Wuppertal: Fußgänger bei Unfall auf der Kaiserstraße verletzt

Bei einem Unfall auf der Kaiserstraße in Wuppertal erlitt ein Fußgänger am vergangenen Freitagabend (16.10.2020) Verletzungen.

Der 23-jährige Fahrer eines VW befuhr die Kaiserstraße in Richtung Vohwinkel. In Höhe einer dortigen Zufahrt ermöglichte er einem weiteren Fahrzeugführer sich in den fließenden Verkehr einzuordnen.

Als er seine Fahrt wieder fortsetzte, stieß er aus bislang ungeklärter Ursache mit einem 94-jährigen Fußgänger zusammen, der die Kaiserstraße überqueren wollte.

Der Senior stürzte zu Boden und zog sich Verletzungen zu, die eine Behandlung im Krankenhaus nötig machten.

Die Kaiserstraße musste für die Unfallaufnahme temporär gesperrt werden. (weit)

LKW-Fahrer flüchtet von Unfallstelle

Der Fahrer eines polnischen Sattelzuges ist am Freitag (16. Oktober) nach einem Verkehrsunfall im Kreisverkehr Westfalenstraße / Kaiserstraße von der Unfallstelle geflüchtet. Gegen 10.45 Uhr war der Sattelzug aus Richtung Remscheid kommend in den Kreisverkehr eingefahren und dabei mit einem blauen VW Golf zusammengestoßen. Nachdem die Unfallbeteiligten zunächst angehalten hatten und sich kurz unterhalten hatten, stieg der LKW-Fahrer wieder in sein Fahrzeug und fuhr in Richtung Rädereichen davon. Es handelte sich um eine rotlackierte Zugmaschine mit polnischem Kennzeichen. Der Auflieger war mit einer gelben Plane ausgerüstet, auf dem sich eine rote Aufschrift befand. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

„Hol mich! App“ – London Taxis im Wuppertaler ÖPNV

Nach dem Einsatz von Wasserstoffbussen im ÖPNV startet in Wuppertal ein weiteres innovatives Projekt zur Zukunft des Nahverkehrs: Ab Ende Oktober setzt die WSW mobil GmbH elektrisch angetriebene London Taxis im so genannten On-Demand-Verkehr ein. Sechs Fahrzeuge, die Platz für bis zu sechs Fahrgäste bieten, sind dafür in ausgewählten Wuppertaler Quartieren unterwegs. Die „WSW Cabs“ bedienen Uellendahl-Katernberg, Elberfeld und Elberfeld West. In dem knapp 50 Quadratkilometer großen Gebiet leben über 132.000 Menschen.

Im Testgebiet können die WSW Cabs 4000 feste Punkte anfahren, an denen die Fahrgäste ein- und aussteigen. Anders als beim Taxi werden die Kundinnen und Kunden nicht direkt vor der Tür aufgenommen oder abgesetzt, sondern an der nächstgelegenen Haltestelle, welche sich aufgrund der großen Anzahl in unmittelbarer Nähe befindet.

Die WSW sehen den On-Demand-Verkehr als Ergänzung zum ÖPNV. „On-Demand kann eine Lösung für Quartiere sein, die bisher durch Busse nur unzureichend angebunden werden können“, sagt WSW-Chef Markus Hilkenbach. Die WSW sind nicht die einzigen Verkehrsbetriebe, die sich mit einem ÖPNV-Angebot „auf Zuruf“ beschäftigen. So gibt es in Berlin das Modell „Berlkönig“ der Berliner Verkehrs-Gesellschaft BVG.

Smart mobil mit der Hol mich! App

Die blauen "WSW Cabs" fahren ab Ende Oktober im Wuppertaler ÖPNV auf Bestellung (on demand). Foto: obs/WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH/Jason-Steve Mageney
Die blauen „WSW Cabs“ fahren ab Ende Oktober im Wuppertaler ÖPNV auf Bestellung (on demand). Foto: obs/WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH/Jason-Steve Mageney

Das Angebot ist vollständig digital, alles läuft über die Hol mich! App, die die Nutzerinnen und Nutzer auf ihr Smartphone laden müssen. Über die App können die Kunden sehen, wo die WSW Cabs gerade unterwegs sind. Wird ein Fahrtwunsch angemeldet, erhält man eine Info über die Ankunftszeit des Fahrzeugs. Im Hintergrund berechnet ein Algorithmus je nach Fahrgastaufkommen, gewünschten Zielen und verfügbaren Fahrzeugen die günstigste Route mit den entsprechenden Haltepunkten.

Auch die Abrechnung des Fahrpreises erledigt die App. Bezahlt werden kann über Paypal oder Kreditkarte. 3,86 Euro kostet die Beförderung von Kunden mit AboTicket im günstigsten Tarif bis zwei Kilometer Luftlinie. In der Tarifstufe bis vier Kilometer Luftlinie fahren Abo-Kunden im WSW Cab beispielsweise von der Historischen Stadthalle zum Eckbusch für 5,33 Euro. Günstiger wird es für den zweiten und dritten Mitfahrer, der gleichzeitig für die Fahrt angemeldet wird. Als Corona-Schutzmaßnahme muss in den Fahrzeugen vorerst jeder zweite Platz frei bleiben, so dass maximal drei Fahrgäste gleichzeitig befördert werden können.

Die Betriebszeiten der hellblauen WSW Cabs sind montags bis donnerstags von 6 bis 22 Uhr, freitags und samstags von 6 bis 3 Uhr und sonntags von 8 bis 22 Uhr. Durch das breite Zeitfenster wollen die Projektpartner detaillierte Zahlen zum Nutzerverhalten bekommen.

Digital und flexibel

Die Fahrzeuge sind dank ihres kleinen Wendekreises besonders flexibel im Straßenverkehr einsetzbar und erreichen Haltepunkte, die von Bussen nicht bedient werden können. „In Verbindung mit digitaler Technik können wir unseren Kunden dadurch ein Angebot machen, dass maßgeschneidert für die Mobilitätsbedürfnisse der Nutzer und gleichzeitig flexibel ist“, so WSW mobil-Geschäftsführer Ulrich Jaeger.

Mit den WSW Cabs und der Hol mich! App beteiligen sich die WSW am Forschungsprojekt „Bergisch Smart Mobility“ der drei Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid, der Bergischen Universität Wuppertal, der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Firma APTIV Services.

Das Projekt ist bis Ende 2021 befristet. Aber auf Grundlage der in Wuppertal gemachten Erfahrungen wollen die Projektpartner digitale Mobilitätslösungen entwickeln, die auf andere Kommunen übertragbar sind.

Die Software der Hol mich! App wurde von ViaVan entwickelt. Das Unternehmen übernimmt auch den Betrieb der Flotte. ViaVan ist Europas führender Anbieter für On-Demand-ÖPNV-Lösungen und betreibt bereits ähnliche Systeme in Kooperation mit den Verkehrsbetrieben in Berlin, Bielefeld oder Mainz. „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit den WSW On-Demand-ÖPNV nach Wuppertal zu bringen und so den örtlichen Nahverkehr durch eine flexible neue Komponente zu stärken“, so Chris Snyder, Geschäftsführer von ViaVan. Auch die Taxi-Zentrale Wuppertal begleitet das Projekt eng mit. Im Rahmen des Forschungsprojektes wollen alle Akteure zusammen im ständigen Austausch eine Perspektive für den Fahrbetrieb eines On-Demand-Verkehrs in Wuppertal entwickeln.

Bergisch Smart

Die technologischen Entwicklungssprünge in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning und Data Analytics bieten Chancen für die Entwicklung innovativer Mobilitätskonzepte, beispielsweise im ÖPNV, der Verkehrsflusssteuerung oder dem autonomen Fahren. Im Rahmen der Digitalen Modellregion Bergisches Städtedreieck etabliert das Projekt „Bergisch.Smart: KI als Enabler der Mobilität von Morgen“ ein Reallabor zu KI-basierter Mobilität. Darin sollen Anwendungen erprobt werden, die als zukunftsfähige Modell-Lösungen auf andere Kommunen übertragen werden können. Der On-Demand-Verkehr der WSW gehört hier zum Teilprojekt „Smart Vehicle Architecture & On Demand Service“.

Fertinger-Gruppe übernimmt Hydro

Fertinger stärkt Kompetenz im Aluminium-Bereich – 80 Arbeitsplätze in Remscheid gesichert. Die Fertinger-Gruppe, ein international tätiger Automobilzulieferer mit Sitz in Wolkersdorf in Niederösterreich, expandiert nach Deutschland: Anfang Oktober 2020 wurde eine Vereinbarung zur Übernahme von 100 Prozent der Anteile der Hydro Precision Tubing Remscheid GmbH (HPTR) unterzeichnet.

Die Hydro Precision Tubing Remscheid GmbH mit Sitz in Remscheid entwickelt und produziert hochfrequenzgeschweißte Aluminiumrohre für eine Vielzahl von Anwendungen, insbesondere in der Automobilindustrie. Das Unternehmen ist Teil der Hydro-Gruppe, die ein globaler Anbieter von Aluminium innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette ist. Ursprünglich sollte der Betrieb in Remscheid, der rund 120 Mitarbeiter beschäftigt, zum Jahresende geschlossen werden.

Andreas Zwerger, Mehrheitseigentümer und Geschäftsführer der Rupert Fertinger GmbH: „Als neuer Eigentümer werden wir knapp 80 Mitarbeiter der Hydro Precision Tubing Remscheid weiter beschäftigen. Wir sehen diese Übernahme als nachhaltige Investition in die Mannschaft am Standort Remscheid. Als eigenständiger Teil der Fertinger-Gruppe soll das Unternehmen lokal geführt und bestehende Kundenbeziehungen weiter gepflegt werden. Gleichzeitig sind wir überzeugt, mit dem Know How und der Expertise von Fertinger einen wertvollen Beitrag leisten zu können, um den Standort Remscheid positiv weiterzuentwickeln.“

Angesichts der Situation im Fahrzeugbereich sieht Zwerger die Übernahme in diesen Zeiten als starkes Zeichen der Fertinger-Gruppe: „Der gesamte Automotiv-Bereich ist aktuell mit großen Herausforderungen konfrontiert. Neben den Unsicherheiten rund um die Weiterentwicklung der COVID-19-Pandemie stellen insbesondere die Themen Entkarbonisierung und Defossilierung die Industrie vor neue Aufgaben. Wir investieren gerade jetzt in die Zukunft. Das Ziel der Fertinger-Gruppe ist es, Lösungen für alle Antriebsvarianten zu entwickeln. Kurzfristig braucht es Antworten auf die derzeitigen Nachfrageschwankungen, weshalb wir aktuell hart daran arbeiten, unsere Lieferketten bestmöglich zu bedienen.“

Aufstieg zum Tier-1-Lieferanten

Für die Fertinger-Gruppe bedeutet diese Akquisition einen Ausbau der Marktposition in Deutschland und eine stärkere Position in den globalen Lieferketten. Co-Geschäftsführer Veit Schmid-Schmidsfelden: „Diese Transaktion ist eine perfekte Ergänzung für das Fertinger-Produktportfolio. Dank dieser Übernahme steigt die Fertinger-Gruppe zum Tier-1-Lieferanten in der europäischen Automobilindustrie auf und liefert künftig auch direkt an große Automobilhersteller. Als spezialisierter Zulieferer in der Autoindustrie erweitern wir damit sowohl die Produktpalette als auch die Wertschöpfungstiefe. Unser Leitspruch Qualität aus Metall wird mit diesem Zukauf klar untermauert. Ich bin überzeugt, dass unsere Fertigungsexpertise für Aluminium und Buntmetalle durch die Remscheider Fachkenntnisse deutlich erweitert wird und unsere Kunden begeistert.“ Schmid-Schmidsfelden ist überzeugt, dass die Akquisition nicht nur Arbeitsplätze am Standort Remscheid, sondern auch an den weiteren Fertinger-Standorten in Österreich und Polen absichert.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Geplant ist, dass die Hydro Precision Tubing Remscheid GmbH künftig als Fertinger Tubing GmbH firmiert.

Mollenkotten: Verkehrsunfall mit alkoholisiertem Fahrer

Freitagabend (16.10.2020 gegen 23.23 Uhr) befuhr ein 40jähriger mit einem Daimler Benz die Straße Mollenkotten stadteinwärts. Hierbei fiel er durch seine unsichere Fahrweise auf, da er mehrfach auf beiden Seiten der Straße von der Fahrbahn abkam und dabei Flurschaden anrichtete. Die Fahrt endete schließlich an einer Hauswand. Der unverletzte Unfallfahrer versuchte zu Fuß von der Unfallörtlichkeit zu flüchten, konnte aber im Nahbereich der Unfallstelle durch die Polizei angetroffen werden. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass der 40jährige unter Alkoholeinfluß stand, so dass ihm anschließend bei der Polizei eine Blutprobe entnommen wurde. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde sichergestellt. Damit war es für den Wuppertaler aber noch nicht getan. Da für den Pkw des 40jährigen eine Fahndung im polizeilichen Auskunftssystem wegen Unterschlagung bestand, wurde dieser ebenfalls sichergestellt. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe an der Unfallstelle, mussten Feuerwehr und Untere Wasserbehörde Maßnahmen in eigener Zuständigkeit treffen. Die Straße Mollenkotten war während der Unfallaufnahme voll gesperrt. Es entstand erheblicher Sachschaden.

18.10.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 110 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 693 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 563 (Korrektur Vortag 562) Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben.

Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid:

Fälle693
Fälle/100.000 EW622,4
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW63,8
Todesfälle20
Einwohnerzahl111.338
Aktualisierung18.10.2020, 00:00
Meldungen des RKI für Remscheid.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 358 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden elf positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter drei intensivpflichtige Behandlungen, Stand 16.10.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Solingen-Ohligs: Verkehrsunfall mit schwerverletzter Pkw-Führerin

Heute Nacht (18.10.2020 gegen 00.30 Uhr) befuhr eine 46jährige Fahrhzeugführerin mit ihrem Opel Corsa die Langhansstr. in Richtung Engelsberger Hof. Auf gerader Strecke kam sie aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die 46jährige wurde durch den Aufprall schwer verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Während der Erstversorgung an der Unfallstelle wurde in der Atemluft der Unfallfahrerin Alkoholgeruch wahrgenommen, so dass ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Der Opel der Unfallfahrerin war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in einer Höhe von ca. 3.500 Euro.

Lennep: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Motorradfahrer und Sozius

Am gestrigen Abend (17.10.2020 gegen 22.35 Uhr) befuhr ein 27jähriger mit seinem Krad Yamaha und gleichaltrigen Sozius die Straße Jägerwald stadteinwärts. Im Bereich einer Linkskurve kam der 27jährige aus bislang ungeklärter Ursache zu Fall und prallte gegen eine Straßenlaterne. Der Unfallfahrer und sein Sozius wurden bei dem Aufprall schwer verletzt und mussten zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 3.000 Euro.

Aktualisierte Coronaschutzverordnung mit verbindlichen Regeln für Hotspots

Das Landeskabinett hat am Freitag (16.10.) im Einklang mit den Beschlüssen des Bund-Länder-Kreises weitere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Veränderungen betreffen insbesondere Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen und Festen, wenn die Schwelle von 35 beziehungsweise 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wird. In diesen Fällen wird auch die Maskenpflicht ausgeweitet. Die neuen Regeln treten mit der aktualisierten Coronaschutzverordnung am Samstag, 17. Oktober 2020, in Kraft und gelten zunächst bis Ende Oktober.

Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 35 gilt:

  • Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legen die Kommunen ausdrücklich fest.
  • Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen anordnen.

Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 50 gilt:

  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Weitere Änderungen in der ab 17. Oktober gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung betreffen Beerdigungen sowie standesamtliche Trauungen und Zusammenkünfte unmittelbar vor dem Ort der Trauung.

17.10.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 101 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 683 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 563 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben.

Fälle683
Fälle/100.000 EW613,4
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW58,4
Todesfälle20
Einwohnerzahl111.338
Aktualisierung17.10.2020, 00:00
Meldungen des RKI für Remscheid.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 377 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden elf positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter drei intensivpflichtige Behandlungen, Stand 16.10.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

ver.di ruft Beschäftigte aus Remscheid am 19. und 20. Oktober zum Streik auf

Am Montag (19.10.) und Dienstag (20.10.) ruft die Gewerkschaft ver.di Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Remscheid zum Streik auf. Insbesondere betroffen ist der Nahverkehr sowie die Stadtverwaltung inclusive der städtischen Kitas und die Versorgung.

Es werden Beschäftigte der Verkehrsbetriebe am 19. und 20.10.2020 und nur am 20.10. Beschäftigte der Stadtverwaltung, des H2O-Bäderbetriebes, der EWR Energie und Wasser, des Jobcenters sowie der Agentur für Arbeit zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Die Streikenden treffen sich auf der Grundlage eines strengen Hygienekonzeptes zu einer Versammlung vor den Stadtwerken.

Die Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst haben am Freitag schriftlich ein erstes Angebot zu Gehaltserhöhungen vorgelegt.

„Die angebotenen Lohnsteigerungen sind geradezu respektlos und die Laufzeit ist mit 36 Monaten eindeutig zu lang“, kritisiert Stephanie Peifer, Geschäftsführerin des ver.di-Bezirks Düssel-Rhein-Wupper, „das ist sehr enttäuschend und ein Ausdruck mangelnder Wertschätzung. Von einem Durchbruch sind wir weit entfernt“, kritisiert die Gewerkschafterin. Deshalb seien weitere Streiks im Vorfeld der 3. Tarifverhandlungsrunde am 22./23.10. in Potsdam erforderlich. ver.di fordere insbesondere eine Einkommenserhöhung von 4,8%, mindestens 150 Euro sowie eine Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikumsentgelte um 100 Euro.

ver.di ruft Beschäftigte aus Wuppertal am 19. und 20. Oktober zum Streik auf

Am Montag (19.10.) und Dienstag (20.10.) ruft die Gewerkschaft ver.di Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Wuppertal zum Streik auf. Am Montag und Dienstag ist insbesondere der Nahverkehr betroffen, am Dienstag (20.10.) die Stadtverwaltung inclusive der städtischen Kitas sowie die Ver- und Entsorgung.

Es werden die Beschäftigten der WSW Mobil (19. und 20.10.), der Stadtverwaltung, der WSW Energie & Wasser AG, der AWG, der Straßenreinigung ESW, der GMW, der Bundesagentur für Arbeit, des Jobcenters, der Altenheime und Altenpflegeheime der Stadt sowie der Wuppertaler Bühnen jeweils am 20.10. zu einem ganztägigen Streik aufgerufen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird es keine Streikversammlung geben. Auf der Grundlage eines strengen Hygienekonzeptes treffen sich die Streikenden nur kurz zur Streikgelderfassung vor Ort zu unterschiedlichen Uhrzeiten oder bleiben gleich zu Hause.

Die Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst haben am Freitag schriftlich ein erstes Angebot zu Gehaltserhöhungen vorgelegt.

„Die angebotenen Lohnsteigerungen sind geradezu respektlos und die Laufzeit ist mit 36 Monaten eindeutig zu lang“, kritisiert Silke Iffländer, stellv. Geschäftsführerin des ver.di-Bezirks Düssel-Rhein-Wupper, „das ist sehr enttäuschend und ein Ausdruck mangelnder Wertschätzung. Von einem Durchbruch sind wir weit entfernt“, kritisiert die Gewerkschafterin. Deshalb seien weitere Streiks im Vorfeld der 3. Tarifverhandlungsrunde am 22./23.10. in Potsdam erforderlich. ver.di fordere insbesondere eine Einkommenserhöhung von 4,8%, mindestens 150 Euro sowie eine Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikumsentgelte um 100 Euro.