Bankmitarbeiterin verhindert Betrug

Einer Bankmitarbeiterin hat es eine 84-jährige Hückeswagenerin zu verdanken, dass sie nicht zum Opfer von Betrügern geworden ist.

Bei der Seniorin hatte sich am Donnerstagmorgen (11. November) eine angebliche Polizistin gemeldet. Diese behauptete, dass die Tochter der 84-Jährigen einen tödlichen Unfall verursacht habe und daher eine Kaution hinterlegen müsse. Die Seniorin begab sich daraufhin zu ihrer Bank, um das Geld für die Kaution abzuheben. Der Bankmitarbeiterin kam die Angelegenheit aber komisch vor – gemeinsam rief man die Tochter an, woraufhin sich die Geschichte mit dem Unfall als völlig aus der Luft gegriffen herausstellte.

Oberbürgermeister fordert erneut eine einheitliche 2G-Regel

Die Corona-Lage entwickelt sich in Remscheid, ebenso wie in allen anderen Städten landes- und bundesweit, sehr besorgniserregend. Derzeit sind die Remscheider Intensivkapazitäten noch im grünen Bereich, aber die hohen und steigenden Inzidenzwerte werden sich mit etwas Zeitverzögerung auch dort deutlich bemerkbar machen. Mit Blick auf die aktuellen Karnevalsveranstaltungen und auch auf die nun anstehenden Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern und sonstige Veranstaltungen fordert Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz das Land NRW erneut auf, nunmehr endlich eine einheitliche 2G-Regelung für das gesamte Land zu schaffen: „Wir haben im Frühjahr schon festgestellt, dass ein Flickenteppich von einzelnen kommunalen Einschränkungen und Regelungen nicht zielführend ist. Hier ist dringend eine mindestens landesweite Regelung erforderlich! Wir müssen den Menschen Sicherheit geben und das funktioniert nicht mit Einzellösungen!“

Neue Impfstelle im Zentrum Süd

Die Stadt Remscheid richtet derzeit im 1. UG des Zentrum Süd, Rosenhügeler Straße 2-8 die neue Impfstelle ein. Nach einer Dringlichkeitsentscheidung vom heutigen Morgen ist der Weg zur Unterzeichnung eines entsprechenden Mietvertrages frei. Der Betriebsstart ist für den 01.12.2021 vorgesehen; voraussichtlich wird es drei Impfstraßen geben. Bis dahin gilt es, alle personellen, technischen, organisatorischen und räumlichen Aspekte zu klären. Alle wichtigen Einzelheiten, wie z. B. die genauen Öffnungszeiten, evtl. Terminbuchungsmöglichkeiten etc. werden dann rechtzeitig vorher veröffentlicht.

Im Übergang bietet die Koordinierende COVID-Impfeinheit (KoCI) Remscheid im Monat November zwei weitere Impfaktionen im Gesundheitshaus am Standort Hastener Straße 15 an. Erst- und Zweitimpfungen ohne Termin sind vom 16. bis 18. und in der Folgewoche vom 22. – 24.11. jeweils von 11 bis 18 Uhr möglich. Angeboten werden außerdem die sogenannte Boosterimpfungen. Die Auffrischungsimpfungen mit BioNTech kommen für Personen infrage, die über 70 Jahre alt sind, deren Immunantwort auf die Covid-19-Impfung aufgrund von Vorerkrankungen reduziert oder schnell nachlässt oder die regelmäßig Kontakt haben mit gefährdetem Gruppen oder infektiösen Menschen. Sechs Monate müssen nach der ersten vollständigen Impfserie für die dritte Impfung vergangen sein.

„Ich bitte jeden Einzelnen in dieser Stadt: Lassen Sie sich impfen!“

Thomas Neuhaus, Leiter Krisenstab Remscheid

Die Auffrischungsimpfung kommt außerdem für Menschen in Betracht, die den vollständigen Impfschutz mit dem Wirkstoff Johnson & Johnson aufgebaut haben. Sie können den Impfschutz nach vier Wochen auffrischen lassen.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz bedankt sich bei allen Beteiligten für diese Lösung: „Vielen Dank an alle, die mit viel Engagement dazu beigetragen haben, für die Menschen in unserer Stadt innerhalb von drei Tagen nach der Aufforderung des Landes eine neue Impfstelle zu schaffen, die kurzfristig den Betrieb aufnehmen wird. Auch die unbürokratische Ausweitung des Impfangebotes der Koordinierenden Corona-Impfeinheit (KoCi) im Gesundheitshaus begrüße ich sehr!“.

„Ich bitte jeden Einzelnen in dieser Stadt: Lassen Sie sich impfen! Schützen Sie sich und Ihre Gesundheit. Nutzen Sie die neu geschaffenen ergänzenden niederschwelligen Impfangebote! Wir werden die Pandemie nicht in den Griff bekommen, wenn die Impfquote sich nicht deutlich erhöht!“, mit diesem dringenden Appell richtet sich Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus an die Öffentlichkeit.

Hintergrund: Mit dem 6. Erlass des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom 09.11.2021 zur Organisation des Impfgeschehens gegen COVID-19 ab Oktober 2021 wird festgelegt, dass die Kommunen zur Durchführung von Auffrischungsimpfungen stationäre Impfstationen vorhalten müssen. Die kommunalen Impfangebote sind als Ergänzung der Leistung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte zu sehen. Wie bekannt mussten die Impfzentren landesweit zum 01.10.2021 den Betrieb einstellen, so auch das Impfzentrum in der Halle West. Da diese Halle sich nunmehr in der Sanierung befindet, steht sie für eine Reaktivierung nicht mehr zur Verfügung. Im Bestand der Stadt Remscheid war keine geeignete Immobilie verfügbar, daher wurden in den letzten Tages verschiedene räumliche Möglichkeiten in Remscheid geprüft.

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Nach einem Zusammenstoß mit einem Auto in Reichshof-Nespen ist am Mittwoch (10. November) ein Motorradfahrer mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Der 17-jährige Reichshofer war gegen 19.20 Uhr auf der L 342 von Wildbergerhütte kommend in Richtung Erdingen gefahren. Kurz bevor er die Einmündung mit der Straße Elbachtal (L 324) erreichte, bog von dieser ein Autofahrer aus Freudenberg nach links auf die L 342 ab. Der 17-Jährige prallte gegen die Fahrerseite des Autos, wobei er sich schwere Verletzungen zuzog. Ein Rettungswagen brachte ihn in das Waldbröler Krankenhaus.

Durchsuchungen in größerem Betrugsverfahren

In einem Betrugsverfahren gegen vier Beschuldigte hat die Polizei am Dienstag (9. November) Beweismittel, Bargeld und Autos sichergestellt.

Die Ermittlungen richten sich gegen vier Beschuldigte aus Gummersbach und Engelskirchen im Alter zwischen 28 und 35 Jahren. Zwei Frauen und zwei Männer stehen im Verdacht, seit geraumer Zeit über ebay-Kleinanzeigen Waren gegen Vorkasse verkauft, aber nicht geliefert zu haben.

Dabei handelte es sich vornehmlich um Elektronikartikel wie Tonieboxen, Airwraps und Staubsauger der Marke Dyson sowie Spielekonsolen der Marke Nintendo oder um hochwertige Werkzeuge der Marken Bosch, Festool, Makita und Dewalt.

Vorkasse im Internet kann man machen – wenn man aufpasst

Als Zahlungsweg nutzten die Käufer jeweils die Funktion „Geld senden an Freunde und Familie“ des Zahlungsdienstleisters Paypal, über die Käufe nicht abgesichert sind.

Weil der Zahlungsverkehr über gehackte oder mit falschen Personalien erstellte Konten lief, waren umfangreiche Ermittlungen einer eigens dafür gegründeten Ermittlungsgruppe notwendig, um den Beschuldigten auf die Spur zu kommen. Am Dienstag führten die Ermittlungen zu Wohnungsdurchsuchungen bei den Beschuldigten, die neben tatrelevanten Handys und Computern auch zur Auffindung von Bargeld in Höhe von etwa 20.000 Euro führten. Weiterhin stellte die Polizei zu Zwecken der Vermögensabschöpfung drei Fahrzeuge sicher.

Im Rahmen des Betrugsverfahrens werden den Beschuldigten bislang etwa 60 Taten vorgeworfen; die Ermittlungen dauern an.

32.500 Euro: Volksbank unterstützt Vereine

Reinhard Schrage muss sich strecken, um auf die neu angebrachte Markierung hinzuweisen: Bis zum ersten Stock stand das Hochwasser im Juli am historischen Wipperkotten am Solinger Wupperufer. Fast vier Monate später sind die Folgen noch vielfach sichtbar, anderes – das zeigen die frisch verputzten Wände im Erdgeschoss des Fachwerkgebäudes – ist schon repariert. Viele Spenden haben dies dem Förderverein Schleiferei Wipperkotten ermöglicht. Auch die Volksbank im Bergischen Land hat 2.000 Euro gespendet – und insgesamt 32.500 Euro als Fluthilfe an Vereine in der Region weitergegeben.

22 Vereine aus Solingen, Remscheid, Velbert, Haan und Hückeswagen haben das Hilfsangebot der bergischen Bank angenommen. „Uns war es wichtig, dass das Geld schnell und unkompliziert ankommt“, sagt Vorstandsvorsitzender Andreas Otto. „Wir wissen, dass diese eine Spende für viele nicht reicht, um ihre Schäden zu beseitigen, aber wir konnten damit eine Anschubfinanzierung leisten.“

Beim Besuch im Wipperkotten gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Paul Westeppe zeigte sich Andreas Otto beeindruckt vom Einsatz der Ehrenamtler, die dieses Kleinod und ein wichtiges Stück bergische Geschichte und Gegenwart lebendig halten. Die Hilfe kommt hier gut an – auch wenn Reinhard Schrage und der Förderverein noch einen weiten Weg vor sich haben.

Immatrikulationsurkunde: bwv kooperiert mit FHM

Das neue Semester des Bachelor-Studiums am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung beginnt

Am 4. November haben die neuen Studierenden ihre Immatrikulationsurkunde für das Verbundstudium „Industriekauffrau/Industriekaufmann und Bachelor of Arts (Betriebswirtschaftslehre)“ am bwv. erhalten. Ermöglicht wird dieses durch eine Kooperation des Berufskollegs mit der staatlich anerkannten Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld. Das begleitende Fernstudium gibt den Studierenden die Möglichkeit ihre Ausbildung und das Studium parallel zur Ausbildung am Berufskolleg zu absolvieren und somit zielgerichtet ihre weitere Karriere voranzutreiben. Alle Prüfungen, sowie die obligatorische Bachelorarbeit werden vom Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung betreut und auch hier vor Ort in Remscheid durchgeführt und abgenommen. Dadurch wird ein Studium aufgenommen, welches komplett in die Ausbildung integriert ist, Parallelitäten zwischen den Partnern nutzt und hier vor Ort zum ersten akademischen Abschluss führt. Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen können am bwv. ebenfalls ihr Master-Studium absolvieren. Dabei ist es keine Voraussetzung das Bachelor-Studium im Rahmen der Ausbildung am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid absolviert zu haben.

Bei einer kleinen Immatrikulationsfeier im Studienzentrum des bwv. wurden unter anderem der Studien- und Prüfungsplan sowie die begleitenden Lehrveranstaltungen vorgestellt. Insbesondere die Präsentation der Online-University und die damit verbundenen optimalen Rahmenbedingungen erfreuten die Anwesenden. In den kommenden Semestern werden sich die beiden angehenden Akademikerinnen Lina Nana Dittmann und Dorina Ristic mit klassischen Fächern wie Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre beschäftigen. Zum Studieninhalt gehören aber beispielsweise auch Selbstmanagement und Selbstmarketing sowie eine strategische Karriereplanung. Die im Studium zu erwerbenden praxisnahen und anwendungsorientierten Fertigkeiten und Fähigkeiten werden den Studierenden Elan und Enthusiasmus abverlangen, um sie zu einem erfolgreichen Bachelortitel hinzuführen.

Nähere Infos zum Bachelor- und Master-Studiengang gibt es auf den Internetseiten des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid (www.bwv-rs.de). Darüber hinaus besteht natürlich auch die Möglichkeit sich im Sekretariat des Berufskollegs (Tel.: 02191-499450; schule@bwv-rs.de) persönlich zu informieren.

Unfall mit Pedelec: Fahrer schwer verletzt

Mittwoch, 10. November 2021 gegen 11:05 Uhr, erlitt ein Pedelec-Fahrer schwere Verletzungen bei einem Unfall.

Der 63-Jährige war mit seinem Zweirad in Wuppertal auf der Hindenburgstraße unterwegs. Als ein 41-Jähriger die Tür seines geparkten Opel öffnete, kam es zum Zusammenstoß. Bei dem Sturz erlitt der 63-Jährige schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn zur stationären Behandlung ins Krankenhaus.

An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 600 Euro. (sw)

Vier Beteiligte Fahrzeuge – Unfall mit hohem Sachschaden

Am Mittwoch, 10. November 2021 gegen 9 Uhr, kam es in Wuppertal-Ronsdorf zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten. Ein 57-Jähriger fuhr auf der Brombachtalbrücke mit seinem Peugeot auf den Mazda eines 50-Jährigen. Durch den Aufprall wurde der Mazda gegen den davor verkehrsbedingt stehenden Skoda eines ebenfalls 50-Jährigen geschoben und der gegen den Audi eines 38-Jährigen. Bei dem Unfall zog sich der Mazda-Fahrer eine leichte Verletzung zu.

An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 18.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme musste die Blombachtalsperre in Fahrtrichtung Linde gesperrt werden. (sw)

Corona-Schutzverordnung angepasst: Tests sind 24 Stunden gültig

Negative Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests sind nur noch 24 Stunden lang gültig. Das geht zurück auf die aktualisierte Corona-Schutzverordnung des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS), die ab heute, 10. November, gilt. Darin heißt es: „Getestete Personen im Sinne dieser Verordnung sind Personen, die über ein nach der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung bescheinigtes negatives Ergebnis eines höchstens 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 24 Stunden zurückliegenden PCR-Tests verfügen.“ Genesene und vollständig geimpfte Menschen gelten im Sinne der Verordnung als immunisiert.

Für Karnevalsveranstaltungen in Innenräumen müssen laut Schutzverordnung dieselben Regeln wie für Clubs und Diskotheken beachtet werden. Der Zugang ist nur Geimpften und Genesenen erlaubt sowie Getesteten, die über ein negatives PCR-Testergebnis oder ein höchstens sechs Stunden altes Antigen-Schnelltestergebnis verfügen. Wer eine solche Veranstaltung besucht, kann dann auf das Tragen einer Maske verzichten.

Niemals vergessen: Die Reichspogromnacht 1938

Alljährlich am 9. November gedenken wir den Opfern der nationalsozialistischen Gräueltaten von 1938. Dieser Tag gehört zu den dunkelsten Kapiteln der deutschen Geschichte.

In der Reichspogromnacht brennen jüdische Geschäfte und Synagogen. Das Pogrom steht für den Antisemitismus in Deutschland und den Wandel hin zu einer Entwicklung, die in einer „Endlösung der Judenfrage“ im Sinne der Ermordung der europäischen Juden im deutschen Machtbereich mündet.

In einer Zeit, wo auch in Deutschland, Nazis nicht nur wieder offen marschieren, sondern auch in manchen Parlamenten und Räten vertreten sind, auch in Remscheid, wo rechtsterroristische Anschläge stattfinden, wie in Hanau oder jüngst in Wien, darf der unschuldigen Opfer rechtsextremer Gewalt nicht nur still gedacht werden. Wir müssen daran erinnern, wir müssen darüber informieren, die Inhalte lehren und die richtigen Schlüsse daraus ziehen: Die müssen lauten: „Nie wieder!“ und „Kein Millimeter nach rechts“. Keine Duldung und kein Schweigen mehr bei rechtsextremen und nationalistischen Hassverbrechen. Schweigen schützt die Falschen.

Zeugen gesucht: Autofahrer flüchtet nach Unfall zu Fuß

Am 05.11.2021, um 21:45 Uhr, kam es auf der Friedrich-Ebert-Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich ein Autofahrer umgehend entfernt hat.

Ein 24-jähriger Remscheider fuhr mit seinem Porsche Boxster die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Robert-Daum-Platz, als er auf Höhe der Schwebebahnstation Westende wenden wollte. Im Zuge des Wendevorgangs fuhr ein Smart Cabrio auf den Porsche auf. Anstatt sich um den leichtverletzten 24-Jährigen zu kümmern, entfernte sich der Smart-Fahrer zu Fuß von der Unfallstelle.

Der Mann wird als circa 1,90 m groß und stämmig beschrieben. Die Kennzeichen des Smart waren gestohlen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem Besitzer des Fahrzeugs aufgenommen. Der Sachschaden liegt bei circa 21.000 Euro.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.