Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Am Zentralpunkt weichen die Bankberater vorübergehend den Handwerkern: Die Volksbank im Bergischen Land baut ihre Filiale Handweiser in eine moderne Service-Filiale um. Ab Freitag, 4. September, bis voraussichtlich Mitte Oktober bleibt die Geschäftsstelle in der Lenneper Straße 2 daher geschlossen.
Ein Geldautomat für Aus- und Einzahlungen ist auch während der Bauarbeiten für die Kunden zugänglich. Kontoauszüge können sie in jeder anderen Filiale der Volksbank im Bergischen Land ziehen, die nächsten Standorte sind Lennep (Kölner Straße 64), Wermelskirchen (Telegrafenstraße 41) und Alleestraße (Alleestraße 66). In der Filiale Alleestraße oder telefonisch über das Beratungsteam der Volksbank (Telefon 02191 699-111) finden die Volksbank-Kunden auch Ansprechpartner für alle weiteren Anliegen. Kunden, die in der Zeit des Umbaus ihr Schließfach aufsuchen möchten, müssen dafür einen Termin mit ihrem Berater vereinbaren.
Positive Testung eines Kindes führt zu Quarantänemaßnahmen am Leibniz-Gymnasium in Lüttringhausen und zu Distanzunterricht. Ansteckungswahrscheinlichkeit innerhalb der Schule sehr gering.
Heute wurde dem Remscheider Gesundheitsamt das positive Covid-19-Testergebnis eines Wuppertaler Kindes, das die Klasse 9b des Remscheider Leibniz-Gymnasiums besucht, mitgeteilt. In der Folge gilt für alle Schülerinnen und Schüler, die mit dem betroffenen Kind über einen längeren Zeitraum zusammen in der Klasse waren, eine freiwillige häusliche Quarantäne bis einschließlich Donnerstag, 3. September. Gleiches gilt für 4 Lehrerinnen und Lehrer, die das betroffene Kind unterrichtet haben. Zum Ende der Isolation erfolgt eine Testung durch das Gesundheitsamt. Die Schule und das Gesundheitsamt werden die betroffenen Eltern und Lehrkräfte zeitnah mit allen Details zum weiteren Vorgehen versorgen.
Freiwillige häusliche Quarantäne
Das in Wuppertal lebende Kind hat das Remscheider Leibniz-Gymnasium bis Mittwoch, 19. August, besucht. Noch am selben Tag hat sich die Familie in eine freiwillige häusliche Quarantäne begeben, da im beruflichen Umfeld ein Coronafall gemeldet worden war. Über das Ergebnis der nachfolgenden Covid-19-Testung am 21. August wurde das Remscheider Gesundheitsamt heute informiert
Die häusliche Quarantäne innerhalb der Schülerschaft im Leibniz-Gymnasium betrifft nicht nur die Klasse 9b, sondern auch einige Schülerinnen und Schüler aus dem Parallelklassen 9a und 9c. Mit einzelnen von ihnen war das infizierte Kind in klassenübergreifender Kooperation unterrichtet worden. Und die Quarantäne erfolgt vorsorglich: Da die Schülerinnen und Schüler genauso wie alle Lehrkräfte auf dem Schulgelände und im Unterricht einen Mund-Nasenschutz tragen und Abstand halten, ist ein Ansteckungsrisiko im Schulbetrieb nach RKI-Richtlinien nach jetziger Kenntnis nicht anzunehmen.
Weitere Testung nach der Quarantäne
Zum Ende der Quarantäne wird das örtliche Gesundheitsamt die 43 Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klassen 9a, b und c sowie die 4 betroffenen Lehrkräfte auf das Coronavirus testen. Das gibt Sicherheit und Beruhigung für ihre Rückkehr in den Schulalltag. Ort und Zeit des Abstrichs werden den Betroffenen rechtzeitig mitgeteilt.
Die Frage nach der Testung von Geschwisterkindern oder Eltern der betroffenen Kinder stellt sich nach medizinischer Fachansicht nicht. Hier gilt der RKI-konforme Grundsatz: Kontaktpersonen von Kontaktpersonen werden nicht verfolgt, in diesen Fällen besteht kein Ansteckungsrisiko. Quarantäne und Testung sind also nicht erforderlich.
Für die 43 Schülerinnen und Schüler wird statt des Präsenzunterrichtes nun Distanzunterricht erteilt.
Format „Mittwochs in Lüttringhausen“ hatte Premiere auf der Heimatbühne in Lüttringhausen.
Ein neues kulturelles Format hatte am Abend des 19. August auf der Lüttringhauser Heimatbühne am Ludwig-Steil-Platz Premiere. Auf Initiative des SPD-Ortsvereins in Lüttringhausen fand „Mittwochs in Lüttringhausen“ statt, wobei nicht der Wahlkampf der anstehenden Kommunalwahl im Vordergrund stand, sondern der Wille, niveauvoller Kultur im Stadtteil auch in diesen schwierigen Zeiten einen Platz zu bieten. Maximal 50 Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen für dieses Format auf den Bänken Platz nehmen, zur Premiere kamen knapp 40.
Um Punkt 19 Uhr begannen die Glocken der nahen evangelischen Kirche mit ihrem minimalistischen Konzert. Das hinderte die stimmgewaltige Steph Hoffmann jedoch nicht, die Veranstaltung pünktlich zu beginnen. Die Remscheider Kulturschaffende moderierte den Abend auf angenehm zurückhaltende Weise.
Wie stellen wir uns ein tolerantes Zusammenleben vor?
Anne Marie Faßbender. Foto: Peter Klohs
Dreißig Minuten lang tauschten Erden Ankay-Nachtwein, Vorsitzende des Remscheider Integrationsrates und Ratskandidatin der SPD und Anne Marie Faßbender, Vorsitzende von Remscheid Tolerant, Meinungen, Aussagen und Fakten zum Thema „Wie stellen wir uns ein tolerantes Zusammenleben vor?“ aus. Ohne Moderatorin entwarfen die beiden Frauen ein eindrucksvolles Bild einer in Teilen zerbrechlichen Gesellschaft, die in manchen Punkten nicht in die richtige Richtung läuft. Als Überschrift dieser halben Stunde wäre „Wir sind alle verschieden – und alle gleich“ treffend gewesen. Denn beide Rednerinnen bezogen sich immer wieder auf diesen einfachen und von einigen Mitbürgern gerne vergessenen Fakt. Anne Marie Faßbender kann sich gar nicht vorstellen, wie das Leben ohne die vielen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen ablaufen sollte. Sie betonte, dass Toleranz die Basis für ein friedliches Zusammenleben ist. „So viele Menschen und Religionen bereichern das Leben“, sagte sie.
Wir sind alle verschieden – und alle gleich
Erden Ankay-Nachtwein. Foto: Peter Klohs
Ankay-Nachtwein bestätigte dies und fügte an, dass man nicht alles gut finden müsste, was der Nachbar macht oder äußert. „Man muss es aber respektieren.“ Es ginge im Kontext darum, Menschen nicht zu isolieren. „Deutsche nicht, und die Menschen mit Migrationshintergrund ebenso wenig. Wir sind verschieden, ja, aber wir müssen uns auf unsere Gemeinsamkeiten konzentrieren. Und da sind viele!“ Die Vorsitzende des Integrationsrates machte darauf aufmerksam, dass Menschen nicht nur auf der Straße beleidigt werden, „sondern auch in Ratssitzungen.“ Was die türkischstämmige Ankay-Nachtwein sich in diesem Rahmen von den Abgeordneten der nazinahen Bürgerbewegung PRO Remscheid anhören musste, mag man sich besser gar nicht vorstellen.
„Demokratie“, sagte Faßbender abschließend, „kann nicht von sich selbst leben. Die Menschen müssen etwas dafür tun.“
Musik aus Lüttringhausen: Papa Jo’s One Man Acoustic Jam
Nach diesem klaren und treffenden Talk stand Musik auf der Agenda des Abends. Der Remscheider Musiker Jochen Wingsch, auch bekannt als „Papa Jo’s One Man Acoustic Jam“ hatte den unterhaltsamen Part übernommen, schnappte sich seine Gitarre und begann mit voluminöser, wenngleich sensibler Stimme, seine Lieder vorzutragen. „Musik ist der Bote für Toleranz und Gefühle“, sagte Wingsch und hatte auch ein paar Songs zum Thema des Abends im Gepäck. Groovige, von Soul und Blues beeinflusste Musik war zu hören, von Wingsch selbst komponiertes (wie das sich am frühen Müller-Westernhagen orientierende „Urlaub“) genauso wie Stücke von Nickelback, Queen, Bon Jovi („Yes, we’re different – and we’re the same“) und Santana. Auch einige Balladen fanden den Weg in das einstündige musikalische Programm. Und auch, wenn manche der zuweilen englischen Texte ark plakativ daherkamen („When The Children Cry“ der Band White Lion), so machte das der Musiker durch seine wandelbare Stimme wert als wett. Seine zum Abschluss des Konzertes dargebotene Version des Pink-Floyd-Hits „Wish You Were Here“ war atemberaubend.
Wiederholung des Livekonzerts im Radio: rslove.de
Das Konzert von Jochen Wingsch aka Papa Jo’s One Man Acoustica Jam gibt es diese Woche auch im Nachbarschaftsradio von Remscheid.LOVE zu hören. Freitag: 22 Uhr, Samstag: 19 Uhr und Sonntag: 21 Uhr. Viel Spaß beim Hören: www.rslove.de
Weitere Termine: 2. und 9. September 2020
Der nächste Abend „Mittwochs in Lüttringhausen“ wird zur gleichen Zeit und am gleichen Ort am 2. September stattfinden. Im kurzen Talk wird es um Frauenrechte gehen und Slam-Poetin Jule Weber sorgt für die Kultur.
Mittwochs in Lüttringhausen - Kultur während Corona auf der Heimatbühne
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Sascha von Gerishem kümmerte sich um die Technik. Foto: Peter Klohs
Erden Ankay-Nachtwein, Vorsitzende des Integrationsrates, und Anne Marie Faßbender, Vorsitzende von Remscheid Tolerant sprachen über Toleranz. Foto: Peter Klohs
Erden Ankay-Nachtwein, Vorsitzende des Integrationsrates, und Anne Marie Faßbender, Vorsitzende von Remscheid Tolerant sprachen über Toleranz. Foto: Peter Klohs
Erden Ankay-Nachtwein, Vorsitzende des Integrationsrates, und Anne Marie Faßbender, Vorsitzende von Remscheid Tolerant sprachen über Toleranz. Foto: Peter Klohs
Erden Ankay-Nachtwein, Vorsitzende des Integrationsrates, und Anne Marie Faßbender, Vorsitzende von Remscheid Tolerant sprachen über Toleranz. Foto: Peter Klohs
Erden Ankay-Nachtwein, Vorsitzende des Integrationsrates, und Anne Marie Faßbender, Vorsitzende von Remscheid Tolerant sprachen über Toleranz. Foto: Peter Klohs
Jochen Wingsch aka Papa Jo's One Man Acoustic Jam. Foto: Peter Klohs
Jochen Wingsch aka Papa Jo's One Man Acoustic Jam. Foto: Peter Klohs
Jochen Wingsch aka Papa Jo's One Man Acoustic Jam. Foto: Peter Klohs
Jochen Wingsch aka Papa Jo's One Man Acoustic Jam. Foto: Peter Klohs
Jochen Wingsch aka Papa Jo's One Man Acoustic Jam. Foto: Peter Klohs
Jochen Wingsch aka Papa Jo's One Man Acoustic Jam. Foto: Peter Klohs
Steph Hoffmann und Christian Wüster. Foto: Peter Klohs
Sascha von Gerishem kümmerte sich um die Technik. Foto: Peter Klohs
Reinerlös der Tage der offenen Tür vom Berufsbildungszentrum der Industrie Remscheid ging an das Kinder- und Jugendtelefon.
Das Kinder- und Jugendtelefon in Remscheid ist ein wichtiges Angebot, um jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen zur Seite zu stehen. Dieses Beratungsangebot zu unterstützen, ist ein Anliegen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berufsbildungszentrums der Industrie (BZI). 1.125,48 Euro kamen als Reinerlös bei den letzten Tagen der offenen Tür zusammen, die jetzt Gerda Becker, Senay Mumcuoglu-Gräbel und Mehmet Kanatli – alle vom BZI-Team Vermittlungsmanagement – an Andrea Homfeld vom Kinderschutzbund Remscheid e.V. überreichten.
Unterstützung fürs Ehrenamt
Die Spende ist hoch willkommen und wird den Betrieb des durch acht ehrenamtliche Kräfte betriebene Hilfsangebot unterstützen. Als Bildungseinrichtung, die sich im Bereich der frühen Berufsorientierung und der Ausbildung explizit an junge Menschen wendet, wisse man das Kinder- und Jugendtelefon als Anlaufstelle bei Problemen sehr zu schätzen. „Die so genannte ´Nummer gegen Kummer` trägt dazu bei, belasteten Kindern und Jugendlichen in einer sorgenvollen Zeit zu helfen. Wir freuen uns, zu dieser wertvollen Arbeit des örtlichen Kinderschutzbundes einen Beitrag leisten zu können“, sagte Gerda Becker bei der Spendenübergabe.
Auf ihre Aufgabe werden die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch umfangreiche Schulungen vorbereitet, berichtete Andrea Homfeld, Koordinatorin des Kinder- und Jugendtelefons in Remscheid. Weiterhin werde in regelmäßigen Supervisionen die Kompetenz der Teams stetig erweitert. Ziel ist, die rat- und hilfesuchenden Kinder und Jugendlichen zu ermutigen, Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zurückzugewinnen und mit den Beraterinnen und Beratern Lösungsstrategien für ihr individuelles Problem zu erarbeiten. Wenn nötig, wird auf weiterreichende Hilfsangebote und Beratungsstellen verwiesen.
Im letzten Jahr nahmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Beratungstelefons knapp 3.100 Anrufe entgegen. Daraus entwickelten sich 605 Beratungen von rat- und hilfesuchenden Kindern und Jugendlichen. Die angesprochenen Themen reichten von Pubertät und Partnerschaft bis zu Gewalterfahrungen.
Die Nummer gegen Kummer
Das Kinder- und Jugendtelefon ist montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 116 111 zu erreichen.
Wer die Mahnwache in Solingen und Remscheid verpasst hat, sie ist noch bis zum 22. August 2020 in Wuppertal zu sehen, auf dem Laurentiusplatz im Elberfelder Luisenviertel.
Menschenverachtende Sprache, übelste Beleidigungen, offener Hass, Aufrufe zu Gewalt bis hin zu Mord. Diese Gewaltwelt wird untermauert durch Lügen und falsche Beschuldigungen. Die Mahnwache „Die Wölfe sind zurück“ zeigt die unmenschlichen Verfehlungen der Faschisten auf, die man auch in Remscheid von den lokalen Rechtsextremisten kennt. Die Mahnwache steht bis Mittwoch, 19. August 2020 auf dem Rathausplatz in Remscheid.
Das Bündnis „Solingen ist Bunt nicht Braun“ unterstützt die Veranstalterin Annebelle Schleder aktiv dabei, diese wichtige Ausstellung als Mahnwache ins Bergische Städtedreieck zu bringen. Mit einem Rudel Wolfsskulpturen aus Bronze und Eisen kommt der Künstler Rainer Opolka nach erfolgreichen Ausstellungen in Dresden, Hamburg, Magdeburg, Cottbus, Chemnitz, Berlin, Halle und Kassel jetzt auch ins Bergische Städtedreieck Solingen, Remscheid und Wuppertal.
Widerstand gegen Rassismus und Gewalt
Der Künstler und das Bündnis „Solingen ist Bunt statt Braun“ rufen mit der Installation im öffentlichen Raum zum gewaltfreien und friedlichen Widerstand gegen Rassismus und Gewalt auf.
‚Die Wölfe sind zurück‘ des Künstlers Rainer Opolka sind Kunst gegen Hass und Gewalt. Opolka wehrt sich so gegen Neonazis und den Drift der Gesellschaft nach nach rechts. „Was passiert, wenn die Formen der Ordnung und des Zusammenhalts zerbrechen und Fremdenfeindlichkeit sich wie ein Virus ausbreitet? Wenn moralisch-ethische Regeln ihre Gültigkeit zunehmend aus Angst, Gewalt und Verrohung geprägt wird? Wenn blinder Nationalismus sich breitmacht? Wenn Menschen aus der Enge der eigenen Lebensverhältnisse eine Sichtweise entwickeln wie Kaninchen im Stall? Und wohin geht unsere Zivilisation, wenn Staaten, der inneren Verrohung folgend, auch nach außen aufrüsten und aggressivere Töne anschlagen würden? Was also passiert, wenn der Mensch des Menschen Wolf wird? Die Ausstellung ‚Die Wölfe sind zurück‘ soll das zeigen und uns eine Warnung sein.“
Film-Beitrag in „Die Woche“
Die an die zwei Meter großen, bedrohlich wirkenden Wolfsfiguren sollen den Hass und die Gewalt des Rechtsextremismus symbolisieren und die Menschen über die Gefahren von Rassismus und Ausgrenzung ins Gespräch bringen. Die Wölfe stehen nicht allein auf dem Platz. Begleitet werden sie von Informationstafeln und Menschen, die für die Werte unseres Grundgesetzes und die universellen Menschenrechte einstehen und dafür auch gerne auf der Strasse Gesicht zeigen.
Im gemeinsamen Geleitwort von Burkhard Mast-Weisz, Tim Kurzbach und Andreas Mucke heißt es:
„Der Titel der Ausstellung: ‚Die Wölfe sind zurück’ gibt zu denken.
Ja, die Wölfe sind tatsächlich zurück. Aber wir sehen sie nicht deutlich, weil sie Schafspelze tragen. Sie könnten nebenan wohnen, sie tragen Anzug und Krawatte, sie sitzen in deutschen Parlamenten, aber ihre Reden verraten sie. Sie reden von ‚Volkstod‘, ‚Umvolkung’ oder ‚Bevölkerungsaustausch’, wenn es um Integration und Zuwanderung geht, sie verbreiten rassistische Stereotype, sie hetzen gegen Toleranz und Vielfalt der Lebensstile. Und leider gibt es durchaus einen Resonanzboden für solche Reden. Wenn wir nicht wollen, dass die Fundamente unserer Freiheit langsam zerfallen, wenn wir nicht eines Tages fliehen wollen, dann müssen wir Demokratinnen und Demokraten uns stark machen.“
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"Die Wölfe sind zurück" des Künstlers Rainer Opelka vor dem Rathaus Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem
"Die Wölfe sind zurück" des Künstlers Rainer Opelka vor dem Rathaus Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem
"Die Wölfe sind zurück" des Künstlers Rainer Opelka vor dem Rathaus Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem
"Die Wölfe sind zurück" des Künstlers Rainer Opelka vor dem Rathaus Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem
"Die Wölfe sind zurück" des Künstlers Rainer Opelka vor dem Rathaus Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem
"Die Wölfe sind zurück" des Künstlers Rainer Opelka vor dem Rathaus Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem
"Die Wölfe sind zurück" des Künstlers Rainer Opelka vor dem Rathaus Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem
"Die Wölfe sind zurück" des Künstlers Rainer Opelka vor dem Rathaus Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem
Die Mahnwache als Form politischer Aktionskunst setzt ein klares Zeichen für Demokratie, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Weltoffenheit und die Unteilbarkeit der Menschenrechte.
Kommunalwahl 2020: Eure Stimme für die Demokratie
Am 13. September 2020 ist Kommunalwahl. Die Wahlbenachrichtigungen sind bereits verschickt, alle Bürger*innen und Bürger sollten alsbald ihre Briefwahlunterlagen anfordern. Es gilt den Rat der Stadt Remscheid und die Bezirksvertretungen frei von Neonazis und anderen Faschisten zu halten. Wir Bürger*innen und Bürger sind dazu angehalten, diesen hasszerfressenen Rechtsextremisten die rote Karte zu zeigen. Keine Toleranz der Intoleranz! Beschützt unsere bunte Demokratie.
Was wird in Zukunft aus dem Herzen der ehemaligen Kreisstadt Lennep? Welchen Einfluss hat die aktuelle Entwicklung des DOC auf die Altstadt Lenneps? Wie verbessert man die Attraktivität des historischen Lenneper Stadtkerns?
Daniel Pilz hatte die Idee für eine gemeinsame Altstadtstrategie. Er möchte damit Anstoß zu einer intensiven Debatte in Lennep geben. Drei große Bausteine, auf deren Grundlage alle in und für Lennep Aktiven gemeinsam einen Weg einschlagen könnten, der Lennep in eine erfolgreiche Zukunft führen kann.
Auf dem Weg zu einem Turnier der Rekorde! – Einladung zum 5. Sterngolfturnier um den Michael-Laux-Pokal.
„Noch sie waren so viele Leute im Training – das muss ein Sterngolfturnier der Rekorde werden“, ruft der Spitzenkandidat der SPD für die Bezirksvertretung Lüttringhausen, Jürgen Heuser, der das Turnier vor vier Jahren zur Erinnerung an den ehemaligen Vorsitzenden des Bürgervereins Klausen und Lüttringhauser Bezirksvertreters initiiert hatte.
Großer Zuspruch
Während der Sommerschulferien hatte die Lüttringhauser SPD an jedem Mittwochnachmittag auf die Sterngolfanlage am Rande der Großsiedlung Klausen eingeladen. Nach einem „bergischen Auftakt“ mit reichlich Regen kamen in den Wochen darauf regelmäßig über 100 Spielbegeisterte.
„Wir haben uns über den großen Zuspruch sehr gefreut. Die Anlage ist ein wichtiger Treffpunkt im Stadtteil – das hat der aktuelle Sommer bewiesen, wo viele Familien nicht verreisen konnten.“ so die Ratskandidatin für Klausen-West, Erden Ankay-Nachtwein.
Termin vormerken
Das 5. Sterngolf-Turnier um den Michael-Laux-Pokal findet am Samstag, 22. August 2020 von 14-17 Uhr in der Stergolfanlage Klausen statt.
Am Samstag, 22. August, steht das 5. Sterngolfturnier um den Michael-Laux-Pokal an. Von 14 bis 17 Uhr (die letzte Spielrunde beginnt um 16.30 Uhr) wird eine Jugend- und eine sogenannte „Masterserie“ ausgespielt.
Das Turnier findet statt auf der Sterngolfanlage Klausen, Hans-Böckler-Straße 147a in Lüttringhausen-Klausen am Michael-Laux-Weg. Teilnehmen können alle. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Kosten entstehen keine!
Hinweis
Aus aktuellem Anlass: Alle Besucher*innen und Mitspieler*innen sind gehalten, Mund- und Nasebedeckungen mitzuführen!
Freie Wohlfahrtspflegende luden zum Gespräch über Wahlprüfsteine ein.
Gleich mehrere Kandidat*innen für das Oberbürgermeisteramt und den Rat der Stadt Remscheid stellten sich in dieser Woche während eines Treffens den Fragen der AWO, des Caritasverbandes, des DRK Kreisverbandes, des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sowie der Diakonie im Kirchenkreis Lennep, die sich in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege Remscheid zusammengeschlossen haben.
Florian Schäfer, Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Lennep und derzeitiger Sprecher der AG Wohlfahrtspflege in Remscheid, freute sich über die positive Resonanz auf die Einladung: „Im Wahlkampf um das Oberbürgermeisteramt der Stadt wollten wir natürlich unbedingt wissen, welche Positionen und Sichtweisen die Kandidaten zu den sozialen Themen, die uns wichtig sind, haben.“
Keine Information über Inhalte oder Antworten
Im Neuen Lindenhof antworteten Burkhard Mast-Weisz (SPD), Alexa Bell (CDU), Roland Kirchner (W.i.R. — Wählergemeinschaft in Remscheid), Fritz Beinersdorf (Die LINKE), Bettina Stamm (echt.Remscheid) und die Spitzenkandidat*innen Ilka Brehmer (Bündnis 90/Die Grünen) und Sven Chudzinski (FDP) in einem zweistündigen Gespräch offen auf alle Fragen, die von den Freien Wohlfahrtspflegern vorbereitet worden waren. Darin ging es unter anderem um die jeweiligen Pläne der Kandidat*innen zum Abbau von Bildungsungleichheiten für Kinder aus benachteiligten Familien, um die Schaffung von Digitalisierungsangeboten für benachteiligte Bürger der Stadt, um die zukünftige Versorgung mit KiTa-Plätzen und um die geplanten Maßnahmen zur Abfederung des zu erwartenden coronabedingten Anstiegs der Arbeitslosigkeit in Remscheid. Besonders spannend wurde es auch, als die Kandidaten ihre Sicht auf die zukünftige Rolle von Quartiersarbeit erläuterten.
Respektvoll und konstruktiv ging es im Gespräch von Remscheider OB- und Sptzenkandidat*innen mit den Freien Wohlfahrtspflegern zu. Foto: Kirchenkreis Lennep/Volk
Ursprünglich sollte die Befragung der OB-Kandidat*innen und Spitzenkandidat*innen als Podiumsgespräch stattfinden, um möglichst vielen Bürger*innen der Stadt Gelegenheit zu geben, ihre Fragen direkt loszuwerden. Doch die Corona-PanW.i.demie hatte diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Florian Schäfer (Diakonie im Kirchenkreis Lennep), Sandra Engelberg (Caritasverband Remscheid e.V.), Ute Feldbrügge (Der Paritätische Remscheid), Rainer Bannert (Arbeiterwohlfahrt Remscheid) und Rainer Morteln (Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Remscheid e.V.) waren dennoch froh, dass sich trotz erschwerter Bedingungen ein Gespräch entspann, an das man nach der Wahl gut anknüpfen kann.
Kommentar der Redaktion
Bei diesem Text handelt es sich um eine überarbeitete Version einer Pressemitteilung, die wir vom Kirchenkreis Lennep erhielten. Über die Antworten, die die Kandidat*innen gaben, wurde leider nichts mitgeteilt. Erkenntnisgewinn für die Bürger*innen zur Kommunalwahl gleich Null. Schade. – Sascha von Gerishem
Wir befinden uns im Hochsommer des Jahres 2020. Ganz Remscheid leidet unter sengender Hitze. Ganz Remscheid? Nein, ein kleines Dorf leistet eisigen Widerstand!
Und so lädt die Lüttringhauser SPD für Sonntag, 16. August 2020 von 15 bis 17 Uhr Groß und Klein zum roten Eiscafé auf Rädern ein.
Bei zwei Kugeln Eis, zu denen der SPD-Ortsverein einlädt, haben die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, mit den Rats- und BV-Kandidat*innen aus dem Dorp und Klausen ins Gespräch zu kommen.
Hier hält der Eiswagen
15 Uhr: Goldenberg (Adolf-Westen-Straße)
15.30 Uhr: Dowidatsiedlung
16 Uhr: Timmersfeld (Wendehammer)
16.30 Uhr: Schulzentrum Klausen, Lockfinker Straße / Ecke Dachsweg