ÖPNV: Neuerungen zum Fahrplanwechsel

Am 11. Oktober 2021 beginnen die Umbauarbeiten am Friedrich-Ebert-Platz. Zusammen mit der WSW mobil GmbH und Regionalverkehr Köln GmbH setzt der Verkehrsbetrieb zu diesem Termin Fahrplanänderungen im Remscheider Liniennetz um, damit sowohl während der Bauzeit wie auch nach Fertigstellung des neuen Busbahnhofs ein reibungsloser Nahverkehr gewährleistet bleibt. Die in diesem Zusammenhang erforderlichen Änderungen nutzen die Stadtwerke darüber hinaus für weitere Optimierungen beim ÖPNV-Angebot. Insbesondere werden die bisher im Tagesverkehr am Busbahnhof endenden Linien über den Friedrich-Ebert-Platz hinaus geführt, sodass künftig aus allen Richtungen die komplette Innenstadtachse vom Allee-Center bis zum Hauptbahnhof umsteigefrei erreichbar ist. Mit der neuen CityExpress-Linie CE63 erhält Remscheid erstmals eine beschleunigte innerstädtische Busverbindung.

Die Neuerungen beim Remscheider Busverkehr im Detail

Linie 260 (VRS)

Eine analog zu den Linien 652 und 672 vorgesehene Verlängerung bis / ab Hochstraße kann infolge unvorhersehbarer Ereignisse noch nicht termingerecht realisiert werden. Die Fahrplantabellen entsprechen daher dem voraussichtlich noch bis 11. Dezember gültigen Linienverlauf mit Endpunkt Friedrich-Ebert-Platz.

Linie CE63

Die neue Schnellverbindung verkehrt montags bis freitags während der Hauptverkehrszeiten zwischen Remscheid Mitte und Lüttringhausen. Die Fahrtstrecke führt vom Allee-Center (Bussteig C in der Scharffstraße) über Friedrich-Ebert-Platz, Hauptbahnhof, Neuenkamp, Bökerhöhe weiter über die A1 nach Lüttringhausen, wo vor der Rückfahrt nach Remscheid in einer großen Schleife das Ortszentrum (Eisernstein bzw. Rathaus), Klausen und die Industriegebiete Großhülsberg und Grünenplatz von der Linie angefahren werden. Einzelne Fahrten nach bzw. vor dem überwiegenden Berufsverkehr sind den Anforderungen des Schülerverkehrs angepasst.

Linie 615

Der Linienweg wird ab dem 10.10. über den Friedrich-Ebert- Platz hinaus über Markt bis Remscheid Hbf und Pirnaplatz verlängert. Die bisherige Linienwegvariante im FrühExpress-Verkehr über Stachelhausen zum Hauptbahnhof entfällt. An der Haltestelle Hochstraße wird in Fahrtrichtung Stadtmitte der Bussteig B anstelle des Bussteigs A angefahren. Montags bis freitags ersetzt eine zusätzliche Frühfahrt um 5.01 Uhr ab Remscheid Hbf nach Wuppertal die bisherige Fahrt der Linie 653 bis Hasten.

Linie 620

Wenige Fahrten zwischen Ronsdorf Bf und Lüttringhausen entfallen zugunsten einer neuen Verbindung von Ronsdorf über Großhülsberg nach Lüttringhausen und zurück (siehe Linie 666). Hinzu kommt dafür eine zusätzliche Fahrt zu Betriebsbeginn montags bis freitags von Ronsdorf nach Lüttringhausen. Im Frühverkehr samstags und sonntags sowie im Spätverkehr ändern sich einige Abfahrtzeiten in größerem Umfang.

Linie 652

Die Linie führt aus Richtung Wermelskirchen jetzt über den Friedrich-Ebert-Platz hinaus zu den Haltestellen Allee-Center und Hochstraße. Startpunkt an der Hochstraße ist Bussteig A.

Linie 653

Montags bis freitags gegen 7 Uhr ändern sich Fahrten im Bereich SG-Burg. An der Haltestelle Hochstraße in Fahrtrichtung Stadtmitte wird der Bussteig B anstelle des Bussteigs A angefahren. Am Friedrich-Ebert-Platz Richtung Hasten halten die Busse jetzt am Bussteig A4.

Linie 654

Von Solingen-Burg über Reinshagen – Güldenwerth – RS Mitte – Lennep bis zur Haltestelle Richthofenstraße (neue Halteposition C in der Richthofenstraße Nähe Einmündung Lindenallee / Lüttringhauser Straße) bleibt der Linienweg unverändert. Ab dort wird jetzt die Altstadt Lüttringhausen mit den neuen Haltestellen Friedhofstraße und Ludwig-Steil-Platz angefahren. Der weitere Verlauf führt über die Haltestelle Klausener Straße (in der Klausener Straße vor der Kreuzung Kreuzbergstraße), dann über Lüttringhausen Rathaus und Eisernstein bis Lüttringhausen Bf.

Einige Fahrten zu Betriebsbeginn und -ende nehmen weiterhin ab Richthofenstraße den direkten Weg über die Lindenallee Richtung Eisernstein; diese wechseln anschließend auf die Linie 660 und bedienen danach die Haltestellen Lüttringhausen Rathaus und Klausener Straße. Die Rückfahrt verläuft ab Lüttringhausen Bf über die Haltestellen Eisernstein – Lüttringhausen Rathaus – Reinwardtstraße (neue Bezeichnung anstelle von „Eisernstein“ zwecks Unterscheidung zur Haltestelle Eisernstein in der Barmer Straße) – Richthofenstraße und wie bisher weiter Richtung Lennep – RS Mitte – Güldenwerth – Reinshagen – SG-Burg. Die neue Fahrplankonstellation erlaubt die Einbeziehung der bisher aus Zeitgründen nur in Fahrtrichtung Lüttringhausen bedienten Lenneper Haltestelle Knusthöhe nun auch in Richtung Remscheid Mitte. Die Bedienung von Klausen übernehmen die Linien CE63, 660 und wie bisher die 620. An der Haltestelle Klausener Straße bestehen ganztägig zeitnahe Anschlüsse von Lennep nach Klausen sowie Richtung Clarenbach, in umgekehrter Richtung sind die Umsteigemöglichkeiten am Rathaus Lüttringhausen vorgesehen. Im Schülerverkehr zwischen Lennep und Klausen werden weiterhin Direktverbindungen mit E-Wagen bereitgestellt, die teilweise bisherige Verstärkungsfahrten der Linie 654 ersetzen. Mit der neuen Linienführung wird die dicht besiedelte Lüttringhauser Altstadt unmittelbar ins ÖPNV-Netz einbezogen. In Kombination mit einer geänderten Linienführung der 660 sind zudem nun alle einwohnerstarken Teile Lüttringhausens umsteigefrei an den nächstgelegenen S-Bahnhof angebunden.

Linie 657

Im FrühExpress-Verkehr samstags und sonntags verschieben sich die Abfahrtzeiten ab Hasten um 15 Minuten.

Linie 658

Die Abfahrten an der Haltestelle Rathaus / Gründerquartier in Richtung Rosenhügel – Falkenberg werden auf Bussteig A verlegt.

Linie 660

Der Streckenabschnitt zwischen Kremenholl und Stadtmitte entfällt und wird von der Linie 664 übernommen. Die Linie 660 beginnt und endet jetzt an der Haltestelle Rathaus / Gründerquartier (Bussteig B) und führt unverändert, jedoch mit neuem Fahrplan über Friedrich-Ebert-Platz – Remscheid Hbf – Clarenbach – Goldenberg bis zur Haltestelle Klausener Straße, ab dort über Klausen nach Lüttringhausen Rathaus, Eisernstein und Lüttringhausen Bf. Die Rückfahrt erfolgt über den gleichen Verlauf. Zwischen Klausener Straße und Klausen wird eine neue Haltestelle An der Windmühle eingerichtet. Durch die neue Fahrplankonstellation können die bisherigen Anschlüsse zwischen den Linien 654 und 660 am Rathaus Lüttringhausen in der Fahrtrichtung von Lennep nach Clarenbach jetzt an der Haltestelle Klausener Straße erreicht werden.

Linie 664

Der Linienweg wird aus und in Richtung Hohenhagen – Hasenberg – Lennep über Friedrich-Ebert-Platz hinaus anstelle der 660 bis / ab Kremenholl verlängert. Dadurch sind auch mit dieser Linie die Innenstadthaltestellen Allee-Center und Rathaus / Gründerquartier umsteigefrei angebunden und es entstehen zusätzliche Direktverbindungen zwischen Wohngebieten und dem Schulstandort Hohenhagen. Der Fahrplan bleibt auf dem bisherigen Linienabschnitt – mit Ausnahme einiger FrühExpress und Verstärkerfahrten – nahezu unverändert. Auf der Strecke Stadtmitte – Kremenholl ändern sich die Fahrtlagen gegenüber der bisherigen Linie 660 in größerem Ausmaß nur im Früh-, Abend- und Wochenendverkehr.

Linie 666

Neuer Fahrplan mit geändertem Linienweg von Lüttringhausen Rathaus über Lüttringhausen Bf (Barmer Straße) – Zur Grenze – Gewerbegebiet Großhülsberg nach Ronsdorf Bf, wo alle Fahrten als Linie 620 nach bzw. von Ronsdorf Mitte und Wuppertal-Elberfeld fortgesetzt werden. Im Industriegebiet führt die Fahrtstrecke über die Haltestellen Walter-Freitag-Straße, Schlosserstraße, Hülsberg und Dreherstraße (verlegter Haltestellenstandort in der Schlosserstraße an der Einmündung Dreherstraße). Die Bedienung der Haltestellen im Bereich Grünenplatz übernimmt montags bis freitags während des Hauptberufsverkehrs (sowie mit zwei Fahrten samstagsfrüh) die neue Linie CE63; für alle übrigen Zeiten – neu auch abends und an Wochenenden – wird ein ergänzendes AnrufSammel-Taxi-Angebot eingerichtet (siehe Linie AST), das auch die nicht mehr auf den Linienwegen der 666 und CE63 liegende bisherige Haltestelle Großhülsberg (neuer Name: „Hülsberger Teich“) umfasst.

Linie 670

Ab Honsberg verdichtet eine zusätzliche Verstärkerfahrt montags bis freitags morgens die Wagenfolge auf fünf Minuten. Die Abfahrt am Friedrich-Ebert-Platz Richtung Steinberg – Clarenbach – Ronsdorf wird auf Bussteig A3 verlegt.

Linie 672

Der Linienweg im Remscheider Zentrum wird identisch mit der Linie 652 um die Haltestellen Allee-Center und Hochstraße erweitert.

Linie 673

Die Abfahrt am Friedrich-Ebert-Platz in Richtung Nordstraße erfolgt vom Bussteig A3.

Linie 675

Neue Abfahrtposition an der Haltestelle Hochstraße in Richtung Baisiepen ist Bussteig B.

Linie NE12

Die Haltestellen Rosenhof und Ziegelstraße Mitte werden in die FlexiBus-Bedarfsbedienung einbezogen: Falls man dort aussteigen möchten, informiert man am besten rechtzeitig das Fahrpersonal. Fahrgäste, die an diesen Haltestellen zusteigen wollen, melden ihren Fahrtwunsch spätestens 20 Minuten vor der planmäßigen Abfahrtzeit unter der Telefonnummer 0 21 91 – 16  49 49 an. Um trotz des bedarfsweise unterschiedlichen Linienwegs an der Haltestelle Mannesmann einen einheitlichen Einstiegpunkt anzubieten, wird die Abfahrt an den neu eingerichteten Bussteig D in der Burger Straße etwa 80 Meter vor der Einmündung Bliedinghauser Straße verlegt.

Linie NE15

Der an der Haltestelle Hochstraße angefahrene Bussteig F wird auf die andere Seite der Kreuzung an die Einfahrt des dortigen Parkhauses verlegt.

Linie AST

Das AnrufSammelTaxi-Angebot in den Bereichen Hasten / Westen, Lennep / Bergisch-Born / Wermelskirchen und Clarenbach / Ronsdorf wird um einen zusätzlichen AST-Service erweitert: Der neue Bedarfsverkehr verbindet die Haltestellen Lüttringhausen Rathaus, Eisernstein und Lüttringhausen Bf (Beyenburger Straße) mit dem Bedienungsgebiet Grünenplatz / Großhülsberg und sorgt dort – insbesondere außerhalb der  Betriebszeiten der Linien CE63 und 666 – für ein kontinuierliches Fahrplanangebot täglich von früh morgens bis spät abends. Neben den Bushaltestellen im Bedienungsgebiet stehen den Fahrgästen drei weitere Einstiegpunkte – die Haltestellen Hülsberger Teich, Großhülsberg Siedlung und Klausener Bachtal – zur Verfügung. Das Aussteigen ist innerhalb des Bedienungsgebiets überall dort möglich, wo die Verkehrsverhältnisse dies zulassen. Eine AST-Fahrt muss spätestens 30 Minuten vor der planmäßigen Abfahrtzeit unter 0 21 91 – 16 48 48 angemeldet werden.

Kleinere Verschiebungen der Abfahrtzeiten oder Änderungen einzelner Fahrten auch auf den hier nicht aufgelisteten Linien (wie z.B. Linie 655 und 671) können unter www.stadtwerke-remscheid.de den Fahrplantabellen entnommen werden. Eine individuelle Beratung zu allen Fragen rund um das öffentliche Nahverkehrsangebot erhalten Fahrgäste auch telefonisch unter 0 180 6 – 50 40 30 (20 Cent je Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk maximal 60 Cent je Anruf) und im MobilCenter im Allee-Center.

Deckensanierung Bliedinghauser und Wermelskirchener Straße

Ab Montag den 04.10.2021 werden die Bliedinghauser Straße und die Wermelskirchener Straße für ca. 4 Wochen zur Einbahnstraße und können nur noch von der Burger Straße aus befahren werden.

Der erste Bauabschnitt beginnt an der Burger Straße und geht bis zur Einigkeitstraße. Der untere Bauabschnitt beginnt an der Steinackerstraße und geht bis zur Hausnummer 30.

Der Fahrzeugverkehr aus Richtung Wermelskirchen muss dann ab der Preyersmühle der Umleitung folgen und über die L 408 bis zur Straße Ehringhausen bzw. Burger Straße einen Umweg fahren.

Alternativ steht für Ortskundige der Weg über die K 21 am Freibad Eschbach vorbei zur Intzestraße zur Verfügung.  

Busse werden durch eine Sonderregelung eine Durchfahrtmöglichkeit im Bauabschnitt Wermelskirchener Straße haben und befahren dann die Ziegelstraße. Die Ziegelstraße wird zu diesem Zweck ebenfalls als Einbahnstraße von der Bliedinghauser Straße zur Burger Straße eingerichtet wird, befahren. Auf Höhe der Einmündung Steinackerstraße wird dann eine Baustellenampel das „Passieren“ der Busse ermöglichen.

Für den Busbetrieb gibt es verschiedene Änderungen zu den Bushaltestellen im Ausbaubereich. Diese werden auf den Internetseiten der Stadtwerke genau beschrieben.  Das geplante Ende zum Ende Oktober ist witterungsabhängig. Ob die Fahrbahnmarkierung und die Radwegemarkierung noch vor dem Winter aufgetragen werden können, ist ebenfalls witterungsabhängig.

Auto bleibt nach Unfall auf der Seite liegen

Bei einem Unfall auf der L141n in Solingen erlitt gestern (29.09.2021) eine Fahrerin leichte Verletzungen.

Die 25-jährige Toyota-Fahrerin befuhr den Zubringer „Schwarze Pfähle“ der L141n in Fahrtrichtung Ohligs, als sie aus bisher ungeklärter Ursache auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor.

Der Toyota brach aus, geriet in einen Grünstreifen und prallte mit dem Heck vor ein Verkehrszeichen. Durch diesen Zusammenstoß drehte sich das Auto und kam auf der Seite zum Liegen. Die Fahrerin konnte sich selbstständig aus ihrem Fahrzeug befreien und erlitt leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.

Zur Bergung des verunfallten Toyotas und zur Unfallaufnahme musste die Polizei die Straße Schwarze Pfähle zeitweise komplett sperren.

Den Sachschaden schätzen die aufnehmenden Beamten auf 8000 Euro. (weit)

Diebe stehlen große Anzahl an Paletten

Zwei Strafanzeigen wegen des Diebstahls von Holzpaletten beschäftigen die Kriminalpolizei in Wuppertal.

Am 23.09.2021, gegen 18:15 Uhr entwendeten Unbekannte rund einhundert Holzpaletten von einem Firmengelände in Wuppertal-Heckinghausen. Zeugen konnten beobachten, wie die Diebe mit einem Transporter auf das Firmengelände fuhren und die Beute aufluden. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Im Verlauf des vergangenen Wochenendes (24.09.2021, 15:30 Uhr bis 27.09.2021, 07:30 Uhr) schlugen Straftäter auch auf einem Firmengelände an der Otto-Hahn-Straße zu. Von dem frei zugänglichen Grundstück stahlen sie siebzig Holzpaletten und drei leere Gitterboxen.

Zeugen gesucht

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen der Taten. Wer hat auffällige Fahrzeuge oder andere verdächtige Wahrnehmungen zu den besagten Tatzeiten gemacht? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen. (weit)

Auffahrunfall: Fahrer ohne Führerschein

Am 28.09.2021, gegen 21:00 Uhr, kam es auf der Westkotter Straße zu einem Verkehrsunfall zweier Fahrzeuge.

Eine 34-jährige Frau fuhr auf der Westkotter Straße mit ihrem silbernen VW Golf talwärts, als es auf Höhe der Lentzestraße zu einem Auffahrunfall kam, bei dem ein 17-jähriger Jugendlicher mit einem roten VW Golf auf das Fahrzeug der 34-Jährigen auffuhr. Im Anschluss hielt der Jugendliche kurz an, entfernte sich dann jedoch von der Unfallstelle ohne sich um die leichtverletzte Fahrerin des silbernen VW Golf zu kümmern sowie den Schaden zu regulieren.

Beamte konnten den Unfallflüchtigen zügig ausfindig machen und an seiner Wohnanschrift antreffen. Er ist nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis. Das Familienfahrzeug war er nach jetzigem Ermittlungsstand ohne Kenntnis der Eltern gefahren.

Den 17-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren der Kriminalpolizei. Über die Sachschadenshöhe ist bislang nichts bekannt. (jb)

„Lob und Dank“ – Orgelmusik zu Erntedank

Die Evangelische Kirchengemeinde Lüttringhausen lädt am Erntedank-Sonntag, 3. Oktober 2021, zu 17:00 Uhr herzlich in ihre Kirche, Ludwig-Steil-Platz, ein.

Kirchenmusikdirektor Jens-Peter Enk aus Wuppertal wird passend zum Motto des Tages „Lob und Dank“ an der klangvollen Beckerath-Orgel musizieren. Beim Benefizkonzert erklingen Werke Alter Meister wie Johann Sebastian Bach und Johann Gottfried Walther sowie zeitgenössischer Komponisten wie Matthew H. Corl oder David Blackwell. Begleitung bekommt die Musik von kleinen geistlichen Impulsen – gelesen von Pfarrerin Kristiane Voll.

Der Eintritt – die 3-G-Regel ist zu beachten – ist frei; Spenden für die Orgel sind sehr gern willkommen.

Kantor Christian Gottwald spielt die Beckerath-Orgel

Christian Gottwald: Wolfgang Amadeus Mozart – Kirchensonate in C-Dur

Gottesdienst für alle Garten-Liebhaber*innen

Am Samstag, 2. Oktober 2021, um 17:00, wird herzlich zu einem musikalischen OpenAir-Gottesdienst an der Ev. Lutherkirche in Remscheid (Martin-Luther-Straße 59a, 42853 Remscheid) eingeladen.

Der Gottesdienst ist Teil des Urban-Gardening-Projektes der Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid. Die Predigt hält Pfarrerin Anne Simon, für die musikalische Begleitung sorgen Ursula Wilhelm und Viola Fey.

Kradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Gestern Abend (28.09.2021, gegen 18:15 Uhr) kam es auf der Westhausener Straße in Solingen zu einem Unfall mit einem Schwerverletzten.

Ein 45-jähriger Remscheider war mit seiner Honda auf der Westhausener Straße in Richtung Remscheid unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Kraftfahrzeug verlor. Er prallte in einer Kurve gegen die Leitplanke und kam in der Folge zu Fall.

Zeugen leisteten dem Verletzen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte Erste Hilfe, die ihn zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus brachten.

Das beschädigte Krad musste abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden von etwa 1000 Euro. (weit)

Motorradfahrer schwer verletzt

Auf der Königsstraße in Remscheid fuhr gestern (28.09.2021), gegen 18:11 Uhr, ein Motorradfahrer in Richtung Alleestraße, als ein ihm entgegenkommendes Fahrzeug nach links auf einen Supermarktparkplatz abbog.

Der Suzuki Vitara des 31-jährigen Remscheiders stieß gegen das Zweirad. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 57-jährige Motorradfahrer auf die Straße geschleudert und verletzte sich schwer. Rettungskräfte brachten den Zweiradfahrer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Königsstraße gesperrt werden. Die Kawasaki wurde sichergestellt. Es entstand circa 11.000 Euro Sachschaden.

Vier verletzte Personen bei Verkehrsunfall am Montagabend

Am Montagabend (27.09.) gegen 18:20 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw auf der Berliner Straße Ecke Wirtsmühler Straße in Wermelskirchen.

Ein 20-jähriger Remscheider befuhr mit einer Insassin, einer 20-Jährigen aus Wermelskirchen, in seinem VW die Wirtsmühler Straße in Richtung Berliner Straße.

An der Einmündung wollte er nach rechts in die Berliner Straße einbiegen und übersah dabei eine von links kommende 50-jährige Remscheiderin, die mit ihrem Ford auf der Berliner Straße in Fahrtrichtung Im Belten unterwegs war. Auch sie fuhr in Begleitung eines weiteren Insassen, einer 40-jährigen Wermelskirchenerin.

Alle Unfallbeteiligten wurden mittels Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Die 50-Jährige verletzte sich bei dem Zusammenstoß schwer, alle weiteren Beteiligten erlitten leichte Verletzungen.

Die Fahrbahn wurde anschließend von der Feuerwehr gereinigt und die beiden nicht mehr fahrbereiten Pkw durch einen Abschleppdienst abgeschleppt. Der Gesamtschaden des Verkehrsunfalls wird auf circa 10.000 Euro geschätzt. (ch)

Tag der Deutschen Einheit: Einladung ins Teo Otto Theater

Am Tag der Deutschen Einheit lädt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz alle Remscheiderinnen und Remscheider zum traditionellen Festakt der Stadt Remscheid mit den Bergischen Symphonikern unter der Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Huppert ins Teo Otto Theater ein. Der Eintritt ist kostenfrei.

Der Festakt findet am Sonntag, 3. Oktober, um 11 Uhr im Teo Otto Theater, Konrad-Adenauer-Straße 31-33, 42853 Remscheid, statt. Es wird eine Eintrittskarte benötigt, die kostenfrei über die online-Programmauswahl des Teo Otto Theaters erhältlich ist: Programm (teo-otto-theater.de), oder natürlich an der Theaterkasse.

Coronahinweis

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur für Personen möglich, die geimpft, getestet oder genesen sind. Ein passender Nachweis und ein Ausweisdokument sind bei Betreten des Teo Otto Theaters vorzuzeigen.

Veranstaltungsprogramm

Informationsabend für Sprachmittler:innen und Migrantenselbstorganisationen aus Remscheid

Am vergangenen Freitag (24.09.) hat von 17 bis 20 Uhr in den Räumen des Restaurants Esszimmer 5630 eine Informationsveranstaltung des Adoptions- und Pflegekinderdienstes der Stadt Remscheid stattgefunden. Adressat:innen dieses Abends waren Sprachmittler:innen und Vertreter:innen von Remscheider Migrantenselbstorganisationen.

Ausgangspunkt der Überlegungen für einen solchen Informationsabend war der nach wie vor festzustellende Mangel an Pflegefamilien mit Migrationshintergrund in der Pflegekinderhilfe. Ein Mangel an Pflegefamilien lässt sich bundesweit als große Herausforderung beobachten, und dies nicht nur mit Blick auf Migration, sondern als allgemeines Problem insbesondere in großstädtischen Ballungsräumen. Im Kontext Migration zeigt sich dieser Mangel jedoch noch einmal in besonderer Weise: Befunde verschiedener Studien deuten darauf hin, dass der Zahl der Pflegekinder mit Migrationshintergrund eine deutlich geringere Zahl von potentiellen Pflegeeltern mit Migrationshintergrund gegenübersteht. Aus diesen Befunden werden in der Fachöffentlichkeit regelmäßig Forderungen nach einer Erweiterung des Pools der Pflegefamilien mit Migrationshintergrund laut, die auf verschiedene Weise begründet werden können.

Vernetzung und Kooperation aller relevanten Akteur:innen im Feld zeigen sich als wichtige Voraussetzungen einer erfolgreichen Akquise und für gelingende Zugänge. Die Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung zeigen, dass es eine große Vielfalt sehr unterschiedlicher Akteur:innen in der kommunalen Migrations-/Integrationslandschaft gibt (unterschiedliche Migrations- und Integrationsdienste, Kommunale Integrationszentren, Integrationsräte, Integrationsagenturen, Migrantenselbstorganisationen und viele mehr), die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe jedoch wenig oder keine Kenntnis von diesen Strukturen haben. Beide Dienste beziehungsweise Fachbereiche existieren in der Kommune ohne Berührungspunkte nebeneinander her. Die einzigen Zugänge der Pflegekinderdienste zur Migranten-Community ergeben sich in der Regel durch vereinzelte Kontakte durch bereits geschulte Pflegefamilien.

Hier setzt das Projekt des ISM (Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gemeinnützige GmbH: ism gGmbH), gefördert durch das Bundesamt für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, beauftragt durch das Kompetenzzentrum Pflegekinderhilfe, an: Der Pflegekinderdienst Remscheid wurde zunächst zu Migrationssensibilität fortgebildet, ein Netzwerk zwischen dem KI (Kommunales Integrationszentrum) und dem PKD (Pflegekinderdienst) wurde gesponnen und eine Netzwerkkarte von allen MSO (Migrantenselbstorganisationen) wurde erstellt. Am 24. September wurde schließlich der Informationsabend mit insgesamt knapp 25 Teilnehmer:innen durchgeführt. Unter Moderation des ISM stellte Sandra Regier als Sachgebietsleiterin den Adoptions- und Pflegekinderdienst insgesamt vor. Anschließend stellten die Kolleginnen des Pflegekinderdienstes Frau Böhne, Frau Düllmann und Frau Scholten abwechselnd mit aktiven Pflegeeltern die einzelnen Bereiche des Pflegekinderdienstes vor: Bereitschaftspflege, Dauerpflege und die Verwandtenpflege. Im anschließenden Stehkaffee konnten die Teilnehmer:innen ihre Fragen an die Mitarbeiter:innen des Pflegekinderdienstes stellen.

Kurzdarstellung der vorgestellten Bereiche

  • Bereitschaftspflege:

Sie nehmen ein Kind von „Jetzt auf Gleich“ in einer akuten Krisensituation in Ihrer Familie auf, damit die Herkunftsfamilie gemeinsam mit dem Jugendamt ein dauerhaft gesundes Aufwachsen entweder im eigenen Haushalt, in einer Dauerpflegefamilie oder in einer Heimeinrichtung planen kann. Die Dauer des Aufenthaltes richtet sich nach der Klärung der Perspektive und kann bis zu 6 Monate dauern.

  • Kurzzeitpflege:

Wenn Eltern aufgrund eines Krankenhaus- oder Kuraufenthaltes nicht in der Lage sind, ihr Kind zu betreuen, lebt das Kind für die maximal 8 Wochen bei Ihnen.

  • Vollzeitpflege auf Dauer:

Kinder, die aufgrund von Vernachlässigung, Verwahrlosung, Misshandlung und sexuellem Missbrauch nicht bei ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen können, leben Dauerhaft bei Ihnen. Wobei auch hier eine Rückführung jederzeit geprüft werden muss. Das Kind lebt dann in einer Familie, die durch den Pflegekinderdienst geschult wurde, oder aber in einer Familie innerhalb der Verwandtschaft.

  • Pflegeltern kann werden, wer Platz im Zuhause und im Herz hat, wer Freunde, Familie, Gesundheit und vor allem Humor hat.
  • Pflegeeltern erhalten fachliche Beratung im Rahmen von Hausbesuchen, Schulungen, Fortbildungen und sie erhalten ein Erziehungsgeld sowie den kompletten Unterhalt für das Kind und Beihilfen in besonderen Lebenslagen.

Informationsbroschüre „Pflegeeltern gesucht“