTV haben wir das Tempo nochmal mächtig angezogen und alle haben fantastisch mitgezogen. Und sowohl auf der Matte als auch von der Bank weg, herrscht eine extrem positive Energie. Das gilt es jetzt in die kommenden Kampftage zu transportieren.“

Weiter geht es in der 2. Bundesliga am Samstag (18.9). Dann treffen die Remscheider in Leverkusen auf den JT Holten und den SV Nienhagen.

Amitié – Aufzeichnung vom Rathausplatz

Das Fest zum 50. Jubiläum der Städtefreundschaft von Remscheid und Quimper fand, Freitag 10. September, von 19 bis 23 Uhr auf dem Remscheider Rathausplatz statt.

Hier die Aufzeichnung des Freundschaftsfestes.