Kontaktbeschränkung wird verlängert

Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises hat entschieden, die bestehende Kontaktbeschränkung für den privaten Raum zunächst bis zum 05.02.2021 zu verlängern.

Oberbergischer Kreis. Im Oberbergischen Kreis dürfen sich auch weiterhin im öffentlichen und privaten Raum nur Personen eines Hausstands und eine weitere Person treffen. Die Kontaktbeschränkung, die die Corona-Schutzverordnung NRW für den öffentlichen Raum vorgibt, wird im Oberbergischen Kreis auch weiterhin auf den privaten Raum ausgeweitet. Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises hat heute in Abstimmung mit dem Land entschieden, die Maßnahme bis einschließlich 05.02.2021 zu verlängern. Der Oberbergische Kreis veröffentlicht noch heute eine Allgemeinverfügung dazu (www.obk.de/corona-av).

Kontakte auf das absolut notwendige Minimum zu reduzieren, ist nach wie vor erforderlich, um Neuansteckungen zu verhindern und einen erneuten Anstieg des Infektionsgeschehens zu verhindern. „Das gilt ganz besonders, weil nun auch im Oberbergischen Kreis die britische Virusmutante B.1.1.7. in einem ersten Fall nachgewiesen wurde. Diese Mutante gilt als besonders ansteckend,“ gibt Landrat Jochen Hagt bekannt. Die weiteren Entwicklungen blieben abzuwarten.

Wie berichtet, wurde bereits Mitte Januar 2021 im Oberbergischen Kreis in 14 Fällen die Virusmutante H69/V70 nachgewiesen. Diese Mutante wurde unter anderem in Dänemark auf einer Nerz-Farm gefunden. Auch zukünftig führt der Oberbergische Kreis in enger Zusammenarbeit mit der Virologie der Uniklinik Köln und weiteren Laboren Untersuchungen auf Virus-Mutanten im Oberbergischen Kreis durch.

Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises berät am kommenden Freitag (05.02.2021) darüber, ob die Kontaktbeschränkung für den privaten Raum weiter aufrechterhalten wird.

FFP2-Maskenpflicht in Pflegeeinrichtungen

Der Oberbergische Kreis veröffentlicht heute eine weitere Allgemeinverfügung, die bis einschließlich 14.02.2021 gültig ist  (www.obk.de/corona-av). Sie richtet sich an Pflegeinrichtungen und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe. In diesen Einrichtungen wird wieder eine umfassende FFP2-Maskenpflicht eingeführt. Diese gilt, wenn ein laborbestätigter Fall nachgewiesen wird. Der Oberbergische Kreis hatte in seiner derzeit gültigen Allgemeinverfügung vom 25.01.2021 zunächst auf diese Regelung verzichtet, weil zwischenzeitlich bundesweit und landesweit geltende Vorgaben gemacht worden waren. „Diese Vorgaben sind nicht so weitgehend, wie wir sie jetzt erneut einführen. So gilt die Pflicht auch für Kontakte unter den Beschäftigten oder zu Dritten, wenn in einer Einrichtung eine Person positiv getestet worden ist“, sagt Landrat Jochen Hagt.

Hintergrund der Entscheidungen

Die Corona-Schutzverordnung NRW sieht vor, dass auch Kreise und kreisfreie Städte mit einer 7-Tages-Inzidenz unter 200 weitere Schutzmaßnahmen prüfen, wenn nach Einschätzung der zuständigen Behörden ohne solche Maßnahmen ein Absinken der Inzidenz unter 50 bis zum 14. Februar 2021 nicht zu erwarten ist. „Die 7-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis ist weiter gesunken und liegt heute bei 98,9. Wenngleich sich die Inzidenz aktuell in die richtige Richtung bewegt, gehe ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht davon aus, dass wir das durch das Land vergebene Ziel ohne die Fortsetzung der Kontaktbeschränkung erreichen können“, sagt Landrat Jochen Hagt.

Frühere Bundesbahndirektion: Zentraler Service und Stärkung der Innenstadt

Der Umzug wichtiger Verwaltungseinheiten in die ehemalige Bundesbahndirektion wird konkreter: Die Verwaltung schlägt dem Stadtrat jetzt ein konkretes Nutzungskonzept vor und möchte die Umsetzungsplanung und die Verhandlungen zum Mietvertrag durch externe Fachleute begleiten lassen.

Deshalb steht das Thema auf der Tagesordnung der Ratssitzung am 1. März. Der Rat hatte im Februar vorigen Jahres dem Umzug grundsätzlich zugestimmt. Demnach sollen in der früheren Bundesbahndirektion Teile des Jugendamtes, des Stadtbetriebes Schulen, des Schulamtes und des Sozialamtes untergebracht werden. Das Straßenverkehrsamt, der Bezirkssozialdienst Elberfeld und das Einwohnermeldeamt (ausgenommen die Bürger-Büros) sollen komplett dort einziehen. Sie sollen als zentraler, gut erreichbarer und moderner Standort gebündelt die Dienstleistungen der Stadt für die Bürger anbieten – nicht mehr orientiert nach einzelnen Ämtern sondern nach dem sogenannten Lebenslagenprinzip. Neben den städtischen Leistungseinheiten sollen auch das Jobcenter und die School of  Education der Bergischen Universität mit einziehen und so den Standort  zusätzlich aufwerten.

Der Rat entscheidet

Die Stadt will im Gegenzug durch Verkauf oder Abmietung der jetzt noch unterschiedlichen Standorte nicht nur den Service zu verbessern, sondern auch Einsparungen zu erzielen, die dann wiederum eine weitgehende Gegenfinanzierung für die Miete am zentralen Standort Döppersberg sicherstellen würden. Wie hoch unter dem Strich die jährliche Mehrbelastung wäre, soll jetzt mithilfe externer Experten konkret geprüft und mit dem Vermieter verhandelt werden. Der aktuelle Arbeitsauftrag sieht ausdrücklich auch vor, dass nach Prüfung aller Fakten auch das Ergebnis stehen kann, keinen Mietvertrag abzuschließen. Am Ende entscheidet der Rat.

Für Oberbürgermeister Uwe Schneidewind ist die Bundesbahndirektion ein Schlüsselprojekt: „Die kraftvolle Revitalisierung dieser stadtbildprägenden Immobilie unmittelbar am Döppersberg würde das neue Eingangstor unserer Stadt noch einmal ganz gewaltig aufwerten und viel zusätzliche Frequenz in diesen zentralen Bereich bringen. Ein weiter dauernder Leerstand an dieser Stelle ist eine schreckliche Vorstellung angesichts der positiven Entwicklung des gesamten Umfeldes, vom Empfangsgebäude des Hauptbahnhofes über das Köbo-Haus und den Schwebebahnhof bis zum Wupperpark mit dem Marketing-Pavillon, dem Café Cosa und dem Bunker. Ein erfolgreicher Abschluss wäre ein zentraler Schritt in der Kulisse meines Zukunftsprogramms für unsere Stadt:  ein perfekter Impuls für die Zukunftsaufgabe multifunktionale Innenstadt. Wir wollen die Innenstädte zu lebendigen Zentren machen. Das erreichen wir mit optimierten Service-Angeboten und mit mehr Menschen, die die Nachfrage nach Angeboten des Einzelhandels, der Gastronomie und anderer Dienstleistungen erhöhen. Elberfeld kann eine der attraktivsten multifunktionalen Innenstädte Deutschlands zu werden – in einer engen Kopplung von Wohnen, Einkaufen, Arbeiten, Kultur, Freizeit und Erholung.“

Der Busbahnhof Wuppertal Hauptbahnhof am Döppersberg. Foto: Sascha von Gerishem
Der Busbahnhof Wuppertal Hauptbahnhof am Döppersberg. Foto: Sascha von Gerishem

Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig, in dessen Zuständigkeit die Planungen fallen, betont: „Die Bundesbahndirektion ermöglicht einen Quantensprung im Bürgerservice. Gleichzeitig schafft sie moderne Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiterinnen, zum Beispiel mit  Desk-Sharing und mobiler Arbeit oder Abläufen  nach dem Lebenslagenprinzip, also ein Beispiel für die moderne Arbeitsorganisation, die wir in der gesamten Verwaltung umsetzen wollen.“ Ihre Realisierung bedeute daher nicht, dass andere Verwaltungsstellen bei der Modernisierung auf der Strecke blieben. „In Kooperation mit dem Jobcenter könnten in der Bundesbahndirektion – wie vorbildlich im „Haus der Integration“ schon umgesetzt – Service-orientierte Frontoffice-Zonen entstehen. Dies ist aber noch lange nicht alles. Die Neuorganisation und Digitalisierung umfasst alle Verwaltungsbereiche –  zum Beispiel mit der digitalen Eingangspost und der elektronischen Akte. Auch für das Rathaus in Barmen und das Verwaltungshaus in Elberfeld sind mit zentralen Eingangszonen für die Angebote der Stadt Neuerungen geplant, die den Service verbessern sollen. Zudem wird Wuppertal seine Vorreiterrolle als Digitale Modellkommune weiter ausbauen und intensivieren.“ 

Bereits erfolgt ist eine erste Machbarkeitsuntersuchung. In ihr wurde durch eine Beratungsgesellschaft in enger Zusammenarbeit mit den Ämtern und Leistungseinheiten ermittelt, welche Raum-Bedarfe bestehen, wie groß die zu erwartenden Besucherströme sind und welche Funktionalität der neue Standort haben muss.

Wenn der Rat zustimmt, geht die Verwaltung jetzt in die Umsetzungsplanung und in die Verhandlungen zum Mietvertrag. Dafür veranschlagt sie Kosten in Höhe von 180.000 Euro für die Planungen und 110.000 Euro für die rechtliche Begleitung der Mietverhandlungen. 

Weiterbetrieb der Kinderärztlichen Praxis Lüttringhausen

Mit vereinten Kräften wurde zum Ende des letzten Jahres zwischen der Diakonie Bethanien und der Stadt Remscheid eine Kooperation zum Erhalt der kinderärztlichen Praxis in der Richthofenstraße 21 möglich. So konnte die zum 31.12.2020 schon geplante endgültige Praxisschließung vermieden und der Betrieb in den ersten Wochen des laufenden Jahres unverändert fortgesetzt werden. Die ärztliche Besetzung ist bereits gesichert, weitere medizinische Fachangestellte werden in den nächsten Tagen eingestellt.

„Die gemeinsame Kooperation verläuft bereits sehr vertraut und partnerschaftlich“, so der Gesundheits- und Jugenddezernent Thomas Neuhaus und der Stellvertretende Geschäftsführer des MVZ Bethanien Kai Goetze unisono.

Vorübergehende Schließung bis März

Die bisherigen Praxisräume müssen in der letzten Januarwoche geräumt werden, eine Verlängerung des Mietverhältnisses war nicht weiter möglich. In der Gertenbachstraße 35 konnten neue Praxisräume gefunden werden, die allerdings noch einiges an Umbauarbeiten erfordern. Als ehemalige Zahnarztpraxis müssen in der Gertenbachstraße unter anderem Wasseranschlüsse aus der Mitte der Räume rückgebaut werden. Frühestens zum 1. März, spätestens zum 15. März sollen die neuen Räume erneut in Betrieb genommen werden. Im ersten Schritt werden dabei Bestandsmöbel Verwendung finden – in den folgenden Wochen soll eine komplett neue Praxisausstattung folgen. Für Notfälle und nicht aufschiebbare U-Untersuchungen stehen die Remscheider Kolleginnen und Kollegen aller Praxen nach Möglichkeit zur Verfügung. Die gilt nicht zuletzt auch für die Praxis für Kinder- und Jugendmedizin in der Peterstraße 20, die gemeinsam mit dem Sana Klinikum und der Stadt Remscheid betrieben wird und am 1.2.2021 seine Arbeit wieder aufnimmt. Auf den Internetseiten der Stadt (www.remscheid.de) sowie des MVZ Bethanien (www.mvz-bethanien.de/kinderarzt) finden Interessierte jeweils aktuelle Informationen. Dort wird in Kürze unter anderem veröffentlicht, ab wann Termine für die Gertenbachstraße vereinbart werden können.

Auto von umherfliegender Eisplatte getroffen

Sich auf LKW-Planen befindliche Eisplatten können schnell zu gefährlichen Geschossen werden; am Montagmittag (1. Februar) flog auf der Bundesstraße 256 in Reichshof-Brüchermühle eine Eisplatte gegen einen entgegenkommenden PKW.

Gegen 13.40 Uhr war der Fahrer eines Seat vom Kreisverkehr Sengelbusch in Richtung Morsbach gefahren. Etwa 200 Meter nach dem Kreisverkehr kam ihm in einer Kurve ein Lastwagen entgegen, der aus einem weißen Zugfahrzeug und einem blauen Anhänger oder Auflieger bestand. Plötzlich löste sich von dem Lastwagen eine Eisplatte, die die Windschutzscheibe des Seat traf. Die Scheibe trug dabei einen erheblichen Schaden davon.

Ob der Lastwagenfahrer die Situation bemerkte, ist unbekannt; er setzte seine Fahrt unvermindert fort.

Hinweise

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Kindergärten: Dieses Jahr ist Eröffnung

Startschuss für den Bau von zwei Kindertageseinrichtungen durch die Stadtsparkasse Remscheid – Baubeginn ist Anfang März 2021.

Die Planungen für zwei neue Kitas, bei denen die Stadtsparkasse Remscheid als Investor auftritt, gehen auf die Zielgerade. Inzwischen liegen die Baugenehmigungen für die Einrichtungen an der Oststraße und am Hackenberg in Lennep vor. Anfang März 2021 soll Baustart mit der Erstellung der Fundamente sein. „Wir sind sehr froh, dass es nun bald losgeht. Mit den neuen, modernen Kindertageseinrichtungen leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die Betreuungssituation in Remscheid zu entspannen“, sagt Michael Wellershaus, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid. Je 80 Betreuungsplätze werden in zwei modernen Neubauten in Modulbauweise entstehen. Die Grundstücke befinden sich im Eigentum der Stadt und werden an die Stadtsparkasse über Erbbaurecht vergeben.

Die Bewältigung der Corona-Pandemie habe leider auch auf das Genehmigungsverfahren und die Planungen Auswirkungen gehabt und den Start der Bauarbeiten verzögert, so Wellershaus weiter. Inzwischen steht aber der Zeitplan, so dass mit der Übergabe an die Träger beider Einrichtungen zum Kindergartenjahr 2021/2022 zu rechnen ist. „Der Zeitplan steht und wir sind guten Mutes, dass wir das schaffen. Die Modulbauweise wird uns dabei in die Hände spielen“, bestätigt Jörg Böing, Architekt und Leiter der Abteilung Orga/Betrieb bei der Stadtsparkasse. Danach sollen beide Einrichtungen zeitgleich errichtet und auch eröffnet werden. Mit der Erstellung der Baukörper wurde ein Generalunternehmer beauftragt. Die Firma Alho aus Friesenhagen ist ein Pionier und Spezialist, wenn es um den Bau von modularen Gebäuden geht und kann hier exzellente Referenzen – auch bei der Erstellung von Schulen und Kindertageseinrichtungen – vorweisen. Auch Remscheider Handwerksbetriebe sind in die Arbeiten involviert. Bereits im Februar wird ein Tiefbauer mit den Arbeiten zur optimalen Vorbereitung der beiden Grundstücke beginnen.

Unter dem Dach des Vereins „Die Verlässliche“ wird die neue Elterninitiative „Kind-sein“ e.V. die Trägerschaft an der Oststraße übernehmen. Die Kita Hackenberg wird von der AWO-Elterninitiative e.V. eröffnet.

Kita an der Oststraße

Die Kita an der Oststraße entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grundschule Dörpfeld. Es werden vier Gruppen mit insgesamt 80 Betreuungsplätzen eingerichtet. Davon sind 20 Plätze für unter dreijährige Kinder vorgesehen.

Kita am Hackenberg in Lennep

Die Kita Hackenberg wird eingeschossig nahe der Grundschule Hackenberg und der bereits bestehenden Elterninitiative Kita Hackenberg e.V. gebaut. Auch hier sind 80 Plätze, davon 20 U3-Plätze für Kinder ab zwei Jahren, vorgesehen.

„Wir wissen um die Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in unserer Stadt. Dazu werden wir mit den beiden Einrichtungen in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den beiden Trägern einen wichtigen Beitrag leisten. Wir freuen uns schon heute auf die Eröffnung“, sagt Michael Wellershaus.

Unter Drogeneinfluss gefahren

Ein 30-jähriger Gevelsberger wurde am Montag, gegen 23:40 Uhr, durch eine Polizeistreife im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf der Hagener Straße angehalten. Während der Kontrolle zeigte der Betroffene einige körperliche Ausfallerscheinungen. Es lag der Verdacht nah, dass der Fahrer Betäubungsmittel konsumiert hat. Ein auf der Polizeiwache Ennepetal durchgeführter Urintest verlief positiv auf Kokain, ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Unfall unter Drogeneinfluss

Als ein 20-jähriger Hattinger am Montagabend auf der Elberfelder Straße in Richtung Wuppertal unterwegs war, wich er einem Toyota aus, der gerade auf die Fahrbahn gefahren war. Beim Ausweichen kollidierte der Hattinger mit einem am linken Fahrbahnrand parkenden Ford. Als die Polizei zur Unfallaufnahme gerufen wurde, verhielt sich der 20-Jährige unkooperativ und aggressiv gegenüber den Beamten. Es erhärtete sich der Verdacht, dass der junge Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stand. Er wurde zur Polizeiwache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

Unfall mit Verletzten

Ein 18-jähriger Herdecker wollte am Montagnachmittag mit seinem Mercedes SLK von der Wittener Landstraße kommend nach links auf die Dortmunder Landstraße abbiegen. Dabei übersah er den aus der Gahlenfeldstraße kommenden BMW eines 28-jährigen Herdeckers, welcher geradeaus auf die Wittener Landstraße fahren wollte. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Der 18-Jährige verletzte sich leicht, er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Versuchter Einbruch

Am Sonntag (31.01) versuchten Unbekannte in ein Wohnhaus an der Essener Straße in Hattingen einzubrechen. Zwischen 12 und 19:30 Uhr versuchten die Unbekannten die Haustür durch hebeln zu öffnen, was ihnen aber nicht gelang. Hinweise auf die Täter gibt es bislang keine, die Tür wurde leicht beschädigt.

Polizei stoppte betrunkenen Fahrer auf der Autobahn

Gestern Abend (01.02.2021, gegen 22:50 Uhr) beabsichtigten Beamte der Wache Remscheid einen Fiat-Fahrer auf der Lenneper Straße in Remscheid zu kontrollieren.

Der Fahrer reagierte nicht auf Anhaltezeichen, sondern fuhr auf die Autobahn 1 in Richtung Köln auf. Hier fiel den verfolgenden Beamten die unsichere Fahrweise des Verkehrsteilnehmers auf. Nach kurzer Verfolgungsfahrt stoppte der Fahrer selbstständig zwischen der Raststätte und dem Kreuz „Remscheid“ auf dem Standstreifen und konnte von den Beamten kontrolliert werden. Neben ihm befand sich seine 21-jährige Begleiterin und ein Säugling auf der Rücksitzbank des Fahrzeuges.

Der 25-jährige Mann machte einen alkoholisierten Eindruck und musste sich auf der Wache einer Blutprobe unterziehen. Einen Führerschein für sein Fahrzeug konnte er nicht vorweisen. Daneben stellte sich heraus, dass der Fiat nicht angemeldet war und die Kennzeichen im Fahndungsbestand als gestohlen einlagen.

Den jungen Mann erwartet ein umfangreiches Strafverfahren und die Fragen des Verkehrskommissariats. (weit)

02.02.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 94 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.362 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.144 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 124 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 414 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 24 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet), Stand 02.02.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.362 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 65,6. 124 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage73
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW65,6
Fälle gesamt3.362
Fälle gesamt/100.000 EW3.019,6
Todesfälle gesamt124
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Radevormwalder hinterließ eine Schneise der Verwüstung

Mit hohem Sachschaden und einer gehörigen Portion Glück endete am Montagabend (01.02.) die Irrfahrt eines 23-jährigen Mannes aus Radevormwald.

Um 19:25 Uhr meldete sich ein Zeuge über den Polizeinotruf und gab an, dass soeben ein Traktor mit Schneeräumschild einen geparkten Pkw in der Neustraße beschädigt und sich von der Unfallstelle entfernt habe. Unmittelbar darauf gingen weitere Notrufe bei der Polizei ein, wonach der Traktor weitere Fahrzeuge in der Neustraße, Uelfestraße sowie der Uelfe-Wuppertal-Straße touchiert und beschädigt habe.

Beschädigter Pkw Neustraße. Foto: Polizei Oberberg
Beschädigter Pkw Neustraße. Foto: Polizei Oberberg

Gesamtschaden von etwa 100.000 Euro

Im Rahmen der Fahndung konnte der Traktor schließlich verlassen im Bereich eines Lebensmittelgeschäftes angrenzend an die Nelkenstraße vorgefunden werden. Der Fahrer, ein 23-jähriger Mann aus Radevormwald, konnte in unmittelbarer Nähe zum Fahrzeug angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Der 23-Jährige stand erheblich unter Alkohol- und und augenscheinlich ebenfalls unter Drogeneinfluss und wurde nach angeordneter Entnahme einer Blutprobe im Krankenhaus in das Polizeigewahrsam nach Wipperfürth gebracht.

„Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurden insgesamt fünf Pkw, eine Hausfassade, ein Zaun sowie eine Garage teils erheblich beschädigt.“

Polizei Oberberg
Beschädigter VW-Bus Uelfestraße. Foto: Polizei Oberberg
Beschädigter VW-Bus Uelfestraße. Foto: Polizei Oberberg

Bei dem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW-Bus auf der Uelfestraße Ecke Neustraße zog sich dessen Fahrer, ein 46-jähriger Mann aus Radevormwald, leichte Verletzungen zu und begab sich nach der Unfallaufnahme selbstständig zur Untersuchung ins Krankenhaus. Sein VW-Bus wurde bei der Kollision erheblich beschädigt. Weitere Personen wurden glücklicherweise nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war der 23-Jährige nach eigenen Angaben nach einem Trinkgelage fußläufig im Industriegebiet Mermbach unterwegs gewesen, als er auf den geparkten Traktor mit dem montierten knapp vier Meter breiten Schneeräumschild aufmerksam wurde und sich kurzentschlossen des Fahrzeugs bemächtigt hatte. Die Ermittlungen dauern an. Nach einer ersten Schätzung beläuft sich der Gesamtschaden auf knapp 100.000 Euro.